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Trump gibt Filmen und Games eine Mitschuld am Schulmassaker und sticht in ein Wespennest



An einer Schule in Parkland erschoss letzte Woche der 19-jährige Nikolas Cruz 17 Schüler und Lehrer. Normalerweise ebbt die Kritik an den laschen Waffengesetzen in den USA nach wenigen Tagen ab. Doch diesmal kommen die Politiker mit dem üblichen Lippenbekenntnis «unsere Gedanken und Gebete sind bei Euch» nicht so einfach davon. Die emotionalen Aussagen und Proteste überlebender Schüler, also der direkt betroffenen, sind auf allen TV-Sendern zu sehen. Sie bringen Trump und die Waffenlobby in grössere Schwierigkeiten, als es (linken) Waffengegnern je gelingen könnte.

Trump lenkt den Fokus auf Gewalt in Games und Filmen

Ob es Trump gefällt oder nicht, er muss sich weiter mit dem Schulmassaker beschäftigen. Gestern sagte er bei einem Treffen zum Thema Gewalt an Schulen im Weissen Haus:

Ich höre immer mehr Leute sagen, dass das Ausmass der Gewalt in Videospielen die Gedanken junger Menschen wirklich prägt. Und wenn man noch einen Schritt weiter geht, dann sind wir bei den Filmen. Sie sind so gewalttätig, trotzdem können sie von Kindern geschaut werden, sofern keine sexuellen Szenen involviert sind. Vielleicht müssen wir dafür ein Bewertungssystem aufstellen.»

Donald Trump

Trump spricht den Fakt an, dass Kinder und Jugendliche in den USA – anders als bei uns – nicht vor gewalttätigen Filmen oder Games geschützt werden, während sexuelle Szenen strikt tabu sind. Gewaltspiele dürfen in den USA ohne Einschränkungen an Minderjährige verkauft werden. Das höchste US-Gericht wollte Gewaltspiele für Jugendliche 2011 nicht verbieten. Die Richter entschieden, dass man bei medialer Gewalt in Büchern, Filmen oder Games «nicht mit verschiedenen Ellen messen» dürfe.

Dass die USA ein strenges Bewertungssystem für sexuelle Szenen haben, jedoch Gewalt in Filmen oder Videospielen überhaupt kein Thema ist, wirkt insbesondere aus europäischer Perspektive absurd.

In der Sache hat der Präsident bestimmt nicht unrecht, wenn er die Laissez-faire-Politik in den USA gegenüber Gewalt in Medien hinterfragt. Trotzdem sticht Trump in ein Wespennest, da er mit seiner Aussage den Fokus weg von den Waffen und der mächtigen Waffenlobby nimmt – und stattdessen Games und die weit weniger einflussreiche Game-Branche in die Kritik rückt. Die präsidiale Schelte gegen Filme und Games wirkt so heuchlerisch.

Trump setzt auf eine altbekannte Strategie der Waffenlobby: Nicht Gewehre seien Schuld an den Massakern, sondern der Geisteszustand der jungen Täter. Die mentale Gesundheit wiederum werde von gewalttätigen Videospielen oder Filmen negativ beeinflusst.

Videospiele für Schulmassaker verantwortlich zu machen, ist für Trump nichts Neues: Nach der Amoktat an der Sandy-Hook-Schule im Jahr 2012 schrieb er auf Twitter:

«Videospiel-Gewalt und -Verherrlichung muss gestoppt werden – es erschafft Monster.»

Donald Trump

In manchen Kreisen ist dies gewiss eine populäre Forderung. Aber ist sie auch sinnvoll? 

Glaubt man der Wissenschaft, haben Gewaltspiele auf Jugendliche, die in einem intakten Umfeld leben, kaum einen negativen Einfluss. «Eine generelle Gefährdung Heranwachsender durch den Konsum von Gewaltdarstellungen in neuen Medien muss aus wissenschaftlicher Sicht als kaum existent angesehen werden.» Zu diesem Schluss kam etwa der Expertenbericht des Bundesamtes für Sozialversicherungen.

Anders sieht dies aus bei Kindern, die bereits Schwierigkeiten haben. Mehrere Studien konnten bei jungen Männern, die oft brutale Games spielen, eine Abstumpfung gegenüber Gewalt und den Folgen für die Opfer ausmachen. Der Mangel an Einfühlungsvermögen und Mitleid muss sich nicht in Gewalt äussern, erschwert aber die zwischenmenschlichen Beziehungen der Betroffenen.

Angehörige nach Schulmassaker: «Trump, bitte tun Sie was!»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bene86 26.02.2018 10:56
    Highlight Highlight Wenn der Krieg mal in der Schweiz Einzug hält (möge dies nie passieren), weiss ich zumindest, wie ich mit AK's, MP's, Shotguns, Raketenwerfer, Sniper Rifles, Laser, HGs, Artillerien, etc. etc. umzugehen habe.

    CoD, Battlefieldm usw. sei Dank.

    Und bei einem Killstreak von 10 Soldaten beordere ich dann "die Hunde". High-End!
  • Wolf2000 25.02.2018 07:54
    Highlight Highlight Ameeerika. Ich war vor 30 Jahren dort. Bin von Miami bis nach Key West mit einem gemieteten Wohnmobil gefahren. Am 1. schon ein Raubüberfall an einer Tankstelle. Am zweiten Tag Polizei mit Waffe gegen mich zur kontrolle. Am dritten Tag ein versuchter Einbruch in mein Wohnmobil das beim Disneylandbesuch parkiert war. Amerika ist toll. Immer Aktion...
    • Bene86 26.02.2018 10:58
      Highlight Highlight Habe in etwa die gleiche Route wie du hinter mir, machte dann aber nach Key West weitere Abstecher nach Louisiana, Baton Rouge und schlussendlich noch mit dem Flieger nach NY rüber. Hatte in 2 Monaten aber keinen Raubüberfall o.Ä. miterlebt. Nur die Menschen in NY waren vergleichsweise extrem unfreundlich und gestresst. Grossstadt-Leben halt.
  • Zeit_Genosse 24.02.2018 13:20
    Highlight Highlight Das verherende ist, dass man auf die Waffen schaut statt sich um jene zu interessieren die sie benutzen um Leid anzurichten. Das omnipräsente Töten in Bewegtbildern ist schon derart normal dass wir es ausblenden. Wenn Menschen durch beobachten und ausprobieren lernen, dann werden mediale Inhalte wichtig. Töten, Quälen, Porno, usw. scheinen aus tieferen Sehnsüchten (Evolutionsstrategien) zu entstammen. Auf Käfer treten, Ameisenhaufen anzünden, Mobbing, Sexting, Gewalt, Krieg, usw. sind Realitäten, die getriggert zu unkontrolliertem Verhalten führen können. Das Raubtier Mensch ist die Ursache.
  • Menel 24.02.2018 10:55
    Highlight Highlight Als würde man in Games lernen, wie man eine Waffe bedient 🤦🏻‍♀️
  • Luchs 23.02.2018 19:01
    Highlight Highlight Ich höre immer mehr Leute sagen, dass das Ausmass der Gewalt in Videospielen die Gedanken junger Menschen wirklich prägt. Und wenn man noch einen Schritt weiter geht, dann sind wir bei den Filmen. Sie sind so gewalttätig, trotzdem können sie von Kindern geschaut werden, sofern keine sexuellen Szenen involviert sind. Vielleicht müssen wir dafür ein Bewertungssystem aufstellen.»

    Der Presi. Hat wohl kein zugang zu Studien, Fachleuten und Experten dass er vom Hören-Sagen alls Quelle angeben muss.
    Ob ei Bewertungssystem die sozialen Misständen der Erziehung junger Menschen was hilft bezweifle ich
  • AnnaFänger 23.02.2018 18:48
    Highlight Highlight Stumpft Wild jagen nicht auch etwas ab? Nur so nebenbei, wenn schon Games verurteilt werden... und Brot.
    • _kokolorix 23.02.2018 22:08
      Highlight Highlight Neiin. Jagen tut mann aus Ehrfurcht vor der Natur! Nur Geistesgestörte jagen wegen der Lust am töten...
      # Vorsicht kann Spuren von Ironie enthalten #
  • Gregor Hast 23.02.2018 17:32
    Highlight Highlight Wenn die USA ihren Blick mehr auf den Schwarzmarkt fokussieren würde, könnte das Problem eventuell gelöst werden. Und zwar nicht nur auf die Killergames sondern auch auf die Waffen, die erst legal erworben werden und dann illegal an Jugendliche oder Kriminelle verkauft werden.
    • Echo der Zeit 23.02.2018 19:06
      Highlight Highlight Ja am Besten, Kaufen alle nur noch in den USA ihre Waffen - das sind die Besten und sie Verschiessen nur Blumen.
    • Gregor Hast 23.02.2018 19:28
      Highlight Highlight Da Sie meinen Kommentar anscheinend nicht wirklich verstanden haben, lesen Sie ihn bitte noch einmal!
    • _kokolorix 23.02.2018 22:16
      Highlight Highlight Verstehe den Kommentar nicht. Keiner der Massenmörder in jüngster Vergangenheit hatte es nötig seine Waffen illegal zu besorgen. Warum auch.
      US Gesetze: Autofahren und Sturmgewehr ab 16, Porno mitspielen ab 18, Bier kaufen ab 21, Nackte Brüste oder Pimmel sehen ab Heirat (kann für Mädchen gern auch schon mit 12 sein)
      # Wer Vernunft findet darf sie behalten #
  • erkolino 23.02.2018 17:08
    Highlight Highlight Damit ein Mensch eine solche Tat begeht, müssen mehrere Faktoren zusammenspielen. Entsprechender Medienkonsum und Games können einer dieser vielen Faktoren sein. Aber sicher nicht die ausschlaggebenden Faktoren.

    Es ist höchst umstritten, ob der entsprechende Medienkonsum die Gewaltbereitschaft fördert oder die Gewaltbereiten entsprechende Inhalte wie Games und Filme aufsuchen.

    Eine gewisse Abstumpfung gegenüber Gewaltszenen und den Folgen für die Opfer ist wissenschaftlich erwiesen ABER es ist ebenso bekannt, dass eine grosse Mehrheit der Spieler nie gewalttätig war oder sein wird.
  • Sophia 23.02.2018 16:56
    Highlight Highlight Games oder Filme sollen Schuld an der Gewalt haben? Dort wird eher Luft abgelassen! Sicher ist, ohne Waffen hätte keiner der letzten Massenmörder so viele Menschen umbringen können.
    Trumps Vorschlag, Lehrer zu bewaffen, ist Unsinn, so wie es Unsinn wäre, Alkohol mit Alkohol zu bekämpfen. Krieg im Schulhaus wäre die nächste Katastrophe und die Waffenhändler würden sich die Hände reiben.
    Trump wird es nicht nicht begreifen, und wenn er's begreifen könnte, würde es auch nicht weiter helfen, er muss sein Klientel bedienen und dazu gehört nun mal die Waffenlobby.


  • Igo Netzschwarm 23.02.2018 16:43
    Highlight Highlight Aha stimmt, solche Games und Filme gibts ja nur in den USA. In allen anderen westlichen Ländern mit strengen Waffengesetzen gibts es solche Filme und Games nicht ;-)
    1 mal 1
  • ....ich weiss nicht aber: 23.02.2018 14:24
    Highlight Highlight Nei!!! Ausnahmsweise hat er recht. Sage ich seit es den Sch... gibt. Dumm nur, dass wahrscheinlich der ganze Misthaufen mit der Karre gefahren wird.....Wer jetzt Blitzt, weiss wo er eingestuft wird.
    • Valon Gut-Behrami 23.02.2018 14:52
      Highlight Highlight Wenn du es auch schon lange sagst, muss es stimmen.

      ...
    • reconquista's creed 23.02.2018 16:58
      Highlight Highlight Stimmt, es sind die Videospiele. Zum Glück sind die seit Jahren in der Schweiz verboten, deswegen haben wir diese Amokläufe an Schulen nicht.
      Macht Sinn, oder? Werde ich jetzt gut eingestuft weil ich ihrer Meinung bin?
    • Klaus07 23.02.2018 18:11
      Highlight Highlight Die Nazis verbrannten Bücher und so gennannte entartete Kunst mit dem Ziel das Volk rein und unverdorben zu machen. Die Aktion von Trump ist in etwa ähnlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pana 23.02.2018 13:54
    Highlight Highlight "Trump setzt auf eine altbekannte Strategie der Waffenlobby: Nicht Gewehre seien Schuld an den Massakern, sondern der Geisteszustand der jungen Täter."

    Oder (s)eine Religion. If you know what I mean.
    • Slavoj Žižek 23.02.2018 17:10
      Highlight Highlight Das stimmt, oder sagst du etwa der Täter war bei voller geistiger Gesundheit?
    • Echo der Zeit 23.02.2018 19:02
      Highlight Highlight @empty - Was heisst - voller geistiger Gesundheit? Bei Us Amerikanischen Jugendlichen?? Wohl waren es verschiedene Gründe die zur Tat geführt haben.
    • Pana 23.02.2018 20:23
      Highlight Highlight empty, you're missing the point.

      Trump (und die meisten Medien) würden nicht über den Geisteszustand des Täters diskutieren, wenn er Mohammed geheissen oder auf Facebook einen IS Post geteilt hätte. Believe me.
  • Swizzi 23.02.2018 13:52
    Highlight Highlight Jeder der hier abstreitet, das Gewaltspiele keinen Einfluss auf die Gewaltbereitschaft Jugentlicher habe, ist ein Ignorant.

    Im weiteren erstaunt es mich, wieviele Experten sich hier zu diesem Thema tummeln. Aber eben: Wenn Trump etwas sagt muss natürlich das Gegenteil behauptet werden, auch wenns richtig ist.

    ⚡⚡⚡
    • Valon Gut-Behrami 23.02.2018 14:51
      Highlight Highlight Und warum soll es denn stimmen? Argumente!
    • Hans_Olo 23.02.2018 15:06
      Highlight Highlight Vermutlich noch nie eines der erwähnten Videospiele gespielt oder? Habe jahrelang ganze Wochenenden damit verbracht meine Freunde in der virtuellen Welt umzunieten und es hat riesen Spass gemacht.
      Und jetzt stell dir vor, nun sind ein paar Jahre vergangen, aus der virtuellen Welt habe ich mich verabschiedet und aus mir ist trotzdem kein Massenmörder, sonder ein braver, steuerzahlender Familienvater geworden. Unglaublich nicht wahr?
    • Echo der Zeit 23.02.2018 15:41
      Highlight Highlight Mit dem Argument der Waffenindustrie - Das Game drückt nicht denn Abzug.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Palatino 23.02.2018 13:47
    Highlight Highlight Jetzt hilft nur noch ein Mittel: Alle Lehrer mit einer Spielkonsole ausstatten...
  • Nick Name 23.02.2018 13:19
    Highlight Highlight Regelmässig kommen bei diesem Thema auf watson die Gamer-Schwadronen und reden von Schwachsinn und von Brot.
    Ich finde sowohl die reflexartige Abwehrung von jeglichen Auswirkungen von Games und Medienkonsum als auch das reflexartige Herstellen von Zusammenhängen ermüdend. Es gibt offenbar unzählige Studien. Jede hat wohl Schwächen.
    Nicht einfach wegzuwischen ist aber meiner Ansicht nach der letzte Abschnitt im Artikel. Es kann offenbar einer von mehreren Faktoren sein, der das Verhalten mitbeeinflussen kann. Das dürften Gamer problemlos auch anerkennen.
    (Auf zum Blitzesammeln! :-) )
    • ghawdex 23.02.2018 16:47
      Highlight Highlight Das ist aber halt das besch***** an Politik. Bei den Waffen können/wollen sie keine "Verbesserung" anstreben. Also diskutiert man lieber darübe den Kauf von bösen Spielen zu erschweren. Das geht doch in die falsche Richtung.
    • Nick Name 23.02.2018 19:11
      Highlight Highlight Völlig einverstanden.
      Ich schrieb bloss von den reflexartigen Reaktionen, die bei so komplexen Themenfeldern (Psychologie ist nun mal nicht exakt) nie alleinseligmachend sind.
    • _kokolorix 23.02.2018 22:32
      Highlight Highlight Es gab schon unzählige Studien zu dem Thema. Sie kamen alle zum gleichen Schluss. Wer in einem normalen sozialen Umfeld aufwächst ist mit oder ohne Ballergames etwa gleich gewalttätig (die allermeisten überhaupt nicht), wer in einem gestörten Beziehungsnetz unterwegs ist, lässt sich davon mehr beeinflussen und ist grundsätzlich eher gewaltbereit.
      Daraus kann man eigentlich nur schliessen, dass in den USA sehr viele Jugendliche in gestörten sozialen Verhältnissen aufwachsen. Ob das etwas mit minimalem Sozialstaat und extrem tiefen Mindestlöhnen zu tun hat?
  • Bruno S. 88 23.02.2018 13:18
    Highlight Highlight Bei solchen Debatten frage ich immer wie es möglich ist, dass von all den Games die ich spiele, FIFA mich mit Abstand am aggressivsten macht?! :-D
    • Valon Gut-Behrami 23.02.2018 14:50
      Highlight Highlight Das stimmt. Mich auch!😀😀
    • olmabrotwurschtmitbürli #käluscht 23.02.2018 16:00
      Highlight Highlight Dito - bei GTA cruise ich hingegen tiefenentspannt dem Sonnenuntergang entgegen🤔
    • Tschaesu 23.02.2018 16:38
      Highlight Highlight Mario Kart..
    Weitere Antworten anzeigen
  • 4TheHorde 23.02.2018 13:13
    Highlight Highlight Ähm .. also .. uf ... mir fehlen die Worte ...
  • ujay 23.02.2018 13:06
    Highlight Highlight Ich denke, Typen mit den Denkstrukturen von Trump sind das Grundübel.
  • Dä_Dröggo 23.02.2018 13:04
    Highlight Highlight Soll der liebe Trump gleich mal beim Verteidigungsministerium und in Hollywood anfangen, falls es ihm mit der Aussage tatsächlich ernst sein sollte.

    Play Icon
  • Seppetoni Chueschwanz 23.02.2018 12:44
    Highlight Highlight Brot. Der junge Mann hat bestimmt Brot gegessen. Verbietet Brot
    • LeserNrX 23.02.2018 13:10
      Highlight Highlight "Anders sieht dies aus bei Kindern, die bereits Schwierigkeiten haben. Mehrere Studien konnten bei jungen Männern, die oft brutale Games spielen, eine Abstumpfung gegenüber Gewalt und den Folgen für die Opfer ausmachen." Diesen Zusammenhang gibt es bei Brot nicht. Der Vergleich ist also nicht adäquat.
    • MacB 23.02.2018 13:15
      Highlight Highlight haha, classic!
    • Dä_Dröggo 23.02.2018 15:26
      Highlight Highlight @LeserNrX

      Ich glaube die Abstumpfung die du ansprechen möchtest, wird dadurch bedingt, dass während des Zockens fast ausschliesslich das Entscheidungszentrum in unserem Hirn aktiv ist. Bei exzessivem Langzeit-Zocken geht da schon mal ein bisschen Sozialkompetenz verloren. Allerdings kann man diesen Zustand auch dann erreichen, wen man vom Genre Ego-Shooter absieht, siehe MMORPG's wie WOW etc.

      Eine emotionale Verkümmerung wird meiner Meinung nach durch die Entwöhnung der Pflege zwischenmenschlicher Kontakte verursacht und nicht durch Shooter-Games.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beggride 23.02.2018 12:43
    Highlight Highlight Wieso stellt Trump die globale Dummheit der Gesellschaft in nur einer Peeson so gut dar? Ist er die Allegorie der Dummheit?
    • geistfrei 23.02.2018 17:56
      Highlight Highlight wow! so habe ichs noch ne gesehen. die allegorie der dummheit. messi!
    • Hackphresse 24.02.2018 02:42
      Highlight Highlight Ja ist er. Schliesslich bekämpft er Dummheit mit noch mehr Dummheit.
      Ein Symptom der voranschreitenden globalen Verdummung (global dumbing).
      Wobei ich manchmal das gefühl habe dass die Gierigen im Dunstkreis der Macht, sich der Dummheit als Hilfsmittel bedienen zur weiteren Selbstbereicherung.
  • coheed 23.02.2018 12:41
    Highlight Highlight Filme und Videospiele gibt es aber überall auf der Welt... Komisch dass es nur in den USA so viele Schulmassaker gibt.

    Falles Videopspiele und Filme eine Mitschuld hätten würde es viel mehr Massaker geben...

    Es ist natürlich einfacher einen Sündenbock zu suchen als die wirklichen Probleme anzugehen...
    • Theor 23.02.2018 13:22
      Highlight Highlight Das kann man auch mit dem Gegenbeispiel weiter wunderbar aufzeigen:

      Die Effizienz mit welcher in der USA Kinderschwangerschaften verhindert werden, kann nicht anderem als dem rigorosen und prüden Umgang mit sexuellen Themen zugeordnet wer....Oh!

      #VerboteBringenNichts-WenigerWaffenSchon
  • Lukas Brunner 23.02.2018 12:34
    Highlight Highlight
    User Image
  • ShiMpanZeh 23.02.2018 12:27
    Highlight Highlight Wie heisst es so schön: 40% aller Amokläufer spielen Killerspiele; 100% essen Brot!

    Diesen Spruch untermauere ich immer mit folgendem Argument: Ein Mensch dreht nicht wegen einem Spiel durch. Da passiert einiges im Vorfeld im sogenannten Reallife, was dazu führt. Games dienen dazu oft als Ventil und zögern eine Tat womöglich sogar eher noch hinaus, als dass sie die Ursachen dafür wären.
  • D(r)ummer 23.02.2018 12:24
    Highlight Highlight Er irrt grösstenteils.
    Die Idee mit der Alterslimite ist sehr gut.

    Aber das was seine Jungs mit Joysticks in weit entfernten Ländern anrichten, erschafft eindeutig mehr Monster.

    In dieser Diskussion wird zu wenig breite Ursachenforschung betrieben. Go School-Kids, bleibt dran!

    • EvilBetty 23.02.2018 12:57
      Highlight Highlight Die haben mittlerweile XBox Controller (kein Scherz)
  • Valon Gut-Behrami 23.02.2018 12:18
    Highlight Highlight Jetzt kommt noch diese Leier. Die Games sind sicher nicht schuld. Arbeit an der Haltung gegenüber Waffen und an den Waffengesetzen ist nötig!
  • EvilBetty 23.02.2018 12:05
    Highlight Highlight Dann muss Hitler ja ein ganz abgefucktes Game gezockt haben oO
    • Alterssturheit 23.02.2018 13:35
      Highlight Highlight Pech für die Video- und Filmindustrie - der Sündenbock ist gefunden und man kann von der Waffenlobby ablenken. Hätten halt auch schon lange damit anfangen müssen den Politikern Millionen in den Rachen zu schaufeln...... (quasi Branchen-Schutzgeld).
    • Rectangular Circle 23.02.2018 13:42
      Highlight Highlight Hitler war nachweislich grosser Disney-Fan ...
    • Astrogator 23.02.2018 13:46
      Highlight Highlight Wolfenstein...

Im Endspiel gegen Mueller hat Trump neun Nieten in der Hand

Der Präsident hat Fragen des Sonderermittlers beantwortet. Das Endspiel in der Russlandaffäre hat begonnen.

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