Schweiz
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So will Gewerbeverbands-Bigler No Billag salonfähig machen

SRG-Untergangsszenarien sind «völlig unglaubwürdig», sagt Hans-Ulrich Bigler, der Direktor des Gewerbeverbandes. Dieser lanciert demnächst im Rahmen eines überparteilichen Komitees seine Kampagne für die Volksinitiative.

05.01.18, 07:00 05.01.18, 15:28

Othmar von Matt / Nordwestschweiz



Ende Oktober 2017 fasste der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) die Ja-Parole zur No-Billag-Initiative. Die Gewerbekammer, das Parlament des SGV, beschloss mit einer 2:1-Mehrheit, die Initiative zu unterstützen. Seither schwieg der Gewerbeverband. Am Dienstag will Direktor Hans-Ulrich Bigler an einer Medienkonferenz die Kampagne des SGV vorstellen. Sie beinhaltet den Plan B, den ein überparteiliches Komitees für eine SRG ohne Steuern und Gebühren erarbeitet hat, wie Bigler im Interview sagt, das telefonisch und schriftlich geführt werden musste. Bigler weilt zurzeit in den Ferien.

Herr Bigler, wollen Sie die SRG abschaffen?
Hans-Ulrich Bigler:
Natürlich nicht. Ein Ja zu No Billag ist eine Chance für eine unabhängige SRG ohne Billag-Abzocke.

Sie sprechen sich mit dem Gewerbeverband für ein Ja zu No Billag aus. Die Initiative sei mit der Absicht lanciert worden, «die SRG zu zerschlagen», sagte aber selbst Justizministerin Simonetta Sommaruga in der «Nordwestschweiz».
Auch die Medienministerin und die SRG-Chefs überbieten sich mit Untergangsszenarien und drohen, die SRG zu liquidieren. Die SRG ist ein starkes Unternehmen in einer hervorragenden Ausgangslage. Solche Drohungen sind völlig unglaubwürdig. Die Weigerung, überhaupt über einen Plan B nachzudenken, ist sehr bedenklich. Das kommt einer Arbeitsverweigerung und der Erpressung des Volkes nahe, was dieses in aller Regel gar nicht goutiert. Es gibt immer Alternativen.

«Das Volk will ernst genommen werden»: Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Gewerberverbands, spricht in ein SRF-Mikrofon. Bild: KEYSTONE

Im Initiativ-Text heisst es wörtlich: «Der Bund oder durch ihn beauftragte Dritte dürfen keine Empfangsgebühren erheben.»
Ein Service public ist auch ohne Abzocke und staatlichen Zwang möglich. Und die SRG wird dabei auch künftig eine wichtige Rolle spielen. Das werden wir in den kommenden Wochen vor der Abstimmung aufzeigen.

Wann startet der SGV seine Kampagne – und wie sieht sie aus?
Ein überparteiliches Komitee «Ja zu No Billag» wird am 9. Januar 2018 an einer Pressekonferenz eine eigenständige Kampagne lancieren. Wir sagen Ja zur SRG und Ja zu einem Service public in allen Landesteilen. Service public ohne Zwangssteuern ist möglich. Ein Service public, in dem eine unabhängige und befreite SRG mit den privaten Medien zusammenarbeitet, statt den Markt zu verzerren und die Privaten auszubremsen. Es gibt mit einem Ja zu No Billag bessere Alternativen als den heutigen Zwang. Dem wird sich die SRG stellen müssen.

Hans-Ulrich Bigler: Der SRG-Schreck

Er ist seit 2008 Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands (SGV) und seit 2015 Zürcher FDP-Nationalrat: Hans-Ulrich Bigler (59).
Er gilt als SRG-Schreck, weil er 2015 mit dem Gewerbeverband die Abstimmung zur RTVG-Revision gegen die SRG nur hauchdünn verlor. 50.08 Prozent der Bevölkerung sagten Ja zur Revision. Gerade mal 3696 Ja-Stimmen gaben den Ausschlag für den Systemwechsel bei den Radio- und Fernsehgebühren.
Bigler wuchs in Bern auf, studierte Ökonomie an der Universität Bern und absolvierte ein Management-Ausbildungsprogramm an der Harvard Business School. Während elf Jahren war er Direktor des Unternehmerverbandes der Schweizer Druckindustrie Viscom.

Eine «befreite» SRG? Ein Service-public-Modell ohne Gebühren und Steuern? Wie soll das denn funktionieren?
Die Details stellen wir am 9. Januar an der Pressekonferenz vor. Klar ist, dass es eine ganze Reihe von alternativen Finanzierungsmöglichkeiten ohne staatliche Abzocke gibt. Das weiss die SRG und das weiss das Volk, das dem Requiem der SRG-Chefs keinen Glauben schenkt.

Die SRF-Gebäude im Leutschenbach Bild: SRF

Der Gewerbeverband hat also einen Plan B ausgearbeitet für den Fall eines Ja?
Ein überparteiliches Komitee hat einen Plan B erarbeitet. Die SRG-Funktionäre verweigern aus abstimmungstechnischen Gründen, ihre eigenen Pläne offenzulegen und wollen jegliche Diskussion über Verbesserungen im Keim ersticken. Mit dem Plan B des überparteilichen Komitees «Ja zu No Billag» versachlichen wir die Diskussion. Die Bürgerinnen und Bürger werden sehen, dass sie mit einem Ja für die Medienlandschaft Schweiz inklusive einer unabhängigen SRG Gutes tun und sicher nichts kaputtmachen.

«Ein Service public in allen Landesteilen ist ohne Abzocke und ohne Zwang möglich. Ich bin überzeugt, dass nicht einmal die SRG-Spitze an ihre Drohungen glaubt.»

Nichts kaputtmachen? Das ist die Untertreibung des Jahres.
So ist es nicht. Eine unabhängige SRG, die mit den privaten Medien ehrlich zusammenarbeitet und die Bürger nicht abzockt, stärkt die Medienvielfalt und den Service public.

Was ist denn das Ziel der Kampagne des Gewerbeverbands?
Unsere Kampagne wird aufzeigen, dass No Billag nicht radikal ist, sondern eine echte Chance für einen besseren Service public mit einer unabhängigen SRG. Wir machen No Billag salonfähig. Sie kann bis weit über die politische Mitte hinaus mehrheitsfähig werden.

Fand deutliche Worte für die Initianten der No-Billag-Initiative: Schriftsteller Lukas Bärfuss Bild: KEYSTONE

Das sind die Initianten heute nicht. Schriftsteller Lukas Bärfuss bezeichnete sie im «SonntagsBlick» als «libertäre Sektierer» und «fundamentalistische Irrläufer», die «antidemokratische Extremismen» verträten. Wie sehen Sie das?
Die SRG-Chefs geben heute ohne parlamentarische Kontrolle und am Souverän vorbei über 1.2 Milliarden Franken Steuergelder quasi mit einem Blanko-Check aus. Insgesamt betragen die Einnahmen aus der Mediensteuer 1.35 Milliarden Franken. Daneben ringen im Parlament 246 demokratisch gewählte Parlamentarierinnen und Parlamentarier über Einsparungen bei der Bildung oder der Sicherheit, die nötig sind. Das ist völlig undemokratisch. No Billag fordert die wichtige Diskussion endlich ein, ob es so hohe Ausgaben braucht und was als Service public vom Staat über Steuern finanziert werden soll und was nicht. Man nennt dies Demokratie.

Damit haben Sie die Frage elegant umschifft: Sind die Initianten extrem?
Es wird von den Kräften, die den unbefriedigenden Status quo zementieren wollen, alles darangesetzt, sie in die extreme Ecke zu stellen.

Der Gewerbeverband brachte 2015 die RTVG-Revision fast zu Fall. Was brachte das, im Rückblick?
Das RTVG-Resultat war ein klarer Auftrag des Souveräns an die Medienministerin und an die SRG, dass endlich eine resultat-offene und ehrliche Diskussion über Umfang und Inhalt des Service public geführt werden muss. Passiert ist null und nichts, obwohl Bundesrätin Leuthard mehrfach beteuerte, eine breite Service-public-Diskussion führen zu wollen. Die Stellungnahme der Wettbewerbskommission im Service-public-Bericht wurde von der Medienministerin sogar unterschlagen, Alternativen blockiert und die Diskussionen im Keim erstickt. Ein Ja zu No Billag kann diese Blockade endlich lösen.

Nur zwei Monate nach dem knappen Ja zur RTVG-Revision verkündeten SRG, Ringier und Swisscom die Gründung der Werbevermarktungsplattform Admeira. Was löste dies aus?
Die SRG führt mit den Milliarden, die sie bisher über Gebühren und neu mit einer Steuer eintreibt, eine aggressive Expansionsstrategie. Sie geht auf Kosten der Zeitungen und der anderen privaten Medien. Admeira steht exemplarisch für diese schädliche Entwicklung.

Tamedia reagierte mit dem Kauf der Vermarktungsorganisation Goldbach Media. Der «SonntagsBlick» kritisiert, Verwaltungsrats-Präsident Pietro Supino arbeite darauf hin, «die SRG massiv zu beschränken, um mit deutschen Sendern viel Geld zu verdienen». Was sagen Sie zu dieser Kritik?
Der Ringier-Konzern ist neben der SRG und dem bundesnahen Betrieb Swisscom der dritte Player im exklusiven und für die Medienvielfalt schädlichen Vermarktungsklub Admeira. Da sind wohl auch Parteiinteressen dabei.

Welche Rolle spielten Medienministerin Doris Leuthard und Ex-SRG- Direktor Roger de Weck?
Eine offene Diskussion über den Service public wurde und wird verhindert. Der Status quo soll zementiert werden. Die Medienministerin und die SRG-Spitze haben die SRG in eine Sackgasse geführt, aus der sie nicht mehr herauskommen. Das führt heute so weit, dass sie die SRG öffentlich für tot erklären, sollte das Volk nicht spuren.

Inzwischen ist Jean-Michel Cina Verwaltungsrats-Präsident der SRG und Gilles Marchand Direktor. Hat sich die Situation entschärft?
Der Wechsel wäre eine Chance gewesen, die offene und echte Diskussion zuzulassen und die SRG neu und befreit aufzustellen. Doch auch die neuen Köpfe versuchen heute, das Volk mit völlig unglaubwürdigen Liquidationsdrohungen auf ihre Linie zu zwingen. Ein Ja zu No Billag schafft hier die Grundlage für einen Neuanfang.

Wäre dann der Gewerbeverband mitschuldig, sollte die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Schweiz zerfallen?
Ein Service public in allen Landesteilen ist ohne Abzocke und ohne Zwang möglich. Ich bin überzeugt, dass nicht einmal die SRG-Spitze an ihre Drohungen glaubt. Das Volk lässt sich nicht für dumm verkaufen.

Es gibt auch die Befürchtung, dass mit einem Ja die Demokratie nicht mehr funktioniert, weil die Information nur noch ungenügend gewährleistet ist.
Die Demokratie nimmt dann Schaden, wenn die Funktionäre der SRG dem Volk das Messer an den Hals setzen. Zudem wird bewusst verschwiegen, welch eminent wichtige Rolle die verschiedenen Zeitungshäuser in der Meinungsbildung spielen. Auch in dieser Argumentation zeigt sich letztlich, dass die Rolle der SRG fälschlicherweise völlig überhöht eingeschätzt wird.

Es existieren aber entsprechende Befürchtungen. Medienprofessor Otfried Jarren sagt, die Medienkonzentration führe dazu, dass sich Kantone, Städte und Gemeinden fragten, ob die Medienverlage noch verlässliche Partner seien.
Die SRG drängt heute, obwohl ihr das nicht gestattet wäre, sehr offensiv in den gerade für die Zeitungsverlage sehr wichtigen Online-Bereich. Die Verlage werden von der SRG konkurrenziert und ausgebremst. Das wirkt sich negativ auf die Medienvielfalt aus. Die heutige SRG schadet der Medienvielfalt. Eine unabhängige und befreite SRG kann in einem fairen Markt zusammen und nicht gegen die Privaten besser wirken. Damit dies möglich wird, braucht es aber ein Ja zu No Billag.

Glauben Sie im Ernst daran, dass Sie die No-Billag-Initiative gewinnen können?
Das Volk will ernst genommen werden, was nicht passiert ist. Das Volk glaubt das Märchen der alternativlosen Drohszenarien nicht. Das ist die Mischung für Überraschungen an der Urne. (aargauerzeitung.ch)

So wird «Wilder» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

Video: watson/Emily Engkent, Lya Saxer, Angelina Graf

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380Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 06.01.2018 06:58
    Highlight Die Initiative NoBillag geht mir auch zu weit. Der Koloss SRG lässt sich leider nicht anders bewegen, da die meisten Politiker und Politikerinnen sowie andere, von der SRG abhängige Personen und Institutionen sich hüten, es mit der SRG zu verderben, um nicht von ihr abgestraft zu werden. Die SRG-Verantwortlichen machen ihr Programm seit Jahrzehnten ohne aktive politische Begleitung und mit immer mehr Gebühreneinnahmen. Diese haben sich von 1984-2016 von 0,4 Mia CHF auf 1,24 Mia CHF erhöht, und Art 40 des Konzessionsentwurfs zeigt, dass man bereits an neue finanzielle Bedürfnisse denkt.
    6 8 Melden
  • Troxi 05.01.2018 23:53
    Highlight Ich denke NoBillag ist lediglich ein Produkt der von den Parteien vorangetriebenen Identitästkrise der Nation. Wenn ich zurück denke an den Sonderbundskrieg und das miteinbeziehen und erfülllen von Wünschen der Verlierer. Dann die heutige Vorgehensweise vor Augen führe, wo der Egoismus stärker ist und der Gegner sofort Ungebildet oder ein Landesverräter ist. So muss es eine Identitätskrise geben. Diese Krise nennt sich Hass. Wann dies Angefangen hat ist Nebensächlich, wichtig ist dass dies schnell ein Ende hat und dazu ist ein Nein zu NoBillag von grosser Bedeutung finde ich.
    13 8 Melden
  • blaubar 05.01.2018 22:57
    Highlight Als nächstes kommt dann die SBB. Alle SchwäizerInnen MÜSSEN ein GA kaufen. Tolles Angebot, wirklich, WLan in den Zügen, Supernetz usw. Was spricht dagegen? Das ist dann gut für den Zusammenhalt und sehr sozial auch. Ist auch nur 8x Billag, also kein Problem.
    13 29 Melden
    • Troxi 06.01.2018 08:47
      Highlight Wenn ihr wenigstens Die Krankenkasse aufgelistet hättet oder die Versicherung hätte ich es ja noch einigermassen verstanden. So aber ist es nur dummes geschwätz.
      13 5 Melden
  • Christo 05.01.2018 22:30
    Highlight Mir ist schleierhaft, wieso sich das Gewerbe, das auf den Goodwill der Bevölkerung angewiesen ist, sich einen Präsidenten leistet, der immer weiter nach rechts rückt und Mitglied einer Sekte ist (ICF). Er vertritt extreme Positionen. Ich berücksichtige noch das lokale Gewerbe, shoppe nicht im Internet und nicht im Ausland. Aber langsam frage ich mich, warum, wenn ich damit einen Verband unterstütze, der so extrem geworden ist.
    32 4 Melden
  • Gsnosn. 05.01.2018 20:46
    Highlight Ich würde im TV vermissen:

    10vor10
    Rundschau
    Kassensturz
    Fussball Sonntag
    Teletext
    Spielfilme mit sehr wenig Werbung.

    Im Radio:
    Espresso
    Echo der Zeit
    Diagonal
    Mittagsgespräch
    Nachrichten
    Nachtexpress
    34 7 Melden
    • blaubar 05.01.2018 23:08
      Highlight Siehst du. Diese Sendungen könnte man für sehr wenig Geld haben. Das teure sind die Unterhaltungsmonster wie Tatort usw.

      Hätte man einen Kernauftrag definiert, der auch finanziert würde, wäre es nicht zum Eklat gekommen.
      10 31 Melden
    • Pafeld 06.01.2018 16:57
      Highlight Und der Rest vom Tag läuft Testbild oder was? Ich freue mich schon auf die Werbeangebote, die die Neo-SRG dann angeboten bekommt, um sich selbst zu finanzieren...

      Ich bin kein grosser Fan von Schawinski. Aber dass es unter den Befürwortern niemanden hat, der auch nur einen Funken Ahnung von den betriebswirtschaftlichen Hintergründen eines Medienunternehmen hat, hat er voll auf den Punkt getroffen.
      3 1 Melden
    • Pafeld 06.01.2018 17:03
      Highlight Und btw: Fussball (Lizenzrechte), 10vor10, Echo der Zeit, Spielfilme (ohne Werbefenster)...

      Sind unter anderen die teuersten, respektive aufwändigsten Produktionen der SRG. Diese dürften selbst bei einer 200CHF-Initiative nicht zu halten sein.
      2 1 Melden
  • Posersalami 05.01.2018 17:50
    Highlight "Ein Service public ist auch ohne Abzocke und staatlichen Zwang möglich."

    Ja klar, der Laden gehört dann der Wirtschaft und singt dann deren Lied. Schon klar.
    50 13 Melden
  • NackNime 05.01.2018 16:19
    Highlight Chef vom Gewerbeverband?

    Und er meint man kann einer Firma die vollständige Finanzierung, per Änderung der Verfassung, entziehen und diese realisiert dann locker und erfolgreich einen aus dem Hut gezauberten Plan B?

    Meint er das ernst?
    49 9 Melden
  • Tobii 05.01.2018 16:14
    Highlight Ich frage mich, wie viele Schweizerinnen und Schweizer ausschliesslich von der Boulevardpresse informiert werden.

    Gibt es bei 3+ und RTL eigentlich Nachrichtensendungen?
    36 10 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 18:09
      Highlight RTL hat RTL aktuell als Nachrichtensendung.
      3+ weiss ich nicht
      15 2 Melden
    • Gsnosn. 05.01.2018 20:30
      Highlight 3+ hat keine Nachrichten und kein Teletext, nur reine „Unterhaltung“ . Der Chef von 3+ hat selber gesagt, Nachrichten sind zu teuer und deswegen gibt es keine.
      25 0 Melden
  • Thinktank 05.01.2018 15:41
    Highlight 100% des Fortschrittes und Wohlstandes wird durch private Unternehmen erbracht. Bisher wurden alle Unternehmen, die durch den Staat geführt wurden, durch die Beamten oder die Politik vernichtet. Aktuell versucht man ein überteuertes Unterhaltungs- und Infomedium zu dem es hunderte Alternativen gibt, mit dem Nimbus der Unentbehrlichkeit und noch lächerlicher einer demokratischen Notwendigkeit zu versehen. SRF ist ein linkes Sprachrohr, das man abdrehen muss.
    22 88 Melden
    • Tobii 05.01.2018 16:33
      Highlight SRF ist neutral.
      51 24 Melden
    • Sportfan 05.01.2018 16:51
      Highlight Uiuiuiui Thinktank, sagen sie das bloss nicht den Berufsoffizieren, den Polizisten, den Bauern, den Lehrern, dem Herrn Pfarrer, den Feuerwehrleuten, den Bundes- Kantons- und Gemeindearbeitern, den Sozialarbeitern dass sie sowas von verloren sind. Dass die Politik auch ihr Unternehmen vernichtet. Sagen sie das dene bloss nicht!

      Jetzt mal im Ernst, glauben sie den Schwachsinn wirklich, den Sie hier schreiben? Sehr viel Fortschritt entstammt unseren Hochschulen, leider unserer Rüstungsindustrie usw. und die sind, riiiiiiiiichtig nicht privat. Eure Argumente werden immer konfuser!
      58 11 Melden
    • TheGoon 05.01.2018 17:34
      Highlight Zeit die Gedanken aus dem Tank zu lassen?
      29 2 Melden
    • Posersalami 05.01.2018 17:53
      Highlight @ Thinktank: Nein, 100% des Wohlstands werden durch im Prinzip ausgebeutete ANGESTELLTEN erwirtschaftet.

      Und durch riesige Summen, die der Staat jedes Jahr in die Private Wirtschaft investiert. Und wenns der Privaten Wirtschaft mal schlecht geht steht der Staat da, um sie zu retten.

      Ihr Unsinn ist unerträglich.
      45 9 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 18:10
      Highlight Frag mich echt, wie man solch Schwachsinn verbreiten kann und diesen Mist auch noch glaubt.
      32 10 Melden
  • MGausR 05.01.2018 15:15
    Highlight Die Service Public Diskussion wurde leider wirklich unterbunden. Die Chance ist nun verpasst, daher werde ich Ja zu No BILLAG stimmen. 200 CHF wären mehr als genug gewesen, um landesweiten Service Public anzubieten. Und alle die wollen, also die Mehrheit hier, könnte sich immer noch das Glanz und Gloria Extra für 165 CHF dazukaufen
    24 54 Melden
    • Tobii 05.01.2018 16:31
      Highlight Wegen 165 CHF das Schweizer Radio und Fernsehen abzuschaffen, finde ich falsch.
      47 18 Melden
    • Sportfan 05.01.2018 16:56
      Highlight @MGausR: Mal ne Frage, was hätten sie denn gestrichen? Einfach kleines Rechenbeispiel, wieviel sie über Bord werfen müssen um den Gegenvorschlag zu erreichen.

      G&G streichen, macht 1 Franken pro Jahr Billaggebühr.
      Bestatter, weg, wäre ebenfalls 1.-- Franken. Und dann? Dann fehlen noch 163 Fr. die eingespart werden müssen.

      Jetzt sind sie dran, erklären sie uns, wie sie auf den Betrag des Gegenvorschlag kommen, was sie alles opfern wollen. Ach so schwierig. Genau, deshalb hat das Parlament kurz überlegt und gesehen, dieser Vorschlag ist reine Polemik und ihn versenkt!
      30 13 Melden
    • Posersalami 05.01.2018 17:56
      Highlight Alles streichen und nur noch Wetter, Nachrichten , Hintergrundberichte und Reportagen senden. Ein paar Franken in die Förderung der Kultur inkl. einer hohen fixen Quote von Schweizer Produktionen im Radio und TV.

      Filme, Serien und Sport kann man den Privaten überlassen.
      15 13 Melden
    • wasylon 05.01.2018 18:00
      Highlight @sportsfan nur so als Beispiel Bundesratswahl. 238! SRG Mitarbeiter standen gegenseitig auf den Füsse herum. (Das erklärt auch die andauernden Bild und Ton störungen). Wie man es besser macht zeigt Tele Züri mit einem bruchteil an kosten.
      http://mobile.luzernerzeitung.ch/nachrichten/schweiz/unmut-ueber-grossaufgebot;art178472,1112157
      11 22 Melden
    • Sportfan 05.01.2018 18:24
      Highlight @Wasylon:

      Super, wieder 3 Rappen Billag gespart. Die Übertragung kostete eine hohen 5 stelligen Betrag, erklärte der Bundesrat. OK, sagen wir 99'999 .-- gut, dann rechnen wir diesen Betrag durch die 3,7 Mio Haushalte in der Schweiz, welche Billagpflichtig sind, macht stramme aufgerundete 0.03 Fr. Momol, wir nähern uns dem Gegenvorschlag mit grossen Schritten.

      Somit sind wir, ohne Bestatter, Glanz und Gloria und Bundesratswahl bei einer Ersparnis von 2.03 Franken.

      Und falls sie es nicht selber schon bemerkt haben, die SRG hat für die Privaten das TV Bild produziert und das ist aufwändig!
      27 9 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 21:32
      Highlight @wasylon: TeleZüri ist und bleibt Amateur-TV. Boulevard ohne Tiefgang und nicht mehr.
      Die SRG deckt 4! Sprachregionen ab und wendet halt mehr auf als einen VJ mit Kamera irgendwo hinzustellen.
      24 6 Melden
    • wasylon 06.01.2018 07:56
      Highlight @Fabio gemäss Online Branchen Portal Persönlich hat Tele Züri mit vier Journalisten und sieben Technikern eine gleich gute Berichterstattung geliefert wie SRF.
      http://www.persoenlich.com/medien/srf-und-tele-zuri-fast-gleichauf

      Also 11 nicht subventionierte Me­di­en­schaf­fen­de sind gleich gut wie die 240 SRG Medienbeamten.
      Wenn Tele Züri Amateurhaft ist, was ist dann die SRG? Den teuer und aufwendig kann jeder.
      6 11 Melden
    • wasylon 06.01.2018 08:05
      Highlight @sportsfan
      wir können nicht....wir wollen nicht.... geht nicht..... manche SRG Angestellten haben die Bauern beim jammern längst überholt, dabei gibt es intern Ideen wie man den Wasserkopf SRG verschlanken könnte.

      http://www.persoenlich.com/gesellschaft/die-srg-muss-zuruckbuchstabieren
      2 10 Melden
    • Sportfan 06.01.2018 10:31
      Highlight @wasylon: Sie wissen aber schon, dass persoenlich.com Mathias Ackeret gehört. Dem gleichen Journalisten, der Blocher TV macht und seinen ganzen "Ruhm" Tele Züri zu verdanken hat. Für mich jetzt nicht unbedingt die Plattform welche als Kronzeuge besonders geeignet ist.

      Es sagt niemand, dass die SRG nicht sparen muss/kann. Aber sie kann nicht einfach einen Gebührenhalbierung verkraften, wie der so "sinnvolle" Gegenvorschlag vorgaukelt. Genau das will ich zeigen, nichts anderes. Wie dumm und unüberlegt dieser Vorschlag war. Übrigens auch Schawi sagt, die 200.-- sind viel zu wenig!
      5 3 Melden
    • Sportfan 06.01.2018 10:38
      Highlight @wasylon: Einfach noch schnell zur vielzitierten Bundesratswahl. Seien sie doch wenigstens so anständig, dass sie sagen, dass soviele SRG Leute, auch 4 x mehr Sprachen beliefert haben, und dabei 2 x mehr Formen TV und Radio und vermutlich auch noch viele zusätzliche Informationssendungen am Mittag und Abend. Diesen Anstand sollten sie haben. Und dann auch noch, dass Tele Züri einen grossen Anteil von SRF Produkten in die Sendung übernehmen durft. Alle Bilder und Töne aus dem Ratsaal dürften von der SRG gekommen sein. Einfach fair bleiben
      7 2 Melden
    • wasylon 06.01.2018 12:26
      Highlight @sportsfan Der Artikel ist von René Hildbrand, langjähriger Fernsehkritiker und Buchautor. Während 27 Jahren war er für «Blick» tätig, danach Chefredaktor von «TV-Star». Nur so wegen Fair bleiben.
      200Fr ist etwa gleich dumm wie 365 Fr. Ein Franken pro Tag tönt nach wenig, also ist Zwangsgebühr 365 Franken.

      Jede Ratsdebatte wird heute schon übertragen. Ihr habt ein eingerichtetes Fernsehstudio im Bundeshaus. Technik und Infrastruktur ist also vorhanden. Das zeigt einmal mehr welch ein ineffizienter Laden die SRG ist. Man könnte synergien Nutzen aber man will nicht.



      3 7 Melden
  • blaubar 05.01.2018 14:57
    Highlight So, es sollen sich bitte mal alle outen, die seit kurzem hier und bei 20min etc. professionell (also gegen Bezahlung) massiv für die Billag kommentieren und Blitzen/Herzen! Es ist sehr auffällig, wie plötzlich, fast von einem Tag auf den anderen, überall „alle“ pro-SRF kommentieren. Als ob in wenigen Stunden ein unglaublicher Gesinnungswandel stattgefunden hätte. Und lustigerweise sind alle die Kommentatoren keine alten Bekannten, sondern neu.

    30 83 Melden
    • goalfisch 05.01.2018 15:43
      Highlight nö alt.
      die stimme der vernunft braucht manchmal etwas zeit, bis sie die wutbürger übertönt.
      und auf bigler muss man einfach antworten. seine aussagen sind entgegen jeglicher vernunft.
      52 11 Melden
    • meerblau 05.01.2018 16:12
      Highlight 1) User können ihren Nickname wechseln.
      2) Es gibt User, die nur zu den für sie thematisch relevanten Beiträgen kommentieren.
      3) Es gibt User, die sich schon vor Wochen zur Abstimmung geäussert haben und sich die Energie bis zur Abstimmung sparen.
      4) Es gibt User, die durch das Interview ihre Unentschlossenheit, wie sie stimmen wollen, abgelegt haben.
      5) Nicht alle User, die herzen bzw. blitzen, kommentieren auch. Und umgekehrt.
      => Das, was du Bezahlung nennst, kann man auch Engagement oder Überzeugung nennen. Und voreilige Schlüsse zu ziehen bringt niemanden weiter.
      38 9 Melden
    • Sportfan 05.01.2018 16:24
      Highlight Wenn man halt mal betrachtet und zuhört, was denn so kommt, nach:

      Abzocker, Zwangsgebühr, überbezahlte Schmarozer, Dinosaurier, Ewiggestrigen und linkem Pack,

      und dann feststellt, da kommt nichts, kein Plan was nachher ist, keine Ahnung von Medien, nur Stammtisch-Gedampf und Wut über alles und jeden, dann kann es durchaus sein, dass sich die Meinungen ändern.
      40 11 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 05.01.2018 16:31
      Highlight @meerblau und co.
      Es ist belegt, dass die Gegner auf Kommentarschreiber setzen. Ich frage mich wieso mein letzter Kommentar dazu nicht aufgeschaltet wurde.
      http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Billag-23639400
      11 42 Melden
    • blaubar 05.01.2018 16:33
      Highlight @meerblau, bzw. augenblau:

      http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Billag-23639400
      6 14 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 05.01.2018 16:38
      Highlight @Sportfan ", kein Plan was nachher ist" Genau das wäre die Aufgabe der SRG. Aber die SRG sagt ja, dass sie keinen Plan B habe. Das ist nichts anderes als Erpressung.
      9 32 Melden
    • meerblau 05.01.2018 16:46
      Highlight @roterriese: Womit dein Artikel meine Schlussfolgerung bestätigt: Bloss weil mehr ablehnende Stimmen kommentieren, müssen diese nicht unbedingt bezahlt sein. Überzeugung ist schon Motiv genug.
      22 8 Melden
    • Sportfan 05.01.2018 17:36
      Highlight @roterriese und @wasylon:

      Kleine Staatskunde für ganz blutige Anfänger. Eine Initiative muss MIR sagen, was nachher ist, was die Initiative auslöst. Und warum vielleicht Befürchtungen der Gegner falsch sind.

      Die SRG sagt, ein "Ja" wäre "Game Over", ihr behauptet das sei nicht wahr, also belegt es. Der Plan B müsstet ihr liefern, wie es weitergehen könnte, wenn ihr das "Game Over" bestreitet. Ihr täubelet einfach rum und wollt für Euer Tun keine Verantwortung übernehmen. Versenkt die SRG, aber steht wenigstens dazu oder zeigt, warum und wie es weitergehen könnte.
      21 9 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 05.01.2018 18:05
      Highlight @Sportfan von der srg, mir wäre das gameover scheiss egal. Jedes gute unternehmen erstellt pläne für das worst case szenario. Staatskunde musst du mir nicht erklären, da hab ich wohl mehr ahnung.
      5 28 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 18:11
      Highlight @riese: 20Minuten als Quell der Wahrheit.....
      17 4 Melden
    • Sportfan 05.01.2018 18:40
      Highlight @Roterriese: Womit sie wieder einmal wunderbar nichts gesagt haben, ausser herumkrakelt!

      Zeigen Sie mir ein Unternehmen, welches einen Ausfall von 75% der Einnahmen verkraftet. Einfach eines, sie werden ja sicher mehrere davon kennen. Ich kann mich nur an das Wehklagen der Industrie erinnern, als der Frankenschock kam und die Schweizer Produkte plötzlich 20% teuerer wurden. Huiuiuiui, war das ein Gewimmer. Aber hier reden wird von fast 4 x mehr.

      Aber Sie wissen es ja besser (wie immer) und nennen mir die guten Unternehmen. Ich warte ...
      18 5 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 21:34
      Highlight @riese: So ein Blödsinn. Worst Case Szenario wäre der Konkurs. Und KEIN Unternehmen erstellt solche Szenarien. Die wenigsten Unternehmen kennen sowas wie Riskmanagement überhaupt.
      9 2 Melden
    • wasylon 06.01.2018 08:18
      Highlight @Sportfan du gehst also davon aus dass niemand ein SRF Abo lösen wird? Interessant dass Du so abschätzig über das eigene Produkt denkst.
      Alle SRG Lovers dürfen natürlich weiterhin zahlen. Das tolle dabei, nicht nur 1 Fr. Pro Tag nein 3 Fr. Damit ist die SRG immer noch billiger als ein Kaffee Creme. Oder seit ihr etwa zu geizig das zu bezahlen?

      https://www.msn.com/de-ch/news/other/kostet-die-c2-abtagesschau-c2-bb-ohne-billag-1080-franken-pro-jahr/ar-BBHERuP
      1 9 Melden
    • rönsger 06.01.2018 18:54
      Highlight Blaubar, der wohl bisher blau war: ich habe eher den Eindruck, du bist neu in diesem Forum. Ich jedenfalls bin von der ersten Stunde an dabei - natürlich finanziert von der SRG, Doris Leuthard, der Billag und vom Bakom. Da kommt schönes Geld zusammen. Ob es reicht für alle uns drohende Pay-Programme, kann ich heute noch nicht abschätzen. Doch ich bin guter Hoffnung, wenn ich sehe, gegen wieviel verblendeten Stuss aus dem Pro-Lager ich noch anschreiben muss.
      2 1 Melden
  • pamayer 05.01.2018 14:29
    Highlight Initiativtext nicht gelesen, Herr Bühler: die Abschaffung der SRG ist im Text explizit aufgeführt. Und niemand weißt ihn darauf hin.
    Schwach.
    44 13 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 05.01.2018 15:29
      Highlight @pamayer, wo bitte ist die Abschaffung der SRG im Initiativtext denn explizit aufgeführt?

      Etwa hier "6 Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen."?

      Nun, leider betreibt der Bund schon heute keine eigenen Radio- und Fernsehstationen. Die SRG ist nämlich ein privatrechtlicher Verein. Der Nächste bitte.
      13 43 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 18:23
      Highlight @riese: Schon spannend wie doof man sich stellen kann.
      Der Text heisst, der Bund finanziert kein Radio und kein TV und damit ist die SRG erledigt.
      18 7 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 06.01.2018 08:10
      Highlight @fabio falsch. Es steht subventioniert und nicht finanziert. Kleiner unterschied mit grossen folgen
      5 6 Melden
  • aglio e olio 05.01.2018 14:26
    Highlight "Die Verlage werden von der SRG konkurrenziert und ausgebremst. Das wirkt sich negativ auf die Medienvielfalt aus."
    Sonst heisst es doch immer Konkurrenz sei gut und trage zur Vielfalt bei.
    Oder gilt dies etwa nur wenn die Privaten konkurrenzieren?

    Man könnte ja mal die Einnahmen des SGV um 75% verringern und schauen wie sich Unabhängigkeit und Freiheit entfesseln... 😑
    39 6 Melden
    • Posersalami 05.01.2018 17:57
      Highlight Der Freie Markt gilt für die Privaten immer nur dann, wenn keine oder wenig Konkurrenz da ist. Wirklichen Wettbewerb scheuen die Shareholder wie der Teufel das Weihwasser.
      13 0 Melden
  • piedone lo sbirro 05.01.2018 14:18
    Highlight seriöse und unabhängige medien gehören zur infrastruktur der demokratie!

    der heilige christopherus von herrliberg und seine lakaien halten offensichtlich nichts von demokratie.
    49 11 Melden
    • Haiderfroh 05.01.2018 15:55
      Highlight Ja, unabhängige Medien gehören zu einer Demokratie.
      Dem läuft aber der Betrieb eines Staatssenders total entgegen.

      Darum: JA! zur Billag-Initative, JA! zu unabhägigen Medein, JA! zur Meinungsvielfalt, JA! zu Freiheit, JA! zu Gerechtigkeit, JA! für eine bessere Welt, JA! für eine Welt ohne SRG!!
      11 40 Melden
    • Sportfan 05.01.2018 17:03
      Highlight Und sie haben noch vergessen: JA! zu 4 mal so hohe Kosten wie heute, für JA! 4 mal weniger Inhalt!

      Und JA! zu Sendern die Milliardäre kontrollieren können.

      Und NEIN! zu einem Medienhaus, das der einfachen Bevölkerung gehört NEIN! Zu einem Medienunternehmen wo jeder Mitglied werden kann und NEIN! zu einem Medium wo man sich darüber beschweren kann.

      Und WELCHE! neutralere und unabhängigere Form als öffentlich, rechtlich kennen sie denn? Ich kenne keine! Aber lerne gerne dazu!
      26 8 Melden
    • Der Rückbauer 05.01.2018 17:24
      Highlight Haiderfroh: Tja, nur schon der Name, passt perfekt.
      15 6 Melden
    • hävi der spinat 05.01.2018 22:07
      Highlight Sportfan ist vermutlich direkt durch die Billag finanziert.
      3 13 Melden
  • hävi der spinat 05.01.2018 13:42
    Highlight Die SRG ist zur Selbstbedienungsmaschiene verkommen.
    Für alle jene, die sich in die Position bringen konnten, einen Teil der Zwangsgebühren für sich selbst abzuzweigen.
    Die Akteure verdanken es, mit politische gefälligem Mainstream.
    19 76 Melden
    • Sportfan 05.01.2018 16:13
      Highlight Ach Hävi, schon wieder Stammtisch. Warum haben sie noch kein Argument auf die Reihe bekommen? Einfach schnell, wie teuer unser TV/Radio ist und mit wem sich SRF duellieren muss. Ich habe extra nur Sender mit Deutscher Sprache genommen:

      SRF - 525 Mio (*)
      ORF - 711 Mio (*)
      ARD - 6912 Mio (*)
      ZDF - 2400 Mio (*)
      Pro7/Sat1 - 4558 Mio
      RTL - 7484 Mio

      (*) Höhe TV Gebühren

      Dafür machen die Jungs aber einen verdammt guten Job, wenn man sie mit dem Ausland und den Budgets vergleicht. Relativ wenig Selbedienungsmaschine oder wie Sie das nennen.
      37 10 Melden
    • hävi der spinat 05.01.2018 22:06
      Highlight "Dafür machen die Jungs aber einen verdammt guten Job"

      Ha ha.. ein Jünger in movement!
      Sportfan
      Lass uns besser wissen wo und wie du dir deinen Teil der Gebühren gesichert hast.
      3 16 Melden
    • Fabio74 06.01.2018 06:36
      Highlight @hävi Lern Anstand und Argumentier in der Sache und unterlass deine dummen Unterstellungen
      9 3 Melden
    • ujay 06.01.2018 12:34
      Highlight @Häfi....😂😂😂keine Argumente, um mitzureden?
      5 3 Melden
  • Statler 05.01.2018 13:09
    Highlight Eine «befreite» SRG? Interessante Ansicht - inwiefern ist die SRG denn nicht «frei»?

    49 12 Melden
  • Der Rückbauer 05.01.2018 12:33
    Highlight Lieber auch grünes und schwules Staatsfernsehen als nur TV Blocher und Fox News. Ja, Bigler ist unverfroren.
    65 19 Melden
  • hävi der spinat 05.01.2018 12:29
    Highlight Warum sind eigentlich all jene, die eine wirtschaftsfeindliche Haltung vertreten, und alle, die keine andere Meinung als die offizielle Staatlich zulassen wollen, so fanatisch FÜR die SRG?
    Weil die SRG eben mit allen Mitteln und mit Haken und Ösen, einseitige politische Ziele verfolgt.

    Die SRG ist das heimliche Flaggschiff der Linken.

    Ihre Jünger danken es ihr nun.
    23 109 Melden
    • Sportfan 05.01.2018 13:24
      Highlight Ach Hävi, bitte mal eine neue Platte, eine mit Argumenten und so. Das wäre so nett und wohltuend, nicht immer den links/rechts Sch....

      Nennen Sie mir eine neutralere Form als öffentlich/rechtlich. Ich bin gespannt.

      Und wenn Sie sich ihre Fragen immer gleich selber beantworten, dann behalten sie doch besser ihre Fragen gleich für sich, denn sie wissen ja die Antwort in ihrem grossen, grossen Wissen.

      Und den Begriff "heimliche Flaggschiff" können Sie vielleicht auch noch erklären. Kann das sein, dass sie den Begriff Flaggschiff nicht ganz verstanden haben?
      61 9 Melden
    • cgk 05.01.2018 13:25
      Highlight Als Gewerbetreibender und Mitglied des Gewerbeverbandes schäme ich mich für diesen Bigler, welcher eine unverfrorene neoliberale Linie fährt. Ich und immer mehr meiner Berufskollegen fühlen uns immer schlechter von ihm vertreten. Obschon ich auch gegen eine Gebühr für Gewerbebetriebe (Doppelbesteuerung) bin, lehne ich diese radikale Initiative entschieden ab.
      71 8 Melden
    • MacB 05.01.2018 13:29
      Highlight Ach hör doch mal auf mit dem Stammtischzeug.

      mfg, kein Linker
      43 8 Melden
    • Troxi 05.01.2018 13:31
      Highlight Hävi, Also dann sind euch Wirtschaftsfreundliche Doppelmoralisten lieber, welche zuerst Vorwerfen die SRG konkurenzierre sie so stark und kurz darauf die SRG vergisst die Jugend. Zur Info, 2003 wurde der SRG im Internet Bereich die Flügel gestutzt. Was der Vorwurf über die vergessene Jugend als Nebenwirkung hatte. Wie kannst du dir erklären, dass die No Billag alle ServicePublic absätze zu Anti Staat Absätze umformuliert und nebenbei das RTVG vergisst, welches praktisch nur Einschneidungen für die SRG beinhaltet? Mogelpackung vom Feinsten.
      33 5 Melden
    • JaneSoda 05.01.2018 14:58
      Highlight Hallo häfispinat
      die Gründe für meine Ablehnung der Initiative ist im
      folgenden Artikel gut dargestellr. Es geht um
      weit mehr wie das Fernsehen abzuschaffen:

      https://www.woz.ch/-823d

      Viel Veegnügen beim Lesen ;-)
      25 6 Melden
    • hävi der spinat 05.01.2018 22:02
      Highlight Soda
      Ja danke.
      Mir ist die Woz in letzter Zeit etwas verleidet.
      1 9 Melden
    • ujay 06.01.2018 12:36
      Highlight @Häfi....fanatische noBillag Befürworter wie du trifft eher zu.
      4 1 Melden
  • Turi 05.01.2018 12:05
    Highlight Gut gibts ab und zu Volksabstimmungen.
    So kommt auch der Bürger mal zu Wort und nicht nur privilegierte laut predigende Politikerinnen und privilegierte Egomanen.
    26 8 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 21:36
      Highlight LEider wurde dieser Staatsabschaffer in den Nationalrat gewählt
      5 1 Melden
  • Kubod 05.01.2018 11:41
    Highlight Dann bin ich mal gespannt auf die Ideen, die da kommen.
    Wenn es was Ausgegorenes ist, bin ich dafür.
    Bisher hat mich noch kein Argument überzeugt, aber vielleicht schafft es der Gewerbeverband.
    Mich stört spätestens seit der Flüchtlingskrise, die stark linkslastige Berichterstattung. Nicht nur zu diesem Thema. Mindestens 70% der SRG Journalisten denken und berichten aus der linken Perspektive. Das ist mir zu einseitig und ich empfand einiges sogar als demagogisch. Da fehlt mir die demokratische Vielfalt, die Dinge auch aus nichtlinker Sicht zu zeigen.
    18 87 Melden
    • D(r)ummer 05.01.2018 13:31
      Highlight Ach komm schon.
      Wäre die Berichterstattung zur "Flüchtlingskrise" linkslastig, hätte es schon lange geträllert: "Hört auf mit der Ausbeuterei dieser Länder und schickt keine Waffen in den Süden ihr Ignoranten."
      49 6 Melden
    • Burkis 05.01.2018 13:51
      Highlight 70% linke Journalisten bedienen ein Publikum das zu 70% rechtsbürgerliche Politik unterstützt. Oder sind es etwa mehrheitlich linke Ökos und Secondos die SRG konsumieren? Wahnsinn! Diese Initiative ist eine Selbskastration sondergleichen und der Wutbürger merkts nicht.
      38 6 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 14:20
      Highlight Demagogisch? Das ist ja wohl zum Lachen! Demagogisch ...

      Demagogisch ist wohl eher die Hetze gegen Ausländer und Flüchtlinge.

      Aber gratuliere: Du hast gut aufgepasst und Dir die Worte gut gemerkt. Nun kannst Du sie auch gegen die Linken anwenden!

      Nur so: Das SRF lässt auch die Rechten zu Wort kommen. Aber die linke Seite soll sich offenbar nicht äussern dürfen.
      33 6 Melden
    • Kubod 05.01.2018 15:26
      Highlight @D(r)ummer
      Genau;)
      @Burkis
      Wutbürger ist ein Maulkorbargument und das weisst Du. Ich wiederum hab die Schnauze ein wenig voll vom linkspopulistischen Gedröhne, das ab und zu aus den Volksempfängern tönt und mir die einzig richtig Wahrheit vermitteln will.
      @Schweizer Bünzli
      Die Mehrheit der Journalisten rechnen sich dem linken Lager zu. Wobei das mittlere bis obere Kader eher wieder in der Mitte zu verorten ist. Das ist der Ort, wo einem die Realität bewusster wird.
      Die Linke Seite ist so gut vertreten, Schweizer Bünzli, dass die Balance fehlt. Um die Linke mach ich mir da wenig Sorgen


      2 15 Melden
    • Haiderfroh 05.01.2018 16:00
      Highlight Nur 70 % der SRG-Journis?

      Wenn man mitte-links steht, dann scheint das so.
      Wenn man mitte-rechts steht, dann scheint das bereits ganz anders.
      4 13 Melden
    • Unbearable 05.01.2018 16:33
      Highlight @Kubod Wenn du deine Aussage auch nur ein bisschen faktisch belegen könntest dann wäre dieser Link hier etwas für dich. Aber dafür braucht es sachliche Argumente und nicht nur schwache Polemik.

      Fakten:
      Journalisten sind alle eher links von der Mitte, was aber die Berichterstattung nicht wirklich beeinflusst. (s. Reinemann/Baugut 2014 oder auch Kepplinger 2011 & Östgaard 1965)
      7 3 Melden
    • Kubod 05.01.2018 16:52
      Highlight Ah. Noch was

      #Filterblase
      Wer die eigene Meinung nicht teilt ist dämlich (Schweizer Bünzli) oder ein Wutbürger (Burkis)

      Nun ja. Das zeigt mir vor allem, wie wenig kritikfähig einige in ihrer selbstgebauten Filterblase sind.

      Versucht mal durch die Bubble zu sehen.

      Mich frappiert, mit welcher Arroganz gewisse Journalistenkreise Buzzwords mit Werten versehen und diese als die einzig intelligente Beschreibung der Geschehnisse deklarieren.
      Alles Abweichende wird als dämliche Wutbürgerei verniedlicht und abgewertet. Deshalb braucht SRG eine ausgewogenere Sicht, meiner Meinung nach.
      3 11 Melden
    • Posersalami 05.01.2018 18:18
      Highlight @ Kubod: Wenn die Mehrheit der Journis Links sind, dann sind sie auch Links wenn sie in einem Privaten Medium arbeiten. Schon mal daran gedacht?

      Ich hätte dann gerne konkrete Links zu Beiträgen der SRG, die eindeutig Links sind.
      9 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 19:05
      Highlight @Posersalami

      Wenn den Rechten ein Faktum nicht passt, dann haben die Linken gelogen, um den Bürgern ihre Sicht der Dinge aufzuzwingen. Das ist auch der Grund dafür, dass so viele No-Billag befürworten, weil ihnen die Fakten und damit die Berichterstattung nicht passen. Und weil es sie stört, dass im SRF unabhängige Experten befragt werden, die allein aufgrund ihrer Expertise den "Linken" recht geben und oftmals die Behauptungen der Rechten mit Argumenten und Zahlen widerlegen.
      7 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 19:08
      Highlight Es wird auch behauptet, die Lehrer seien mehrheitlich links, die Richter, die Wissenschaftler und überhaupt die ganze Elite. Vielleicht sollte man sich fragen, ob diese nicht einfach recht haben.
      10 3 Melden
    • Kubod 05.01.2018 20:36
      Highlight @unbearable und Posersalami etc.

      Mein Votum meint ja auch alle Jounalisten. Solange ich am Kiosk oder online entscheiden kann, welche Zeitung ich kaufen will, ist mir die politische Einfärbung der Beiträge egal. Beim Staatsfernsehen hab ich diese Wahlmöglichkeit nicht. Da wird ohne Einfluss von aussen 1,3 Milliarden Steuergeld ausgegeben.
      Ich habe mich bei der Tagesschau oder Echo der Zeit ausgeklinkt, als ich feststellte, dass meiner Meinung nach einseitig berichtet wurde. Trotzdem zahl ich weiter dafür und helfe damit Meinungen zu verbreiten, die ich nicht teile.
      2 9 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 21:38
      Highlight Hast du auch mal echte Argumente, statt die ewig gleich lahme Leier mit den bösen Linken Propaganda?
      Was hättest denn gern zu Flüchtlingen gehört?
      7 4 Melden
    • Kubod 05.01.2018 21:58
      Highlight @Fabio74
      Ein länger dauernder Prozess in mir, den ich kurz zusammengefasst habe. Eine Anreihung von kleineren Dingen. Die Gewichtung der Interviewpartner, die Auswahl der Interviewpartner, die Auswahl oder eben das Weglassen von Themen, die zur Sprache kamen. Die Versuche, ganz bewusst eine Stimmung in die eine Richtung zu erzeugen und dafür auch Information wegzulassen, die zum vollen Verständnis nötig gewesen wäre.
      Ich hab mich etwa da ausgeklinkt, als vornehmlich Fotos Müttern und ihren Kindern auf der Flucht gezeigt wurden, als schon lange klar war, dass ca. 80% Männer kommen.
      3 8 Melden
    • Posersalami 05.01.2018 23:24
      Highlight @Schweizer Bünzli: Wenn alle anderen blöd erscheinen, liegts meistens an einem selber. Es ist klar, das vom rechten Rand aus gesehen alles andere Links ist. Dies hat jedoch nur mit ihrer Perspektive zu tun.

      @Kubod: Was ist denn zB. mit der Rundschau, die immer wieder mal grössere Skandale aufdeckt? Ist das auch Links? Was konsumieren sie denn so an Medien? Da wäre ich jetzt wirklich gespannt.
      4 2 Melden
    • Posersalami 05.01.2018 23:27
      Highlight @ Kubod: Die Gewichtung der Interviewpartner stört mich auch schon lange! Schliesslich ist ihr Herr Blocher stolzer Träger des Titels, in Sendungen wie der Rundschau am meisten Interviewt worden zu sein. Auch diese penetranten SVP Granten wöchentlich in der Arena sind für mich nur schwer zu ertragen. Ich kann nicht verstehen warum man in gefühlt jeder Senden dieser Partei dermassen viel Bühne bietet! Ich hätte an deren Stelle lieber Leute aus Wissenschaft und Forschung, die Fakten präsentieren anstatt dummer Propaganda.
      5 2 Melden
    • Haiderfroh 06.01.2018 00:11
      Highlight @Kubod.
      Stimmt.
      Die Medien lügen nicht offen. Sie malen Zerrbilder, ziehen falsche Schlüsse, diskreditieren und diffamieren auf subile und weniger subile Weise die politischen Gegner.
      Die SRG ist hierfür ein Paradebeispiel.
      Schon einmal eine Parodie gesehen, die eine SP-Bundesrätin gnadenlos durch den Kakao zieht? Nein?
      Jetzt mache die Gegenprobe und ersetze SP-Bundesrätin mit SVP-Bundesrat.
      3 5 Melden
    • Kubod 06.01.2018 01:08
      Highlight @Posersalami
      Ich lese und sehe querbeet. Von WOZ, Taz, Titanic bis Weltwoche. Tagi und NZZ und einige englische und amerikanische, französische, italienische, israelische, arabische, russische Erzeugnisse. Ich lese, höre und sehe so vielfältig als möglich und seh dann, in welcher Ecke ein Kommentator steckengeblieben ist, ohne die Tatsachen wirklich zu kennen. Ich seh mir die Reden von Politikern von extrem links bis extrem rechts an und mach mir dann selbstständig meine Meinung zur Weltpolitik. Dazu kommen Jahre an Projektarbeit weltweit. Erfahrungswerte. Und du so?
      3 2 Melden
    • Kubod 06.01.2018 01:18
      Highlight @Posersalami

      Hmm. könnt's dran liegen, dass die SVP einen grossen Teil des Volkes repräsentatiert und deshalb auch gefragt wird, was er so denkt? Dieser Teil, dessen Denke Du so nicht nachvollziehen kannst? Hmm. Ich such gerade höfliche Synonyme für borniert.
      2 3 Melden
    • Kubod 06.01.2018 01:53
      Highlight @Posersalami
      Ah ja. Wie gesaagt, informiere ich mich so breit als möglich. Dabei bin ich auch auf dieses Bonmot gestossen.
      Hat was, das die aktuelle Verschiebung in der Parteienlandschaft gut beschreibt.
      1 4 Melden
    • ujay 06.01.2018 12:43
      Highlight @Kubot....hast du auch Zeit, das alles zu tun, was du hier vorgaukelst, bei diesem Pensum, das du in den Kommentarspalten absolvierst. Ich glaube dir kein Wort.
      5 1 Melden
  • Krankenhaus 05.01.2018 11:30
    Highlight Das Volch hat 2015 der Revision des Radio- und Fernsehgesetzes zugestimmt. Zählt der Volkswille nur, wenn er in die politische Agenda passt?
    57 10 Melden
    • demokrit 05.01.2018 13:03
      Highlight Mit Zufallsmehr und unter demokratiepolitisch sehr fragwürdigen Vorzeichen.
      9 54 Melden
    • demokrit 05.01.2018 13:39
      Highlight Stichworte: Stimmenkauf, knappste Abstimmung aller Zeiten, Einführung einer Steuer ohne Verfassungsgrundlage.
      7 44 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 14:57
      Highlight @demokrit

      Wo kann man Stimmen kaufen? Würde auch gerne ein paar kaufen.
      26 4 Melden
    • demokrit 05.01.2018 15:22
      Highlight Stimmenkauf ist, wenn du Abstimmenden monetäre Vorteile bei einer Annahme versprichst. In anderen Worten eine niedrige Billaggebühr, welche dann im Fall besagter Abstimmung auch noch von einer wehrlosen Minderheit (Halter von jur. Personen) berappt werden muss. Nebenbei hat man die Billaggebühr dabei auch noch schelmisch verfassungswidrig zur Steuer erklärt. Insofern: Demokratie ist ein wenig mehr als wenn zwei Wölfe denen man ein Dessert schmackhaft macht darüber abstimmen, den Fuchs zu verspeisen und dabei noch die Verfassung gebrochen wird.
      6 17 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 15:47
      Highlight @denokrit Genau diese Arroganz und Verlogenheit der Rechten widern mich an.
      Gewinnt ihr egal wie knapp, gomt der Volkswille absolut. Die Verlierer haben zu schweigen. Jede Kritik wird als Verrat gebrandmarkt!
      Verliert ihr, wurden Stimmen gekauft, wurde betrogen, manipuliert und gelogen. Und selbstverständlich muss dann Rücksicht genommen werden.
      Viel deutlicher kann man seine antidemokratische Haltung nicht zeigen!!
      21 2 Melden
    • FrancoL 05.01.2018 16:23
      Highlight @demokrit wie er im Dutzendformat existiert. Stimmenkauf ist für Dich ein Problem? Machen wohl nur die Linken weil sie ja soviel Geld haben. Einführung einer Steuer ohne Verfassungsgrundlage, also durch die Mehrheit alleine getragen oder willst Du plötzlich doch die Demokratie in Frage stellen? Knappe Abstimmung und? Hat die Demokratie ein Problem damit? wohl kaum.

      Zudem beim Thema Stimmenkauf würde ich etwas kürzer treten, denn da könnte man Dich Fragen woher weisst Du denn das und wen bezichtigst Du genau OHNE ihn für die Straftat belangen zu lassen? Fehlen Dir die Beweise?
      13 4 Melden
    • demokrit 05.01.2018 16:39
      Highlight Fabio: 1. Ich bin überhaupt nichts rechts. 2. Eine andere knappe Abstimmung war die Masseneinwanderungsinitiative: Da kann ich aber solche Demokratiedefizite in der Bundesverwaltung von Frau Leuthard (übrigens dieselbe Dame, die auch die angenommene Alpenschutzinitiative niemals umgesetzt hat!) nicht feststellen. So viel zur Demokratiewürdigkeit der Schelmine Leuthard.

      P.S. Ich habe die MEI damals abgelehnt.
      4 8 Melden
    • demokrit 05.01.2018 16:58
      Highlight FrancoL: Man hat über die Steuer aber nicht als Steuer abgestimmt, sondern Dank Leuthardscher Trickserei als Billaggebühr:
      https://www.blick.ch/news/politik/aus-billag-gebuehr-wird-steuer-ist-die-srg-abstimmung-illegal-id3742265.html

      Der Stimmenkauf ist verbrieft:
      "Tiefere Abgaben: Dank diesem Systemwechsel kann die Abgabe für Haushaltegesenkt werden. Weil die Finanzierung breiter abgestützt wird, zahlen Haushalte für Radio und TV nur noch rund 400 statt 462 Franken pro Jahr. Für Unternehmen hängt die Höhe der Abgabe vom Umsatz ab" Erläuterungen des Bundesrates,Volksabstimmung vom 14.06.2015
      2 14 Melden
    • FrancoL 05.01.2018 17:20
      Highlight @demokrit; UND Wo genau siehst Du einen Stimmenkauf? Wenn Du solche Texte als Stimmenkauf ansiehst mein Lieber dann musst Du bei 2 von 3 Abstimmungen von Stimmenkauf sprechen und schleunigst die Schweiz verlassen, denn die Demokratie würde ja nicht mehr funktionieren. Kompromisse sind im weitesten Sinn Stimmenkauf, Listenverbindungen sind im weitesten Sinn Stimmenkauf, die Drohung mit einem Referendum ist im weitesten Sinn Stimmenkauf. Ich könnte diese Liste um dutzende von Beispielen ergänzen.
      Merkst Du nicht in welche Sackgasse Du geraten bist?
      10 2 Melden
    • FrancoL 05.01.2018 17:24
      Highlight @demokrit; Nun zum Verstoss gegen die Verfassung. Wir haben kein Verfassungsgericht, das sollte Dir bekannt sein. Und Du gehörst wohl auch zu denen die ein Verfassungsgericht ablehnen, wohl mit der Begründung, dass das Volk die Verfassung schützen soll, also legt das Volk fest was Verfassungsrechtlich Sache ist.
      Nun Was hat das Volk zu dieser Abstimmung verfassungstechnisch beanstandet? Nichts, gar nichts, also ist es doch nicht so ganz ein Verstoss gegen die Verfassung, ob das Hettich gerne sieht oder nicht!
      10 3 Melden
    • Tobii 05.01.2018 17:35
      Highlight demokrit: Ist die No-Billag-Initiative auch "Trickserei" und "Stimmenkauf"? Sie lockt auch mit tieferen Gebühren:

      "Die No-Billag-Initiative entlastet die Bürger: Es gibt viele Menschen, die jeden Rappen umdrehen müssen und sich keinen Luxus leisten können. Gerade für diese Menschen ist die Abschaffung der Billag-Zwangsgebühren enorm vorteilhaft."
      13 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 17:53
      Highlight "Stimmenkauf ist, wenn du Abstimmenden monetäre Vorteile bei einer Annahme versprichst."

      Hoppla. Dann kommt jede Steuersenkung per Definition nur mit "Stimmenkauf" zustande.
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    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 18:02
      Highlight Die No-Billag-Initiative entlastet aber gerade die Ärmsten nicht, die EL-Bezüger. Diese müssen keine Billag bezahlen, erhalten aber das volle Programm.
      7 1 Melden
    • Posersalami 05.01.2018 18:20
      Highlight @demokrit: Ja aber die Gebühr ist doch gesenkt worden auf aktuell 365.- / Jahr? Also hat man die versprochenen 400.-/ Jahr sogar noch unterboten!
      9 0 Melden
    • demokrit 05.01.2018 18:28
      Highlight Frankie, Architetto im Unruhestand. Ja, wenn ich jemandem ein Tofusandwich anbiete, dass ein anderer bezahlen darf (der nicht einmal abstimmen kann), dann ist das schon Stimmenkauf, sprich direkte Abstimmungsbeeinflussung durch Bestechung. Das ist auch der Unterschied zu den genannten Beispielen.

      "Dann kommt jede Steuersenkung per Definition nur mit "Stimmenkauf" zustande."

      Nö. Da wird nicht versprochen, ein anderer dürfe die Gebühr dann bezahlen und die Gebührenmasse bleibe gleich..
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    • FrancoL 05.01.2018 18:36
      Highlight @Scheizer Bünzli; Demokrit gehört zu den selektiv Wahrnehmenden. ER bestimmt wann es um einen Kauf geht oder nicht. Gute Argumente wie Steuersenkungen oder Änderungen von Bezugsquellen um Abgaben zu sparen gehören dann eben selektiv zum Stimmenkauf oder eben je nach seinem Gusto nicht.
      Wenn Stimmenkauf Vorteile für die einen oder anderen bedeutet, dann geschieht das bei 9 von 10 Abstimmungen und Stimmenkauf ist Trumpf, also sind wir eine Bananenrepublik aber sicherlich keine Demokratie. Dachte immer Demokrit achte die Schweiz als eine der besten Demokratien.
      7 1 Melden
    • demokrit 05.01.2018 18:39
      Highlight Aus der Tatsache, dass wir kein Verfassungsgericht haben, leitet sich nicht ab, dass die eidg. Bundesverwaltung die Verfassung nach Lust und Laune brechen darf, um diesen Umstand für sich auszunutzen. Der Verfassungsbruch wurde sehr wohl beanstandet und das nicht bloss von den beiden Staatsrechtlern (die sich im Unterschied zu dir mit der Materie auskennen). Es kam zu mehreren Abstimmungsbeschwerden in obiger Sache. Das BGer muss gesetztes Recht jedoch gezwungenermassen anwenden.
      2 6 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 18:40
      Highlight @demokrit: Du plapperst irgendwelches Zeug und wenn man darauf antwortet, machst eine neue Baustelle auf.
      Ahnung vom Rechtsstaat Schweiz hast auch keine. Das Parlament schafft nach einem Verfassungstext ein Ausführungsgesetz und beschliesst dies mit Mehrheit Und diese MEhrheit ist und war bürgerlich-rechts.
      Gegen dieses Gesetz kann das Referendum ergriffen werden. Was bei der Umsetzung der MEI eben nicht passierte.
      Die Alpenschutzinitiative-Umsetzung wurde rausgeschoben bis zur Eröffnung des Ceneri rausgeschoben. Im Übrigen entscheidet der Bundesrat als Gesamtgremium.
      10 2 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 18:42
      Highlight Nachtrag: Demokrit: Wo wurden Stimmen gekauft wo wurde manipuliert. Liefere Beweise.
      RTVG als Verfassungswidrig zu bezeichnen, machen Antidemokraten.
      Unsere Rechten wollen kein Verfassungsgericht, sie wissen schon warum. Ergo ist was beschlossen ist, gültig. Punkt.
      8 0 Melden
    • FrancoL 05.01.2018 19:04
      Highlight @Demokrit; Dann war es aber kein Verfassungsbruch! Was redest Du da für einen Unsinn. ZUDEM das BG hat in Sachen Verfassung (außer m.W. bei kantonalen Verfassungen) KEIN Urteilsrecht, sonst würde es Verfassungsgericht heissen. Der eigentliche Verfassungshüter ist das Volk.
      Aber es hat bei Dir wirklich keinen Sinn, denn sonst müsste ich ja auch erwähnen dass es zB bei der MEI auch Rechtsexperten gab die die Verfassung geritzt sahen und bei der DI ebenfalls.
      6 1 Melden
    • demokrit 05.01.2018 19:54
      Highlight Fabio: Du darfst dir gerne meinen Link mit den zitierten Rechtsprofessoren zu Gemüte führen, alles andere als Antidemokraten deiner sozialistischen Gesinnung. Du redest vollkommen an der Sache vorbei, die RTVG-Steuer wurde dem Volk VOR der Abstimmung rechtswidrig und amtsmissbräuchlich als angebliche Gebühr statt als Steuer aufgelegt. Die Alpenschutzinitiative wurde bis heute nicht umgesetzt, wie du jederzeit dem Abstimmungstext entnehmen kannst. Den Stimmenkauf habe ich für Leute, die des Lesens und Verstehens mächtig sind, ebenfalls belegt.
      1 8 Melden
    • demokrit 05.01.2018 20:03
      Highlight "Gute Argumente wie Steuersenkungen oder Änderungen von Bezugsquellen um Abgaben zu sparen gehören dann eben selektiv zum Stimmenkauf oder eben je nach seinem Gusto nicht."

      Es ist eine graduelle Frage. Hier ist die Sache aber sehr direkt und offensichtlich: Du, lieber unmündiger Bürger sparst 60.-, wenn du Ja sagst, dass eine Andere, die nicht abstimmen darf, die 60.-, die du zahlen müsstest, für dich bezahlt. Das Argument ist schlecht, weil bei einer Steuersenkung in der Regel alle progressiv betroffen sind und in der Regel ein Minderheitenschutz greift. Beides hat nichts mit mir zu tun.
      1 9 Melden
    • FrancoL 05.01.2018 21:25
      Highlight @Demokrit:
      Verkriechst Dich immer hinter Deinen Aussagen?
      Wieso keine Antwort auf die Tatsache das beim fehlendem Verfassungsgericht das Volk dies übernimmt und wenn er es nicht übernimmt ist keine Verfassungwiderigkeit gegeben?
      Wieso keine Antwort dass bei 9 von 10 Abstimmungen Vorteile für Gruppierungen gegeben sind und somit nach Deiner These dies alles Stimmenkauf wäre.
      Bist Du derart borniert, dass Du nur erzählen kannst und nichts beantworten?
      5 0 Melden
    • FrancoL 05.01.2018 21:30
      Highlight @Demokrit; Schwacher bis ganz schwacher Versuch den Stimmenkauf bei den einen Abstimmungen zu relativieren. Eine Nummer die weit in den Bereich der Unmündigkeit geht und zeigt dass offensichtlich die Demokratie bei Demokrat nicht angekommen ist. Dann der Versuch mit der progressiven Betroffenheit bei den Steuersenkungen, wohl die BV vergessen?
      Sorry: lausiger Lausbubentrick.
      5 2 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 21:43
      Highlight @Demokrit: Ich habe dir geschrieben zum Thema Alpeninitiative. Lesen würde helfen.
      Deine Behauptung bleibt eine Lüge. Ihr Rechten wollt kein Verfassungsgericht, also ist alles Staat und Volk beschliessen korrekt. Ob dies irgendwelche Staatsrechtler anzweifeln, ist schlicht irrelevant. WEil um einen angeblich falschen Entscheid anzufechten, bräuchtest du ein Verfassungsgericht. Und hier beisst sich die Katze in den Schwanz
      Falsch: Antidemokratisch ist es verlorene Abstimmungen unter das Motto Beschiss, Manipulation etc zu stellen, weil einem das Ergebnis nicht passt....
      3 2 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 21:44
      Highlight TEil 2: ... aber wenn man Abstimmungen gewinnt, dann den Entscheid absolut gelten lassen zu wollen und jede Kritik zu unterdrücken.
      Mich als sozialistisch zu bezeichnen ist gelinde gesagt sehr schwach. Aber wenn man keine Argumente mehr hat.
      5 3 Melden
    • demokrit 06.01.2018 11:59
      Highlight Franco: Schwacher Einwand. Deine Behauptung ist nämlich falsch. Die Bundesverwaltung hat die Vorlage so zur Abstimmung gebracht. Das Volk kann nur darüber abstimmen, es hat aber keine Möglichkeit dagegen gerichtlich vorzugehen, da kein Verfassungsgericht existiert. Deine Behauptung ist schlichtweg Unsinn.

      Die Behauptung, dass "9 von 10 Abstimmungen Vorteile für Gruppierungen" bedingen, habe ich durchaus beantwortet. Diese ist ebenfalls sachlich falsch. Bei den meisten Abstimmungen, die Vorteile versprechen sind alle betroffen oder es gibt keine direkte Kausalität. Dito Minderheitenschutz.
      1 4 Melden
    • demokrit 06.01.2018 12:07
      Highlight @FrancoL: Die Tatsache, dass du Abstimmungen annimmst, die auf verfassungswidrige Art zu Stande gebracht wurden, bringt deine dein mangelndes Verständnis eines demokratischen Rechtsstaates (in deinen Worten: Deine eigene Unmündigkeit) ja gut zum Ausdruck.

      Steuern wären in der Tat nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit zu entrichten, weshalb die SRG-Kopfsteuer auch dann ein verfassungsrechtliches Kuriosum darstellen, wäre sie nicht rechtswidrig durch Bundesbern eingeführt worden.
      1 4 Melden
    • demokrit 06.01.2018 12:22
      Highlight Die Täuschung des Stimmbürgers ist hier gegeben, das Bundesgericht hat die Billaggebühr als Steuer klassifiziert und der Billag untersagt, aus diesem Grund Mehrwertsteuer geltend zu machen.

      "Antidemokratisch ist es verlorene Abstimmungen unter das Motto Beschiss, Manipulation etc zu stellen, weil einem das Ergebnis nicht passt...."

      Das mache ich ja gerade nicht, sondern führe im Gegensatz zu deiner Kritik an der MEI sachlich nachvollziehbare Gründe auf, wieso die RTVG-Abstimmung alles andere als verfassungskonform war, was demokratiepolitisch für das Land ein Armutszeugnis darstellt.
      1 5 Melden
    • FrancoL 06.01.2018 17:57
      Highlight @demokrit: Wenn ein Anliegen verfassungswidrig zur Abstimmung kommt und mangels Verfassungsgericht nicht gestoppt wird, hat das Volk das letzte Wort. Verstehst Du das oder muss ich es in einer anderen Landessprache posten? Das Volk kann sich nun gegen dieses Begehren wenden WEIL es verfassungswidrig ist, tut dies das Volk nicht so ist es mit der Abweichung von der Verfassung, da es die letzte Instanz ist, einverstanden.
      Bei vielen Abstimmungen, z.B. MEI und DI wurde deren Verfassungskonformität von Rechtsgelehrten in Frage gestellt, die Abstimmung hat das geregelt, das Volk hat das letzte Wort.
      3 2 Melden
    • Posersalami 06.01.2018 20:43
      Highlight @FrancoL: Ja genau, das Volk legt die Verfassung aus. Hätten sie wohl gerne!
      2 0 Melden
    • FrancoL 06.01.2018 20:50
      Highlight @demokrit: es würde sich bei Deiner Denke die Frage stellen: WER kann eine Abstimmungsvorlage denn als nichtig und falsch deklarieren?
      Wer genau und mit welcher Rechtsgrundlage?
      Kannst Du uns das darlegen und vergiss das Bundesgericht, weil dieses in Sachen Verfassung NICHTS zu sagen hat.
      Einfache Frage mit einer einfachen Antwort.
      Wir sind ganz Ohr.
      2 0 Melden
    • FrancoL 06.01.2018 22:52
      Highlight @posersalami: hast du eine andere Instanz wenn das Verfassungsgericht fehlt?
      Bin ganz Ohr:
      Instanz und deren Rechtsgrundlage um einen rechtsgültigen Entscheid zu fällen?
      0 0 Melden
    • FrancoL 06.01.2018 22:57
      Highlight @posersalami: hat nichts mit gern oder nicht gern zu tun. Eine Initiative wird von der Kanzlei einer Rahmenprüfung unterzogen und Firmfehler werden geahndet. Inhaltlich hat die Kanzlei keinerlei Grundlagen.
      0 0 Melden
    • demokrit 07.01.2018 11:41
      Highlight "Wenn ein Anliegen verfassungswidrig zur Abstimmung kommt und mangels Verfassungsgericht nicht gestoppt wird, hat das Volk das letzte Wort."

      Das es das letzte Wort hat ändert nichts am Umstand, dass es über eine Definition getäuscht wurde. Genau wie der Betrüger nicht geltend machen kann, das Opfer habe sich ja täuschen lassen.

      "Das Volk kann sich nun gegen dieses Begehren wenden WEIL es verfassungswidrig ist, tut dies das Volk nicht so ist es mit der Abweichung von der Verfassung"

      Nein, das kann es eben nicht, weil das Spezialwissen bedingt hätte, das es nicht besass.
      0 1 Melden
    • demokrit 07.01.2018 11:50
      Highlight "MEI und DI wurde deren Verfassungskonformität von Rechtsgelehrten in Frage gestellt"

      Auch falsch, es wurden nicht klare Verfassungsvorgaben (keine neue Steuer ohne Volksabstimmung!) sondern Fragen des übergeordneten internationalen Rechts in Frage gestellt (und darüber herrschte in der Lehre im Übrigen gar keine Eindeutigkeit).

      In der Schweiz entscheidet der Souverän. Das RTVG-Beispiel spricht nicht dagegen. Denn eine Täuschung des Stimmbürgers über den Charakter einer Steuer ist eine kriminelle und amtsmissbräuchliche Handlung, genau wie Betrug eine kriminelle Handlung ist.
      0 0 Melden
    • FrancoL 07.01.2018 11:50
      Highlight @Demokrit; Meine Frage also nicht verstanden! Wie wird in der Schweiz sichergestellt dass Betrug und Täuschung bei Abstimmungsvorlagen geahndet werden können?
      Instanz und deren Rechtsgrundlage?
      Einfache Frage, einfache Antwort erwartet, denn langsam geht DU mit Deinen Unterstellungen an die Abstimmungsvorlagen mehr als nur weit.
      0 0 Melden
    • FrancoL 07.01.2018 12:31
      Highlight @Demokrit: übrigens bei fast allen Abstimmungen gibt es zum Text sich widersprechende rechtliche Thesen! Aber man kann natürlich wie Du die einen Thesen stützen, die anderen dann eben als widersprüchlich taxieren. Dies sei Dir auch nicht genommen, da Du offensichtlich im Recht richtig gut bewandert bist und natürlich in der Lage da zu urteilen was Sache ist und was nicht.
      Nun sprichst Du wieder von kriminellen Handlungen und ich frage nun zum 4 x nach:
      WER kann eine Abstimmungsvorlage denn als nichtig und falsch deklarieren?
      Wer genau und mit welcher Rechtsgrundlage?
      1 0 Melden
    • FrancoL 07.01.2018 12:34
      Highlight @Demokrit;
      "Denn eine Täuschung des Stimmbürgers über den Charakter einer Steuer ist eine kriminelle und amtsmissbräuchliche Handlung, genau wie Betrug eine kriminelle Handlung ist"
      Also nochmals: Wie kann einen solchen SCHWERWIEGENDEN Tatbestand einklagen? Bei wem? und auf welcher Rechtsgrundlage?
      1 0 Melden
  • Ein Berner 05.01.2018 11:04
    Highlight Ein erhellendes Interview. Bigler demaskiert sich selbst. Ausser Parolen hat er nichts zu bieten. Erschreckend, wie leichtfertig, wie zynisch er in seinem, wie es scheint, persönlichen Kreuzzug gegen die SRG einen demokratischen Grundwert - ein unabhängiges Mediensystem - aufs Spiel setzt. No Billag zerstört die Medienvielfalt in der Schweiz.
    122 18 Melden
  • joevanbeeck 05.01.2018 10:56
    Highlight Dann hat Gewerbeverbands-Bigler sicher nichts dagegen wenn ich in Zukunft im nahen Deutschland einkaufe? Denn das ist auch freie Marktwirtschaft.
    121 9 Melden
    • Burkis 05.01.2018 13:53
      Highlight Skiferien in Austria ist auch schön günstig...
      26 2 Melden
    • RETO1 05.01.2018 19:03
      Highlight machst du ja schon
      1 4 Melden
  • Krankenhaus 05.01.2018 10:50
    Highlight Heute das öffentliche Fernsehen. Was kommt als nächstes? Die Krankenversicherung? So wie Trump Obama-Care abschaffen will? Sind diese Zwangsgebühren auch unerwünscht? Ich stimme NEIN zu NO BILLAG.
    119 17 Melden
  • rönsger 05.01.2018 10:39
    Highlight Bigler verlangt eine "ergebnisoffene" Diskussion über Sinn und Umfang des Service Public. Tschuldigung, aber genau diese Forderung zeigt ja seine verlogene Polemik auf: Der Service-Public-Bericht liegt seit Juni 2016 vor, und im März 2017 hat sich unser Parlament damit befasst (zu deutsch: hat darüber DISKUTIERT) und weiterführende Aufträge, z.B. ein neues Mediengesetz, erteilt. Frage: Von welchem Demokratieverständnis geht Bigler aus, wenn er zwar von Ergebnisoffenheit spricht, dann aber eine neue Diskussion fordert, wenn das Ergebnis dummerweise nicht seinen Erwartungen entspricht?
    96 7 Melden
    • FrancoL 05.01.2018 16:17
      Highlight Bei Bigler ist das alles sehr einfach gestrickt: Diskutieren heisst die Meinung seiner Leute vertreten. Über Zuwanderung diskutieren heisst dem Beipflichten was er als richtig erachtet.

      Das Hauptproblem ist doch dass bei den Diskussionen nicht das rauskommt was sich der Herr Bigler vorstellt und dann macht er es sich sehr einfach: ER negiert die Diskussion, eine alte Platte die er auch im Gewerbeverband immer wieder aufsetzt.
      Ich bin da wohl etwas einseitig, aber für mich ist Bigler fehl am Platz, doch die Mehrheit scheint da anderer Meinung zu sein.
      13 3 Melden
  • FrancoL 05.01.2018 10:38
    Highlight Herr Bigler: Eine privat finanzierte SRG unterliegt den marktwirtschaftlichen Tatsachen.
    Wer bezahlt befielt!
    Wer bezahlt der lenkt!
    Wer bezahlt der bestimmt den Umfang!
    Somit stehen Sie klar NICHT für eine unabhängige SRG ein zu zeigen einmal mehr was Sie vom Schweizer Volk halten wenn sie die Unabhängigkeit nicht stützen.
    Es wäre an der Zeit dass Sie IHREN JOB machen; nämlich zusammen mit den vielen KMUs eine Strategie zu erarbeiten zB um die älteren Mitarbeiter besser in die Arbeitswelt zu integrieren und damit einen aktiven Beitrag für die Reduzierung der Zuwanderung leisten würden.
    97 16 Melden
    • Haiderfroh 05.01.2018 11:48
      Highlight Wer bezahlt befielt!
      Wer bezahlt der lenkt!
      Wer bezahlt der bestimmt den Umfang!

      Das wäre ja dann unter vielen anderen ich, der Abonnent. Gut so. So soll es sein!
      15 43 Melden
    • FrancoL 05.01.2018 12:23
      Highlight @Haiderfroh, in erster Linie muss ein solcher Sender bestehen und der BV genügen, dann kannst Du natürlich gerne mit der nötigen Mehrheit den Rahmen abstecken.
      Um etwas abzustecken muss es dafür ein Feld geben, also die SRG bestehen um Sie mit einer Aufgabe zu betrauen.
      Dazu braucht es alles andere als ein NO-Billag, denn die zerschlägt die SRG ODER er drängt sie unter die Fittiche der Privatwirtschaft und dann lieber Intelligenzbolzen Haiderfroh hast DU selbst mit einer Mehrheit nichts mehr zu melden.
      Das ist wohl gut so wenn man KEINEN Service public mehr will. Überlege!
      36 8 Melden
    • Haiderfroh 05.01.2018 15:51
      Highlight @FrancoL
      Es gibt keinen zwingenden Grund, weswegen die SRG bestehen muss. Die SRG ist genau so sehr notwendig, oder entbehrlich, wie es Netflix, oder Pornhub sind.
      Die Nachfrage soll das Angebot bestimmen, und nicht eine Programmdirektion, die sich, wie die Made im Speck, an Steuermilliarden labt. Das jetzige System zwingt mich etwas zu kaufen, was ich nicht haben will. ich habe absolut null Mitspracherecht. Das ist geradezu eine mafiöse Erpressung. Dazu sage ich: Nein! Und zur Billag-Initiative sage ich: Ja!
      Deswegen geht die SRG nicht unter. Und wenn doch, dann hat sie das verdient.



      2 15 Melden
    • FrancoL 05.01.2018 17:14
      Highlight @Haiderfroh; Dann sind also Teile der Bundesverfassung bestens entbehrlich. Der Service Public, das Bedienen der anderen Sprachzonen und Minderheiten kein wichtiges Thema. Der Zusammenhalt wohl von Dir gar nicht erwünscht.
      Gut zu wissen, denn jeder soll seine Meinung haben, selbst zum Sinn der Bundesverfassung.
      Nur solltest Du uns erläutern wieso die SRG bei einem JA nicht untergeht. Das wäre das Mindeste dass Du zu erklären hast, denn die Gegner der No-Billag begründen an vielen Stellen wieso es nach einem Ja keine SRG mit einer Unabhängigkeit gibt.
      Erkläre uns wie die SRG weiter besteht!
      11 2 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 18:42
      Highlight @franco: Das kann er nicht, weil das sein Einflüsterer nicht erklärt hat.
      6 0 Melden
    • Haiderfroh 05.01.2018 18:46
      Highlight @FrancoL
      In der BV stehen viele sehr entbehrliche Dinge, z. B. die allgemeine Wehrpflicht. Item.
      Die SRG wird ein JA zur Billag-Initiative überleben, weil sie gutes Radio und Fernsehen macht, nicht wahr? Und wenn die SRG kein gutes Radio und Fernsehen macht, dann will es keiner sehen, oder höhren. Dann muss es auch nicht produziert und gesendet werden. Das wäre reine Geld- und Energieverschwendung. Dann wäre es absolut richtig, dass die SRG verschwindet. Aber weil die SRG ja sooooo gut ist (Qualitätsjournalismus!), wie die No-Billag-Gegner behaupten, dann hat die SRG nichts zu befürchten.
      0 8 Melden
    • FrancoL 05.01.2018 19:10
      Highlight @Haiderfroh;
      "Und wenn die SRG kein gutes Radio und Fernsehen macht, dann will es keiner sehen, oder höhren"
      Doch das ist total demokratisch. Soll ich Dir etwas sagen? ich verkehre vil im Tessin und das ist die RSI total hoch im Kurs, sie wird sogar sehr viel von Italien aus geschaut, was ein interessantes Zeichen ist.
      Aber klar DU bist die Schweiz und Du bist der Massstab.
      Wieso soll sie nichts zu befürchten haben, wenn sie plötzlich zu einem privaten UN wird? Nie bemerkt das bei den Privaten nicht die Qualität sondern die Ausrichtung wichtig ist?
      Du bist ehrlich ein riesen Banause!
      5 0 Melden
    • Haiderfroh 06.01.2018 00:02
      Highlight @FrancoL: Der Baunause bist Du. Was soll denn die SRG zu befürchten haben, wenn sie zu einem unabhängigen Unternehmen wird?
      Es gibt hunderte, wenn nicht Tausende von privaten Fernsehsendern, die mit einem Promille des Budgets der SRG auskommen. Wenn die RSI so beliebt sind, wie Du sagst, dann würden sie locker genügend Abonnenten in der Schweiz und in Italien finden, um einen TV-Kanal betreiben zu können.
      Und wenn es kostenmässig eng wird, dann kann die RSI für ein Butterbrot auch via Twitch und Youtube senden. Heute kann jeder mit Null Franken einen TV-Sender betreiben.
      0 6 Melden
    • FrancoL 06.01.2018 00:45
      Highlight @Haiderfroh;
      "Es gibt hunderte, wenn nicht Tausende von privaten Fernsehsendern, die mit einem Promille des Budgets der SRG auskommen"
      Und diese Sender sind dann unabhängig? Ist man Unabhängig wenn man von den Werbeeinnahmen leben muss?
      Sagt Dir Breitbart etwas? Sicherlich! und was genau machen nun dort die Geldgeber? SIE BEEINFLUSSEN!
      Nicht das ich Deka dass Du das verstehst, aber Du könnest ja versuchen dies zu prüfen. Ich könnte Dir gerne auch noch Eineige andere Grossen Gefässe angeben die alles andere als unabhängig sind, das musste sogar der Redaktor unserer Regionalzeitung erfahren.
      4 0 Melden
    • Haiderfroh 06.01.2018 01:03
      Highlight @FrancoL
      Gemäss Deiner Argumentationslinie ist die SRG abhängig und beeinflusst vom Staat, weil die SRG fast ihre gesamten Einkünfte aus einer einzigen Hand erhält, nämlich dem Staat.
      Im Vergleich dazu, sind Werbeeinnahmen die pure Demokratie für einen TV-Kanal.
      Die SRG ist also ein Staatssender. So etwas wie Nordkorea-TV, nur grösser und viel teurer, mit pompösen Salären und Posten auf Lebenszeit, wie beim Genossen Kim Jong-un und Konsorten.
      Ein Staatssender kann unmöglich unabhängiger sein, als ein privater Sender. Ein Staatssender ist zu 100 % abhängig. Mehr geht nicht.
      0 5 Melden
  • koks 05.01.2018 10:36
    Highlight ich mache mir da keine sorgen. eine politische minderheit wird nicht einen mehrheitsfähigen ausgewogenen service public abschaffen können.

    ebenso wird uns keine politische minderheit einen staatssender aufdrücken können, der politisch einseitig und gegen die interessen der bevölkerungsmehrheit agitiert.

    sehe das also entspannt.
    15 39 Melden
  • Töfflifahrer 05.01.2018 10:31
    Highlight Einer der obersten "Abzocker" lästert über SRF als Abzocker?! Wow soviel zur Glaubwürdigkeit. Er ist nur dagegen weil einige Grossunternehmen mehr zahlen müssten.
    Die gepredigte Mantra der Privatisierung und dass der Markt das richtet hat sich nachweislich als Märchen erwiesen und funktioniert im Bereich Service Public sowieso nicht. Aber es ist nicht abzustreiten, dass die Privatisierungen einigen wenigen sehr volle Konten bescherte, die Mehrheit aber ausser eingeschränkten Dienstleistungen, nichts davon hat oder sogar draufzahlen muss. FDP ist nur Klientelpolitik für Reiche!
    82 9 Melden
  • D(r)ummer 05.01.2018 09:59
    Highlight "Die SRG-Chefs geben heute ohne parlamentarische Kontrolle und am Souverän vorbei über 1.2 Milliarden Franken Steuergelder quasi mit einem Blanko-Check aus. " Joah, da gebe ich ihm recht.

    Die SRG sollte mMn ihren Schwerpunkt auf politische Neuigkeiten legen. Gestern im 10vor10: In Florida hat's Schnee... Wayne interessiert's?

    Es wäre vernünftig, über den Service Public zu debattieren und nicht ob man wichtige Artikel (Neutrale Berichterstattung) in der Bundesverfassung streichen will.
    21 30 Melden
    • phreko 05.01.2018 11:42
      Highlight Schnee in Florida: schon mal was von Klima-extreme und Klimawandel gehört?
      36 6 Melden
    • einmalquer 05.01.2018 12:29
      Highlight Es ist richtig, dass das Parlament keine Kontrolle über die SRG hat - denn erst dann wäre die SRG ein "Staatsfernsehen" und nicht mehr unabhängig
      42 2 Melden
    • D(r)ummer 05.01.2018 13:18
      Highlight @phreko
      Jep, schon ziemlich viel. Aber diese Meldung könnte das SRF wirklich den Printmedien überlassen.



      3 16 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 15:01
      Highlight @D(r)ummer

      Eine einzige unnötige Meldung, und schon wird der ganze Laden geschlossen. Wow.
      16 2 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 15:48
      Highlight Und? Für manchen endet die Welt nicht in Herrliberg und im Moutathal
      5 1 Melden
    • D(r)ummer 05.01.2018 16:30
      Highlight @Schweizer Bünzli
      Ne, so meinte ich das nicht ;)

      Das SRF dürfte ruhig mehr CH-Politikgeschehen in der Tagesschau/10vor10 bringen und da oder dort einige Dinge abstreichen.

      Sonst geht das heutige Theater der Billag-Gegner in Zukunft wieder von vorne los.

      4 1 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 21:47
      Highlight Zum Glück bestimmt weder die Politik noch du was die SRG senden darf. Es soll Leute geben, die sich auch interessieren was auf der Welt passiert. Und es darf auch mal anderes als Mord und Totschlag sein.
      Und wenn es alle 29 Jahre mal schneit in Florida darf man dies auch mal berichten.
      3 0 Melden
  • Graustufe Rot 05.01.2018 09:57
    Highlight 2)In einem Punkt hat Hr. Bigler mMn Recht: Es war arrogant und falsch das damalige Ja zur Revision des Radio- und TV-Gesetzes (RTVG) einfach zu ignorieren. Die SRG ist mMn wirklich reformbedürftig. z.B. fände ich weniger Werbung und dafür weniger Spielshows gut. Die könnte man samt eines Teils des Werbevolumens an die Privaten abgeben. Warum nicht 2,3 Stunden TV-Sendepause pro Tag? Nichts gegen Herrn Cina als SRG-VR-Präsident. Nur fällt auf, dass er ein Parteifreund der obersten SRG-Chefin ist. Zufall?
    37 18 Melden
    • Snowy 05.01.2018 10:14
      Highlight Genau. Falls die Abstimmung verloren geht, dann genau deswegen!

      Hoffen wir, dass es trotzdem nochmals gut geht.
      18 4 Melden
    • FrancoL 05.01.2018 10:30
      Highlight Jeder Service public braucht neben den Kernsendungen auch Begleitsendungen die den Service Public stützen und begleiten, damit die Hautaufgabe auch wahrgenommen wird.
      Es ist eine falsche Annahme dass ein Sender genutzt wird der nur Kernbotschaften absetzt, das ist der Tod dieses Sendegefässes.
      Würde man eine Umfrage starten würden viele dieser Begleitsendungen einem Teil der Stimmbürger nicht passen, so wie Dir die Spielshows. Anderen gefallen diese gut.
      Es geht darum einen lebendigen Service Public Sender zu erhalten und die Begleitsendungen (Unterhaltung) werden sich mit der Zeit ändern.
      47 8 Melden
    • Walter Sahli 05.01.2018 10:37
      Highlight Wie lange bleibt ein Sender bei Dir auf den vorderen Speicherplätzen, wenn er immer schwarz ist, wenn Du durchzappst?
      46 8 Melden
    • Graustufe Rot 05.01.2018 13:45
      Highlight @Francol. Nur zur Präzisierung: Ich hab gar nichts gegen Spielshows, einige gefallen mir sogar. Ich finde aber, das könnten die Privaten machen. Es ist auch nur eine Idee, man verlangt in diesem Forum ja gerne konkrete Vorschläge. Ich werde übrigens mit Ueberzeugung NEIN stimmen.
      @Walter Sahli. Ich hab ja ein Fernseprogramm, dank dem ich weiss, wann nicht gesendet wird. Durchzappen ist daher unnötig. Aber man kann nat. anderer Meinung sein. Ist o.k.
      7 1 Melden
    • FrancoL 05.01.2018 13:52
      Highlight @Wölfli: Finde es sehr gut dass Du nein stimmst. Fast alle Begleitsendungen könnten die Privaten machen und da liegt auch der Hund begraben. Ein Sender mit dem Service Public wäre dann ohne diese Sendungen die die Privaten auch machen könnten was genau, genau der Sender den Walter Sahne beschreibt. Die grosse Masse der TV Konsumenten ist bequem, das weiss man in der TV Industrie und setzt auf diese Bequemlichkeit. Auch ich suche mir Sendungen aus und guck dann TV, aber in meiner Umgebung wird das eher nicht gemacht, man lässt sich berieseln und nimmt dann und wann was interessantes mit.
      11 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 15:04
      Highlight Nein, das SRF soll für alle etwas haben, auch für die, die gerne Spielshows gucken. Sonst haben wir erst recht solche Debatten.

      Stell Dir vor, das SRF würde nur den Kontext auf SRF 2 Kultur und die Sternstunde Philosophie anbieten, und alle müssten dafür, und nur dafür, zahlen.
      14 2 Melden
    • Graustufe Rot 05.01.2018 16:27
      Highlight o.k., Ihr habt mich überzeugt. Stimme eh Nein.
      8 1 Melden
  • christian_meister 05.01.2018 09:54
    Highlight Mir geht der Bigler schon länger deftig auf den Sack. Er setzt sich faktisch nur für die Grossen ein. Die Anliegen eines Kleinunternehmen, wie ich es habe, sind ihm egal. Ich habe mich schon mehrfach beschwert. Schliesslich bin ich Mitglied des Gewerbeverbands. Weil mich nervte was Bigler in der Gewerbezeitung schrieb, bekomme ich dies nun nicht mehr. Es gab nie eine Antwort auf sachliche Kritik. Aber trotzdem bin ich Mitglied, den mein lokaler Gewerbeverein macht tolle Arbeit die ich Unterstützen will. Bei der Billag handhabe ich das gleich. Deshalb stimme ich Nein
    114 13 Melden
    • Dominik Treier (1) 05.01.2018 10:58
      Highlight Das sehe ich genau so... Stichwort Steuerreform... Habe noch selten ein Kleinunternehmen gesehen, dass 1. überhaupt viel Gewinn macht der zu versteuern wäre, denn in der Regel ist der Spielraum sehr klein und 2. sich eine Steueroptimierungsabteilung von 50 Leuten leisten kann um diese Lücken die da geschaffen werden auszunutzen... Wünschte mir nur dass mehr Gewerbler erkennen würden, dass es hier nur um Grosskonzerne, Reiche und Geld scheffeln geht anstatt nur dieser elenden missgünstigen und von Neid auf die, die sonst schon nichts haben, getriebenen Wutbürgerpropaganda zu glauben...
      57 4 Melden
    • blaubar 05.01.2018 11:12
      Highlight noch ein neuer Kommentarschreiber. Wieviel gibts pro Anti-Nobillag-Kommentar, he? Sind plötzlich viele neue Namen mit eindeutigen Absichten unterwegs. Passt gut zum Artikel gestern auf 20min:

      http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Billag-23639400
      7 74 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 11:22
      Highlight @blaubar Warum auf den Kommentierer einprügeln anstatt Stellung zum Artikel zu nehmen?
      Gut wacht die Schweiz auf und stellt sich den Biglers in den Weg.
      53 3 Melden
    • christian_meister 05.01.2018 12:11
      Highlight @blaubar ich habe nicht so viel Freizeit um alles zu kommentieren... oder das Thema interessiert mich nicht. Aber von mir gibts auf Watson bestimmt über 50 Kommentare von mir.
      24 0 Melden
    • blaubar 05.01.2018 13:05
      Highlight Teile Biglers Meinung ausnahmsweise voll und ganz. Ich möchte gerne weniger bezahlen als 460.-(auch weniger als 365.- by the way), dies weil ich keinen TV habe und nutze und weil für mich 460.- sehr viel Geld ist.
      Ich finde es eine absolute Frechheit, dass ich zahlen muss für etwas, was ich nicht will. Und abgesehen davon ist es überhaupt kein Service Public, sondern pure Unterhaltung, zu 90%.
      9 41 Melden
    • Platon 05.01.2018 13:43
      Highlight @christian
      Vielen Dank für deine Worte. Ich besitze zwar kein KMU, aber auch ich kann manchmal kaum glauben, dass Bigler angeblich das Gewerbe vertritt. Es wird Zeit, dass der Gewerbeverband endlich für die Leute einsteht, die er vertreten sollte und nicht blosse hardcore-libertäre FDP-Politik vertritt!
      30 3 Melden
    • Graustufe Rot 05.01.2018 13:53
      Highlight @Christian Meister. Sie sind Kleinunternehmer. Meine Schwester ist Kleinstunternehmerin und berichtet mir regelmässig über immer neue haarsträubende Schikanen seitens der Gemeindeverwaltung. Formularitis pur, die dann oft auch noch mit Bearbeitungsgebühren verbunden ist. Ich fragte mich schon oft, wo da der Gewerbeverband ist. Der zieht nicht erst unter Herrn Bigler stramm das neoliberale FDP/SVP-Parteiprogramm durch. Da interessieren die Nöte vom Flicklädeli und dem Dorfmetzger halt wenig bis gar nicht.
      17 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 15:05
      Highlight @blaubar

      Ich kriege pro Anti-No-Billag-Kommentar 100 Franken! Kannst auch einsteigen bei uns, wenn Du etwas knapp bei der Kasse bist ... ;-)
      6 1 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 15:50
      Highlight @blaubar Liefere Abtworten zu deinen Unterstellungen!
      10 1 Melden
    • christian_meister 05.01.2018 18:20
      Highlight @ Wöfli beim Lamm Ich empfinde es ähnlich. Die Gemeinde geht zwar noch. Schlimmer ist Kanton und Bund. Die Gebühren werden massiv erhöht. Die Berufsausübungsbewilligung kostet CHF 750.- davor war sie kostenlos. Statt Berufsschule gibts immer mehr ÜKs. Die bezahlt der Ausbildungsbetrieb. Und dann spart Schneider-Ammann noch bei den Höheren Fachschulen. (Natürlich nicht bei der für Landwirtschaft. Die bekommt pro Stundent mehr als das Fünfache an Geldern). Das Defizit von mehreren 100'000 bezahlt die Branche mit "Solidaritätsbeiträgen". Ich habe nie erlebt, dass Bigler sich da eingesetzt hätte.
      6 0 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 19:27
      Highlight @blaubar: Ich möchte auch auf den Egotrip. Schaffen wir diesen blöden Finanzausgleich ab. Schaffen wir die Subventionen für die Landwirtschaft ab, Schulbildung zu Vollkosten für jedes Kind. Strassennutzung ebenso.
      4 0 Melden
    • blaubar 05.01.2018 23:11
      Highlight @Fabio: WO ist der Zusammenhang?
      Wärst du auch für ein Zwangs-GA? Gleiche Argumentation!
      0 4 Melden
    • Fabio74 06.01.2018 06:42
      Highlight @blaubar Euer Motto ist, zahle nur was ich brauche.
      Also: kann Landwirtschaftsprodukte im Ausland günstiger haben. Schule brauch ich auch keine mehr...
      Versuch mal zu denken
      5 0 Melden
  • nukular 05.01.2018 09:47
    Highlight Mein JA steht jetzt schon fest. Fernsehen so wie es jetzt besteht, ist sowieso ein Auslaufmodell. Für Radio, wäre ich bereit was zu zahlen, aber sicher nicht für TV. Ich besitze daheim nicht mal einen Fernseher, sondern lediglich Beamer, PS4 und damit Netflix und Amazon Prime. Lieber bezahle ich pro Sendung, wenn mich was interessiert, bevor ich so viel Geld für die SRG einfach so rausschmeissen muss...
    25 108 Melden
    • ubu 05.01.2018 10:05
      Highlight "Ich, ich, ich". Wir bezahlen auch Krankenkassen, AHV, Strassen, Bibliotheken und die Feuerwehr. Und ich denke, wir sollten uns auch ein Medium leisten, das keinen Grossinvestoren gehört, sondern dem Volk.
      85 10 Melden
    • Walter Sahli 05.01.2018 10:32
      Highlight ...und natürlich träumst Du davon, dass die Sendungen, für die Du gewillt bist zu zahlen, billiger sind als das heutige Angebot, nicht wahr?
      59 7 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 11:23
      Highlight Das wird dann schnell teurer.
      33 3 Melden
    • nukular 05.01.2018 11:25
      Highlight @walter lieber bezahl ich für eine Sendung. Und ausser z.b tagesschau würde mich eh nichts interessieren.

      @ubu, von der versicherung hab ich ja was, von der SRG eher weniger
      6 36 Melden
    • blaubar 05.01.2018 11:50
      Highlight Ich würde locker für eine Arena 1-2 Franken zahlen. Aber den superteuren Tatort will ich nicht zahlen, das gleiche gilt für Bestatter und co.
      Warum kann man in der digitalisierten Neuzeit kein individuelles Angebot haben? Das ist doch ein Witz!
      9 42 Melden
    • ubu 05.01.2018 12:33
      Highlight Warum muss ich für Strassen zahlen, obwohl ich nicht autofahre? Werdet erwachsen, blaub- & nukular, nur so funktioniert eine Gesellschaft.
      37 4 Melden
    • blaubar 05.01.2018 13:07
      Highlight @ubu: „Und ich denke, wir sollten uns auch ein Medium leisten, das...“.
      Soso, sollten wir? Und wenn wir nicht wollen?
      6 25 Melden
    • nukular 05.01.2018 13:15
      Highlight @ubu.. jeder benutzt strassen..oder laufen sie all in der wiese? Oder fliegt ihr bus?
      6 13 Melden
    • Statler 05.01.2018 13:18
      Highlight @nukular: Dann rechne uns doch mal vor, wieviel Du für die Tagesschau bezahlen würdest.
      Dann lachen wir beide herzlich darüber und rechnen gemeinsam durch, was die Infrastruktur, die Korrespondenten, Live-Schaltungen, etc. pp pro Sendung so verschlingen.
      Soviel würdest Du NIE bezahlen wollen.
      29 4 Melden
    • nukular 05.01.2018 13:47
      Highlight @statler, nur für News und sport würde ich 150fr zahlen, sagen wir mit radio 200fr im jahr. Mehr sicher nicht. Und wenn man fair wäre, dann müssten leute ohne TV weniger oder nichts bezahlen.
      4 17 Melden
    • aglio e olio 05.01.2018 14:45
      Highlight Aber bei Netflix zahle ich doch auch für das was ich nicht schaue.
      Hmm...
      10 3 Melden
    • nukular 05.01.2018 15:27
      Highlight @aglio, bei netflix zahle ich bewusst. Beim srf MUSS man zahlen, auch wenn man nicht mal einen fernseher hat! Das ist einfach abzocke
      1 8 Melden
    • Statler 05.01.2018 15:43
      Highlight @nukular: 20 Minuten hat kürzlich vorgerechnet, dass es die Tagesschau für läppische ~10'000.-/Jahr geben würde...
      Für 200.-/Jahr kriegst Du nichtmal DPA-Meldungen.

      Informiere dich BITTE mal bei einer Radio/TV-Station, was der Betrieb so kostet. Einfach so, ohne das grosse Korrespondenten-Netzwerk des SRF.
      Selbst ohne das würdest Du für 200.-/Jahr so gut wie nix bekommen.
      9 1 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 15:51
      Highlight @nukular Ja aber jeder zahlt dann nur noch Strassennutzung pro m genutzter Strasse zu Vollkosten
      6 1 Melden
    • nukular 05.01.2018 17:42
      Highlight @statler, man könnte es ja ganz einfach machen. Man führt ein abo system ein. Jeder bezahlt pro Sendung, aber z.b max 600fr im Jahr. Dann müssten zwar die, denen die SRG soso wichtig ist, bisschen mehr zahlen, hätten aber immer noch ihr geliebtes SRF zuhause. Und für die anderen welche nur manchmal die tagesschau schauen -so wie ich- zahlen z.b pro sendung nur einen gewissen beitrag,der dann vielleicht auf das jahr 250fr sind.
      0 2 Melden
    • nukular 05.01.2018 17:48
      Highlight @fabio, falsche antwort.
      1 5 Melden
    • ubu 05.01.2018 18:03
      Highlight @nukular: darüber können wir gerne diskutieren. aber nur, wenn die SRG nicht komplett zerschlagen wird. und das wäre die folge der no-billag-initiative. minus 75% einnahmen (und de facto noch mehr), das verkraftet kein unternehmen.
      3 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 19:11
      Highlight Dann führen wir doch einfach Mobility-Pricing ein.
      0 0 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 19:37
      Highlight Warum falsche Antwort? Weil ihr Rechten euch nur das rausnehmen wollt was euch passt?
      Nur wenn man dann den Egotrip ausweitet, dann gehts dann nicht? Bigler ist einer dieser typsichen Bigotten Typen.
      Streichen wir die Subventionen der Bauern. Schulhäuser und Lehrer werden nur bezahlt wer die braucht.
      Strassen und Schienennutzung zu Vollkosten.
      5 0 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 21:51
      Highlight @nukular Noch was anderes: Den grossen Playern der Welt, Amazon und Google und wie sie heissen, wollt ihr Geld in den Rachen werfen...
      3 0 Melden
    • nukular 05.01.2018 23:16
      Highlight @fabio, bezeichne mich lieber nicht als rechter. Das bin ich überhaupt nicht. Aber sozial sein hat iwo auch ein ende.
      Die strasse benutzt jeder von uns, sei es als fussgänger, velofahrer, autofahrer, oder als Käufer im coop. Denn auch ein LKW braucht die strasse um die ware in den coop zu bringen. Aber den TV, so wie er heute ist, hat null zukunft. Gerne darfst du meine billag übernehmen wenns du die SRG zum leben brauchst, ich brauchs nicht.
      0 3 Melden
    • Fabio74 06.01.2018 06:44
      Highlight Ja dann zahlen wir den LKW zum Coop auf dem Produktpreis. Der Fussgänger zahlt weniger als das Auto . Entweder spielen wir das Entdolidarisierungsspiel aber dann durchgehend ohne Subventionen nur noch was ich brauche zahl ich.
      KK auch nicht mehr. Muss ja nicht arme mitfinanzieren.
      3 0 Melden
  • Graustufe Rot 05.01.2018 09:46
    Highlight 1)"Ein Service public .....ist ohne Abzocke und Zwang möglich." Die Frage ist nur, in welchem Umfang er noch möglich sein wird, wenn das Geld für das welsche und das Tessiner TV und Radio fehlt. Es wird dann sein wie bei der Post: wenn von 100 Poststellen 99 geschlossen werden und eine bleibt noch bestehen, kann man nat. immer noch von einem funktionierendem Service public reden, aber er findet dann halt nur noch an einem Ort statt.
    63 4 Melden
    • blaubar 05.01.2018 22:55
      Highlight @ubu: Du zahlst eben bei den Strassen gerade nur sehr wenig einfach so. Es gibt Benzin- und Autosteuern. Warum wohl, he?
      Ich muss ja auch nicht zwangsweise ein GA kaufen! Oder sollen wir das auch einführen?
      0 3 Melden
    • Fabio74 06.01.2018 06:45
      Highlight @blaubar du lügst Gemeindestrassen zahlt die Gemeinde aus unseren Steuern. Kantonsstradden werden aus div Töpfen finanziert
      2 0 Melden
  • piedone lo sbirro 05.01.2018 09:43
    Highlight der gewerbeverband als neuer gewerbe-AUNS im reinen strategischen dienst des herrliberger medienplans.

    die gewerbezeitung als wöchentlich verkleidete wirtschafts-weltwoche welche allen mitgliedern (ungewollt) zugeschickt wird, und ein SVP-verbandschef im schafskleid eines FDP'lers.

    ist so ein besessener herr noch tragbar? was kommt als nächstes? der gewerbeverband sponsert das bauernradio und rickli/bigler machen die morgenshow?
    85 17 Melden
  • Snowy 05.01.2018 09:40
    Highlight Am 9. Januar wird Bigler seine Karten auf den Tisch legen müssen. Denke aber nicht, dass der Gewerbeverband von seiner Doktrin abrücken wird - kennt man ja bereits von USR III und Bankenregulierung:
    Gewinne für die Privatwirtschaft, Verluste für den Staat.

    72 7 Melden
  • NaSkivaL 05.01.2018 09:37
    Highlight Falls das hier zwecks Medienvielfalt erlaubt ist:
    In der WOZ erschien heute ein Artikel zum Thema von Hansi Voigt.

    https://www.woz.ch/1801/die-medienzukunft-mit-hansi-voigt/volksverbloedung
    49 2 Melden
    • Snowy 05.01.2018 10:47
      Highlight Danke für den Artikel.
      Sehr lesenswert!
      21 1 Melden
  • Herbert Anneler 05.01.2018 09:37
    Highlight Den Sevice public nur mit Werbung finanzieren, Herr Bigler? Sie wissen genau, dass ein in der Schweiz generierter Werbe-Franken nicht im Land bleiben muss, sondern auch ins Ausland gehen kann, z.B. zu Berlusconi, zu Bertelsmann oder sogar zu Breitbart! Das ist gerade wieder der Swiss passiert... Die heutigen Service public-Konzessionen (gemäss Initiative) den Meistbietenden zu versteigern (diese Konzessionen können auch an Käufer aus Ländern mit Burkas und Minaretten gehen, reich genug sind sie ja und mit Al Jazeera sind sie schon im Business): Soll Geld die Welt allein regieren??? No Bi NIE!
    62 4 Melden
    • Graustufe Rot 05.01.2018 10:13
      Highlight Ihre Argumente sollten den letzten Zweifler von einem Nein überzeugen. Vereinfacht gesagt: Unsere 460 Fr. Billag-Gebühr bekommt dann einfach nicht mehr die SRG sondern das anonyme Ausland!
      31 4 Melden
  • Thinktank 05.01.2018 09:32
    Highlight Jedes Wort von Bigler ist leider wahr. Wenn ich um 19:30 ab und zu mal Tagesschau sehe, dann hab ich alles bereits x-mal online gelesen. SRF ist alt, zurückgeblieben, starr, völlig überteuert und diktatorisch geführt durch Leuthard und deren Gesellen. Dass irgendjemand das Kolchosenunternehmen SRF mit Demokratie in Verbindung bringt ist mir ein Rätsel. Das SRF hatte seine Aufgabe, sich zu modernisieren, komplett verweigert. Nach der Annahme von NoBillag soll Leuthard auch gleich gehen, es gibt ja keinen Plan B.
    20 103 Melden
    • Snowy 05.01.2018 10:04
      Highlight Hier das 10 vor 10 von gestern Abend:
      https://www.srf.ch/play/tv/sendung/10vor10?id=c38cc259-b5cd-4ac1-b901-e3fddd901a3d&station=69e8ac16-4327-4af4-b873-fd5cd6e895a7

      Ausser dem News Flash ist jeder Bericht voll mit neuen Hintergrundinfos.
      Nähme mich wunder, wie alleine dieses Magazin für 1 CHF pro Tag bezahlt werden könnte.
      29 2 Melden
    • dan2016 05.01.2018 10:18
      Highlight ich glaube nicht, lieber Thinktank, dass die SRG das Onlinegeschäft nicht ausbauen wollte. Vielleicht ist die Diskussion dazu einfach an Dir vorbeigelaufen?
      31 2 Melden
    • Graustufe Rot 05.01.2018 10:18
      Highlight Reformbedürftiges SRG! Warum müssen in der heutigen Zeit die Nachrichten stündlich wiederholt werden, mit wechselnden Moderatoren? Auch im "10 vor 10" wird wiederholt, was schon um 19:30 Uhr in den Nachrichten berichtet wurde und zuvor schon auf Radio SRF kam. Das im Zeitalter von Comback-TV und Internet. Versteh ich nicht.
      8 27 Melden
    • Walter Sahli 05.01.2018 10:30
      Highlight Nun, wenn jedes Biglerwort wahr ist, dann erkläre doch nur schon mal den Term "Billag-Abzocke". Sachlich und mit Fakten. Ich danke Dir!
      30 4 Melden
    • Maragia 05.01.2018 11:15
      Highlight @Snowy: Neue Hintegrundinformationen? Gerade der Bericht über die Schweizer-Start Ups und Kryptowährungen wurde schon in Eco in ähnlicher Form gezeigt!
      6 14 Melden
    • Troxi 05.01.2018 11:56
      Highlight Thinkthank, dann sollte dir allerdings bewusst sein, dass Leute wie Bigler, das Internet nur den komerziellen Verlagshäusern zugestehen wollen. 2003 kam das erste Gesetz dazu, welches die SRG praktisch aus dem Internet verbannte. Sämtliche Medienprofis drehen sich im Kreis. A) Man möchte keine Konkurrenz für sein Medienhaus. B) Wirft man im selben Satz dann vor, die SRG habe die Zeit mit dem Online-Bereich verschlafen. Aber man möchte die SRG dort trotzdem nicht sehen. Frau Rickli ist auch eine solche spezialistin diesbezüglich. Ich würde ihnen empfehlen die Fakten etwas genäuer anzuschauen.
      24 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 15:09
      Highlight @Thinktank

      Kannst Dir die Tagesschau auch vor 19:30 ansehen.
      2 1 Melden
  • piedone lo sbirro 05.01.2018 09:31
    Highlight der gewerbeverband ist total SVP dominiert und hörig.

    er macht mobil gegen die SRG wegen ein paar hundert fränkli im jahr. als gäbe es in unserem land nicht wichtigere themen als der wahlkampf von herrn bigler.
    er hat mit seiner lügenkampagne bereits gezeigt, wie er politisch wirtschaftet.

    nationalisten haben noch nie die demokratie respektiert sobald sie an der macht sind.

    wenn mich jemand als "bigler" titulieren würde, würde ich ihn wegen schwerer beleidigung verklagen...
    68 13 Melden
    • karl_e 05.01.2018 10:53
      Highlight Bigler ist ein bekennender Christ, und die lügen bekanntlich nie. Nie!
      25 18 Melden
  • Schweizer Bünzli 05.01.2018 09:28
    Highlight 1. In Bigler habe ich generell kein Vertrauen mehr. Er hat mehrfach gelogen in anderen Debatten.
    2. Wie lautet denn sein ominöser Plan B, falls es ihm überhaupt gibt? Davon lese ich leider nichts.
    62 10 Melden
    • Snowy 05.01.2018 10:06
      Highlight Den bringt er dann am 9. Januar.

      Kann ihn Dir aber schon jetzt umreissen: Anstatt Gebühren/Steuern mehr Werbegelder und Investoren.
      19 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 11:12
      Highlight Wer glaubt, auch nur die Rundschau mit 1 Franken pro Tag (Stichwort Pay-TV) finanzieren zu können, glaubt wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann.

      Oder mit Werbung finanziert. Zum Beispiel die Sendung "Kontext" auf Radio SRF 2 Kultur. Wie soll das funktionieren?
      30 2 Melden
    • Troxi 05.01.2018 11:58
      Highlight Wie soll sich die SRG mit Werbung finanzieren können, wenn die RTVG genau besagt, die SRG dürfe praktisch 0 Werbung schalten? Im Internet hat sie sogar ein Werbeverbot! Fällt also auch Weg.
      15 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 12:20
      Highlight Die NoBillag-Initiative ist sowas von total unausgegoren ... Und eigentlich ist nicht der Bundesrat oder die SRG verpflichtet, einen Plan B vorzulegen, sondern die Initianten selbst, die es sich ein bisschen gar zu leicht gemacht haben, wären angehalten, einen konstruktiven Vorschlag zu machen. Aber statt dessen machen sie lieber alles platt und laufen dann davon ... Nun gut, der Bigler springt ja jetzt in die Bresche und legt seinen Plan B vor ...
      14 1 Melden
    • Troxi 05.01.2018 13:22
      Highlight Die Initiative ist so oder so ein Witz. Was wird verändert? Der Servicepublic wird aus der BV bei Art. 93 gestrichen. Ersetzt durch, keine Gebühren erheben, keine Staatsmedien. Im RTVG wird aber nichts verändert. Der Bund wird immernoch aufgefordert die Gebührenhöhe festzulegen. Haushalte und Unternehmen müssen nach wie vor bezahlen. Sowas ist doch ne Mogelpackung. Da bringt auch Biglers Plan B keine Transparenz. Meine Befürchtung ist sogar, dass sein Plan B nicht mit dem RTVG in einklang gebracht wurde und zum Widerspruch zum RTVG steht.
      10 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 15:15
      Highlight Kommt noch hinzu, dass die Initianten vorgeben, den freien Medienmarkt fördern zu wollen. Davon lese ich aber im Initiativtext nichts. Dafür etwas von Konzessionen versteigern, was für mich das Gegenteil von einem freien Markst darstellt. Konzessionen sind überdies ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert, als die TV- und Radiosender noch nicht digital waren und auf eine Bandbreite angewiesen waren. Nun sind sie aber digital, und wennschon, sollte jeder Anbieter ins Geschäft einsteigen können, und nicht nur diejenigen, die sich eine teure Konzession leisten können.
      4 1 Melden
  • ubu 05.01.2018 09:26
    Highlight No Billag kürzt die Einnahmen von Radio und TV um 75%. Zu behaupten, man könne danach "dann schon irgendwie" weitermachen, ist unseriös.
    65 11 Melden
    • nukular 05.01.2018 10:27
      Highlight Wie wäre es mit einer Umstrukturierung bei der SRG? Für was brauchen die so viele Mitarbeiter?
      10 38 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 11:26
      Highlight @nukular Insiderwissen oder einfach rechtsnationale Arroganz?
      20 4 Melden
    • ubu 05.01.2018 11:33
      Highlight Darüber können wir sehr gerne diskutieren! Aber nur, wenn wir die SRG nicht abschaffen ;-).
      10 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 11:40
      Highlight @nukular

      Die Mitarbeiter braucht es, um die Sendungen und die Beiträge zu produzieren. Die sind z. T. inhaltlich sehr anspruchsvoll, nicht zu vergleichen mit privaten Stationen, die qualitativ dem SRF nicht das Wasser reichen können, bestenfalls mit ARD, ZDF, ORF, 3SAT, ARTE, ... (alles öffentlich-rechtliche Sender, alle mit Gebühren finanziert). Daneben braucht Fernsehen eine sehr komplexe Infrastruktur.

      Ein Spartenprogramm mit einzelnen Sendern, die zu abonnieren wären, käme für den Endverbraucher viel teurer zu stehen.
      24 2 Melden
    • nukular 05.01.2018 13:12
      Highlight @bünzli, warum will niemand kapieren, dass das TV wie es heute ist, einfach keine Zukunft hat?
      Und entschuldige, 6000mitarbeiter?! Kann nicht beurteilen wie die dokus vom SRF sind, schaue es ja nie ;) darum will ich ja nicht zahlen,ausser ggf für radio..
      1 22 Melden
    • nukular 05.01.2018 13:13
      Highlight @fabio, welches insiderwissen? Rechts? WARUM kommt ihr all mit rechts?!
      3 13 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 19:47
      Highlight @nukular: Weil solche "Argumente" nur von rechts kommen.
      Und man braucht wohl Insiderwissen um zu wissen ob es zu viele Mitarbeiter sind oder nicht.
      Also sind es die üblichen dümmlichen Behauptungen ohne Inhalt.
      1 0 Melden
  • piedone lo sbirro 05.01.2018 09:25
    Highlight bald gibt es nur noch TV-blocher, radio mörgeli und live-melken bei toni brunner.

    wollen wir wirklich italo-/amerikanische verhältnisse? werbeunterbrechungen am laufenden band? für jegliche sportsendungen bezahlen? schrottfernsehen wie RTL, canale 5 usw.?


    am schluss zahlen wir mehr für weniger.
    74 17 Melden
    • ubu 05.01.2018 09:59
      Highlight Du vergisst Ungarn! Ein hervorragendes Beispiel, was passiert, wenn Medien aus politischem Kalkül zerschlagen werden.
      33 6 Melden
    • Walter Sahli 05.01.2018 10:28
      Highlight Sie haben das Schulfernsehen mit Schlüer vergessen. ;-)
      27 4 Melden
    • Amboss 05.01.2018 10:30
      Highlight Nur mal für die Fairness:

      RTL, rsp. die Privaten generell als Schrottfernsehen zu bezeichnen ist schlicht nicht fair.

      - Schrottsendungen sendet RTL eigentlich nur unter Tag, wenn kaum jemand schaut.
      - Der Werbeanteil von SRF1 und RTL ist während der Hauptsendezeit quasi gleich.
      - SRF übernimmt ein Grossteil der Sendungen insb. im Unterhaltungsbereich von den Privaten, soo schrottig können solche Sendungen also kaum sein.
      - SRF sendet ähliche Filme und Serien aus
      - Auch RTL bietet qualitativ sehr gute Sendungen an, zB Spiegel TV
      7 40 Melden
    • birdiee 05.01.2018 11:18
      Highlight @Amboss:
      - Der werbeanteil ist gleich?! Eh wie bitte??? SRF hat in einer Fr.Abend doku während einer Stunde keine Pause, RTL minimum 1 bis 2 (je länger die Sendung dauert um so mehr Werbung, weil man ja dabei bleibt)...
      Und Schrott ist immer geschmackssache aber Bachelor, DSDS, die besten 100 Kürbisköpfe, ... laufen ja eig. dauernd...
      30 4 Melden
    • Amboss 05.01.2018 11:32
      5 13 Melden
    • birdiee 05.01.2018 13:06
      Highlight @Amboss:

      Danke für den Link... stichprobenartig, tolle Erhebung von saldo... Mediaoulse machts anders:
      [...] Demnach kommt SRF 1 im ersten Halbjahr 2015 während der Hauptsendezeit (19 bis 23 Uhr) auf einen durchschnittlichen Werbeanteil von 12,5 Prozent. Bei RTL sind es 17 Prozent.[...]
      Und das ist jetzt in deinen Augen quasi gleich?!
      13 2 Melden
    • nukular 05.01.2018 13:19
      Highlight @birdiee , für dass das man billag zahlt ist jedes % werbeanteil zu viel...
      2 20 Melden
    • Amboss 05.01.2018 13:25
      Highlight @Birdee:
      Wenn man mit den 12.5% und 17% rechnet, so ergibt dies, dass RTL 2.7 Minuten oder 26% mehr Werbung pro Stunde sendet.
      26% tönt zwar noch nach viel, 2.7 Minuten ist aus meiner Sicht aber ziemlich wenig, deshalb habe ich "quasi gleich" geschrieben.

      Sicher ist aber aus meiner Sicht, dass RTL nicht einfach ein Sender ist, der da ununterbrochen Werbung sendet. Und sicher nicht macht SRF ein "fast werbefreies TV", wie man so oft hört.
      4 11 Melden
    • piedone lo sbirro 05.01.2018 13:26
      Highlight Amboss
      12.12.2017 12:40
      @falco: ich finde Wilder super.

      ...

      https://www.watson.ch/!517424231#discussion_517424231

      weshalb schauen sie "wilder" wenn sie die SRG und somit 6000 arbeitsplätze vernichten wollen?

      dass sie als jungfreisinniger herr bigler und die FDP-no-billag-initianten zu verteidigen versuchen wundert mich nicht.

      versuchen sie es wenigstens mit fakten statt mit fake news a la erich gujer.

      https://www.infosperber.ch/Medien/NZZ-Eric-Gujer-Kommentar-SRG-Staatsmedien

      https://www.infosperber.ch/Medien/Dossier-Kenntnis-ist-nicht-das-Ding-von-Eric-Gujer
      11 3 Melden
    • Amboss 05.01.2018 13:53
      Highlight @piedone: Ich werde in jedemfall bei "No Billag" ein Nein einlegen.

      Und nein, ich bin kein Jungfreisinniger

      Und Fake News habe ich überhaupt nicht erzählt, im Gegensatz zu dir.

      Ich finde, die SRG macht insgesamt einen guten Job.

      Aber mich stört diese Überhöhung der SRG, die zum Beispiel du machst:
      - SRF mache Qualitätsfernsehen, RTL Schrott -> falsch, ein Grossteil des Programms ist ziemlich identisch
      - RTL mache Werbeunterbrechung am laufenden Band -> falsch, SRF sendet fast gleich viel Werbung
      5 9 Melden
    • Graustufe Rot 05.01.2018 14:12
      Highlight @birdiee. Jedenfalls zu hoch. Ein Minus von 4,5% rechtfertigt die Gebühr von 467 pro Person und Jahr nicht. Woher ich das weiss? Gesunder Menschenverstand. Sie können mich korrigieren. Aber bitte nothing rude. Und vergessen Sie nicht, dass viele SRF Sendungen zusätzlich zu der Werbeunterbrechung einen privaten Sponsor haben, und all die Productplacements bei den eigenen Spielfilmen und diese vielen Trailer, mit denen zum Nulltarif Sendezeit "aufgefüllt" wird. Ich stimme klar Nein, bin aber nicht unkritisch.
      5 2 Melden
  • Ms. Pond 05.01.2018 09:13
    Highlight Ich war zuerst No Billag Befürworterin, da ich die Billaggebühren als zu hoch empfinde. Zudem ist es eine Zwangsgebühr und sollte meiner Meinung nach daher durch die Steuern abgedeckt sein. Dann habe ich ein Interview der Initianten gesehen in dem davon gesprochen wurde, dass RTL sehr interessiert sei, in den Schweizer Markt einzusteigen. Ich bekam den Eindruck, dass die Initianten vor allem am Geschäft mit RTL interessiert sind und wahrscheinlich auch entsprechend belohnt werden wüden. RTL als Informationsquelle in der Schweiz? Nein Danke. Da zahl ich lieber zähneknirschend Billag
    68 12 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 11:44
      Highlight Ein Beitrag von 1 Franken pro Tag ist garantiert nicht zu hoch, gemessen an der Qualität der Produktionen von SRF. Klar gibt es auch Glanz & Gloria. Solche Sendungen sind aber in der Regel billig und querfinanzieren die qualitativ besseren und aufwändigen Sendungen in Radio und Fernsehen. Dieselbe Qualität wäre mit Pay-TV oder reiner Werbefinanzierung niemals zu diesem Preis zu erreichen.

      Ich vermute, die Initianten haben es gerade auf die qualitativ hochstehenden Beiträge und Sendungen aus Wissenschaft, Kultur und Politik abgesehen. Wahrscheinlich sind ihnen diese ein Dorn im Auge.
      16 3 Melden
    • Troxi 05.01.2018 12:02
      Highlight Bezüglich über Steuern abgedeckt. Im RTVG steht, dass die SRG und der Staat unabhängig, also getrennt sind. Wenn man dann die SRG über Steuern finanziert, gilt mMn dieser Absatz nicht mehr!
      11 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 12:22
      Highlight NoBillag verbietet explizit die Finanzierung mittels Steuern.
      12 2 Melden
    • Ms. Pond 05.01.2018 12:27
      Highlight 365.- CHF sind aber nun mal eine hohe Summe und es verdienen nicht alle so gut, dass sie dies einfach so aus der Portokasse bezahlen können. Vor allem ist es eine Zwangsgebühr, die jeder bezahlen muss. Unabhängig davon, ob er das Angebot nutzt oder nicht. Ich nutze das Angebot nicht, aber zahle trotzdem dafür, da ich ein Smartphone, ein Auto mit Radio, einen TV und einen PC habe (alles empfangsfähige Geräte). Für mich gibt es keine richtige Trennung von SRG und Staat, denn der Staat zwingt seine Bürger, das Angebot zu nutzen und zu bezahlen. Es gibt ja keine Wahlfreiheit.
      3 12 Melden
    • Ms. Pond 05.01.2018 13:32
      Highlight Wie gesagt, ich werde nicht für eine Abschaffung der Billag stimmen, da für mich die Initiative deutig zu weit geht (wie so oft). Ich fände es gut, wenn die SRG massiv abgespeckt und die Billagkosten gesenkt werden. Es sollte ein gewisses Grundangebot durch die SRG gewährleistet sein. Spezialinteressen wie z.B. eine Jasssendung, Jodelradio etc können durch private TV Sender geliefert werden. Das darf nicht mit den erzwungenen Einnahmen der Gesamtbevölkerung finanziert werden.
      4 1 Melden
    • Ms. Pond 05.01.2018 14:08
      Highlight *deutlich. Vielleicht sollte ich doch besser wieder mehr Bildungsfernsehen, als Netflix schauen.
      5 0 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 14:22
      Highlight Gerade der Samschtig-Jass und der ganze Ramsch querfinanziert die Sachen, die keine privater Sender je produzieren wird.
      4 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 14:24
      Highlight @Pond

      "365.- CHF sind aber nun mal eine hohe Summe und es verdienen nicht alle so gut, dass sie dies einfach so aus der Portokasse bezahlen können."

      Zumindest sind die EL-Bezüger von der Gebühr befreit. Wollen mal sehen, ob die privaten Sender nach einem Ja am 4. März auch so kulant sein werden ...
      6 1 Melden
    • Ms. Pond 05.01.2018 15:47
      Highlight @Bünzli Klar. Die SRG wäre jedoch gut beraten, wenn sie die Kritik der Gegner ernst nehmen würde. Es gab hierzu keinerlei Einlenken. Ich wäre um einen Gegenvorschlag sehr dankbar gewesen z.B. eine verkleinerte SRG. So laufen wir einfach Gefahr, dass die Initiative angenommen wird und wir nacher RTL-Volksverdummung konsumieren müssen. Dass das Volk zu solchen Abstimmungsergebnissen fähig ist, hat es in den letzten Jahren mehrfach eindrucksvoll bewiesen. Warum hat der BR die Gefahr nicht ernst genommen?
      1 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 19:26
      Highlight @Pond

      OK, Du hast offenbar die Seite gewechselt.

      Du hast schon recht, die SRG hat reformbedarf, wäre sie so wahnsinnig beliebt im Volk, müsste man ja jetzt nicht ihre Abschaffung befürchten.

      Man darf aber auch nicht vergessen, dass seit einiger Zeit beharrlich scharf gegen die SRG geschossen wurde, und die öffentliche Meinung und die Wähler lassen sich sehr wohl beeinflussen, sonst würde es ja gar nicht erst versucht.

      Und wenn die No-Billag-Initiative am 4. März angenommen wird, ist es zu spät für Reformen. Dann gibt es die SRG in der gewohnten Form nicht mehr.
      2 0 Melden
  • nimmersatt 05.01.2018 09:13
    Highlight “Es gibt immerAlyernativen” - ich wünschte mir eine solche zum neoliberal kurzsichtigen Gewerbeverband
    54 10 Melden
  • rosen nell 05.01.2018 09:08
    Highlight wow! scheinbar boomt das schweizer gewerbe, dass man mit den gewerbeverband-beiträgen einmal mehr das hobby seines präsidenten finanzieren kann. der sonnenkönig lässt grüssen!
    52 7 Melden
  • Walter Sahli 05.01.2018 08:56
    Highlight Schade wurde Bigler nicht gefragt, ob er tatsächlich glaubt, dass die Konsumenten ein gleichwertiges Angebot für weniger als CHF 365.- kriegen werden.
    Es ist teuer, wenn im TV nur noch das laufen soll, was man sehen will. Und noch teurer, wenn sich das, was man sehen will, nicht stündlich wiederholt.
    44 8 Melden
    • Amboss 05.01.2018 11:19
      Highlight Er hat ja nie gesagt, dass die SRG ein "gleichwertiges" Angebot bietet, sondern eins, das dem Service public entspricht.
      Und in der Tat sind 7 TV- und 17 Radiosender schon etwas viel, man könnte bei der SRG schon einiges Ausmisten, ohne dass irgend ein Verlust entsteht, zB
      - SRFinfo (in Zeiten von ReplayTV unnötig)
      - SwissPop/Classic/Jazz, Musikwelle (in Zeiten von Internetradio unnötig geworden)
      - Virus und Radio SRF3 zusammenlegen (Private bieten das gleiche wie SRF3)
      - Online-Bereich zurückfahren
      6 23 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 12:24
      Highlight @Amboss

      7 TV- und 17 Radiosender, geteilt durch drei (resp. vier) Sprachregionen, ist nicht mehr so viel pro Sprachregion.

      Und die Bundesverfassung schreibt explizit einen Service public für jede Sprachregion vor. Jedenfalls noch bis zum 4. März 2018.
      12 3 Melden
    • Amboss 05.01.2018 13:14
      Highlight @Bünzli: Natürlich soll jede Sprachregion berücksichtigt werden. Dann wären wir bei 6 TV- und 10 Radiostationen.
      Ist doch bedeutend weniger als 7/17
      Soll mir doch keiner sagen, damit könne man den Service Public-Auftrag nicht abdecken.
      3 6 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 14:25
      Highlight @Amboss

      Witzig.

      Aber auf jeden Fall gibt es nach einem Ja am 4. März keinen Auftrag mehr, alle Sprachregionen zu berücksichtigen. BV 93,2 wird gestrichen.
      7 1 Melden
    • Amboss 05.01.2018 15:09
      Highlight @Bünzli:
      Nein, das gibt es nicht.
      Deshalb hoffe ich ja, dass die No-Billag Initiative abgelehnt wird.

      Und was ist an meinem Kommentar "witzig"?
      2 1 Melden
  • äti 05.01.2018 08:46
    Highlight Von heute bis zum 9.1.2018 eine geniale, kostenlose, unabhängige Alternative ausarbeiten? Toll. So tönen nicht Macher, eher Populisten. Naja, bin gespannt mit welchen Garantien er seinen Plan-B austattet.
    40 15 Melden
    • Gonzolino_2017 05.01.2018 10:24
      Highlight Wer lesen kann, ist schon im Vorteil! Nicht von heute bis zum 9.1.18, sonder am 9.1.18 im Rahmen der Pressekonferenz vorstellen! Es ist auch nicht von genial und kostenlos die Rede und er muss auch keine Garantien abgeben! Es ist schon spannend, dass die Initianten den Gegner einen Plan B präsentieren müssen, weil diese die Arbeit verweigern und mit der Abschaffung als einzige „Lösung“ drohen - das passt übrigens eher zu Populisten (welche es übrigens Links und Rechts gibt) ... äti sollte nicht den linken Politikern und Medien nachplappern ...
      11 27 Melden
    • Sportfan 05.01.2018 11:49
      Highlight @gonzolino: Es ist und bleibt die Aufgabe der Initianten zu erklären, was passiert wenn die Initiative angenommen wird. Und einfach zu sagen, es wird alles besser und billiger, obwohl ALLE Medienexperten das Gegenteil erwarten, dann muss man das Erklären und Begründen. Einfach zu sagen, ich schlag mal alles kurz und klein, aufräumen müssen die anderen, finde ich etwas schwierig.
      18 2 Melden
  • The M 05.01.2018 08:43
    Highlight "Das Volk, das Volk, das Volk" - immer die gleiche Leier. Kann dem mal jemand erklären, dass das Volk das RTVG angenommen hat? Und: Ich zähle mich selber auch zu diesem Volk und will weiterhin ein starkes und kritisches SRF! Das geht nur, wenn No Billag bachab geschickt wird.
    63 18 Melden
  • rodolofo 05.01.2018 08:42
    Highlight ...
    Die, welche solche "Schweizer Fake News von Privaten Privatisierern" glauben, müssen sich später nicht wundern, wenn Sie dann richtig abgezockt werden, aber so richtig!
    Ausserdem spricht Bigler (der mir ausgesprochen unsympathisch ist, aber lassen wir das! Bigler will ja nicht ohne Grund SACHLICH bleiben...) wieder einmal von einem ominösen "Plan B", über den man im Parlament nicht reden wollte, wie dieses Parlament auch nicht über den Service Public diskutieren wolle.
    Plan B hatten wir doch schon bei dieser unsäglichen AHV-Geschichte: Plan B ist das, was der Rechte Freisinn will.
    42 10 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 12:25
      Highlight "Plan B ist das, was der Rechte Freisinn will." Wovon der rechte Freisinn spricht, aber nie konkretisiert.
      10 1 Melden
  • Karl33 05.01.2018 08:41
    Highlight Kürzlich hat das Schweizer Fernsehen in der Sendung 10 vor 10 die Partei AfD als 'rechtsextrem' bezeichnet. Wer so einseitig und unwahr (der Ombudsmann hat der SRF diese Bezeichnung später verboten) übers Zeitgeschehen berichtet, muss sich nicht wirklich wundern, wenn ihm die Zuschauer davon laufen und nichts mehr von diesem Staatsfernsehen wissen wollen.
    19 67 Melden
    • rönsger 05.01.2018 10:00
      Highlight Das Problem ist ja nur, dass dem "Staatsfernsehen" die Zuschauer gar nicht davon laufen, im Gegenteil. Und die wenigen, die wirklich davon laufen, springen - ihrem Niveau entsprechend - zu den Würmer-, Busen- und Skandalsendern im grossen Kanton. Und, auch wenn der Ombudsmann das nicht so sieht: Die AfD ist und bleibt eine rechtsextreme Partei.
      34 13 Melden
    • Walter Sahli 05.01.2018 10:24
      Highlight ...und kürzlich hat das SRF die SVP als eine der staatstragenden Parteien bezeichnet. LügenSRF! Ich fordere die sofortige Abschaffung!

      29 8 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 11:28
      Highlight Ich bezeichne ja diese lieber als Faschisten. Wie Le Pen etc. Warum können diese nicht dazu stehen was sie sind?
      17 4 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 14:03
      Highlight Klar doch. Das SRF darf sich keine Fehler erlauben! Du, lieber Karl, bist ja zum Glück unfehlbar. Aber zum Glück gibt es ja noch einen Ombudsmann. Der würde aber zusammen mit der Billag am 4. März abgeschafft.
      9 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 14:08
      Highlight @Walter Sahli

      Wenn das SRF die SVP fälschlicherweise als staatstragende Partei bezeichnet, kannst Du Dich an die Ombudsstelle wenden.

      Nach einem Ja am 4. März nicht mehr, weil der Verfassungsauftrag in BV 93,2 wegfällt. Der Satz "Radio und Fernsehen] stellen die Ereignisse sachgerecht dar und bringen die Vielfalt der Ansichten angemessen zum Ausdruck" gilt dann nicht mehr.
      8 2 Melden
  • khargor 05.01.2018 08:40
    Highlight Das eine Unternehmung nicht überleben kann, wenn man ihr ab 2019 70% ihrer Einnahmen wegsprengt, müsste auch HU Bigler klar sein.

    Die Übergangsbestimmungen lassen keine solch radikale Anpassung zu.
    31 10 Melden
  • Sheldon 05.01.2018 08:37
    Highlight Das Interview gibt nichts her, die einzige Information, die ich entnehmen kann, ist die, dass am 9. Januar eine Pressekonferenz folgen wird. Aber ich bin gespannt auf die Argumente von Hrn. Bigler und hofe doch sehr, dass sie sich vom diffusen Trollengepolter der Initianten abheben wird.
    29 8 Melden
  • rodolofo 05.01.2018 08:36
    Highlight Dieses Interview mit dem Gewerbederbandspräsidenten Bigler (FDP) lässt tief blicken...
    Da in der Bevölkerung die illusorische Vorstellung weit verbreitet ist, dass No Billag nicht das Ende des Öffentlich-Rechtlichen Service Public bedeutet, werden BEREITS HEUTE z.B. im Tages Anzeiger ganzseitige Inserate geschaltet, die genau solche Illusionen bewirtschaften und zementieren wollen!
    Offenbar scheuen hier gewisse "Anonyme Abzocker" weder Mühe noch Kosten, um mit Lügen und Verdrehungen gegen eine angebliche Abzockerei (365.- Fr./ Jahr und Haushalt) vorzugehen...
    ...
    33 8 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 14:11
      Highlight Im Grunde sollte man auf ein JA hoffen, so dass das Volch am 31.12.2018 24:00 endlich aufwacht, dann nämlich, wenn der heimische Fernsehapparat plötzlich nur noch das Testbild hergibt.
      6 1 Melden
  • giandalf the grey 05.01.2018 08:29
    Highlight Mir fehlt in der ganzen Diskussion zur No Billag Intiative einfach die Lokal Radios und TVs die ebenfalls durch Gebührengelder unterstützt werden. Ausser Tele Züri und Energy Züri sind kaum irgendwelche Radios oder TVs selbsttragend. Vor allem nicht die aus abgelegenern Regionen wie Graubünden, Tessin und Wallis. Will man in diesen Regionen noch Medien in der Muttersprache muss man Nein stimmen. Ansonsten soll man danach nicht rumheulen man werde diskriminiert und ausgeschlossen.
    45 3 Melden
  • Troxi 05.01.2018 08:29
    Highlight Wenn sich Bigler nur mal nicht selber abschiesst. Im OK vom ESAF 2019 in Zug sitzen und gleichzeitig im Initiativkomitee zur Abschaffung der Mediengebühren, was ziemlich sicher der Untergang für die SRG bedeutet, welche der wichtigste Medienparter der ESAFs ist. Wie es scheint gilt auch hier der Spruch, Herr lass Hirn regnen.
    32 6 Melden
  • MaxHeiri 05.01.2018 08:26
    Highlight "Die Weigerung, überhaupt über einen Plan B nachzudenken, ist sehr bedenklich."
    Da muss ich Herr Bigler Recht geben. Wenn die SRG Chefs aus wahlpolitischen Gründe keinen Plan B aufzeigen wollen, kommen sie ihrer Aufgabe als öffentlich-unabhängiger Informationssender überhaupt nicht nach.
    18 39 Melden
    • rönsger 05.01.2018 10:07
      Highlight Also: Mein Arbeitgeber eröffnet mir, er kürze mir ab 2019 den Lohn um 70 Prozent. Gleichzeitig verlangt er einen Plan B, mit dem ich aufzeigen soll, wie ich die Arbeit anschliessend erledigen werde. Wenn ich mich nun weigere und kündige, handle ich dann verantwortungslos?
      35 7 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 14:13
      Highlight Falsch. Nach einem Ja am 4. März ist die SRG ab dem 01.01.2019 für nichts mehr verantwortlich und braucht, da der Auftrag wegfällt, auch keinen Plan B. Den Plan B (oder überhaupt irgend einen Plan) erwarten wir von den Initianten. Leider, wie erwartet, vergeblich. OK, vielleicht hilft Bigler den Initianten ein bisschen ...
      9 2 Melden
  • goalfisch 05.01.2018 08:22
    Highlight hat dieser herr eigentlich EINMAL konkret auf eine frage geantwortet?
    echt mühsam, ein richtiger politiker ...
    er wirkt völlig unglaubwürdig. von welcher lobby wird er bezahlt? weiss watson etwas dazu?
    46 10 Melden
    • Statler 05.01.2018 13:31
      Highlight Er IST die Lobby! (der dicken, fetten, Grossunternehmen)
      10 1 Melden
  • Linus Luchs 05.01.2018 08:19
    Highlight Herr Bigler ist so unverfroren, uns Medien, die privatwirtschaftlich finanziert werden, als unabhängigen Service public zu verkaufen. Er kalkuliert mit dem ausgesetzten Verstand der Wutbürger und heizt mit Begriffen wie "Funktionäre" und "Abzocke" die gewünschte Stimmung an. Ich hoffe, die Mehrheit durchschaut die üble Masche des Gewerbedirektors.
    369 91 Melden
    • Töfflifahrer 05.01.2018 10:34
      Highlight Hoffen tue ich das auch, aber ich befürchte, dass diese Wortwahl, die schon sehr an den SVP Populismus erinnert, die "Wutbürger" schon erreicht und die dann denen einen Denkzettel verabreichen will. Wenn die es merken, dass sie belogen wurden ist es dann zu spät.
      27 4 Melden
  • N. Y. P. 05.01.2018 08:16
    Highlight «Das Volk will ernst genommen werden»: Hans-Ulrich Bigler

    Herr Bigler,
    in alter Frische wieder auf der Politbühne. Demnach haben Sie sich von der krachenden Niederlage bei der USR III - Abstimmung erholt.

    Zuerst dachte ich : Nein, jetzt muss dieser unsägliche Bigler auch noch seinen Senf dazu abgeben. Seit der USR III - Klatsche heftet Ihnen nämlich ein gewisses Image an. Ja, noch immer.

    Aber hey, jeder darf sich einbringen. Auch habe ich artig Ihre Argumente gelesen. Das wäre somit erledigt.

    Ich bleibe trotzdem bei Meiner Meinung.
    103 34 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 09:32
      Highlight Alles Argumente, die jeder und jede schon zur Genüge kennt. Zum Plan B schweigt er sich aus. Da gibt es leider nichts zu lesen, weil auch nichts darüber geschrieben steht.

      Selbst wenn es einen solchen Plan B tatsächlich gäbe (woran ich zweifle), so stimmen wir am 4. März trotzdem über NoBillag ab und nicht über den Plan B von Bigler & Co.
      36 7 Melden
  • PVJ 05.01.2018 08:15
    Highlight Herr Bigler redet viel und sagt praktisch nichts. Alles "staatliche Abzocke", aber keine konkrete Aussage dazu, wie denn dieser "Service Public" aussehen soll, insb. wie dieser bezahlt wird. Der Abstimmungstext lässt, ausser für "dringliche amtliche Mitteilungen" (Abs. 4 Abstimmungstext), diesbezüglich sehr wenig Spielraum.
    75 28 Melden
  • klugundweise 05.01.2018 08:08
    Highlight Bedenklich, dass sich der KMU-Boss in den Dienst der mächtigen Geldsäcke stellt! Klar, dass diese Ihre Pfründe schützen und mehren wollen mit ihrer Finanzmacht und die dazu die Medien unter ihrer Kontrolle haben möchten.
    Weiterhin Gewinne privatisieren, Verluste verstaatlichen, für die Oberen Steuern runter, für den Rest Leistungen abbauen.
    So funktioniert das, liebe Eidgenossen. Macht doch endlich die Augen auf!
    96 33 Melden
  • Caturix 05.01.2018 08:01
    Highlight Wird No Billag angenommen wird es in der Deutschweiz vielleicht ein Fernsehen geben. In der Romandie ist die chance schon kleiner, im Tessin sehr klein und für's Graubünden sehe ich grau das die noch etwas in ihrer Sprache gesendet bekommen. Bei den Radiosender das selbe. Und die qualität wird auf dem Niveau von RTL, Pro 7, Sat1 sein. Super da kann man sich freuen auf den Schrott den man dann unüberlegt und dank No Billag (die es ja sowieso bald nicht mehr gibt auch ohne Abstimmung) hat.
    85 37 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 09:35
      Highlight Das Niveau wird garantiert beträchtlich sinken.
      32 5 Melden
  • _helmet 05.01.2018 07:58
    Highlight Wie soll ein völlig privater Sender die leistungen der srg ersetzen können? Ski wm, super league, formel 1, eishockey, aber auch news wie tagesschau, echo der zeit, rundschau, arena und kultur wie doks, bestatter, wilder, tatort. Alles zusammen für 1fr pro Haushalt pro tag. + regionalnachrichten und das ganze noch einmal für französischsprachige und italienischsprachige und rätoromanische schweiz. Das medienangebot würde massivts dezimiert. Das alles mit pay tv würde etwa das 10fache kosten für den einzelnen. Das meiste würde nicht zustande kommen. Bigler ist ein lügender extremist.
    115 34 Melden
    • nukular 05.01.2018 10:33
      Highlight Ich schaue glaube ich, pro Jahr 3h Fern. Lieber zahle ich für die einzelnen Stunden oder pro Sendung, bevor ich 400fr zahlen muss. Wann schnallt man endlich, dass das Fernsehen, so wie es heute ist keine Zukunft hat? Ich zahle lieber für Netflix und Amazon und schaue mir das an was ich auch möchte. Von mir aus könnte die SRG 2 Abos anbieten. Ein Jahresabo in der Form der Billag und ein Zahlabo pro Sendung. Dann könnte jeder selber entscheiden was er schauen will. Sorry aber wo zahlen Billag, und dann kann man ohne VPN im Ausland nicht mal die Nachrichten schauen?
      6 31 Melden
    • JaneSoda 05.01.2018 15:14
      Highlight Nulular: TV schaue ich auch nie. Aber täglich Radio. Tolle, informative Formate, die dann einfach auch weg fallen. Das kann es doch nicht sein?!
      5 0 Melden
    • nukular 05.01.2018 17:37
      Highlight @janesoda, eben, darum muss sich was änder . Radio zahle ich gerne, aber dann NUR radio. Oder zahlst du gerne einfach mehr ?
      1 1 Melden
    • JaneSoda 05.01.2018 18:32
      Highlight Ich zahle für vieles und manches mit, was ich nicht beanspruche. Autobahn, beispielsweise. Ja, ich bin bereit, auch für Fernsehen zu zahlen auch wenn ich es nicht ider höchst selten beanspruche. Gehört für mich zur Infrastruktur eines demokratischen Landes. Ich will meine Infos gewiss nicht von nem Privatsender.
      3 0 Melden
    • JaneSoda 05.01.2018 18:33
      Highlight Ich wäre für eine Steuer, also einkommensabhängige Beiträge.
      2 0 Melden
    • nukular 05.01.2018 23:18
      Highlight @janesoda, dann müsste man die KK wie z.b in österreich einkommenabhängig machen. Ist dies fair? Eher nein, ausser man ist zu sozial...
      1 3 Melden
    • JaneSoda 06.01.2018 12:06
      Highlight Was ist zu sozial?
      Ich find es das fairste Mittel.
      Ich bin eine Befürworterin der Einheitskrankenkasse.
      Das Solidaritätsprinzip halte ich hoch!
      2 0 Melden
    • nukular 06.01.2018 16:43
      Highlight @janeSoda, einheitskk ok. Aber dann einkommensunabhängig. Habe selber in Österreich gelebt und muss sagen dass man auch zu sozial sein kann. Es ist mehr als nur unfair, wenn ich zwar mehr als jmd anders verdiene, der andere aber so viele förderungen etc bekommt, dass er dann fast mehr als ich verdiene...
      0 2 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 05.01.2018 07:57
    Highlight Wir brauchen ganz einfach keinen Staatssender welcher Unmengen kostet, linke Parteien unterstützt und eine ausgewogene Medienvielfalt mit aller Macht verhindern. Wir sind ja nicht bei euren Komunisten-Helden in Russland, Kuba oder Nordkorea..!

    Wacht auf!
    75 170 Melden
    • Barracuda 05.01.2018 08:42
      Highlight Sorry, der Blick Kommentarbereich ist woanders. Dort würde ihr undifferenziertes Gequatsche vielleicht Anklang finden.
      56 14 Melden
    • rodolofo 05.01.2018 08:48
      Highlight Dein Weltbild, das aussieht wie krakeliges Kindergekritzel mit einem Kugelschreiber auf einem Kühlschrank, möchte ich nicht haben!
      Aber vermutlich haben bei Dir die Erwachsenen immer GANZ TOLL gefunden, was da der Kleine wieder mal gekritzelt hatte:
      "Du solltest später unbedingt mal Kommentare schreiben auf Sozial Media, mit einem solchen Künstlerischen Talent!"
      42 13 Melden
    • _helmet 05.01.2018 08:50
      Highlight 1. Es ist kein Staatssender.
      2. Sie brauchen im Prinzip auch keinen Alkohol, nicht mehr als eine kleine Wohnung, keine Ferien im Ausland, Fleisch sowieso nicht.
      3. Der Sender ist per Pflicht ausgewogen und neutral mit einer Beschwerdeinstanz. Er unterstützt keine Parteien. SvP erhält z B. Riesen Plattform.
      4. Er liefert vielfältige, schweizbezogene Beiträge aller Art für alle Landesregionen. Er erhöht die Medienvielfalt ganz eindeutig und verhindert sie nicht.
      5. Ein öffentliches Gut erhalten ist nicht gleich repressives Totalitäres regime anhimmeln.
      6. Wachen sie ebenfalls auf!
      52 12 Melden
    • Idrisi 05.01.2018 09:00
      Highlight Das ist völlig richtig, wir brauchen kein Staatsfernsehen. Bigler jedoch wünscht sich genau das. Er wünscht sich ein vom bürgerlich dominierte Parlament, an der kurzen Leine geführtes Staatsfernsehen das von einer wundersamen Brotvermehrung lebt.
      25 18 Melden
    • ujay 05.01.2018 09:01
      Highlight Bist du bewusst ein Komiker, oder flutsch das einfach so bei dir raus?
      44 9 Melden
    • Walter Sahli 05.01.2018 09:01
      Highlight Beschreib doch mal Deine Vorstellung der Fernsehlandschaft nach Annahme der Initiative, statt hier dämliche Politpropaganda à la Troll von Dir zu geben, Junge.

      ...und vergiss dabei nicht zu erwähnen, wie oft der Durchschnittsschweizer ausl. Staatsfernsehen konsumieren werden wird.
      40 12 Melden
    • Shlomo 05.01.2018 09:20
      Highlight In Russland ist ja momentan eher dein Faschistenfreund 😉
      29 12 Melden
    • a-minoro 05.01.2018 09:24
      Highlight Gut gebrüllt, Löwe. Aber nun liefere doch einmal ein paar Fakten! Inwiefern unterstützt die SRG linke Parteien? Welche Sendungen der SRG vermitteln linkes Gedankengut?

      Und zu deinem Russland-Kuba-Nordkorea Kommentar meine ich: Kauf dir doch einmal ein Geschichtsbuch!
      44 10 Melden
    • dan2016 05.01.2018 09:25
      Highlight Russland? Du hast vermutlich einen alten Text erwischt.
      Russland ist doch DIE Demokratie geworden? Oder nutzt du die bunte Medienvielfalt der BAZ und WW nicht und hast die Vorgaben verpasst?
      32 5 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 09:40
      Highlight Jedes europäische Land hat so einen "Staatssender" (keines einen so von der Politik unabhängigen wie die Schweiz). Und punkto Vielfalt: Kannst ja mal RTL mit Pro7 vergleichen, sehr vielfältig, momol.

      Und was die angebliche Unterstützung von linken Parteien betrifft: 1. kommen im SRF linke Parteien nicht öfter zu Wort als rechte, und 2. sind Fakten immer noch Fakten unabhängig der politischen Meinung darüber.
      45 7 Melden
    • c_meier 05.01.2018 10:01
      Highlight Gerade wenn du mit dem Argument der Medienvielfalt kommst, müsstest du doch die SRG befürworten.
      Es gibt in der Deutschschweiz 5-6 extrem einflussreiche Verleger, welche über die Medien bestimmen:
      Pietro Supino/Tamedia (Tagesanzeiger,20 Minuten,Sonntags-Zeitung,Berner Zeitung usw)
      Peter Wanner (Aargauer Zeitung,Solothurner Zeitung,TeleZüri,TeleBern,Radio 24, watson usw)
      Ringier (Blick, SontagsBlick,Radio Energy Zürich/Basel/Bern)
      Köppel/Blocher (Weltwoche,Basler Zeitung,viele regionale Anzeiger)
      und diesen 5-6 Personen willst du die gesamte Medienlandschaft der Deutschschweiz anvertrauen?
      30 3 Melden
    • rönsger 05.01.2018 10:24
      Highlight Ich bin definitiv im falschen Film: Vielleicht müsste sich Hugo Stamm einmal dieser No-Billag-Fäns annehmen. Was die tagein tagaus von sich geben, hat nicht nur religiöse Züge, sondern ist durchaus mit den gebetsmühlenhaft vorgetragenen Inhaltslosigkeiten vieler Sekten vergleichbar. Schrott statt Reflexion, aber Widerspruch wird nicht geduldet.
      36 5 Melden
    • D(r)ummer 05.01.2018 12:39
      Highlight "Neutrale und ausgewogene Berichterstattung" wird aus der Verfassung gestrichen.
      Für mich das grösste No-Go der No-Billag.

      Und einen Ombudsmann der immer(!) ein offenes Ohr haben muss, gibt's dann auch nicht mehr.

      Toll.
      12 3 Melden
    • Graustufe Rot 05.01.2018 14:33
      Highlight Ujujuj Goldjunge. Sie wissen offenbar den Wert unserer Demokratie nicht zu schätzen, wenn Sie unser Staatsfernsehen gleichstellen mit Diktaturen. Nordkorea! Also wirklich! Muss schon sehr bitten! zurück auf Feld eins und nochmals von vorn, aber konstruktiv. Und immer dran denken: Ein trollender Goldjunge kann schnell zur Pechmarie werden.....!
      12 2 Melden
  • fadnincx 05.01.2018 07:56
    Highlight Bis darauf, dass Herr Bigler die privaten Medien fördern möchte, sehe ich absolut nichts konstruktives für die SRG. Ich meine der Initiativtext verbietet jegliche Subventionen von Medien, weiter greift er die Werbeplattform der SRG an. Wo her soll überhaupt etwas Geld kommen? Will her Bigler die SRG aus eigener Tasche finanzieren?
    73 19 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 09:42
      Highlight Er hat einen Plan B, Herrgottnochmal!

      Und wir müssen ihm vertrauen, dass es diesen Plan überhaupt gibt, dass er sinnvoll ist, dass er umsetzbar ist, dass er vom Volk auch irgend wann einmal angenommen wird.

      Ein bisschen gar viel Katze im Sack.
      32 5 Melden
    • c_meier 05.01.2018 11:15
      Highlight genau gleich wie der extrem tolle Plan B zur Altersvorsorge...
      Man ist genau gleich weit wie vorher, aber die Sanierung wird noch einmal teurer und somit gibts nochmal weniger Rente bei der Pensionskasse.
      Und die Erhöhung um Fr. 70.00 bei der AHV - welche die Pensionskassensenkung etwas ausgleichen würde - gibts wohl nicht mehr.
      13 1 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 11:48
      Highlight Genau. Auf diesen Plan B der Rentenreform warten wir wahrscheinlich auch vergebens bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag. Aber am Montag nach dem Abstimmungssonntag (!) haben genau dieselben bürgerlichen Kreise, die zuvor gegen die Erhöhung der MwSt gewettert haben, genau eine solche Erhöhung gefordert!
      9 2 Melden
  • Hugo Wottaupott 05.01.2018 07:54
    Highlight Jeder Griff ans Gesäss ist ein Zwang! Dieser Zwang wird 100% fortbestehen wenn dann einzelne TV Sender für 5.--/pro Monat freigeschaltet werden können.
    58 15 Melden
    • Walter Sahli 05.01.2018 09:03
      Highlight Du meinst 5.- pro Sendung! Für 5.-
      pro Monat wirst Du höchstens den Schmucksender kriegen.
      32 3 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 05.01.2018 09:33
      Highlight Naja Konsumgüter kosten eben, es gibt nichts umsonst. Also kann nicht von Zwang gesprochen werden, nur weil etwas Geld kostet. Aber wenn dann einzelne TV Sender freigeschaltet werden können, ist es eben kein Zwang mehr, da man nur noch für das bezahlt, das man auch braucht.
      9 40 Melden
    • Hugo Wottaupott 05.01.2018 09:57
      Highlight Diese No-Billag suggeriert dass man dann gratis TV schauen kann. Und das stimmt schlichtweg nicht. Gerade deutsche, französische und italienische Sender werden irgendwie Geld eintreiben wollen wenn der Billaghahn zu ist.
      31 4 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 05.01.2018 10:21
      Highlight @Walter Sahli Schmucksender und Co. sind umsonst werbefinanziert. Wie auch Pro 7, Eurosport, RTL, Sat 1 usw. diese Sender werden auch bei einem JA nichts kosten.
      5 25 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 11:30
      Highlight Und wieviele davon bringen Schweizer Inhalte? Null und keiner, riese
      16 3 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 11:53
      Highlight @roterriese

      "Aber wenn dann einzelne TV Sender freigeschaltet werden können ..."

      Aber niemals für diesen Preis! Wenn Du schon nur zwei Sender (Nachrichten und Sport) in derselben Qualität wie heute freigeschaltet haben willst, wirst Du wahrscheinlich mehr bezahlen als 1 Franken pro Tag. Dann noch Filme, Eigenproduktionen (die es nicht mehr geben wird), Serien, Kultur, mehrere Radiosender (ich höre SRF 1, 2 und 3 plus Lokalradio) usw. usf. Also die Vielfalt bleibt garantiert auf der Strecke, oder Du zahlst ein Vielfaches.
      18 2 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 05.01.2018 11:59
      Highlight @Blitzer, bitte begründen, wieso diese Sender plötzlich etwas kosten sollten.
      3 16 Melden
    • Hugo Wottaupott 05.01.2018 12:55
      Highlight Es wird so laufen wie damals mit den Krankenkassen... oooh Manna wird vom Himmel regnen alles wird billiger... Gegenteil.
      7 3 Melden
    • D(r)ummer 05.01.2018 13:26
      Highlight @roterriese Team
      Ich habe geblitzt, weil sich diese Sender nicht für die Schweiz, geschweige denn die CH-Politik, interessieren. Abgesehen in der Werbezeit... ("Werbung Schweiz")

      PS: in deinem vorhergehenden Kommi hast du geschrieben "Konsumgüter kosten eben". Jep, genau so ist es.
      9 1 Melden
  • ujay 05.01.2018 07:41
    Highlight Wer so oft von Abzocke spricht, will über die Tatsache hinwegtäuschen, dass eine unabhängige SRG nur ohne diesen "freien Markt" ala Bigler funktioniert. Kommerzielle Sender sind nicht an einem Auftrag, 4 Landessprachen zu bedienen, interessiert. Das System Bigler sieht doch so aus: SRG ja, aber nur für ein service Publique Fundamentalprogramm, so quasi die Drecksarbeit, die kein Privatsender machen will. Den Rest: Sport, Kultur etc. kann sich dann jeder von kommerziellen Anbietern zusammenkaufen...viel Spass dabei.
    394 97 Melden
    • FrancoL 05.01.2018 10:18
      Highlight Und diese Drecksarneit kaum Werbetechnisch zu finanzieren ist müsste die Medienlandschaft einen Kostenteiler zu lasten der restlichen Medien „erfinden“ der die SRG stützt und dieser jeglich Unabhänigkeit raubt!
      Der Markt und die Stützung durch Private Medien garantieren alles andere als eine Unabhängigkeit. Zudem werden die Sprachregionen wohl kaum wie heute bedient. Dazu fehlt das Geld.
      Biegler ist ein Falschspieler.
      32 5 Melden
    • blaubar 05.01.2018 11:08
      Highlight Bist du einer dieser Kommentarschreiber, die von NoBillag engagiert wurden? Es sollen ja dutzende professionell unterwegs sein an Orten wie hier.

      Ich teile jedes Wort von Bigler. Wenn ich im Migros einen Liter Milch kaufen will, zahle ich gerne dafür. Ich weigere mich aber, jedes Mal einen Geschenkkorb für 450 Franken kaufen zu müssen, in dem auch noch Kaviar drin ist immer.

      Service Public ist NICHT Tatort, NICHT g&g, NICHT Bestatter. Ein freches Monopol ist SRF! Eine Abzocke sondergleichen. Das geht besser!
      4 47 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 11:31
      Highlight @blaubar Aluhut auf. Wenns euch Rechtsnationalen nicht passt sund Schreiber engagiert worden. Durchsichtiger und dümmer kann man nicht "argumentieren"
      26 3 Melden
    • FrancoL 05.01.2018 12:18
      Highlight @blaubar; Wieso braucht der Service public keine Begleitsendungen? also zB Unterhaltungssendungen die den Rahmen abrunden?
      Bitte nicht DEINE Meinung (die kennen wir zur genüge und Du bist nun mal kein Medienspezialist) sondern ein Beispiel für einen Service Public Sender der OHNE Begleitsendungen auskommt UND unabhängig ist also nicht durch einen privaten Geldgeber am Leben erhalten wird.
      15 2 Melden
    • blaubar 05.01.2018 13:11
      Highlight @Fabio: ähhh, ich glaube, ich bin nicht rechtsnational. Auch kein Esoteriker übrigens. Und ich bin auch kein Alien, kein Phantom etc. Viel Spass beim weiterraten. Darf ich eigentlich keine eigene Meinung haben? Ist man nur genehm, wenn man Tatort schaut?
      4 23 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 16:00
      Highlight @blaubar dann hör auf mit deinen primitiven Unterstellungen, alle die nicht deiner Meinung sind, wprden bezahlt
      8 1 Melden
    • ujay 05.01.2018 16:58
      Highlight @Blaubar.😂😂😂NoBillag Gegner brauchen keine Kommentarschreiber zu engagieren wie die Befürworter. Im Gegensatz zu denen kann ich noch einen Satz formulieren, ohne an meine intellektuellen Grenzen zu stossen, wie du.
      9 1 Melden
    • blaubar 05.01.2018 23:00
      Highlight @FrancoL: „Wieso braucht der Service public keine Begleitsendungen? also zB Unterhaltungssendungen die den Rahmen abrunden?“

      Weil diese „Begleitsendungen“ das 20fache kosten wie der Service Public. Darum!
      1 2 Melden
  • ricardo 05.01.2018 07:34
    Highlight Zu denken sollte die Denkzettel-Mentalität vieler Leute geben. Wird die Initiative angenommen, gibt es nichts mehr zu optimieren. Der Markt wird es eben nicht richten, wenn es darum geht, auch weniger massentaugliche Informationen seriös und ausgewogen zu vermitteln.
    Wenn nun Gewerbeverbands-Chef Bigler behauptet, dass dies möglich sei, soll er doch bitte einen konkreten Businessplan vorlegen.
    318 90 Melden
    • blaubar 05.01.2018 11:09
      Highlight Wenn ich etwas nicht will und trotzdem zahlen muss dafür, wird man ja wohl noch für NOBILLAG stimmen dürfen, oder?
      10 39 Melden
    • D(r)ummer 05.01.2018 13:03
      Highlight @blaubar

      Jep, man darf Ja stimmen.
      Jedoch sollte man sich vorher ein bisschen informieren um was es genau geht.
      Zudem nicht heulen wenn dann die "linken Medien" beginnen, ihre politischen Ansichten offensichtlich in die Berichterstattung aufzunehmen.

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19995395/index.html#a93
      ...wird zu...
      https://www.bk.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis454t.html
      geändert...

      "Auf die Stellung und die Aufgabe anderer Medien, vor allem der Presse, ist Rücksicht zu nehmen." Warum man diesen herausnimmt verstehe ich nicht.
      7 2 Melden
    • D(r)ummer 05.01.2018 13:12
      Highlight https://www.nzz.ch/feuilleton/medien/no-billag-stiftet-verwirrung-ld.1334940

      3 0 Melden
    • Statler 05.01.2018 13:42
      Highlight Schonmal den Begriff «Solidarität» gehört, blaubar?
      Ich mag Glanz & Gloria auch nicht, Tatort kann mir gestohlen bleiben und Quizshows gucke ich ebenfalls nicht.
      Aber Sternstunde Philosphie, Kassensturz, Rundschau (und diverse andere) schaue ich sehr wohl. Mit meinem Beitrag unterstütze ich also Sendungen, die mich nicht interessieren, weiss aber genau, dass meine Sendungen sehr schnell weg wären, wenn nicht alle solidarisch wären. Ergo zahle ich gerne auch für «Schrott»...
      17 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 14:16
      Highlight @blaubar

      Klar darfst Du JA stimmen, niemand hindert Dich daran.

      Ich stimme auch gegen alles, was mir gerade nicht passt.
      10 0 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 05.01.2018 07:33
    Highlight Ich werde klar Nein stimmen, in zwei Dingen muss man Bigler aber recht geben. Schrille Töne wie sie Bärfuss (wer den sonst) anschlägt und diese ganze "Ende der Demokratie" Stimmung ist lächerlich. Viel wichtiger aber, die RTVG-Abstimmung war ein Schuss vor den Bug, den man leider verschlafen hat. Ich hoffe auf ein knappes Nein und eine anschliessende, ergebnissoffene Debatte über den medialen Service publique in der Schweiz.
    50 29 Melden
    • BigFudge28 05.01.2018 08:11
      Highlight Die SRG hatte ja jetzt wohl mehr als genug Zeit um eine Debatte zu führen. Mit wille zu konkreten verbesserungen hätte man den initianten auch den wind was us den Segeln nehmen können. So ist und wird aber nichts geschehen. Deshalb ist es Zeit an der urne konsequenzen zu ziehen.
      35 76 Melden
    • Idrisi 05.01.2018 09:08
      Highlight @BigTrotz: noBillag wollte nie konstruktiv sein und ein ja dazu als Antwort von Trötzlibürgern ist es auch nicht.

      Es ist auch nicht die Aufgabe der SRG sich selber abzubauen oder sich ihre politische Rahmenbedingungen selbst festzulegen.

      Dafür ist die Politik zuständig.
      26 9 Melden
    • dan2016 05.01.2018 09:27
      Highlight @BigFudge28: die Gegner wollen nicht gezielte Verbesserungen. Einige wollen nur noch ausländische Sender. Einige wollen nur noch ihre eigenen Sender. Einige hoffen auf ein anderes Wunder. Einige wollen nur noch Glanz und Gloria. Die anderen wollen Kilchsberger weg. Die dritten möchten ein Abo für Fussball bezahlen. Einige wollen es aus Steuern bezahlen.
      21 5 Melden
    • Roterriese #NotMyNati 05.01.2018 09:32
      Highlight Leider war ja schon die RTVG-Abstimmung sehr knapp und wurde nur dank einem Zufallsmehr entschieden. Zu einer Debatte - die notabene sogar versprochen wurde - kam es bis heute aber nicht und die SRG hat so weiter gemacht wie bis anhin.
      7 32 Melden
    • Schweizer Bünzli 05.01.2018 09:44
      Highlight @BigFudge28

      In keinem Land der Welt wird so oft und so intensiv über den Service public diskutiert.
      22 5 Melden
    • Burkis 05.01.2018 09:47
      Highlight Die rechtsbürgerliche Mehrheit im Parlament hätte es in der Hand gehabt die Debatte auf politischem Weg voranzutreiben. Hat sie aber nicht. Jetzt davon zu sprechen das es die SRG verpasst hat den Service Public zu beschneiden ist doch einfach nur ein Abschieben der Verantwortung (oder politisches Kalkül?)
      28 4 Melden
    • Fabio74 05.01.2018 09:52
      Highlight @riese Die Mehrheit entscheidet und die hat immer Recht. Die Unterlegenen haben zu Schweigen. Laut Staatsdoktrin der SVP-Propaganda.
      Also akzeptier gefälligst den Volkswillen und heul nicht rum!
      26 6 Melden
    • christian_meister 05.01.2018 10:00
      Highlight @bigfudge Zuerst muss der Bund/Parlament den Auftrag (Service Public) bestimmen. Dann kann sich die SRG danach richten. Die Abstimmung kommt einfach zu früh. Zu dem hat die SRG viel Sparmassnahmen eingeleitet. An die olympischen Spiele reisen so wenige Mitarbeiter der SRG wie seit langem nicht mehr, es werden automatische Kameras eingesetzt und durch neue Studiobeleuchtungen wir viel Strom gespart. Eigenproduktionen werden im Ausland vermarktet und bringen zusätzliches Geld ein. Man kann immer mehr machen, aber es geht in die richtige Richtung.
      19 1 Melden

«No-Billag-Propaganda» – Forscher schäumt wegen Bericht über «linke» SRG-Journalisten

Medienprofessor Vinzenz Wyss erhebt happige Vorwürfe gegen die Redaktion der «SonntagsZeitung»: Diese habe seine Studie benutzt, um politisch Stimmung zu machen. Die Verantwortlichen dementieren. 

Die Meldung verbreitete sich in Windeseile: Die SRG-Journalisten hätten einen Linksdrall, vermeldeten gestern die Newsportale im ganzen Land – auch watson. Anlass war ein entsprechender Artikel der SonntagsZeitung, der sich auf eine Untersuchung der ZHAW stützte. Nun meldet sich Studienautor Vinzenz Wyss zu Wort und erhebt schwere Vorwürfe gegen die verantwortlichen Redaktoren.

Herr Wyss, «fast drei Viertel aller SRG-Journalisten» seien links, schrieb die «SonntagsZeitung» unter Berufung auf …

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