Schweiz
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So will Gewerbeverbands-Bigler No Billag salonfähig machen

SRG-Untergangsszenarien sind «völlig unglaubwürdig», sagt Hans-Ulrich Bigler, der Direktor des Gewerbeverbandes. Dieser lanciert demnächst im Rahmen eines überparteilichen Komitees seine Kampagne für die Volksinitiative.

Othmar von Matt / Nordwestschweiz



Ende Oktober 2017 fasste der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) die Ja-Parole zur No-Billag-Initiative. Die Gewerbekammer, das Parlament des SGV, beschloss mit einer 2:1-Mehrheit, die Initiative zu unterstützen. Seither schwieg der Gewerbeverband. Am Dienstag will Direktor Hans-Ulrich Bigler an einer Medienkonferenz die Kampagne des SGV vorstellen. Sie beinhaltet den Plan B, den ein überparteiliches Komitees für eine SRG ohne Steuern und Gebühren erarbeitet hat, wie Bigler im Interview sagt, das telefonisch und schriftlich geführt werden musste. Bigler weilt zurzeit in den Ferien.

Herr Bigler, wollen Sie die SRG abschaffen?
Hans-Ulrich Bigler:
Natürlich nicht. Ein Ja zu No Billag ist eine Chance für eine unabhängige SRG ohne Billag-Abzocke.

Sie sprechen sich mit dem Gewerbeverband für ein Ja zu No Billag aus. Die Initiative sei mit der Absicht lanciert worden, «die SRG zu zerschlagen», sagte aber selbst Justizministerin Simonetta Sommaruga in der «Nordwestschweiz».
Auch die Medienministerin und die SRG-Chefs überbieten sich mit Untergangsszenarien und drohen, die SRG zu liquidieren. Die SRG ist ein starkes Unternehmen in einer hervorragenden Ausgangslage. Solche Drohungen sind völlig unglaubwürdig. Die Weigerung, überhaupt über einen Plan B nachzudenken, ist sehr bedenklich. Das kommt einer Arbeitsverweigerung und der Erpressung des Volkes nahe, was dieses in aller Regel gar nicht goutiert. Es gibt immer Alternativen.

Hans-Ulrich Bigler, FDP-ZH vom Kontra Komitee gibt ein Interview zu den Abstimmungsresultaten ueber die Rentenreform, am Sonntag, 24. September 2017, in Bern. Die Schweizer Stimmbevoelkerung hat ueber die Eidgenoessischen Vorlagen zur AHV-Reform und Ernaehrungssicherheit  zu bestimmen. (KEYSTONE/Manuel Lopez)

«Das Volk will ernst genommen werden»: Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Gewerberverbands, spricht in ein SRF-Mikrofon. Bild: KEYSTONE

Im Initiativ-Text heisst es wörtlich: «Der Bund oder durch ihn beauftragte Dritte dürfen keine Empfangsgebühren erheben.»
Ein Service public ist auch ohne Abzocke und staatlichen Zwang möglich. Und die SRG wird dabei auch künftig eine wichtige Rolle spielen. Das werden wir in den kommenden Wochen vor der Abstimmung aufzeigen.

Wann startet der SGV seine Kampagne – und wie sieht sie aus?
Ein überparteiliches Komitee «Ja zu No Billag» wird am 9. Januar 2018 an einer Pressekonferenz eine eigenständige Kampagne lancieren. Wir sagen Ja zur SRG und Ja zu einem Service public in allen Landesteilen. Service public ohne Zwangssteuern ist möglich. Ein Service public, in dem eine unabhängige und befreite SRG mit den privaten Medien zusammenarbeitet, statt den Markt zu verzerren und die Privaten auszubremsen. Es gibt mit einem Ja zu No Billag bessere Alternativen als den heutigen Zwang. Dem wird sich die SRG stellen müssen.

Hans-Ulrich Bigler: Der SRG-Schreck

Er ist seit 2008 Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands (SGV) und seit 2015 Zürcher FDP-Nationalrat: Hans-Ulrich Bigler (59).
Er gilt als SRG-Schreck, weil er 2015 mit dem Gewerbeverband die Abstimmung zur RTVG-Revision gegen die SRG nur hauchdünn verlor. 50.08 Prozent der Bevölkerung sagten Ja zur Revision. Gerade mal 3696 Ja-Stimmen gaben den Ausschlag für den Systemwechsel bei den Radio- und Fernsehgebühren.
Bigler wuchs in Bern auf, studierte Ökonomie an der Universität Bern und absolvierte ein Management-Ausbildungsprogramm an der Harvard Business School. Während elf Jahren war er Direktor des Unternehmerverbandes der Schweizer Druckindustrie Viscom.

Eine «befreite» SRG? Ein Service-public-Modell ohne Gebühren und Steuern? Wie soll das denn funktionieren?
Die Details stellen wir am 9. Januar an der Pressekonferenz vor. Klar ist, dass es eine ganze Reihe von alternativen Finanzierungsmöglichkeiten ohne staatliche Abzocke gibt. Das weiss die SRG und das weiss das Volk, das dem Requiem der SRG-Chefs keinen Glauben schenkt.

SRF Studio Zürich Leutschenbach Oscar Alessio

Die SRF-Gebäude im Leutschenbach Bild: SRF

Der Gewerbeverband hat also einen Plan B ausgearbeitet für den Fall eines Ja?
Ein überparteiliches Komitee hat einen Plan B erarbeitet. Die SRG-Funktionäre verweigern aus abstimmungstechnischen Gründen, ihre eigenen Pläne offenzulegen und wollen jegliche Diskussion über Verbesserungen im Keim ersticken. Mit dem Plan B des überparteilichen Komitees «Ja zu No Billag» versachlichen wir die Diskussion. Die Bürgerinnen und Bürger werden sehen, dass sie mit einem Ja für die Medienlandschaft Schweiz inklusive einer unabhängigen SRG Gutes tun und sicher nichts kaputtmachen.

«Ein Service public in allen Landesteilen ist ohne Abzocke und ohne Zwang möglich. Ich bin überzeugt, dass nicht einmal die SRG-Spitze an ihre Drohungen glaubt.»

Nichts kaputtmachen? Das ist die Untertreibung des Jahres.
So ist es nicht. Eine unabhängige SRG, die mit den privaten Medien ehrlich zusammenarbeitet und die Bürger nicht abzockt, stärkt die Medienvielfalt und den Service public.

Was ist denn das Ziel der Kampagne des Gewerbeverbands?
Unsere Kampagne wird aufzeigen, dass No Billag nicht radikal ist, sondern eine echte Chance für einen besseren Service public mit einer unabhängigen SRG. Wir machen No Billag salonfähig. Sie kann bis weit über die politische Mitte hinaus mehrheitsfähig werden.

ARCHIV --- Lukas Baerfuss, Schriftsteller, nominiert fuer der Schweizer Buchpreis 2014, posiert am 17. Oktober im Yehudi Menuhin Forum in Bern. Baerfuss erhaelt am Sonntag, 9. November 2014, fuer sein Buch ''Koala'' den mit 30'000 Franken dotierten Schweizer Buchpreis 2014. Der Thuner, der in dem Buch die Geschichte seines Bruders mit derjenigen der Entdeckung Australiens verbindet, war schon 2008 nominiert. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Fand deutliche Worte für die Initianten der No-Billag-Initiative: Schriftsteller Lukas Bärfuss Bild: KEYSTONE

Das sind die Initianten heute nicht. Schriftsteller Lukas Bärfuss bezeichnete sie im «SonntagsBlick» als «libertäre Sektierer» und «fundamentalistische Irrläufer», die «antidemokratische Extremismen» verträten. Wie sehen Sie das?
Die SRG-Chefs geben heute ohne parlamentarische Kontrolle und am Souverän vorbei über 1.2 Milliarden Franken Steuergelder quasi mit einem Blanko-Check aus. Insgesamt betragen die Einnahmen aus der Mediensteuer 1.35 Milliarden Franken. Daneben ringen im Parlament 246 demokratisch gewählte Parlamentarierinnen und Parlamentarier über Einsparungen bei der Bildung oder der Sicherheit, die nötig sind. Das ist völlig undemokratisch. No Billag fordert die wichtige Diskussion endlich ein, ob es so hohe Ausgaben braucht und was als Service public vom Staat über Steuern finanziert werden soll und was nicht. Man nennt dies Demokratie.

Damit haben Sie die Frage elegant umschifft: Sind die Initianten extrem?
Es wird von den Kräften, die den unbefriedigenden Status quo zementieren wollen, alles darangesetzt, sie in die extreme Ecke zu stellen.

Der Gewerbeverband brachte 2015 die RTVG-Revision fast zu Fall. Was brachte das, im Rückblick?
Das RTVG-Resultat war ein klarer Auftrag des Souveräns an die Medienministerin und an die SRG, dass endlich eine resultat-offene und ehrliche Diskussion über Umfang und Inhalt des Service public geführt werden muss. Passiert ist null und nichts, obwohl Bundesrätin Leuthard mehrfach beteuerte, eine breite Service-public-Diskussion führen zu wollen. Die Stellungnahme der Wettbewerbskommission im Service-public-Bericht wurde von der Medienministerin sogar unterschlagen, Alternativen blockiert und die Diskussionen im Keim erstickt. Ein Ja zu No Billag kann diese Blockade endlich lösen.

Nur zwei Monate nach dem knappen Ja zur RTVG-Revision verkündeten SRG, Ringier und Swisscom die Gründung der Werbevermarktungsplattform Admeira. Was löste dies aus?
Die SRG führt mit den Milliarden, die sie bisher über Gebühren und neu mit einer Steuer eintreibt, eine aggressive Expansionsstrategie. Sie geht auf Kosten der Zeitungen und der anderen privaten Medien. Admeira steht exemplarisch für diese schädliche Entwicklung.

Tamedia reagierte mit dem Kauf der Vermarktungsorganisation Goldbach Media. Der «SonntagsBlick» kritisiert, Verwaltungsrats-Präsident Pietro Supino arbeite darauf hin, «die SRG massiv zu beschränken, um mit deutschen Sendern viel Geld zu verdienen». Was sagen Sie zu dieser Kritik?
Der Ringier-Konzern ist neben der SRG und dem bundesnahen Betrieb Swisscom der dritte Player im exklusiven und für die Medienvielfalt schädlichen Vermarktungsklub Admeira. Da sind wohl auch Parteiinteressen dabei.

Welche Rolle spielten Medienministerin Doris Leuthard und Ex-SRG- Direktor Roger de Weck?
Eine offene Diskussion über den Service public wurde und wird verhindert. Der Status quo soll zementiert werden. Die Medienministerin und die SRG-Spitze haben die SRG in eine Sackgasse geführt, aus der sie nicht mehr herauskommen. Das führt heute so weit, dass sie die SRG öffentlich für tot erklären, sollte das Volk nicht spuren.

Inzwischen ist Jean-Michel Cina Verwaltungsrats-Präsident der SRG und Gilles Marchand Direktor. Hat sich die Situation entschärft?
Der Wechsel wäre eine Chance gewesen, die offene und echte Diskussion zuzulassen und die SRG neu und befreit aufzustellen. Doch auch die neuen Köpfe versuchen heute, das Volk mit völlig unglaubwürdigen Liquidationsdrohungen auf ihre Linie zu zwingen. Ein Ja zu No Billag schafft hier die Grundlage für einen Neuanfang.

Wäre dann der Gewerbeverband mitschuldig, sollte die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Schweiz zerfallen?
Ein Service public in allen Landesteilen ist ohne Abzocke und ohne Zwang möglich. Ich bin überzeugt, dass nicht einmal die SRG-Spitze an ihre Drohungen glaubt. Das Volk lässt sich nicht für dumm verkaufen.

Es gibt auch die Befürchtung, dass mit einem Ja die Demokratie nicht mehr funktioniert, weil die Information nur noch ungenügend gewährleistet ist.
Die Demokratie nimmt dann Schaden, wenn die Funktionäre der SRG dem Volk das Messer an den Hals setzen. Zudem wird bewusst verschwiegen, welch eminent wichtige Rolle die verschiedenen Zeitungshäuser in der Meinungsbildung spielen. Auch in dieser Argumentation zeigt sich letztlich, dass die Rolle der SRG fälschlicherweise völlig überhöht eingeschätzt wird.

Es existieren aber entsprechende Befürchtungen. Medienprofessor Otfried Jarren sagt, die Medienkonzentration führe dazu, dass sich Kantone, Städte und Gemeinden fragten, ob die Medienverlage noch verlässliche Partner seien.
Die SRG drängt heute, obwohl ihr das nicht gestattet wäre, sehr offensiv in den gerade für die Zeitungsverlage sehr wichtigen Online-Bereich. Die Verlage werden von der SRG konkurrenziert und ausgebremst. Das wirkt sich negativ auf die Medienvielfalt aus. Die heutige SRG schadet der Medienvielfalt. Eine unabhängige und befreite SRG kann in einem fairen Markt zusammen und nicht gegen die Privaten besser wirken. Damit dies möglich wird, braucht es aber ein Ja zu No Billag.

Glauben Sie im Ernst daran, dass Sie die No-Billag-Initiative gewinnen können?
Das Volk will ernst genommen werden, was nicht passiert ist. Das Volk glaubt das Märchen der alternativlosen Drohszenarien nicht. Das ist die Mischung für Überraschungen an der Urne. (aargauerzeitung.ch)

So wird «Wilder» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

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Video: watson/Emily Engkent, Lya Saxer, Angelina Graf

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316Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 06.01.2018 06:58
    Highlight Highlight Die Initiative NoBillag geht mir auch zu weit. Der Koloss SRG lässt sich leider nicht anders bewegen, da die meisten Politiker und Politikerinnen sowie andere, von der SRG abhängige Personen und Institutionen sich hüten, es mit der SRG zu verderben, um nicht von ihr abgestraft zu werden. Die SRG-Verantwortlichen machen ihr Programm seit Jahrzehnten ohne aktive politische Begleitung und mit immer mehr Gebühreneinnahmen. Diese haben sich von 1984-2016 von 0,4 Mia CHF auf 1,24 Mia CHF erhöht, und Art 40 des Konzessionsentwurfs zeigt, dass man bereits an neue finanzielle Bedürfnisse denkt.
  • Troxi 05.01.2018 23:53
    Highlight Highlight Ich denke NoBillag ist lediglich ein Produkt der von den Parteien vorangetriebenen Identitästkrise der Nation. Wenn ich zurück denke an den Sonderbundskrieg und das miteinbeziehen und erfülllen von Wünschen der Verlierer. Dann die heutige Vorgehensweise vor Augen führe, wo der Egoismus stärker ist und der Gegner sofort Ungebildet oder ein Landesverräter ist. So muss es eine Identitätskrise geben. Diese Krise nennt sich Hass. Wann dies Angefangen hat ist Nebensächlich, wichtig ist dass dies schnell ein Ende hat und dazu ist ein Nein zu NoBillag von grosser Bedeutung finde ich.
  • blaubar 05.01.2018 22:57
    Highlight Highlight Als nächstes kommt dann die SBB. Alle SchwäizerInnen MÜSSEN ein GA kaufen. Tolles Angebot, wirklich, WLan in den Zügen, Supernetz usw. Was spricht dagegen? Das ist dann gut für den Zusammenhalt und sehr sozial auch. Ist auch nur 8x Billag, also kein Problem.
    • Troxi 06.01.2018 08:47
      Highlight Highlight Wenn ihr wenigstens Die Krankenkasse aufgelistet hättet oder die Versicherung hätte ich es ja noch einigermassen verstanden. So aber ist es nur dummes geschwätz.
  • Christo 05.01.2018 22:30
    Highlight Highlight Mir ist schleierhaft, wieso sich das Gewerbe, das auf den Goodwill der Bevölkerung angewiesen ist, sich einen Präsidenten leistet, der immer weiter nach rechts rückt und Mitglied einer Sekte ist (ICF). Er vertritt extreme Positionen. Ich berücksichtige noch das lokale Gewerbe, shoppe nicht im Internet und nicht im Ausland. Aber langsam frage ich mich, warum, wenn ich damit einen Verband unterstütze, der so extrem geworden ist.
  • Gsnosn. 05.01.2018 20:46
    Highlight Highlight Ich würde im TV vermissen:

    10vor10
    Rundschau
    Kassensturz
    Fussball Sonntag
    Teletext
    Spielfilme mit sehr wenig Werbung.

    Im Radio:
    Espresso
    Echo der Zeit
    Diagonal
    Mittagsgespräch
    Nachrichten
    Nachtexpress
    • blaubar 05.01.2018 23:08
      Highlight Highlight Siehst du. Diese Sendungen könnte man für sehr wenig Geld haben. Das teure sind die Unterhaltungsmonster wie Tatort usw.

      Hätte man einen Kernauftrag definiert, der auch finanziert würde, wäre es nicht zum Eklat gekommen.
    • Pafeld 06.01.2018 16:57
      Highlight Highlight Und der Rest vom Tag läuft Testbild oder was? Ich freue mich schon auf die Werbeangebote, die die Neo-SRG dann angeboten bekommt, um sich selbst zu finanzieren...

      Ich bin kein grosser Fan von Schawinski. Aber dass es unter den Befürwortern niemanden hat, der auch nur einen Funken Ahnung von den betriebswirtschaftlichen Hintergründen eines Medienunternehmen hat, hat er voll auf den Punkt getroffen.
    • Pafeld 06.01.2018 17:03
      Highlight Highlight Und btw: Fussball (Lizenzrechte), 10vor10, Echo der Zeit, Spielfilme (ohne Werbefenster)...

      Sind unter anderen die teuersten, respektive aufwändigsten Produktionen der SRG. Diese dürften selbst bei einer 200CHF-Initiative nicht zu halten sein.
  • Posersalami 05.01.2018 17:50
    Highlight Highlight "Ein Service public ist auch ohne Abzocke und staatlichen Zwang möglich."

    Ja klar, der Laden gehört dann der Wirtschaft und singt dann deren Lied. Schon klar.
  • NackNime 05.01.2018 16:19
    Highlight Highlight Chef vom Gewerbeverband?

    Und er meint man kann einer Firma die vollständige Finanzierung, per Änderung der Verfassung, entziehen und diese realisiert dann locker und erfolgreich einen aus dem Hut gezauberten Plan B?

    Meint er das ernst?
  • Tobii 05.01.2018 16:14
    Highlight Highlight Ich frage mich, wie viele Schweizerinnen und Schweizer ausschliesslich von der Boulevardpresse informiert werden.

    Gibt es bei 3+ und RTL eigentlich Nachrichtensendungen?
    • Fabio74 05.01.2018 18:09
      Highlight Highlight RTL hat RTL aktuell als Nachrichtensendung.
      3+ weiss ich nicht
    • Gsnosn. 05.01.2018 20:30
      Highlight Highlight 3+ hat keine Nachrichten und kein Teletext, nur reine „Unterhaltung“ . Der Chef von 3+ hat selber gesagt, Nachrichten sind zu teuer und deswegen gibt es keine.
  • Thinktank 05.01.2018 15:41
    Highlight Highlight 100% des Fortschrittes und Wohlstandes wird durch private Unternehmen erbracht. Bisher wurden alle Unternehmen, die durch den Staat geführt wurden, durch die Beamten oder die Politik vernichtet. Aktuell versucht man ein überteuertes Unterhaltungs- und Infomedium zu dem es hunderte Alternativen gibt, mit dem Nimbus der Unentbehrlichkeit und noch lächerlicher einer demokratischen Notwendigkeit zu versehen. SRF ist ein linkes Sprachrohr, das man abdrehen muss.
    • Tobii 05.01.2018 16:33
      Highlight Highlight SRF ist neutral.
    • Sportfan 05.01.2018 16:51
      Highlight Highlight Uiuiuiui Thinktank, sagen sie das bloss nicht den Berufsoffizieren, den Polizisten, den Bauern, den Lehrern, dem Herrn Pfarrer, den Feuerwehrleuten, den Bundes- Kantons- und Gemeindearbeitern, den Sozialarbeitern dass sie sowas von verloren sind. Dass die Politik auch ihr Unternehmen vernichtet. Sagen sie das dene bloss nicht!

      Jetzt mal im Ernst, glauben sie den Schwachsinn wirklich, den Sie hier schreiben? Sehr viel Fortschritt entstammt unseren Hochschulen, leider unserer Rüstungsindustrie usw. und die sind, riiiiiiiiichtig nicht privat. Eure Argumente werden immer konfuser!
    • TheGoon 05.01.2018 17:34
      Highlight Highlight Zeit die Gedanken aus dem Tank zu lassen?
      User Image
    Weitere Antworten anzeigen
  • MGausR 05.01.2018 15:15
    Highlight Highlight Die Service Public Diskussion wurde leider wirklich unterbunden. Die Chance ist nun verpasst, daher werde ich Ja zu No BILLAG stimmen. 200 CHF wären mehr als genug gewesen, um landesweiten Service Public anzubieten. Und alle die wollen, also die Mehrheit hier, könnte sich immer noch das Glanz und Gloria Extra für 165 CHF dazukaufen
    • Tobii 05.01.2018 16:31
      Highlight Highlight Wegen 165 CHF das Schweizer Radio und Fernsehen abzuschaffen, finde ich falsch.
    • Sportfan 05.01.2018 16:56
      Highlight Highlight @MGausR: Mal ne Frage, was hätten sie denn gestrichen? Einfach kleines Rechenbeispiel, wieviel sie über Bord werfen müssen um den Gegenvorschlag zu erreichen.

      G&G streichen, macht 1 Franken pro Jahr Billaggebühr.
      Bestatter, weg, wäre ebenfalls 1.-- Franken. Und dann? Dann fehlen noch 163 Fr. die eingespart werden müssen.

      Jetzt sind sie dran, erklären sie uns, wie sie auf den Betrag des Gegenvorschlag kommen, was sie alles opfern wollen. Ach so schwierig. Genau, deshalb hat das Parlament kurz überlegt und gesehen, dieser Vorschlag ist reine Polemik und ihn versenkt!
    • Posersalami 05.01.2018 17:56
      Highlight Highlight Alles streichen und nur noch Wetter, Nachrichten , Hintergrundberichte und Reportagen senden. Ein paar Franken in die Förderung der Kultur inkl. einer hohen fixen Quote von Schweizer Produktionen im Radio und TV.

      Filme, Serien und Sport kann man den Privaten überlassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • blaubar 05.01.2018 14:57
    Highlight Highlight So, es sollen sich bitte mal alle outen, die seit kurzem hier und bei 20min etc. professionell (also gegen Bezahlung) massiv für die Billag kommentieren und Blitzen/Herzen! Es ist sehr auffällig, wie plötzlich, fast von einem Tag auf den anderen, überall „alle“ pro-SRF kommentieren. Als ob in wenigen Stunden ein unglaublicher Gesinnungswandel stattgefunden hätte. Und lustigerweise sind alle die Kommentatoren keine alten Bekannten, sondern neu.

    • goalfisch 05.01.2018 15:43
      Highlight Highlight nö alt.
      die stimme der vernunft braucht manchmal etwas zeit, bis sie die wutbürger übertönt.
      und auf bigler muss man einfach antworten. seine aussagen sind entgegen jeglicher vernunft.
    • meerblau 05.01.2018 16:12
      Highlight Highlight 1) User können ihren Nickname wechseln.
      2) Es gibt User, die nur zu den für sie thematisch relevanten Beiträgen kommentieren.
      3) Es gibt User, die sich schon vor Wochen zur Abstimmung geäussert haben und sich die Energie bis zur Abstimmung sparen.
      4) Es gibt User, die durch das Interview ihre Unentschlossenheit, wie sie stimmen wollen, abgelegt haben.
      5) Nicht alle User, die herzen bzw. blitzen, kommentieren auch. Und umgekehrt.
      => Das, was du Bezahlung nennst, kann man auch Engagement oder Überzeugung nennen. Und voreilige Schlüsse zu ziehen bringt niemanden weiter.
    • Sportfan 05.01.2018 16:24
      Highlight Highlight Wenn man halt mal betrachtet und zuhört, was denn so kommt, nach:

      Abzocker, Zwangsgebühr, überbezahlte Schmarozer, Dinosaurier, Ewiggestrigen und linkem Pack,

      und dann feststellt, da kommt nichts, kein Plan was nachher ist, keine Ahnung von Medien, nur Stammtisch-Gedampf und Wut über alles und jeden, dann kann es durchaus sein, dass sich die Meinungen ändern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 05.01.2018 14:29
    Highlight Highlight Initiativtext nicht gelesen, Herr Bühler: die Abschaffung der SRG ist im Text explizit aufgeführt. Und niemand weißt ihn darauf hin.
    Schwach.
    • Roterriese 05.01.2018 15:29
      Highlight Highlight @pamayer, wo bitte ist die Abschaffung der SRG im Initiativtext denn explizit aufgeführt?

      Etwa hier "6 Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen."?

      Nun, leider betreibt der Bund schon heute keine eigenen Radio- und Fernsehstationen. Die SRG ist nämlich ein privatrechtlicher Verein. Der Nächste bitte.
    • Fabio74 05.01.2018 18:23
      Highlight Highlight @riese: Schon spannend wie doof man sich stellen kann.
      Der Text heisst, der Bund finanziert kein Radio und kein TV und damit ist die SRG erledigt.
    • Roterriese 06.01.2018 08:10
      Highlight Highlight @fabio falsch. Es steht subventioniert und nicht finanziert. Kleiner unterschied mit grossen folgen
  • aglio e olio 05.01.2018 14:26
    Highlight Highlight "Die Verlage werden von der SRG konkurrenziert und ausgebremst. Das wirkt sich negativ auf die Medienvielfalt aus."
    Sonst heisst es doch immer Konkurrenz sei gut und trage zur Vielfalt bei.
    Oder gilt dies etwa nur wenn die Privaten konkurrenzieren?

    Man könnte ja mal die Einnahmen des SGV um 75% verringern und schauen wie sich Unabhängigkeit und Freiheit entfesseln... 😑
    • Posersalami 05.01.2018 17:57
      Highlight Highlight Der Freie Markt gilt für die Privaten immer nur dann, wenn keine oder wenig Konkurrenz da ist. Wirklichen Wettbewerb scheuen die Shareholder wie der Teufel das Weihwasser.
  • piedone lo sbirro 05.01.2018 14:18
    Highlight Highlight seriöse und unabhängige medien gehören zur infrastruktur der demokratie!

    der heilige christopherus von herrliberg und seine lakaien halten offensichtlich nichts von demokratie.
    • Haiderfroh 05.01.2018 15:55
      Highlight Highlight Ja, unabhängige Medien gehören zu einer Demokratie.
      Dem läuft aber der Betrieb eines Staatssenders total entgegen.

      Darum: JA! zur Billag-Initative, JA! zu unabhägigen Medein, JA! zur Meinungsvielfalt, JA! zu Freiheit, JA! zu Gerechtigkeit, JA! für eine bessere Welt, JA! für eine Welt ohne SRG!!
    • Sportfan 05.01.2018 17:03
      Highlight Highlight Und sie haben noch vergessen: JA! zu 4 mal so hohe Kosten wie heute, für JA! 4 mal weniger Inhalt!

      Und JA! zu Sendern die Milliardäre kontrollieren können.

      Und NEIN! zu einem Medienhaus, das der einfachen Bevölkerung gehört NEIN! Zu einem Medienunternehmen wo jeder Mitglied werden kann und NEIN! zu einem Medium wo man sich darüber beschweren kann.

      Und WELCHE! neutralere und unabhängigere Form als öffentlich, rechtlich kennen sie denn? Ich kenne keine! Aber lerne gerne dazu!
    • Der Rückbauer 05.01.2018 17:24
      Highlight Highlight Haiderfroh: Tja, nur schon der Name, passt perfekt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hävi der spinat 05.01.2018 13:42
    Highlight Highlight Die SRG ist zur Selbstbedienungsmaschiene verkommen.
    Für alle jene, die sich in die Position bringen konnten, einen Teil der Zwangsgebühren für sich selbst abzuzweigen.
    Die Akteure verdanken es, mit politische gefälligem Mainstream.
    • Sportfan 05.01.2018 16:13
      Highlight Highlight Ach Hävi, schon wieder Stammtisch. Warum haben sie noch kein Argument auf die Reihe bekommen? Einfach schnell, wie teuer unser TV/Radio ist und mit wem sich SRF duellieren muss. Ich habe extra nur Sender mit Deutscher Sprache genommen:

      SRF - 525 Mio (*)
      ORF - 711 Mio (*)
      ARD - 6912 Mio (*)
      ZDF - 2400 Mio (*)
      Pro7/Sat1 - 4558 Mio
      RTL - 7484 Mio

      (*) Höhe TV Gebühren

      Dafür machen die Jungs aber einen verdammt guten Job, wenn man sie mit dem Ausland und den Budgets vergleicht. Relativ wenig Selbedienungsmaschine oder wie Sie das nennen.
    • hävi der spinat 05.01.2018 22:06
      Highlight Highlight "Dafür machen die Jungs aber einen verdammt guten Job"

      Ha ha.. ein Jünger in movement!
      Sportfan
      Lass uns besser wissen wo und wie du dir deinen Teil der Gebühren gesichert hast.
    • Fabio74 06.01.2018 06:36
      Highlight Highlight @hävi Lern Anstand und Argumentier in der Sache und unterlass deine dummen Unterstellungen
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  • Statler 05.01.2018 13:09
    Highlight Highlight Eine «befreite» SRG? Interessante Ansicht - inwiefern ist die SRG denn nicht «frei»?

  • Der Rückbauer 05.01.2018 12:33
    Highlight Highlight Lieber auch grünes und schwules Staatsfernsehen als nur TV Blocher und Fox News. Ja, Bigler ist unverfroren.
  • hävi der spinat 05.01.2018 12:29
    Highlight Highlight Warum sind eigentlich all jene, die eine wirtschaftsfeindliche Haltung vertreten, und alle, die keine andere Meinung als die offizielle Staatlich zulassen wollen, so fanatisch FÜR die SRG?
    Weil die SRG eben mit allen Mitteln und mit Haken und Ösen, einseitige politische Ziele verfolgt.

    Die SRG ist das heimliche Flaggschiff der Linken.

    Ihre Jünger danken es ihr nun.
    • Sportfan 05.01.2018 13:24
      Highlight Highlight Ach Hävi, bitte mal eine neue Platte, eine mit Argumenten und so. Das wäre so nett und wohltuend, nicht immer den links/rechts Sch....

      Nennen Sie mir eine neutralere Form als öffentlich/rechtlich. Ich bin gespannt.

      Und wenn Sie sich ihre Fragen immer gleich selber beantworten, dann behalten sie doch besser ihre Fragen gleich für sich, denn sie wissen ja die Antwort in ihrem grossen, grossen Wissen.

      Und den Begriff "heimliche Flaggschiff" können Sie vielleicht auch noch erklären. Kann das sein, dass sie den Begriff Flaggschiff nicht ganz verstanden haben?
    • cgk 05.01.2018 13:25
      Highlight Highlight Als Gewerbetreibender und Mitglied des Gewerbeverbandes schäme ich mich für diesen Bigler, welcher eine unverfrorene neoliberale Linie fährt. Ich und immer mehr meiner Berufskollegen fühlen uns immer schlechter von ihm vertreten. Obschon ich auch gegen eine Gebühr für Gewerbebetriebe (Doppelbesteuerung) bin, lehne ich diese radikale Initiative entschieden ab.
    • MacB 05.01.2018 13:29
      Highlight Highlight Ach hör doch mal auf mit dem Stammtischzeug.

      mfg, kein Linker
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  • Turi 05.01.2018 12:05
    Highlight Highlight Gut gibts ab und zu Volksabstimmungen.
    So kommt auch der Bürger mal zu Wort und nicht nur privilegierte laut predigende Politikerinnen und privilegierte Egomanen.
    • Fabio74 05.01.2018 21:36
      Highlight Highlight LEider wurde dieser Staatsabschaffer in den Nationalrat gewählt
  • Kubod 05.01.2018 11:41
    Highlight Highlight Dann bin ich mal gespannt auf die Ideen, die da kommen.
    Wenn es was Ausgegorenes ist, bin ich dafür.
    Bisher hat mich noch kein Argument überzeugt, aber vielleicht schafft es der Gewerbeverband.
    Mich stört spätestens seit der Flüchtlingskrise, die stark linkslastige Berichterstattung. Nicht nur zu diesem Thema. Mindestens 70% der SRG Journalisten denken und berichten aus der linken Perspektive. Das ist mir zu einseitig und ich empfand einiges sogar als demagogisch. Da fehlt mir die demokratische Vielfalt, die Dinge auch aus nichtlinker Sicht zu zeigen.
    • D(r)ummer 05.01.2018 13:31
      Highlight Highlight Ach komm schon.
      Wäre die Berichterstattung zur "Flüchtlingskrise" linkslastig, hätte es schon lange geträllert: "Hört auf mit der Ausbeuterei dieser Länder und schickt keine Waffen in den Süden ihr Ignoranten."
    • Burkis 05.01.2018 13:51
      Highlight Highlight 70% linke Journalisten bedienen ein Publikum das zu 70% rechtsbürgerliche Politik unterstützt. Oder sind es etwa mehrheitlich linke Ökos und Secondos die SRG konsumieren? Wahnsinn! Diese Initiative ist eine Selbskastration sondergleichen und der Wutbürger merkts nicht.
    • Kubod 05.01.2018 15:26
      Highlight Highlight @D(r)ummer
      Genau;)
      @Burkis
      Wutbürger ist ein Maulkorbargument und das weisst Du. Ich wiederum hab die Schnauze ein wenig voll vom linkspopulistischen Gedröhne, das ab und zu aus den Volksempfängern tönt und mir die einzig richtig Wahrheit vermitteln will.
      @Schweizer Bünzli
      Die Mehrheit der Journalisten rechnen sich dem linken Lager zu. Wobei das mittlere bis obere Kader eher wieder in der Mitte zu verorten ist. Das ist der Ort, wo einem die Realität bewusster wird.
      Die Linke Seite ist so gut vertreten, Schweizer Bünzli, dass die Balance fehlt. Um die Linke mach ich mir da wenig Sorgen


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  • Krankenhaus 05.01.2018 11:30
    Highlight Highlight Das Volch hat 2015 der Revision des Radio- und Fernsehgesetzes zugestimmt. Zählt der Volkswille nur, wenn er in die politische Agenda passt?
    • demokrit 05.01.2018 13:03
      Highlight Highlight Mit Zufallsmehr und unter demokratiepolitisch sehr fragwürdigen Vorzeichen.
    • demokrit 05.01.2018 13:39
      Highlight Highlight Stichworte: Stimmenkauf, knappste Abstimmung aller Zeiten, Einführung einer Steuer ohne Verfassungsgrundlage.
    • demokrit 05.01.2018 15:22
      Highlight Highlight Stimmenkauf ist, wenn du Abstimmenden monetäre Vorteile bei einer Annahme versprichst. In anderen Worten eine niedrige Billaggebühr, welche dann im Fall besagter Abstimmung auch noch von einer wehrlosen Minderheit (Halter von jur. Personen) berappt werden muss. Nebenbei hat man die Billaggebühr dabei auch noch schelmisch verfassungswidrig zur Steuer erklärt. Insofern: Demokratie ist ein wenig mehr als wenn zwei Wölfe denen man ein Dessert schmackhaft macht darüber abstimmen, den Fuchs zu verspeisen und dabei noch die Verfassung gebrochen wird.
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  • Ein Berner 05.01.2018 11:04
    Highlight Highlight Ein erhellendes Interview. Bigler demaskiert sich selbst. Ausser Parolen hat er nichts zu bieten. Erschreckend, wie leichtfertig, wie zynisch er in seinem, wie es scheint, persönlichen Kreuzzug gegen die SRG einen demokratischen Grundwert - ein unabhängiges Mediensystem - aufs Spiel setzt. No Billag zerstört die Medienvielfalt in der Schweiz.
  • Krankenhaus 05.01.2018 10:50
    Highlight Highlight Heute das öffentliche Fernsehen. Was kommt als nächstes? Die Krankenversicherung? So wie Trump Obama-Care abschaffen will? Sind diese Zwangsgebühren auch unerwünscht? Ich stimme NEIN zu NO BILLAG.
  • rönsger 05.01.2018 10:39
    Highlight Highlight Bigler verlangt eine "ergebnisoffene" Diskussion über Sinn und Umfang des Service Public. Tschuldigung, aber genau diese Forderung zeigt ja seine verlogene Polemik auf: Der Service-Public-Bericht liegt seit Juni 2016 vor, und im März 2017 hat sich unser Parlament damit befasst (zu deutsch: hat darüber DISKUTIERT) und weiterführende Aufträge, z.B. ein neues Mediengesetz, erteilt. Frage: Von welchem Demokratieverständnis geht Bigler aus, wenn er zwar von Ergebnisoffenheit spricht, dann aber eine neue Diskussion fordert, wenn das Ergebnis dummerweise nicht seinen Erwartungen entspricht?
    • FrancoL 05.01.2018 16:17
      Highlight Highlight Bei Bigler ist das alles sehr einfach gestrickt: Diskutieren heisst die Meinung seiner Leute vertreten. Über Zuwanderung diskutieren heisst dem Beipflichten was er als richtig erachtet.

      Das Hauptproblem ist doch dass bei den Diskussionen nicht das rauskommt was sich der Herr Bigler vorstellt und dann macht er es sich sehr einfach: ER negiert die Diskussion, eine alte Platte die er auch im Gewerbeverband immer wieder aufsetzt.
      Ich bin da wohl etwas einseitig, aber für mich ist Bigler fehl am Platz, doch die Mehrheit scheint da anderer Meinung zu sein.
  • FrancoL 05.01.2018 10:38
    Highlight Highlight Herr Bigler: Eine privat finanzierte SRG unterliegt den marktwirtschaftlichen Tatsachen.
    Wer bezahlt befielt!
    Wer bezahlt der lenkt!
    Wer bezahlt der bestimmt den Umfang!
    Somit stehen Sie klar NICHT für eine unabhängige SRG ein zu zeigen einmal mehr was Sie vom Schweizer Volk halten wenn sie die Unabhängigkeit nicht stützen.
    Es wäre an der Zeit dass Sie IHREN JOB machen; nämlich zusammen mit den vielen KMUs eine Strategie zu erarbeiten zB um die älteren Mitarbeiter besser in die Arbeitswelt zu integrieren und damit einen aktiven Beitrag für die Reduzierung der Zuwanderung leisten würden.
    • Haiderfroh 05.01.2018 11:48
      Highlight Highlight Wer bezahlt befielt!
      Wer bezahlt der lenkt!
      Wer bezahlt der bestimmt den Umfang!

      Das wäre ja dann unter vielen anderen ich, der Abonnent. Gut so. So soll es sein!
    • FrancoL 05.01.2018 12:23
      Highlight Highlight @Haiderfroh, in erster Linie muss ein solcher Sender bestehen und der BV genügen, dann kannst Du natürlich gerne mit der nötigen Mehrheit den Rahmen abstecken.
      Um etwas abzustecken muss es dafür ein Feld geben, also die SRG bestehen um Sie mit einer Aufgabe zu betrauen.
      Dazu braucht es alles andere als ein NO-Billag, denn die zerschlägt die SRG ODER er drängt sie unter die Fittiche der Privatwirtschaft und dann lieber Intelligenzbolzen Haiderfroh hast DU selbst mit einer Mehrheit nichts mehr zu melden.
      Das ist wohl gut so wenn man KEINEN Service public mehr will. Überlege!
    • Haiderfroh 05.01.2018 15:51
      Highlight Highlight @FrancoL
      Es gibt keinen zwingenden Grund, weswegen die SRG bestehen muss. Die SRG ist genau so sehr notwendig, oder entbehrlich, wie es Netflix, oder Pornhub sind.
      Die Nachfrage soll das Angebot bestimmen, und nicht eine Programmdirektion, die sich, wie die Made im Speck, an Steuermilliarden labt. Das jetzige System zwingt mich etwas zu kaufen, was ich nicht haben will. ich habe absolut null Mitspracherecht. Das ist geradezu eine mafiöse Erpressung. Dazu sage ich: Nein! Und zur Billag-Initiative sage ich: Ja!
      Deswegen geht die SRG nicht unter. Und wenn doch, dann hat sie das verdient.



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  • koks 05.01.2018 10:36
    Highlight Highlight ich mache mir da keine sorgen. eine politische minderheit wird nicht einen mehrheitsfähigen ausgewogenen service public abschaffen können.

    ebenso wird uns keine politische minderheit einen staatssender aufdrücken können, der politisch einseitig und gegen die interessen der bevölkerungsmehrheit agitiert.

    sehe das also entspannt.
  • Töfflifahrer 05.01.2018 10:31
    Highlight Highlight Einer der obersten "Abzocker" lästert über SRF als Abzocker?! Wow soviel zur Glaubwürdigkeit. Er ist nur dagegen weil einige Grossunternehmen mehr zahlen müssten.
    Die gepredigte Mantra der Privatisierung und dass der Markt das richtet hat sich nachweislich als Märchen erwiesen und funktioniert im Bereich Service Public sowieso nicht. Aber es ist nicht abzustreiten, dass die Privatisierungen einigen wenigen sehr volle Konten bescherte, die Mehrheit aber ausser eingeschränkten Dienstleistungen, nichts davon hat oder sogar draufzahlen muss. FDP ist nur Klientelpolitik für Reiche!
  • D(r)ummer 05.01.2018 09:59
    Highlight Highlight "Die SRG-Chefs geben heute ohne parlamentarische Kontrolle und am Souverän vorbei über 1.2 Milliarden Franken Steuergelder quasi mit einem Blanko-Check aus. " Joah, da gebe ich ihm recht.

    Die SRG sollte mMn ihren Schwerpunkt auf politische Neuigkeiten legen. Gestern im 10vor10: In Florida hat's Schnee... Wayne interessiert's?

    Es wäre vernünftig, über den Service Public zu debattieren und nicht ob man wichtige Artikel (Neutrale Berichterstattung) in der Bundesverfassung streichen will.
    • phreko 05.01.2018 11:42
      Highlight Highlight Schnee in Florida: schon mal was von Klima-extreme und Klimawandel gehört?
    • einmalquer 05.01.2018 12:29
      Highlight Highlight Es ist richtig, dass das Parlament keine Kontrolle über die SRG hat - denn erst dann wäre die SRG ein "Staatsfernsehen" und nicht mehr unabhängig
    • D(r)ummer 05.01.2018 13:18
      Highlight Highlight @phreko
      Jep, schon ziemlich viel. Aber diese Meldung könnte das SRF wirklich den Printmedien überlassen.



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  • mogad 05.01.2018 09:57
    Highlight Highlight 2)In einem Punkt hat Hr. Bigler mMn Recht: Es war arrogant und falsch das damalige Ja zur Revision des Radio- und TV-Gesetzes (RTVG) einfach zu ignorieren. Die SRG ist mMn wirklich reformbedürftig. z.B. fände ich weniger Werbung und dafür weniger Spielshows gut. Die könnte man samt eines Teils des Werbevolumens an die Privaten abgeben. Warum nicht 2,3 Stunden TV-Sendepause pro Tag? Nichts gegen Herrn Cina als SRG-VR-Präsident. Nur fällt auf, dass er ein Parteifreund der obersten SRG-Chefin ist. Zufall?
    • Snowy 05.01.2018 10:14
      Highlight Highlight Genau. Falls die Abstimmung verloren geht, dann genau deswegen!

      Hoffen wir, dass es trotzdem nochmals gut geht.
    • FrancoL 05.01.2018 10:30
      Highlight Highlight Jeder Service public braucht neben den Kernsendungen auch Begleitsendungen die den Service Public stützen und begleiten, damit die Hautaufgabe auch wahrgenommen wird.
      Es ist eine falsche Annahme dass ein Sender genutzt wird der nur Kernbotschaften absetzt, das ist der Tod dieses Sendegefässes.
      Würde man eine Umfrage starten würden viele dieser Begleitsendungen einem Teil der Stimmbürger nicht passen, so wie Dir die Spielshows. Anderen gefallen diese gut.
      Es geht darum einen lebendigen Service Public Sender zu erhalten und die Begleitsendungen (Unterhaltung) werden sich mit der Zeit ändern.
    • Walter Sahli 05.01.2018 10:37
      Highlight Highlight Wie lange bleibt ein Sender bei Dir auf den vorderen Speicherplätzen, wenn er immer schwarz ist, wenn Du durchzappst?
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  • christian_meister 05.01.2018 09:54
    Highlight Highlight Mir geht der Bigler schon länger deftig auf den Sack. Er setzt sich faktisch nur für die Grossen ein. Die Anliegen eines Kleinunternehmen, wie ich es habe, sind ihm egal. Ich habe mich schon mehrfach beschwert. Schliesslich bin ich Mitglied des Gewerbeverbands. Weil mich nervte was Bigler in der Gewerbezeitung schrieb, bekomme ich dies nun nicht mehr. Es gab nie eine Antwort auf sachliche Kritik. Aber trotzdem bin ich Mitglied, den mein lokaler Gewerbeverein macht tolle Arbeit die ich Unterstützen will. Bei der Billag handhabe ich das gleich. Deshalb stimme ich Nein
    • Dominik Treier (1) 05.01.2018 10:58
      Highlight Highlight Das sehe ich genau so... Stichwort Steuerreform... Habe noch selten ein Kleinunternehmen gesehen, dass 1. überhaupt viel Gewinn macht der zu versteuern wäre, denn in der Regel ist der Spielraum sehr klein und 2. sich eine Steueroptimierungsabteilung von 50 Leuten leisten kann um diese Lücken die da geschaffen werden auszunutzen... Wünschte mir nur dass mehr Gewerbler erkennen würden, dass es hier nur um Grosskonzerne, Reiche und Geld scheffeln geht anstatt nur dieser elenden missgünstigen und von Neid auf die, die sonst schon nichts haben, getriebenen Wutbürgerpropaganda zu glauben...
    • blaubar 05.01.2018 11:12
      Highlight Highlight noch ein neuer Kommentarschreiber. Wieviel gibts pro Anti-Nobillag-Kommentar, he? Sind plötzlich viele neue Namen mit eindeutigen Absichten unterwegs. Passt gut zum Artikel gestern auf 20min:

      http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Billag-23639400
    • Fabio74 05.01.2018 11:22
      Highlight Highlight @blaubar Warum auf den Kommentierer einprügeln anstatt Stellung zum Artikel zu nehmen?
      Gut wacht die Schweiz auf und stellt sich den Biglers in den Weg.
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  • nukular 05.01.2018 09:47
    Highlight Highlight Mein JA steht jetzt schon fest. Fernsehen so wie es jetzt besteht, ist sowieso ein Auslaufmodell. Für Radio, wäre ich bereit was zu zahlen, aber sicher nicht für TV. Ich besitze daheim nicht mal einen Fernseher, sondern lediglich Beamer, PS4 und damit Netflix und Amazon Prime. Lieber bezahle ich pro Sendung, wenn mich was interessiert, bevor ich so viel Geld für die SRG einfach so rausschmeissen muss...
    • ubu 05.01.2018 10:05
      Highlight Highlight "Ich, ich, ich". Wir bezahlen auch Krankenkassen, AHV, Strassen, Bibliotheken und die Feuerwehr. Und ich denke, wir sollten uns auch ein Medium leisten, das keinen Grossinvestoren gehört, sondern dem Volk.
    • Walter Sahli 05.01.2018 10:32
      Highlight Highlight ...und natürlich träumst Du davon, dass die Sendungen, für die Du gewillt bist zu zahlen, billiger sind als das heutige Angebot, nicht wahr?
    • Fabio74 05.01.2018 11:23
      Highlight Highlight Das wird dann schnell teurer.
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  • mogad 05.01.2018 09:46
    Highlight Highlight 1)"Ein Service public .....ist ohne Abzocke und Zwang möglich." Die Frage ist nur, in welchem Umfang er noch möglich sein wird, wenn das Geld für das welsche und das Tessiner TV und Radio fehlt. Es wird dann sein wie bei der Post: wenn von 100 Poststellen 99 geschlossen werden und eine bleibt noch bestehen, kann man nat. immer noch von einem funktionierendem Service public reden, aber er findet dann halt nur noch an einem Ort statt.
    • blaubar 05.01.2018 22:55
      Highlight Highlight @ubu: Du zahlst eben bei den Strassen gerade nur sehr wenig einfach so. Es gibt Benzin- und Autosteuern. Warum wohl, he?
      Ich muss ja auch nicht zwangsweise ein GA kaufen! Oder sollen wir das auch einführen?
    • Fabio74 06.01.2018 06:45
      Highlight Highlight @blaubar du lügst Gemeindestrassen zahlt die Gemeinde aus unseren Steuern. Kantonsstradden werden aus div Töpfen finanziert
  • piedone lo sbirro 05.01.2018 09:43
    Highlight Highlight der gewerbeverband als neuer gewerbe-AUNS im reinen strategischen dienst des herrliberger medienplans.

    die gewerbezeitung als wöchentlich verkleidete wirtschafts-weltwoche welche allen mitgliedern (ungewollt) zugeschickt wird, und ein SVP-verbandschef im schafskleid eines FDP'lers.

    ist so ein besessener herr noch tragbar? was kommt als nächstes? der gewerbeverband sponsert das bauernradio und rickli/bigler machen die morgenshow?
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  • Snowy 05.01.2018 09:40
    Highlight Highlight Am 9. Januar wird Bigler seine Karten auf den Tisch legen müssen. Denke aber nicht, dass der Gewerbeverband von seiner Doktrin abrücken wird - kennt man ja bereits von USR III und Bankenregulierung:
    Gewinne für die Privatwirtschaft, Verluste für den Staat.

  • NaSkivaL 05.01.2018 09:37
    Highlight Highlight Falls das hier zwecks Medienvielfalt erlaubt ist:
    In der WOZ erschien heute ein Artikel zum Thema von Hansi Voigt.

    https://www.woz.ch/1801/die-medienzukunft-mit-hansi-voigt/volksverbloedung
    • Snowy 05.01.2018 10:47
      Highlight Highlight Danke für den Artikel.
      Sehr lesenswert!
  • Herbert Anneler 05.01.2018 09:37
    Highlight Highlight Den Sevice public nur mit Werbung finanzieren, Herr Bigler? Sie wissen genau, dass ein in der Schweiz generierter Werbe-Franken nicht im Land bleiben muss, sondern auch ins Ausland gehen kann, z.B. zu Berlusconi, zu Bertelsmann oder sogar zu Breitbart! Das ist gerade wieder der Swiss passiert... Die heutigen Service public-Konzessionen (gemäss Initiative) den Meistbietenden zu versteigern (diese Konzessionen können auch an Käufer aus Ländern mit Burkas und Minaretten gehen, reich genug sind sie ja und mit Al Jazeera sind sie schon im Business): Soll Geld die Welt allein regieren??? No Bi NIE!
    • mogad 05.01.2018 10:13
      Highlight Highlight Ihre Argumente sollten den letzten Zweifler von einem Nein überzeugen. Vereinfacht gesagt: Unsere 460 Fr. Billag-Gebühr bekommt dann einfach nicht mehr die SRG sondern das anonyme Ausland!
  • Thinktank 05.01.2018 09:32
    Highlight Highlight Jedes Wort von Bigler ist leider wahr. Wenn ich um 19:30 ab und zu mal Tagesschau sehe, dann hab ich alles bereits x-mal online gelesen. SRF ist alt, zurückgeblieben, starr, völlig überteuert und diktatorisch geführt durch Leuthard und deren Gesellen. Dass irgendjemand das Kolchosenunternehmen SRF mit Demokratie in Verbindung bringt ist mir ein Rätsel. Das SRF hatte seine Aufgabe, sich zu modernisieren, komplett verweigert. Nach der Annahme von NoBillag soll Leuthard auch gleich gehen, es gibt ja keinen Plan B.
    • Snowy 05.01.2018 10:04
      Highlight Highlight Hier das 10 vor 10 von gestern Abend:
      https://www.srf.ch/play/tv/sendung/10vor10?id=c38cc259-b5cd-4ac1-b901-e3fddd901a3d&station=69e8ac16-4327-4af4-b873-fd5cd6e895a7

      Ausser dem News Flash ist jeder Bericht voll mit neuen Hintergrundinfos.
      Nähme mich wunder, wie alleine dieses Magazin für 1 CHF pro Tag bezahlt werden könnte.
      User Image
    • dan2016 05.01.2018 10:18
      Highlight Highlight ich glaube nicht, lieber Thinktank, dass die SRG das Onlinegeschäft nicht ausbauen wollte. Vielleicht ist die Diskussion dazu einfach an Dir vorbeigelaufen?
    • mogad 05.01.2018 10:18
      Highlight Highlight Reformbedürftiges SRG! Warum müssen in der heutigen Zeit die Nachrichten stündlich wiederholt werden, mit wechselnden Moderatoren? Auch im "10 vor 10" wird wiederholt, was schon um 19:30 Uhr in den Nachrichten berichtet wurde und zuvor schon auf Radio SRF kam. Das im Zeitalter von Comback-TV und Internet. Versteh ich nicht.
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  • piedone lo sbirro 05.01.2018 09:31
    Highlight Highlight der gewerbeverband ist total SVP dominiert und hörig.

    er macht mobil gegen die SRG wegen ein paar hundert fränkli im jahr. als gäbe es in unserem land nicht wichtigere themen als der wahlkampf von herrn bigler.
    er hat mit seiner lügenkampagne bereits gezeigt, wie er politisch wirtschaftet.

    nationalisten haben noch nie die demokratie respektiert sobald sie an der macht sind.

    wenn mich jemand als "bigler" titulieren würde, würde ich ihn wegen schwerer beleidigung verklagen...
    • karl_e 05.01.2018 10:53
      Highlight Highlight Bigler ist ein bekennender Christ, und die lügen bekanntlich nie. Nie!
  • ubu 05.01.2018 09:26
    Highlight Highlight No Billag kürzt die Einnahmen von Radio und TV um 75%. Zu behaupten, man könne danach "dann schon irgendwie" weitermachen, ist unseriös.
    • nukular 05.01.2018 10:27
      Highlight Highlight Wie wäre es mit einer Umstrukturierung bei der SRG? Für was brauchen die so viele Mitarbeiter?
    • Fabio74 05.01.2018 11:26
      Highlight Highlight @nukular Insiderwissen oder einfach rechtsnationale Arroganz?
    • ubu 05.01.2018 11:33
      Highlight Highlight Darüber können wir sehr gerne diskutieren! Aber nur, wenn wir die SRG nicht abschaffen ;-).
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  • piedone lo sbirro 05.01.2018 09:25
    Highlight Highlight bald gibt es nur noch TV-blocher, radio mörgeli und live-melken bei toni brunner.

    wollen wir wirklich italo-/amerikanische verhältnisse? werbeunterbrechungen am laufenden band? für jegliche sportsendungen bezahlen? schrottfernsehen wie RTL, canale 5 usw.?


    am schluss zahlen wir mehr für weniger.
    • ubu 05.01.2018 09:59
      Highlight Highlight Du vergisst Ungarn! Ein hervorragendes Beispiel, was passiert, wenn Medien aus politischem Kalkül zerschlagen werden.
    • Walter Sahli 05.01.2018 10:28
      Highlight Highlight Sie haben das Schulfernsehen mit Schlüer vergessen. ;-)
    • Amboss 05.01.2018 10:30
      Highlight Highlight Nur mal für die Fairness:

      RTL, rsp. die Privaten generell als Schrottfernsehen zu bezeichnen ist schlicht nicht fair.

      - Schrottsendungen sendet RTL eigentlich nur unter Tag, wenn kaum jemand schaut.
      - Der Werbeanteil von SRF1 und RTL ist während der Hauptsendezeit quasi gleich.
      - SRF übernimmt ein Grossteil der Sendungen insb. im Unterhaltungsbereich von den Privaten, soo schrottig können solche Sendungen also kaum sein.
      - SRF sendet ähliche Filme und Serien aus
      - Auch RTL bietet qualitativ sehr gute Sendungen an, zB Spiegel TV
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  • Ms. Song 05.01.2018 09:13
    Highlight Highlight Ich war zuerst No Billag Befürworterin, da ich die Billaggebühren als zu hoch empfinde. Zudem ist es eine Zwangsgebühr und sollte meiner Meinung nach daher durch die Steuern abgedeckt sein. Dann habe ich ein Interview der Initianten gesehen in dem davon gesprochen wurde, dass RTL sehr interessiert sei, in den Schweizer Markt einzusteigen. Ich bekam den Eindruck, dass die Initianten vor allem am Geschäft mit RTL interessiert sind und wahrscheinlich auch entsprechend belohnt werden wüden. RTL als Informationsquelle in der Schweiz? Nein Danke. Da zahl ich lieber zähneknirschend Billag
    • Troxi 05.01.2018 12:02
      Highlight Highlight Bezüglich über Steuern abgedeckt. Im RTVG steht, dass die SRG und der Staat unabhängig, also getrennt sind. Wenn man dann die SRG über Steuern finanziert, gilt mMn dieser Absatz nicht mehr!
    • Ms. Song 05.01.2018 12:27
      Highlight Highlight 365.- CHF sind aber nun mal eine hohe Summe und es verdienen nicht alle so gut, dass sie dies einfach so aus der Portokasse bezahlen können. Vor allem ist es eine Zwangsgebühr, die jeder bezahlen muss. Unabhängig davon, ob er das Angebot nutzt oder nicht. Ich nutze das Angebot nicht, aber zahle trotzdem dafür, da ich ein Smartphone, ein Auto mit Radio, einen TV und einen PC habe (alles empfangsfähige Geräte). Für mich gibt es keine richtige Trennung von SRG und Staat, denn der Staat zwingt seine Bürger, das Angebot zu nutzen und zu bezahlen. Es gibt ja keine Wahlfreiheit.
    • Ms. Song 05.01.2018 13:32
      Highlight Highlight Wie gesagt, ich werde nicht für eine Abschaffung der Billag stimmen, da für mich die Initiative deutig zu weit geht (wie so oft). Ich fände es gut, wenn die SRG massiv abgespeckt und die Billagkosten gesenkt werden. Es sollte ein gewisses Grundangebot durch die SRG gewährleistet sein. Spezialinteressen wie z.B. eine Jasssendung, Jodelradio etc können durch private TV Sender geliefert werden. Das darf nicht mit den erzwungenen Einnahmen der Gesamtbevölkerung finanziert werden.
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  • nimmersatt 05.01.2018 09:13
    Highlight Highlight “Es gibt immerAlyernativen” - ich wünschte mir eine solche zum neoliberal kurzsichtigen Gewerbeverband
  • rosen nell 05.01.2018 09:08
    Highlight Highlight wow! scheinbar boomt das schweizer gewerbe, dass man mit den gewerbeverband-beiträgen einmal mehr das hobby seines präsidenten finanzieren kann. der sonnenkönig lässt grüssen!
  • Walter Sahli 05.01.2018 08:56
    Highlight Highlight Schade wurde Bigler nicht gefragt, ob er tatsächlich glaubt, dass die Konsumenten ein gleichwertiges Angebot für weniger als CHF 365.- kriegen werden.
    Es ist teuer, wenn im TV nur noch das laufen soll, was man sehen will. Und noch teurer, wenn sich das, was man sehen will, nicht stündlich wiederholt.
    • Amboss 05.01.2018 11:19
      Highlight Highlight Er hat ja nie gesagt, dass die SRG ein "gleichwertiges" Angebot bietet, sondern eins, das dem Service public entspricht.
      Und in der Tat sind 7 TV- und 17 Radiosender schon etwas viel, man könnte bei der SRG schon einiges Ausmisten, ohne dass irgend ein Verlust entsteht, zB
      - SRFinfo (in Zeiten von ReplayTV unnötig)
      - SwissPop/Classic/Jazz, Musikwelle (in Zeiten von Internetradio unnötig geworden)
      - Virus und Radio SRF3 zusammenlegen (Private bieten das gleiche wie SRF3)
      - Online-Bereich zurückfahren
    • Amboss 05.01.2018 13:14
      Highlight Highlight @Bünzli: Natürlich soll jede Sprachregion berücksichtigt werden. Dann wären wir bei 6 TV- und 10 Radiostationen.
      Ist doch bedeutend weniger als 7/17
      Soll mir doch keiner sagen, damit könne man den Service Public-Auftrag nicht abdecken.
    • Amboss 05.01.2018 15:09
      Highlight Highlight @Bünzli:
      Nein, das gibt es nicht.
      Deshalb hoffe ich ja, dass die No-Billag Initiative abgelehnt wird.

      Und was ist an meinem Kommentar "witzig"?
  • äti 05.01.2018 08:46
    Highlight Highlight Von heute bis zum 9.1.2018 eine geniale, kostenlose, unabhängige Alternative ausarbeiten? Toll. So tönen nicht Macher, eher Populisten. Naja, bin gespannt mit welchen Garantien er seinen Plan-B austattet.
    • Gonzolino_2017 05.01.2018 10:24
      Highlight Highlight Wer lesen kann, ist schon im Vorteil! Nicht von heute bis zum 9.1.18, sonder am 9.1.18 im Rahmen der Pressekonferenz vorstellen! Es ist auch nicht von genial und kostenlos die Rede und er muss auch keine Garantien abgeben! Es ist schon spannend, dass die Initianten den Gegner einen Plan B präsentieren müssen, weil diese die Arbeit verweigern und mit der Abschaffung als einzige „Lösung“ drohen - das passt übrigens eher zu Populisten (welche es übrigens Links und Rechts gibt) ... äti sollte nicht den linken Politikern und Medien nachplappern ...
    • Sportfan 05.01.2018 11:49
      Highlight Highlight @gonzolino: Es ist und bleibt die Aufgabe der Initianten zu erklären, was passiert wenn die Initiative angenommen wird. Und einfach zu sagen, es wird alles besser und billiger, obwohl ALLE Medienexperten das Gegenteil erwarten, dann muss man das Erklären und Begründen. Einfach zu sagen, ich schlag mal alles kurz und klein, aufräumen müssen die anderen, finde ich etwas schwierig.
  • The M 05.01.2018 08:43
    Highlight Highlight "Das Volk, das Volk, das Volk" - immer die gleiche Leier. Kann dem mal jemand erklären, dass das Volk das RTVG angenommen hat? Und: Ich zähle mich selber auch zu diesem Volk und will weiterhin ein starkes und kritisches SRF! Das geht nur, wenn No Billag bachab geschickt wird.
  • rodolofo 05.01.2018 08:42
    Highlight Highlight ...
    Die, welche solche "Schweizer Fake News von Privaten Privatisierern" glauben, müssen sich später nicht wundern, wenn Sie dann richtig abgezockt werden, aber so richtig!
    Ausserdem spricht Bigler (der mir ausgesprochen unsympathisch ist, aber lassen wir das! Bigler will ja nicht ohne Grund SACHLICH bleiben...) wieder einmal von einem ominösen "Plan B", über den man im Parlament nicht reden wollte, wie dieses Parlament auch nicht über den Service Public diskutieren wolle.
    Plan B hatten wir doch schon bei dieser unsäglichen AHV-Geschichte: Plan B ist das, was der Rechte Freisinn will.
  • Karl33 05.01.2018 08:41
    Highlight Highlight Kürzlich hat das Schweizer Fernsehen in der Sendung 10 vor 10 die Partei AfD als 'rechtsextrem' bezeichnet. Wer so einseitig und unwahr (der Ombudsmann hat der SRF diese Bezeichnung später verboten) übers Zeitgeschehen berichtet, muss sich nicht wirklich wundern, wenn ihm die Zuschauer davon laufen und nichts mehr von diesem Staatsfernsehen wissen wollen.
    • rönsger 05.01.2018 10:00
      Highlight Highlight Das Problem ist ja nur, dass dem "Staatsfernsehen" die Zuschauer gar nicht davon laufen, im Gegenteil. Und die wenigen, die wirklich davon laufen, springen - ihrem Niveau entsprechend - zu den Würmer-, Busen- und Skandalsendern im grossen Kanton. Und, auch wenn der Ombudsmann das nicht so sieht: Die AfD ist und bleibt eine rechtsextreme Partei.
    • Walter Sahli 05.01.2018 10:24
      Highlight Highlight ...und kürzlich hat das SRF die SVP als eine der staatstragenden Parteien bezeichnet. LügenSRF! Ich fordere die sofortige Abschaffung!

      User ImagePlay Icon
    • Fabio74 05.01.2018 11:28
      Highlight Highlight Ich bezeichne ja diese lieber als Faschisten. Wie Le Pen etc. Warum können diese nicht dazu stehen was sie sind?
  • khargor 05.01.2018 08:40
    Highlight Highlight Das eine Unternehmung nicht überleben kann, wenn man ihr ab 2019 70% ihrer Einnahmen wegsprengt, müsste auch HU Bigler klar sein.

    Die Übergangsbestimmungen lassen keine solch radikale Anpassung zu.
  • Bert der Geologe 05.01.2018 08:37
    Highlight Highlight Das Interview gibt nichts her, die einzige Information, die ich entnehmen kann, ist die, dass am 9. Januar eine Pressekonferenz folgen wird. Aber ich bin gespannt auf die Argumente von Hrn. Bigler und hofe doch sehr, dass sie sich vom diffusen Trollengepolter der Initianten abheben wird.
  • rodolofo 05.01.2018 08:36
    Highlight Highlight Dieses Interview mit dem Gewerbederbandspräsidenten Bigler (FDP) lässt tief blicken...
    Da in der Bevölkerung die illusorische Vorstellung weit verbreitet ist, dass No Billag nicht das Ende des Öffentlich-Rechtlichen Service Public bedeutet, werden BEREITS HEUTE z.B. im Tages Anzeiger ganzseitige Inserate geschaltet, die genau solche Illusionen bewirtschaften und zementieren wollen!
    Offenbar scheuen hier gewisse "Anonyme Abzocker" weder Mühe noch Kosten, um mit Lügen und Verdrehungen gegen eine angebliche Abzockerei (365.- Fr./ Jahr und Haushalt) vorzugehen...
    ...
  • giandalf the grey 05.01.2018 08:29
    Highlight Highlight Mir fehlt in der ganzen Diskussion zur No Billag Intiative einfach die Lokal Radios und TVs die ebenfalls durch Gebührengelder unterstützt werden. Ausser Tele Züri und Energy Züri sind kaum irgendwelche Radios oder TVs selbsttragend. Vor allem nicht die aus abgelegenern Regionen wie Graubünden, Tessin und Wallis. Will man in diesen Regionen noch Medien in der Muttersprache muss man Nein stimmen. Ansonsten soll man danach nicht rumheulen man werde diskriminiert und ausgeschlossen.
  • Troxi 05.01.2018 08:29
    Highlight Highlight Wenn sich Bigler nur mal nicht selber abschiesst. Im OK vom ESAF 2019 in Zug sitzen und gleichzeitig im Initiativkomitee zur Abschaffung der Mediengebühren, was ziemlich sicher der Untergang für die SRG bedeutet, welche der wichtigste Medienparter der ESAFs ist. Wie es scheint gilt auch hier der Spruch, Herr lass Hirn regnen.
  • MaxHeiri 05.01.2018 08:26
    Highlight Highlight "Die Weigerung, überhaupt über einen Plan B nachzudenken, ist sehr bedenklich."
    Da muss ich Herr Bigler Recht geben. Wenn die SRG Chefs aus wahlpolitischen Gründe keinen Plan B aufzeigen wollen, kommen sie ihrer Aufgabe als öffentlich-unabhängiger Informationssender überhaupt nicht nach.
    • rönsger 05.01.2018 10:07
      Highlight Highlight Also: Mein Arbeitgeber eröffnet mir, er kürze mir ab 2019 den Lohn um 70 Prozent. Gleichzeitig verlangt er einen Plan B, mit dem ich aufzeigen soll, wie ich die Arbeit anschliessend erledigen werde. Wenn ich mich nun weigere und kündige, handle ich dann verantwortungslos?
  • goalfisch 05.01.2018 08:22
    Highlight Highlight hat dieser herr eigentlich EINMAL konkret auf eine frage geantwortet?
    echt mühsam, ein richtiger politiker ...
    er wirkt völlig unglaubwürdig. von welcher lobby wird er bezahlt? weiss watson etwas dazu?
    • Statler 05.01.2018 13:31
      Highlight Highlight Er IST die Lobby! (der dicken, fetten, Grossunternehmen)
  • Linus Luchs 05.01.2018 08:19
    Highlight Highlight Herr Bigler ist so unverfroren, uns Medien, die privatwirtschaftlich finanziert werden, als unabhängigen Service public zu verkaufen. Er kalkuliert mit dem ausgesetzten Verstand der Wutbürger und heizt mit Begriffen wie "Funktionäre" und "Abzocke" die gewünschte Stimmung an. Ich hoffe, die Mehrheit durchschaut die üble Masche des Gewerbedirektors.
    • Töfflifahrer 05.01.2018 10:34
      Highlight Highlight Hoffen tue ich das auch, aber ich befürchte, dass diese Wortwahl, die schon sehr an den SVP Populismus erinnert, die "Wutbürger" schon erreicht und die dann denen einen Denkzettel verabreichen will. Wenn die es merken, dass sie belogen wurden ist es dann zu spät.
  • N. Y. P. D. 05.01.2018 08:16
    Highlight Highlight «Das Volk will ernst genommen werden»: Hans-Ulrich Bigler

    Herr Bigler,
    in alter Frische wieder auf der Politbühne. Demnach haben Sie sich von der krachenden Niederlage bei der USR III - Abstimmung erholt.

    Zuerst dachte ich : Nein, jetzt muss dieser unsägliche Bigler auch noch seinen Senf dazu abgeben. Seit der USR III - Klatsche heftet Ihnen nämlich ein gewisses Image an. Ja, noch immer.

    Aber hey, jeder darf sich einbringen. Auch habe ich artig Ihre Argumente gelesen. Das wäre somit erledigt.

    Ich bleibe trotzdem bei Meiner Meinung.
  • PVJ 05.01.2018 08:15
    Highlight Highlight Herr Bigler redet viel und sagt praktisch nichts. Alles "staatliche Abzocke", aber keine konkrete Aussage dazu, wie denn dieser "Service Public" aussehen soll, insb. wie dieser bezahlt wird. Der Abstimmungstext lässt, ausser für "dringliche amtliche Mitteilungen" (Abs. 4 Abstimmungstext), diesbezüglich sehr wenig Spielraum.
  • klugundweise 05.01.2018 08:08
    Highlight Highlight Bedenklich, dass sich der KMU-Boss in den Dienst der mächtigen Geldsäcke stellt! Klar, dass diese Ihre Pfründe schützen und mehren wollen mit ihrer Finanzmacht und die dazu die Medien unter ihrer Kontrolle haben möchten.
    Weiterhin Gewinne privatisieren, Verluste verstaatlichen, für die Oberen Steuern runter, für den Rest Leistungen abbauen.
    So funktioniert das, liebe Eidgenossen. Macht doch endlich die Augen auf!
  • Caturix 05.01.2018 08:01
    Highlight Highlight Wird No Billag angenommen wird es in der Deutschweiz vielleicht ein Fernsehen geben. In der Romandie ist die chance schon kleiner, im Tessin sehr klein und für's Graubünden sehe ich grau das die noch etwas in ihrer Sprache gesendet bekommen. Bei den Radiosender das selbe. Und die qualität wird auf dem Niveau von RTL, Pro 7, Sat1 sein. Super da kann man sich freuen auf den Schrott den man dann unüberlegt und dank No Billag (die es ja sowieso bald nicht mehr gibt auch ohne Abstimmung) hat.
  • _helmet 05.01.2018 07:58
    Highlight Highlight Wie soll ein völlig privater Sender die leistungen der srg ersetzen können? Ski wm, super league, formel 1, eishockey, aber auch news wie tagesschau, echo der zeit, rundschau, arena und kultur wie doks, bestatter, wilder, tatort. Alles zusammen für 1fr pro Haushalt pro tag. + regionalnachrichten und das ganze noch einmal für französischsprachige und italienischsprachige und rätoromanische schweiz. Das medienangebot würde massivts dezimiert. Das alles mit pay tv würde etwa das 10fache kosten für den einzelnen. Das meiste würde nicht zustande kommen. Bigler ist ein lügender extremist.
    • nukular 05.01.2018 10:33
      Highlight Highlight Ich schaue glaube ich, pro Jahr 3h Fern. Lieber zahle ich für die einzelnen Stunden oder pro Sendung, bevor ich 400fr zahlen muss. Wann schnallt man endlich, dass das Fernsehen, so wie es heute ist keine Zukunft hat? Ich zahle lieber für Netflix und Amazon und schaue mir das an was ich auch möchte. Von mir aus könnte die SRG 2 Abos anbieten. Ein Jahresabo in der Form der Billag und ein Zahlabo pro Sendung. Dann könnte jeder selber entscheiden was er schauen will. Sorry aber wo zahlen Billag, und dann kann man ohne VPN im Ausland nicht mal die Nachrichten schauen?
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 05.01.2018 15:14
      Highlight Highlight Nulular: TV schaue ich auch nie. Aber täglich Radio. Tolle, informative Formate, die dann einfach auch weg fallen. Das kann es doch nicht sein?!
    • nukular 05.01.2018 17:37
      Highlight Highlight @janesoda, eben, darum muss sich was änder . Radio zahle ich gerne, aber dann NUR radio. Oder zahlst du gerne einfach mehr ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • fadnincx 05.01.2018 07:56
    Highlight Highlight Bis darauf, dass Herr Bigler die privaten Medien fördern möchte, sehe ich absolut nichts konstruktives für die SRG. Ich meine der Initiativtext verbietet jegliche Subventionen von Medien, weiter greift er die Werbeplattform der SRG an. Wo her soll überhaupt etwas Geld kommen? Will her Bigler die SRG aus eigener Tasche finanzieren?
    • c_meier 05.01.2018 11:15
      Highlight Highlight genau gleich wie der extrem tolle Plan B zur Altersvorsorge...
      Man ist genau gleich weit wie vorher, aber die Sanierung wird noch einmal teurer und somit gibts nochmal weniger Rente bei der Pensionskasse.
      Und die Erhöhung um Fr. 70.00 bei der AHV - welche die Pensionskassensenkung etwas ausgleichen würde - gibts wohl nicht mehr.
  • Hugo Wottaupott 05.01.2018 07:54
    Highlight Highlight Jeder Griff ans Gesäss ist ein Zwang! Dieser Zwang wird 100% fortbestehen wenn dann einzelne TV Sender für 5.--/pro Monat freigeschaltet werden können.
    • Walter Sahli 05.01.2018 09:03
      Highlight Highlight Du meinst 5.- pro Sendung! Für 5.-
      pro Monat wirst Du höchstens den Schmucksender kriegen.
    • Roterriese 05.01.2018 09:33
      Highlight Highlight Naja Konsumgüter kosten eben, es gibt nichts umsonst. Also kann nicht von Zwang gesprochen werden, nur weil etwas Geld kostet. Aber wenn dann einzelne TV Sender freigeschaltet werden können, ist es eben kein Zwang mehr, da man nur noch für das bezahlt, das man auch braucht.
    • Hugo Wottaupott 05.01.2018 09:57
      Highlight Highlight Diese No-Billag suggeriert dass man dann gratis TV schauen kann. Und das stimmt schlichtweg nicht. Gerade deutsche, französische und italienische Sender werden irgendwie Geld eintreiben wollen wenn der Billaghahn zu ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ujay 05.01.2018 07:41
    Highlight Highlight Wer so oft von Abzocke spricht, will über die Tatsache hinwegtäuschen, dass eine unabhängige SRG nur ohne diesen "freien Markt" ala Bigler funktioniert. Kommerzielle Sender sind nicht an einem Auftrag, 4 Landessprachen zu bedienen, interessiert. Das System Bigler sieht doch so aus: SRG ja, aber nur für ein service Publique Fundamentalprogramm, so quasi die Drecksarbeit, die kein Privatsender machen will. Den Rest: Sport, Kultur etc. kann sich dann jeder von kommerziellen Anbietern zusammenkaufen...viel Spass dabei.
    • FrancoL 05.01.2018 10:18
      Highlight Highlight Und diese Drecksarneit kaum Werbetechnisch zu finanzieren ist müsste die Medienlandschaft einen Kostenteiler zu lasten der restlichen Medien „erfinden“ der die SRG stützt und dieser jeglich Unabhänigkeit raubt!
      Der Markt und die Stützung durch Private Medien garantieren alles andere als eine Unabhängigkeit. Zudem werden die Sprachregionen wohl kaum wie heute bedient. Dazu fehlt das Geld.
      Biegler ist ein Falschspieler.
    • blaubar 05.01.2018 11:08
      Highlight Highlight Bist du einer dieser Kommentarschreiber, die von NoBillag engagiert wurden? Es sollen ja dutzende professionell unterwegs sein an Orten wie hier.

      Ich teile jedes Wort von Bigler. Wenn ich im Migros einen Liter Milch kaufen will, zahle ich gerne dafür. Ich weigere mich aber, jedes Mal einen Geschenkkorb für 450 Franken kaufen zu müssen, in dem auch noch Kaviar drin ist immer.

      Service Public ist NICHT Tatort, NICHT g&g, NICHT Bestatter. Ein freches Monopol ist SRF! Eine Abzocke sondergleichen. Das geht besser!
    • Fabio74 05.01.2018 11:31
      Highlight Highlight @blaubar Aluhut auf. Wenns euch Rechtsnationalen nicht passt sund Schreiber engagiert worden. Durchsichtiger und dümmer kann man nicht "argumentieren"
    Weitere Antworten anzeigen
  • ricardo 05.01.2018 07:34
    Highlight Highlight Zu denken sollte die Denkzettel-Mentalität vieler Leute geben. Wird die Initiative angenommen, gibt es nichts mehr zu optimieren. Der Markt wird es eben nicht richten, wenn es darum geht, auch weniger massentaugliche Informationen seriös und ausgewogen zu vermitteln.
    Wenn nun Gewerbeverbands-Chef Bigler behauptet, dass dies möglich sei, soll er doch bitte einen konkreten Businessplan vorlegen.
    • blaubar 05.01.2018 11:09
      Highlight Highlight Wenn ich etwas nicht will und trotzdem zahlen muss dafür, wird man ja wohl noch für NOBILLAG stimmen dürfen, oder?
    • D(r)ummer 05.01.2018 13:03
      Highlight Highlight @blaubar

      Jep, man darf Ja stimmen.
      Jedoch sollte man sich vorher ein bisschen informieren um was es genau geht.
      Zudem nicht heulen wenn dann die "linken Medien" beginnen, ihre politischen Ansichten offensichtlich in die Berichterstattung aufzunehmen.

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19995395/index.html#a93
      ...wird zu...
      https://www.bk.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis454t.html
      geändert...

      "Auf die Stellung und die Aufgabe anderer Medien, vor allem der Presse, ist Rücksicht zu nehmen." Warum man diesen herausnimmt verstehe ich nicht.
    • D(r)ummer 05.01.2018 13:12
      Highlight Highlight https://www.nzz.ch/feuilleton/medien/no-billag-stiftet-verwirrung-ld.1334940

    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 05.01.2018 07:33
    Highlight Highlight Ich werde klar Nein stimmen, in zwei Dingen muss man Bigler aber recht geben. Schrille Töne wie sie Bärfuss (wer den sonst) anschlägt und diese ganze "Ende der Demokratie" Stimmung ist lächerlich. Viel wichtiger aber, die RTVG-Abstimmung war ein Schuss vor den Bug, den man leider verschlafen hat. Ich hoffe auf ein knappes Nein und eine anschliessende, ergebnissoffene Debatte über den medialen Service publique in der Schweiz.
    • BigFudge28 05.01.2018 08:11
      Highlight Highlight Die SRG hatte ja jetzt wohl mehr als genug Zeit um eine Debatte zu führen. Mit wille zu konkreten verbesserungen hätte man den initianten auch den wind was us den Segeln nehmen können. So ist und wird aber nichts geschehen. Deshalb ist es Zeit an der urne konsequenzen zu ziehen.
    • Idrisi 05.01.2018 09:08
      Highlight Highlight @BigTrotz: noBillag wollte nie konstruktiv sein und ein ja dazu als Antwort von Trötzlibürgern ist es auch nicht.

      Es ist auch nicht die Aufgabe der SRG sich selber abzubauen oder sich ihre politische Rahmenbedingungen selbst festzulegen.

      Dafür ist die Politik zuständig.
    • dan2016 05.01.2018 09:27
      Highlight Highlight @BigFudge28: die Gegner wollen nicht gezielte Verbesserungen. Einige wollen nur noch ausländische Sender. Einige wollen nur noch ihre eigenen Sender. Einige hoffen auf ein anderes Wunder. Einige wollen nur noch Glanz und Gloria. Die anderen wollen Kilchsberger weg. Die dritten möchten ein Abo für Fussball bezahlen. Einige wollen es aus Steuern bezahlen.
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