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NDG Nachrichtendienst Geheimdienst NDB Überwachung Trojaner

Ab dem 1. September 2017 darf der Schweizer Nachrichtendienst legal Handys, Computer und die Internetkommunikation überwachen. 

Wer ab Freitag das Internet nutzt, muss wissen, dass er vom Staat überwacht wird

Der Schweizer Nachrichtendienst darf neu das Internet überwachen, private Räume verwanzen, in PCs eindringen und andere Staaten hacken. Kritiker hatten das Überwachungsgesetz erfolglos bekämpft, das am Freitag in Kraft tritt. Nun wollen sie juristisch gegen die Überwachung vorgehen.



Vor knapp einem Jahr sagten zwei Drittel der Abstimmenden Ja zum neuen Nachrichtendienstgesetz (NDG), am Freitag tritt es in Kraft.

Mit dem neuen Überwachungsgesetz darf der Nachrichtendienst des Bundes (NDB):

Die «Digitale Gesellschaft», ein Verbund überwachungskritischer Schweizer, teilte am Donnerstag mit, sie erhebe Beschwerde gegen die sogenannte Kabelaufklärung (flächendeckende Überwachung des Internetverkehrs), die ab dem 1. September mit dem neuen Nachrichtendienstgesetz (NDG) in Kraft tritt.

Swisscom, UPC Cablecom und andere Telekom-Unternehmen müssen den Datenverkehr im Internet – auch Inhalte – dem Geheimdienst für die Überwachung zur Verfügung stellen. Es handle sich daher um eine «Massenüberwachung» ohne Anlass bzw. konkreten Verdacht, die das Grundrecht auf Privatsphäre schwerwiegend verletze und auch weitere Grundrechte tangiere. 

Der erste Schritt der Beschwerde ist ein Gesuch an den Nachrichtendienst des Bundes (NDB). Die Digitale Gesellschaft ersucht den Dienst, die Kabelaufklärung zu unterlassen.

Entspricht der NDB dem Gesuch nicht, was zu erwarten ist, will man den weiteren Rechtsweg beschreiten – «notfalls bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg», wie der federführende Anwalt Viktor Györffy der «Aargauer Zeitung» sagte.

Snowden-Anwalt macht mit

Laut «Aargauer Zeitung» stellten sieben Beschwerdeführer das Gesuch an den Nachrichtendienst des Bundes (NDB). Darunter seien Journalisten und Netzaktivisten, aber auch Marcel Bosonnet, der Schweizer Anwalt des US-amerikanischen Whistleblowers Edward Snowden.

Die Beschwerde der Netzaktivisten kommt bei Schweizer Sicherheitspolitikern schlecht an: «Wie man trotz der gegen die freie Gesellschaft gerichteten Terrorangriffe, die wir fast überall in Europa miterlebt haben, den Stellenwert der Kabelaufklärung infrage stellen kann, ist mir schleierhaft», wird der Urner CVP-Ständerat Isidor Baumann zitiert, der die Sicherheitspolitische Kommission (SIK) präsidiert.

So überwacht der Nachrichtendienst das Internet

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Mit der Kabelaufklärung erhält der Geheimdienst Zugriff auf die Kommunikation über Glasfaserkabel. Diese Rasterfahndung betrifft die Internet-Verbindungen zwischen der Schweiz und dem Ausland. Weil die meiste Internetkommunikation der Schweizer Bevölkerung über ausländische Server bei Apple, Google, Microsoft, Amazon, Facebook etc. führt, sind alle Bürger von dieser Überwachung betroffen.
bild: digitale gesellschaft

Die Datenströme über Internet-Kabel werden neu auch vom Schweizer Nachrichtendienst erfasst und nach bestimmten Stichworten abgesucht. Die NSA tut dies schon lange, wie wir seit den Snowden-Enthüllungen wissen. Kommt ein gesuchtes Stichwort vor, wird die Kommunikation vertieft ausgewertet. Es handle sich um eine Art Rasterfahndung, schreibt die Digitale Gesellschaft. Verdächtigt werde jede und jeder. «Wer das Internet nutzt, wird überwacht.»

Die Kabelaufklärung stelle – wie auch die bereits heute zugelassene Funkaufklärung – einen Eingriff in Grundrechte dar. Sie tangiere das Recht auf Achtung des Intim-, Privat- und Familienlebens, das Recht auf Schutz der Privatsphäre und das Recht auf Schutz vor Missbrauch der persönlichen Daten sowie die informationelle Selbstbestimmung.

Was verraten die Datenspuren über uns, die wir ständig mit Smartphones und Computern hinterlassen?

Hier sehen wir es am Beispiel von Nationalrat Balthasar Glättli. Auf Basis seiner Mobilfunk- und Internetspuren kannst du in unserer interaktiven Grafik alle Bewegungen von Glättli in einem Zeitraum von sechs Monaten nachvollziehen. Die Ortungsdaten haben wir zusätzlich mit frei im Internet verfügbaren Informationen aus dem Leben des Parlamentariers (Twitter, Facebook und Webseiten) verknüpft.

Die interaktive Karte zeigt, wo Nationalrat Glättli unterwegs war und mit welchen Journalisten, Politikern und Familienangehörigen er kommuniziert hat. Die Personendaten wurden von uns anonymisiert. (Die Karte funktioniert am besten auf einem grossen Bildschirm oder auf Smartphones im Querformat.) Grafik: watson.ch, «Schweiz am Sonntag», OpenDataCity, Digitale Gesellschaft

Der Nutzen der Massenüberwachung bleibt umstritten

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Verteidigungsminister Guy Parmelin freut sich über die jüngsten Erfolgsmeldungen des Schweizer Geheimdienstes NDB. bildmontage: watson

«Diese Normen verleihen jeder Person das Recht, frei von staatlicher Überwachung mit anderen Personen zu kommunizieren», schreibt die Digitale Gesellschaft in ihrem Gesuch an den NDB.

Eingriffe in Grundrechte seien nur rechtmässig, wenn sie geeignet und erforderlich seien, um den beabsichtigten Zweck zu erreichen. Zudem müsse das öffentliche Interesse überwiegen.

Diese Voraussetzungen sind aus Sicht der Digitalen Gesellschaft bei der Funk- und Kabelaufklärung nicht erfüllt. Zwar werde die Wahrung gewichtiger öffentlicher Interessen anvisiert. Die Funk- und Kabelaufklärung könne zur Wahrung dieser Interessen aber kaum etwas beitragen, da sie ein sehr unspezifisches Vorgehen darstelle.

Die Nadel im Heuhaufen

Das Mittel richte sich gerade nicht gegen eine konkrete Person aufgrund eines konkreten Verdachts, argumentiert die Digitale Gesellschaft. Damit bestehe die Gefahr, so viele irrelevante Daten zu haben, dass es unmöglich sei, die wichtigen Datenstücke – die Nadel im Heuhaufen – zu finden. Die Funk- und Kabelaufklärung sei damit nicht verhältnismässig und nicht gerechtfertigt.

Auch weitere Voraussetzungen sind aus Sicht der Kritiker nicht erfüllt. So müsste im Nachrichtendienstgesetz klar ersichtlich sein, was Gegenstand der Kabelaufklärung sei und wer in welcher Art und Weise betroffen sei. Das sei nicht der Fall.

Journalisten sind besonders betroffen

Um ihr Vorgehen zu legitimieren, macht die Digitale Gesellschaft besondere Betroffenheit geltend. Die Gesuchsteller seien als Journalisten tätig und deshalb von der Funk- und Kabelaufklärung speziell betroffen, heisst es im Schreiben an den Nachrichtendienst. Sie seien für die Ausübung ihres Berufs verstärkt darauf angewiesen, frei von Überwachung und unter Wahrung des Quellenschutzes recherchieren und andere Personen kontaktieren zu können.

Dass das Nachrichtendienstgesetz nur die Verwendung grenzüberschreitender Signale zulässt, ändert aus Sicht der Kritiker nichts. Würden etwa E-Mails erfasst, die über einen Mail-Provider im Ausland versendet oder empfangen würden, werde das als grenzüberschreitende Kommunikation gewertet – auch dann, wenn sich Sender und Empfänger in der Schweiz befänden.

(oli/sda)

Dein iPhone verfolgt jeden Schritt von dir: So schaltest du die versteckte Karte auf deinem iPhone aus, die all deine Bewegungen überwacht

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Video: watson/Lya Saxer

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178Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bucky 08.09.2017 12:09
    Highlight Highlight «Wie man trotz der gegen die freie Gesellschaft gerichteten Terrorangriffe, die wir fast überall in Europa miterlebt haben, den Stellenwert der Kabelaufklärung infrage stellen kann, ist mir schleierhaft», wird der Urner CVP-Ständerat Isidor Baumann, der die Sicherheitspolitische Kommission (SIK) präsidiert, zitiert. Baumanns Röhrenblick, die selektive Wahrnehmung, ja die Hysterie, die dahinter stecken, sind schockierend. Denn nicht einen einzigen Anschlag islamistischer Terroristen hat es in der Schweiz gegeben. Auch die paar Anschläge im Ausland sind statistisch vergleichsweise unbedeutend.
  • rodolofo 02.09.2017 22:31
    Highlight Highlight Das verniedlichende Wort "Nachrichtendienst" sagt eigentlich schon alles...
    "Geheimdienst", "Überwachungsstaat", oder "Spionage" wären zumindest ehrlichere Begriffe dafür!
    Aber "Nachrichtendienst" klingt irgendwie altbacken und gemütlich, wie "Das Neueste vom Dorfklatsch".
  • olmabrotwurschtmitbürli #käluscht 01.09.2017 19:12
    Highlight Highlight Hoi Staat.
  • Tikvaw 01.09.2017 14:09
    Highlight Highlight Und darum frage ich nochmal: Warum nutzt Watson.ch kein HTTPS?
    • Slavoj Žižek 06.09.2017 09:44
      Highlight Highlight Da sonst die 28 Tracking und Werbeanfragen nicht mehr funktionieren würden.
      User Image
  • Redback 01.09.2017 12:35
    Highlight Highlight Also ich habe dagegen gestimmt. Leider waren die meisten Leute anderer Meinung. Diese sollten sich jetzt auch nicht beklagen.
  • Ralf Longwitz 01.09.2017 11:26
    Highlight Highlight Wieder etwas weniger Demokratie. Sie wird in der Schweiz als zu selbstverständlich hingenommen.
    «Wie man trotz der gegen die freie Gesellschaft gerichteten Lauschangriffe, die wir fast überall in Europa miterleben, die Kabelaufklärung in der Schweiz befürworten kann, ist mir schleierhaft»
  • Sagitarius 01.09.2017 09:05
    Highlight Highlight Mir macht das ein wenig Angst! Aber wir haben es ja so gewollt!
    Daten sammeln ist eines; aber nicht in der Lage zu sein diese auch dementsprechend zu schützen ist das andere! Ich denke die IT in Bern hat da ein grosses Problem!

    http://www.inside-it.ch/articles/48541?xing_share=news
  • Whitebeard 01.09.2017 08:46
    Highlight Highlight Also darf ich nicht mehr meine Meeresfrüchte auf der Website IS.IS kaufen, ohne sofort verwanzt zu werden?
  • rodolofo 01.09.2017 08:37
    Highlight Highlight Frage an Watson:
    Wie gut sind unsere bei Watson gespeicherten Daten vor dem Nachrichtendienst geschützt?
    Kann der Nachrichtendienst an unsere privaten Daten, wie Namen, Adresse, usw. herankommen?
  • Balthasar Glättli 01.09.2017 08:22
    Highlight Highlight Hier gibt es auch eine kurze Anleitung zur digitalen Selbstverteidigung: Surfen, Mailen, Chatten - aber verschlüsselt und sicherer


    https://www.balthasar-glaettli.ch/2017/09/01/howto-digitale-selbstverteidigung/
  • Dreizehn 01.09.2017 06:24
    Highlight Highlight ich bin mir nicht sicher was mir mehr Sorgen machen sollte. Das Rumschnüffeln des Bundes oder die IT-Pannen des Bundes...
  • DerRaucher 01.09.2017 05:40
    Highlight Highlight Frag mich immer noch was für Unterbelichtete damals ja gestimmt haben. Hier sieht man das die direkte Demokratie eben nicht immer der richtige Weg ist. Viele Angstgeleitete geben ihre Stimme ab ohne rational zu denken. Mehr Überwachung bringt nicht zwangsweise mehr Sicherheit.
    • rodolofo 01.09.2017 08:44
      Highlight Highlight Allerdings wäre die Überwachung ohne unsere Zustimmung noch viel stärker vorangetrieben worden!
      Das siehst Du besonders am Beispiel von China.
      Da ist das Orwell'sche "Big Brother is watching you!" bereits weitgehend verwirklicht.
      Jede Chinesische "Ameise" erhält ein Punktekonto, das erhöht wird, wenn die Ameise ein fleissig-diszipliniertes Verhalten an den Tag legt und nicht zu viele kritische Fragen stellt.
      Punkte-Abzug gibt es für Verhaltensweisen, welche von den mächtigen Direktoren und Parteibonzen als unzulässig und fehlerhaft für Ameisen definiert haben.
      ...
    • rodolofo 01.09.2017 08:45
      Highlight Highlight ...
      Bei einem negativen Punktestand bestellt der Kühlschrank über das "Internet der Dinge" vergiftete Milch bei "Exit", oder das ferngesteuerte Auto fährt plötzlich gegen eine Wand...
  • Stop Zensur 01.09.2017 01:10
    Highlight Highlight Erst Amerika kritisieren, dann kopieren. So machen es die Schweizer immer nach geraumer Zeit.
  • Midnight 31.08.2017 23:50
    Highlight Highlight Liebe Watson-Redaktion, das wäre doch jetzt der perfekte Anlass für einen Artikel, welcher aufzeigt, wie man sich gegen diese absolut unnötige Totalüberwachung am besten zur Wehr setzt...

    Dieser Missbrauch des Internets ist doch einfach zum 🤢. Und dann bringt es noch nicht mal was! Liebes Stimmvolk: Why?
  • Thom Mulder 31.08.2017 22:34
    Highlight Highlight Wie man trotz der gegen die freie Gesellschaft gerichteten Totalüberwachung die in anderen Ländern rein gar nichts genützt hat ausser die Freiheit zu untergraben, den Stellenwert der Kabelaufklärung noch unterstützen kann, ist mir schleierhaft. Isidor, Du hast null und gar nichts begriffen – Du machst genau das was die Terroristen wollen, nämlich das wir selber unsere demokratisch freiheitlichen Werte untergraben und vernichten!
    • DaCrooked 01.09.2017 10:00
      Highlight Highlight Zum letzten Satz: Ist leider überall so. Nur gibt's noch zu viele dies nicht checken...
  • Butzdi 31.08.2017 21:31
    Highlight Highlight Kann man es so machen, dass nur die Ja-Stimmer ausspioniert werden und der Rest weiterhin ihr Recht auf einen gewissen minimen Schutz der Privatspähre behält?
    • Louk_skyw 31.08.2017 23:38
      Highlight Highlight Nein, das geht nicht!
  • Butzdi 31.08.2017 21:24
    Highlight Highlight Wer langfristige Freiheit aufgibt um temporäre Sicherheit zu erhalten, wird am Schluss beides verlieren. - Benjamin Franklin
  • Grabeskaelte 31.08.2017 21:22
    Highlight Highlight Der Wirtschaft stellen wir die Daten freiwillig oder durch Unkenntnis freiwillig zur verfügung. Der Staat musste sie sich via Abstimmung holen. Ich war bzw. bin auch gegen das NDG aber am Ende ist es wohl die Frage ob Pest (wahlweise jetzige Wirtschaft oder Politik) oder Cholera ( jeweils ebenso wahlweise jetzige W oder P) schlimmer oder gleichwertig sind. Ich behaupte gleichwertig und stark verzahnt... Wohin das führt? Lassen wir die heutige Situation noch ein bisschen mehr eskalieren, werden wirs sehen... :-/
  • URSS 31.08.2017 20:06
    Highlight Highlight Ach Gottchen,
    Wenn dadurch durchgeknallte Muslime, Guccikleider tragende Pseudolinke ,Krawallanten und rechte Hitlerfreunde auflaufen, dann lohnt sich der Aufwand der Behörden doch.
    Auf den Radar gerät man nur wenn gewisse Algorithmen anschlagen.
    Also mal den Ball flach halten. So interessant sind viele Empörte hier in den Kommentarspalten nun auch wieder nicht.
    • Dr. Zoidberg 31.08.2017 20:54
      Highlight Highlight dir haben sie aber heftig in den cortex fäkalisiert, oder?
    • flvv 31.08.2017 23:04
      Highlight Highlight @zoidberg: so elegant formuliert, tönt das beinahe schon wie ein kompliment!😂
    • URSS 01.09.2017 12:46
      Highlight Highlight @ Dr Zoidberg
      Lieber in den cortex fäkalisiert als ein Mainstreamlinker zu sein der alles nur nachplappert weil er keine eigene Meinung hat.
  • Jason84 31.08.2017 18:44
    Highlight Highlight Die Stasi wäre neidisch! Die mussten das geheim machen. Hier darf es der Staat ganz offiziell.
  • Sensenmaa 31.08.2017 18:40
    Highlight Highlight Ich finde das schon heftig, nicht mal 30 Jahre sind vergangen und man wiederholt die selben Fehler.
  • Jokerf4ce 31.08.2017 18:11
    Highlight Highlight Big brother is watching you!
  • Jokerf4ce 31.08.2017 17:58
    Highlight Highlight It's dangerous to go alone, take this

    https://play.google.com/store/apps/details?id=org.torproject.android
  • Jokerf4ce 31.08.2017 17:53
    Highlight Highlight Wir haben den 31.12.1983
    • URSS 31.08.2017 20:07
      Highlight Highlight Nein, den 31.8.2017
      Dein Hinweis auf 1984 ist eine Allegorie...
  • kettcar #lina4weindoch 31.08.2017 17:46
    Highlight Highlight Angenommen, ganz viele kämen jetzt auf die Idee beim Bund eine Anfrage zu stellen, welche Daten der Bund über seine Person besitzt...
    Das gäbe doch einiges zu tun, nicht?


    User Image
    • Swooot 31.08.2017 18:01
      Highlight Highlight Didn‘t know that, thanks :D
    • Tomlate 31.08.2017 19:12
      Highlight Highlight Hmmm 🤔 wäre eine Aktion wert. Ups...jetzt hat das wohl jemand mitgelesen. Oder erst morgen...
    • mw1 31.08.2017 20:11
      Highlight Highlight Kann in einigen Fällen verweigert werden. Sie werden immer einen grund finden dies zu verweigern.
      Augenwischerei, mal wieder typisch 🙄
    Weitere Antworten anzeigen
  • Neti Liric 31.08.2017 17:30
    Highlight Highlight schon erstaunlich wie schnell das ganze umgesetzt wurde... verdächtig schnell... ich meine, wir sprechen hier von beamten die arbeiten.. schnell arbeiten
  • Zweiundvierzig 31.08.2017 17:21
    Highlight Highlight Wie es Hernani Marques vom CCC Zürich schon so schön gesagt hat: Die Suche nach Terroristen und Kriminellen im Internet gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Mit Massenüberwachung a la NDG findet man nicht mehr Nadeln, sondern vergrössert den Heuhaufen.
  • Gantii 31.08.2017 17:09
    Highlight Highlight das erste land welches sich die GESTAPO zurückwünscht: Schweiz mit 70% mehrheit
  • Roman Don Hulliger 31.08.2017 17:04
    Highlight Highlight Auch der nachrichtendienst darf nur in konkreten verdachtsfällen in private netzwerke eindringen. Ein solcher antragcmuss von mehreren instanzen abgesegnet werden. Wir sollten uns viel mehr über den datensammlungs-wahn verschiedenster online dienste, facebook etc sorgen machen. Wer informationen hat, hat macht. Aber macht kann auch in falsche hände geraten, was die geschichte belegt.
    • Jason84 31.08.2017 18:47
      Highlight Highlight Facebook kann mich aber nicht wegen sachen anklagen die gestern noch legal waren....
    • h_mm 01.09.2017 07:36
      Highlight Highlight @Jason was war den gestern noch legal?
    • Jason84 01.09.2017 10:41
      Highlight Highlight @El_Rechtschreibung
      Gesetze können sich schnell ändern. Ein Staat der seine Bürger so ausspioniert ist mir nicht geheuer.
  • A_C_Doyle 31.08.2017 16:58
    Highlight Highlight Ich kanns inmer noch jicht so recht glauben dass das durchgekommen ist... wenn ich dran denke wie riesig der Aufschrei bei Prism war und jetzt erlauben wir unserem ND das auch noch... Ich verstehe manchmal unsere Bevölkerung nicht...

    Zeit sich ne gute VPN Leitung und verschlüsselte Chat clients zuzulegen...
  • Sebastian Wendelspiess 31.08.2017 16:52
    Highlight Highlight Kann mich noch erinnern als ich vor 5 Jahren von der Überwachung erzählt habe und als Aluhut bezeichnet wurde, wie die Zeit sich ändert...
  • Ohniznachtisbett 31.08.2017 16:50
    Highlight Highlight Zu viele haben einen Mist gestimmt, damals... Und an alle die erzählen "Ich habe ja nichts zu verbergen", dann findet ihr es sich OK, wenn ich euch durchs Fenster beim bumsen zuschaue oder wenn ich euch in der Umkleide bespanne... ah nicht... komisch hmm.. vielleicht findet ihr es Ok wenn der Staat also der NDB euch beim Bumsen zuschaut und vielleicht noch eure Liebesbriefe liest... hmm auch nicht? Aber wieso findet ihr es denn verdammt nochmal OK das er eure Online-Post, Suchbegriffe SMS, Telefonate etc. mithört und liest????
    • Else 31.08.2017 17:09
      Highlight Highlight Wenn ich nicht beim Geschlechtsakt beobachtet werden möchte, schliesse ich die Vorhänge.
    • Whatif... 31.08.2017 17:30
      Highlight Highlight Ja
    • Sensenmaa 31.08.2017 18:18
      Highlight Highlight Touche 😁 Mr. Ohniznachtisbett
    Weitere Antworten anzeigen
  • chnobli1896 31.08.2017 16:25
    Highlight Highlight Ich schaue in Zukunft nur noch die Cute News, sonstige Tierbilder und den Picdump. Sollen die doch mitschauen ;-) Viel Anderes bleibt mir momentan eh nicht übrig (werde mich aber noch in diverse Themen einlesen)
    • Midnight 01.09.2017 00:01
      Highlight Highlight Vielleicht müsste jemand einen fake-Daten-Generator basteln, welchen dem NDB den Vorratsdatenspeicher zumüllt. So quasi Minern für einen guten Zweck, oder so... 😄
  • pamayer 31.08.2017 16:22
    Highlight Highlight Lieber NDB, ich möchte dir gerne erzählen, wo ich heute alles im Internet... ... ... -ja, sorry, stimmt, genau, du weisst das schon längst. Ok. Sorry
    Hast noch mehr zu tun . Nur zu.
    Weisst du grad: ist unsere Tochter trotz Regen mit dem Velo unterwegs?
    ... 5 Minuten. Ok, danke, kann warten.
  • Makatitom 31.08.2017 16:02
    Highlight Highlight Zum Glück regnet es, sonst müsste ich heute Abend noch den Rasen SPRENGEN. Andererseits hätte schönes Wetter heute Abend zu einem Grillfest mit einer BOMBENstimmung geführt. Schade, ich hätte so gerne wieder mal die Nachbarschaft mit Trinitrotoluol (TNT) von AC/DC beschallt.
    • Don Alejandro 31.08.2017 17:11
      Highlight Highlight You are on watchlist! :-)
    • Balikc 31.08.2017 17:31
      Highlight Highlight Easy, cHASCH scho mache, isch dänK OK So, natürlich nur zuM D MAnne vom Nachrichtedienst chli z foppe.
      Chunsch nacHER O IN Usgang mit de Tamina? Was, du kensch KE TAMINa?

      ME, THe Balikc
  • Hans Jürg 31.08.2017 16:01
    Highlight Highlight "Wer ab morgen das Internet nutzt, muss wissen, dass er vom Staat überwacht wird"

    Oder vielleicht eher: "...dass er ab morgen _LEGAL_ vom Staat überwacht wird."

    Der Rest hat sich ja nicht wirklich geändert, oder?
  • Lowend 31.08.2017 15:56
    Highlight Highlight Wenigstens sind nun die Spione von der NSA richtig neidisch auf ihre Schweizer Kollegen, denn von nun an haben die Schweizer Schlapphüte Möglichkeiten, von denen sogar die Stasi in der DDR nur träumen konnte.
    • Midnight 01.09.2017 00:04
      Highlight Highlight Hey, und das sogar noch mit offizieller Erlaubnis des Stimmvolkes! Chapeau! 😒
    • Balthasar Glättli 01.09.2017 08:24
      Highlight Highlight Ich habe das NDG mit Engagement bekämpft - leider ohne Erfolg. Die Aussage, die NSA sei nun neidisch, ist aber falsch. Die NSA hat solche Möglichkeiten schon lange und dazu noch viel mehr Personal. Und wie wir seit den Snowden-Enthüllungen wissen, hat sie das alles auch genutzt.
    • Lowend 01.09.2017 13:55
      Highlight Highlight Hoffentlich müssen wir dann nicht durch Sie Herr Glättli, dessen Kampf gegen das NDB ich übrigens immer unterstützt habe, erfahren, dass der NDB nun auch aus dem Vollen schöpfen will.
      Die Ankündigung, dass die Aufsicht nun auf 10 Personen erhöht werden soll macht mich jedenfalls stutzig, denn wenn dieses Schnüffelgesetz wirklich nur wenige betreffen soll, warum braucht es dann aber eine derartig massive Überwachung der Überwacher? Da kann doch per se etwas nicht stimmen!
      Darum bleiben sie bitte dran, falls es sich bei diesem Kommentator wirklich um meinen lieben FB und Twitter Freund handelt.
  • Radesch 31.08.2017 15:51
    Highlight Highlight "Wer seine Freiheit aufgibt um Sicherheit zu schaffen wird am ende beides verlieren."

    Mehr brauche ich zum NDG und zum Überwachungsstaat nicht zu sagen. Mal abgesehen davon, dass die meisten Attentäter den Behörden doch so oder so bekannt waren.

    Aber ja; Guckt mir lieber zu mit wem ich schreibe und was ich im Internet mache. Vielleicht habe ich dummerweise eine staatskritische Meinung und dann biegt man das so hin, dass ich als "Terrorist" dar stehe...
    • Nick Name 31.08.2017 17:20
      Highlight Highlight Zitat von - Radesch?
      Und eine Verständnisfrage: Welche Freiheit geben wir mit dem Gesetz genau auf?
    • Radesch 31.08.2017 19:25
      Highlight Highlight @Nick Name

      Zitat: https://de.wikiquote.org/wiki/Benjamin_Franklin

      War für meine Aussage unwichtig und da es sich hier nicht um eine Wissenschaftliche Arbeit handelt, war mir eine Quellenangabe unwichtig.

      Mir wird die Freiheit genommen unüberwacht miteinander zu kommunizieren... Briefgeheimnis...?

      Die Gleichen Rechte die einen Terroristen schützen, schützen dich im Ernstfall auch. Es klingt hart, aber Rechte für Terroristen abschaffen ist eben auch Bürgerrechte abschaffen.
  • zuercher123 31.08.2017 15:48
    Highlight Highlight Man sollte darauf hinweisen, dass Watson immer noch nicht auf verschlüsselte SSL Verbindungen setzt.....
    • Midnight 01.09.2017 00:07
      Highlight Highlight @Max Aber nicht, wenn die Verbindung SSL-Verschlüsselt ist...
  • goncman 31.08.2017 15:45
    Highlight Highlight Ich dachte Whatsapp und Google sind verschlüsselt. Wie soll der Staat das überwachen?
    • VoiceInTheDarkness 31.08.2017 16:21
      Highlight Highlight In dem er deinen PC/dein Smartphone hacken darf...
    • goncman 31.08.2017 23:13
      Highlight Highlight @Silent Speaker:
      Wenn du sagst, dass nur die Datenübertragung geschützt ist, heisst das, dass der Staat alle unsere Computer hacken muss, um an die Daten zu kommen? Und für wie realistisch hälst du es, dass der Staat alle unsere Computer hackt? Wäre das nicht ein enormer (nicht machbarer) Aufwand?
  • Joseph Dredd 31.08.2017 15:31
    Highlight Highlight Dafür gibts nur eine Lösung:
    User ImagePlay Icon
  • Turbi 31.08.2017 15:22
    Highlight Highlight Warum denn alles so schwarz sehen? Freuen wir uns doch auf das nächste Desaster. Fall Deutschland lässt grüssen.
  • c_meier 31.08.2017 15:14
    Highlight Highlight Immerhin hat man dann Daten und kann "Ermittlungen" anstellen, was wie beim Imam aus Biel 12 Jahre in Anspruch nehmen kann...
    aber man hat "ermittelt"... *daumenhoch*
    (Ironie aus)
  • malu 64 31.08.2017 15:09
    Highlight Highlight Typisch Schweiz! Da wird wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen! Versichert schon mal die Versicherung der Versicherung! Alles wird masslos übertrieben!
  • COLD AS ICE 31.08.2017 15:01
    Highlight Highlight Die Diskussion um das neue Gesetz ist absolut müssig.
    Der Staat schnüffelt und spioniert schon seit Jahrzehnten ohne richterliche Beschlüsse und offiziellen Bewilligungen.
    Diese angeblichen Gesetze und die Abstimmungen über neue Gesetze sind nur Show fürs Volk. Der Geheimdienst macht was er will. Die Amerikaner, sprich die NSA, unterstützen die Schweiz und liefert Informationen. Unser Nachrichtendienst ist viel zu klein um die ganze Schweiz zu überwachen. Nahezu 100% aller Terroristen oder Islamisten die in der Schweiz verhaftet wurden, sind dank den USA aufgeflogen.
    • Nick Name 31.08.2017 17:21
      Highlight Highlight Quelle?
    • COLD AS ICE 31.08.2017 17:55
      Highlight Highlight Anonymous Kollektiv
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 31.08.2017 14:59
    Highlight Highlight Nach jedem Terroranschlag heisst es: "Die Islamisten seien den Behörden bekannt gewesen"
    Wieso greift man da nicht stärker durch, anstatt den Rest der Bevölkerung auszuschnüffeln?
    • Makatitom 31.08.2017 15:57
      Highlight Highlight Weil so die Möglichkeit besteht, dass man frühzeitig merkt, wann die 98% genug von der ewigen Abzockerei und Steueroptimierung der reichsten 2% haben und sich eine Revolution anbahnt. Dafür kommt natürlich der "Terror" gerade richtig. Übrigens, der letzte erfolgreiche Terroranschlag in der Schweiz wurde 1291 durch einen gewissen W.Tell in der hohlen Gasse auf dem Weg nach Küssnacht gemacht, laut Schiller.
    • Balthasar Glättli 01.09.2017 08:30
      Highlight Highlight Liebe AfterEightUmViertelVorAchtEsser Dieses Paradox erläutert Bruce Schneier gut im Buch "Data versus Goliath". Big Data funktioniert, wenn es einfach/günstig ist, false positives zu erkennen und wenn falsche Erkenntnisse nicht tragisch sind. Sprich: zB bei Kreditkartenbetrug. Ein Telefon genügt und man weiss ob es ein Fehlalarm war. Oder bei personalisierter Werbung. Falls wer die falsche Werbung angezeigt kriegt, ist nix passiert.
      Bei Terroristen kann man nicht anrufen "Sind Sie Terrorist". Will aber alle finden, ergo superempfindliche Filter. Drum alle bekannt. Inkl. tausende Unschuldige
  • Gulli 31.08.2017 14:56
    Highlight Highlight Für alle die nicht Teil des Heuhaufens sein wollen hier ein paar einfache Suchbegriffe und Links zur Bettlektüre:

    - torproject.org
    - DD-WRT & Openvpn
    - raspberry pi als tor router
    - Threema & Telegram
    - the grugq & schneier.com
    - anonguide.cyberguerrilla.org

    Bin gespannt auf eure Hinweise
    • Snowy 31.08.2017 17:08
      Highlight Highlight Danke Dir.
      Bin aber User und kein IT-Mensch und habe mässig Lust auf irgendwelchen geekigen Foren auf IT Sicherheit zu durchforsten.
      Schöne neue Welt, wenn nun jeder irgendwelche VPN´s installieren muss um nicht in Raster zu fallen von den niemand weiss... und die irgendein Beamter in Bern erstellt.
    • exeswiss 31.08.2017 17:11
      Highlight Highlight threema & telegram bringen nichts, wenns keiner deiner freunde benutzt...
    • Gantii 31.08.2017 17:12
      Highlight Highlight tor ist geknackt.
  • Hierundjetzt 31.08.2017 14:53
    Highlight Highlight Irgendwie herzig. Da Überwacht das Konglomerat USA/GB/AUS mittels Echolon sämtlich aber wirklich sämtliche Kommunikation weltweit (J Tel, SMS, E-Mail) und ohne zwar ohne Ausnahme wird alles aufgesaugt, ausgewertet und auspioniert. Ohne demokratische Kontrolle (so auch dieser Kommentar)


    Und die Schweizer machen sich in die Hosen, wenn ein Richter einer einzelnen Verwanzung stattgibt.

    Zur Erinnerung: der IS Terrorverdächtige aus Winterthur, der in der Schwriz einen Anschlag plante, sitzt nur darum im Gefängnis, weil die USA uns darüber informierten.
  • Deleted93 31.08.2017 14:39
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 31.08.2017 16:57
      Highlight Highlight Danke für den wrtvollen Hinweis - eine pragmatische Lösung! !
  • dmark 31.08.2017 14:35
    Highlight Highlight Ich alleine lasse monatlich rund 60GB Daten durchs Kabelnetz laufen. Nehmen wir nun die gesamte Masse der Bevölkerung... viel Spass beim Filtern.
    • Firefly 31.08.2017 14:54
      Highlight Highlight Technisch gesehen kein Problem heutzutage.
    • Globidobi 31.08.2017 15:22
      Highlight Highlight Sehe da wirklich nicht so grosse Probleme. Das Problem ist eher, dass eben Journalisten, welche meist zu brissanten Themen Recherchen betreiben die Hot Words benützen und somit auf die Watchlist kommen. Dort wird es schwer das Bösen vom Guten zu unterscheiden.
  • wee 31.08.2017 14:34
    Highlight Highlight Gerade eben mal symbolisch die Bandbreite meines Tor-Relays verdoppelt :-)
  • Linus Luchs 31.08.2017 14:29
    Highlight Highlight Massenüberwachung soll uns ja vor Terror schützen. Ach ja? Wie kommt es dann, dass von den 24 islamistischen Attentätern, die seit 2014 in der EU Anschläge verübt haben, bei welchen Zivilisten ums Leben gekommen sind, alle 24 den Behörden bekannt und als gewaltbereit eingestuft waren? Bei 22 waren Kontakte zu Islamisten bekannt, vor 21 wurden die Behörden ausdrücklich gewarnt. Trotzdem wurde nicht eingegriffen, bis es geknallt hat. Die Probleme liegen ganz woanders! Quelle:
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/islamistischer-terror-in-europa-unsere-sicherheit-ist-eine-inszenierung-a-1150015.html
    • DonDude 31.08.2017 15:48
      Highlight Highlight Leider fehlen uns die Zahlen für die Verhinderten Terroraktionen. Diese gäbten dem Volk vielleicht ein klares Bild warum die Überwachung doch effektiv ist.
      Warum den bekannten Islamisten nichts passiert? Weil das Gesetz dafür nicht ausgelegt ist! Solange kein Verstoss gegen das Gesetz vorliegt, sind den Behörden leider die Hände gebunden. Zumal in Europa. In anderen Ländern verschwinden diese Personen einfach auf unerklärliche Weise. Problem gelöst. Rechtlich unkorrekt, aber gelöst. Bei uns herscht das Problem politisch/rechtlich korrekt vs. Sicherheit
  • Benzer 31.08.2017 14:29
    Highlight Highlight Kann der Nachrichtendienst Whatsapp wirklich überwachen..?
    https://www.whatsapp.com/security/?lg=de&lc=CH
    • Mischa J. Thie 31.08.2017 14:44
      Highlight Highlight Whattsapp nutzt eine 64Bit Verschlüsselung. Das ist "nice to have" aber weit weit weg von sicher. Jeder Hobbiehacker knackt dir das.
    • Dr. Zoidberg 31.08.2017 14:49
      Highlight Highlight nein, wahrscheinlich können sie die verschlüsselung nicht knacken.

      aber: erstmal kann man die kommunikationsdaten speichern, irgendwann wird jede verschlüsselung knackbar. zweitens kann man VOR der verschlüsselung die daten abgreifen. ist zwar nicht ganz einfach, aber genau deswegen darf der ndb dir ja auch trojaner unterjubeln. und drittens ist es in zb uk heute schon so, dass du deinen beschützern deine passwörter aushändigen musst, sonst gehst du in den knast.
    • Hierundjetzt 31.08.2017 14:54
      Highlight Highlight Logisch. Kommunizierst ja nicht direkt sondern via Telecomfirma
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klirrfactor 31.08.2017 14:28
    Highlight Highlight Leider bin ich nicht so stark im Bilde was das NDG alles beinhaltet. Wenn es aber um Überwachung geht, noch bevor man seine Daten durch einen Tunnel oder über einen Proxy schickt (oder übertrieben gesagt, mein Gespräch abgefangen wird, bevor es durch das Mikrofon am Handy durch ist), dann bringen diese Tools natürlich wenig dagegen. Sollten sie dann beginnen jeden zu verdächtigen, der einen VPN, Tor, Proxy oder was auch immer..., ja dan ade Packet... werden die mit der Datenflut eh nicht klar kommen.
  • Knut Knallmann 31.08.2017 14:25
    Highlight Highlight Ich glaube da haben ein paar die Idee von Abstimmungen innerhalb einer direkten Demokratie noch nicht ganz verstanden...
    • Snowy 31.08.2017 14:31
      Highlight Highlight Die Mehrheit hat leider nicht immer recht - vor allem dann nicht, wenn sie vom Bundesrat im Vorfeld der Abstimmung falsch oder zumindest einseitig informiert wurden.

      Fragen sie mal irgendeinen Befürworter dieses Gesetzes der Ü40 ist, warum er für die Vorlage war. Ich wette mit Ihnen, er weiss nichts von flächendeckender Internetüberwachung nach Keywords.
      Seine Antwort wird sein: "Wir brauchen halt eine bessere Handhabe gegen die Terroristen."
    • chraebu 31.08.2017 14:50
      Highlight Highlight oder die Leute haben damals die Abstimmung nicht verstanden, weil kein genügendes Budget vorhanden war sauber aufzuklären...
    • Hierundjetzt 31.08.2017 14:59
      Highlight Highlight Echolon ein Begriff snowy? DAS muss Dir zu denken geben. Mir gibt eher Dein sonderbares demokrativerständnis zu denken

      Alle Ü40 / 50 etc sind im kalten Krieg grossgeworden, als Ü20 hast Du ja keine Ahnung wie schlimm die Überwachung in den 80ger war. Das heute ist ein Witz dagegen. Ü20 + sind in einer einmalig kompletten Blase aufgewachsen wo sich alle lieb haben. Das ist aber nicht die Realität
    Weitere Antworten anzeigen
  • swissgolfer 31.08.2017 14:23
    Highlight Highlight bei den an den tag gelegten fähigkeiten darf man ja gespannt sein welch tollen ergebnisse seilers crew präsentieren wird... oder ausreden und 'räubergeschichten' man dann kommuniziert weil wie schon bis anhin so einiges schief läuft. gut hat man dazu noch eine konsequente aufsicht... ;-)
  • Hugo Wottaupott 31.08.2017 14:22
    Highlight Highlight Das wurde doch seit dem Bestehen des Internets gemacht. Da gehts nur darum dass diese Daten vor Gericht verwendet werden dürfen!
  • Scaros_2 31.08.2017 14:20
    Highlight Highlight Unsere nachbarn die das teilweise schon tun zeigen ja überdeutlich wie schlecht das ganze funktioniert
  • Pumuckl96 31.08.2017 14:17
    Highlight Highlight @Isidor Baumann: Und mir ist unverständlich, wie man flächendeckend die Privatsphäre von Menschen antastet, um vermeintlich "mehr Sicherheit" zu schaffen. Das Argument, "wenn du nichts zu verbergen hast, hast du nichts zu befürchten" geht hier meiner Meinung nach fehl.
    • Makatitom 31.08.2017 16:40
      Highlight Highlight Dieses Argument geht immer fehl. Jeder hat etwas zu verbergen, und sei es nur die PIN seiner EC-Karte
  • Ville_16 31.08.2017 14:17
    Highlight Highlight Verstehe bis jetzt nicht weshalb sich soviele Leute dermassen haben täuschen lassen.
  • Whitebeard 31.08.2017 14:16
    Highlight Highlight Nun gibt's einen Sündenbock, falls trotzdem etwas passiert.

    Da das NDB meine Watson-Kommentare mitlesen wird, werde ich ab morgen nur noch via Brieftaube kommentieren.
    • Jürg Müller 01.09.2017 04:32
      Highlight Highlight Ich spende ein bisschen Futter. 🍚🍚🍚
  • Snowy 31.08.2017 14:12
    Highlight Highlight Der Erste, der mit "aber wer nichts zu verbergen hat, der hat auch nichts zu befürchten" kommt, dem möge umgehend der Kaffee über die Tastatur ausgeschüttet werden! (Gerne auch noch mit Rohrzuckerstückchen drinn, welche noch nicht im Kaffee aufgelöst sind)

    Play Icon
    • Mischa J. Thie 31.08.2017 14:48
      Highlight Highlight Wie Snowden schon gesagt hat: Die Aussage man habe nichts zu verbergen ist wienauf das Recht auf eine freie Meinungsäuserung zu verzichten, da man nichts zu sagen hat.
    • Bits_and_More 31.08.2017 14:50
      Highlight Highlight Oder von "Kollegen" währen den Ferien mit Sprossen "vergrünt" werden.
      User Image
    • Snowy 31.08.2017 14:57
      Highlight Highlight OK.
      Einigen wir uns auf die Begrünung mit Sprossen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wehrli 31.08.2017 14:12
    Highlight Highlight Ach das machen die Amis schon seit 20 Jahren. Benutze PGP und schreib in jede Mail an deine Freunde Schlüsselwörter rein, wie "qatala, dar al-kufr, Kufr, Semtex, " usw. damit die Filter beim NDB verstopfen.

    • Normi 31.08.2017 14:41
      Highlight Highlight Deal abgemacht mit Semtex 😎
    • Roterriese 31.08.2017 14:44
      Highlight Highlight Lol
  • Lord_Mort 31.08.2017 14:12
    Highlight Highlight Ich habe eine Verständnisfrage. Vielleicht kann mir die Watson Community ja weiterhelfen! =) Werden Messengerdienste wie z.B. Threema und Signal, welche keine Gespräche auf Servern aufzeichnen nun durch das neue Nachrichtendienstgesetz dazu verpflichtet Daten zu sammeln oder sind solche Messenger nach wie vor anonym?
    • Deleted93 31.08.2017 14:28
      Highlight Highlight Nicht die Dienste werden verpflichtet sondern die Internet Provider sprich Cablecom Swisscom usw über welche du diese Dienste nutzt, da aber Threema usw bereits verschlüsselt ist kann dies gerne aufgezeichnet werden, nützt nichts, denn bis z.b deine Nachricht geknackt würde hätte sie keine Aktualität mehr. Deshalb erfreut sich die NSA auch nicht so an solchen Diensten ;-)

    • Snowy 31.08.2017 14:34
      Highlight Highlight Das würde mich auch sehr interessieren.

      WhatsApp, Threema etc rühmen sich ja Peer to Peer verschlüsselt zu sein. Wie soll da eine flächendeckende Überwachung überhaupt möglich sein?
    • G. 31.08.2017 14:35
      Highlight Highlight Ich hätte jetzt gesagt, gleich anonym wie vorher.

      Threema selber hat ja keinen Zugang zum Schlüssel, da dieser auf dem Handy abgelegt ist.

      Und deshalb "gleich anonym wie vorher" falls schon vorher Threema geknackt und bespitzelt wurde

      😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • stromnetz 31.08.2017 14:10
    Highlight Highlight Wünsche der Digitalen Gesellschaft viel Glück.
  • Gavi 31.08.2017 14:10
    Highlight Highlight Wir geben im Internet so viel preis von uns, dass es da auch nicht mehr darauf ankommt.
    Und ja, ich weiss, es ist eine Plattitüde:
    Wenn man nichts zu verbergen hat, sollen die doch überwachen.
    Mich macht es nur sicherer - schlussendlich.
    • Vio Valla 31.08.2017 14:26
      Highlight Highlight Wer für seine Sicherheit die Freiheit aufgibt, verliehrt am Ende beides... Auch nur so eine Plattitüde, aber bist du dir sicher, dass in den Geheimdiensten immer nur ganz nette und liebe Leute drin sitzen werden?!...
    • DailyGuy 31.08.2017 14:39
      Highlight Highlight Es macht es nicht sicherer. Wir leben zum Glück in einem politisch stabilen Land. Wenn wir aber jetzt zum Beispiel vom Militär geputscht würden, hätten sie sofort die Tools um die ganze Bevölkerung der Schweiz zu unterdrücken. Die Stichworte nach welchen "aussortiert" wird (ich brauche extra Gänsefüsschen, da ich noch nicht daran glaube) können beliebig angepasst werden. So könnte eine dikatorische Einheitsregierung ganz liecht die Opposition aufspüren. Und bis jetzt hat man die Effektivität von Massenüberwachung auf dem Internet noch nicht nachweisen können.
    • Picker 31.08.2017 14:54
      Highlight Highlight @Gavi:
      "Arguing that you don't care about the right to privacy because you have nothing to hide is no different than saying you don't care about free speech because you have nothing to say." - Edward Snowden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie B. 31.08.2017 14:07
    Highlight Highlight Sollen die doch überwachen. Es gibt ja VPN Lösungen für Router, PC, Mobile.

    • fant 31.08.2017 14:32
      Highlight Highlight openvpn
    • Charlie B. 31.08.2017 14:48
      Highlight Highlight @Bity: ich benutze CyberGhost seit bald einem Jahr und bin sehr zufrieden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 31.08.2017 14:06
    Highlight Highlight Die flächendeckende Überwachung des Internetverkehrs ist untauglich, rechtsstaatlich falsch, unnötig und bindet Mittel am falschen Ort.

    Kein Verbrecher/Terrorist wird offen über seine Pläne kommunizieren. Dies geschieht mittels Codes (wleche vorher analog definiert wurden).
    Im Raster hängen bleiben werden die kleinen Fische, welche zuwenig intelligent sind.
    Und ja... auch ich als unbescholtener Bürger möchte nicht ständig aufpassen müssen, dass ich nicht irgendwelche Keywords benutze.
    Wo ein Verdacht besteht, der kann schon heute abgehört werden. Dieses Gesetz bringt rein gar nichts.
    • Knut Knallmann 31.08.2017 14:21
      Highlight Highlight Kleine Fische ist schon mal besser als gar keine...
    • Snowy 31.08.2017 14:36
      Highlight Highlight Du meinst z.B. den Grasdealer und so?
    • Normi 31.08.2017 14:52
      Highlight Highlight @knut
      Ja diese bösen filmpiraten bedrohen uns alle 🤑
  • DailyGuy 31.08.2017 14:03
    Highlight Highlight Hier haben wir uns selber ins Bein geschossen. Wir wissen nicht, was mit den Daten geschieht.
    Wir wissen nicht, nach welchen Wörtern gesucht wird.

    Der grösste Hohn ist ja, dass die meisten Schweizer die Einschränkungen im Internet in China etc. nicht gutheissen, aber bei unserer Regierung beide Augen zudrücken.
    Und Herr Baumann ist sehr naiv mit seiner Aussage. Diejenigen die Böses anstellen wollen werden dies weiterhin tun können. Diese ganze Erklärung erinnert stark an die US in den 00er Jahren. Jedes Mittel wird gutgeheissen. Ob zweckmässig oder nicht wird, aussen vor gelassen.
  • Chrigi-B 31.08.2017 14:02
    Highlight Highlight Ist ja witzig, als hätten sich unsere Schlapphüte daran gehalten (was auch gut ist). Schutz der Bevölkerung ist deren Aufgabe und zum Glück wird das Ernst genommen. Ausserdem können wir dankbar sein, dass sie ein gutes Verhältnis zu den Amis pflegen - sonst hätte uns der Schaffhauser IS Rollstuhl Terrorist, geniesst jetzt ein Sondersetting auf unsere Kosten, und seine Kumpanen in die Luft gesprengt...
  • Hugo Wottaupott 31.08.2017 14:02
    Highlight Highlight Denkt hier jemand dass das bis jetzt noch nicht gemacht wurde? So Internet Überwachen?
  • hueberstoebler 31.08.2017 13:59
    Highlight Highlight ich frage mich noch immer wer so blöd war Ja zu stimmen...
    • Mia_san_mia 31.08.2017 14:11
      Highlight Highlight 2/3...
    • Whitebeard 31.08.2017 14:14
      Highlight Highlight Mehr als 50% der Wähler :)
  • Whitebeard 31.08.2017 13:57
    Highlight Highlight Dumme Frage, aber VPN hilft da nun auch nicht weiter, oder?
    • Deleted93 31.08.2017 14:24
      Highlight Highlight Doch , sofern sie den Verkehr nicht knacken, wäre aber ein bisschen aufwändig und bis dann wären die Daten wohl sowieso nicht mehr relevant. Aber Achtung auf der Seite wo du aus dem Tunnel rauskommst, z.b in den Staaten steht es nicht viel besser um deine Privatsphäre. Fake deine MAC Adresse machen ein VPN, benutze kein PC auf welchem du mit irgendwelchen Konten angemeldet bist (Browser (gmail usw), installiere dir eine anständige Firewall z.b Pfsense auf einem Alix, blockiere alles was du nicht willst usw.
    • LukasderErste 31.08.2017 14:28
      Highlight Highlight Das kommt darauf an, wie der NBD auf dich aufmerksam wird.
      Der NDB überwacht ja nicht einfach alles (darum ist der hier so häufig benutzte begriff "massenüberwachung" so lächerlich), sondern sucht sich die ziele aus und überwacht die dann.
      Je nachdem wie sie jemanden bemerken hilft VPN, oder eben nicht. Würde aber davon ausgehen, dass sie den Urheber der Kommunikation trotzdem ermitteln können.
    • Dr. Zoidberg 31.08.2017 15:26
      Highlight Highlight @lukas_w

      du hast aber so richtig keine ahnung, oder?

      "massenüberwachung" ist ein sehr tauglicher begriff, denn es wird der gesamte internettraffic überwacht und nicht der bestimmter leute.

      der ndb wird nicht auf "dich" aufmerksam, sondern sucht im datenstrom aller internetnutzer nach vordefinierten selektoren.


      vpn hilft dir im zweifel garnichts, denn der ndb darf auch im ausland deine kommunikation abschnorcheln. und wenn sie das nicht können, verwanzen sie dir die bude und deinen pc.
  • Karl33 31.08.2017 13:53
    Highlight Highlight Daten werden auch immer sensibler und persönlicher. Heute mit Swisscom Kundendienst telefoniert. Die nehmen fortan von ihren Anrufenden Stimmabdrücke zur Identifikation ihrer Kunden. So langsam betrifft Überwachung und Datenschutz ziemlich jeden, unabhängig ob 'man was zu befürchten hat' oder nicht.
    • #bringhansiback 31.08.2017 16:55
      Highlight Highlight Den Stimmabdruck kann man im Swisscom Kundencenter deaktivieren. Noch...

Kriminelle versenden gefälschte Swisscom-Rechnungen per E-Mail – so erkennst du den Betrug

Eine neue Phishing-Welle grassiert seit heute Mittag in der Schweiz. Die Betrüger fälschen Swisscom-E-Mails, um an Passwörter, Kreditkartendaten etc. ihrer Opfer zu gelangen und somit das Bankkonto leerzuräumen. Das Computer Emergency Response Team des Bundes schreibt auf Twitter:

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