Analyse
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wieder im Weissen Haus: Sicherheitsberater und Ultra-Hardliner John Bolton. Bild: EPA/EPA

Trumps neuer Sicherheitsberater John Bolton ist jetzt der gefährlichste Mensch der Welt

John Bolton befürwortet einen Präventivschlag und will das Iran-Abkommen versenken. Selbst konservative US-Politiker sind alarmiert.

23.03.18, 11:38 23.03.18, 12:15


Wirklich überraschend war die Ernennung von John Bolton als neuer Sicherheitsberater nicht. Seit Wochen wurde darüber spekuliert, wann der angeschlagene Dreisterne-General H.R. McMaster seinen Posten räumen müsse. Bolton wurde dabei stets als möglicher Nachfolger gehandelt.

Abgehalftert: Dreisterne-General H.R. McMaster. Bild: AP/AP

Trotzdem sitzt der Schock tief. «Mr. Boltons Anstellung ist eine Einladung für einen Krieg, vielleicht sogar für einen Atomkrieg», tweetete Richard Painter. Er weiss, wovon er spricht. Wie Bolton war er Mitglied der Bush-Regierung.

Auch der Verteidigungsminister von Bush hat vor Bolton gewarnt

Selbst konservative Experten sind über Boltons Ernennung entsetzt. Robert Gates, ehemaliger Verteidigungsminister von George W. Bush und später auch von Barack Obama, hatte Trump eindringlich davor gewarnt, Bolton ins Weisse Haus zu berufen.

Senator Christopher Murphy, Demokrat aus dem Bundesstaat Connecticut, erklärt, weshalb die Angst so gross ist:

«Die Person, die nun als erste das Oval Office betreten und den Präsidenten in Sicherheitsfragen beraten wird, ist felsenfest davon überzeugt, dass die Vereinigten Staaten ohne Einwilligung des Parlaments einen präventiven Krieg gegen den Iran und Nordkorea führen sollten. Mein Gott!»

John Bolton gehörte einst zu den sogenannten Neocons. Dabei handelte es sich um die Fraktion der republikanischen Partei, die daran glaubt, dass die USA das Recht, ja die Pflicht haben, «regime change» durchzuführen, will heissen: missliebige Diktatoren zu stürzen.

Der ehemalige Vize Dick Cheney war ein Mentor von Bolton.  aBild: AP/POOL REUTERS

Der Irak-Krieg ist ein klassisches Beispiel eines solchen «regime change». Bolton war Mitglied der Bush-Regierung und ein Protegé des damaligen Vize-Präsidenten Dick Cheney. Er galt schon damals als der härteste der Hardliner und verteidigt den Irak-Krieg auch heute noch (im Gegensatz zu Trump). Ein gängiger Witz in Washington besagt, Bolton habe noch nie einen Krieg gesehen, den er nicht mochte.

Selbst für die Hardliner ging Bolton zu weit. Bush konnte ihn nur mit einem Trick zum Uno-Botschafter berufen. In der UNO war er verhasst, auch bei Amerikas Verbündeten. Kein Wunder: In den Augen Boltons ist die Organisation völlig überflüssig. Wenn die UNO überhaupt gebraucht wird, dann um die amerikanischen Interessen durchzusetzen.

Bolton ist ein Kumpel von Bannon

Wie viele Zivilisten kennt Bolton keinerlei Skrupel in Sachen Militäreinsätze. Im «Wall Street Journal» hat er Ende Februar in einem Essay für einen Präventivschlag gegen Nordkorea plädiert. Gemäss Einschätzungen der Militärs hätte das Hunderttausende, ja Millionen von Toten zur Folge.

Auch den Atomvertrag mit dem Iran will er wieder rückgängig machen. Von Diplomatie hält er nichts, genau wie von Barack Obama, der diesen Vertrag ausgehandelt hat.

Steve Bannon hat sich zusammen mit Bolton im Dunstkreis des Milliardärs Robert Mercer bewegt.  Bild: AP/AP

Bolton gilt als Kumpel von Steve Bannon. Wie der ehemalige Chefstratege wurde er vom Milliardär Robert Mercer unterstützt.

Die vielen Wechsel im Weissen Haus haben das Klima verändert. Gary Cohn, Rex Tillerson und H.R. McMaster sind weg. Der Stuhl des Stabschefs John Kelly wackelt bedrohlich, die letzten Hoffnungen ruhen auf Verteidigungsminister Jim Mattis.

Ersetzt worden sind die «Erwachsenen» durch heissblütige Ideologen. Neuer Aussenminister ist der ehemalige Liebling der Tea Party, Michael Pompeo, neuer Wirtschaftsberater Larry Kudlow, ein TV-Ökonom vom Wirtschaftssender CNBC.

Trump ist nun Trump

TV-Moderatoren sind der neue Trend im Weissen Haus, vor allem, wenn sie bei Trumps Lieblingssender Fox News tätig waren. Bolton hat dort als aussenpolitischer Experte gewirkt. Eine ganze Reihe von anderen Chargen sind mit Fox-News-Leuten besetzt worden.

Auch Trumps neuer Anwalt in der Russlandaffäre, Joseph E. diGenova, war Berater bei Fox News. Sein Ruf als Anwalt ist zweifelhaft, doch der Präsident schätzt es, dass er im Gegensatz zum gefeuerten Vorgänger John Dowd den Sonderermittler Robert Mueller frontal angreift.

Lasst Trump Trump sein, haben seine Fans immer wieder gefordert. Sie haben ihr Ziel erreicht. Das Weisse Haus ist zu einer Reality-TV-Show verkommen mit Fox-News-Vertretern an den Schalthebeln der Macht.

Das selbst ernannte «stabile Genie» Donald Trump will sich nicht mehr gängeln lassen, weder von «Erwachsenen» noch von einem Sonderermittler. Er hat sein Kabinett so reorganisiert, dass er glaubt, nun seine Agenda durchsetzen zu können – notfalls auch mit einem Krieg.

Trump spielt verrückt

Trump schiesst sich selbst ab – ausgerechnet bei «Fox & Friends»

Freispruch oder Impeachment? Bei Trump ist beides möglich

Trump gegen Mueller: Das Endspiel hat begonnen

Trump kämpft an 5 Fronten – kann das gut gehen?

Video: watson

Donald Trumps Personalkarussell

Das könnte dich auch interessieren:

So gross müsste ein Gebäude sein, um die gesamte (!) Menschheit zu beherbergen

Hat die Queen gerade Trump getrollt? Diese Bloggerin ist davon absolut überzeugt

Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zur WM 2022 in Katar

Wie mich Sekten mundtot machen wollten – und was ich daraus gelernt habe

Erkennst du alle Filme an nur einem Bild? Wer weniger als 7 hat, muss GZSZ* gucken!

Bei welchen Fluglinien hast du gratis oder günstig WLAN? Der Preisvergleich zeigt's

«Who is America?» – 7 Fakten über die neue Skandal-Show von Sacha Baron Cohen

Ein kleiner Vorgeschmack, was uns bei der nächsten WM erwartet

8 Dinge, die purer Horror sind, wenn sie morgens vor deinem ersten Kaffee passieren

«Nur no ä halbs Minipic»: Lara Stoll steckt für 127 Stunden mit dem Finger im Abfluss fest

Nach diesen 5 Dokus wirst auch du deine Ernährung hinterfragen

Warum das chinesische Modell über den Westen siegen wird

Das sind die Tops und Flops der WM

Swatch legt Rekordumsatz hin

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

73
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
73Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gregor Hast 24.03.2018 15:51
    Highlight Habe den Artikel nochmals durchgelesen, und stelle offiziell die Frage in die Runde, was dieser Kommentar da überhaupt soll, er lasse sich nichts von Erwachsenen sagen. Reden wir hier von einem Kind oder was?! Nein- die Rede ist von Trump! Ein wenig Respekt kann man auch vor dem US- Präsidenten haben, auch wenn man mit ihm nicht auf gleicher Welle ist. Er hat überhaupt nichts kindliches an sich! So, das musste einmal gesagt werden. Und warum werden nicht mehr alle meine Kommentare veröffentlicht?! Neues Zensurgesetz oder was?!
    6 12 Melden
    • Uranos 24.03.2018 16:59
      Highlight "Er hat überhaupt nichts kindliches an sich" -> damit hast du dich grad selbst disqualifiziert.
      7 5 Melden
    • swisskiss 25.03.2018 07:02
      Highlight Jetzt mal nachgefragt. Können Sie überhaupt englisch, Gregor?

      Wenn nicht, ist Ihr Kommentar nachvollziehbar.

      Sonst hier lesen:
      https://www.theatlantic.com/politics/archive/2017/10/infantilization-of-a-president/542613/

      Das erklärt Ihre Frage nach den sprachlichen und kognitiven Fähigkeiten des Herrn Trump und wie Mitglieder seines Kabinetts mit dieser Situation umgehen.

      Aber ich kann mich des Geühls nicht erwehren, dass Sie nicht in der Lage sind, soviel englisch zu verstehen, um die Situation auch nur anähernd sachlich einschätzen zu können.
      4 0 Melden
  • Gregor Hast 24.03.2018 11:07
    Highlight Dieser Karriere- Aufstieg schafft nicht jeder!
    1 7 Melden
    • DieFeuerlilie 25.03.2018 11:15
      Highlight Akkusativ.
      Und für die Hastigen unter uns: Wen-Fall :)
      Den hastigen Leerschlag unterschlag‘ ich jetzt mal grosszügig.. ;)

      Zum Inhalt allerdings kann ich leider nichts Sinnvolles sagen.
      Schade eigentlich.
      4 0 Melden
  • elias776 23.03.2018 17:55
    Highlight bruh~
    1 4 Melden
  • Hptm B. Junge 23.03.2018 16:33
    Highlight Wäre Clinton gewählt worden, hätten wir bereits einen neuen Krieg.
    10 71 Melden
    • DieFeuerlilie 23.03.2018 17:03
      Highlight Sagt Ihre Kristalkugel?
      Oder zuviel Volt am Aluhut?

      Nein, sorry.. diese “Argumentation“ ist so‘was von ausgelutscht, dass sie schon krümmelt..
      Und ungefähr so belegbar wie die Pizza-Connection.
      Bitte, trollen Sie bei 20 Min., dort kommt so‘was bestimmt gut an. :)
      59 7 Melden
    • Juliet Bravo 23.03.2018 17:04
      Highlight Gegen wen?
      23 4 Melden
    • AustinOsmanSpare 23.03.2018 17:10
      Highlight Bla
      Bla
      Bla
      23 4 Melden
    • AustinOsmanSpare 23.03.2018 17:10
      Highlight FoxNews zersetzt das Hirn
      36 5 Melden
    • Rumo 23.03.2018 17:11
      Highlight Was wäre wenn? Weiss Niemand! Ist also absolut Irrelevant!
      27 2 Melden
    • i-Aeglos 23.03.2018 17:25
      Highlight Bitte zuerst denken, dann schreiben.
      13 2 Melden
  • grind 23.03.2018 16:00
    Highlight dieser moment, wenn jim "mad dog" mattis der vernünftige ist... -.-
    37 1 Melden
  • RoWi 23.03.2018 15:24
    Highlight Zuerst zettelt Trump einen Handelskrieg an und fährt mutmasslich die Wirtschaft an die Wand und jetzt mit Bolton zettelt er mutmasslich einen Krieg an! Da klingt das mutmassliche Pipivideo wie ein .....-Geburtstagsparty. Wer dachte, es können nicht schlimmer kommen, sieht sich eines Besseren belehrt.
    36 6 Melden
  • Billy the Kid 23.03.2018 15:05
    Highlight Exakt vor 15 Jahren begann der Irakkrieg.
    29 2 Melden
    • Lowend 23.03.2018 18:57
      Highlight Das Datun stimmt, nur ist es schon der dritte in einer langen Reihe von Golfkriegen.

      Der erste Golfkrieg war ein Stellvertreterkrieg zwischen dem Irak und dem Iran von 1980 bis 1988

      Der zweite Golfkrieg (Erster Irakkrieg), ein 1990/91 ausgetragener Krieg zwischen dem Irak und einer US-geführten Militärkoalition unter Bush sen.

      Der dritte Golfkrieg (Zweiter Irakkrieg) ein 2003 bis heute ausgetragener Krieg zwischen einer US-geführten Militärkoalition und dem Irak unter Bush jun. aus dem der IS und viele heutige Probleme hervorgingen.

      Der vierte Golfkrieg wird gerade von Trump vorbereitet.
      13 2 Melden
  • Alterssturheit 23.03.2018 14:43
    Highlight Präsidenten müssten grundsätzlich vor den Wahlen - von unabhängigen Stellen - auf ihren Geisteszustand untersucht werden. Dann wären vielleicht einige Wahlen anders ausgegangen.
    68 9 Melden
    • Sir Konterbier 23.03.2018 17:51
      Highlight Naja eigentlich sollte eine intakte Demokratie den Psychopaten als solchen erkennen und gar nicht erst wählen.
      18 1 Melden
  • 〰️ empty 23.03.2018 14:28
    Highlight Hmm, jetzt haben wir schon drei gefährlichste Männer. Trump, Putin und neu noch John Bolton.
    18 28 Melden
    • 〰️ empty 23.03.2018 21:32
      Highlight Na, ich meinte doch Löpfe hat jetzt schon den dritten zum "gefährlichsten" Mann erkoren.
      7 1 Melden
  • Billy the Kid 23.03.2018 13:53
    Highlight Man stelle sich eine Zusammenkunft all dieser Gruselgestalten vor:
    "Gentlemen! Nun da wir ganz unter uns sind...- wer will als erster eine grosse Blutspur auf die Landkarte malen? - Die Spiele sind eröffnet!"
    36 8 Melden
  • Snake Plissken 23.03.2018 13:26
    Highlight Sorry, aber das ist m.E. doch zuviel des Alarmismus. Kann mir nicht vorstellen, das JEDER Nonsens von Trump eins zu eins umgesetzt wird. Bis jetzt gab es in Trumps Amtszeit in Sachen Militär nur diesen einen Mini-Schlag gegen Assads Luftwaffe. Atomkrieg ist ja ein paar Nummern größer...
    15 34 Melden
    • i schwörs 23.03.2018 20:36
      Highlight Auch nur in Ihrer Wahrnehmung: unter Trump haben die Drohneneinsätze weltweit um Faktoren zugenommen, und damit auch die zivilen Opfer. In Syrien wird fröhlich weitergebombt (zugegebenermassen von allen Seiten), der Stellvertreterkrieg in Jemen nicht vergessen. Das kriegerische Grundrumpeln hat seit Trump zugenommen, die Welt ist in einem schlimmeren Zustand als zuvor. Der Kriegsverbrecher Bolton kommt da nicht wirklich als Hoffnungsträger in Frage.
      15 4 Melden
  • Pana 23.03.2018 13:18
    Highlight Man kommt kaum noch nach.
    35 1 Melden
    • Imagine 23.03.2018 16:07
      Highlight Hoffe, bald wird der in der Mitte oben abgedeckt ;-)
      27 3 Melden
  • smoking gun 23.03.2018 13:16
    Highlight Vielen Dank für diese treffende Analyse, Philipp. John Bolton ist ein gefährlicher Mann, ohne Zweifel. Aber ich möchte doch daran erinnern, dass Clinton, Bush und Obama in ihrer gesamten Amtszeit 9 islamische Länder besetzt und bekriegt haben. Dabei wurden 11 Millionen Muslime ermordet.

    Trump hat bis jetzt noch keinen Krieg angefangen. Ob das so bleiben wird, wage ich zu bezweifeln. Saudi-Arabien und Israel möchten jedenfalls lieber heute als morgen gegen den Iran vorgehen. Und einen "triftigen Grund" wird sich sicher finden lassen, um uns das als Notwendigkeit zu verkaufen.
    35 19 Melden
    • Guerzo 23.03.2018 15:48
      Highlight Dabei gilt es anzumerken, dass auch Obama keinen Krieg angefangen hat. Sonst können sie gerne ein Beispiel nennen!
      30 12 Melden
    • smoking gun 23.03.2018 16:41
      Highlight @Guerzo: Bitte schön: Libyen, Syrien, Somalia, Jemen ...
      16 24 Melden
    • Echo der Zeit 23.03.2018 16:58
      Highlight gun: Libyen, Syrien, Somalia, Jemen ... Nee, hat mit Armee in Konflikte eingegriffen, aber sicher nicht Krieg begonnen.
      28 8 Melden
    • ujay 23.03.2018 17:08
      Highlight @Guerzo. Netter Versuch ....hahaha!
      11 17 Melden
    • smoking gun 23.03.2018 17:36
      7 2 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 23.03.2018 18:21
      Highlight @echo bestimmt. Das hat sich blöderweise einfach gerade so ergeben.
      7 3 Melden
    • äti 23.03.2018 19:31
      Highlight @ujay, hahaha ..
      3 4 Melden
    • swisskiss 23.03.2018 20:37
      Highlight @smoking gun: Das Verhalten dieses Präsidenten mit den Fehlern seiner Vorgänger zu vergleichen, ist gelinde gesagt armselig.

      Besonders wenn man bedenkt, das Obamas Vorgänger rund 20 mal mehr zivile Opfer verursacht hat mit nur EINEM Krieg.

      Aber schön das Beispiel der FAZ. Da zeigt sich menschliche Grösse, wenn man zu seinen Fehlern stehen kann und Selbstkritik übt.

      Wenn man aus Fehlern klug werden soll, muss man bereit sein, sich diese Fehler auch einzugestehen und nicht krampfhaft versuchen immer Andere für das eigene Scheitern und Fehlverhalten verantwortlich zu machen.
      11 5 Melden
  • Jein 23.03.2018 13:11
    Highlight Gefährlichster Mensch der Welt ist nach wie vor Trump. Bolton ist nun allerdings gefährlichster Einflüsterer der Welt, er ist das Teufelchen auf der Schulter von Trump.

    Dass statt Engelchen auf der anderen Schulter noch ein Teufelchen sitzt (Pompeo) macht dass Ganze noch schlimmer...
    37 2 Melden
  • kuwi 23.03.2018 12:51
    Highlight Der gefährlichste Mensch der Welt ist Donald Trump. Dieser Vollpfosten hat weder einen Plan noch eine nachvollziehbare Strategie. Er ist kein Menschenfreund und zudem beratungsresistent. Ganz egal, welche Berater gerade um ihn sind; Trump wird falsch agieren und falsch reagieren. Aber glücklicherweise ist Freitag. Da geht‘s erstmal nach Florida zum Golf. Schönes Wochenende allerseits!
    62 7 Melden
    • Gregor Hast 24.03.2018 11:05
      Highlight Wer hat Ihnen denn diesen Floh ins Ohr gesetzt?
      4 5 Melden
  • Tomtom64 23.03.2018 12:45
    Highlight Die Zeitbombe "White House" tickt bedrohlich.

    Als nächstes wird Trump versuchen die Befugnisse des Parlaments zu beschneiden und so die die "Checks and Balances" zu reduzieren.
    Ich hoffe nur, das amerikanische Volk reagiert bei den Wahlen im Herbst. Falls es dann nicht schon zu spät ist.
    31 3 Melden
  • FrancoL 23.03.2018 12:40
    Highlight Die US-Regierung wird eine immer abartigere Versammlung. Wenn nicht das Wohl der halben Welt von dieser "Versammlung" abhängen würde könnte man das so belassen, doch nun kann es für uns alle gefährlich werden. Eine kleine Hoffnung bleibt dass Trump auch diesen Berater binnen weniger Monaten entlässt. Die Hoffnung währt am längsten.
    31 4 Melden
  • alterecht? 23.03.2018 12:37
    Highlight Ist das der Momentim der die NATO das Anerikanische Volk durch einen Präventivschlag gegen FOX News schützen muss?
    36 4 Melden
  • Moelal 23.03.2018 12:35
    Highlight Es ist definitiv Zeit, dass Trump sich selber feuert
    28 4 Melden
  • The Origin Gra 23.03.2018 12:29
    Highlight Wollte Dick Cheney nicht den Krieg im Irak nutzen um den Iran einzukesseln und am Schluss Anzugreifen?

    Dieser Schritt könnte nun in die Tat Umgesetzt werden mit John Bolton
    25 2 Melden
  • mrmikech 23.03.2018 12:29
    Highlight Im schlimmsten fall muss die welt alles was Amerikanisch ist boykottieren. Wir haben halt auch noch etwas zu sagen, und keiner will krieg, bestimmt keine weltkrieg.
    29 3 Melden
    • swisskiss 23.03.2018 21:43
      Highlight @Silent Speaker: Völliger Quatsch die Darstellung des besetzten Oesterreichs.

      Es war eine Besetzung und keine Belagerung!
      Die Aufteilung Oesterrreichs in Besatzungszonen, hatte die Auswirkung, dass die westlichen Gebiete durch den Marshallplan mit Gütern beliefert wurde, währendessen in der sowjetischen Zone Betriebe durch das USIA Programm regelrecht ausgeblutet wurde und Erträge nach Moskau abgeführt wurden.

      Das russische "Geschäftsmodell" in allen besetzten Gebieten der Oststaaten und Deutschlands.
      8 1 Melden
  • Fulehung1950 23.03.2018 12:17
    Highlight Logo, die USA haben das Recht, „Regime changes“ durchzuführen. Wie uns die Geschichte vieler Südamerikanischer Staaten lehrt, darf es zur Not auch mal ein Mörder-Regime sein, das man anstelle eines demokratisch gewählten einsetzt. Nicht wahr, Mr. Henry Kissinger?

    Diese Bockwurst Bolton hat wohl auch eine plausible Erklärung für den seinerzeitigen Vietnam Krieg, bei dem Millionen starben und keiner wusste genau, warum.

    Nur zu, liebe Amis, DEN Krieg überlebt auch Ihr nicht.
    33 5 Melden
  • Dinolino 23.03.2018 12:09
    Highlight 2019; nach dem Impeachment von Trump, welches Amerika gespaltene Gesellschaft noch weiter von einander entfernte, müssen Pence und Bolton die Nation wieder vereinen.....
    Trumps Präsidentschaft wird noch lange negative Auswirkungen haben auf Wahrheit und Integrität.
    Mein Aluhut drückt immer mehr, hoffen wir das es anders kommt.
    21 7 Melden
  • Snowy 23.03.2018 12:07
    Highlight NEIN NEIN NEIN
    Nun müssen alle vernünftigen Menschen auf dieser Erde aufstehen und aufzeigen, was ein Präventivschlag gegen den Iran für die USA bedeuten würde: Ein wirtschaftlicher, kultureller und militärischer Bruch mit den westlichen Staaten.

    Dieser Krieg muss unbedingt verhindert werden.
    35 3 Melden
  • N. Y. P. 23.03.2018 12:02
    Highlight Donald Trump ist zu einem Sicherheitsrisiko für die Vereinigten Staaten und für die ganze Welt geworden.

    Mit dieser Nomination ist einfach
    "Matthäus am Letschte".

    Donald Trump muss jetzt endlich aus diesem Amt entfernt werden.

    Egal wie.

    Auch gefakte Russland - Beweise errachte ich mittlerweile als legitim. WEIL die Zeit drängt ! Kriege sind jetzt tatsächlich möglich, mit diesem Sicherheitsberater.

    Es ist Zeit, das Weisse Haus zu säubern.
    33 13 Melden
    • Dinolino 23.03.2018 15:06
      Highlight ...du hast absolut Recht. Aber...aber mit Pence wechselt die Präsidentschaft von einem Irren zu einem eiskalten Psycho
      19 5 Melden
    • N. Y. P. 23.03.2018 15:15
      Highlight ...und auch Du hast absolut Recht.
      14 4 Melden
  • MBArocsTrucker 23.03.2018 11:59
    Highlight Nun meine Freunde, jetzt ist der Winter hier...
    Die 50 Königslande sind gespalten und wir haben eine Bolton als Sicherheitsberater...
    27 3 Melden
  • zombie woof 23.03.2018 11:57
    Highlight Jetzt ist Trump da wo er immer hin wollte, Alleinherrscher, umgeben mit bedingungslosen Jasagern, Speichelleckern und Kriegstreiber. Ein Krieg, zusammen mit den Saudis gegen Iran, wird so immer wahrscheinlicher
    53 6 Melden
    • Gregor Hast 24.03.2018 11:06
      Highlight Trump will doch keinen Krieg deswegen. Er will eine Änderung im Iran- Abkommen haben oder es ganz auflösen. Doch einen Krieg will er deswegen nicht.
      2 6 Melden
  • TheGoon 23.03.2018 11:56
    Highlight Bisher läuft bei Trump alles so ab, wie es zu erwarten war.
    19 3 Melden
  • Maya Eldorado 23.03.2018 11:51
    Highlight Das zeigt sich immer mehr: Die US-Bürger haben sich da was eingebrockt.
    Sie wählten wohl, statt das kleinere Uebel, das grössere Uebel.
    26 7 Melden
    • Maya Eldorado 23.03.2018 18:14
      Highlight Ich möchte mich noch klarer ausdrücken:
      Sie wählten statt eines Uebels den sich entwickelnden Supergau.
      Aber vielleicht können die US-Bürger das ja noch stoppen, bevor alles zum Gau expodiert.
      Hoffen wir für alle Menschen auf der Erde!!!
      5 4 Melden
  • FrancoL 23.03.2018 11:48
    Highlight Ich denke nicht dass die Kriegsgefahr sich erhöht hat.
    HC ist ja nicht an der Macht und unter Trump ist die Kriegsgefahr viel, viel kleiner als sie es bei HC gewesen wäre. Da muss sich Löpfe gewaltig täuschen oder doch nicht?
    14 36 Melden
  • Beat Kohler 23.03.2018 11:42
    Highlight Bei innenpolitischen Problemen zetteln autoritäre Herrscher gerne Krieg an, das war schon immer so.
    36 3 Melden

Vom Kampfjet-Piloten zum Bio-Bauern

Die Ukraine ist der grösste Brotkorb Europas. Langsam entdecken die Bauern die biologische Landwirtschaft – dank Schweizer Hilfe und dank aussergewöhnlichen Pionieren.

Vasyl Loban war einst Kampfjet-Pilot der sowjetischen Armee. Er stand damit an der Spitze der damaligen Prestige-Hitparade, denn kaum jemand wurde in der ehemaligen UdSSR mehr geachtet als Militärpiloten. Die UdSSR zerbrach und als Ukrainer war Loban seinen Job und sein Prestige los.

Doch Jammern gehört nicht zu seinem Repertoire. Kurzerhand gründete er ein lukratives Geschäft als Benzinhändler. Eines Tages konnte das Dorf Khudoliivka in der Region Poltava Lobans Rechnungen nicht mehr …

Artikel lesen