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epa06622052 (FILE)  Former US ambassador to the United Nations John Bolton waves following a meeting with US President-elect Donald Trump at Trump Tower in New York, New York, USA, 02 December 2016 (reissued 22 March 2018). According to a statement by the White House on 22 March 2018, Former US ambassador to the United Nations John Bolton will replace H.R. McMaster as US National Security Advisor.  EPA/JUSTIN LANE / POOL

Wieder im Weissen Haus: Sicherheitsberater und Ultra-Hardliner John Bolton. Bild: EPA/EPA

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Trumps neuer Sicherheitsberater John Bolton ist jetzt der gefährlichste Mensch der Welt

John Bolton befürwortet einen Präventivschlag und will das Iran-Abkommen versenken. Selbst konservative US-Politiker sind alarmiert.



Wirklich überraschend war die Ernennung von John Bolton als neuer Sicherheitsberater nicht. Seit Wochen wurde darüber spekuliert, wann der angeschlagene Dreisterne-General H.R. McMaster seinen Posten räumen müsse. Bolton wurde dabei stets als möglicher Nachfolger gehandelt.

FILE - In this March 16, 2018, file photo. National security adviser H.R. McMaster waves as he walks into the West Wing of the White House in Washington. President Donald Trump announced on Twitter on March 22, 2018, that McMaster is being replaced by former U.N. Ambassador John Bolton. (AP Photo/Susan Walsh, File)

Abgehalftert: Dreisterne-General H.R. McMaster. Bild: AP/AP

Trotzdem sitzt der Schock tief. «Mr. Boltons Anstellung ist eine Einladung für einen Krieg, vielleicht sogar für einen Atomkrieg», tweetete Richard Painter. Er weiss, wovon er spricht. Wie Bolton war er Mitglied der Bush-Regierung.

Auch der Verteidigungsminister von Bush hat vor Bolton gewarnt

Selbst konservative Experten sind über Boltons Ernennung entsetzt. Robert Gates, ehemaliger Verteidigungsminister von George W. Bush und später auch von Barack Obama, hatte Trump eindringlich davor gewarnt, Bolton ins Weisse Haus zu berufen.

Senator Christopher Murphy, Demokrat aus dem Bundesstaat Connecticut, erklärt, weshalb die Angst so gross ist:

«Die Person, die nun als erste das Oval Office betreten und den Präsidenten in Sicherheitsfragen beraten wird, ist felsenfest davon überzeugt, dass die Vereinigten Staaten ohne Einwilligung des Parlaments einen präventiven Krieg gegen den Iran und Nordkorea führen sollten. Mein Gott!»

John Bolton gehörte einst zu den sogenannten Neocons. Dabei handelte es sich um die Fraktion der republikanischen Partei, die daran glaubt, dass die USA das Recht, ja die Pflicht haben, «regime change» durchzuführen, will heissen: missliebige Diktatoren zu stürzen.

FILE - This April 17, 2013 file photo, shows former U.S. Vice President Dick Cheney in London. Interviewed on a Sunday morning talk show in Washington, June 22, 2014, Cheney said he was a strong supporter of going into Iraq in 2003 and remains so now. He dismissed same-day comments by another prominent Republican, Sen. Rand Paul, R-Ky., who blamed those who supported military action with emboldening Iran to have a larger presence in the region. Cheney said Rand is an

Der ehemalige Vize Dick Cheney war ein Mentor von Bolton.  aBild: AP/POOL REUTERS

Der Irak-Krieg ist ein klassisches Beispiel eines solchen «regime change». Bolton war Mitglied der Bush-Regierung und ein Protegé des damaligen Vize-Präsidenten Dick Cheney. Er galt schon damals als der härteste der Hardliner und verteidigt den Irak-Krieg auch heute noch (im Gegensatz zu Trump). Ein gängiger Witz in Washington besagt, Bolton habe noch nie einen Krieg gesehen, den er nicht mochte.

Selbst für die Hardliner ging Bolton zu weit. Bush konnte ihn nur mit einem Trick zum Uno-Botschafter berufen. In der UNO war er verhasst, auch bei Amerikas Verbündeten. Kein Wunder: In den Augen Boltons ist die Organisation völlig überflüssig. Wenn die UNO überhaupt gebraucht wird, dann um die amerikanischen Interessen durchzusetzen.

Bolton ist ein Kumpel von Bannon

Wie viele Zivilisten kennt Bolton keinerlei Skrupel in Sachen Militäreinsätze. Im «Wall Street Journal» hat er Ende Februar in einem Essay für einen Präventivschlag gegen Nordkorea plädiert. Gemäss Einschätzungen der Militärs hätte das Hunderttausende, ja Millionen von Toten zur Folge.

Auch den Atomvertrag mit dem Iran will er wieder rückgängig machen. Von Diplomatie hält er nichts, genau wie von Barack Obama, der diesen Vertrag ausgehandelt hat.

Former White House strategist Steve Bannon addresses members of the far right National Front party at the party congress in the northern French city of Lille, Saturday, March 10, 2018. Former White House strategist Steve Bannon has given a big boost to French far right leader Marine Le Pen, telling a cheering crowd at a congress of her National Front party that

Steve Bannon hat sich zusammen mit Bolton im Dunstkreis des Milliardärs Robert Mercer bewegt.  Bild: AP/AP

Bolton gilt als Kumpel von Steve Bannon. Wie der ehemalige Chefstratege wurde er vom Milliardär Robert Mercer unterstützt.

Die vielen Wechsel im Weissen Haus haben das Klima verändert. Gary Cohn, Rex Tillerson und H.R. McMaster sind weg. Der Stuhl des Stabschefs John Kelly wackelt bedrohlich, die letzten Hoffnungen ruhen auf Verteidigungsminister Jim Mattis.

Ersetzt worden sind die «Erwachsenen» durch heissblütige Ideologen. Neuer Aussenminister ist der ehemalige Liebling der Tea Party, Michael Pompeo, neuer Wirtschaftsberater Larry Kudlow, ein TV-Ökonom vom Wirtschaftssender CNBC.

Trump ist nun Trump

TV-Moderatoren sind der neue Trend im Weissen Haus, vor allem, wenn sie bei Trumps Lieblingssender Fox News tätig waren. Bolton hat dort als aussenpolitischer Experte gewirkt. Eine ganze Reihe von anderen Chargen sind mit Fox-News-Leuten besetzt worden.

Auch Trumps neuer Anwalt in der Russlandaffäre, Joseph E. diGenova, war Berater bei Fox News. Sein Ruf als Anwalt ist zweifelhaft, doch der Präsident schätzt es, dass er im Gegensatz zum gefeuerten Vorgänger John Dowd den Sonderermittler Robert Mueller frontal angreift.

Lasst Trump Trump sein, haben seine Fans immer wieder gefordert. Sie haben ihr Ziel erreicht. Das Weisse Haus ist zu einer Reality-TV-Show verkommen mit Fox-News-Vertretern an den Schalthebeln der Macht.

Das selbst ernannte «stabile Genie» Donald Trump will sich nicht mehr gängeln lassen, weder von «Erwachsenen» noch von einem Sonderermittler. Er hat sein Kabinett so reorganisiert, dass er glaubt, nun seine Agenda durchsetzen zu können – notfalls auch mit einem Krieg.

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    Alle Leser-Kommentare
  • elias776 23.03.2018 17:55
    Highlight Highlight bruh~
  • grind 23.03.2018 16:00
    Highlight Highlight dieser moment, wenn jim "mad dog" mattis der vernünftige ist... -.-
  • Black Cat in a Sink 23.03.2018 15:24
    Highlight Highlight Zuerst zettelt Trump einen Handelskrieg an und fährt mutmasslich die Wirtschaft an die Wand und jetzt mit Bolton zettelt er mutmasslich einen Krieg an! Da klingt das mutmassliche Pipivideo wie ein .....-Geburtstagsparty. Wer dachte, es können nicht schlimmer kommen, sieht sich eines Besseren belehrt.
  • Billy the Kid 23.03.2018 15:05
    Highlight Highlight Exakt vor 15 Jahren begann der Irakkrieg.
    • Lowend 23.03.2018 18:57
      Highlight Highlight Das Datun stimmt, nur ist es schon der dritte in einer langen Reihe von Golfkriegen.

      Der erste Golfkrieg war ein Stellvertreterkrieg zwischen dem Irak und dem Iran von 1980 bis 1988

      Der zweite Golfkrieg (Erster Irakkrieg), ein 1990/91 ausgetragener Krieg zwischen dem Irak und einer US-geführten Militärkoalition unter Bush sen.

      Der dritte Golfkrieg (Zweiter Irakkrieg) ein 2003 bis heute ausgetragener Krieg zwischen einer US-geführten Militärkoalition und dem Irak unter Bush jun. aus dem der IS und viele heutige Probleme hervorgingen.

      Der vierte Golfkrieg wird gerade von Trump vorbereitet.
  • Alterssturheit 23.03.2018 14:43
    Highlight Highlight Präsidenten müssten grundsätzlich vor den Wahlen - von unabhängigen Stellen - auf ihren Geisteszustand untersucht werden. Dann wären vielleicht einige Wahlen anders ausgegangen.
    • Sir Konterbier 23.03.2018 17:51
      Highlight Highlight Naja eigentlich sollte eine intakte Demokratie den Psychopaten als solchen erkennen und gar nicht erst wählen.
  • Karl Marx 23.03.2018 14:28
    Highlight Highlight Hmm, jetzt haben wir schon drei gefährlichste Männer. Trump, Putin und neu noch John Bolton.
    • Karl Marx 23.03.2018 21:32
      Highlight Highlight Na, ich meinte doch Löpfe hat jetzt schon den dritten zum "gefährlichsten" Mann erkoren.
  • Billy the Kid 23.03.2018 13:53
    Highlight Highlight Man stelle sich eine Zusammenkunft all dieser Gruselgestalten vor:
    "Gentlemen! Nun da wir ganz unter uns sind...- wer will als erster eine grosse Blutspur auf die Landkarte malen? - Die Spiele sind eröffnet!"
  • Snake Plissken 23.03.2018 13:26
    Highlight Highlight Sorry, aber das ist m.E. doch zuviel des Alarmismus. Kann mir nicht vorstellen, das JEDER Nonsens von Trump eins zu eins umgesetzt wird. Bis jetzt gab es in Trumps Amtszeit in Sachen Militär nur diesen einen Mini-Schlag gegen Assads Luftwaffe. Atomkrieg ist ja ein paar Nummern größer...
    • i schwörs 23.03.2018 20:36
      Highlight Highlight Auch nur in Ihrer Wahrnehmung: unter Trump haben die Drohneneinsätze weltweit um Faktoren zugenommen, und damit auch die zivilen Opfer. In Syrien wird fröhlich weitergebombt (zugegebenermassen von allen Seiten), der Stellvertreterkrieg in Jemen nicht vergessen. Das kriegerische Grundrumpeln hat seit Trump zugenommen, die Welt ist in einem schlimmeren Zustand als zuvor. Der Kriegsverbrecher Bolton kommt da nicht wirklich als Hoffnungsträger in Frage.
  • Pana 23.03.2018 13:18
    Highlight Highlight Man kommt kaum noch nach.
    Benutzer Bild
    • Imagine 23.03.2018 16:07
      Highlight Highlight Hoffe, bald wird der in der Mitte oben abgedeckt ;-)
  • smoking gun 23.03.2018 13:16
    Highlight Highlight Vielen Dank für diese treffende Analyse, Philipp. John Bolton ist ein gefährlicher Mann, ohne Zweifel. Aber ich möchte doch daran erinnern, dass Clinton, Bush und Obama in ihrer gesamten Amtszeit 9 islamische Länder besetzt und bekriegt haben. Dabei wurden 11 Millionen Muslime ermordet.

    Trump hat bis jetzt noch keinen Krieg angefangen. Ob das so bleiben wird, wage ich zu bezweifeln. Saudi-Arabien und Israel möchten jedenfalls lieber heute als morgen gegen den Iran vorgehen. Und einen "triftigen Grund" wird sich sicher finden lassen, um uns das als Notwendigkeit zu verkaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jein 23.03.2018 13:11
    Highlight Highlight Gefährlichster Mensch der Welt ist nach wie vor Trump. Bolton ist nun allerdings gefährlichster Einflüsterer der Welt, er ist das Teufelchen auf der Schulter von Trump.

    Dass statt Engelchen auf der anderen Schulter noch ein Teufelchen sitzt (Pompeo) macht dass Ganze noch schlimmer...
  • Tomtom64 23.03.2018 12:45
    Highlight Highlight Die Zeitbombe "White House" tickt bedrohlich.

    Als nächstes wird Trump versuchen die Befugnisse des Parlaments zu beschneiden und so die die "Checks and Balances" zu reduzieren.
    Ich hoffe nur, das amerikanische Volk reagiert bei den Wahlen im Herbst. Falls es dann nicht schon zu spät ist.
  • FrancoL 23.03.2018 12:40
    Highlight Highlight Die US-Regierung wird eine immer abartigere Versammlung. Wenn nicht das Wohl der halben Welt von dieser "Versammlung" abhängen würde könnte man das so belassen, doch nun kann es für uns alle gefährlich werden. Eine kleine Hoffnung bleibt dass Trump auch diesen Berater binnen weniger Monaten entlässt. Die Hoffnung währt am längsten.
  • alterecht? 23.03.2018 12:37
    Highlight Highlight Ist das der Momentim der die NATO das Anerikanische Volk durch einen Präventivschlag gegen FOX News schützen muss?
  • Moelal 23.03.2018 12:35
    Highlight Highlight Es ist definitiv Zeit, dass Trump sich selber feuert
  • Samurai Gra 23.03.2018 12:29
    Highlight Highlight Wollte Dick Cheney nicht den Krieg im Irak nutzen um den Iran einzukesseln und am Schluss Anzugreifen?

    Dieser Schritt könnte nun in die Tat Umgesetzt werden mit John Bolton
  • mrmikech 23.03.2018 12:29
    Highlight Highlight Im schlimmsten fall muss die welt alles was Amerikanisch ist boykottieren. Wir haben halt auch noch etwas zu sagen, und keiner will krieg, bestimmt keine weltkrieg.
  • Fulehung1950 23.03.2018 12:17
    Highlight Highlight Logo, die USA haben das Recht, „Regime changes“ durchzuführen. Wie uns die Geschichte vieler Südamerikanischer Staaten lehrt, darf es zur Not auch mal ein Mörder-Regime sein, das man anstelle eines demokratisch gewählten einsetzt. Nicht wahr, Mr. Henry Kissinger?

    Diese Bockwurst Bolton hat wohl auch eine plausible Erklärung für den seinerzeitigen Vietnam Krieg, bei dem Millionen starben und keiner wusste genau, warum.

    Nur zu, liebe Amis, DEN Krieg überlebt auch Ihr nicht.
  • Dinolino 23.03.2018 12:09
    Highlight Highlight 2019; nach dem Impeachment von Trump, welches Amerika gespaltene Gesellschaft noch weiter von einander entfernte, müssen Pence und Bolton die Nation wieder vereinen.....
    Trumps Präsidentschaft wird noch lange negative Auswirkungen haben auf Wahrheit und Integrität.
    Mein Aluhut drückt immer mehr, hoffen wir das es anders kommt.
  • Snowy 23.03.2018 12:07
    Highlight Highlight NEIN NEIN NEIN
    Nun müssen alle vernünftigen Menschen auf dieser Erde aufstehen und aufzeigen, was ein Präventivschlag gegen den Iran für die USA bedeuten würde: Ein wirtschaftlicher, kultureller und militärischer Bruch mit den westlichen Staaten.

    Dieser Krieg muss unbedingt verhindert werden.
  • N. Y. P. D. 23.03.2018 12:02
    Highlight Highlight Donald Trump ist zu einem Sicherheitsrisiko für die Vereinigten Staaten und für die ganze Welt geworden.

    Mit dieser Nomination ist einfach
    "Matthäus am Letschte".

    Donald Trump muss jetzt endlich aus diesem Amt entfernt werden.

    Egal wie.

    Auch gefakte Russland - Beweise errachte ich mittlerweile als legitim. WEIL die Zeit drängt ! Kriege sind jetzt tatsächlich möglich, mit diesem Sicherheitsberater.

    Es ist Zeit, das Weisse Haus zu säubern.
    • Dinolino 23.03.2018 15:06
      Highlight Highlight ...du hast absolut Recht. Aber...aber mit Pence wechselt die Präsidentschaft von einem Irren zu einem eiskalten Psycho
    • N. Y. P. D. 23.03.2018 15:15
      Highlight Highlight ...und auch Du hast absolut Recht.
  • MBArocsTrucker 23.03.2018 11:59
    Highlight Highlight Nun meine Freunde, jetzt ist der Winter hier...
    Die 50 Königslande sind gespalten und wir haben eine Bolton als Sicherheitsberater...
  • zombie woof 23.03.2018 11:57
    Highlight Highlight Jetzt ist Trump da wo er immer hin wollte, Alleinherrscher, umgeben mit bedingungslosen Jasagern, Speichelleckern und Kriegstreiber. Ein Krieg, zusammen mit den Saudis gegen Iran, wird so immer wahrscheinlicher
  • Maya Eldorado 23.03.2018 11:51
    Highlight Highlight Das zeigt sich immer mehr: Die US-Bürger haben sich da was eingebrockt.
    Sie wählten wohl, statt das kleinere Uebel, das grössere Uebel.
    • Maya Eldorado 23.03.2018 18:14
      Highlight Highlight Ich möchte mich noch klarer ausdrücken:
      Sie wählten statt eines Uebels den sich entwickelnden Supergau.
      Aber vielleicht können die US-Bürger das ja noch stoppen, bevor alles zum Gau expodiert.
      Hoffen wir für alle Menschen auf der Erde!!!
  • FrancoL 23.03.2018 11:48
    Highlight Highlight Ich denke nicht dass die Kriegsgefahr sich erhöht hat.
    HC ist ja nicht an der Macht und unter Trump ist die Kriegsgefahr viel, viel kleiner als sie es bei HC gewesen wäre. Da muss sich Löpfe gewaltig täuschen oder doch nicht?
  • Beat Kohler 23.03.2018 11:42
    Highlight Highlight Bei innenpolitischen Problemen zetteln autoritäre Herrscher gerne Krieg an, das war schon immer so.

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Plant Donald Trump einen Staatsstreich?

Der Präsident ist verwundet – und daher gefährlich. Eine verlorene Wiederwahl hätte für ihn katastrophale Konsequenzen.

Es sind zunächst die Bilder. Der Gang des Präsidenten durch den Lafayette-Park zur St.-John’s-Kirche ist bereits zu einer Ikone geworden. «Washington Post»-Kommentator Eugene Robinson schildert ihn wie folgt:

Es sind auch die vermummten Soldaten der Nationalgarde, die das Lincoln Memorial bewachen. Es sind die sandfarbenen Militär-Humvees, die durch die Strassen der US-Hauptstadt brausen.

Es sind die anonymen Männer, von denen man nicht weiss, ob es sich um Polizisten, Soldaten oder andere …

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