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NLA, Playoff-Halbfinal, Spiel 5
Zug – Davos 4:3 (2:2, 1:0, 1:1), Serie 3:2
Bern – Lugano 4:3nP (0:0, 2:3, 1:0), Serie 4:1
Berner Jubel: Die Mutzen stehen im Playoff-Final.
Berner Jubel: Die Mutzen stehen im Playoff-Final.
Bild: KEYSTONE

Der SC Bern steht im Playoff-Final – Zug kann am Samstag nachziehen

Der SC Bern steht als erstes Team im Playoff-Final. Sie bezwingen Lugano in einem dramatischen Spiel im Penaltyschiessen. Effiziente Zuger bezwingen Davos zuhause knapp. Damit holen sich die Zentralschweizer den ersten Matchpuck in dieser Serie.
30.03.2017, 22:1631.03.2017, 00:41

Zug – Davos 4:3

>>> Hier gibt's den Liveticker zum nachlesen

Der EV Zug kehrt im Playoff-Halbfinal gegen Davos nach zwei Pleiten in Folge zum Siegen zurück. Die Zuger stellen dank dem 4:3-Erfolg in der Serie auf 3:2.

Für die Bündner, die die letzten beiden Halbfinal-Spiele gegen Zug gewinnen konnte, begann die Partie nach Plan: Nach einer Minute ging der Gast in Zug durch Samuel Walser in Führung. Der EV Zug war ob dem frühen Rückstand aber nicht geschockt und konnte noch im 1. Drittel reagieren. Carl Klingberg in Überzahl und 30 Sekunden später Sven Senteler brachten die Zuger ein erstes Mal in Front.

Zwar schafften es die Davoser durch Mauro Jörgs (13.) 2:2 ebenfalls auszugleichen, nachdem die Zuger durch Jarkko Immonen (38.) und Dominic Lammer (12.) erstmals mit zwei Toren in Führung lagen, schafften die Davoser die nötige Reaktion nicht mehr. Marc Wieser erzielte für den HCD neun Minuten vor der Schlusssirene zwar noch den Anschlusstreffer, doch trotz zahlreicher Chancen in den Schlusssekunden schafften sie den Ausgleich nicht mehr. Zug kehrte damit nach zwei Niederlagen in Folge zum Siegen zurück - zuvor waren die Innerschweizer in den Playoffs während sechs Spielen in Serie erfolgreich gewesen. 

Es ging erneut hoch her zwischen Zug und Davos.
Es ging erneut hoch her zwischen Zug und Davos.
Bild: KEYSTONE

Bern – Lugano 4:3nP

Titelhalter SC Bern steht erneut im Playoff-Final. Die Berner gewannen vor eigenem Anhang das fünfte Spiel der Halbfinalserie gegen Lugano mit 4:3 nach Penaltyschiessen und damit die Serie mit 4:1 Siegen. Schon den letzten Playoff-Final hatte Bern gegen Lugano in fünf Spielen gewonnen. Im Final trifft der Schlittschuhclub Bern ab nächstem Donnerstag entweder auf Zug oder Davos (Zug führt mit 3:2 Siegen).

Schrecksekunde: Merzlikins wird von einer Kufe am Hals getroffen. 
Video: streamable

Während bei Bern Verteidiger Justin Krueger und Marc Arcobello im Penaltyschiessen erfolgreich waren, traf für Lugano einzig Rückkehrer Damien Brunner. In der regulären Spielzeit hatte der SCB ein 0:2 (29.) und 2:3 (40.) aufgeholt. Das 3:3 erzielte Verteidiger Eric-Ray Blum 213 Sekunden vor dem Ende.

Lugano liess für das letzte Saisonspiel zwei Schlüsselspieler vorzeitig zurückkehren. Damien Brunner und Julien Vauclair taten wieder mit. Beide hätten nach ihren Verletzungen wohl erst am Samstag wieder gespielt, hätte nicht das Ausscheiden gedroht. Damien Brunners Comeback erwies sich nicht nur wegen des verwandelten Penalty für Lugano als Gewinn. Brunner stand während der regulären Spielzeit bei zwei der drei Luganeser Tore auf dem Eis. Weniger erfolgreich verlief die Rückkehr von «Julio» Vauclair, der nach 16 Minuten bereits wieder verletzt in die Kabine musste.

Big Save von Genoni in der Verlängerung.
Video: streamable
Topskorer Arcobello erzielte den entscheidenden Penalty.
Topskorer Arcobello erzielte den entscheidenden Penalty.
Bild: KEYSTONE
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Telegramme

Zug - Davos 4:3 (2:2, 1:0, 1:1), Serie 3:2
7015 Zuschauer (ausverkauft).- SR Koch/Wehrli, Kovacs/Wüst.
Tore: 2. Forster (Dino Wieser, Marc Wieser) 0:1. 10. (09:27) Klingberg (McIntyre, Holden/Ausschluss Dino Wieser) 1:1. 10. (09:57) Senteler (Grossmann, Immonen) 2:1. 13. Jörg (Simion, Paschoud/Ausschluss Morant) 2:2. 38. Immonen (Alatalo, Zangger/Ausschluss Schneeberger) 3:2. 48. Lammer (McIntyre, Alatalo/Ausschlüsse Diem; Marc Wieser) 4:2. 52. Marc Wieser (Corvi/Ausschluss Lammer) 4:3.
Strafen: je 7mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Martschini; Ambühl.
Zug: Stephan; Diaz, Morant; Helbling, Grossmann; Schlumpf, Alatalo; Lüthi; Martschini, Holden, Suri; Klingberg, Immonen, Senteler; Zangger, McIntyre, Lammer; Schnyder, Diem, Peter; Fohrler.
Davos: Senn; Du Bois, Rahimi; Heldner, Forster; Schneeberger, Paschoud; Jung; Sciaroni, Corvi, Ambühl; Marc Wieser, Lindgren, Dino Wieser; Simion, Kousal, Jörg; Egli, Walser, Kessler; Ruutu.
Bemerkungen: Zug ohne Erni (verletzt), Markanen und Järvinen, Davos ohne Vaskivuo (alles überzählige Ausländer) und Spylo (verletzt). 42. Pfostenschuss Dino Wieser. 48. Timeout Davos. Davos ab 58:50 ohne Goalie. 

Bern - Lugano 4:3 (0:0, 2:3, 1:0, 0:0, 0:0) n.P.
17'031 Zuschauer (ausverkauft). - SR Vinnerborg/Wiegand, Borga/Kaderli.
Tore: 25. Lapierre (Philippe Furrer) 0:1. 29. Bertaggia (Damien Brunner, Merzlikins) 0:2. 32. Arcobello (Ausschluss Hirschi) 1:2. 36. Lasch (Untersander, Ebbett) 2:2. 40. Sannitz (Bertaggia) 2:3. 57. Blum (Arcobello) 3:3.
Penaltyschiessen: Lasch - (gehalten), Damien Brunner 0:1; Bodenmann - (gehalten), Klasen - (gehalten); Martin Plüss - (gehalten), Fazzini - (gehalten); Krueger 1:1, Bürgler - (gehalten); Arcobello 2:1, Lapierre - (gehalten).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Arcobello; Klasen.
Bern: Genoni; Untersander, Blum; Jobin, Krueger; Andersson, Beat Gerber; Kamerzin; Ruefenacht, Arcobello, Simon Moser; Luca Hischier, Martin Plüss, Scherwey; Lasch, Ebbett, Bodenmann; Alain Berger, Gagnon, Marco Müller; Gian-Andrea Randegger.
Lugano: Merzlikins; Chiesa, Philippe Furrer; Hirschi, Wilson; Stefan Ulmer, Julien Vauclair; Ronchetti, Sartori; Bürgler, Zackrisson, Gregory Hofmann; Fazzini, Lapierre, Klasen; Bertaggia, Sannitz, Damien Brunner; Walker, Gardner, Reuille.
Bemerkungen: Bern ohne Noreau, Reichert (beide verletzt) und Garnett, Lugano ohne Martensson (beide überzählige Ausländer). Julien Vauclair verletzt ausgeschieden (16.). (abu/sda)

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