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Der Caumasee ist nicht nur auf Instagram ein beliebtes Fotomotiv.  bild: instagram/@dunamysmedia

Caumasee ächzt unter Insta-Hype: Kommt jetzt die Besucherlimite? 

Touristen-Rekord pulverisiert! Über 100'000 Leute strömten diesen Sommer an den Caumasee in Flims – auch wegen der vielen Postings auf sozialen Medien. Es ist nicht die einzige Schweizer Attraktion, die von «Overtourism» bedroht ist. 



Er ist der wohl bekannteste Schweizer Bergsee – und zieht so viele Touristen an wie noch nie. Über 105'000 Besucher strömten in der Sommersaison an den Caumasee bei Flims. Ganze 17'000 Personen mehr als im bisherigen Rekordjahr 2017. 

«Crystal clear water and pine trees, amazing!»: Neben dem Prachtswetter locken mittlerweile 30'000 Instagram-Postings die Leute an. «Wir spüren den Social-Media-Hype sehr stark», sagt Lisa Lerchi von Flims/Laax Tourismus. Das populäre Portal Unilad Adventure mit 6'322'049 Abonnenten habe etwa mehrfach Beiträge zum Caumasee geteilt. «Es war jetzt auch schon fast jeder Schweizer Instagram-Influencer bei uns, der Caumasee hat extrem die Runde gemacht», so die Bündnerin.  

«Der Caumasee verträgt nicht noch mehr Touristen.»

Gemeindepräsident Flims

Zwar klingelt die Kasse, der Hype hat aber auch Schattenseiten: An Spitzentagen pilgern bis 4000 Besucher an das malerische Berggewässer. «Es ist eine Tatsache, dass der See nicht noch mehr Touristen verträgt. Wir stossen an gewissen Tagen an die Kapazitätsgrenze», sagt der Flimser Gemeindepräsident Adrian Steiger zu watson. Stammgäste hätten sich beklagt, dass der Caumasee nicht mehr «der schöne Caumasee von früher» sei. 

Von «Overtourism» wie beim Bergrestaurant Aescher im Alpstein, wo das Wirte-Paar wegen der Touristenmassen das Handtuch geworfen hat, will die Tourismusorganisation nichts wissen. «Einzig die Parkplatz-Situation war bei uns ein Problem», sagt Lerchi. 

Putin macht eine Instastory

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Video: watson/Emily Engkent

Aber wie begegnet Flims der Problematik der wachsenden Gästezahlen? Eine Option wäre, die Besucherzahl zu limitieren oder den Eintrittspreis zu erhöhen, der derzeit zwölf Franken beträgt. Der Gemeindepräsident will sich nicht auf die Äste hinauslassen. Sowieso werde nur ein Bündel von Massnahmen Wirkung zeigen. «Klar ist: Es ist niemandem gedient, wenn die Gäste sauer nach Hause gehen.» 

Die Tourismusverantwortlichen von Flims versuchen, die Besuchermassen auch an andere Attraktionen wie die Rheinschlucht oder den Crestasee – die kleine Schwester des Caumasees – umzuleiten. «Bis vor zwei Jahren war der Crestasee ein Geheimtipp. Aber auch hier sind immer mehr Instagrammer anzutreffen.» Kein Wunder: Der Crestasee hat bereits 10'000 Posts auf Instagram

50'000 Insta-Posts zählt der Blausee bei Kandersteg BE. Die Verantwortlichen rechnen übers ganze Jahr 2018 mit 100'000 Besuchern, was einem Plus von zwölf Prozent entspricht. An Spitzentagen zieht das Ausflugsziel im Berner Oberland 2500 Leute an. «Wegen des Besucheransturms haben wir zusätzliche Parkplätze gebaut und einen professionellen Verkehrsdienst engagiert», so Stefan Linder von der Blausee AG. 

So oder so hätten die Schweizer Tourismusgebiete wegen der vielen Gäste derzeit ein Luxusproblem, meint Steiger. «Was, wenn es nächsten Sommer viel regnet? Dann kehrt rasch etwas Ruhe ein.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • dmark 23.09.2018 13:15
    Highlight Highlight Influencer... Exhibitionist, mit Internetzugang auf öffentlicher Plattform.
  • Seni 22.09.2018 16:41
    Highlight Highlight Und auch dieser Artikel führt nun dazu, dass der Caumasee noch mehr Menschen ein Begriff wird...
  • Natürlich 22.09.2018 08:06
    Highlight Highlight (2) ist ja cool und alles, aber eben, man hat fast nirgendwo mehr seine Ruhe.
    Dazu kamen in den letzten 10 Jahren noch arabische Touristen, jetzt sieht man immer mehr Frauen mit Niqabs dort, einfach kein schönes Bild, da fühle ich mich nicht mehr wohl...
    Und dann wird von Touris gemotzt weil es in den Hotels keine Klimaanlage hat🤦🏻‍♂️
    In den Bergen! Wo es in der Nacht auch im Sommer auf 15 grad abkühlt...
    Einfach schade
  • Natürlich 22.09.2018 08:03
    Highlight Highlight (1) Es ist wirklich sehr schade, irgendwie habe ich das Gefühl vieles verändert sich zum Schlechten.
    Ähnlich in Grindelwald. Seit ich ein Baby war (vor 30 Jahren) waren wir immer dort in den Ferien (haben dort ein Ferienhaus)
    Es hatte es zwar schon immer viele Asiatische Touristen (Jungfraujoch und co)
    Aber es wurde in den letzten Jahren immer extremer.
    Krass ist ja auch, überall müssen neue Attraktionen gebaut werden.
    Es reicht nicht mehr einfach mit dem Bähnli hochzufahren und zu wandern. Auf jedem Berg brauchts noch... Trottibike, cliff walks, flyers, kletterparks, rodelbahnen usw.
  • ströfzgi 22.09.2018 06:56
    Highlight Highlight WOW! Bin ich hier wirklich auf Watson? Wo sonst Weltoffenheit, Solidarität und Gleichberechtigung zelebriert wird?

    Wo liegt der Unterschied zwischen jemandem der die Seen besucht weil er ihn schön findet und jemandem der ihn schön findet und auf insta postet?

    Ich darf - Du nicht?

  • Ludovico Sforza 21.09.2018 22:23
    Highlight Highlight Das ist der Anfang der Schattenseiten der Globalisierung und Digitalisierung. Mit dem Bevölkerungswachstum und den Völkerwanderungen wird es nicht besser. Horror wenn gewisse Naturgebiete nur noch limitiert betreten werden können... sperrt lieber diesen Social-Hashtag-Wahnsinn...
  • Zeit_Genosse 21.09.2018 20:25
    Highlight Highlight Crestasee hat eine herzige Badi und ist nicht overloaded (unter der Woche).
    User Image
  • nass 21.09.2018 15:13
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, aber diese Instagram Pseudo Möchtegern Influenzer nerven mich immer mehr.
  • Adumdum 21.09.2018 13:11
    Highlight Highlight Schrecklicher Trend... Einfach mal Fotoverbote erteilen?
  • Adualia 21.09.2018 12:33
    Highlight Highlight Der Crestasee ist schon genauso überfüllt.

    Letztes Jahr hatten ich und mein Freund auf der anderen Seite des "Strandes" noch unsere Ruhe an unserem Plätzchen, das am Weglein entlang ist.
    Diesen Sommer aber, haben sich lauter Briten (8 Personen insgesamt) einfach neben uns hingesetzt. Macht mir ja grundsätzlich nichts aus, wenn man fragt ob es okay ist. Aber das machen die ja nicht. Da war auch kein "Anstands-Abstand" mehr da. Den ganzen Abfall haben sie auch liegen gelassen, obwohl die Abfalltonne 10m daneben war :( Haben ihren Müll dann entsorgt...
    Wirklich schade um den Cresta- /Caumasee...
    • nödganz.klar #161 21.09.2018 13:57
      Highlight Highlight Merkst du etwas? Du und dein Freund sind ebenso Teil des Problems, oder warum solltet ihr an den See dürfen, andere aber nicht? Ganz schön arrogant, an nem Touriplatz seinen Platz einzufordern, und quasi hässig werden, wenn jemand daneben sitzt. 🤷🏾‍♀️

      Die Lösung: Gar nicht erst hingehen!
    • Natürlich 22.09.2018 07:47
      Highlight Highlight @adualia
      Sehe ich ähnlich
      Für mich ist es eine Anstandsfrage mich zu erkundigen ob es ok wäre mich dazuzusetzen.
      Habe schon ähnliches erlebt...
    • Wenzel der Faule 22.09.2018 08:01
      Highlight Highlight Touristen sind immer die andern;D
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ritiker K. 21.09.2018 12:10
    Highlight Highlight Ich kenne das 'Problem' aus dem Lauterbrunnental. In den letzten Jahren ist die Menge an Asiatischen Touristen massiv gestiegen. Finde es etwas befremdlich - für uns Europäer ist es selbstverständlich, dass wir in andere Länder gehen um dort Ferien zu mache, schöne Orte zu besuchen und Fotos zu machen. Nun kehrt es sich halt um - Menschen kommen zu uns, fotographieren und bewundern unsere Orte und da wird man halt schon mal begafft, wenn z.B. der 'Eingeborene' mit den Schneesportkleidern und -geräten durch das Dorf läuft.
    • Ron Collins 23.09.2018 09:02
      Highlight Highlight Genau, aber der Schweizer denkt halt, er sei einzig der bewusste und ökologischste weltentdecker. Nun können auch andere Länder sich sowas leisten. Reisen ist toll.
      Aber ein fahler Nachgeschmack hat das ganze unbestritten: we are too many People! ;/
  • Karl33 21.09.2018 11:17
    Highlight Highlight Früher waren die meisten dieser Gebiete gratis für (Schweizer) Touristen und Bürger zugänglich. Aber schön kann heute Geld damit gescheffelt werden.
  • sherpa 21.09.2018 10:39
    Highlight Highlight Flims ist ja ganz nett, aber die Sensation ist es nun auch wieder nicht, Dennoch lanciert das Tourismusbüro eine Gaumasee.Hysterie, stellt alles ins beste Licht, bietet alles zum Tiefstpreis an und beklagt sich im Nachhinein über zu viele Besucher. Wundern dürfen sich nun diese Leute wirklich nicht, denn sie waren es ja, welche unbedingt mehr von diesen öden und blöden iPhone-Knipser anlocken wollten und wenn sie dann kommen, ist es auch wieder nicht gut.
  • riqqo 21.09.2018 09:55
    Highlight Highlight Zum Glück gibt es genug Orte, die
    – nur bei wenigen bekannt und darum auch nicht überladen sind,
    – eine grössere Wanderung erfordern und darum beim 08/15-Insta-Wanderer durchfallen.
    – ganz in der Nähe des Wohnortes sind und meist einfach nicht beachtet werden

    So wie Flims auf der Webseite den See (die Perle von Flims, Drohnenaufnahmen trotz Flugverbot und selber Influencer einladen) umwerben, verdienen sie nichts anderes als überrannt zu werden. Das Jammern ist lächerlich.

    Schade um die Natur. Aber darum schert sich die Gemeinde wohl am wenigsten. Hauptsach gnueg Stutz.
  • Leon1 21.09.2018 09:38
    Highlight Highlight Typisch, tourismus-Infrastruktur hinknallen und sich dann über zu viele Gäste beklagen. *kopfschüttel*

    Flip-Flop-tauglicher Weg beim Äscher, Gratis-Standseilbahn und ausgebauter Weg beim Caumasee, plus Badi-Infrastruktur

    Diese Orte waren vorher schon bekannt, Instagram hat sie einfach für andere Zielgruppen erschlossen. Festzuhalten bleibt dabei, dass auch wenn das exzessive Posen und Fotografieren an solchen Plätzen für einige seltsam erscheinen mag, so haben alle das gleiche Anrecht auf den Besuch schöner Orte.

    Für die ruhesuchenden gibt es noch viele, unbekannte Perlen in der Schweiz ;)
    • nathalie-alexa 21.09.2018 12:16
      Highlight Highlight Der Weg zum Äscher ist nicht flip flop tauglich!
    • Leon1 21.09.2018 15:52
      Highlight Highlight Nicht dafür ausgelegt, von mir aus.
      Aber wenn man möchte, dann gehts.

      Von der Seilbahn sinds noch 600m zum Äscher, der Schotterweg ist mit Zement verfestigt und in der Höhle hat's flache Stufen und Geländer.

      Wer da mit Flip-Flops hin möchte, der kann. Soll ja schon Leute gegeben haben, die das mit Kinderwagen tun wollten...
    • nathalie-alexa 21.09.2018 22:12
      Highlight Highlight Ich hab jezt eher den Weg vom Seealpsee zum Äscher gemeint, welcher recht steil ist. Vom Äscher zur Ebenalp wäre es ev möglich mit flip flops ...es soll ja alles geben :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdmPWN 21.09.2018 09:37
    Highlight Highlight gibt übrigens auch ein Drohnenverbot am Caumasee, scheint aber niemanden zu interessieren^^
  • Nelson Muntz 21.09.2018 09:21
    Highlight Highlight mal die Deponie Kölliken auf Insta in Szene setzen....
    • Nothingtodisplay 21.09.2018 17:09
      Highlight Highlight Wäre wohl zu wenig Nachhaltig. :D 2023 sollte dort eigentlich nur noch eine grüne Wiese sein.
  • manhunt 21.09.2018 09:19
    Highlight Highlight wer bitteschön pusht den solche orte wieder und wieder? das seid ihr, die medien. müsst ihr denn wirklich über jeden geheimtip einen artikel schreiben? damit lockt ihr die ganzen narzisstischen, sensationsgeilen instamongis erst an. wenn ich dann sehe, wie orte welche eigentlich der erholung oder der ruhe zugedacht sind, von horden exhibitionistischer möchtegerns überrannt werden, kommt mir die galle hoch. und wenn mir dann noch eine/r sagt, ich solle aus „dem bild verschwinden“, lupfts mir endgültig den deckel! aber zum glück wird auch instagram irgendwann ausgelutscht sein.
  • dr.gore 21.09.2018 09:16
    Highlight Highlight Ich frage mich, warum diese Leute alle an den gleichen Ort pendeln? Ist der Sinn des Reisens nicht neue, unbekannte und aufregende Orte zu entdecken anstatt die noch nicht zig-fach auf Social Media breitgetreten und überfüllt sind. Ich stellen mir das nicht sehr entspannend vor.
    • Qui-Gon 21.09.2018 11:20
      Highlight Highlight Immer der Herde nach, furchtbar.
    • Alterssturheit 21.09.2018 12:27
      Highlight Highlight Da hast du sicher recht. Aber es dürfte heute weitaus schwieriger sein, noch schöne und unbekannte Orte zu entdecken als noch vor 30-40 Jahren. Wir mussten damals auch zuerst mal sparen, um z.B. per Flug nach Asien zu kommen. Das hat schon viele im vornherein eingebremst.
  • Alterssturheit 21.09.2018 09:14
    Highlight Highlight Wo alle sind, will ich auch hin !
    (Sonst ist man ja nicht hip -:))
    • Maya Eldorado 21.09.2018 09:34
      Highlight Highlight Herdentrieb - so wie die Lemminge.....
    • dmark 21.09.2018 12:57
      Highlight Highlight Da fällt mir der Song "Wellenreiter" von BAP ein.
  • Skeptischer Optimist 21.09.2018 09:05
    Highlight Highlight Der geistig nicht minderbegabte Tourist sollte inzwischen mitbekommen haben, dass einer hohes Profil einer "location" auf den "social media" darauf hindeutet, dass der Ort bereits versifft und zerbombt ist.
  • Hier könnte Ihre Werbung stehen 21.09.2018 09:05
    Highlight Highlight Man könnte auch regeln, dass alle ihre Handys und Fotoapparate beim Eingang deponieren müssen.
    Die Insta-Idioten wäre man dann bestimmt los, denn für die würde es gar keinen Sinn mehr machen dorthin zu reisen.
  • whatthepuck 21.09.2018 09:05
    Highlight Highlight Sind ja schon fast Zustände wie in gewissen Naturparks in China. Schlangestehen für ein Foto, und das erst, nach dem man Eintritt bezahlt hat.

    Die Schweiz ist sehr kleinräumig und (zu)gut erschlossen. Selbst Gegenden, die in anderen Ländern peripher wären (irgendwelche Bergtäler z.B.) sind bei uns mit leistungsfähigen Strassen erschlossen. Danken dürfen wir das auch der Strategie zur dezentralen Besiedelung des Landes. Das mag früher sinnvoll gewesen sein, heute sollte man diese Leitvorstellung stark hinterfragen.

    Wenn's nicht mehr so bequem ist überall hinzugehen, macht man's auch weniger.
    • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 21.09.2018 09:21
      Highlight Highlight In Taiwan hat man genau das getan. Die Ostseite der Inselhat keine Autobahn und kein Hochgeschwindigkeitszugnetz, sondern einfache einspurige Strassen und normale Züge. Damit will Taiwan verhindern, dass zuviele Touristen kommen und somit auch die Natur zerstören. Bis jetzt geht der Plan auf, weil nicht viele wollen einen ganzen Tag Autofahrt auf sich nehmen, nur um ein paar hundert Kilometer zu fahren. Nichtdesto trotz ist der östliche Teil der Insel sehr empfehlenswert. Vorallem wenn man Natur liebt und sich auch für die Ureinwohner interessiert.
      User Image
    • Nelson Muntz 21.09.2018 09:23
      Highlight Highlight Diese furchtbaren Touristen bringen auch noch Geld mit und haben die Frechheit es auszugeben. Echt schlimm!
    • Ziasper 21.09.2018 09:53
      Highlight Highlight Das kann auch nur aus dem Mund eines Städters kommen (und ich tippe mal auf Zürcher). Sie wissen schon, dass es in den Bergen auch Menschen gibt, die dort leben und arbeiten. Und diese haben genauso ein Grundrecht auf anständige Infrastruktur.
      Manchmal kann ich nur den Kopf schütteln über solch ein Fehlen von Solidarität.
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 21.09.2018 08:51
    Highlight Highlight Dieses ewige Gejammer: als es zu wenige Touristen hatte, war auch nicht gut! Zudem: es gibt in den Alpen noch genügend viele Spots, wo kein Schwein ist - schon nur zB. in den Tessinern Bergen & Tälern gibt's zahlreiche Flüsse, Seen, etc.
    • Ruggedman 21.09.2018 09:21
      Highlight Highlight Bloss nicht an die grosse Glocke hängen. Sonst werden diese Plätze auch noch überflutet.
  • Katzenseekatze 21.09.2018 08:50
    Highlight Highlight Sobald es eng wird vor lauter Touristen bin ich weg.
    • äti 21.09.2018 09:59
      Highlight Highlight Sobald ich Cars und Touristengruppen sehe, bin ich weg und schwärze den Ort auf der Karte.
  • Madison Pierce 21.09.2018 08:48
    Highlight Highlight Es freut mich, in einem Land leben zu dürfen, in dem es ein Problem ist, dass es zu schön ist.

    Tourismus wäre ja eigentlich gut, nur ist dieser Tourismus meist nur sehr lokal: die Leute fahren hin, machen ein paar Fotos und fahren weiter. Da haben weder Hotels noch Dorflädeli etwas davon.

    Habe es erlebt: sehr viele Leute am Caumasee, aber bei der anschliessenden, traumhaften Wanderung an den Aussichtspunkt "il Spir" und dann runter in die Rheinschlucht nach Versam waren wir fast alleine. Kann ich jedem für einen Tagesausflug empfehlen, der lieber mit Wanderstock statt Selfiestick reist.
  • fotzelschnitte 21.09.2018 08:45
    Highlight Highlight Natürlich ist es ärgerlich wenn sich, an einem wunderschönen Flecken Erde, noch tausende andere Menschen aufhalten.
    Jeder von uns verbringt irgendwo, wo es schön ist, seinen Urlaub, oder Wochenende. Warum soll dieses Recht nur für mich gelten?
    Man kann sich ja schon einen schönen Platz suchen, den noch niemand kennt und einsam ist....er wird es nicht bleiben, dazu ist die Schweiz zu stark besiedelt. Wir alle sind ein Teil vom Tourismus. Da würde nur zuhause bleiben helfen.
    Dem Crestasee und der Natur ist es herzlich egal, ob Influencer, Wanderer oder Einheimischer.
  • Dogbone 21.09.2018 08:37
    Highlight Highlight Flims hat den wunderschönen See jahrelang so aggressiv vermarktet, dass die Situation zusammen mit der Entwicklung von Social Media nicht verwundert. Also hört einfach auf rumzuflennen und schützt dieses Kleinod!

    Überhaupt ist es extrem schade, dass eine Gemeinde einen ganzen See derart bewirtschaften darf. Noch nicht lange her bin ich auf einer Wanderung da vorbeigekommen. Der See und die einzigartige Umgebung haben jeglichen Reiz verloren und man wähnt sich ausserhalb des durchgehenden Zauns in einem verdammten Zoo, der auch noch hoffnungslos überfüllt ist! Wirklich sehr schade...
  • Die Redaktion 21.09.2018 08:33
    Highlight Highlight Individuell wie Coca-Cola.
  • Makatitom 21.09.2018 08:23
    Highlight Highlight Nein, Ruhe wird nicht einkehren, und da reichte s bereits, wenn es nächsten Sommer "normal" regnet. Dann jammern nämlich die Touristiker wieder wegen zu wenig Gästen.
  • Hexentanz 21.09.2018 08:22
    Highlight Highlight Lol ich hab diesen Sommer auf Zypern gesehen wie Instagram Menschen sind. Und dies nichtmal in den 0815 lame-ass Touri Gemeinden wie Ayanapa. .sondern abseits. Krass wie man 2 Stunden im Wasser stehen kann mit Handy und Foto um Foto schiessen.

    Eines ist klar.. in meinem Freundeskreis brauch ich keine Instagram Menschen.. aber das kann ja jeder selbst entscheiden für sich :)
    • Natürlich 22.09.2018 07:53
      Highlight Highlight Also du hast keine Kollegen die Instagram haben, wtf?
  • Malaga 21.09.2018 08:22
    Highlight Highlight Ich vermute mal, dass in diesem aussergewöhnlich heissen Sommer mancherorts Baderekorde gebrochen wurden, ganz ohne Insta-Hype. Ich war mit den Kindern in den Sommerferien auch in der Gegend und es war nicht nur an den Seen, sondern auch in den gewöhnlichen Schwimmbädern proppenvoll und schwierig mit parkieren.
  • Toessemer 21.09.2018 08:08
    Highlight Highlight Schade, beim Caumasee war ich vor 3 Jahren an einem Samstagmorgen im Herbst, da war er noch schön menschenleer.

    Beim Blausee hingegen war ich vor zwei Jahren, das war schon damals ein graus. Der See ist unumstritten schön, aber versuch' mal ein Foto zu machen ohne all die Touristen. Fast keine Chance, ausser man reist frühmorgens an.

    Dasselbe gilt auch für die Seealpsee. Der Aufstieg zum See gliech einer Völkerwanderung.
    • spanischi nössli 21.09.2018 10:58
      Highlight Highlight Von 100 Personen, welche sich über zuviele Leute aufregen, sind meistens 99 selbst anwesend...
  • Olmabrotwurst 21.09.2018 08:04
    Highlight Highlight Wo soll das hinführem? Kann ja nicht sein, ich geh selbst nicht mehr in die Schwägalp weils nur noch touristen hat und im Toggenburg sehts nicht besser aus x hunderte von Menschen auf einem Wanderweg mann muss warten bei engen Passagen , sieht verletzte Personen (meistens wegen falschem Schuhwerk), und die kleinen Beizen sind endlos überlastet. Das man nach dem Aufstieg erstmals in die Küche geht als unterstützung auch wenns nur der Abwasch ist ( für die Leute die sich fragen wieso geht der in die Küche und hilft? Man unterstützt solche Menschen und das ohne irgendwas zu verlangen)
    • fotzelschnitte 21.09.2018 09:35
      Highlight Highlight Unterstützt Du auch die Beizer im Flachland, wo es nicht so viele Touristen hat?
      Ich bin mir nicht sicher, ob ich bei Geschäftsleuten, deren Laden brummt, den Abwasch machen muss.....es käme niemandem in den Sinn die "Zuhause" in einer Beiz zu machen.
    • Olmabrotwurst 21.09.2018 11:18
      Highlight Highlight Man kennt sich... man unterstützt sich. Der Gesellschaft ist wohl alles egal.
  • Bene86 21.09.2018 08:04
    Highlight Highlight Ich habe es vor 4 Jahren schon geschrieben:

    Wir waren vor ca. 15 Jahren noch prakt. alleine am Caumasee, es gab auch noch kein "Bähnli" oder Restaurant dazumal. Und dann begannen plötzlich sämtliche Medien bei jeder Gelegenheit diesen See zu pushen. Ich traute meinen Augen nicht, als ich vor 3 Jahren wieder einmal in Flims war. Es sah aus wie am Zürich Letten.

    Darum ein herzliches Dankeschön auch an die Medien, dass ihr diesen Geheimtipp und Flecken Natur zerstört habt.

    Mich wird man dort sicher nicht mehr antreffen.
    • 4berratio1ctus 21.09.2018 09:32
      Highlight Highlight 1937 wurde das "Bähnli" eröffnet. Ich glaub du warst am Genfersee
      User Image
    • chicadeltren 21.09.2018 09:45
      Highlight Highlight Die Frage ist: wieso hast du das Recht den See zu nutzen, aber alle andern sollen bitte fernbleiben?
    • Bene86 21.09.2018 10:21
      Highlight Highlight Kann sein, ist schon ne Weile her, auf jeden Fall war plötzlich eine riesen Baustelle dort. Ich nehme mir nicht das Recht dazu, alleine den See zu nutzen. Ich nehme mir das Recht dazu, relativ unberührte Natur in einen Touristenmagnet zu verwandeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • elco 21.09.2018 08:01
    Highlight Highlight Wenn Niemand kommt ists auch nicht recht.
  • sikki_nix 21.09.2018 07:51
    Highlight Highlight schade, wenn du dich in der natur erholen willst und dann einen professionellen Parkdienst in der Nähe deines Zield vorfindest, dann sollte dir spätestens klar werden, dass die Zeit der Ruhe dort vorbei ist.
    • DichterLenz 21.09.2018 07:59
      Highlight Highlight Das geht schon. Man muss sich halt ein unbekannteres Ziel suchen und nicht der grossen Herde nachlaufen.
  • Uitam 21.09.2018 07:25
    Highlight Highlight Jetzt lasst mal den Crestasee aus dem Spiel😑
  • 4berratio1ctus 21.09.2018 07:13
    Highlight Highlight Und was macht Schweiz Tourismus? Lädt etliche dieser Insta-Deppen noch ein und es werden wieder gefühlt die Hälfte der Fotos aus Flims gepostet (Watson berichtete selbstverständlich). Es ist zum Heulen. Diese Selfie-Touristen sind zum Kotzen und ziehen wiederum noch mehr Idioten an. Aufhören!
    • chicadeltren 21.09.2018 09:39
      Highlight Highlight Lieber Selfie-Touristen als riesige Busgruppen, die alles niedertrampeln, was ihnen in die Quere kommt.
    • nickname2000 21.09.2018 10:27
      Highlight Highlight Also soll Schweiz Tourismus den Tourismus verhindern?
    • Meitlibei 21.09.2018 21:37
      Highlight Highlight Es ist der Auftrag von ST Gäste in die Schweiz zu holen. Ich weiss also nicht wieso man sich darüber beschweren sollte wenn jemand seinen Job (zu) gut macht.
  • Zauggovia 21.09.2018 06:54
    Highlight Highlight Nicht auch der Crestasee 😪
  • Bär73 21.09.2018 06:45
    Highlight Highlight Vor 20 Jahren machte ein Besuch des Caumasees noch Spass. Ebenso der benachbarte Crestasee. Heute gibts einfach überall zu viel Tourismus.
    • fotzelschnitte 21.09.2018 08:46
      Highlight Highlight Wohin fährst Du in Urlaub ?
      Wir tragen dieses Problem einfach in andere Länder.
    • Stiller Berg 21.09.2018 10:18
      Highlight Highlight Zum Glück gibt es noch ein paar Dutzend weitere wunderbare Bergseen in der Schweiz. Man kann halt nicht an alle einfach so schön hinfahren. Doch macht das Bad in einem Bergsee doch viel mehr Freude, wenn man sich den Schweiss der Wanderung dahin wegwaschen kann 🤟
    • Karl33 21.09.2018 11:19
      Highlight Highlight Und vor ein paar Jahren haben wir uns noch über den Begriff Dichtestress lustig gemacht, Gejammere von rechtsbürgerlichen Fremdenfeinden, haben wir gesagt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pontifex_maximus 21.09.2018 06:38
    Highlight Highlight Die Welt wird an der Gier nach Likes zugrunde gehen.
    • The Count 21.09.2018 09:10
      Highlight Highlight Das erinnert mich an eine Episode aus Black Mirror. Recht hast du!
    • pamayer 21.09.2018 09:54
      Highlight Highlight deshalb hab ich deinem coolen kommentar einen blitz beigefügt, um dich vor der kategorie gier-nach-likes zu bewahren.
    • Hoscheho 2049 21.09.2018 19:00
      Highlight Highlight Meine Meinung, drum ein Like von mir!

«Die Frage ist nur noch: Wann haben wir die Schmerzgrenze erreicht?»

In dem verwitterten Backsteingebäude am Falkenplatz in Bern, etwas versteckt neben der Vitrine des Dönerstands, kann man an einer kleinen Metallplakette in eine kältere Vergangenheit eintauchen. «Mittlere Jahrestemperatur: 8 Grad. Mittlere Jährliche Niederschlagsmenge: 977 Milimeter.»

An diesem Montag im August 2018, 56 Jahre später, ist es in Bern 33 Grad warm, irgendwo im Land, zwischen Sitten und Cevio, wurde wahrscheinlich gerade wieder ein Temperaturrekord gebrochen, Regen ist nur noch eine …

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