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Diese acht Bomben muss Trump entschärfen

Der US-Präsident kämpft an den verschiedensten Fronten im In- und Ausland. Die meisten Probleme hat er sich selbst eingebrockt.

16.05.18, 15:56 17.05.18, 06:11


Donald Trump hält die News-Journalisten und Polit-Talkshow-Moderatoren auf Trab. Fast jeden Tag müssen sie ihr Programm im letzten Moment umstellen, weil er permanent für «breaking news» sorgt.

Steht im Gegenwind: Donald Trump. Bild: EPA/UPI POOL

Der US-Präsident hält auch die Welt in Atem. Löst er im Nahen Osten einen neuen Krieg aus? Gelingt ihm mit Nordkorea eine Einigung? Kann er einen Handelskrieg mit China verhindern? Der chaotische Führungsstil im Weissen Haus hat dafür gesorgt, dass derzeit an diesen acht Bomben die Lunte brennt. Und fast täglich kommen neue dazu wie beispielsweise Katar.

Katar

Katar ist ein (Halb)-Inselstaat im Persischen Golf, der sehr reich ist. So reich, dass er auch für die Trump-Familie interessant ist. Es ist nun bekannt geworden, dass Katar möglicherweise eine Vermittlerrolle in einem zwielichtigen Deal gespielt hat. Es geht um Folgendes:

Im Gegenzug zur Aufhebung der Sanktionen soll Russland versprochen haben, einen Anteil von 19,5 Prozent der Aktien des Ölkonzerns Rosneft zu verkaufen. Der Schweizer Rohstoffkonzern Glencore und Katars Staatsfonds haben je die Hälfte dieser Aktien gekauft. Der eigentliche Profiteur dieses Deals sollte jedoch die Trump Group werden. Er flog auf, weil das Steele-Dossier ihn öffentlich machte.

Der Emir von Katar zu Besuch im Weissen Haus. Bild: EPA/Getty Images North America POOL

Die Hintergründe dieses zwielichtigen Deals sind noch nicht bekannt. Bestätigt wurde jedoch, dass der Chef des katarischen Staatsfonds am 12. Dezember 2016 an einem Treffen im Trump Tower teilgenommen hat. Mit dabei waren auch der damalige Sicherheitsberater Michael Flynn und Trumps persönlicher Anwalt Michael Cohen. Fortsetzung dürfte folgen.

Stormy Daniels

Trumps Affäre mit dem Pornostar wandelt sich von einem schmierigen Sex- zu einem handfesten Politskandal. Ihr Anwalt Michael Avenatti treibt das Trump-Lager regelmässig mit neuen und brisanten Enthüllungen zum Wahnsinn. So hat er aufgedeckt, dass Cohen nicht nur Schweigegelder bezahlt, sondern auch Schmiergelder eingesackt hat. Unter anderem von Novartis und dem russischen Oligarchen Viktor Vekselberg.

Ein brandgefährliches Duo: Stormy Daniels und ihr Anwalt Michael Avenatti. Bild: AP/AP

Video: srf

Robert Mueller

Womit wir bei der Bombe angelangt sind, die nach wie vor die gefährlichste für Trump ist: Soeben hat eine Richterin in Washington D.C. ihren Segen zum Vorgehen des Sonderermittlers gegen Paul Manafort gegeben. Trumps ehemaliger Wahlkampfmanager muss damit auf jeden Fall vor dem Richter erscheinen und mit einer langen Gefängnisstrafe rechnen – es sei denn, er bekennt sich schuldig, wechselt die Seiten und packt aus. Dann könnte es für Trump sehr ungemütlich werden.

Nordkorea

Kim Jong Un kann in Sachen Unberechenbarkeit mit Trump locker mithalten. Er stellt nun das Treffen in Singapur in Frage und damit auch die Aussicht auf Frieden und ein Korea ohne Atomwaffen. Trump schwimmt nicht nur sein grösster aussenpolitischer Triumph davon, sondern auch die Aussicht auf den Nobelpreis.

Lachen über Trump? Kim und Xi. Bild: AP/KCNA via KNS

Video: srf

China

Trump muss demnächst entscheiden, ob er die angedrohten Strafzölle gegen China in die Tat umsetzen will oder nicht. Gleichzeitig haben seine Unterhändler ein neues Abkommen ausgearbeitet, das für China inakzeptabel ist. Ein Handelskrieg mit China hätte jedoch auch für Trump gravierende Folgen. Es würde die Farmer im mittleren Westen verärgern, deren Stimmen er im kommenden Herbst braucht.

Die überraschende Kehrtwende beim chinesischen Telekom-Konzern ZET könnte ebenfalls ein Nachspiel haben. Inzwischen wurde bekannt, dass China sich mit 500 Millionen Dollar an einem Vergnügungspark in Indonesien beteiligen will. Teile dieses Parks und der Golfplatz laufen unter der Marke Trump. Honi soit qui mal y pense.

Zwischenwahlen

Im November werden ein Drittel der Senatssitze und alle Plätze im Abgeordnetenhaus neu vergeben. Es zeichnet sich eine «blaue Welle» ab, will heissen: Die Demokraten können mit kräftigen Gewinnen rechnen. Eine blaue – die Farbe der Demokraten – Mehrheit im Abgeordnetenhaus ist wahrscheinlich geworden, eine Mehrheit im Senat nicht ausgeschlossen.

Sollte das tatsächlich eintreffen, dann würde der Spielraum des Präsidenten erheblich eingeschränkt. Und ja, auch ein Impeachment wäre dann denkbar.

Iran

Selbstherrlich hat Trump den Atomvertrag mit dem Iran aufgekündigt. Dummerweise ist nicht ersichtlich, wie er damit klarkommen wird. Sein Personal im Aussenministerium hat er drastisch reduziert, es fehlen ihm die Fachleute, um neue Sanktionen auch durchführen zu können.

Proteste gegen den «Grossen Satan USA» in Teheran. Bild: AP/AP

Die bisherigen Partner des Deals hat er nachhaltig verärgert, vor allem Frankreich und Deutschland. «Den Westen, wie wir ihn kannten, gibt es nicht mehr», stellt der «Spiegel» fest. Ob Europa die Sanktionen gegen den Iran mittragen will, ist unklar. Der Haussegen zwischen den einstigen Bündnispartnern hängt sehr schief.

Israel

Mit der Eröffnung der Botschaft in Jerusalem hat Trump die Rolle der USA als unparteiischer Makler im Nahen Osten endgültig aufgegeben. Es zeichnet sich ein neues Bündnis zwischen den USA, Israel und Saudi-Arabien ab. Damit steigt auch die Gefahr, dass die Amerikaner in einen militärischen Konflikt mit dem Iran verwickelt werden. Wie Russland und China darauf reagieren werden, ist unabsehbar. Nachrichtenredaktoren werden sich somit weiter mit «breaking news» herumschlagen müssen – und die Welt kann sich nicht entspannt zurücklehnen.

Die Eröffnung der US-Botschaft spaltet die Gemüter

Video: srf

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67
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    Alle Leser-Kommentare
  • Freebee 17.05.2018 08:44
    Highlight Guten Artikel. Nur zwei Punkte: Det chin. Telekom Konzern heist ZTE, nicht ZET. Mit dem ploetzlichen amerikanischen Lieferstopp von Komponenten hat die USA ZTE praktisch ueber Nacht lahmgelegt. Die USA wissen, dass China ueber ZTE und Huawei in ein Paar Jahren die global Telecom Infrastruktur kontrollieren werden und versuchen nun, ZTE zu zerschlagen. Dabei haben sie Aber wieder einmal China unterschaetzt. China wird seine Dominanz im Telecom Market nie mehr hergeben, dafuer ist sie zu wichtig.

    Und: Die groesste Bombe und dazu noch voellig unkontrollier und unentschaerfbar ist Trump selber!
    7 2 Melden
  • eysd 17.05.2018 00:33
    Highlight Trump..den Namen hab ich doch schon mal irgendwann gehört..
    9 1 Melden
  • James McNew 16.05.2018 23:36
    Highlight Naja, 30% der Amerikaner kümmert das herzlich wenig und mit den noch stärker aufkommenden Trump-Medien bald noch weniger...
    6 3 Melden
  • Posersalami 16.05.2018 22:47
    Highlight Entschärfen ist gut 😅 Wenn überhaupt sprengt er diese 8 Bomben mit einer grösseren Bombe.
    8 1 Melden
  • shthfckup 16.05.2018 21:08
    Highlight Die einzige bombe die man wirklich entschärfen sollte, ist der mensch. Immer wieder, wiederholt sich die geschichte. Woran das wohl liegt? Aber eben, sollange man feindbilder hat, ist alles einfacher, stichwort verantwortung abgeben.
    8 1 Melden
  • Hptm B. Junge 16.05.2018 19:56
    Highlight Nr 3 wird zum grössten Rohrkrepierer in der US Geschichte werden.

    Nr. 6 ist überhaupt das einzige was Trump "gefährlich" werden könnte. Sollten beide Häuser in Demokratische Hände fallen, ist er die Lame Duck welche Obama auch wurde und schon einige andere vorherige Präsidenten auch.

    Der Wähler wird entscheiden ob er zufrieden ist wie es läuft und nicht die Medien welche den Untergang Trump's täglich herbeischreiben.

    Die Bilanz von Trump sieht jedenfalls sehr gut aus wenn man die Zahlen ansieht. Nordkorea ist erst am Anfang, aber das wird klappen auch wenn es die Anti-Trumps nicht wollen.
    5 21 Melden
    • rodolofo 17.05.2018 06:47
      Highlight Sind JournalistInnen denn keine WählerInnen?
      7 2 Melden
  • dcfk51 16.05.2018 19:45
    Highlight Ich denke, mehrere Bomben werden eksplodieren. Wieviel genau es sein werden und die Reihenfolge der Detonationen dürfte überraschen.
    Tragisch ist, dass er die Glaubwürdigkeit und die Bündnisfähigkeit der USA zerstört hat.
    Europa wird endlich mündig und unabhängig, sich vom US-Diktat und der eklatanten israelischen Manipulation loslösen.
    12 0 Melden
    • rodolofo 17.05.2018 06:53
      Highlight Wenn ich dann aber sehe, wie Macron sich bei Trump anbiedert und diesem die Gelegenheit gibt, derbe Macho-Witze zu reissen, wie "Der wollte meine Hand ja gar nicht mehr loslassen!" , sehe ich schwarz.
      Auch die Putin-Propaganda streute ja während den Französischen Wahlen das Gerücht, wonach Macron in Wirklichkeit schwul sei, was für gewisse Leute mit schematisch-beschränktem Denken bereits reicht, um einen Menschen zu diskreditieren...
      Ich hoffe also, dass Macron sich an Merkel ein Beispiel nimmt, die Trump gegenüber höflich, aber deutlich distanziert gegenüber tritt.
      6 2 Melden
    • dath bane 17.05.2018 11:33
      Highlight Macron hat sich nur oberflächlich angebiedert. Dannach hat er in einer Rede im US-Senat die gesamte Politik Trumps Stück für Stück auseinander genommen und verurteilt.
      8 1 Melden
  • roger.schmid 16.05.2018 18:35
    Highlight Einige dieser Bomben werden dem korrupten Horrorclown schon sehr bald um die Ohren fliegen - denn kann es ganz einfach nicht.

    Dann wird eventuell sogar Trump merken, das der Job US-Präsident eben doch nicht so leicht ist wie er in seiner grenzenlosen Arroganz geglaubt hatte.
    24 4 Melden
  • Vanessa_2107 16.05.2018 18:10
    Highlight Zur Stormy Bombe - Trump hat mächtig Angst vor Anwalt Avenatti, bisher hätte er ihn noch nie in einem Tweet erwähnt und ihm vor allem einen Übernahmen gegeben. Avenatti nimmt einfach kein Blatt vor den Mund und verhält sich wie Trump. Er hat Hannity schon mehrmals gebeten ihn doch zu seiner Show einzuladen, bisher hat er immer abgelehnt, der Höseler, auch er hat Angst vor ihm. Auf Twitter wird Avenatti als neuer Held gefeiert. Er provoziert, bisher hat sich aber alles als wahr herausgestellt, was er vorausgesagt hat. Da hat Trump einen richtigen Gegner vor sich.
    18 4 Melden
  • Skeletor82 16.05.2018 18:04
    Highlight Guter, sachlicher Artikel, danke, schade, dass es nicht zu einer Top 10 gereicht hat.

    Zum Bsp wären da noch die ständigen Attacken von H. Clinton oder die internen Leaker möglich gewesen (und viele mehr).
    21 5 Melden
    • i-Aeglos 16.05.2018 23:03
      Highlight Gib ihm zwei Wochen, dann gibts mindestens zehn. Oder sogar mehr...
      5 1 Melden
  • Sophia 16.05.2018 17:38
    Highlight Den Friedensnobelpreis an das Gremium, welches Trump des Amtes enthebt!
    52 5 Melden
  • cypcyphurra 16.05.2018 17:34
    Highlight Trump und Bomben entschärfen.. Ha!! Das ist so etwa wie ein Blinder im Minenfeld....
    38 2 Melden
  • Echo der Zeit 16.05.2018 17:24
    Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
  • AdiB 16.05.2018 17:06
    Highlight haben sich die saudis zum zwillichtigem katar-deal geäussert? denn ihnen wird dies überhaupt nicht gefallen, dass der president eines verbündeten, sich privat mit dem feind trifft. könnte sogar die neunte lunte werden die brennt.
    29 1 Melden
    • dcfk51 16.05.2018 19:56
      Highlight Saudia ist am sinken. Die konstruierte Rivalität zu Qatar war eine Luftblase.
      zB Oman, das politisch und religiös (ibaditen= weder sunna noch schia) echt neutral ist, wird nicht attakiert. Oman hat keine Rohstoffe und ist kein Konkurrent für Saudia.
      Iran muss kaputr gemacht werden, warum? Persien hat viel Öl und sehr viel Gas...
      Einfach, oder?

      Qatar hingegen hat Gas, viel Gas, sehr viel Gas... Qatars Beziehung zum Iran ist ein Scheinargument. Es geht wie bei den Amis immer um Rohstoffe...
      8 0 Melden
  • what's on? 16.05.2018 17:01
    Highlight Wie entschärft man eine Sexbombe?
    32 2 Melden
  • Vanessa_2107 16.05.2018 16:50
    Highlight Herr Löpfe, man hat nicht genug Platz um alle 8💣 Bomben hier zu kommentieren. Ich denke ich benötige pro Bombe ein Kommentarfeld...😂😂😂

    Nachstehend schon mal zu Bombe Nr.7 ein Bildli
    34 3 Melden
    • Amadeus 16.05.2018 19:30
      Highlight Ist zwar recht kindisch, aber ich finde das Bild so fast noch besser 😜
      21 2 Melden
    • Vanessa_2107 16.05.2018 20:20
      Highlight Amadeus - in fact he is a dick...😂😂😂🙊🙊
      7 0 Melden
  • roger.schmid 16.05.2018 16:42
    Highlight "Die überraschende Kehrtwende beim chinesischen Telekom-Konzern ZET könnte ebenfalls ein Nachspiel haben. Inzwischen wurde bekannt, dass China sich mit 500 Millionen Dollar an einem Vergnügungspark in Indonesien beteiligen will. Teile dieses Parks und der Golfplatz laufen unter der Marke Trump. "

    Danke, dass dies endlich aufgegriffen wird. Dieser Skandal alleine sollte eigentlich zur Amtsenthebung führen.
    109 7 Melden
    • rodolofo 17.05.2018 06:44
      Highlight Es "sollte" noch Vieles anders sein, als es ist...
      6 2 Melden
    • Freebee 17.05.2018 08:27
      Highlight Der Konzern heist ZTE, nicht ZET! Aber keine Angst: Wir werden in Zukunf noch viel von ZTE und Huawei hoeren.
      5 1 Melden
  • Snowy 16.05.2018 16:40
    Highlight Gute Zusammenfassung für Leute, die finden Trump mache bis jetzt ja "alles bestens" und "der tut wenigstens was für die Wirtschaft" und "ist wenigstens kein Weichei auf dem internationalen Parkett" etc ...

    Und das ist noch längst nicht alles seiner Liste des Schreckens.

    Ich muss mich jedes Mal wieder daran erinnern, dass wir hier vom Präsidenten der USA reden - und nicht von einem osteuropäischen Verbrechersyndikat.
    62 1 Melden
  • dumdidumdidum 16.05.2018 16:33
    Highlight Katar ein Inselstaat? Meeresspiegel schon so stark gestiegen?
    40 1 Melden
    • Philipp Löpfe 16.05.2018 16:38
      Highlight Okay, Halbinselstaat....
      40 2 Melden
  • .:|GüggoldKukuk|:. 16.05.2018 16:23
    Highlight Die einzige Bombe die er wirklich entschärfen müsste, ist er selbst!
    92 4 Melden
    • FrancoL 16.05.2018 16:56
      Highlight Das ist das beste was man zu diesem Artikel sagen kann, gratuliere!
      32 4 Melden
    • Sandro Lightwood 16.05.2018 17:03
      Highlight Und den Bombenjungen. 🙈
      41 2 Melden
    • äti 16.05.2018 20:32
      Highlight Er sollte sie nicht entschärfen - sondern zünden.
      4 2 Melden
  • lilie 16.05.2018 16:19
    Highlight Eine Front (im wahrsten Sinne des Wortes) ist noch vergessen gegangen: Die Mauer an der Grenze zu Mexiko scheint in den Hintergrund getreten zu sein - Trump kriegt die Finanzierung nicht klar, dafür massiv Gegenwind wegen nicht eingehaltenen Umweltauflagen, vorgesehenen Landenteigungen etc.

    Und wieviele offene Verfahren er am Hals hat, neben Mueller/Stormy Daniels, darüber hat glaube ich niemand mehr einen Überblick...
    41 2 Melden
    • rodolofo 17.05.2018 07:04
      Highlight Ich finde den Namen "Stormy Daniels" so toll!
      Da hätten wir dann zu den Bomben noch einen Hurikan.
      5 1 Melden
  • N. Y. P. 16.05.2018 16:12
    Highlight 9 Melania

    Sie ist von ihrem Göttergatten derart angepisst, dass sie am liebsten schreiend zum Weissen Haus rauslaufen würde.
    41 2 Melden
    • Genital Motors 16.05.2018 16:42
      Highlight haha ist das auch ein Pipi Gate?... ;-)
      20 2 Melden
    • TheGoon 16.05.2018 17:05
      Highlight angepisst ;-)
      17 2 Melden
    • äti 16.05.2018 20:35
      Highlight Sie hat offensichtlich einen guten Vertrag um zu bleiben. Plus Bonus wenn sogar ruhig.
      5 1 Melden
  • René Obi 16.05.2018 16:09
    Highlight Der grösste und groteskste Witz ist, die Worte Trump und Friedensnobelpreis miteinander in irgend einen Zusammenhang bringen zu wollen. Der Widerling will unbedingt einen Krieg. Anders kann man sein Verhalten nicht erklären.
    143 14 Melden
    • Snowy 16.05.2018 16:48
      Highlight Den braucht er auch wenn er politisch überleben will.

      Siehe auch George Bush junior.
      16 0 Melden
    • LibConTheo 16.05.2018 16:56
      Highlight Und Obamas Friedensnobelpreis war deiner Meinung nach dann sicher gerechtfertigt oder? ;)
      9 25 Melden
    • Sheldon 16.05.2018 17:19
      Highlight Einem Präsidenten einer Grossmacht einen Friedensnobel zu verleihen ist per se ein Widerspruch.
      35 1 Melden
    • Caligula 16.05.2018 17:29
      Highlight !Achtung, Achtung, Whataboutism Alarm!

      Nur weil der Friedensnobelpreis für Obama nicht gerechtfertigt war, rechtfertigt dies nicht eine weitere ungerechtfertigte Vergabe an Herrn Trump.
      41 1 Melden
    • mein Lieber 16.05.2018 18:05
      Highlight Ich bin trotzdem froh dass er gewählt wurde, mit Clinton wäre die grössere Kriegstreiberin in seiner Position...
      7 31 Melden
    • Snowy 16.05.2018 18:37
      Highlight @Don´t panic: Bezüglich Syrien hast Du vielleicht recht.

      Bezüglich Iran (q.e.d.) definitiv nicht. Clinton hätte das Atomabkommen ziemlich sicher nicht aufgekündigt.
      Die Fronten USA/Israel/Saudi Arabien vs Iran/Russland birgt viel mehr Risiko für die Welt.
      13 1 Melden
    • äti 16.05.2018 20:43
      Highlight Obama den Nobelpreis zu geben war auch eine taktische Idee. Seine Aufgabe war ja Kriege zu beenden. Das sind äusserst schwierige Angelegenheiten und brauchen Rückenstärkung. Zudem war die Auszeichnung auch moralische Verpflichtung. Würde bei Trump nicht funktionieren.
      7 1 Melden
    • Radiochopf 16.05.2018 20:47
      Highlight Er hatte halt einen guten Vorgänger: https://www.statista.com/chart/7717/the-us-dropped-26171-bombs-in-2016/ das sind über 26000 Bomben die Obama zu verantworten hatte 2016.. Obama aka Friedensnobelpreisträger...
      3 4 Melden
    • James McNew 16.05.2018 23:39
      Highlight Entfernt. Bitte bleibe beim Thema. Danke, die Redaktion.
    • rodolofo 17.05.2018 07:21
      Highlight Ich sehe bei Trump einen Vor- und viele Nachteile:
      - Der Vorteil bei Präsident Trump ist der, dass er wie ein Mafia-Boss tickt. (Diese Aussage hat der von Trump entlassene FBI-Chef Comedy gemacht.)
      Die meisten Staats-Chefs weltweit ticken wie Mafia-Bosse, was wiederum bedeutet, dass sie einander gegenseitig verstehen.
      - Die Nachteile von Mafia-Bossen als Präsidenten sind aber, dass sie egozentrisch und paranoid sind und dass sie ihr Territorium ständig auszuweiten versuchen, was sie todsicher in immer neue Konflikte mit anderen Mafia-Bossen und deren "Organisiertem Verbrechen" bringt...
      3 1 Melden
    • äti 17.05.2018 08:56
      Highlight @radiochopf. Danke für die exakte Statistik. Es ist immer schön, wenn genaues Zahlenmaterial vorliegt. Du kannst mir sicher diese Fragen beantworten:

      1) wer zählt abgeworfene Bomben pro Gebiet
      2) wie zählt man abgeworfene Bomben
      3) wie stellt man die Grösse d Bomben fest
      4) wie stellt man die Nationalität d Bomben fest

      Deine Statistiken zeigen akribisch genaue Werte, nicht bloss Schätzungen, wie geht das.

      5) hast du solch detaillierten Bomben-Statistiken auch von anderen Ländern?

      6) ich darf bestimmt eine sachlich/fachliche Antwort erwarten, oder?
      6 2 Melden
    • mein Lieber 17.05.2018 11:13
      Highlight Ach äti.... Es ist traurig dass die Wahrheit schmerzt, aber sie zu leugnen ist ignorant. Wenn dich das Thema wirklich interessiert dann bin ich davon überzeugt dass du die Antworten auf deine Fragen selber herausfindest 😉
      3 2 Melden
    • äti 17.05.2018 12:33
      Highlight @dont panic, klar doch, dann bitte hilf Radio meine Fragen zu beantworten. Diese sind sachlich und interessant und von allgemeiner Wichtigkeit.
      2 1 Melden
    • LibConTheo 17.05.2018 14:27
      Highlight @äti: Hast du wirklich gedacht, der Krieg würde beendet wen es nur Obama so wollte? Ich denke nicht.

      Entsprechend ist eine "Rückenstärkung" in meinen auch nicht mehr als eine Farce.
      2 0 Melden
    • mein Lieber 17.05.2018 14:48
      Highlight Diese Fragen dienen vor allem deiner Verteidigung äti
      1 1 Melden

Der nette Herr Molina

Ex-Juso Präsident Fabian Molina ist seit gut 100 Tagen im Nationalrat – und mit 27 Jahren der jüngste Parlamentarier im Bundeshaus. Grund genug, um mit dem Zürcher einen Kaffee zu trinken, ein paar Zigaretten zu rauchen und über die grossen Themen zu plaudern.

Fabian Molina sitzt schon seit einer Weile am Tisch nebenan, aber die äusserliche Unscheinbarkeit lässt ihn verschmelzen mit der lustig-zusammengewürfelten Ausseneinrichtung dieses Treatment-Cafés in den Ausläufern des Zürcher Kreis 4. Vielleicht liegt es auch daran, dass er in einem dieser Strandkörbe sitzt, die überall ausser auf Sylt und in vernachlässigten Hinterhofgärten fürchterlich deplatziert wirken, und zudem Kopf und Oberkörper ihrer Bewohner wegschlucken.

Kurz: man sieht ihn nicht.

Er …

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