DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Vor rund 152 Millionen Jahren streifte ein bisher unbekannter Raubsaurier durch das Gebiet des heutigen Jura. Das schliessen Paläontologen aus Fussabdrücken auf dem Plateau de Courtedoux (JU). Sie tauften die neu entdeckte Art Jurabrontes curtedulensis.

Die Spuren sind 77 Zentimeter lang und zählen damit zu den grössten dreifingrigen Dinosaurier-Fussspuren der Welt.

Spur eines Riesen-Dinos im Jura entdeckt



Vor rund 152 Millionen Jahren streifte ein bisher unbekannter Raubsaurier durch das Gebiet des heutigen Jura. Das schliessen Paläontologen aus Fussabdrücken auf dem Plateau de Courtedoux (JU). Sie tauften die neu entdeckte Art Jurabrontes curtedulensis.

Die Spuren seien 77 Zentimeter lang und zählten damit zu den grössten dreifingrigen Dinosaurier-Fussspuren der Welt, teilte der Kanton Jura am Dienstag mit. Die Träger dieser riesigen Klauen dürften eine Grösse von zehn bis zwölf Metern erreicht und sich ähnlich wie der berühmte Tyrannosaurus rex fortbewegt haben. Von dem Fund berichteten die Paläontologen vor Kurzem im Fachblatt «Historical Biology».

Bild

Die am besten erhaltenen Fussabdrücke wurden bei Grabungen auf der Trasse der Autobahn 16 (Transjurane) entdeckt und dokumentiert.

Die Seltenheit von Jurabrontes deute darauf hin, dass er an der Spitze der Nahrungskette stand, hiess es in der Mitteilung. Die auf zwei Beinen laufenden Saurier konnten sich dank des damaligen Klimas im Jura etablieren, das dem der heutigen Bahamas ähnelte.

Die am besten erhaltenen Fussabdrücke wurden bei Grabungen auf der Trasse der Autobahn 16 (Transjurane) entdeckt und dokumentiert. Dass es sich tatsächlich um eine neue Art von Abdrücken handelte, bestätigte ein Team von Paläontologen, die den Bau der Autobahn begleiten, in Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum Basel, sowie den Universitäten Barcelona und Denver. (whr/sda)

Tierische Rekorde

1 / 34
Tierische Rekorde
quelle: ap/julius nielsen / julius nielsen
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schweizer Solarpionier lässt Panels in Gebäuden verschwinden: «Dürfen kein Dach verlieren»

Während in China die Solarenergie regelrecht explodiert, geht es mit dem Sonnenstrom in der Schweiz nur langsam vorwärts. Solar-Pionier Patrick Hofer-Noser will dies mit in Gebäude integrierten Solarzellen ändern. Das steckt dahinter.

Seit 30 Jahren ist die Sonnenenergie seine Berufung. Der Berner Solar-Unternehmer Patrick Hofer-Noser (55) steht in seinem Büro am Fusse des Niesen in Gwatt BE. Seine ruhige, klare Stimme wird plötzlich energisch, als er durch das grosse Glasfenster auf ein frisch renoviertes Haus nebenan blickt. «Das Dach ist für die nächsten 50 Jahre verloren. Statt Strom zu produzieren, schützen die Ziegel nur vor der Witterung.»

Eine Lösung liegt nur wenige Schritte weiter parat. Hofer-Noser schreitet …

Artikel lesen
Link zum Artikel