Sport

Olympia: US-Superstar Simone Biles spricht erneut über ihren Rückzug

Simone Biles, of the United States, watches gymnasts perform after she exited the team final with apparent injury, at the 2020 Summer Olympics, Tuesday, July 27, 2021, in Tokyo. The 24-year-old reigni ...
Noch immer ist unklar, ob Simone Biles nächste Woche die Gerätefinals bestreitet.Bild: keystone

Biles spricht erneut über ihren Rückzug: «Geist und Körper sind nicht im Einklang»

30.07.2021, 12:1330.07.2021, 12:13

Turn-Superstar Simone Biles hat ihren Rückzug vom olympischen Mehrkampf-Final im Team und im Einzel in Tokio noch einmal erklärt. «Für alle, die sagen, dass ich aufgegeben habe: Ich habe nicht aufgegeben», schrieb die 24-jährige Amerikanerin am Freitag in ihrer Instagram-Story. «Mein Geist und mein Körper sind einfach nicht im Einklang.»

Biles hatte wegen mentaler Probleme am Mittwoch ihren Start im Einzel-Mehrkampf bei den Olympischen Spielen in Tokio abgesagt. Zuvor war die viermalige Olympiasiegerin aus dem Mehrkampf-Final im Team nach nur einem Gerät ausgestiegen. Sie hatte sehr viel Zuspruch erhalten, weil sie offen über ihre mentalen Probleme gesprochen hatte.

Biles schrieb am Freitag in der teilweise in Frage/Antwort-Form verfassten Story bei Instagram über sogenannte «Twisties». So werden in den USA mentale Blockaden im Turnen genannt. Vor der Reise nach Tokio habe sie keine Probleme gehabt. Diese hätten erst nach der Qualifikation begonnen.

Die Instagram-Story von Simone Biles

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Die Instagram-Story von Simone Biles
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Unbekannt sind ihr «Twisties» nicht. «Ich habe sie schon einmal erlebt. Es macht keinen Spass, damit umzugehen», schrieb Biles. «Es ist wirklich erschreckend, wenn man versucht, eine Übung zu machen, bei der Körper und Geist nicht im Einklang sind.» Ob sie bei den Geräte-Finals vom Sonntag dabei ist, liess sie offen. (pre/sda)

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Das letzte Hurra der «goldenen Generation» im grössten Drama unserer Geschichte?
Die fünfte Finalniederlage, die dritte hintereinander torlos. Das 0:1 gegen Finnland ist womöglich noch viel mehr als ein verlorener Final: das letzte Hurra einer «goldenen Generation».
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