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Ein Airbus der Swiss musste unplanmässig in Stuttgart landen.  Bild: KEYSTONE

Swiss-Passagierin randaliert und zwingt Airbus zur Landung – weil sie kein Cüpli kriegt

11.12.17, 03:34

Weil eine Passagierin keinen Champagner mehr bekam und aggressiv wurde, ist der Pilot eines Airbus A320 von Swiss ausserplanmässig in Stuttgart gelandet. Dort erwartete die 44-jährige Schweizerin die Polizei. Sie zahlte 5000 Euro und musste am Boden bleiben.

Das Flugzeug war am Samstagabend von Moskau nach Zürich unterwegs, wie eine Swiss-Sprecherin Polizeiangaben von einer aggressiven Passagierin bestätigte. Durch die ungeplante Zwischenlandung entstanden laut der Nachrichtenagentur dpa mehrere Zehntausend Euro Kosten. Ob die Frau das begleichen muss, blieb zunächst unklar.

Die Schweizerin war laut Polizei während des Fluges gegenüber der Crew der Business Class sehr aggressiv. Mehrfach habe sie Champagner verlangt. Als ihr dieser schliesslich verweigert wurde, lief die Frau den Angaben nach im Jet umher und liess sich nicht beruhigen. Sie sei handgreiflich geworden und habe ein Besatzungsmitglied am Handgelenk gezerrt. Der Pilot entschied sich daraufhin zur Landung; und er wollte die Schweizerin auch nicht weiterfliegen lassen. (sda/dpa)

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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ErklärBart 11.12.2017 11:14
    Highlight "Durch die ungeplante Zwischenlandung entstanden laut der Nachrichtenagentur dpa mehrere Zehntausend Euro Kosten. Ob die Frau das begleichen muss, blieb zunächst unklar."

    Natürlich muss sie das begleichen. Zusätzlich zur Busse und Flugverbot für 10-15 Jahre.
    27 0 Melden
  • Namenloses Elend 11.12.2017 10:28
    Highlight Während dem Vulkanausbruch vom Eyjafjallajökull (danke Wikipedia 😂) wollte ich von Berlin nach Zürich fliegen. Wir mussten ca. 1h am Boden im Flugzeug warten, bis wir starten durften. Hinter mir sass ein Typ der meinte er müsse unbedingt eine Kippe rauchen im Flieger. Die Flight Attendent kam nat. gleich vorbei und versuchte das zu unterbinden. Da wurde der Typ aggressiv zu ihr. Zack, 5 Männer aufgestanden, einer gab ihm eins auf die Nase, danach trugen wir ihn zum Ausgang und schmissen ihn aus dem Flieger. Das ganze Flugzeug hat applaudiert. 😅. Die Polizei wartete schon am Gate auf ihn.
    39 1 Melden
  • Snowy 11.12.2017 10:06
    Highlight Auf dem Flug von Moskau nach Zürich ist eine Schweizerin ausfällig geworden, weil sie keinen weiteren Champagner erhalten hat?!

    Keine weiteren Fragen.
    36 0 Melden
  • MitchBitch 11.12.2017 09:36
    Highlight Hoffentlich wird die Zicke so richtig zur Kasse gebeten...
    47 2 Melden
  • G. Schlecht 11.12.2017 09:10
    Highlight Irina hatte halt Durst gopfriedstutz!
    99 2 Melden
  • Betty88 11.12.2017 09:05
    Highlight Unmöglich solche Fluggäste. Denken die den gar nicht an die anderen? Es gibt schliesslich solche die einen Anschlussflug nehmen müssen!
    40 2 Melden
  • My Senf 11.12.2017 08:41
    Highlight Noch interessanter ist, dass diese Maschine mit sage und schreibe 44 PAX unterwegs war?!

    Offenbar hatte swiss bei so wenig Passagieren nicht mit so viel Champagner Konsum gerechnet 😂
    13 15 Melden
    • 19_Invictus_21 11.12.2017 10:30
      Highlight Wie kommst du auf 44 Pax?

      Die Passagierzahl steh gar nicht im Artikel.

      Wohl aber das alter der Randalierer welche 44 ist. ;)
      7 0 Melden
    • My Senf 11.12.2017 11:38
      Highlight watson ist nicht das einzige Medium das darüber berichtete...
      Es waren inkl. der 44Jährigen Dame 😁 44 PAX auf dem Flug. 43 sind dann nach ZRH geflogen.

      Lohnt sich so was mit einem A320?
      6 5 Melden
    • 19_Invictus_21 11.12.2017 12:01
      Highlight Nun, wohl nicht.
      Allerdings wird es wohl kaum möglich sein spontan auf die kleinere CSeries zu wechseln.

      Wenn man sich aber den Sitzladefaktor (durchscnittliche Auslastung eines Flugzeugs) der Swiss anschaut, scheint das auch eher eine Ausnahme zu sein.

      Letztes Jahr betrug dieser 81.3%.
      12 0 Melden
  • Azrag 11.12.2017 07:22
    Highlight Hoffentlich kriegt sie jetzt nicht nur keinen Champagner, sondern auch keine Flüge mehr.

    Frage an die Flugexperten. Wieso macht eine Landung in Stuttgart Sinn, wenn Zürich doch nur einen Katzensprung entfernt war? Eine ernsthafte Gefahr war die Furie ja wohl nicht
    119 0 Melden
    • x4253 11.12.2017 08:59
      Highlight Ohne den Fall genau zu kennen:
      Unruly passenger stellen gemäss Tokyo bzw. Montreal Übereinkommen, ein erhelbliches Sicherheitsrisiko dar. Dieses erhöht sich wenn Bewusstseinsverändernde Substanzen (Medikamente, Drogen [auch Alkohol]) dazu kommen. Gemäss der ICAO Einstufung hat die Dame bereits Level 2 erreicht (von 4): Phyisical Abusive Behaviour. Da hat der Pilot u.U. ein nicht mehr akzeptables Risiko an Bord und hat eine Meldung an die lokale Luftraumüberwachung gemacht. welche dann den Flughafen für die Landung zugewiesen hat.

      Dürfte also absolut nach Protokoll gelaufen sein.
      78 3 Melden
    • flying kid 11.12.2017 12:02
      Highlight @x4253
      Ziemlich genau so siehts aus. Ausser, dass die Flugsicherung keinem Piloten einen Flughafen zuweisen tut. Das entscheidet die Cockpitbesatzung alleine.
      19 0 Melden
    • x4253 11.12.2017 12:22
      Highlight @flying kid
      Danke für die Korrektur. Was gelernt.
      13 0 Melden
    • Azrag 11.12.2017 12:52
      Highlight Danke für die Antworten.
      9 0 Melden
  • Therealmonti 11.12.2017 03:56
    Highlight Leicht übertrieben und sehr wahrscheinlich unnötig, dass der Pilot in so einem Fall sein Flugzeug unplanmässig landet.
    13 75 Melden
    • carmse 11.12.2017 08:16
      Highlight Ich war nicht dabei, aber rein vom Bericht her finde ich: zurecht.

      Schade für alle andern Passagiere, aber für die Dame bestimmt die einzige Massnahme, um sie auf den Boden der Tatsachen (Pun intended) zurückzuholen. Obwohls im Portmonee wahrscheinlich nicht allzu wehtun wird, ist der Stolz bestimmt verletzt.
      45 0 Melden
    • x4253 11.12.2017 08:36
      Highlight Hätte er warten sollen bis sie randaliert, oder sich während Landung losschnallt und sich verletzt (und dann die böse Airline beschuldigt)? Die Dame war schlicht blau wie ein Seemann.

      Ganz abgesehen davon ist besoffen in ein Flugzeug zu steigen/sich zu besaufen ein Socherheitsrisiko, weshalb es z.B. im FAF 91.17(b) heisst:"Except in an emergency, no pilot (...) may allow a person who appears to be intoxicated or who demonstrates by manner or physical indications that the individual is under the influence of drugs (except a medical patient under proper care) to be carried in that aircraft."
      39 1 Melden
    • acove 11.12.2017 09:06
      Highlight Als erfahrener Pilot können natürlich vom Schreibtisch aus beurteilen was nötig oder eben unnötig ist. oder sind Sie etwa gar kein Pilot?






      25 17 Melden
    • Therealmonti 12.12.2017 16:21
      Highlight Nein bin ich nicht. Aber jemand in meiner Familie ist Airline-Captain.
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