Offen gesagt
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Liebe No-Billag-Befürworter, liebe No-Billag-Gegner ...

Gehässigkeiten, Lügen, Beleidigungen: Statt einer sachlichen Debatte um die No-Billag-Initiative ist ein politischer Glaubenskrieg entbrannt. Ein offener Brief an die Widersacher. 



Liebe No-Billag-Befürworter 
Liebe No-Billag-Gegner

Es gibt in jedem Abstimmungskampf diese Momente. So kurze Niveau-Taucher, wo ein FDP-Präsident einen Bankdirektor als «Arschloch» oder ein Bundesrat seine Ehefrau als «Gebraucht-Gegenstand» bezeichnet.

Mal sind das Ausrutscher in der Hitze des Gefechts, manchmal gezielte Provokationen. Die Debattanten entschuldigen sich und warten danach wieder mit ehrlicher Begeisterung für ihre jeweilige politische Idee auf.  

Bei euch ist das irgendwie anders.

Als vorläufiger Tiefpunkt eurer Auseinandersetzung musste ich kürzlich lesen, dass eine SP-Nationalrätin eine FDP-Politikerin für «dumm wie Brot» hält. Letztere wiederum vergleicht viele Tausend SRG-Angestellte mit ... Radarfallen. Sich für solche Unflätigkeiten zu entschuldigen, kommt dabei keiner der beiden Kontrahentinnen in den Sinn.    

Ich habe letzte Nacht ein wenig wachgelegen und überlegt, ob ich von unseren Volksvertreterinnen lieber mit einem Brot oder lieber mit einer Radarfalle verglichen werden würde: «Thiriet, Sie dummes Brot!» oder «Thiriet, Sie Radarfalle!»?

Ich kann mich nicht entscheiden. Und ich will auch nicht mehr.   

In letzter Zeit erinnert die No-Billag-Debatte an Auseinandersetzungen zu Burka- oder Schächtverbot. Die eigentliche Güterabwägung zwischen Religionsfreiheit und Tier- oder Selbstbestimmungsrechten diskutiert da niemand, es wird bloss gehässig darüber gestritten, ob man der einen oder anderen religiösen Minderheit wieder mal eins auf den Deckel geben soll. 

Bei euch ist es ähnlich. Bloss streitet ihr nicht über hierzulande kaum existente Randphänomene religiöser Minderheiten, sondern eine einigermassen relevante Institution. Eure No-Billag-Debatte ist trotzdem von einer sachlichen Auseinandersetzung zu einem politischen Glaubenskrieg verkommen, in dem Anstand und Wahrheit die allerersten Opfer sind. 

Ihr hüben propagiert mit Verweis auf «Glanz & Gloria» die Notwendigkeit eines radikalen Manchester-Liberalismus, in dem jeder von der SRG über die Schule bis zur Gesundheitsversorgung nur bezahlen soll, was er persönlich nutzt und wer es sich nicht leisten könne, solle halt betteln gehen.

Und ihr drüben stellt einen aufgeblähten Monopol-Betrieb als minimalnötiges und alternativloses letztes Bollwerk gegen den sicheren Untergang der Schweizerischen Demokratie als Gemeinschaftswerk dar, das ansonsten komplett von Christoph Blocher übernommen würde.  

Ich hoffe, ihr seht es mir nach, wenn mich ob der schieren Undifferenziertheit dieser Parolen mittlerweile das eine nur noch wenig mehr ärgert als das andere.

Wir bei watson und unsere Journalistenkolleginnen und -kollegen andernorts versuchen täglich, unseren Usern die Hintergründe, die Akteure, die Argumente für oder gegen, die Ursachen und die Folgen von und rund um No Billag auseinanderzusetzen. Ich glaube deshalb, es ist nicht zu viel verlangt, wenn ich euch bitte, ebenfalls wieder die Fragen zu debattieren, um die sich die Abstimmung zu No Billag dreht:  

Wieviele und welche Medienangebote braucht es, um den nötigen Grad an Informiertheit der Bevölkerung sicherzustellen? In allen Teilen eines kleinen viersprachigen Marktes? Was können Private leisten und was muss man allenfalls subventionieren?  Wieviel Geld kostet das? 

Bis ihr wieder darüber diskutiert, statt Phrasen zu dreschen, zu beleidigen und Unwahrheiten zu verbreiten, geh ich davon aus, dass es eigentlich nur darum geht, entweder den Linken bei der SRG oder den Rechten bei der SVP mal wieder eins auf den Deckel zu geben. 

Dafür ist eine Abstimmung von der Bedeutung einer No Billag der falsche Anlass.

Mit lieben Grüssen 

Maurice Thiriet 

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271Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Norbert Riedi 19.01.2018 07:34
    Highlight Highlight warum also, herr thiriet, lassen sie anonyme leserkommentare zu?
    3 0 Melden
  • matt21463 17.01.2018 10:45
    Highlight Highlight Gut gesagt (bez. geschrieben...)! Endlich mal eine vernünftige Aussage zu der No-Billag Initiative. Welche so ganz nebenbei auch das Dilemma der Vorlage zur Sprache bringt. Und den Nachteil von der (von mir ausserordentlich geschätzten) direkten Demokratie, wo bei Abstimmungen halt nur ein "JA" oder "NEIN" eingelegt werden kann, nicht aber ein "Eigentlich Nein (oder Ja), aber...".
    10 3 Melden
  • rodolofo 17.01.2018 06:59
    Highlight Highlight Solche penetrant zur Schau gestellte sachliche "Gemässigtheit" geht mir genauso auf den Wecker, wie missionarischer Eifer von Extremisten!
    In diesen Diskussionen über die EXTREME "No Billag -Initiative" haben wir, die wir die SRG nicht glorifizieren, aber verteidigen, so ziemlich alle Register gezogen:
    - Sachliche Argumente
    - lockerer Humor
    - Emotionale Überspitzungen
    - Blicke ins Ausland (vor allem Trumpistan)
    Bei den sektiererischen Vollprivatisierern ist aber absolut kein Durchkommen!
    Und darum ist es an der Zeit, sie als das zu bezeichnen, was sie sind: Vollprivatisierte Vollpfosten!
    35 27 Melden
  • Emperor 17.01.2018 00:06
    Highlight Highlight EIgentlich ein guter Ansatz der Artikel, leider mit ein paar Fehlgriffen...
    Seit wann ist die SRG ein linker aufgeblähter Monopolbetrieb?
    1. die 365 Franken im Jahr sind im Vergleich zum Ausland keine besonders hohe Summe (teuerungsbereinigt sowieso nicht)
    2. Apropos aufgebläht, gibt es einen Vergleich zu ähnlichen Betrieben?
    3. Wäre mir neu, dass die SRG 100% Marktanteil hat
    4. Laut Studie sind Journalisten eher mitte-links ob das jedoch für ein Linken bei der SRG reicht wo SVPler im nein komitee sind...

    ob die kollegen bei tamedia-goldbach auch ihren informativen idealismus teilen... naja
    24 14 Melden
    • Anam.Cara 17.01.2018 07:36
      Highlight Highlight Neulich am Sportanlass: das Stadion-TV übertägt den ganzen Match in professionellen Bildern inkl. Info-Einblendungen. Und verschiedenen Winkeln wenn ein Tor fällt.
      Draussen stehen 2 Sattelschlepper der SRG ein komplettes mobiles TV-Studio mit entsprechendem Personal. Und eigenen Kameras im Stadion. Mit auch entsprechendem Personal.
      Der ganze Aufwand wird betrieben, damit SRF später am Abend eine Zusammenfassung des Matches von 30-40 Sek. mit "eigenen Bildern" senden kann.
      Das könnte man schon irgendwie als aufgebläht bezeichnen.
      Trotzdem werde ich "nein" stimmen.
      25 6 Melden
    • atomschlaf 17.01.2018 20:35
      Highlight Highlight Ob links oder nicht lassen wir mal offen, aber dass die SRG ein aufgeblähter Monopolbetrieb ist, steht ja wohl ausser Frage.
      Ich erinnere beispielsweise an die Bundesratswahl wo weit mehr als 100 Personen im Einsatz waren...

      Ansonsten hilft auch der SRG-interne Vergleich, der aufzeigt, dass im Tessin für halb so viel Geld wie in der Deutschschweiz ein vergleichbares Angebot produziert wird.
      9 6 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 16.01.2018 22:52
    Highlight Highlight Das ist reine Spekulation, aber möglicherweise eskaliert die Debatte in den Medien auch nur derart, weil der Journalismus dem Thema besonders nahesteht und daher auch aufgeregter berichtet als sonst.
    30 2 Melden
    • rodolofo 17.01.2018 08:09
      Highlight Highlight An dieser Stelle möchte ich einmal allen MitarbeiterInnen der SRG ein dickes Kompliment machen!
      No Billag greift direkt ihre Existenz an!
      Trotzdem lassen sie sich ihre Gute Laune nicht verderben und scheinen sogar ihre Tage, auch wenn es ihre letzten als Medienschaffende sein könnten, nochmals so richtig zu geniessen!
      Wie gestern auf srf1 über No Billag diskutiert wurde, beweist einmal mehr, wie professionell
      UNSERE Öffentlich-Rechtlichen arbeiten.
      Wenn No Billag durchkommt, wird es so etwas nie wieder geben!
      Palmyra wurde auch über Jahrhunderte erbaut und innert Wochen zerstört...
      35 11 Melden
    • atomschlaf 17.01.2018 20:42
      Highlight Highlight rodolofo, die SRG ist nicht "öffentlich-rechtlich" sondern ein privatrechtlicher Verein.
      4 1 Melden
  • rosen nell 16.01.2018 22:21
    Highlight Highlight ob diesen vielen hüftschüssen würde ich begrüssen, wenn künftig kommentierende einen kurzen "hab ich das thema verstanden?" test machen müssten.
    21 10 Melden
  • Burkis 16.01.2018 20:59
    Highlight Highlight Ja das ist halt die 👍👎- Kultur die ja vor allem von den Online Medien bewirtschaftet wird um Clicks zu generieren. In Foren wie hier darf man ja anonym austeilen wie man will, ohne Konsequenzen. Kommt das links-rechts Schema dazu, in welches man eingeteilt wird sobald man mal eine Meinung hat. An oberster Front dann unsere Politiker, die gegen unsinnige Initiativen keine Lösungen hinbekommen und es nicht mehr schaffen einen Konsens im Sinne der Allgemeinheit zu treffen. Willkommen im Jahr 2018! Ist dann mal noch das SRF weg, dann wird’s s dann noch übler.
    40 10 Melden
    • Anam.Cara 17.01.2018 07:44
      Highlight Highlight Deinen Gedanken weiter gedacht, könnten wir noch die Verfassung ändern zu gunsten einer Präsidial-Demokratie (weil unser System nicht dem neoliberalen Gedankengut entspricht und für moderne quick-wins viel zu schwerfällig ist).

      Dann wäre der Weg frei, damit endlich die fähigsten Leute an die Macht kommen.
      Bestimmt findet sich auch in der Schweiz ein Berlusconi und mit etwas Glück soger ein Trump.

      Sobald so ein Präsident das Land wie eine Firma führt, sind wir endlich alle Probleme los.

      /sarcasm off
      20 3 Melden
  • sigma2 16.01.2018 20:27
    Highlight Highlight Noch eine Frage an die SRG-Freunde: Die neue Zwangsgebühr wird bei den Unternehmen von der ESTV (Der Steuerverwaltung) eingezogen, bei den Privaten macht das neu die Serafe AG für 123 Mio (für 7 Jahre), die wir natürlich auch bezahlen.

    Weshalb kann das nicht auch über die ESTV geschehen und wir könnten die 123 Mio sparen?

    34 14 Melden
    • Burkis 16.01.2018 22:00
      Highlight Highlight Die Gebühren für Unternehmen sind vom Umsatz abhängig. 70% der Unternehmen werden übrigens nichts zahlen.
      32 8 Melden
    • Anam.Cara 17.01.2018 07:47
      Highlight Highlight Sigma: vielleicht, weil es bei der Steuerverwaltung auch 123 Mio in 7 Jahren kostet, man es aber nicht sehen würde?
      Ich glaube nicht, dass die Verwaltung wesentlich günstiger arbeitet und man tatsächlich etwas einsparen könnte...
      11 4 Melden
  • larsegli 16.01.2018 20:18
    Highlight Highlight Ich glaube nicht an dieses "schlechte" in jedem NoBillag Befürworter. Viele stehen sogar hinter dem Service Public und sehen durchaus seine Wichtigkeit.

    Doch die Tatsache das in diesem Land schon vor der Einführung Billag ein qualitativ hochwertiger Service Public geherrscht hat, lässt sich für einige "ältere" von uns jungen doch nicht vergessen.

    Doch Plötzlich brauchte es mehr Geld!
    Auch mussten Neu happige Geldbeträge an Private Firma X (mit Manager und so) bezahlt werden, die nötigenfalls auch eintreiben gekommen sind.

    Wie konnte das passieren?
    Nie hat jemand wirklich JA zu dem gesagt
    36 23 Melden
    • #10 16.01.2018 22:25
      Highlight Highlight Oh doch, früher wurden die Gebühren von der PTT eingezogen via Telefonrechnung. Die Aufspaltung von "Post, Telefon und Telegraph" war gewissermassen der Beginn der Neo-Liberalisierung hierzulande.
      49 5 Melden
    • larsegli 16.01.2018 22:43
      Highlight Highlight Ist es denn nicht möglich ein schlankes "normales" SRF ohne Logo wechsel und so schwachsinn zu haben und die benötigten Mittel auf die Kopfsteuer anzurechnen? So ganz mit wenig Bürokratie und Sub-Vergaben von Bundesaufträgen usw. (So wies eigentlich im letzten Jahrhundert ganz gut geklappt hat, einfach mit den heutigen Mitteln :)

      NoBillag ist eine Gefahr - Ja. Aber die Emotionen dahinter sind Hausgemacht. Durch einen genauso Hirnlosen Akt der Bürokratie der damals Billag und Ihre Methoden schuf.
      22 8 Melden
    • larsegli 16.01.2018 22:59
      Highlight Highlight die wurzel des problems ist gefunden! :)
      4 5 Melden
  • Zeki Vali 16.01.2018 19:34
    Highlight Highlight Was wichtiger wäre, die steigende Krankenkassen Prämien. Zahle lieber Billag als jedes Jahr höhere Prämien.
    42 16 Melden
    • rodolofo 17.01.2018 07:11
      Highlight Highlight Dann solltest Du vielleicht mal bei Dir anfangen, und versuchen, ein gesundes Leben zu führen.
      Dann wirst Du auch weniger krank.
      3 30 Melden
    • Zeki Vali 17.01.2018 12:36
      Highlight Highlight @Rodolofo: danke für den Tipp! Wusste gar nicht, dass wir uns kennen- Das du dir so ein urteil über mich sagen kannst.
      PS: ich war in den letzten 5 Jahren nicht beim Arzt.
      13 2 Melden
    • rodolofo 18.01.2018 07:46
      Highlight Highlight @ Zech Vali
      Verstehe mich bitte richtig!
      Ich bin kein Anhänger einer Gesundheits-Diktatur und halte Raucher für sozialer als Nichtraucher.
      Aber das Problem einer solchen allgemeinen Reklamiererei über zu hohe Krankenkassen-Prämien ist doch -wie bei so vielem- dass wir immer dann inbrünstig und entschlossen sparen wollen, wenn es um die Behandlung eines ANDEREN Patienten geht!
      Für uns selbst wollen wir dann den vollen Service, also 1.Klassige Ärzte UND den Pfarrer UND den Schamanen...
      Alles eine Frage der Perspektive.
      3 5 Melden
  • sigma2 16.01.2018 19:19
    Highlight Highlight Kann mir einer der SRG-Freunde sagen, wo die von Doris 2015 versprochene, tiefe Debatte über den Service Public geblieben ist? Weshalb kann uns der BR einfach immer wieder anlügen?
    33 37 Melden
    • sigma2 16.01.2018 20:29
      Highlight Highlight Sonst sind piedone doch auch nicht auf den Mund gefallen und schreibt lange Kommentare. Aber wenn es konkret wird, dann bleibt er still.
      13 27 Melden
    • rodolofo 17.01.2018 07:17
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, wo Du gewesen bist in den letzten Wochen und Monaten!
      Wir debattieren hier auf Watson ausgesprochen intensiv!
      Auch wenn bei Vielen die Meinungen "gemacht sind", haben diese Auseinandersetzungen sehr viel gebracht!
      Ich weiss heute sehr viel besser, warum ich die Öffentlich-Rechtlichen Medien "bis zum letzten Blutstropfen" verteidigen werde!
      Auch wenn unser Land in dieser Frage gespalten scheint, ist eine Mehrheit für No Billag und damit die Zerschlagung der SRG so unwahrscheinlich, wie die Zerschlagung der SBB.
      Wir sind hier nicht in den USA und haben auch kein Gentech.
      14 11 Melden
    • BerriVonHut 17.01.2018 07:32
      Highlight Highlight ich bin ein No-Billag Gegner. Das heisst aber noch lange nicht, dass ich ein SRG-Freund, geschweige den ein Billag-Freund bin. Bei der Abstimmung geht es um mehr als die SRG. Bedenke dies bitte und informiere dich!
      24 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eric Lang 16.01.2018 19:18
    Highlight Highlight Hier bei Watson könnte man manchmal wirklich glauben, dass hier eine grosse Meinungsvielfalt herrscht. Mindestens solange es ähnliche linke Meinungen sind.
    Liestal man dann die Nick Namen der Poster, stellt man schnell fest, dass hier ja nur zwei Dutzend Kommentarschreiber unterwegs sind, welche auch noch massenweise Kommentare schreiben, zu Zeiten wenn normale Bürger arbeiten - hart arbeiten, um Eure linke Werkstatt Leutschenbach zu finanzieren.
    38 78 Melden
    • rodolofo 17.01.2018 07:20
      Highlight Highlight Ich schreibe meine Kommentare vor- oder nach der Arbeit.
      Dafür muss man dann eben früh aufstehen, oder spät ins Bett gehen!
      Macht nichts.
      In meiner geschützten, linken Werkstatt kann ich mit meinen beiden linken Händen immer noch das Radio, oder den Fernseher anschalten und mich vom Stress des Kommentar-Schreibens erholen und Öffentlich-Rechtliche, oder Private Zerstreuung finden.
      18 7 Melden
    • Anam.Cara 17.01.2018 08:02
      Highlight Highlight Netter Beitrag Eric Lang.
      Ich bin froh, dass Sie sich über Leute aufregen können, die Ihrer Meinung nach zu Zeiten schreiben, in denen rechtschaffene Bürger arbeiten. Haben sie abgeklärt, ob diese Schreiber vielleicht Schicht arbeiten? Oder eine Arbeit verrichten, die lange Wartezeiten beinhaltet und daher Kommentarschreiben zulässt?
      Und dann holen Sie zum Höhepunkt aus und feuern eine Breitseite ab, die die (arbeitscheuen?) Kommentarschreiber gleichermassen trifft, wie die geschützte Werkstatt der SRG.
      Von Ihnen kann ich echt noch etwas lernen...
      21 2 Melden
    • Nick Name 17.01.2018 09:31
      Highlight Highlight (Nicht ganz zur Sache, aber wenigstens zu Ihrem Kommentar: Ihre Definition von "normaler Bürger" und "hart arbeiten" nähme mich schon noch Wunder. Vielleicht informieren Sie kurz dazu?)
      11 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sigma2 16.01.2018 19:14
    Highlight Highlight Und wir werden weiter von Doris über den Tisch gezogen: Sie hat bevor das Mediengesetz beschlossen wird, schon die SRG-Konzession und die Verordnung in die Vernehmlassung geschickt. Sie hat also das ordentliche Gesetzgebungsverfahren umgekehrt, da sie vor der Abstimmung offenbar Fakten schaffen will, bevor das neue Mediengesetz überhaupt beraten wurde.

    Das ist absolut verwerflich, mal sehen, wie die SRG-Freunde das wieder schönreden.
    21 47 Melden
    • AdiB 17.01.2018 18:14
      Highlight Highlight im falle von einer ablehnung zur nobillag, muss es weiter gehen. mann kann doch nicht eine vernehmlassung abwarten bis die abstimmungsresultate da sind und erst dann über die vernehmlassung diskutieren. das nennt man in der arbeitswelt "vordenken".
      2 2 Melden
  • Oxymora 16.01.2018 17:30
    Highlight Highlight Gebühren erinnern an mittelalterliche Kopfsteuern; für Arme + Reiche gleich hoch. Stichwort Mittelalter + Assoziationen zu Religion sind da

    Ich finde den Vergleich trotzdem schlecht

    Befürworter + Gegner der Billag haben eine Lobby

    Kindern religiöser Eltern + Tieren fehlt eine Lobby

    “Bloss streitet ihr nicht über hierzulande kaum existente Randphänomene religiöser Minderheiten, sondern .... Institution.“

    Journalisten-Verfolgung gibt es hierzulande nicht und in Anbetracht der vielen Berufe ist es ein Randphänomen

    Also nicht aufregen

    Diskutiert über Gebühren, die sind kein Randphänomen
    23 10 Melden
  • Ohniznachtisbett 16.01.2018 17:29
    Highlight Highlight Eigentlich müssten alle no-billag Befürworter auch gegen die zweite Nationale Vorlage stimmen. Dann gibts keine Bundessteuern und keine MwSt mehr. Für die 60Mia. Bundesbudget haben die ja bestimmt auch einen Plan B...
    24 28 Melden
    • sigma2 16.01.2018 19:21
      Highlight Highlight Wieso? Mit den Bundessteuern werden schliesslich wichtige Dinge bezahlt und nicht wie mit den Billag Gebühren die Verköstigung von B-Promis bei den Glory-Awards oder intelligente Quizshows mit Fragen nach der Oberweite von Frauen.
      32 40 Melden
    • Richu 16.01.2018 19:30
      Highlight Highlight @ohniznachtisbett: Ich glaube du hast die no-billag-Initiative nicht richtig begriffen, sonst würdest du nicht den Unsinn schreiben, dass die no-billag Befürworter eigentlichen gegen die zweite Nationale Vorlage betr. Bundessteuern, die am 3. März 2018 zur Abstimmung kommt, stimmen müssten.
      17 22 Melden
    • Ohniznachtisbett 16.01.2018 20:44
      Highlight Highlight Doch Richu. Ich habe Vorlage bestens Verstanden. Ich Frage nur etwas Plakativ: Wenn TV nicht von allen Bezahlt werden soll, warum dann die ETH? Warum die Armee? Wieso soll Sport unterstützt werden, sollen die sich doch private Sponsoren suchen. Altersvorsorge? Jeder für sich... Seht ihr jetzt wie absurd es ist? Niemand braucht alle staatlichen Leistungen. Aber die, die man erhält wären privat kaum zu finanzieren. Vielleicht geht das mal in euer libertäres Hirn rein.
      51 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • David Rüegg 16.01.2018 17:24
    Highlight Highlight Herr Thiriet, natürlich wurde in diesem Wahlkampf, wie leider fast schon üblich, teilweise unter jedem Niveau ausgeteilt. Jedoch plädieren Sie für Sachlichkeit und lassen diese meiner Ansicht nach klar vermissen: Sie stellen es so dar als würde über den Leistungsumfang der SRG abgestimmt, tatsächlich geht es bei der alles oder nichts Frage zu den Billag-Gebühren, welche 75% der SRG-Einnahmen ausmachen, aber um die Existenz des Schweizer Fernsehes, wie wir es kennen. Die Initianten zeigen keinen glaubwürdigen Weg auf, wie ein solider Service Public aufrecht erhalten werden könnte.
    40 8 Melden
    • sigma2 16.01.2018 19:34
      Highlight Highlight Das ist auch nicht die Aufgabe der Initianten sondern der überbezahlten SRG-Direktion. Wenn du mir 550 000.-- pro Jahr bezahlst, dann mache ich mir darüber auch Gedanken.
      18 38 Melden
    • David Rüegg 16.01.2018 20:29
      Highlight Highlight Mit dieser Aussage bin ich nicht einverstanden. Ein Kernargument vieler Befürworter lautet, dass ein Ja zu No-Billag nicht Nein zur SRG bedeutet. Wenn man dann nicht in der Lage ist zu erklären, wie man dieses Kaninchen aus dem Hut zaubern will, gehe ich davon aus, dass die Wählerschaft ziemlich arglistig getäuscht wird. Dass die SRG-Direktion überbezahlt sein soll, ist zudem nichts anderes als eine (unfundierte) Meinung. Nennen Sie mir mal den Chef eines Schweizer Unternehmens mit ca. 5000 Mitarbeitern welcher deutlich weniger verdient.
      37 8 Melden
  • Tobra 16.01.2018 17:23
    Highlight Highlight Dem ist nichts hinzuzufügen!
    5 7 Melden
  • piedone lo sbirro 16.01.2018 16:55
    Highlight Highlight entlarvend widersprüchlich ist, dass kräfte, die gern den einheitspatriotismus propagieren, die nationale identität auf ihre fahne schreiben und sich gerne als verteidiger der demokratie ausgeben, in diesem fall für die etablierung von ego-medien und für die beseitigung der medialen demokratie weibeln.

    sie tun es einerseits aus wirtschaftlichen interessen. sie tun es aber auch, weil sie damit leichter ihre beschränkten politischen botschaften an den mann und die frau bringen können.

    egoismus beschädigt das eigene leben, grosszügigkeit gegenüber anderen verbessert die eigene lebensqualität.
    58 29 Melden
    • hävi der spinat 16.01.2018 18:20
      Highlight Highlight piedone

      Alles schön und gut. Du hast gesagt, du arbeitest gerne in der städtischen Gärtnerei.
      Ok.
      Du musst aber aufpassen, dass dein Chef niemals deine Tiraden hier im Netz zu lesen bekommt.
      Dies könnte dann negative Auswirkungen haben.
      Auf deine wirtschaftlichen Interessen.
      17 33 Melden
    • Eric Lang 16.01.2018 19:01
      Highlight Highlight Da beleidigt einer gleich wieder alle Gegner und verlangt im gleichen Atemzug, dass man grosszügig seinen übermässigen Fernsehkonsum subventioniert!

      Man bezeichnet ja, wie mir immer mehr bewusst wird bei der Diskussion, gewisse Mitmenschen nicht umsonst als linke Socken.
      16 38 Melden
  • piedone lo sbirro 16.01.2018 16:54
    Highlight Highlight in einer demokratie ist information das fundament, auf dem unsere abstimmungen und wahlen stattfinden.

    schafft man die kontrolle über die SRG ab, gibts keine medien mehr, die ausgeglichen berichten müssen.
    die lizenzen für TV&radio würden an den meistbietenden versteigert. so würden privatsender und private milliardäre bestimmen, was bei uns im radio&TV an informationen verbreitet wird.

    wir können die informationshoheit nicht nur wirtschaftlichen interessen und politischen playern überlassen, ohne unserer demokratie nachhaltig schaden zuzufügen.
    60 27 Melden
    • sigma2 16.01.2018 19:27
      Highlight Highlight Aha, so ausgewogen, wie die SRG über die Rentenreform berichtet hat, wie das alternativlos sei und das die AHV nur noch Verluste macht und bald pleite sei. Unreflektiert wurden die Ansichten von BR Berset gesendet. Zum Glück hat sich das Volk von der SRG Propaganda nicht einlullen lassen und die Reform versenkt.

      Und was ist die Realität: die AHV hat auch 2017 wieder einen satten Gewinn gemacht und ihr Verlmögen seit 2011 von 23.265 Mrd auf 44.67 Mrd im Jahre 2016 verdoppelt. Und das obwohl 2011 5 Mrd an die IV verschenkt wurden.

      15 38 Melden
    • Markus K 17.01.2018 01:22
      Highlight Highlight @sigma.

      Dreistes Lügen macht Ihre Aussage auch nicht glaubwürdiger!

      https://www.bsv.admin.ch/bsv/de/home/sozialversicherungen/ahv/statistik.html
      18 1 Melden
    • AdiB 17.01.2018 18:29
      Highlight Highlight 😂
      @sigma, also ihre behauptung dcekt sich irgendwie nicht mit den zahlen des bundes.
      ach noch was es wurde keine 5mrd an die iv verschenckt. sie unterstellen jedem iv-retner betrug. wenn sie solches zeug verbreiten, kann man sie anzeigen.

      ps: iv/ahv ist die selbe institution.
      2 0 Melden
  • Voegizug 16.01.2018 16:25
    Highlight Highlight Und was ist denn - „kurz und bündig“ - die „Watson-Abstimmungs-Empfehlung“ (oder dann halt Ihre persönliche - Herr Chefredaktor ...) ?
    Oder ist es noch zu früh ...
    13 6 Melden
    • Majoras Maske 16.01.2018 17:29
      Highlight Highlight Steht in anderen Medien doch (z.B 20 Min.), was die AZ Medien vorhaben: "Für TeleZüri würden sich durch den Sendeschluss der SRG «Chancen für mehr Zuschauer und damit auch für mehr Einnahmen» ergeben, sagt Roger Elsener, Geschäftsführer des Bereichs TV und Radio der AZ Medien. «Wir würden verstärkt in Inhalte investieren, die heute die SRG besetzt.»"
      11 3 Melden
  • Hypo Laristic 16.01.2018 16:08
    Highlight Highlight Es ist ganz einfach: Bist zu für Zwang oder Freiheit?
    32 99 Melden
    • Sandro Lightwood 16.01.2018 17:20
      Highlight Highlight Und weiter gehts im Trott. Da, auch ein Keks für dich hypo: 🍪.
      26 10 Melden
    • Midnight 16.01.2018 17:27
      Highlight Highlight Für Freiheit! Deshalb ein klares NEIN zu NoBillag!
      47 15 Melden
    • Dominik Treier (1) 16.01.2018 18:24
      Highlight Highlight Dann schaffen wir doch auch einfach die Krankenversicherung und das Rentenobligatoriom ab... Wo beginnt denn deime Freiheit und wo endet sie?
      34 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 16.01.2018 15:49
    Highlight Highlight 1/2
    "Die eigentliche Güterabwägung zwischen Religionsfreiheit und Tier- oder Selbstbestimmungsrechten diskutiert da niemand, es wird bloss gehässig darüber gestritten, ob man der einen oder anderen religiösen Minderheit wieder mal eins auf den Deckel geben soll. " Wenn zB jemand dem das Tierwohl am A...h vorbeigeht und der regelmässig durch abfällige Bemerkungen gegenüber anderen Ethnien hervortritt, nun ein Schächtverbot einführen möchte und dieses mit dem Tierschutz begründet, dann ist das unglaubwürdig und ein Indiz dafür dass die Person nicht ehrlich und offen für ihre Sache einsteht.
    28 8 Melden
    • dickmo 16.01.2018 16:55
      Highlight Highlight Das Schächtverbot ist seit 1892 in Kraft. Es war die erste Volksinitiative überhaupt und richtete sich relativ unverblümt gegen die jüdischen Gemeinschaften in unseren Schweizer Ghettos Endingen und Lengnau. Sie waren die einzigen, die noch über eine Ausnahmebewilligung für das Schächten verfügten, nachdem bereits in den 1850ern gesetzlich festgelegt worden war, das Schlachtvieh mit einem Schlag auf den Kopf getötet werden muss.
      24 4 Melden
    • aglio e olio 16.01.2018 18:35
      Highlight Highlight 1893. Das Schächtverbot habe ich nur als Beispiel gewählt da es im Text bereits erwähnt wurde. ;)
      Die Burka bzw. deren Verbot ist wohl das zeitgenössische Pendant.

      "1850ern gesetzlich festgelegt worden war, das Schlachtvieh mit einem Schlag auf den Kopf getötet werden muss."
      Ist das tatsächlich so? Der Schlag auf den Kopf dient doch lediglich der Betäubung um das Tier nach anschliessendem Schnitt ausbluten zu lassen. Zumindest ist das jetzt so im TschG festgelegt. Ausnahmeregeln gibt es natürlich. Z.B. Fische, kleiner als 22 cm dürfen auch nur mit Kopfschlag oder Genickbruch getötet werden.
      2 2 Melden
  • aglio e olio 16.01.2018 15:48
    Highlight Highlight 2/2
    Eine sinnvolle Diskussion kann m.M.n. daraus nicht entstehen. Wie auch, solange min. einer unter "falscher Flagge" agiert?
    Ist es in diesem Fall ok, die Motive in Frage zu stellen, bzw. andere Motive zu unterstellen? Das dies zu keiner konstruktiven Diskussion führt kann, sollte dabei klar sein.
    Wie kann man dem sonst begegnen?
    Entsprechende Beiträge ignorieren und hoffen dass kein Dritter auf die Idee kommt das ein unwidersprochener Beitrag "wahr" sein muss?
    Was sind eure Gedanken dazu?
    11 5 Melden
  • Nitzgi 16.01.2018 15:20
    Highlight Highlight Nun, auch wenn in den Kommentaren zum Artikel der Inhalt teilweise kritisiert wird, so denke ich ist er dennoch grösstenteils treffend. Ich muss zugeben, als parteilose Person, die stets versucht in Diskussionen sachlich und differenziert zu bleiben, fühle ich meine Gefühle von dem Artikel bestens beschrieben (ja, stellt euch vor, Rationalität schliesst Emotionalität nicht aus.). Danke an den Chefredaktor, für diesen berührenden Artikel, ich dachte schon, ich sei der einzige der so fühlt. http:// So
    41 7 Melden
  • HaWi 16.01.2018 14:56
    Highlight Highlight no billag:
    Artikel von Herrn Thiriet.
    Sehr geehrter Herr Thiriet. Sie sprechen mir mit Ihrem Artikel aus dem Herzen.
    Hoffentlich wird die Diskussion bis zur Abstimmung wieder sachlicher und intelligenter!
    Hans Witschi
    39 6 Melden
  • boexu 16.01.2018 14:53
    Highlight Highlight Herr Thiriet... ernsthaft? Diese hitzige Diskussion ist doch für Sie Gold wert. Als würde es die Medien stören, dass in der Politik nicht mehr sachlich diskutiert wird... tägliche Klicks und Kommentarspalten-Battles sind ja praktisch vorprogrammiert.
    Und dann kommen Sie und machen einen auf mimimi...
    Ich kann Ihnen aber sagen, woher dieses gehässige Klima kommt, nämlich aus der rechten Ecke. Wenn die Linke da nicht mitmachen will, heisst es (auch seitens Medien!), die nähmen die Anliegen der Wähler nicht ernst oder politisieren an der Wählerschaft vorbei...
    40 33 Melden
    • hävi der spinat 16.01.2018 20:28
      Highlight Highlight boexu

      Der erste Teil deines Kommentars ist völlig richtig.

      Im zweiten Teil offenbarst du aber ein eher naives Weltbild.
      8 8 Melden
  • Sportfan 16.01.2018 14:47
    Highlight Highlight @Maurice Thiriet:
    Ich erlebe diesen Offenen Brief/Kommentar sehr arrogant und habe grösste Mühe damit.

    Sie verurteilen die Schärfe in der Debatte, schreiben aber:

    "Und ihr drüben stellt einen AUFGEBLÄHTEN MONOPOL-BETRIEB als minimalnötiges und alternativloses letztes Bollwerk gegen den sicheren Untergang der Schweizerischen Demokratie..."

    Sorry, aber genau das ist es, was eine sachliche Diskussion verunmöglicht.

    Und ja, nehmt doch die Schärfe aus der Debatte in dem ihr endlich Fakten liefert. Mit Experten sprecht usw.

    50 22 Melden
    • dickmo 16.01.2018 16:59
      Highlight Highlight Ja, da haben Sie natürlich recht. Der aufgeblähte Monopolbetrieb hat da nichts zu suchen.
      16 9 Melden
    • Sportfan 16.01.2018 18:18
      Highlight Highlight @dickmo:
      Und warum ist er denn jetzt (18:17 Uhr) immer noch drinn?

      Verstehe ich jetzt nicht ganz!
      4 7 Melden
    • dickmo 18.01.2018 14:04
      Highlight Highlight Weil das ist ja ein offener Brief und offene Briefe unterscheiden sich ja grundsätzlich nicht von geschlossenen Briefen, was das Korrigieren anbelangt. Einmal abgeschickt, ist nichts mehr zu korrigieren. Deshalb bleibt das jetzt auch hier drin. Es ist zwar dumm, in einem offenen Brief, der sich gegen Wertungsüberschuss in der Debatte richtet, selbst zu werten, aber jetzt nun nicht mehr zu ändern.
      0 0 Melden
  • Nominator 16.01.2018 14:33
    Highlight Highlight Ich bin mit 6 TV-Sendern aufgewachsen, und ich kann mich nicht erinnern dass mich das unglücklich gemacht hat. Je mehr man braucht um glücklich zu sein, um so grösser ist die Wahrscheinlichkeit dass man unglücklich wird, wenn etwas davon fehlt. Man muss ja nicht in eine Höhle gehen um zu meditieren, es genügt schon mit Bescheidenheit seinen Lebendstandart freiwillig herunterzufahren. Wenn man das schafft, will man nie mehr zurück in den digitalen Spass- und Unterhaltungswahnsinn. Mit anderen Worten: Ich kann auch ohne SRG glücklich sein.
    30 51 Melden
    • Midnight 16.01.2018 17:36
      Highlight Highlight Ich wurde glücklich, als ich den TV aus meinem Leben verbannt habe. Meine Lebenszeit ist mir zu kostbar, um sie mit soviel Werbung zu verschwenden! Zum Glück kann ich ganz ohne Werbung Formate der SRG schauen oder hören. Ohne Fernseher, wann ich will und wo ich will! Das bedeutet Freiheit und Glück! Aber richte dich nur weiter nach dem Fernsehprogramm deiner 6 TV Sender, solange es dich glücklich macht...
      4 3 Melden
  • silver*star 16.01.2018 14:13
    Highlight Highlight Maurice

    Schade.
    Du hast hier mit deinen salbungsvollen Worten, zwei verschieden Themen miteinander verknüpft.

    Für dich scheint der Islam ein
    "hierzulande kaum existente Randphänomen" zu sein.

    Und offenbar hältst du von berechtigter Kritik an dieser Religion nicht gerade viel,
    weil es ja darum geht,
    "ob man der einen oder anderen religiösen Minderheit wieder mal eins auf den Deckel geben soll".

    Weißt du was?

    Mich macht soviel Naivität eines gestandenen und vermutlich säkularen Journalisten eigentlich nur traurig.
    20 63 Melden
    • piedone lo sbirro 16.01.2018 16:30
      Highlight Highlight silver*star

      hier geht es um die no-billag initative. wenn sie keine argumente haben um das pro lager zu verteidigen ist das nicht die schuld von herrn thiriet.

      ihre islamophoben sprüche können sie dann bei der burkainitiative posten.

      coming soon
      13 14 Melden
    • dickmo 16.01.2018 17:00
      Highlight Highlight Nicht der Islam ist das hierzulande kaum existente Randphänomen. Die Burka und das Minarett sind die hierzulande kaum existenten Randphänomene religiöser Minderheiten. Burkas haben wir etwa sechs Minarette etwa vier.
      46 7 Melden
    • Sandro Lightwood 16.01.2018 17:25
      Highlight Highlight Und für diese 10 Fälle bald zwei Artikel in der Bundesverfassung 🤯.
      6 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herr Je 16.01.2018 14:08
    Highlight Highlight Eine vernünftige Diskussion ist kaum möglich, solange sich quasi jede Person nach Belieben mit einem persönlichen Kreuzzug ohne Rücksicht auf Verluste daran beteiligen kann. Bei solchen „Diskussionen“ gewinnen die lautesten (oder zahlreichsten) Stimmen, Vernunft bleibt oft mangels Weitsicht auf der Strecke und es bleiben frustrierte Verlierer übrig, welche in ihrer Radikalität noch verstärkt werden und sich bei der nächsten umstrittenen Erörterung den lautesten Schreiern anhängen, um auch mal in der Mehrheit zu sein. Als gewiefter Populist kann man die einfach auf dem Warteplatz abholen...
    18 3 Melden
    • Midnight 16.01.2018 17:40
      Highlight Highlight Unsere gewählten Volksvertreter machen es uns leider vor... Wäre noch schön, die Politik würde sich wieder besinnen und sich daran erinnern, was eigentlich ihr Kernauftrag ist. Diese Schlammschlachten und populistischen Lügenmärchen sind es nämlich definitiv nicht!
      8 0 Melden
  • rauchzeichen 16.01.2018 14:01
    Highlight Highlight 100% einig mit dir. nur werden wir nicht über umfang oder art des service public abstimmen, sondern ein entweder oder. dass da eine diskussion mit fast nur extremen positionen zustandekommt, ist fast unausweichlich. wir stimmen ja auch extrem. ja oder nein. alternativlos. also gib nicht denen die schuld, die erötern und diskutieren müssen, sondern denen, welche eine derartig extreme initiative durchdrücken und vors volk bringen. das problem der diskussion ist das miserabel zurechtgelegte thema. nicht die diskutierenden.
    25 6 Melden
    • Trollerix 16.01.2018 19:24
      Highlight Highlight Das hat was, ein treffender Kommentar, Herr oder Frau Rauchzeichen.
      7 1 Melden
    • rauchzeichen 17.01.2018 08:35
      Highlight Highlight danke, herr wärs, aber da ichs selbst nicht so mit förmlichkeit habe, genügt ein du ;)
      0 0 Melden
  • Hoppla! 16.01.2018 13:58
    Highlight Highlight Danke für den tollen Artikel.

    Was micht aber ganz aufrichtig interessiert: Wohnen alle der CHF 365-Kritisierer alleine? Ich finde den Betrag sehr hoch und würde weniger SRG begrüssen, aber für viele sind es dann doch "nur" 182.50, 121.67, 91.25 oder weniger pro Jahr.
    23 8 Melden
    • mein Lieber 16.01.2018 16:35
      Highlight Highlight Warum interessiert sie das? Schlafen sie besser wenn sie diese Bestätigung haben?
      10 22 Melden
    • Hoppla! 16.01.2018 17:18
      Highlight Highlight Lieber Chrutondchabis

      Ich schlafe ausgezeichnet, danke der Nachfrage.

      Was deinen Fragen bezwecken erschliesst sich mir leider nicht. Das war eine ernst gemeinte Ausgangsfrage. Eventuell kannst du mir diese ganz sachlich beantworten, damit ich noch besser schlafe.

      Ich wünsche dir einen wunderschönen, entspanntem Feierabend!

      Herzlichst, dein Hoppla!
      9 2 Melden
    • Eric Lang 16.01.2018 19:11
      Highlight Highlight Also derzeit sind es immer noch 451 Franken im Jahr!
      Bei mir kostet die Stunde SRG, somit 9 Franken.
      6 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 16.01.2018 13:56
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel!

    Vielleicht könnten die Medien zu einer sachlichen Debatte beitragen. Indem sachliche Äusserungen mehr Gewicht erhalten und über Lügen und Beleidigungen weniger berichtet würde.

    Aktuell werden Politiker belohnt, wenn sie für einen "Skandal" sorgen. Trump will von den FBI-Ermittlungen ablenken? Ein dummer Tweet reicht. Wermuth will ein Interview geben? Nazivergleich auf Twitter reicht. Hess möchte nicht vergessen werden? Einmal "Neger" sagen und er ist in der Zeitung.

    So schaffen es die lautesten Schreier, dass Diskussionen und ganze Themen untergehen.
    96 10 Melden
    • birdiee 16.01.2018 14:24
      Highlight Highlight Mir würde immer noch eine Gegenüberstellung der Argumente gefallen und dazu jeweils die entsprechende Entkräftung der Gegenseite oder sogar eines Fachkundigen (Sprich: Pro sagt X, Experte sagt aber es sei Y zu erwarten, Contra sagt a, Experte sagt dazu aber a sei zwar anzunehmen aber B könnte auch passieren, usw usf)
      17 1 Melden
    • dickmo 16.01.2018 17:06
      Highlight Highlight Es hat sich jemand die Mühe schon gemacht. Sie ist aber wohl ein bisschen polemisch ausgefallen, diese Zusammenstellung der Argumente.
      User Image
      25 3 Melden
    • Midnight 16.01.2018 17:43
      Highlight Highlight Fragt sich nur, wer beim freien Markt denn genau "frei" ist... 🤔
      6 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Haiderfroh 16.01.2018 13:43
    Highlight Highlight 1) Wieviele und welche Medienangebote braucht es, um den nötigen Grad an Informiertheit der Bevölkerung sicherzustellen?
    2) In allen Teilen eines kleinen viersprachigen Marktes?
    3)Was können Private leisten und was muss man allenfalls subventionieren?
    4) Wieviel Geld kostet das?

    1) Nach oben und unten unbeschränkt viele. Die Bevölkerung muss nicht informiert sein. Sie will. Wenn nicht, dann ist hier alle Mühe sowieso umsonst.
    2,3) Private können alles leisten und müssen dafür nicht subventioniert werden.
    4) Irrelevant. Es kostet einfach so viel, wie der Konsument bezahlen will.
    20 112 Melden
    • Meitschi 16.01.2018 14:14
      Highlight Highlight "Die Bevölkerung muss nicht informiert sein." Aber abstimmen soll sie dann trotzdem?? Byebye Demokratie, hallo Trumplandia!
      43 11 Melden
    • Olla 16.01.2018 15:08
      Highlight Highlight 1) Wenn sie nicht informiert sein will, ist die Demokratie abgeschafft.
      2,3,4) Nein können sie nicht. Die romanischsprachige Schweiz zählt wenige 10'000 Mitglieder. Selbst wenn die alle zusammen täglich ein einiziges romanisches Medium beziehen, ist die Reichweite für ernsthafte Werbeeinnahmen zu klein und die Abonenntenzahl zu gering, um die Kosten für Radio/TV zu decken - oder das Abo so teuer, dass es sich kaum mehr jemand leisten wollen würde rsp. könnte. Ergo gibt es entweder ein subventioniertes Angebot oder keines.
      4) Dann dürfte es nichts mehr kosten.
      23 8 Melden
    • P. Meier 16.01.2018 15:25
      Highlight Highlight Bei 2/3 ist es eher so, dass sie könnten. Nur werden sie nicht wollen, wenn es sich nicht finanzieren lässt. Und das ist klar das Recht einer privaten Firma ohne öffentliche Gelder. Nachrichten in 4 Landessprachen zu produzieren dürfte sich nicht rechnen.
      18 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 16.01.2018 13:39
    Highlight Highlight Die Sache, dass Blocher wohl gerne eine Medienimperium aufbauen würde könnte durchaus sein, aber das wäre wohl rausgeworfenes Geld. Die grossen Marktanteile haben bei uns deutsche Privatsender und damit kann selbst der Alt-Bundesrat nicht mithalten. Über TeleBlocher redet ja auch kein Schwein mehr (gibts das überhaupt noch?). Ich fürchte weniger einen verbitterten alten Mann auf einem Rachefeldzug für seine Abwahl, sondern die Tatsache keine ausgewogenen Nachrichten zu Abstimmungen zu bekommen, bei der alle Seiten etwa gleichwertig zu Wort kommen.
    58 20 Melden
  • Karl Müller 16.01.2018 13:39
    Highlight Highlight Also zu sagen, dass der SRG "zur Selbstbedienungsmentalität des Staates" gehört, welcher auch "mit Radarfallen abkassiert" ist eine Meinung, die man nicht teilen muss, aber es immer noch sachlich und keinesfalls persönlich.

    Um dies auf eine Stufe zu stellen mit einer argumentfreien Beschimpfung des Gegners als "dumm wie Brot", muss man schon eine sehr parteiische Brille anziehen.

    Insofern ist dieser angebliche "Appell für einen sachlichen Ton" eigentlich nur eine fadenscheinig konstruierte Relativierung von Badrans Beleidigung.
    32 70 Melden
    • Thomas J. aus B. 16.01.2018 14:10
      Highlight Highlight Ich lese hier keine schon nur im Ansatz vorhandene Rechtfertigung für Badrans Wortwahl.
      Es wäre zielführender gewesen, hätte Badran auf die Inkonsequenz bei der Jungfreisinnigen hingewiesen. Selbstbedienungsmentalität ist dort gefragt, wo es einem gerade nützt. Subvention der SRG, aber sicher nicht. Subventionen für das eigene Medizin-Studium via "Zwangsabgabe" Steuern, gerne.

      Ist ähnlich wie beim Bauernverband. Jeder soll für gefälligst selber und ohne Staat wirtschaften und auskommen, bis auf die landw. Subventionen/Direktzahlungen oder Steuerprivilegien, da ist es wieder was anderes.
      17 1 Melden
    • quarzaro 16.01.2018 14:47
      Highlight Highlight Der Radarfallenvergleich ist keineswegs sachlich.
      Radarfallen führen zu Bussen für Gesetzesverstösse und haben mit der Billag gar nichts zu tun. Die Billaggebühren werden an die Medien ausgeschüttet und sind daher klar keine selbstbereicherung des "bösen" Staates wie impliziert.
      Der Beitrag der Jungpolitikerin war reine Polemik und Frau Badran sollte eigentlich besser wissen, wie sie damit umzugehen hat.
      11 4 Melden
    • Sportfan 16.01.2018 15:53
      Highlight Highlight @Thomas J. aus B.:
      Einfach gleich zu Beginn, ich finde den Ausspruch von Frau Badran auch nicht unbedingt gelungen.

      Aber dumm ist Frau Badran auch nicht. Sie weiss, dass es offenbar eine solche Sprache braucht um gehört zu werden. Glauben sie, dass jemand darüber berichtet hätte, wie inkonsequent diese JFDP Frau ist. Ist übrigens bis heute nicht geschehen.

      Leider spielt Frau Badran das Medienspiel perfekt mit. Nur über Skandale wird berichtet. Deshalb ist Herr Köppel ja auch so gut gewählt worden. Mit Null Ideen, nur mit sehr unflätiger Sprache, wurde er zum bestgewählten Nationalrat.
      14 5 Melden
  • Platon 16.01.2018 13:38
    Highlight Highlight Mit Verlaub Herr Thiriet, ihre Fragen mögen schon wichtig sein und auch wünschenswert, aber eben gerade völlig fehl am Platz bei dieser Initiative. Das ist ja gerade das traurige. Während die Junglibertären behaupten, eine Service Public-Debatte ausgelöst zu haben, ist es das eben gerade nicht. Es geht um die Existenz der SRG und den staatspolitischen Auftrag, den sie erfüllt. Und jeder, der was anderes behauptet, hat entweder keine Ahnung von BWL oder lügt. Ja, er lügt! Ihre Fragen Herr Thiriet sind gefährliche Nebelpetarden, die den Bürger möglicherweise zu dummen Entscheidungen verleiten.
    72 31 Melden
    • Alex23 16.01.2018 14:12
      Highlight Highlight Endlich jemand, der mir aus der Seele spricht, Danke Platon.
      15 8 Melden
    • Haiderfroh 16.01.2018 14:22
      Highlight Highlight Wieso sollte die SRG untergehen müssen, falls die Gebührenpflicht abgeschafft wird?
      Es besteht doch offensichtlich die Möglichkeit, dass ausreichend viele Menschen freiwillig ein Abonnement für die SRG lösen würden, und so die SRG weiterhin operieren kann, vielleicht sogar mit noch mehr Geld, weil die SRG-Fans das gerne bezahlen.
      So zu tun, als wäre die SRG auf Gedeih und Verderb auf die Zwangsgebühr angwiesen, ist unredlich. Es spottet geradezu der Realität, wo doch alleine in der Schweiz mehrere Millionen Abonnente für Zeitschriften, TV-Kanäle und Streamingdienste bestehen.
      17 30 Melden
    • TheDan 16.01.2018 15:24
      Highlight Highlight "Und jeder, der was anderes behauptet, hat entweder keine Ahnung von BWL oder lügt. Ja, er lügt!"

      Schönes Beispiel wie man es NICHT machen sollte.

      Zu Deiner Behauptung: Selbst wenn 100% der Einnahmen wegfallen wäre es immernoch möglich die SRG in kleinerer Form mittels neuen Einnahmen aus Abos oder Mitgliedsbeiträgen weiter zu betreiben.

      PS: Ich lüge nicht und hatte sogar 2 Semster BWL während dem Studium!
      12 25 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alex23 16.01.2018 13:37
    Highlight Highlight Ein unglückseliger Artikel. Da übernimmt einer die Rolle von Papa und Mama: „ Hört mal Kinder, seid doch netter zueinander. Das bringt doch nichts, eure Streiterei.“
    Keine Stellung zu beziehen und salbungsvoll über beiden Positionen zu stehen, mag in manchen Fällen sinnvoll sein. Nicht in diesem. Es geht hier eben nicht um Burka oder sonstigen Fliegenschiss, sondern um etwas Fundamentelas.
    Ich lebe im Tessin. Eine Annahme der Initiative wäre für diesen Kanton eine Katastrophe. Und ich verbiete mir, dass mir jemand tröstend über den Kopf streichen will und sagt: Nun beruhige dich mal wieder!
    83 34 Melden
    • Haiderfroh 16.01.2018 14:30
      Highlight Highlight Der Artikel fordert sachliche Argumente ein.
      Wo ist Dein sachliches Arguemnt denn geblieben?
      Deine Aussage, die Annahme der Initiative wäre für das Tessin eine Katastrophe, lässt Du als absolut unbegründete Behauptung stehen. Das ist das Gegenteil von sachlich. Das ist schon fast Fake-News.
      Dürren, Überschwemmungen, Seuchen, Hungersnöte sind Katastrophen, aber doch nicht die Abschaffung einer Zwangsgebühr, wegen der die RSI nicht unbedingt untergehen muss, und wenn, das Tessin trotzdem genau so gut funktioniert.
      15 25 Melden
    • äti 16.01.2018 16:16
      Highlight Highlight @Bond+Haider, was passiert jetzt genau nach einer Annahme? Wer sendet was und zu welchen Kosten? Ist es nicht möglich mit ganz klaren Listen aufzuwarten? Ich denke das gehört zum Konzept jeder Initiative. Man will und darf wissen, was Nachher.
      12 5 Melden
    • Alex23 16.01.2018 17:12
      Highlight Highlight Haiderfroh und Bond, wenn ihr euch informiert hättet (was bei einer Abstimmung zumindest wünschenswert wäre), dann wüsstet ihr, dass für die sprachlichen Minderheiten eine qualitativ hochwertiges Radio- und Fernsehprogramm noch viel weniger finanzierbar wäre als für den deutschsprachigen und städtischen Raum, ein Heer von Arbeitslosen entstünde und zudem der Kanton noch mehr ins Abseits geriete. Dazu gibt es stichhaltige Analysen. Wer sich diese zuführen möchte, der kann das tun.
      Das kann man eine Katastrophe nennen oder eine Lappalie, je nachdem, wo man gerade steht.
      7 3 Melden
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  • Asmodeus 16.01.2018 13:36
    Highlight Highlight Diskussionen werden immer emotional wenn eine Seite mit offensichtlichen Lügen agiert.

    Die Aussage der Bund könne weiterhin die SRG und andere Sender/Sendungen unterstützen ist nichts mehr als eine Lüge.

    Und wenn die Leute unfähig sind den Initiativtext zu lesen und zu verstehen, dann kommt man nunmal durchaus in Versuchung die Befürworter als Dumm zu betrachten.

    Wenn jemand sich bewusst ist, dass No-Billag zum Ende der SRG (und generell der meisten Radio/TV-Sender in der Schweiz) führen wird und trotzdem JA stimmt, ist er wenigstens ehrlich.
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    • johnny lässig 16.01.2018 14:16
      Highlight Highlight "Wenn jemand sich bewusst ist, dass No-Billag zum Ende der SRG (und generell der meisten Radio/TV-Sender in der Schweiz) führen wird und trotzdem JA stimmt, ist er wenigstens ehrlich. "

      Und dann sind wir nach einer allfälligen annahme von No-Billag wieder in der Steinzeit und ein Sprecher auf öffentlichen Plätzen informiert uns?
      17 8 Melden
    • ostpol76 16.01.2018 14:21
      Highlight Highlight Natürlich lügt ihrer Meinung nach nur eine Seite 😉
      10 12 Melden
    • Asmodeus 16.01.2018 16:50
      Highlight Highlight @Johnny
      Nein. Aber unsere Werbe/Radiolandschaft wird aus genau 3 Arten von Sendern bestehen.

      1. Bezahlte Sender

      Sender die von Menschen mit wirtschaftlicher/politischer Motivation betrieben werden. Beispiele kennen wir aus Italien und den USA mehr als genug.

      Fox News, Berlusconis Medienimperium etc.


      2. Sendungen die zu 75% aus Werbung und Abzocksendungen bestehen.
      Mike Shiva, Dauerwerbefernsehen und die Sport 1 Brüstemoderatorinnen die bald auf den Buzzer drücken.

      3. Kleine Sender die irgendwie durch Spenden über Wasser gehalten werden.

      1 ist gefährlich für die Demokratie
      2 ist Scheisse
      23 3 Melden
  • inmi 16.01.2018 13:33
    Highlight Highlight Wenn Leuthard die nach der RTVG Abstimmung versprochene Service Public durchgeführt hätte, wäre das jetzt kein Problem.

    Selbst die härtesten SRG Fans können nicht abstreiten, dass SRG viel unnötiges produziert. Sie können nicht abstreiten, dass SRG viel produziert, das nichts mit Service Public oder Solidarität zu tun haben kann. Sie können nicht abstreiten, dass SRG zu gross ist. Sie können nicht abstreiten, das SRG mit ihrer Expansionsstrategie die privaten unabhängigen Medien bedrängt.

    Aber eben. All das wollte Doris Leuthard nicht diskutieren. Deshalb hat NoBillag jetzt eine Chance.
    48 40 Melden
    • bebby 16.01.2018 14:05
      Highlight Highlight Genau so sehe ich es auch. Selbst bei der Abstimmung zum neuen RTVG hat man uns viel Reformen versprochen, passiert ist nichts. Und wieso: Weil Politiker von links bis rechts eine Plattform brauchen, von der aus sie ihre Ideen verkaufen können. Quasi eine indirekte Subvention.
      Deshalb wird diese Initiative auch scheitern. Und danach wird wieder nichts passieren. Schade eigentlich. Meine Medien heissen Watson, bz, nzz, etc und leider nur noch selten SRG. Und fernsehen ist so letztes Jahrhundert.
      12 12 Melden
    • dan2016 16.01.2018 14:11
      Highlight Highlight nun, von deinen drei Punkten streite ich Punkt 1 nicht ab.
      Punkt 2 und 3 bin ich nicht überzeugt.

      Es ist die Hoffnung eines Teils der Schweizer Medien, dass wenn ich als Blinder dem Einäugigen im globalen Markt das Auge ausschlage, ich als Blinder besser überlebe. Wenn meine Kinder Chummerbuebe statt Netflix schauen, nimmt die W'keit des Tagiabos nicht ab, sondern eher zu.
      3 8 Melden
    • Alathea 16.01.2018 14:24
      Highlight Highlight War es nicht so, dass kaum wurde das RTV-Gesetz angenommen diese Initiative angekündigt wurde? Das Unterschriften sammeln war ja im Dezember vom selben Jahr beendet...

      Die Diskussion konnte gar nie begonnen werden, da wurde schon für diese Iniative lanciert.

      Ich stimme zu, dass diese Diskussion stattfinden hätte müssen und immernoch stattfinden soll aber zu sagen die Politik hat gepennt deshalb wurde diese Intiative gemacht stimmt so nicht. Mit der No-Billag Initiative wurde schon gedroht als es noch ums RTVG ging.
      15 6 Melden
  • dan2016 16.01.2018 13:28
    Highlight Highlight tatsächlich würde ich fast jedes Wort in diesem Kommentar unterschreiben und ja, in Teilaspekten sogar ein bisschen ertappt fühlend.
    Aber vielleicht ist Eure Kommunikation grad auch ein bisschen drauf ausgerichtet? Die Medien haben 'das dumm wir Brot thematisiert'. Ich habe aber keinen Artikel gefunden, welcher die Frage stellt, ist der Medienmarkt zu behandeln wie jeder andere Markt oder erfordert er systembedingt besondere Aufmerksamkeit? Falls ersteres, dann können wir relative einfach die Antwort zu NoBillag finden.
    20 9 Melden
  • Dieter Widmer 16.01.2018 13:25
    Highlight Highlight Wenn ich mich über die Befürworter der NoBillag-Initiative aufrege, frage ich nicht Maurice Thiriet. Er sollte eigentlich gescheit genug sein, dass er diese unsägliche Initiative ablehnt.
    36 26 Melden
    • Alex23 16.01.2018 14:17
      Highlight Highlight Richtig, Dieter Widmer. Was Maurice Thierit hier macht, nennt man auf Englisch patronizing.
      Es gibt wichtige Momente in einem Entscheidungsfindungsprozess, wo man Stellung beziehen muss. Ein bisschen rumeiern, nach dem Motto: Alle haben ein bisschen recht, ist hier fatal.
      12 4 Melden
    • Haiderfroh 16.01.2018 14:33
      Highlight Highlight Da sieht man, dass 'Intelligenz' lediglich eine Frage der Definition ist.
      6 17 Melden
    • birdiee 16.01.2018 16:06
      Highlight Highlight @Haider: was soll dieses unflätige schiessen auf Personen? Steht nicht von dir oben irgendwas von sachliche Argumente bringen oder bei den Fakten bleiben?!
      10 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas J. aus B. 16.01.2018 13:25
    Highlight Highlight Danke für den Artikel Maurice.

    Mir scheint mittlerweile jede zwei Initiative zum Glaubenskrieg zu verkommen.
    Das Links-/Rechts-Schema langweilt mich zu grossen Teilen nur noch und so verfolge ich die Debatten noch am Rande oder gar nicht mehr. Kann mir nicht vorstellen, dass das ewige Gezänk irgendwem bei der Meinungsbildung hilft. Aber da dies mittlerweile auch von den Politikerinnen und Politikern gerne gepflegt wird um das Stimmvieh möglichst an die Urne zu treiben, so kann man vom Stimmvieh auch nicht viel mehr erwarten.
    Mir graust einfach vor US-Verhältnissen in Medien und Politik.
    34 9 Melden
  • kettcar #lina4weindoch 16.01.2018 13:23
    Highlight Highlight Kann mir eigentlich irgend jemand ein Privatisierungsprojekt (und ja, genau darauf läuft es hinaus) nennen, wo der Service oder wenigstens der Preis besser wurde?
    42 7 Melden
    • Hugo Wottaupott 16.01.2018 13:56
      Highlight Highlight Krankenkasse!
      10 39 Melden
    • Shlomo 16.01.2018 14:05
      Highlight Highlight Seit wann wurden die Krankenkassen privatisiert?
      10 4 Melden
    • sigma2 16.01.2018 14:06
      Highlight Highlight Telekommunikation.
      7 5 Melden
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  • Posersalami 16.01.2018 13:21
    Highlight Highlight "Wieviele und welche Medienangebote braucht es, um den nötigen Grad an Informiertheit der Bevölkerung sicherzustellen?"

    Nachrichten, Dokus, Informationssendungen nicht nur behalten, sondern ausbauen. Kulturförderung behalten, alles andere raus. Am meisten fehlt mir da ein Korrespondentennetz aus fähigen Leuten, die jeweils vor Ort leben und die Sprache (!!!) sprechen. Halt Leute im Stile eines Arnold Hottingers. Da massig Sendeplatz frei wird haben die auch Platz für ihre Hintergrundberichte und Reportagen aus allen Ecken der Welt.

    Dafür könnte man dann sicher auch 250-300.- / Jahr zahlen.
    19 7 Melden
  • Calvin Watsn 16.01.2018 13:21
    Highlight Highlight Ab sofort haben Sie einen neuen Fan. Merci Mister T.👍🏻😃
    9 7 Melden
  • nakasara 16.01.2018 13:17
    Highlight Highlight um es kurz zu machen, was die schweiz braucht ist netflix für alle!

    wer radio hört und srf schaut der soll zahlen, wer wie ich nichts von all dem sehen oder hören will, soll gottdammit nicht dazu gezwungen werden!

    service public hind oder her, eine rechnung aufgebrummt bekommen ohne sich dagegen wehren zu können ist und bleibt diktatur! da könnt ihr sagen was ihr wollt!
    41 133 Melden
    • Walter Sahli 16.01.2018 13:32
      Highlight Highlight In dem Fall gibt es nur Diktaturen. Denn von Ausnahmen abgesehen muss man überall Gebühren und Steuern zahlen gegen die man sich nicht wehren kann.
      50 8 Melden
    • Mutbürger_CH 16.01.2018 13:34
      Highlight Highlight ..und wer keine Kinder hat soll keine Steuern mehr für die Schulen zahlen. Alles andere ist Diktatur...
      50 10 Melden
    • dan2016 16.01.2018 13:45
      Highlight Highlight @Thiriet. Und jetzt wäre es spannend, wie man zu einem nakasara und seiner Definition von Diktatur reagieren soll.
      29 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • nicbel 16.01.2018 13:14
    Highlight Highlight Ich finde diese ganzen schmutzigen Diskussionen ebenfalls nicht in Ordnung. Habe letztens dieses Video auf Youtube gesehen und fand dies sehr interessant.
    Play Icon
    48 12 Melden
    • Skip Bo 16.01.2018 20:45
      Highlight Highlight Fand das Video sachlich und ausgewogen
      3 1 Melden
  • Hierundjetzt 16.01.2018 13:14
    Highlight Highlight Merci für den sachlichen Kommentar. Die Grabenkämpfe liegen sicher auch in der Schwarz / Weiss Initiative begründet. Es gibt fast keine Möglichkeit zur Grauabstufung. Gerne wünsche ich mir eine Inhaltliche Diskussion über die Ausrichtung der SRG (für mich stimmt diese) oder über das Gebührenmodell (es ist mir zuviel)

    Alleine, der Verfassungsartikel hat leider andere Zielsetzungen. Entweder alles oder nichts. Daher musste ich mich bereits sehr früh für eine Position entscheiden (Nein zu nobillag). Da es leider nur s/w gibt sind Kompromisse fast unmöglich zu erzielen.
    69 6 Melden
    • ostpol76 16.01.2018 14:25
      Highlight Highlight Leider wurde die inhaltliche Diskussion vom Bundesrat und SRG immer verhindert.
      12 21 Melden
  • NackNime 16.01.2018 13:03
    Highlight Highlight DANKE!
    12 12 Melden
  • Asteroide63 16.01.2018 13:03
    Highlight Highlight Hallo Maurice Thiriet, statt wirklich neutral zu sein, wie Sie es im Titel andeuten, gefallen auch Sie sich in Angstmacherei, wie zum Beispiel mit Ihrer sehr dürftig ausgestatteten '"Wilder"-Folge II'-Vision. Bedenken Sie doch bitte, dass mit "crowdfunding" gerade bei "Wilder" weitere Folgen, natürlich unbedingt wieder mit Kägi + Spale et.al., ein Budget erreicht wird, von dem die SRG-Produzenten nur träumen können. Und noch hat mir niemand von der SRG erklärt, warum der Durchschnittslohn der 4500-SRG-Angestellten mit unglaublich hohen Fr.107'354 einen so einsamen Spitzenwert erreichen muss ?
    32 64 Melden
    • boexu 16.01.2018 14:07
      Highlight Highlight Wieso sollte man bei der SRG weniger verdienen als irgendwo anders?
      17 11 Melden
    • sigma2 16.01.2018 14:23
      Highlight Highlight Und was erst die Chefetage für nichts abkassiert, ist nur noch stossend. Die SRG ist überhaupt keiner Konkurrenz ausgesetzt, denn egal, was sie sendet, das Geld kommt immer. Sie muss es nicht einmal selbst eintreiben. Es heisst immer, die Topmanager seien so gut bezahlt, weil sie ein unternehmerisches Risiko eingehen. Wo ist dieses Risiko bei der SRG? Richtig, es gibt keines und trotzdem kassiert der Generaldirektor mehr als ein Bundesrat, der wirklich Verantwortung hat. Welche Verantwortung hat der SRG-Chef? Keine, denn das Geld kommt so oder so. Das ist einfach nur stossend.
      18 17 Melden
    • Statler 16.01.2018 15:57
      Highlight Highlight @sigma2: und die hohen Managergehälter sind jetzt also ein Grund, der SRG gleich den ganzen Geldhahn zuzudrehen?
      Seltsame Einstellung...
      12 4 Melden
  • Interessierter 16.01.2018 13:00
    Highlight Highlight Das Wichtigste wurde nicht gesagt. Hauptschuld an den Gehässigkeiten trägt der BR und die Räte, welche den Status Quo beibehalten wollen und - obwohl die Zeichen deutlich zu sehen waren - es versäumt haben, einen Gegenvorschlag zu unterbreiten. Sie waren nicht einmal bereit einmal aufzuzeigen, was zum Service Public gehört und was nicht! Da hat unsere Politik versagt. Schade.
    38 34 Melden
    • dan2016 16.01.2018 13:50
      Highlight Highlight lieber Interessierter. Auch Bundesrat und die anderen Räte dürfen ihre Ansichten haben. Und die wurden gewählt. Ob es falsch oder richtig war müssen hier nicht diskutieren. Aber es ist definitiv kein Grund, Gehässigkeiten auszutauschen.
      20 2 Melden
    • Interessierter 16.01.2018 19:17
      Highlight Highlight @Dan: Das hat nichts mit Gehässigkeit zu tun. Lediglich Frust und das Gefühl als Bürger nicht ernst genommen zu werden. Ja, die Personen wurden als Volksvertreter gewählt, haben aber als diese total versagt. Seit der RTVG-Abstimmung war wohl jedem klar, dass eine Änderung gewünscht wird. Dies wurde ignoriert und man will weitermachen wie immer. Man nimmt nicht einmal dazu Stellung was zum Service-Public gehört. Frust pur!
      3 0 Melden
  • derEchteElch 16.01.2018 12:55
    Highlight Highlight „Und ihr drüben stellt einen aufgeblähten Monopol-Betrieb als minimalnötiges und alternativloses letztes Bollwerk gegen den Untergang dar“
    ..
    „Wieviele und welche Angebote braucht es, um den nötigen Grad an Informiertheit der Bevölkerung sicherzustellen?“

    Und genau diese Diskussion (welche von den Politikern versprochen wurde) habe ich nach der Annahme des RTVG vermisst.

    Ich bin nicht Politiker.

    Es ist nicht meine Aufgabe, Lösungen zu suchen. Ich bin hier, um abzustimmen.

    Ich wäre mit einer kleineren SRG durchaus zuftieden, aber niemand geht darauf ein.

    Danke, Herr Thiriet.
    52 21 Melden
    • Quacksalber 16.01.2018 13:05
      Highlight Highlight Die SRG wird doch kleiner, mit den neu 365 Franken pro Haushalt und Jahr ist das Budget deutlich kleiner als heute.
      29 37 Melden
    • FrancoL 16.01.2018 13:05
      Highlight Highlight Und weil Du mit einer kleineren SRG zufrieden wärst (immer wieder das ich, ich und nochmals ich) wirst Du für das Zerschlagen der SRG stimmen mit der Einbindung des Finanzierungsartikels in die BV?
      Es ist aber Deine Aufgabe abzuwägen, ob das Zerschlagen überhaupt eine kleinere SRG mögliche macht oder nicht. Und das tut die Initiative BEWUSST nicht, sie will die SRG gleich in welcher Form weg haben, auch wenn versucht wird zu erklären, dass man dann die BV nicht einhalten muss, also Spielraum gegeben ist, dies allerdings wohl nur bis die Abstimmung vorbei ist.
      53 21 Melden
    • sigma2 16.01.2018 14:11
      Highlight Highlight Nein Quacksalber, da liegst du falsch. 1. Bezahlen neu alle Firmen mit mehr als 500 000.- Umsatz (nicht Gewinn) und 2. bezahlen neue alle Haushalte, man kann sich nicht mehr abmelden (ausser man bezieht EL).

      Das Budget bleibt mindestens gleich, wird ev. sogar grösser. Aber keine Sorge, einen allfäligen Überschuss wird dir der Staat nicht zurückerstatten, sondern das Geld für sich abzweigen.
      10 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • cero 16.01.2018 12:53
    Highlight Highlight Endlich mal ein vernünftiger Beitrag zu NoBillag. Ich würde gerne den in die Wahlurne einlegen.
    29 10 Melden
    • dickmo 16.01.2018 17:23
      Highlight Highlight Ich wollte noch schreiben, dass ich aus Protest leer einlegen werde, aber der Spiritus Rector hats verboten.
      4 3 Melden
  • Raembe 16.01.2018 12:48
    Highlight Highlight Danke für den ehrlichen Brief!
    27 6 Melden
  • dä dingsbums 16.01.2018 12:47
    Highlight Highlight Da die Frage bei der Abstimmung nicht "Wie viel SRG wollt ihr?" oder "Sollen die Gebühren etwas gesenkt werden?" lautet, werde ich die Initiative ablehnen.

    Ich schaue wenig Fern bei SRF, höre jeden Tag aber SRF Radio.

    Ist mir das 450 Stutz wert? Naja, es ist schon viel Geld, vor allem wenn man es mit Netflix vergleicht.

    Billag macht keine Freude ist aber für mich hauptsächlich ein Zeichen von Solidarität. Rentner, Volksmusikfreunde, Jassliebhaber, Sportfans oder auch das Tessin haben schliesslich auch ein anständiges Fernsehen verdient.
    689 149 Melden
    • bcZcity 16.01.2018 12:59
      Highlight Highlight Cool, bezahlst Du mir dann bitte auch mein Tagesanzeiger Abo, schliesslich habe ich doch eine anständige Zeitung verdient! Oder mein Spotify Abo, schliesslich habe ich doch einen guten Musikmix verdient. Oder meine Xbox, da ich anständige Spiele verdient habe, oder meine Auto, habe ich doch eine anständige Karre verdient!

      Merkst Du was?

      Mir sind die wenigen Häppchen die ich von der SRG konsumiere, keine 400 und keine 300 im Jahr wert.

      Da der Bundesrat es verpasst hat einen vernünftigen Gegenvorschlag zu präsentieren, droht nun für die SRG eben der Schock.
      37 91 Melden
    • TanookiStormtrooper 16.01.2018 13:32
      Highlight Highlight Du kannst aber auch Netflix nicht mit SRF vergleichen. Netflix bietet/produziert nur Unterhaltung sonst nichts. Netflix interessiert sich auch nicht wirklich für einen kleinen Markt wie die Schweiz. Spezielle Inhalte für die Schweiz gibt es sicher nicht, da wird höchstens eine von SRF Produzierte Serie wie "Der Bestatter" angeboten.
      Journalismus kostet eben Geld, in 4 Sprachen zu Produzieren auch. Für die 450 Fr. (bald 365) bekommen wir wirklich sehr viel geboten. Privat wäre das wohl nicht finanzierbar.
      42 13 Melden
    • sigma2 16.01.2018 14:12
      Highlight Highlight Braucht es für den Journalismuss über 1100 Leute nur für das Tessin?
      20 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • DonChaote 16.01.2018 12:46
    Highlight Highlight Darf man die namen der politiker die solch unsachliche, beleidegende aussagen machen nicht nennen? Eine übersicht davon vor den wahlen wäre da bestimmt zielführend
    31 14 Melden
  • N. Y. P. D. 16.01.2018 12:45
    Highlight Highlight Toller Kommentar ! Das Links/Rechts - Schema ist stimmig beschrieben.

    Die Diskussion ist evt.heissgelaufen, weil Faktenchecks nicht fertig gemacht werden.

    Beispiel :
    Hat der Herr Bigler von der Weltwoche abgeschrieben ? NIEMAND untersucht diesen Sachverhalt. Wir haben die Version Bigler und die Version in der Weltwoche.
    Nehmt von mir aus Professoren von der ETH. Aber untersucht diesen Sachverhalt.
    Niemand macht sich die Mühe. Alles steht im Raum.

    Herr Thiriet, das wäre jetzt eine tolle Aufgabe für watson. Diesen Sachverhalt restlos aufklären. Mit Sachverständigen.
    47 8 Melden
    • Haiderfroh 16.01.2018 14:52
      Highlight Highlight Vielleicht hat die Weltwoche ja beim Bigler abgeschrieben. Oder beide haben bei einem anderen abgeschrieben.
      Und wenn auch. Das tut hier überhaupt nichts zur Sache.
      7 11 Melden
    • NotWhatYouExpect 16.01.2018 15:17
      Highlight Highlight Was bringt dir, dass wenn man nun untersucht ob diese Abgeschrieben ist?

      Lieber setzt man die ETH Professoren daran eine lösung zu suchen.
      7 8 Melden
    • N. Y. P. D. 16.01.2018 15:38
      Highlight Highlight @NotWhatYouExpect
      Das kann ich Dir sagen.
      Wenn Herr Bigler behauptet, dass er nicht abgeschrieben hat und man beweisen kann, dass er aber abgeschrieben hat, dann hat er vorsätzlich gelogen.
      Wenn einer vorsätzlich lügt, ist seine Glaubwürdigkeit dahin.
      Somit wären schlussfolgernd ??? zu setzen bei All seinen Aussagen zu den Auswirkungen bei einem ja zur no billag.

      Seinen Übernamen hat er nicht aus Jux und Tollerei.
      7 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 16.01.2018 12:43
    Highlight Highlight Merci, Herr Thiriet! Ich nehme mich bei der Nase. Versprochen!

    Wäre übrigens schön, mehr von Ihnen zu lesen.
    35 7 Melden
    • dickmo 16.01.2018 12:44
      Highlight Highlight @Walter Sahli: Sie wollen mehr? Sie sollen mehr kriegen. Versprochen.
      48 8 Melden
    • Walter Sahli 16.01.2018 12:53
      Highlight Highlight Ja, will ich! Habe Ihre Texte im letzten Jahr nämlich vermisst!
      17 6 Melden
    • dickmo 16.01.2018 17:26
      Highlight Highlight Ich auch. Jetzt fahr ich wieder hoch.
      2 1 Melden
  • a-minoro 16.01.2018 12:43
    Highlight Highlight Die Volksinitiative verkommt leider immer mehr zum populistischen Instrument, um die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben. Dies widerspricht eigentlich dem direkt-demokratischen Grundgedanken. Sehr schade, denn es würden uns so viele Möglichkeiten offen stehen!
    75 9 Melden
    • DonChaote 16.01.2018 12:49
      Highlight Highlight Mein gefühl ist ja, dass der plan darin besteht, das vehikel volksinitiative so lächerlich zu machen um sie mit einer letzten initiative dann abzuschaffen... vielleicht ist es auch nur paranoia
      41 8 Melden
    • opwulf 16.01.2018 13:05
      Highlight Highlight Tönt gut & ich unterschreibe auch was sie eigentlich damit aussagen möchten, aber ist nicht gerade der Populismus ein wesentlicher Teil der direkten Demokratie? Wenn man den Populus (das Volk) mitregieren lässt (imo die beste Form der Demokratie), ist es die absolute Norm, komplexe Themen soweit herunterzubrechen, dass ein möglichst grosser Teil der Bevölkerung die Themen versteht & mitentscheiden kann? Ist es nicht viel eher so dass durch Ideologien verursacht & alternativlosen Standpunkten, extreme Positionen gefördert werden, welche sich nur schlecht mit Konsens vertragen und dies spaltet?
      7 3 Melden
    • Haiderfroh 16.01.2018 14:58
      Highlight Highlight @a-minoro
      Die Volksinitiative hat den Zweck, Anliegen aus dem Volk durchzusetzen. Das stärkt in jedem Fall die Demokratie.
      Die Volksinitiative hat nicht den Zweck, einen Disput, oder gar Zwist im Volk zu unterdrücken, oder zu verhindern.
      Die Volksinitiative ist just der vorgesehene Weg, einen demokratisch akzeptierten Entscheid über eine grosse Streitfrage herbeizuführen. Das stärkt lentztendlich die Einigkeit.
      Es gibt nämlich nichts entzweienderes, als unbewältigte, unterdrückte Konflikte.
      4 9 Melden
  • Swooot 16.01.2018 12:39
    Highlight Highlight Auf den Pubkt gebracht! 💪🏻
    23 5 Melden
  • piedone lo sbirro 16.01.2018 12:38
    Highlight Highlight es geht in der auseinandersetzung um no-billag nicht zuletzt um den begriff «öffentlich-rechtlich».

    die initianten verschweigen diesen begriff. grund: sie wollen keine diskussion grundsätzlicher art darüber führen, wie sich demokratie und öffentlichkeit gegenseitig bedingen.

    bevor man in einer staatsgesellschaft inhalte diskutieren kann, braucht es eine struktur, die diese diskussionen vorbereitet – sachlich, inhaltlich beladen, nicht inhaltsleer, sondern offen.

    öffentlichkeit ist voraussetzung für demokratie.
    77 19 Melden
    • Threadripper 16.01.2018 13:03
      Highlight Highlight Ja, aber was hat Öffentlichkeit und diese Struktur mit der SRG zu tun?
      10 30 Melden
    • rodman 16.01.2018 13:15
      Highlight Highlight Piedone, danke für den beitrag. Ich glaube, die befürworter gehen davon aus, dass die öffentliche - inhaltsbeladene diskussion durchaus auch möglich ist, wenn die plattform private anbieter und nicht der staat zur verfügung stellen. Für mich stellt sich dann die frage nach transparenz und was passiert, wenn sich kein privater anbieter für diese plattform interessiert. Habe bislang nicht gesehen, dass die befürworter diesem Argument grundsätzlich aus dem weg gehen.

      Gebe dir recht, dass eine plattform bestehen muss, um ein halbdirektdemokratisches system sinnvoll leben zu können.
      16 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 16.01.2018 12:37
    Highlight Highlight Nein es geht bei Vielen nicht um Links oder Rechts zu bashen. Es ist eher eine Diskussion von Gruppen die das ICH betonen und Gruppen die das WIR betonen, letztendlich geht es um Solidarität.
    Es schreibet auch kaum jemand dass die SRG nicht abspecken müsste, doch Kahlschlag hat nichts mit abspecken zu tun.
    Viele wollen die SRG weg haben, doch wo bleiben deren links oder rechts gefärbten Alternativen, die auch als solche gesehen werden können?
    Zusammengefasst wer Kahlschlag will soll den neuen Bannwald darstellen und Stellung zur Solidarität beziehen.
    66 22 Melden
    • flying kid 16.01.2018 12:46
      Highlight Highlight @FrancoL
      Wir hatten unsere Diskussion ja eigentlich schon.
      Glaube mir, niemand will die SRG weg haben. Das wird halt immer wieder hineininterpretiert. Aber alle wollen, dass die SRG abspeckt. Doch bis jetzt vermisse ich die Bereitschaft vom SRG da etwas zu tun. Alles was kommt ist ja, bei einem Ja werden die Lichter gelöscht. Das ist einfach nicht wahr.
      24 67 Melden
    • Warumdennnicht? 16.01.2018 12:57
      Highlight Highlight @flying kid
      Anhand den Zahlen und fakten wird es die SRG auch tatsächlich nicht mehr geben bei einem Ja. Ich habe noch nie eine Firma gesehen, die 75% der Einnahmen nicht mehr bekommt und überlebt?
      Man müsste die SRG tatsächlich ein bisschen abspecken. (z.Bsp. Werbung verbieten. Dann wären es 25% weniger was noch okey ist.)
      Aber ein Ja zu dieser Initiative ist definitiv der Falsche Weg für all je e die der SRG eins auswischen möchten.
      58 10 Melden
    • FrancoL 16.01.2018 13:13
      Highlight Highlight Bond + Flying Kid:

      Man kann sich für ein JA oder ein NEIN entscheiden, aber man sollte so ehrlich sein und den Text lesen und dessen Auswirkungen auch EHRLICH werten und nicht in Fantasien ausufern.

      Der TEXT IST KLAR und kaum missverständlich, er kann bestens zusammengefasst werden:
      Die SRG muss weg und der Weg für einen vom Bund finanzierten Neuaufbau ist auch verbaut. Schlaumeierei wie "die Stützung durch Fördergelder" ist rein rechtlich nicht haltbar.
      41 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cash 16.01.2018 12:37
    Highlight Highlight Danke für den Versuch wieder ein wenig Sachlichkeit in die Diskusion zu bringen
    40 5 Melden
  • dubs 16.01.2018 12:35
    Highlight Highlight Danke!
    305 33 Melden
  • vl0w 16.01.2018 12:33
    Highlight Highlight Danke für diese Worte👏
    44 7 Melden
  • Shlomo 16.01.2018 12:33
    Highlight Highlight Danke Maurice
    67 10 Melden
  • sansibar 16.01.2018 12:31
    Highlight Highlight Ich starte jetzt dann eine No-Bullshit-Initiative gegen primitive Schlammschlachten. Sachlichkeit bleibt langsam wirklich auf der Strecke.
    354 39 Melden
    • Wolkensprung 16.01.2018 12:53
      Highlight Highlight Dann mach aber auch eine Initiative gegen Klamauk- und Radauinitiativen, das würde Schlammschlachten zwar nicht ausschliessen, aber doch signifikant vermindern...
      26 4 Melden
    • René Obi (1) 16.01.2018 13:38
      Highlight Highlight Das könnte man dann so richtig gehässig diskutieren... "Ihr habt angefangen!" "Nein, Ihr!" "Du A****" :-)
      4 1 Melden
    • kruska 16.01.2018 15:06
      Highlight Highlight dabei ist alles so einfach. Die no BILLAG Befürworter sind nicht gewillt einen zum zahlen zu zwingen. Ich auch nicht. Das war's dann auch schon
      2 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • chrimark 16.01.2018 12:31
    Highlight Highlight Schön geschrieben, danke.
    38 7 Melden
  • Benimsi 16.01.2018 12:31
    Highlight Highlight Vielen Dank!
    36 7 Melden

Coop und Migros aufgepasst – «Plastic Attack» kommt in die Schweiz

Wenn nach dem Einkauf viel Abfall im Supermarkt zurückbleibt, nennt sich dies «Plastic Attack». Die Aktion aus England erreicht jetzt auch die Schweiz.

Keynsham ist eine kleine Stadt im Südwesten Englands. Berühmt ist der Ort zwischen Bristol und Bath vor allem für seine Vergangenheit. Unter anderem für eine Schlacht im Mittelalter, als königliche Truppen auf Aufständische rund um den Herzog von Monmouth trafen. Nun wird Keynsham zum Schauplatz eines weiteren Kampfes. Des Kampfes gegen übermässig viel Plastikabfall. Ein Kampf, der sich nun auf die ganze Welt ausweiten könnte. Auch auf die Schweiz. Aber von vorn.

Alles fing vor zwei Wochen an, …

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