USA
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President Donald Trump speaks in the Rose Garden of the White House after a meeting with Congressional leaders on border security, Friday, Jan. 4, 2019, at the White House in Washington. (AP Photo/Jacquelyn Martin)

Donald Trump am Freitag im Rosengarten des Weissen Hauses. bild: ap

Trump droht mit «jahrelangem» Shutdown – und erwägt, den nationalen Notstand zu verhängen



Der «Shutdown» in den USA geht in die dritte Woche: Ein Spitzentreffen von Demokraten und Republikanern mit US-Präsident Donald Trump blieb am Freitag ohne Durchbruch. Damit ist ein Ende des Budgetstreits weiter nicht in Sicht.

Trump beharrt darauf, dass ein neues Budgetgesetz mehr als fünf Milliarden Dollar für die von ihm geforderte Grenzmauer zu Mexiko enthalten muss. Die Demokraten lehnen das kategorisch ab. Nach dem Gespräch im Weissen Haus warb Trump vor den Medien erneut für den Bau der Mauer. «Wir reden nicht über Spiele, es geht um nationale Sicherheit.»

Trump nannte das Gespräch mit dem Fraktionschef der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, und der neuen Vorsitzenden des Abgeordnetenhauses, Nancy Pelosi, dennoch «produktiv». Er denke, es sei ein «sehr, sehr gutes Treffen» gewesen. Beide Seiten wollten, dass der Regierungsstillstand beendet werde.

«Shutdown für Monate oder Jahre»

Schumer hingegen sprach von einem «kontroversen» Gespräch. Trump habe mit einem «Shutdown» in nie da gewesener Länge gedroht. «Er sagte, er würde die Regierung über eine sehr lange Zeit geschlossen halten – Monate oder sogar Jahre.» Trump bestätigte die Aussage. Er gehe zwar nicht davon aus, dass es so weit kommen werde, aber er sei darauf «vorbereitet».

Schumer sagte, Pelosi und er hätten Trump eindringlich dazu aufgerufen, eine Lösung zu finden, um die Budgetsperre schnell zu beenden und die Bevölkerung nicht mehr in Geiselhaft zu nehmen. «Er hat sich geweigert», beklagte Schumer.

Schumer und Pelosi traten als erstes vor die Medien und sagten, Trump habe mit einem jahrelangem Shutdown gedroht ...

... Trump bestätigte die Aussage später.

Pelosi betonte, der Streit um die von Trump geforderte Mauer an der Grenze könne nicht gelöst werden, bevor der teilweise Regierungsstillstand nicht beendet werde. Man sei sich aber einig gewesen, dass man die Gespräche fortführe.

Neue Gespräche am Wochenende

Trump mühte sich bei seinem Auftritt im Rosengarten des Weissen Hauses, den Eindruck eines unüberbrückbaren Zerwürfnisses mit den Demokraten zu zerstreuen. «Wir können das schnell lösen», sagte er. Eine Einigung sei schon Anfang der kommenden Woche möglich.

«Wir können einen nationalen Notstand verhängen und sie sehr schnell bauen.»

Doch gleichzeitig brachte er eine andere Variante ins Spiel: einen nationalen Notstand. «Wir können einen nationalen Notstand verhängen und sie sehr schnell bauen. Das ist ein anderer Weg, es zu machen. Aber wenn wir es durch einen Verhandlungsprozess machen können, werden wir es probieren.»

Bereits am Wochenende sollen die Verhandlungen weitergehen, allerdings in anderer Zusammensetzung: Für das Weisse Haus sollen dann Vizepräsident Mike Pence, Trumps Berater und Schwiegersohn Jared Kushner sowie die Ministerin für Innere Sicherheit, Kirstjen Nielsen, verhandeln. Die Kongressvertreter könnten so viele Unterhändler zu den Gesprächen mitbringen, wie sie wollten, sagte Trump.

President Donald Trump speaks in the Rose Garden of the White House in Washington, after a meeting with Congressional leaders on border security, as the government shutdown continues Friday, Jan. 4, 2019, as Homeland Security Secretary Kirstjen Nielsen, Vice President Mike Pence, House Minority Whip Steve Scalise of La., and House Minority Leader Kevin McCarthy of Calif., listen. (AP Photo/ Manuel Balce Ceneta)

Donald Trump erwägt den nationalen Notstand. Bild: AP/AP

Auf Demokraten angewiesen

Der Streit hat zu einem sogenannten «Shutdown» für mehrere Ministerien geführt, weil nicht rechtzeitig ein Budgetgesetz für diese Ressorts beschlossen worden war. Beide Kammern des US-Kongresses müssen eine solche Gesetzesvorlage verabschieden, und Trump muss sie unterzeichnen.

Der Präsident ist in der Frage auf die Stimmen der Demokraten im Kongress angewiesen. Wegen der Budgetsperre liegen seit rund zwei Wochen Teile der US-Regierung lahm. Hunderttausende Regierungsbedienstete sind im Zwangsurlaub oder müssen vorerst ohne Gehalt arbeiten.

Durch die Zwischenwahl Anfang November haben sich die Kräfteverhältnisse im Kongress verschoben. Trumps Republikaner stellen zwar weiter die Mehrheit im Senat. Im Repräsentantenhaus haben seit Donnerstag aber die Demokraten das Sagen.

Trump will nun Stahlzaun

Trump hatte seinen Anhängern schon im Präsidentschaftswahlkampf versprochen, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen. Eigentlich sollten dafür nach seinem Willen die Mexikaner bezahlen. Dass Trump nun Geld vom Kongress dafür fordert, brachte ihm viel Spott ein.

Ursprünglich hatte Trump eine Betonmauer gefordert. Davon ist er inzwischen abgerückt und spricht nun von einem Stahlzaun, den er errichten will. «Stahl ist stärker als Beton», sagte er. Ausserdem hätten die USA eine starke Stahlindustrie. Bei der geplanten Länge einer Mauer hat sich Trump ebenfalls von früheren Positionen verabschiedet. (cma/sda/dpa/afp)

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112Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Musikuss 05.01.2019 14:58
    Highlight Highlight So langsam dämmert es auch den Intellektuellen, wie abgrundtief boshaft Trump in Wahrheit ist. Da ist Spott nicht angebracht, sondern ein Notfallprogramm, um ihn ohne allzu grosse Kollateralschäden unschädlich zu machen, bevor er einen Bürgerkrieg anzettelt. Es ist auch traurig, dass es erst eine Muslimin braucht, um ihn öffentlich einen „motherf....er“ zu bezeichnen, der abgesetzt werden muss.
  • batschki 05.01.2019 14:48
    Highlight Highlight Wie geht Regieren ohne Regierungsbeamte?
    Jahrelang?
  • JP del Grano 05.01.2019 12:55
    Highlight Highlight Russland, China und andere freuen sich, dass die USA nun "jahrelang" mit sich selbst beschäftigt sind. Nachdem Russland die - bis 1954 zu der UdSSR gehörende - Krim zurückholen konnte könnte ja China nun die "Gunst der Stunde" nutzen und auch Taiwan wieder zurückholen...
  • manhunt 05.01.2019 11:18
    Highlight Highlight „es geht um die nationale sicherheit!“
    enthebt den nichtsnutz doch endlich des amtes und sperrt ihn ein. wäre der nationalen sicherheit bestimmt viel zuträglicher, als eine mauer.
  • Timi nyanya 05.01.2019 11:05
    Highlight Highlight Wenn er auf die Grenzmauer besteht, wieso finanziert er es nicht selbst??? Er ist Multimilliarder oder nicht? Also, soll er es selber bauen lassen!
  • Neemoo 05.01.2019 11:00
    Highlight Highlight Er droht "Jahrelang"!
    Aber wie lange wird er noch "Präsident" sein?
    Dieser Trump!
  • JasCar 05.01.2019 10:51
    Highlight Highlight Wenn der so weitermacht, braucht er die Mauer bald, damit nicht alle Amis nach Mexiko fliehen 🤦🏼‍♀️
  • Klaus07 05.01.2019 10:38
    Highlight Highlight Dazu noch das:

    Benutzer Bild
  • Esra Blaser-Sommer 05.01.2019 10:33
    Highlight Highlight Etwa so..
    Benutzer Bild
  • Töfflifahrer 05.01.2019 10:14
    Highlight Highlight Nationaler Notstand wegen der Mauer? Echt jetzt?
    Zeigt das nicht eher die Richtung an die Trump will, autokratisch regieren indem man das Notstandsrecht ausnutzt? Die Frage ist, kann er das alleine entscheiden oder braucht es nicht innert einer definierten Frist die Zustimmung beider Kammern?
  • ChiliForever 05.01.2019 10:08
    Highlight Highlight Notstandsregelungen sind die Vorstufe zu jeder Diktatur...😟
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 05.01.2019 11:34
      Highlight Highlight Ist so. Erdogan hat's genau so gemacht. Und Trump versuchts auch so.
      Wie oft uns Kritikern wohl insgesamt vorgeworfen wurde, Kommunisten oder von purem Hass und Neid zerfressen zu sein, wenn wir schon am Anfang die entsprechenden Versuche kritisierten?
  • Menel 05.01.2019 09:53
    Highlight Highlight Na endlich wirds mal spannend 😃

    Benutzer Bildabspielen
  • dracului 05.01.2019 09:29
    Highlight Highlight Wenn ein Chef grundlos (!) mit dem Schicksal von 500‘000 Mitarbeitenden spielt, um seine eigenen Interessen durchzusetzen und demokratische Prozesse auszuhebeln, müsste eine automatische Amtsenthebung eingeleitet werden. Bei diesem Präsidenten wird offenbar nun auch noch Arbeitsverweigerung toleriert, obwohl es dem geleisteten Amtseid widerspricht.
  • Muselbert Qrate 05.01.2019 09:14
    Highlight Highlight Die Mauer/Zaun ist dringend nötig, man sieht ja was in Tijuana gerade abgeht!

    Je länger die Demokraten täubelen und die Bevölkerung in Geiselhaft nehmen, umso besser für Trumps Wiederwahl 💪
    • Hoopsie 05.01.2019 13:59
      Highlight Highlight Eigentlich bin ich es leid ihnen Antwort zu geben, weil sie es nie tun. Sie werfen einen Br... in die Runde, und bei Nachfragen kommt nichts mehr.

      Dennoch versuche ich es nochmals. Was passiert in Tijuana und was passiert in Bowling Clubs in LA? Amerika braucht keine Mauer, die schiessen sich mehrheitlich selber tot. Und es sind nicht die Demokraten, es ist Trump ganz alleine, der den Shutdown will!
    • Fabio74 05.01.2019 18:24
      Highlight Highlight in welcher Ecke der Bildungfernen kauft man sich eigentlich so ein Weltbild?
      Der Täubelibub ist die orange Hohlbirne im Weissen Haus.
      Die bösen Demokraten haben Vorschläge auf den Tisch gebracht. DIese bösen Demokraten machen Politik und wollen vorwärts gehen,
      Was in Tijuana passiert kann egal sein. Die Stadt ist in Mexiko und durch Zäune und Mauern von Oberkalifornien (USA) getrennt
  • Marcel_W 05.01.2019 08:25
    Highlight Highlight Ja, weiss denn jemand, was ein "nationaler Notstand" genau bedeutet? Dass würde mich jetzt echt interessieren, Watsons, wenn ihr das mal recherchieren könntet. Neben allen Möglichkeiten, die mir dazu in den Sinn kommen, muss man schon auch anmerken, dass die Nationalsozialisten in den 30er Jahren unter ähnlichem Vorwand ihr Land in eine Diktatur umwandeln könnten.
  • River 05.01.2019 08:21
    Highlight Highlight Habt ihr das gesehen? Eigentlich wollte Trump einlenken, und dann kam sie aif seinem Lieblingssender. Beängstigend.
    Play Icon
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 05.01.2019 14:14
      Highlight Highlight Was für ein Klamauk.
    • Kong 05.01.2019 14:20
      Highlight Highlight ... das zeigt das Problem deutlich. Seine Eskapaden sind sicherlich speziell. Aber ohn Unterstützung im Hintergrund wäre dieser Zirkus nicht möglich. Hat was sektiererisch krankes...
  • Art Peterson 05.01.2019 08:17
    Highlight Highlight Ich glaube Trump will die Mauer nur, weil die Chinesen auch eine haben und er jetzt unbedingt eine grössere bauen möchte.
  • Fairness 05.01.2019 08:08
    Highlight Highlight Fast noch bedenklicher ist, was - mit wenigen Ausnahmen - aus den Republikanern seit Tea Party geworden ist. Alle knicken in vor diesem Trumpel. Traurige Gesellschaft!
  • cgk 05.01.2019 07:23
    Highlight Highlight „Stahl ist stärker als Beton“. Anscheinend rechnet er damit, dass die Flüchtlinge mit Bulldozern kommen.
    • Töfflifahrer 05.01.2019 10:16
      Highlight Highlight Nein, er hat Absatzmöglichkeiten für die Rückständige US Stahlindustrie gefunden und will das auf dem Rücken der Steuerzahler ausnutzen.
  • Müllli 05.01.2019 06:37
    Highlight Highlight Seine ausgelutschten Sprüche sind so etwas von nervig, es ist an der Zeit den Typen in die Wüste zu schicken.
    • lilie 05.01.2019 07:42
      Highlight Highlight In die mexikanische Wüste? 🤔🤣
    • Yogi Bär 05.01.2019 11:25
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Spooky 05.01.2019 06:09
    Highlight Highlight Das System funktioniert aber trotzdem. Anscheinend sind diese Beamten überflüssig.
    • lilie 05.01.2019 07:49
      Highlight Highlight @Spooky: Die Bundesregierung ist für übergreifende, strategische Dinge zuständig, der Alltag funktioniert grösstenteils auch ohne sie.

      Aber wenn sie über längere Zeit ausfällt, werden auch diese Folgen spürbar - und sehr viel dramatischer als wenn der lokale Supermarkt zumacht, weil es eben um langfristige Dinge wie Grenzschutz, wirtschaftliche Rahmenbedingung, Bildungssystem, Handelsbeziehungen etc. geht.

      Ausserdem arbeiten die meisten Betroffenen ja einfach unbezahlt weiter, also merkt der normale Bürger nicht unbedingt etwas vom Shutdown. Was aber eben nichts heisst.
    • Fairness 05.01.2019 08:03
      Highlight Highlight Der Grossteil arbeitet ja trotzdem. Und wird danach auch bezahlt. Alles hauptsächlich Show.
    • Fairness 05.01.2019 08:20
      Highlight Highlight Viele arbeiten ja trotzdem. Und werden hinterher auch ganz normal bezahlt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wintergrün 05.01.2019 05:55
    Highlight Highlight Mexico will pay - but America first 😉
  • Maschinist460 05.01.2019 03:29
    Highlight Highlight Bin gerade in den USA und habe mit diversen Locals über den Shutdown gesprochen.

    Für ausnahmsweise jeden mit dem ich mich unterhalten hatte, sind diese Berichte "Hot Air" und "Just a hoax".

    Einer meinte dann über die Berichterstattung folgendes: "Calm down, we don't even notice it."
    • Miikee 05.01.2019 04:34
      Highlight Highlight Ja weil einige Ministerien auch noch Geld haben. Wenn der das noch lange weiterzieht, dann ist das "Calm down" auch mal vorbei.

      Oder wie lange kommst du ohne Lohn aus?
    • lilie 05.01.2019 06:45
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • bebby 05.01.2019 07:01
      Highlight Highlight Vermutlich gehen alle davon aus, dass die Demokraten erneut nachgeben werden. Weil sie die vernünftigen sind. Das Problem würde erst in ein paar Wochen entstehen, wenn die Steuerrückzahlungen des IRS nicht mehr kommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vorname Nachname 05.01.2019 03:00
    Highlight Highlight Hauptsache ist doch...


    Alessio gehts gut!
  • Ursus der Rächer 05.01.2019 01:24
    Highlight Highlight Trump: Wir werden einen grossen, sehr, sehr schönen Shutdown machen. Die Wähler werden glücklich sein. Ich werde ihn genial bis zu den Wiederwahlen mit allem Talent durchziehen, weshalb mich der Shutdown zu einer, grossartigen, einmaligen Wiederwahl, wie sie die gesamte Welt noch nie gesehen hat. Ich werde die Amerikaner glücklich machen, indem ich nur noch mit Shutdown grossartig und erfolgreich regiere. Wir machen Amerika wieder gross und führen zu unser aller Vorteil die Sklaverei wieder ein. Vertraut mir, ich bin ein stabiles Genie, wie nie jemals eine Person zuvor..
    • roger_dodger 05.01.2019 09:25
      Highlight Highlight Stimmt, den die USA hatten auch mal eine grosse Sklavenindustrie! Und Baumwollplantagen werden auch wieder eingeführt (die Sklaven brauchen ja Arbeit) und Strafzölle gegen jedes Land verhängt das Baumwolle in die USA importiert.
      Und als nächstes erklären wie dann wieder die Rothäute für vogelfrei, das kurbelt dann auch die grosse Waffen und Munitionsindutrie an! Der Wirtschaftsplan um America wieder Great zu machen.
  • Randen 05.01.2019 01:17
    Highlight Highlight Wahrscheinlich ein Kindheitstrauma. Trump war zu lange im Laufgitter.
    • zombie woof 05.01.2019 09:15
      Highlight Highlight Oder zu oft vom Wickeltisch gefallen
  • fcsg 05.01.2019 01:05
    Highlight Highlight Make shutdown great again!
  • juba 05.01.2019 00:51
    Highlight Highlight Macht mal eine Woche ohne ein Bild von Trump, ich kann ihn nicht mehr sehen!
    • Töfflifahrer 05.01.2019 10:17
      Highlight Highlight Mir würde bereits ein Tag reichen.
  • alessandro 05.01.2019 00:48
    Highlight Highlight Was für ne Chance für die Demokraten, jetzt können sie im Gegenzug Obamacare und die Steuerreform zurückdealen.

    Und wenn es tatsächlich etwas zu holen geben sollte, dann nur weil ein störrisches und narzistisches Kind völlig irrational seinen Kopf durchstieren will.

    Das System auf dem Prüfstand. Wir sind gespannt.
    • HabbyHab 05.01.2019 02:36
      Highlight Highlight Vor dem letzten Shutdown gab es ja eigentlich schon einen Deal. 25 Milliarden für Grenzsicherheit, im Gegenzug wird dafür DACA weitergeführt. Aber am Ende wollte Trump dann ja doch nicht. Er hätte alles gehabt..
    • Hoopsie 05.01.2019 10:19
      Highlight Highlight Obamacare ist meines Wissens immer noch gleich ... braucht keine Anpassung. Oder habe ich was verschlafen?
    • HabbyHab 05.01.2019 12:32
      Highlight Highlight @Sportfan Obamacare wird laufend weiter zerstückelt und verkleinert
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 05.01.2019 00:30
    Highlight Highlight Und während die Journis von Trump hypnotisiert sind, kaufen die Chinesen die Welt und erobern den Mond.
    • ChiliForever 05.01.2019 10:05
      Highlight Highlight Ja, in der Tat bedenklich...😕
    • Samurai Gra 05.01.2019 12:01
      Highlight Highlight Das heisst, Trump ist Chinas bester Agent 🤔
      Ist aber so, alles was Trump macht (Pazifisches Handelsabkommen abblssen usw.) hat Chinas osition massiv gestärkt und zudem zieht er alle Aufmerksamkeit auf sich.

    • Spooky 05.01.2019 12:34
      Highlight Highlight Ja eben. Trump ist ein Superstar. Er zieht alle Aufmerksamkeit auf sich. Was ausserhalb seiner Reichweite so abgeht in der Welt, darüber erfahren wir nicht mehr viel in den Medien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TWilli 05.01.2019 00:13
    Highlight Highlight Staatsangestellte und Subunternehmen, ja eigentlich alle Bürger sollten Trump für die entstandenen Verluste anklagen können. Wenn es um sein persönliches Vermögen gehen würde, wäre er bald umgestimmt.
    Leider geht das nicht...
    • alessandro 05.01.2019 01:20
      Highlight Highlight Sind das jeweils Floskeln oder geraten nach jedem Shutdown jede Menge Leute in Schwierigkeiten?
    • Fabio74 05.01.2019 12:44
      Highlight Highlight @alessandro: Viele müssen gratis arbeiten und kriegen den Lohn nach dem Hochfahren des ganzen wieder. Wenn dies Monate dauert, rutschen wohl einige in die Krise
  • oliversum 05.01.2019 00:03
    Highlight Highlight "...and I will make Mexico pay for it!"
  • JP del Grano 04.01.2019 23:46
    Highlight Highlight Der Föderalismus in den USA und auch die direktdemokratischen Volksrechte in den US-Bundesstaaten sind sehr ausgeprägt - und inspirierten die CH-Verfassung von 1848. Gut möglich, dass der Shut Down des Bundes die Autonomie der Bundestaaten fördert und künftig Vieles wieder von den Bundestaaten selbst erledigt wird. Nationalparks etwa könnten zu State Parks werden. Und wenn "Washington" zu ist, dann braucht es auch keine Steuern von den Staaten. Und die Bundesangestellten könnten dann auch bei den Staaten angestellt werden...
    • Bibilieli 05.01.2019 09:59
      Highlight Highlight Das wäre meines Erachtens ein Schritt in die richtige Richtung. Oder eben back to the roots. Die Republikaner versuchen unter dem Titel "New Federalism" schon seit rund 60 Jahren, den Staaten wieder mehr Macht zu geben und das Wachstum des federal governments einzuschränken. http://www.ushistory.org/gov/3c.asp
  • _stefan 04.01.2019 23:34
    Highlight Highlight Schade, dass der Shutdown den Betrieb der Air Force One nicht tangiert. #WEF
  • Dummbatz Immerklug 04.01.2019 23:11
    Highlight Highlight Er kann ja höchstens nur noch 2 Jahre shutdownen 🙏🏼
    • Trompete 05.01.2019 11:53
      Highlight Highlight Würdest du darauf Geld verwetten?
  • ströfzgi 04.01.2019 22:58
    Highlight Highlight Und mein kleiner Scheisser so in 15 Jahren: "Mami, häts de Trump würkli geh?"
  • rodolofo 04.01.2019 22:50
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • WatDaughter (aka häxxebäse) 04.01.2019 22:49
    Highlight Highlight Let's make shutdowns great again.... 🤔
  • Unicron 04.01.2019 22:42
    Highlight Highlight Immerhin, er sagt ja immer die ganze Welt lache sich über die USA... Anscheinend hat er damit recht!

    Immerhin: Wenn die Regierung geschlossen bleibt, kann er wohl weniger Schaden anrichten...?
    • Gurgelhals 04.01.2019 23:52
      Highlight Highlight Ein Government Shutdown betrifft dummerweise ja weniger den Regierungsbetrieb und mehr die Behörden und Ämter weiter unten in der Hierarchie. Wenn sich das hinzieht, wird es auch bald mal hässlich, weil ja z.B. auch die Börsenaufsicht oder die Steuerbehörde in den Zwangsferien ist. Wenn dort alles einfach mal einen Monat liegenbleibt, hat das weit schwerwiegendere Konsequenzen als überquellende Abfalleimer in den Parks und geschlossene Museen.
  • Quacksalber 04.01.2019 22:37
    Highlight Highlight Ist das nicht Arbeitsverweigerung? Dieser Typ hat offenbar keine Lust mehr.
  • Neemoo 04.01.2019 22:22
    Highlight Highlight Pensioniert diesen Mann so schnell wie es geht, geschätzte Amerikaner!
  • TanookiStormtrooper 04.01.2019 22:12
    Highlight Highlight Trump hatte ja noch nie ein Problem damit, Leute für ihre Arbeit nicht zu bezahlen. Gehört sozusagen zu seinem Geschäftsmodell.
    • bebby 05.01.2019 07:04
      Highlight Highlight Ist doch gar nicht war! Gewissen Damen hat er sogar Unsummen gezahlt nur für eine Nacht ;-)
    • TanookiStormtrooper 05.01.2019 11:11
      Highlight Highlight Nicht ganz korrekt, er hat sie ja erst bezahlt, als er befürchten musste, dass sie plaudert. Ausserdem war es ja vermutlich auch nicht sein Geld, sondern Kohle aus der Wahlkampfkasse.
  • Arneis 04.01.2019 22:12
    Highlight Highlight Autsch
    Benutzer Bildabspielen
  • Lümmel 04.01.2019 22:03
    Highlight Highlight Mir wäre ein jahrelanger Shut-up lieber.
    • David Steger 04.01.2019 23:36
      Highlight Highlight Gut, dass Trump die Mehrheit nicht vertritt. Die Peoples vote hat er nämlich verlohren...
    • JP del Grano 04.01.2019 23:39
      Highlight Highlight @ BVB: Die klare Mehrheit der Abstimmenden war für Hillary. Nur die Mehrheit der Wahlmänner war für Trump. Wahlmänner plus Majorzsystem führt zu dieser Art von "Demokratie".
    • HabbyHab 05.01.2019 02:39
      Highlight Highlight @BVB nein. Nicht in den USA. Da bestimmt eine Minderheit von Republikanern, die vom Electoral College profitieren, das aber so was von veraltet ist.. und auch von Gerrymandering.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 04.01.2019 21:27
    Highlight Highlight Wenn Trump seinen Willen nicht bekommt, versucht es der Politikhooligan halt mit Erpressung. Und Köppel hüpft wieder begeistert mit geballter Faust durch sein Büro.
  • Randy Orton 04.01.2019 21:10
    Highlight Highlight Wenn Trump noch länger so weitermacht gibt es bald keinen Grenzschutz mehr, aktuell arbeiten nämlich die Grenzschützer ohne Gehalt. Und ich wäre nicht froh, wenn mein Chef mir sagen würde, er wäre bereit mich monate- bis jahrelang ohne Gehalt arbeiten zu lassen.
    • Bündn0r 05.01.2019 00:18
      Highlight Highlight Dem ist leider nicht so.
      Die Border Patroll, Polizei, Rettung, Skyguide, Armee (ohne zivile MA) etc (alled was Leben und Eigentum schützt) ist zum Glück nicht betroffen.
      Lustigerweise die Löhne der Abgeordneten auch nicht...
      Bananenrepublik vom Feinsten!
  • Gawayn 04.01.2019 21:09
    Highlight Highlight Sollte irgendwer, bis jetzt noch Zweifel gehabt haben, ob Trumpel zurechnungsfähig ist,
    Hier haben wir den Beweis.
    Er ist es definitiv nicht
  • Daenerys Targaryen 04.01.2019 20:59
    Highlight Highlight Mr. Trump jetzt ist aber Schluss mit "täuble"... Jetzt übernehmen die Erwachsenen.
  • Sauäschnörrli 04.01.2019 20:59
    Highlight Highlight Der grösste und schönste Shutdown den die USA je gesehen haben.
  • lilie 04.01.2019 20:55
    Highlight Highlight Ach ja, es wird der grösste Shutdown, den die Welt je gesehen hat. 🙄

    Was für ein Vollpfosten. 😖
  • Hierundjetzt 04.01.2019 20:54
    Highlight Highlight Also hopp, dann jahrelang.

    Es sind ja nur US Grenzbeamte an der Grenze zu Mexiko die nicht bezahlt werden. Dann geht das ja schon...

    „Ich bezahle die Grenzschützer nicht, weil ich eine Mauer will“ sowas kann man sich echt nicht ausdenken
  • G. 04.01.2019 20:52
    Highlight Highlight 😂😂😂
    • Joe Smith 04.01.2019 21:30
      Highlight Highlight Und was genau gibt es da zu lachen?
    • Joe Smith 05.01.2019 00:08
      Highlight Highlight Vielleicht könnte einer der Blitzer anstatt nur zu blitzen meine Frage beantworten? Ich versteh's wirklich nicht.
    • Aussie 05.01.2019 01:05
      Highlight Highlight @Joe Smith und das fragst du noch? Echt jetzt? 🤦🏼‍♂️
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Donald Trumps neue Hetzjagd gegen die Eliten

Der Präsident streitet sich mit seinen Epidemie-Experten, legt sich mit China und der WHO an und heizt die militanten Demonstrationen gegen den Lockdown an.

Marc Thiessen ist das konservative Feigenblatt auf der Meinungsseite der «Washington Post». Regelmässig darf er dort Loblieder auf Trump und seine Regierung singen. In seiner jüngsten Kolumne zerstreut Thiessen Bedenken, das Coronavirus könnte die Wiederwahl Trumps verhindern. Im Gegenteil:

Nicht etwa die Trump-Regierung habe versagt. Es sei der Elite-Sumpf in Washington, der die Amerikaner im Stich gelassen, ja gar den Chinesen ausgeliefert habe, so Thiessen, und gibt dann noch einen drauf:

Zumindest …

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