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Sie fühlen sich von Ärzten diskriminiert – jetzt kommt die Arztpraxis für Veganer

Bild: ho

Vegetarier und Veganer fühlen sich von ihren Ärzten häufig missverstanden. Ein neues Ärztezentrum soll Abhilfe schaffen. 



Via Stelleninserat werden Ärzte für ein neues Arztzentrum gesucht. So weit normal. Eine Anforderung an die Bewerber ist aber ungewöhnlich: Gesucht werden Ärzte, die sich vegetarisch oder vegan ernähren.

Image

bild: Screenshot Vegmedizin.ch

Das Stelleninserat macht deutlich: Es ist kein normales Ärztezentrum, in dem ab dem kommenden Frühjahr Patienten behandelt werden.

Hinter dem Projekt steht  VegMedizin – ein Team von Ärzten, das Vegetarier und Veganer medizinisch berät und auch Zweitmeinungen anbietet. Bislang wurden die Sprechstunden telefonisch, per Live-Konferenz oder über verschlüsselte E-Mails abgehalten. Mit der Realisierung des Zentrums soll neu auch der direkte Patientenkontakt möglich sein.  

Ergänzend zur Telemedizin möchte «VegMedizin» zukünftig auch den Komplettservice anbieten können, teilt Sprecherin Barbara Schönthal auf Anfrage mit. «Einschliesslich körperlichen Untersuchungen, für die wir bisher zu Arztkollegen verweisen mussten.»

Wie viele Ärzte im geplanten Zentrum arbeiten werden, welche Fachärzte vertreten sein werden und wo der genaue Standort ist, darüber gibt es bislang keine Informationen. Aus dem Stelleninserat ist nur abzulesen, dass die Praxis im Raum Zürich/Luzern geplant ist. 

Derzeit könnte man noch keine weitere Details bekannt geben, schreibt Schönthal, «getreu dem Sprichwort ‹Über ungelegte Eier spricht man nicht.›» Die Ärztin betont aber, dass nicht nur Veganer und Vegetarier in der Praxis willkommen sind. «Wir bleiben unserem Grundsatz treu, dass wir kompetente und vorurteilsfreie Medizin anbieten, egal ob jemand homosexuell, Ausländer, Vegetarier, Veganer oder sonst andersdenkend ist.»

«Vorurteilsbeladene» Ärzte haben 2016 zur Gründung des telemedizinischen Service geführt. Als Beispiel nannte Schönthal in einem früheren Artikel den Fall einer Frau, die wegen Eisenmangels ihren Hausarzt aufsuchte. Statt dem Leiden seiner Patientin sorgfältig auf den Grund zu gehen, hätte er für sie nur inkompetente Belehrungen übrig gehabt. Sein Fazit: «Kein Wunder, wenn Sie sich vegan ernähren.» 

Danach hat sich die Frau an «VegMedizin» gewandt und das Ärzteteam fand die tatsächliche Ursache heraus. Verantwortlich sei nicht die vegane Ernährung gewesen, so Schönthal. Sondern ein gutartiges Darmgeschwülst, das chronisch blutete und den Eisenmangel verursachte.

«Es nervt, wenn der Arzt bei jeder Konsultation den Patienten versucht zu überreden, wieder Fleisch zu essen.»

Renato Pichler, Präsident und Geschäftsführer Swissveg

«Swissveg», der grösste Interessensvetreter für Vegetarier und Veganer in der Schweiz, begrüsst das bestehende telemedizinische Angebot und das geplante Ärztezentrum. Kranke Veganer würden von Ärzten häufig falsche Auskünfte erhalten, sagt Renato Pichler, Präsident und Geschäftsführer «Swissveg». «Es heisst einfach, du bist krank, weil du dich falsch ernährst.»

Vielen Ärzten fehle das Grundwissen über die verschiedenen Ernährungsweisen. Darum würden sie bei Erkrankungen die falschen Schlüsse ziehen. Pichler: «Es nervt, wenn der Arzt bei jeder Konsultation versucht seinen Patienten zu überreden, wieder Fleisch zu essen.»

Bei Ärzten, die jeden Tag Veganer untersuchen würden, wisse man, dass die Auskunft kompetent sei und man könne sich darauf verlassen. Es entstehe ein Vertrauensverhältnis.

Pichler macht ein Beispiel: «Ich würde mich auch nicht von einem Herzchirurgen operieren lassen, der nur alle zehn Jahre einen Eingriff selber vornimmt.» Wobei er sagt, er hoffe, dass es in ein paar Jahren keine speziellen Ärzte für Veganer und Vegetarier mehr brauchen würde.

Vegane Ernährung auf dem Vormarsch

Das Marktforschungsunternehmen Demoscope hat im Auftrag von «Swissveg» im Frühling 2017 eine repräsentative Umfrage durchgeführt und untersucht, wie sich Herr und Frau Schweizer ernähren.

Hier das Resultat:

Veganer/Vegetarier usw

Bild: Swissveg

«Dass drei Prozent sich vegan ernähren, hat uns selber überrascht», sagt Pichler. «Swissveg» war von einem Prozent ausgegangen. 

Die Zahl zeigt: Vegane Ernährung liegt im Trend. Die Dienstleister könnten unterschiedlich gut mit der Entwicklung mithalten, sagt Pichler. «Die Supermärkte haben in den letzten Jahren aufgeholt und ihr Angebot an veganen Produkten sukzessive vergrössert.» Die Gastronomie hinke noch hinterher. «Vor allem in ländlichen Gegenden.»

Die Fragen fallen einem oft erst nach dem Arztbesuch ein. Diese Problem lässt sich hier beim Kaffee lösen:

Play Icon

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • α Virginis 09.10.2017 23:34
    Highlight Highlight So ein Schwachsinn... Brauchen dann Fleischesser auch nen speziellen Arzt? Treibt doch die Gesundheitskosten künstlich in die Höhe und jammert dann. Natürlich ist das ein reines Businessmodell und hat mit tatsächlicher Medizin nichts zu tun.
    • phreko 10.10.2017 14:27
      Highlight Highlight Kanmst du deine Behauptungen begründen?
    • α Virginis 10.10.2017 16:18
      Highlight Highlight Ja klar, Veganer benötigen SPEZIALÄRZTE und eine SPEZIALBEHANDLUNG, die dann wohl bei den Kosten doppelt so hoch kommt, als ein Allgemeinarzt. Spezialisten lassen sich gerne mal die Matratze füttern, das ist aber, wie gesagt, ein Marketing-Gag...
  • Midnight 09.10.2017 22:32
    Highlight Highlight Brauchen die denn auch eine vegane Krankenkasse? 🤔
    • phreko 10.10.2017 14:27
      Highlight Highlight Hast du das Problem nicht verstanden?
    • Midnight 11.10.2017 16:47
      Highlight Highlight Eben schon. Deshalb ja die Frage.
  • derlange 09.10.2017 21:24
    Highlight Highlight Warum wird die Meinung/Diagnose/Ratschlag vom Experten nicht akzeptiert?


    Dann will ich aber auch ein Arzt der übergewichtig ist, sonst versteht der ja meine Anliegen nicht, dass ich so gerne Chips und Schokolade mag....

    Det Alkoholiker will einen... ach Ihr wisst schon...
    • phreko 09.10.2017 22:25
      Highlight Highlight Warum sollte ein Arzt Ernährungsexperte sein?

      Sie sind ja nicht mal richrige Wissenschaftler, sondern eher Handwerker.
    • derlange 09.10.2017 22:40
      Highlight Highlight Weil er Arzt ist? Das studiert hat? Erfahrungen hat?

      Ok aber du weisst wieder mehr... dann müsste wohl ein Ernährungsberatung extra für vegis geschaffen werden?!
    • phreko 09.10.2017 22:51
      Highlight Highlight Der hat sich ein paar Stunden (so 6-12h!) mit Ernährumg befasst. Der Rest gehört zum Mythos Gott in Weiss. Bei den 1-3% Veganern werden sie ja gewaltig Erfahrung haben.

      Der Bauarbeiter hat auch viel Erfahrung mit Zement, jedoch kommt er bei weitem nicht an Materialwissenschaftler heran. Dasselbe gilt bei Ärzten. Geh mal die Nobelpreisträger der Medizin nachschlagen. Da wurde schon ewig kein Arzt mehr prämiert. Das geht alles an Biologen, Physiologen, Biochemiker u.s.w.
    Weitere Antworten anzeigen
  • trio 09.10.2017 17:48
    Highlight Highlight Wo sind eigentlich diese dauernd belehrende und besserwisserischen Veganer? Immer wenn es um Veganer/Vegetarier geht, wird über die gemotzt. 80% der Kommentare sind aber Fleischesser, die ihren Fleischkonsum verteidigen, über Vegis lästern und Witze machen.
    Sage ich als Fleischesser...
    • Schubidubidubid 09.10.2017 18:11
      Highlight Highlight Offensichtlich ein emotional gaaanz leicht aufgeladenes Thema. ;)

      Ist ein wenig wie beim Rauchen. Wenn die Leute das Gefühl haben, dass man ihnen etwas wegnehmen will, ist fertig lustig.
    • Musterschüler 09.10.2017 21:49
      Highlight Highlight Rauchen mit Fleisch essen vergleichen... Ja ja

      Aber vom Prinzip hast du recht @Schub...USW

      Wie bei meiner Katze... Die faucht mich immer an wen ich ihr die Maus wegnehmen will.
  • DieRoseInDerHose 09.10.2017 17:29
    Highlight Highlight Interessant, bin gespannt auf das Ergebnis und ob es sich halten kann! Wenn es in meiner Nähe wäre, würde ich es vielleicht selbst ausprobieren.
  • FrancoL 09.10.2017 15:24
    Highlight Highlight Ich esse sehr ausgewogen, Salate, Gemüse, Fisch, Fleisch, Teigwaren und frage mich immer wieso versuchen viele zu behaupten dass zB veganes Essen eine bessere Ernährung darstellt?
    Wäre das der Fall dann würden heute zB Spitzen-Sportler die bekanntlich genaustens auf ihre Ernährung achten müssen sich schon lange nur noch vegan ernähren. Wieso nenne ich Sportler? Weil dies eine Gruppe von Menschen ist die mit ihrem gesunden Körper ihr Geld verdienet, also alles tun würden um diese Gesundheit auch nur ein Quentchen zu verbessern.
    • stabiler 09.10.2017 16:48
      Highlight Highlight 1. Vegan kann man aus ethischen, ökologischen oder gesundheitlichen Gründen sein.
      2. Ich persönlich halte das gesundheitliche Motiv für am wenigsten überzeugend, weil ich denke, ausgewogene Ernährung (wirklich nur sehr selten Fleisch/Tierprodukte) ist mindestens genau so gesund.
      3. Trotz Gesagtem hat man sich häufig zu Gesundheitsfragen zu äussern, um krasse Falschaussagen richtigzustellen.
      4. Im Vgl. zur Standardernährung ist die vegane wohl gesünder.
      5. Es gibt viele, bzw. immer mehr, vegane Spitzensportler (Patrik Baboumian, David Haye, Mac Danzig, Venus Williams, Scott Jurek etc.).
    • phreko 09.10.2017 16:56
      Highlight Highlight Welcher Sportler interessiert sich dafür, wie gut sein Körper noch mit 80 Jahren funktioniert?

      Viele Sportarten sind der reinste Raubbau am Körper. Da wird während 10-20 Jahren das Maximum herausgeholt und was danach kommt, interessiert doch keinen.
    • demokrit 09.10.2017 16:57
      Highlight Highlight Veganer wird man aus moralischen/ökologischen Gründen und nicht wegen der Gesundheit. Hauptproblematiken sind der B12- und Eisenmangel, wenn man das nicht mit dem notwendigen Fachwissen über Nahrungsergänzungsmittel ausgleicht. Sportler benötigen zudem viel Protein, da bieten sich halt Hüttenkäse, Putenfleisch und Eiklar an. Klar, kann man für die Proteine auch den ganzen Tag Soja essen, aber das ist wohl eine eher triste Existenz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Müller 09.10.2017 15:04
    Highlight Highlight Ich dachte immer, der Gegensatz zu einem Veganer sei ein Fleischesser, und nicht ein "Homosexueller, Ausländer oder sonst Andersdenkender".
  • kettcar #lina4weindoch 09.10.2017 14:19
    Highlight Highlight So ist es doch mit Allem, was nicht schon seit Jahrhunderten von Druidenohr zu Druidenohr weitergegeben wird. Erklär mal einem Arzt, dass du dein Kind nicht mit Breili ernähren willst, weil normales Essen dem Kind einen natürlicheren Zugang zum Essen bringt... Nein, nein, nein, es muss Breili ha! Sonst verhungert es auf der Stelle. Egal ob das in x Studien widerlegt wurde. Etwa so stell ich es mir auch mit Veganern vor. Arzt kennt es nicht, also kann er auch so einen Patienten nicht richtig behandeln. Wie sollte er auch.
    • FrancoL 09.10.2017 15:28
      Highlight Highlight Wie erklärst Du Dir dass Gruppen die durch eine optimale Ernährung ihr Geld verdienen nicht alle sich vegan ernähren, wenn das vegan so ein Vorteil sein soll? Dabei denke ich zB an Sportler. Sind die so dümmlich dass sie durch eine Mischernährung bewusst ihre Leistungen schmälern wollen?
    • kettcar #lina4weindoch 09.10.2017 16:12
      Highlight Highlight Franco: Die Gründe für eine vegane Ernährung können vielseitig sein. Ich selber bin weder vegan noch vegetarisch. Aber: Wenn sich jemand vegan ernährt, benötigt er einen Arzt, der etwas davon versteht.
      Zu meinem Beispiel: Ich sage nicht, dass die Ernährungsform die wir für unser Kind gewählt haben die einzig richtige ist (Das unterscheidet mich wohl von einigen Vegi- und Fleisch-Fundis), aber: Wenn man diese Entscheidung trifft, benötigt man einen Arzt, der sich damit auskennt. Um das geht es. Es gibt vegane Spitzensportler, aber die werden sich keinen Arzt gesucht haben, der das verteufelt.
    • FrancoL 09.10.2017 18:08
      Highlight Highlight @kettcar; Meine Aussage ist denn auch auf die Tatsache ausgerichtet, dass bei den Veganern immer häufiger die Gesundheit und Leistungsfähigkeit angepriesen und über die der Misch"Fresser" gesetzt wird. Darum erinnere ich immer wieder dass dies eine Fehlentwicklung ist, denn man hat noch keinen Beweis erbracht, bzw. er wäre wenn das so wäre sofort durch Interessengruppen erbracht die sich davon viel Geld erhoffen, zB Sportwissenschaftler.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ThomasHiller 09.10.2017 12:52
    Highlight Highlight «Es nervt, wenn der Arzt bei jeder Konsultation den Patienten versucht zu überreden, wieder Fleisch zu essen.»

    Wohl wahr. Aber sicherlich auch nicht schlechter als der Missionierungswahn vieler Veganer...
    • Walter Sahli 09.10.2017 13:46
      Highlight Highlight Wenn ich für jeden Hinweis auf missionierende Veganer einen Franken kriegen würde, wäre ich längst Millionär. Und wenn ich für jede Begegnung mit einem missionierenden Veganer einen Franken geben müsste, wäre ich's immer noch.
    • Waldorf 09.10.2017 13:48
      Highlight Highlight mhm. Genau. Du kennst viele Veganer.
    • 4kant 09.10.2017 14:03
      Highlight Highlight Wozu holt man sich den Rat eines Fachmannes, wenn man nicht hören will, was er zu sagen hat?
    Weitere Antworten anzeigen
  • sikki_nix 09.10.2017 12:52
    Highlight Highlight Es ist schon traurig, dass es das braucht. Aber Ärzte sind eben auch Menschen und haben genau wie alle auch ihre eigenen Wertvorstellungen. Gute Ärzte zeichnen sich meiner Meinung nach aber damit aus, dass sie Vorurteile, egal welcher Art, beiseite schieben und ihre Aussagen aufgrund von Testresultaten und Symptomen ableiten. Alles andere ist bloß Spekulation. Und für Spekulation brauche ich keinen Arzt, die kann man sich auch gratis bei einem X-Beliebig anderen Menschen holen.
    • Rabbi Jussuf 09.10.2017 13:40
      Highlight Highlight kommt dazu, dass in Sachen Ernährung vieles noch Glaubenssache ist und bei weitem nicht wissenschaftlich belegt!
  • chnobli1896 09.10.2017 12:51
    Highlight Highlight Passt doch. "Normale" Ärzte werden weniger von Veganern besucht (und müssen sich in diesem Ernährungsgebiet dadurch auch kein spezifisches Fachwissen aneignen) und Veganer können zu Spezialisten gehen.. Win-win-Situation.

    Plus hats für die Fleischesser bei "ihrem" Arzt wieder mehr freie Termine. Win-win-win-Situation sogar.
  • demokrit 09.10.2017 12:48
    Highlight Highlight «Kein Wunder, wenn Sie sich vegan ernähren.»

    Da hat der Arzt nicht Unrecht. Eisen wird vom Körper aus tierischen Lebensmitteln sehr viel besser verwertet. Und Tabletten essen ist wohl nicht jedermanns Sache. Ich bin Flexitarier. Wenig Hähnchen. Viel Ei. Ab und zu Fisch. Man kann immer alles übertreiben und dann wird es religiös und ungesund.
    • demokrit 09.10.2017 13:58
      Highlight Highlight Fakt: "Der Mensch kann Eisen aus tierischen Lebensmitteln (Hämeisen) sehr viel besser verwerten als aus Obst und Gemüse (Nicht-Hämeisen). Denn pflanzliches Eisen liegt meistens fest gebunden und in dreiwertiger Form (Fe3+) vor. Damit der Körper es aufnehmen kann, muss er es zunächst in eine lösliche Form überführen und zu zweiwertigem Eisen (Fe2+) reduzieren. Hämeisen in Fleisch, Geflügel und Fisch liegt als zweiwertiges Eisen vor. Im menschlichen Organismus wird es über einen spezifischen Aufnahmeweg im Darm etwa 2- bis 3-mal besser aufgenommen."
      Siehe: http://www.bfr.bund.de/
    • stabiler 09.10.2017 14:17
      Highlight Highlight "Sehr viel besser" ist dann doch ein wenig hoch gegriffen. Bspw. kamen Hallberg & Rossander-Hulthén zum Schluss:

      "... that the upper (long-term) bioavailability of iron from Western-type diets is, on average, 15% ... and that iron bioavailability from Western-type vegetarian diets ranges from 5% to 12%."

      Das Eisen im Fleisch besteht zudem sowohl aus dem einfacher verfügbaren "heme-iron" wie aber auch dem weniger bioverfügbaren "non-heme-iron". Zuletzt: Rindfleisch hat ca. 2-2.5 mg Eisen auf 100gr. Cashew-Nüsse haben 6.7 mg, Pistazien 3.9 mg (inkl. Vit. C!), Tofu 5.4 mg...
    • Valon Gut-Behrami 09.10.2017 14:24
      Highlight Highlight Es ist wissenschaftlich belegt, dass Eisenmangelanämie bei Vegetariern nicht häufiger vorkommt als bei Fleischessern. Die Eisenspeicher sind weniger gefüllt, die Werte der Vegetarier befinden sind meist im unteren Normbereich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fox Devil Wild 09.10.2017 11:31
    Highlight Highlight Nach meiner Sicht wäre es sinnvoll, dass alle Ärzte sich endlich differenzierter mit verschiedenen Ernährungsformen auseinandersetzen müssen. Es gibt immer mehr Erkrankungen die auf eine schlechte Ernährung zurückzuführen sind oder eheblich von dieser beeinflusst werden. Ebenfalls finde ich die Entwicklung bedenklich, dass durch Ernährungsformen oder andere sich abgrenzende Eigenschaften, solche Subgesellschaften enstehen, die separiert von der Gesamtgesellschaft agieren und beurteilt werden. Man müsste einfach wieder mehr ein Miteinander finden.
  • nass 09.10.2017 11:25
    Highlight Highlight Läck Bobbi.... Probleme hat die Welt... Da staunt der Laie.
  • Hops 09.10.2017 10:46
    Highlight Highlight Danke für den Übertitel! Ist immer wieder spannend, wie das Thema "Vegan" ins lächerliche gezogen, statt sachlich behandelt wird. Mir ist es schon so oft passiert, dass Ärzte bezüglich Ernährung kaum Ahnung oder nur veraltetes Wissen zu bieten hatten. Das ist einfach nicht zeitgemäss. Und bis halt jeder Arzt auf dem neusten Stand ist, ist es einfacher, wenn es ein Kompetenzzentrum gibt, wo Ernährung als Teil des Fachwissens Voraussetzung ist.
    • Foxie 09.10.2017 11:18
      Highlight Highlight Quark, "Ernährung als Teil des Fachwissens" ist eben gerade nicht Voraussetzung hier. Es werden nicht Personen gesucht, die entsprechendes Studiert oder zumindest gelernt haben, sondern praktizierende Veganer. Das ist nicht gleichbedeutend mit "weiss, wovon er/sie spricht", sonst wäre ja auch jeder praktizierende Autofahrer ein Experte darin.

      Ich halte sowas für gefährlich, gerade weil nicht Fachwissen sondern Praktizieren gefragt ist befürchte ich, dass hier eine ungesunde Voreingenommenheit entstehen könnte. Und das wiederum kann im dümmsten Fall sehr gefährlich werden für Patienten.
  • Zitronensaft aufbewahren 09.10.2017 10:30
    Highlight Highlight Ich feier gerade das Bild auf der Startseite, das ihr für den Artikel gewählt habt. Riesig, was Bilddatenbanken so produzieren.😂😂
  • dmark 09.10.2017 10:21
    Highlight Highlight "Vegane Ernährung liegt im Trend."
    Mehr ist es auch nicht - ein Trend eben.
    Geht auch wieder vorbei. Aber solange muss man eben schauen irgendwie Profit daraus zu schlagen und gut mit zu verdienen.
    • stabiler 09.10.2017 11:13
      Highlight Highlight Genau! Doofer kurzfristiger Trend, der wieder vorüberzieht. Noch lange kein Grund, seinen eigenen Konsum zu hinterfragen - "Sie können weitergehen, es gibt hier nichts zu sehen!". /ironieoff

      Deshalb darben Vegi-Ketten wie das tibits auch seit nun 17 Jahren nur so vor sich hin, haben kaum Kundschaft und müssen um ihre Standorte bangen...
    • Valon Gut-Behrami 09.10.2017 11:29
      Highlight Highlight Ich beispielsweise folge keinem Trend. Warum denkst du das?
  • mein Lieber 09.10.2017 10:03
    Highlight Highlight Die Mimimi-Kommentare hier sind wieder mal köstlich =) habt ihr Angst um euer Fleisch? Ernährung ist Privatsache, sowie die Wahl des Arztes, Zahnarztes, Mibilfunkanbieters etc.
  • wipix 09.10.2017 09:51
    Highlight Highlight Warum sollen nicht die Fleischersatz Esser sich einen eigenen Arzt organisieren, wie das andere Glaubensrichtungen ebenfalls machen?
    Stört mich nicht, solange die Gesetze eingehalten werden und die Ramenbedingungen der KK eingehalten werden. So müssten spezielle Medis halt auch über die Zusatzversicherung bezahlt werden.
    Grundversorgung der Grundversicherung muss gleich sein und darf nicht zu mehraufwand führen.
  • Ms. Song 09.10.2017 09:42
    Highlight Highlight Ich bin seit 10 Jahren Vegi und hatte noch nie Probleme mit Ärzten. Sie haben ein grosseres Augenmerk auf meine Eisen und B12 Werte, aber das wars dann auch. Für Veganer mag es sinnvoll sein, aber grundsätzlich kann Dir auch kein Arzt helfen, wenn Du deine Ernährung nicht im Griff hast. Die massen-Fleisch-Esser mit ihren Herzkreislauferkrankungen hören ja auch nicht auf ihren Arzt.
    • 4kant 09.10.2017 11:26
      Highlight Highlight Es gibt hier keine Massenfleischesser.
      Der Durchschnittskonsum liegt bei rund 50 Kg Fleisch pro Jahr. Das ist weniger als ein Kilogramm pro Woche. Das jämmerlich wenig im Vergleich zu den 1-2 Kg Fleisch und Fisch pro Tag (!) bei Naturvölkern.
    • Ms. Song 09.10.2017 11:50
      Highlight Highlight @4kant die meisten Leute essen täglich Fleisch. Überall ist es drin. Die Menschen in Naturvölkern leben auch nicht so lange, wie es die Menschen in der Zivilisation tun. Sie leiden unter diversen Problemen, die bei uns praktisch nicht mehr vorkommen. Du kannst es dir ruhig schönreden, aber die steigenden Herzkreislauferkrankungen zeigen ein anderes Bild.
    • sikki_nix 09.10.2017 12:55
      Highlight Highlight Dass der Durchschnitt gemäss dir bei 50 kg/Jahr liegt, beweist aber nicht, dass es hier keine Massenfleischesser gibt. Deswegen heisst es ja Durschschnittswert! :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • fcsg 09.10.2017 09:21
    Highlight Highlight Super, sich beklagen über Diskriminierung und bei der Stellenausschreibung gleich selber Ärzte, welche nicht vegetarisch sind, diskriminieren.
    • Melsqy 09.10.2017 09:59
      Highlight Highlight Hm. Also wenn eine Firma aktuell zu 100% weisse Männer beschäftigt und sie das ändern möchten ist es auch automatisch diskriminierend wenn sie bei der nächsten Ausschreibung Frauen und Personen anderer Ethnien bevorzugen? Hm. dann drehen wir uns aber im Kreis.
      By the way: Hausärzte haben in der CH beim besten Willen kein Problem einen Job zu finden. Sie werden vielmehr verzweifelt versucht. Da dürfte es verschmerzbar sein wenn sie in dieser einen Praxis nicht ins Profil passen. ;)
    • fcsg 09.10.2017 11:23
      Highlight Highlight @Melsqy
      Eine Stellenausschreibung darf (rechtlich) nur nach berufsrelevanten Faktoren stattfinden. Die Frage, wie sich eine Person ernährt, ist schlicht nicht relevant für die Tätigkeit eines Arztes. Um deine Frage zu beantworten, genau es ist illegal Angestellte nach ethnischen Faktoren zu suchen. Wie gross wäre wohl der Aufschrei, wenn es eine Stellenausschreibung gibt, in der Veganer und Vegetarier explizit ausgeschlossen werden?
    • 4kant 09.10.2017 11:32
      Highlight Highlight @Melsqy
      Selbstveständlich ist es diskriminierend, wenn bei einer Ausschreibung eine bestimmte Ethnie, oder ein bestimmtes Geschlecht nicht berücksichtigt wird. Und genau das resultiert, wenn man eine bestimmte Ethnie, oder ein bestimmtes Geschlecht bevorzugt. Eine Bevorzugung ist ebenso diskriminierend, wie eine Benachteiliung. Weil es dasselbe ist, einmal aus der Warte des Begünstigten und einmal aus der Warte des Übergangenen.
      Dabei spielt es überhaupt gar keine Rolle, wie diese Diskriminierung gerechtfertgit wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 09.10.2017 09:19
    Highlight Highlight Und wenn du dann als normaler Mensch dort hin gehst und irgendeine Krankheit hast, ist der Fleichkonsum schuld.
    Kennen wir bereits 🤷‍♂️
    • Snowy 09.10.2017 09:46
    • mein Lieber 09.10.2017 10:03
      Highlight Highlight Definiere bitte den Begriff "normaler Mensch", danke.
    • Ms. Song 09.10.2017 10:57
      Highlight Highlight Als "normaler Mensch"? Wenn man kein Fleisch isst, ist man also nicht normal? Ist das auch so, wenn man z.B. auf Kartoffeln verzichtet? Macht einen der Ausschluss eines Nahrungsmittel abnormal? Zum Glück können die meisten Hausärzte durchaus einschätzen, ob das Jucken am Fuss nun vom Verzehr oder Verzicht von Fleisch, oder eher halt doch von einem Pilz stammt ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 09.10.2017 09:19
    Highlight Highlight Ist es überhaupt legal, die Ernährung als Qualitätsmerkmal zu befragen? Fällt das nicht unter Privatsphäre?
    • fcsg 09.10.2017 09:41
      Highlight Highlight Wenn allein das Kriterium der Ernährung ausschlaggebend, welche für die Kompetenz als Arzt kein Qualitätskriterium ist, dann ist dies illegal. Das Problem wird hier sein, dass die Beweislast sein, welche beim Bewerber ist. Es ist aber aus juristischer Sicht ziemlich dumm in einer Stellenausschreibung, die Ernährungsform als Qualifikation reinzuschreiben. Das öffnet Tür und Tor für allfällige Prozesse. Übrigens darf ein Bewerber bei einer solchen Frage, welche für die Berufsausübung irrelevant ist, auch lügen und falsche Angaben machen.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 09.10.2017 11:39
      Highlight Highlight Eben, hier verhält es sich doch gleich wie bei der Frage, ob man den Kinder möchte.
      Btw, wie kommen Menschen darauf, zwei Fragen zu Blitzen? Ich bin amüsiert.
  • N. Y. P. D. 09.10.2017 09:18
    Highlight Highlight Wird diese Früchtekorbberatung eigentlich von uns Fleischessern
    via KK-Prämie bezahlt ?

    Ich will ein Ärtztezentrum, wo ausschliesslich Patienten behandelt werden, die gegen den Schiffs-Fünfliber sind und die Giaccobo/Müller zurückhaben wollen und die Johann Schneider-Ammann an einem AC/DC - Konzert sehen wollen.
    • Melsqy 09.10.2017 09:53
      Highlight Highlight Was um Himmels Willen ist das für ein inkompetenter Kommentar? Wir haben in der Schweiz seit Jahren einen gravierenden Hausärzte-Mangel. Somit ist ein neues Arztzentrum in jedem Fall begrüssenswert. Natürlich wird das nicht einfach mal per se von der KK bezahlt. Sondern wie bei jedem anderen Hausarzt werden die Dienstleistungen, die via Grundversicherung abgedeckt sind von der KK exkl. Franchise & Selbstbehalt übernommen. Aber ob Person X nun Hausarzt A oder B besucht tut doch überhaupt nichts zur Sache. Bzw. wirkt es in jedem Fall kostensenkend, wenn der Arzt gleich im 1. Anlauf helfen kann.
  • saukaibli 09.10.2017 09:13
    Highlight Highlight Naja, wir haben schliesslich Religionsfreiheit in der Schweiz. Es dürfen ja sicher auch christliche oder islamische Kliniken eröffnet werden. Und mal ehrlich, Veganismus ist eine Religion, alle Veganer die ich kenne benehmen sich jedenfalls wie religiöse Fanatiker. Darunter ist leider auch meine Schwester, die ich sehr lieb habe. Da kann man nicht diskutieren, weil wissenschaftliche Argumente absolut keine Rolle spielen (wie bei allen Religionen).
    • stabiler 09.10.2017 11:26
      Highlight Highlight @saukaibli: Du machst es dir schon etwas einfach, wenn du aus der Mehrheitsposition heraus argumentierst und die Gegenseite einfach als quasi-religiöse Fanatiker disqualifizierst.

      Wenn du es gedanklich mal umkehrst, könnte man es durchaus auch so sehen, dass Fleischesser unbedingt (in deinen Worten also mit religiösem Eifer) an ihrem Konsumverhalten festhalten wollen, um dessen ökologischen, moralischen und (oft auch, wenn exzessiv) gesundheitlichen Bedenken sie wissen (müssten) und sie sich keines Arguments zu schade sind, sich diese Gewohnheit zu rechtfertigen.
    • Valon Gut-Behrami 09.10.2017 11:30
      Highlight Highlight Du benimmst dich jetzt wie ein religiöser Fanatiker.
    • phreko 09.10.2017 11:32
      Highlight Highlight Welche wissenschaftlichen Argumente denn?
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  • Chrigi-B 09.10.2017 09:12
    Highlight Highlight Hahhahaha, die haben doch Komplexe! Dise 2 oder 3% benehmen sich als würden 51% der Bevölkerung ihre Vorlieben teilen! Bei uns wollten sie sogar einen Tag in der Woche Fleisch komplett aus dem Menü streichen. Als wäre Vegi Menü und Salat nicht gut genug.
    • Snowy 09.10.2017 09:48
      Highlight Highlight Haha, die Veganer!

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      (bin selber Karnivor - finde aber Veganer recht coole Socken)
    • Hops 09.10.2017 10:50
      Highlight Highlight Die Umwelt und der anständigen Tierhaltung zu liebe, sollte ein Tag fleischlos ja kein Problem sein oder? Wie lautet die Empfehlung der WHO? 2-3 Mal die Woche Fleisch? Normalerweise gibt es bei den Omnivoren 2-3 mal am Tag Fleisch. Vom Sandwich, über die Spaghetti am Mittag und dann zum Znacht ein Schnitzel. Wann begreifen die Leute endlich, dass unser Fleischkonsum wie er jetzt ist, weder natürlich, noch nachhaltig ist? Wir fressen einfach, als würden di Tiere auf den Bäumen wachsen! Und einfach, weil es 3 Sekunden lang fein schmeckt! Ich versteh das echt nicht.
    • El_Sam 09.10.2017 11:28
      Highlight Highlight Tiere wachsen doch auf Bäumen!
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  • Calvin Whatison 09.10.2017 09:12
    Highlight Highlight Es gibt immer mehr kranke Veganer.


    !!! Dem ist nichts mehr anzufügen.😂
    • Einer Wie Alle 09.10.2017 09:49
      Highlight Highlight Ich würde es begrüssen, wenn du eine Quelle anfügen würdest. Die Veganer sagen ja immer, dass sie gesünder leben. Wem soll ich jetzt glauben?
    • El_Sam 09.10.2017 11:31
      Highlight Highlight voila ;-)
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    • stabiler 09.10.2017 11:40
      Highlight Highlight @Einer Wie Alle: In wissenschaftlichen Diskussionen um Ernährung verliert man sich schnell - es wird einfach mit Studien um sich geschmissen.

      Was man indes weiss: Es gibt (bzw. gab) gewisse Bevölkerungsgruppen, die erheblich länger lebten, als der Durchschnitt. Untersucht man deren Essgewohnheiten, so sind sie einer vegetarisch/veganen Ernährung auf jeden Fall einiges näher, als der hier und heute praktizierten, sehr fleischlastigen Standard-Ernährung.

      http://news.nationalgeographic.com/2015/04/150412-longevity-health-blue-zones-obesity-diet-ngbooktalk/

      https://draxe.com/blue-zones/
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  • Loone 09.10.2017 09:09
    Highlight Highlight Finde ich gut. Gewöhnliche ÄrztInnen haben sowieso oft nur eine ungenügende Ausbildung im Bereich Ernährung.
    • FrancoL 09.10.2017 12:53
      Highlight Highlight Oh ja es fällt mir auf, dass vor allem Veganer ein riesen Wissen in Sachen Ernährung haben.
      Schaut man genauer hin dann wissen sie Vieles aus ihrer Sicht was das Essen betrifft, also eine Art Ideologie.
      Verstehe nie wieso man nicht die die andere Essgewohnheiten haben einfach mach lässt wie sie es wollen, ohne ständig die Keule der Gesundheit zu schwingen.
  • grünezecke #fcksvpafd 09.10.2017 09:07
    Highlight Highlight 👍🏽👍🏽👍🏽👍🏽
  • Chääschueche 09.10.2017 09:01
    Highlight Highlight Ohne Worte...

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

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