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Meghan und Prinz Harry ziehen sich zurück: Was passiert jetzt? Die 5 wichtigsten Fragen



Meghan Markle und ihr Ehemann Prinz Harry haben am Mittwochabend ihren Rücktritt aus dem inneren Zirkel der englischen Königsfamilie verkündet. Meghan und Harrys Entscheidung sorgte auf der ganzen Welt für Verwirrung – sogar die Queen soll von nichts gewusst haben.

Um etwas Ordnung in die Verwirrung rund um die neuesten Entwicklungen bei den Royals zu bringen, hier die fünf drängendsten Fragen und Antworten:

Warum treten Meghan Markle und Prinz Harry zurück?

Meghan und Harry treten «als führende Mitglieder der königlichen Familie» zurück. Das bedeutet, sie ziehen sich aus ihrer Rolle als Senior-Mitglieder zurück. Damit wollen sie sich lediglich aus dem Kern des Königshauses zurückziehen, dessen Mitglieder zahlreichen Verpflichtungen nachkommen müssen. Sie schreiben aber weiter, dass sie «in dieser Institution eine neue fortschrittliche Rolle» einnehmen wollen. Sie bleiben den Royals also grundsätzlich erhalten.

Über die Gründe des Rücktritts wird viel spekuliert. Aus dem Instagram-Post des Duke und der Duchess of Sussex geht hervor, man wolle halbjährlich in den USA wohnen. «Dieser geografische Ausgleich wird es uns ermöglichen, unseren Sohn in der royalen Tradition zu erziehen, in die er geboren wurde. Gleichzeitig können wir als Familie den Fokus auf ein neues Kapitel richten, das den Start einer neuen wohltätigen Organisation beinhaltet», schreiben Meghan und Harry auf Instagram.

Das königliche Paar will also auf eigenen Beinen stehen und einen gewissen Grad von Unabhängigkeit von royalen Pflichten erreichen. Weiter wird spekuliert, dass besonders Meghan unter der ihr gegenüber zunehmend kritisch eingestellten britischen Presse leide. Mit ihrem Rücktritt setzt das Paar einen Schlusspunkt hinter wilde Spekulationen über Streitereien mit der Queen, Prinz William und seiner Ehefrau Duchess Catherine.

Die Schlagzeilen der britischen Presse zu #Megxit

Wie geht es für Meghan und Harry nun weiter?

Laut ihrem Post wollen Meghan und Harry finanziell unabhängig werden. Dies dürfte laut Experten kaum ein Problem darstellen. Mit ihrem Austritt aus dem inneren Zirkel der Königsfamilie öffnen sich gleichzeitig sehr viele Türen, besonders in der Werbebranche.

Der amerikanische PR-Experte Ronn Torossian sagte gegenüber dem Mirror, der Austritt führe für das Paar zu einem Geldsegen. So könne es nun jegliche Werbedeals akzeptieren und Meghan könne ihre Arbeit als Schauspielerin wieder aufnehmen. Torossian ist sich sicher: «Meghan wird ein grosser Superstar.»

Doch auch wenn Meghan und Harry keine Superstars werden, in Geldnöte werden sie wohl nicht geraten. Harry und William haben beim Tod ihrer Mutter – Princess Diana – bereits grosse Summen geerbt.

Was sagt die Queen?

Von der Queen persönlich gibt es bisher noch keine Statements. Trotzdem berichten britische Medien über teils widersprüchliche Aussagen zum Gemütszustand von Queen Elisabeth II. Ihr Befinden dürfte wohl sehr stark davon abhängen, ob Harry und Meghan sie vor ihrer Erklärung über ihren Rücktritt informiert haben oder nicht.

Der britischen Zeitung «The Sun» soll eine «vertraute Quelle» gesteckt haben, dass die Queen vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. Diese sei nun «stinksauer» und spreche von einer «Kriegserklärung» an das Königshaus. Auch BBC-Korrespondent Jonny Dymond twitterte gestern, die Queen habe von nichts gewusst.

Rebecca English, die Royal-Korrespondentin der «Daily Mail», schreibt hingegen, Meghan und Harry hätten die Queen vor Wochen informiert:

Und was sagt die offizielle Stelle des Buckingham Palace? Nicht sehr viel: «Die Diskussionen mit dem Duke und der Duchess of Sussex befinden sich noch in einer frühen Phase. Wir verstehen das Verlangen, einen anderen Weg zu gehen, aber das wirft komplizierte Probleme auf, die Zeit brauchen», so das Statement aus dem Palast.

Was meinen Royals-Experten zum Rücktritt?

In einem Interview mit eonline.com sagt Expertin Marlene Koenig, Leidtragender sei grundsätzlich Archie Harrison, der Sohn von Meghan und Harry. Durch den Rückzug seiner Eltern verlöre er jeglichen Anspruch auf eine wichtige Rolle in der Königsfamilie, auch wenn er diesen Weg gehen wollte. Archie bleibt jedoch Erbe des Titels des Duke of Sussex.

Die Buchautorin und Expertin für königliche Angelegenheiten, Myka Meier, ist hingegen kaum überrascht vom Rücktritt. Sie erklärt gegenüber PureWow, der Bruch sei absehbar gewesen. Und weiter: «Egal was die Leute finden, es war eine sehr mutige Entscheidung, die ihnen viel abverlangt. So etwas hat es bisher noch nie gegeben.»

In diesem Punkt sind sich die meisten Experten einig: So etwas gab es noch nie. Zwar verzichtete König Edward VIII. 1936 auf die Krone, um die geschiedene Amerikanerin Wallis Simpson zu heiraten, dieser brauchte vorher aber die Absolution des Parlamentes. Harry und Meghan informierten die Öffentlichkeit über ihren Schritt allem Anschein nach ohne irgendwelche Absprachen mit dem Parlament oder dem Königshaus.

FILE - In this June 3, 1937 file photo, the Duke and Duchess of Windsor pose after their wedding at the Chateau de Cande near Tours, in France. Divorce has bedeviled the royal family, creating problems not only when senior figures like Prince Charles and Princes Diana ended their marriage in most bitter fashion but also when royals fell in love with people who had been divorced. King Edward VIII provoked one of the greatest crises to face the modern British monarchy when he proposed to Wallis Simpson shortly after he ascended to the throne in 1936. (AP Photo, File)

Ex-König Edward und Wallis Simpson 1937. Bild: AP/AP

Was bedeutet der Rücktritt für das Königshaus?

Die Reaktionen auf den Rückzug von Meghan und Harry sind bisher gemischt. Sie erhalten zwar viel Zuspruch, viele Royal-Fans stellen sich aber auch auf die Seite von Queen Elisabeth II. und damit hinter das Königshaus. Die Flucht des Paares könnte jedoch durchaus einen Image-Schaden hinterlassen.

Was die Thronfolge angeht, dürfte der Rückzug kaum Auswirkungen haben. Der direkte Thronfolger ist immer noch Prinz Charles, danach ist Prinz William an der Reihe. Würden weder Charles noch William die Königswürde akzeptieren, fällt die Krone an Williams Kinder. Harry steht in der Thronfolge nur an sechster Stelle.

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