SRF-Arena
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Armin Capaul in der Arena

screenshot: srf

«Arena»-Fight ums Fleisch: Veganerin fetzt Verbotsgegner – und alle lieben Bauer Capaul 

Massentierhaltung, Klimawandel, Einkaufstourismus: Die «Arena» zum «Fleisch auf dem Teller und den Tieren im Stall» geizte nicht mit umstrittenen Themen. Eine überzeugte Veganerin von den Jungen Grünen und der Direktor der liberalen Denkfabrik Avenir Suisse dominierten die Diskussion. Die Herzen der Zuschauer eroberte Bauer Armin Capaul, der sich für Kühe mit Hörnern einsetzt.



«Wenn ich eine Mastsau wäre auf einem Schweizer Bauernhof, hätte ich dann Schwein gehabt oder wäre ich eine arme Sau?», fragte Moderator Jonas Projer zu Beginn der Sendung. Allein mit der Beantwortung dieser Frage liesse sich die komplette Sendezeit einer «Arena» füllen.

Doch Projer und sein Team liessen es nicht dabei bleiben. Sie hatten sich (zu) viel vorgenommen. Massentierhaltung, Nahrungsmittelimporte, vegane Menus in Kantinen, Kühe mit oder ohne Hörner: Alles wurde diskutiert, worüber der rote Faden verloren ging. Angesichts der zahlreichen Volksinitiativen, über die im Bereich Tierhaltung und Ernährung in nächster Zeit abgestimmt wird, riet Projer seinem Publikum: «Versuchen sie gar nicht erst, den Überblick zu behalten.»

Um Gras ging es auch in der letzten «Arena» — aber nicht das, welches Kühe essen

Von Schweinen und Schweinsteiger

Am meisten Energie brachte die junge Grüne Meret Schneider aus Zürich in die Debatte. Sie ist Geschäftsführerin des Vereins Sentience Politics, der sich für eine Ernährung ohne tierische Produkte und gegen Massentierhaltung einsetzt. Als ihr gemässigter Sekundant fungierte Hans-Ulrich Huber vom Schweizer Tierschutz.

Meret Schneider setzte ein erstes rhetorisches Ausrufezeichen, als sie darlegte, dass Schweine kognitiv Hunden ebenbürtig sind und sogar Fussball spielen können — der Weg zum Wortspiel mit Bastian Schweinsteiger war da nur noch ein kurzer.

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Nach diesem Dribbling fokussierte sich die Diskussion schon bald auf eine der zentralen Fragen dieses Abends: Wie ist es in der Schweiz um das Tierwohl bestellt? CVP-Nationalrat und Bauernpräsident Markus Ritter betonte, wie viel strenger die Richtlinien zur Tierhaltung hierzulande im Vergleich zum Ausland seien. Ausserdem dienten diese nur als Minimalstandards. Auf Bauernbetrieben, die nach dem Bio- oder IP-Label wirtschafteten, seien die Tiere sowieso rundum glücklich.

Der erzliberale Marktkritiker

Unterstützung erhielt Bauernpräsident Ritter von seinem Nebenmann Peter Grünenfelder. Der Direktor des liberalen, wirtschaftsnahen Thinktanks Avenir Suisse war als Gegner jeglicher Art von Subventionen allerdings kein natürlicher Verbündeter des Bauernstandes.

Er plädierte den ganzen Abend konsequent dafür, die unternehmerische Freiheit der Bauern zu stärken, anstatt ihnen mit Regulierungen das Leben schwer zu machen. Doch selbst Wirtschaftsmann Grünenfelder mutierte zum leisen Marktkritiker, als es um die Macht der Grossverteiler Migros und Coop im Lebensmittelmarkt ging. 

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Als Nächstes lenkte Projer die Debatte auf diejenigen am oberen Ende der Nahrungskette — die Konsumenten. Was ihre wahre Absicht ist, definierten alle Diskussionsteilnehmer aufgrund ihres Weltbilds und Eigeninteresses. Meinrad Pfister, Präsident des Schweinezüchterverbands, wies Meret Schneider von den Grünen darauf hin, dass mehr Fleisch aus Bio- und IP-Landwirtschaft produziert wird, als es Abnehmer dafür gibt: «Die Konsumenten stehen in der Pflicht».

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Meret Schneider hingegen sah in den Konsumenten eine Kraft für positive Veränderungen beim Tierwohl — wenn sie denn transparent informiert würden. Auf der Informationsseite gebe es ein Problem. Denn viele machten sich Illusionen, was die Tierhaltung in der Schweiz angehe.

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Mit sichtlichem Unmut reagierte Avenir-Suisse-Direktor Grünenfelder, als Schneider den Begriff des «mündigen Konsumenten» in den Mund nahm. Mit Stirnrunzeln und Augenrollen gab er zu verstehen, dass es für einen Liberalen nicht mehr Regulierung braucht, damit ein Konsument mündig ist: «Den besten Konsumentenschutz macht der Konsument selber». 

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Grünenfelders Unmut zwischen «Subventionsweltmeistern» aus dem Bauernstand und regulierungsfreudigen Tierschützern machte sich immer wieder körperlich bemerkbar. Etwa, indem er seinen Kontrahenten leicht den Rücken zuwandte, wenn diese seiner liberalen Gesinnung widerstrebende Vorschläge machten. Damit entsprach er zumindest von Gestik und Mimik her stärker dem Klischee eines lustfeindlichen, sittenstrengen Veganers, als es Meret Schneider tat. Argumentativ gelang ihm aber ein stringenter Auftritt.

Das Bratwurst-Geständnis von Bauernpräsident Ritter

Bauernpräsident Markus Ritter und Hans-Ulrich Huber vom Schweizer Tierschutz hingegen blieben im Vergleich blass. Ihr Verdienst war, dass die «Arena» unüblich gesittet verlief. Sie waren immer wieder auf Ausgleich bedacht und versuchten Brücken zur Gegenseite zu bauen.

Bei Markus Ritter ging das so weit, dass Jonas Projer nach einem langen Monolog Ritters über die sogenannte «Hornkuh-Initiative» nachhaken musste, ob er nun dafür oder dagegen sei. Seine gewundene Antwort: Das Anliegen sei ihm sympathisch, ein Verfassungsartikel aber der falsche Ort dafür. Punkten konnte Ritter mit seinem ehrlichen Eingeständnis, dass seine tägliche Fleischeslust nach einer Bratwurst noch nicht befriedigt sei.

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Die Hornkuh-Initiative war das Stichwort für den Auftritt des eigentlichen Stars des Abends: Armin Capaul, der Kopf hinter der «Hornkuh-Initiative». Er sammelte praktisch im Alleingang 154'000 Unterschriften. Sein Anliegen: Bauern, welche Kühe mit Hörnern halten, sollen mehr Direktzahlungen erhalten. Der gebürtige Bündner, der heute im Berner Jura 17 Hektaren bewirtschaftet, zog unvermittelt einen halben Kuhschädel aus seiner Tasche – ein starker Live-TV-Moment. Die Schöpfung habe der Kuh Hörner gegeben: «Sie gehören zur Würde des Tiers.»

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Endgültig ins Herz schlossen die Zuschauer das 65-jährige Original, als ihm Projer nach einem kurzen Einspieler das Mikrofon hinhielt. Armin Capaul gefiel das computeranimierte Filmchen nämlich aus einem einfachen Grund: «Die Kühe hatten Hörner.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Skip Bo 20.05.2017 20:25
    Highlight Highlight Hornfranken, Hintergrund
    Für Tiere in Laufställen welche nach dem Tierwohlprogramm "BTS" (besonders tierfreundliche Stallhaltung, Liegeplätze müssen eingestreut sein und ein dauernd zugänglicher Laufhof muss vorhanden sein) gehalten werden, zahlt der Bund 90 Fr. pro "GVE" (Grossvieheinheit= 1 Kuh, 3 Jungtiere 12 Mte. alt usw.).
    Diese Beiträge fanden Bauern mit Anbindehaltung ungerecht, weil es ihren Tieren ja im Anbindestall auch wohl sei. Es wurde eine Interessengemeinschaft Anbindestall gegründet. Aus diesen Kreisen stammt die Idee Hornkühe zu belohnen.
    Es geht um Geld, nicht um Würde.
  • Marcel Mohn 20.05.2017 19:56
    Highlight Highlight Eines muss jedem klar sein:
    Bei einem Fleischkonsum von 51.35 kg/Kopf in der Schweiz kann bei der Produktion nicht auf die Bedürfnisse der Tiere Rücksicht genommen werden. Bio-Fleisch ist keine Lösung, da niemals so viel Fleisch biologisch für alle hergestellt werden kann und man sollte doch zumindest versuchen gemäss dem kategorischen Imperativ zu leben. Ausserdem wird auch der Treibhauseffekt zur Hälfte durch die Viehzucht verursacht.
    • Lami23 20.05.2017 22:49
      Highlight Highlight True story. Ohne weniger wirds nicht gehen wenn man das Ziel Tierwohl und Umweltwohl hat.
  • whatthepuck 20.05.2017 13:43
    Highlight Highlight Mit etwas besseren Fleischpreisen bzw. generell weniger Produktionsdruck könnte man das Hornkuh-Problem wohl von der anderen Seite her lösen. Hörner verursachen Kosten, da gehörnte Tiere mehr Platz benötigen. Mit Subventionen setzt man wieder Pflästerli drauf und versucht etwas zu fördern, obwohl der Markt eigentlich an einer anderen Stelle versagt.
  • Makatitom 20.05.2017 12:02
    Highlight Highlight Die Hornkuhinitiative ist eine gute Sache, leider kann ich die nicht unterstützen, da sie falsch aufgegleist ist. Es sollten nicht die Bauern, die ihren Kühen die Hörner nicht absägen, einen Stutz mehr pro Jahr und Tier bekommen, sondern die Bauern, die die Hörner absägen, zwei Stutz weniger pro Jahr und Tier. Schliesslich muss der Bund sparen.
    • Skip Bo 20.05.2017 12:42
      Highlight Highlight Hörner werden nicht einfach "abgesägt", diese Aussage dient vor allem um negative Emotionen zu schüren.
      Kälbern dürfen gemäss geltendem Recht vom 10. bis 20. Tag unter Schmerzausschaltung die Hornknospen ( ca. 5mm dicke Hautschicht) mittels Hitze zerstört werden.
      Die CH ist das einzige Land, dass die Schmerzausschaltung vorschreibt.
      Nach dem 20. Tag darf nur noch ein Tierarzt eine Enthornung vornehemen.
      Bei adulten Tieren mit Hörnern muss gesägt werden. Diese Enthornungen kommen höchst selten vor und werden nicht einfach aus "Freude am Enthornen" gemacht.
    • Makatitom 20.05.2017 14:06
      Highlight Highlight Aha. Mir ist so ziemlich egal wie das geschieht, und ich habe in den letzten Jahren genug gelesen, dass sich einzelne Bauern nicht an die Gesetze halten. Wichtig ist mir, dass nicht derjenige, der die Tiere nicht entstellt, belohnt wird, sondern derjenige, der die Tiere entstellt, bestraft wird.
    • blaubar 20.05.2017 14:21
      Highlight Highlight Zu einer Kuh gehören Hörner. Punkt und amen.
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  • LeChef 20.05.2017 11:48
    Highlight Highlight Ich fand das eine äusserst interessante und sogar relativ konstruktive Arena. Mag daran liegen, dass keine SVP Vertreter eingeladen waren... Ich konnte für einmal allen hin und wieder zustimmen. Frau Schneider ist eine der wenigen jungen Linken mit Potential; erfrischend und geistesgegenwärtig, angenehm im Stil. Da könnten sich Leute wie Fabian Molina oder Tamara Funiciello eine Scheibe abschneiden.
    • Maria B. 20.05.2017 12:18
      Highlight Highlight Ging mir ganz ähnlich wie dir : die ARENA war thematisch interessant, die Diskussionen wurden mehrheitlich freundlich-konstruktiv geführt, selbst der Humor und das Lachen kam bei diesem ernsthaften Disput nicht zu kurz. Also für einmal ein eher angenehmes Ambiente mit beiderseits akzeptablen Argumenten.

      Die beiden Tierschützer schienen keine absoluten Extremisten und ich teile deine Meinung über die gut argumentierende und stets präsente Meret Schneider.

      Sehr amüsiert hat mich der gleichsam ulkige, wie aber auch durchaus ernstzunehmende Auftritt des Bauern Capaul :-)!



    • demokrit 20.05.2017 17:59
      Highlight Highlight Geistesgegenwärtig mag sein, aber, wie ich finde, auch äusserst unanständig. Sie fiel ständig anderen Personen ins Wort und trat arrogant bis schnippisch auf. Wo hat diese Dame bloss Ihre Kinderstube zugebracht?
  • highfish100 20.05.2017 10:31
    Highlight Highlight Vor 200 Jahren hatte z.Bsp. in den USA jeder Sklaven der Geld hatte. Vielleicht wird man in weiteren 200 Jahren auch zurück schauen und sich fragen wie man Lebewesen töten und essen konnte, die so verwandt sind zu uns.
    • esmereldat 20.05.2017 11:00
      Highlight Highlight Vielleicht auch nicht. Dass der Mensch Fleisch isst, ist nicht so ein neues Phänomen.

      Und irgendwie ist ein Huhn doch nicht so sehr mit mir verwandt wie ein anderer Mensch.
    • dr. flöckli 20.05.2017 11:37
      Highlight Highlight Danke highfisch 100, denke genau dasselbe!
    • Joe924 20.05.2017 12:08
      Highlight Highlight Krass wieviele das blitzen, es ist noch ein weiter Weg. Nur weil Tiere nicht unsere Sprache sprechen sind sie als Lebewesen nicht weniger wert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skip Bo 20.05.2017 10:25
    Highlight Highlight Ich erlaube mir hier für das Label "Weide Beef " etwas zu werben.
    Die Tiere haben während der Vegetationsperiode dauernd Zugang zur Weide. Im Winter steht ein permanent zugänglicher Laufhof zur Verfügung. WB wird nach IP und nach Bio Richtlinen produziert.
    Die Migros Aare hat IP WB wegen mangelnder Nachfrage aus dem Sortiment gekippt...
    • Randy Orton 20.05.2017 13:24
      Highlight Highlight Weil es eine scheinheilige Zwischenlösung ist. Wer Fleisch konsumiert den kümmert das Wohl des Tieres zu wenig, als dass er für einigermassen korrekte Lebensbedingungen der Tiere deutlich mehr Geld zahlen würde. Und wem die Ethik wichtig ist, wer sich für das Tierwohl interessiert, verzichtet einfach gleich ganz auf Fleisch.
    • Chili 20.05.2017 14:40
      Highlight Highlight Sehe es wie Randy Orton, auch die so schön klingende Label verhindern nicht das wir zu unserem nutzen Tiere töten. Eigentlich finde ich es gar schlimmer, glückliches Weide Vieh zu töten als unglückliches gitterrost-, anbinde- oder dunkelstall Getier zu erlösen!
      Essen würde ich so oder so keines!
    • DonDude 20.05.2017 15:59
      Highlight Highlight Es geht ja nicht rein nur um das Tierwohl, sondern auch um die Qualität unserer Nahrungsmittel.
      Es macht einen enormen unterschied, ob unsere Kühe auf der Weide ihr natürliches Futter und den benötigten Freilauf bekommen, oder ob sie in einem Stall industrialisiertes Nullwertfutter bekommen und mit Chemie vollgestopft werden.
      Da bezahl ich gerne etwas mehr für Weidefleisch vom Bauer des Vertrauens.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ManuL 20.05.2017 10:13
    Highlight Highlight Ich verweise gerne auf einen früheren Artikel von Watson bezüglich Stimmensammlung im "Alleingang": «Hornkuh-Initiative» steht: Rechte Esoteriker und Verschwörungstheoretiker machten es möglich

    http://wat.is/moG53BAAzUBtBQTC
  • Chrigi-B 20.05.2017 09:45
    Highlight Highlight Sobald ich Avenir Suisse höre: Durchzug. Diese HSG'ler mit ihren drecks neoliberalen Ansichten. Zieht denen endlich den Stecker! Das ist der verlängerte Arm der Multis 🤢. Gewinne privatisieren - Verluste sozialisieren. Wartet nur, bis wir die AKW's abschalten...
    • Yes. 20.05.2017 12:35
      Highlight Highlight Ich denke das hat die Mehrheit der Bevölkerung mittlerweile auch begriffen.
    • Chrigi-B 20.05.2017 13:57
      Highlight Highlight Schön wärs! Jeder der weniger als 100'000.- / Jahr verdient und SVP / FDP wählt hat diese nicht kapiert. Somit hat die Mehrheit 0 gelernt.
  • Follo 20.05.2017 09:39
    Highlight Highlight Am 18. Mai hat das 20Min einen Artikel zur Tierhaltung in der Schweiz publiziert. Also wenn das die "strengsten Tierschutzgesetze" sind, dann kommen mir die Tränen...
    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/15720250
    • Skip Bo 20.05.2017 10:23
      Highlight Highlight Ich habe es auch gelesen. Der Artikel war unvollständig und der Autor hat den Minimalstandard als üblichen Produktiondstandard dargestellt. Die Beschuldigten haben keine Möglichkeit bekommen dazu Stellung zu nehmen. Ritters Aussage wurde aus dem Kontext gerissen.
      Dem Autor ging es nicht um eine objektive Berichterstattung über den aktuellen Stand der realen Tierhaltung in der Schweiz.
      Meine Kommentare wurden nicht aufgeschaltet, dafür wohl alle welche die Bauern angeklagt haben
    • DonDude 20.05.2017 16:02
      Highlight Highlight Wundert niemanden. Von 20min, Blick und dergleichdn ist auch nichts anderes zu erwarten. Diese Zeitschriften dienen nur um die Meinung der Bevölkerung zu beeinflussen.
      Unabhängiger Journalismus ist etwas anderes.
    • Lami23 20.05.2017 22:53
      Highlight Highlight Sorry aber 20 Minuten als Quelle? Dieses Schundblatt?
  • Kommemtar 20.05.2017 09:29
    Highlight Highlight Meiner Meinung mach ist es so:

    Sobald Tiere zu Lebenmittel werden und so ein Teil der Industrie sind, geht es in erster Linie ums Geld!

    Gäbe es nicht zig Regulierungen und Vorschriften, würde es den Tieren wesentlich schlechter Gehen! Das Tier wird zum Objekt welches getausch, verkauft, Gewinn erzielt wird.

    Ich kenne auch keinen Biobauer welcher aus Tierliebe umgestiegen wäre... Er erhofft sich davon in erster Linie mehr Geld.
    • Moti_03 20.05.2017 11:11
      Highlight Highlight Ich würde eher sagen ; somit versuchen die Bauer besser zu überleben. Schaut euch mal die Preise an, für bio Produkte bekommt er gar nicht so viel mehr bezahlt von den Verteilern. Ein Bauer verdient leider nicht viel. Es gab vor eine Woche eine gute dok Sendung zu diesem Thema.
    • Skip Bo 20.05.2017 20:43
      Highlight Highlight Es gibt sie schon, die überzeugten Biobauern.
      Mir wäre das auch fast passiert. Aber die Restlaufzeit meines Betriebes rechtfertigt keine ökologischen Experimente auf Kosten der Ökonomie (zweijährige Übergangszeit mit Nichtbiopreisen).
      Ich bin dafür, nicht aus Liebe sondern aus Respekt zum Tier, auf eine möglichst tierfreundliche Haltung umgestiegen. Ökonomisch kein Riesenerfolg aber vertretbar, solange die Konsumenten mitmachen.
    • Lami23 20.05.2017 22:54
      Highlight Highlight Lustig, ich kenne sogar mehr als zehn, die es aus Überzeugung gemacht haben. Aber die anderen gibts natürlich auch, wie in jedem Wirtschaftsbereich.
  • Joe924 20.05.2017 09:22
    Highlight Highlight Beim Argument "ich kann es mir nicht leisten" sollte man ehrlicherweise das Wort "kann" mit "will" ersetzen. Wir sind eines der reichsten Länder der Welt, fast jeder könnte es sich leisten nur nachhaltige Produkte einzukaufen, man müsste halt an anderem Luxus (Der wiederum die Umwelt belastet) einsparen, aber das will man nicht. Unsere Kinder können es dann ausbaden, irgendwann müssen wir Umdenken, je früher desto besser für uns. Jeder einzelnen ist gefragt, ja genau auch DU! .. und ich. Packen wirs an!
    • FrancoL 20.05.2017 10:06
      Highlight Highlight Ich glaube da verkennst Du die Situation auch in einem der reichsten Länder. FAST JEDER ist ein doch etwas gar hoch gegriffen!
    • road¦runner 20.05.2017 10:39
      Highlight Highlight Auf dem hohen Ross kann man so etwas schnell sagen, aber muss ich nun wirklich die Zahlen ausfindig machen derer, welche unter der Armutsgrenze leben? Solche gibt es, kenne ich, und die wollen auch nicht auf Fleisch verzichten.
      Die Verteuerung des Fleischs führt dazu, dass sich eben jene das Fleisch u.U. nicht mehr leisten können. Somit ginge möglicherweise der Fleischkonsum zurück.
    • Joe924 20.05.2017 10:39
      Highlight Highlight Das kann ich nicht beweisen, ist nur eine Vermutung die ich von mir auf die Gesellschaft schliesse. Ich arbeite 60% und lebe bewusst am "Existenzminimum", schaffe es aber fast nur Nachhaltig einzukaufen. Es ist nicht einfach aber es geht. Verbesserungspotential gibt es immer, mehr auf das Auto verzichten zB. hab ich mir dieses Jahr vorgenommen, 500 km hab ich mit dem Velo schon geschafft, immerhin ;-)
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  • mogad 20.05.2017 09:20
    Highlight Highlight Solange es Leute gibt wie die HH Grünenfelder und Ritter, die stolz verkünden, ihr Fleischkonsum liege über dem durchschnittlichen Jahreskonsum von 51 kg/pro Person, solange wird sich wohl nichts zum Guten wenden. Der Fleischkonsum als Symbol von Wohlstand und Manneskraft! Wie dünn doch das Mänteli der Zivilisation ist!
    • FrancoL 20.05.2017 10:11
      Highlight Highlight Na wie würdest Du es denn beurteilen, wenn man ständig die vegetarische oder vegane Keule schwingt, um sich als vorbildlicher BürgerIn zu gebärden?
      Ich denke es braucht weit mehr als Fleischkonsum oder den Verzicht auf tierische Produkte um ein nachhaltiges Leben zu stützen.
    • mogad 20.05.2017 10:49
      Highlight Highlight @francol. Ich bin keine Vegetarierin und spüre keine Keule mir um die Ohren sausen. Wer bewusst und weniger Fleisch konsumiert, muss sich auch nicht immer gleich angegriffen fühlen, wenn die tierquälerische Massentierhaltung diskutiert wird.
    • TheMan 20.05.2017 11:53
      Highlight Highlight 51Kg Fleisch pro Jah, sind 51000 Gr. Das sind auf 365Tage, 139Gr. Wenmsie darübee sind. Na und. Diese 13r, ist eine Bratwurst mehr nicht. Das erreiche ich Sogar. Ja ich liebe Fleisch. Ja ich schau ob es von der Schweiz ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pitsch Matter 20.05.2017 09:12
    Highlight Highlight Ist den Vegetariern eigentlich bewusst, dass sie inkonsequent sind und eigentlich Veganer sein müssten. Jeder der Milchprodukte konsumiert treibt die Geburtenrate der Kälber in die Höhe. Was machen Vegetarier dann mit diesen Kälber?
    • mogad 20.05.2017 09:41
      Highlight Highlight Ja, auch der Konsum von Milchprodukten führt zu Tierleid. Aber so banal es halt klingt: auch hier gilt einfach weniger konsumieren, dafür etwas mehr zahlen, bewusst einkaufen, ev. auf Geissen- und Schafkäse ausweichen. Aber auch hier gilt: nicht zuviel, denn sonst haben wir bei Geissen und Schafen auch bald Massentierhaltung!
    • Martiis 20.05.2017 09:49
      Highlight Highlight Die Geiz-ist-Geil Fleischesser kümmern sich jedenfalls auch nicht um das Problem der männlichen Kälber von Milchkühen. Diese leben oft nur wenige Tage, weil es zu teuer wäre sie auzuziehen, denn die
      Rasse der Milchkühe setzt zu wenig schnell Fleisch an. http://spiegel.de/wirtschaft/service/a-1029612.html
    • Joe924 20.05.2017 11:46
      Highlight Highlight Du hast absolut Recht, ich war 7 Jahre Vegetarier und wusste schlicht nicht wie die Kühe für die Milchproduktion leiden. Als ich es erfahren habe war klar, Käse und Milch muss ich ersetzen, gibt ja diverse leckere Alternativen die mein Magen erst noch besser verdaut, win-win.
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  • Skip Bo 20.05.2017 08:32
    Highlight Highlight Die Horninitiative mag sympathisch scheinen, aber konsequent ist sie nicht. Die Frage ob nur Kühe in Freilaufställen einen Beitrag erhalten sollen, wischt der Initiator weg. In Anbindeställen, wo Hörner in der Tierhaltung keine Probleme verursachen wäre die Hornsubvention nicht nötig, man könnte dort ein Enthornungsverbot erlassen. Laufställe mit behornten Tieren müssen viel grosszügigere Platzverhältnisse anbieten, welche die Kosten pro Tierplatz erheblich erhöhen.
    Es wäre fatal, wenn die Initiative dazu führte, dass wieder mehr Tiere angebunden würden.
    • mogad 20.05.2017 08:58
      Highlight Highlight Versteh ich Sie richtig? Sofern man die Kühe im Stall anbindet, braucht man ihnen auch die Hörner nicht abzusägen? Weil sie angebunden mit den Hörnern dann keinen Schaden anrichten können? Für mich müsst es konsequenterweise heissen: Verbot von Anbindeställen und Verbot von Hornabsägen!
    • atomschlaf 20.05.2017 09:24
      Highlight Highlight @Chocoholic: Hast Du noch anderes drauf, als Verbote zu fordern?
    • mogad 20.05.2017 09:46
      Highlight Highlight @atomschlaf. Es ist wirklich traurig. Wenn die Menschen nicht von sich aus ethisch denken und handeln, muss man halt mit Verboten kommen. Es wäre mir anders auch lieber! Fahren Sie Auto, oder arbeiten Sie bei der Justizbehörde?? Wenn ja, sind Sie sich ja Verbote gewohnt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • DieRoseInDerHose 20.05.2017 08:25
    Highlight Highlight Ist nur mir dieser Herr Projer extrem unsympathisch? Bitte einmal auswechseln, danke! 🙏🏽
    • Matthiah Süppi 20.05.2017 08:52
      Highlight Highlight Ich war gestern im Studio und kann nur sagen, er ist sehr sympathisch.
    • Thinkdeeper 20.05.2017 09:30
      Highlight Highlight Welches ist Dein Anteil?
      Was macht es mit Dir und weshalb?
    • raphidet 20.05.2017 09:50
      Highlight Highlight Ich finde eigentlich, seit Projer die Arena leitet, ist sie endlich wieder sehenswert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • energywolf 20.05.2017 08:24
    Highlight Highlight Würden wir die Zukunft der Schweiz in die Hände der Avenir Suisse legen, hätten wir innert kürzester Zeit einen kannibalistischen Neoliberalismus a la US-Amerikaner. Bei jeder Möglichkeit schreien sie danach, Vorschriften, Regeln usw. abzuschaffen, wie z.B. in dieser Sendung wieder die Landwirtschaftssubventionen, aber ich habe bis jetzt noch nie eine echte konstruktive Alternative oder Lösung, die für die Menschen und nicht für das Kapital ist, ihrerseits gehört.
    • Moti_03 20.05.2017 08:51
      Highlight Highlight Nennen Sie mir bitte ein Land welches stark reguliert ist und eine gute Wirtschaft hat? Man muss das ganze sehen.
    • mogad 20.05.2017 09:04
      Highlight Highlight Würde Herr Grünenfelder aber arbeitslos, würde er sofort aufs RAV gehen, Arbeitslosengeld verlangen und vom RAV-Leiter eine Vorzugsbehandlung. Ich spreche aus Erfahrungen mit andern Leuten dieses Kalibers.
    • atomschlaf 20.05.2017 09:33
      Highlight Highlight @energywolf: Viele Leute begreifen nicht, dass die massiv zunehmende Regulierungsdichte ein wesentlicher Treiber für die zunehmende Konzentration auf immer grössere Betriebe und Unternehmungen ist, welche durch die stärkere Kapitalkonzentration wiederum die materielle Ungleichheit vergrössert.

      Eine Regulierung, die für ein Grossunternehmen ein vernachlässigbarer Kostenfaktor ist, kann für einen Kleinunternehmer das Aus bedeuten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MaxHeiri 20.05.2017 07:51
    Highlight Highlight Bei allem Respekt für Capaul und dem Tierwohl, wieso müssen wir über darüber abstimmen ob die Hörner den Kühen nicht mehr abgeschnitten werden. Gibt es nicht dringendere Anliegen...
    • jjjj 20.05.2017 08:46
      Highlight Highlight Nein. Wenn 145'000 Menschen das Gefühl haben wir sollten darüber abstimmen, ist das unsere gesetzliche Pflicht.

      Du darfst gerne Unterschriften sammeln für gefühlt dringendere Anliegen.
    • Dagobart 20.05.2017 09:32
      Highlight Highlight Ich verstehe ihren Standpunkt durchaus, es gibt sicherlich wichtigeres.

      Aber genau so läuft die direkte Demokratie in der Schweiz. Jeder kann ein, ihm für wichtig empfundenes Thema aufgreifen und mit einer Initiative vor das Volk bringen.

      Jeder , auch Sie.
    • N. Y. P. D. 20.05.2017 10:05
      Highlight Highlight Für die Kühe ist es ein wichtiges Anliegen. Kuh Elsa hat das nämlich dem Bauern Capaul gesteckt und der hat dann Unterschriften gesammelt..
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 20.05.2017 07:25
    Highlight Highlight Peter Grünenfelder plädierte den ganzen Abend konsequent dafür, die unternehmerische Freiheit der Bauern zu stärken, anstatt ihnen mit Regulierungen das Leben schwer zu machen.

    In der Bankenwelt wäre Grünenfelder Investmentbanker an der Wall Street. Keinerlei Vorschriften mehr. Entfesselt von jeglichen Kontrollen werden Profite aus dem System abgesaugt.

    Ginge es nach Grünenfelder, hätten wir in einigen Jahren nur noch ein Dutzend Zuchtfarmen für Chlorhühner und mit Antibiotika vollgestopften Kühen.

    Herr Grünenfelder googeln Sie mal "Vertragslandwirtschaft".
    • mogad 20.05.2017 09:08
      Highlight Highlight Herr Grünenfelder und sein neoliberaler Thinktank! Tja, wer den Staat nicht verteufelt denkt nicht. CAPITO!
    • atomschlaf 20.05.2017 09:35
      Highlight Highlight @N.Y.P.: Es ist nicht zuletzt die zunehmende Regulierungsdichte, welche die zunehmende Konzentration in der Landwirtschaft fördert.
    • N. Y. P. D. 20.05.2017 09:52
      Highlight Highlight @atomschlaf
      Das ist eigentlich das Dilemma. Ich bin im Prinzip für Regulierung, WENN das Ziel nachhaltige und ökologische Landwirtschaft ist. Gleichzeitig sollten dann aber die Erzeugnisse trotzdem noch günstig sein. Ein (kleiner) Teufelskreis.
      Beim neoliberalen Ansatz läuft es leider im Endeffekt auf Zuchtfarmen hinaus.

      @Chocoholic:
      Tja, wer den Staat nicht verteufelt denkt nicht. CAPITO! Nein, nicht capito.
      Heisst das im Umkehrschluss: Wer den Staat verteufelt, denkt.
      Vermutlich bin ich der einzige, der diesen Satz nicht versteht😲..

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  • Moti_03 20.05.2017 06:51
    Highlight Highlight Könnt ihr nicht mal einen neutralen Bericht schreiben? Die veganerin war stark mit Beispielen nur bringt das alles nichts wenn es zu teuer ist und der Konsument es nicht kauft. Der beste fand ich am Anfang, der junge lebensmitteltechnologe / Student, der hat alles auf den Punkt gebracht und den Kern der Diskussion getroffen. Jeder soll das konsumieren was er möchte und niemand muss einem anderen vorschreiben was. 50% sind label, aber nur 30% wird verkauft, das heisst, die Konsumenten kaufen es nicht und somit ist ja klar, es kann sich nicht jeder leisten.
    • Thinkdeeper 20.05.2017 10:12
      Highlight Highlight Grundsätzlich ist keine Aussage falsch. Nur die Denke.
      Darf man alles zu Lasten anderen, von nicht erneuerbaren Ressourcen, Natur, Umwelt usw. unnachhaltig und billig produzieren nur damit es sich angeblich "arme Konsumenten" leisten (diese Ihr Geld für anderen Schwachsinn ausgeben) können?
      Wer übernimmt kollektive Verantwortung? Neoliberale mit dem Grundansatz "Gewinne Privat, Verluste und Risiken dem Staat"? Antibiotikaverseuchte bestrahlte Lebensmittel, unwürdige Haltung und Einkommen sind ein Skandal, welcher der Konsument zu verantworten hat und IMMER direkt oder indirekt bezahlt.
    • road¦runner 20.05.2017 10:46
      Highlight Highlight Selbe Thematik wie bei der Energiestrategie. Alle behaupten grün zu sein und wollen nur ernruerbare Energie. Weshalb verkauft sich der Atomstrom dann überhauot noch, bzw. in diesem Fall Billigfleisch?
      Wenn alle das tun würden was sie behaupten bräuchte es keinen Staat der uns sagt was wir tun sollen.
    • atomschlaf 20.05.2017 13:29
      Highlight Highlight @road¦runner: Schlechter Vergleich.
      Beim Fleisch schmeckt man Qualitätsunterschiede massiv. Da lohnt es sich, für gute Qualität mehr zu zahlen.
      Strom ist dagegen immer gleich, egal aus welcher Quelle und physikalisch betrachtet hast Du ohnehin weder Einfluss noch Kontrolle, woher er wirklich kommt.
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  • p4trick 20.05.2017 04:12
    Highlight Highlight Wäre der Mensch kein Fleischesser hätten Miliarden von Tieren gar kein Leben. Viele dieser Tiere werden nur gezüchtet, für die Fleisch Produktion oder für andere tierische Prdukte wie Eier, Käse etc. Gönnen all diese Veganer diesen Tiere das Leben nicht?
    Und, wenn ich Fleisch esse, dann nur darum, dass das Tier nicht sinnlos sterben musste. Die richtigen Tier Gegner sind Veganer und Vegetarier, sie mögen den Tieren das Leben nicht gönnen. So schauts doch aus!!
    • jjjj 20.05.2017 08:47
      Highlight Highlight Leben um zu sterben... momoll. Scho toll.

    • Moti_03 20.05.2017 08:48
      Highlight Highlight Das habe ich mir auch gedacht... all diese Tiere würde es nicht geben. Was mich an der grünen veganerin nervte, sie tut so wie jede Produktion Tiere quält, dies entspricht überhaupt nicht der Wahrheit. So kann ich sie leider nicht 100% ernst nehmen.
    • mogad 20.05.2017 09:13
      Highlight Highlight Ja, da haben Sie recht. Das Problem ist halt, dass wir sehr viel Fleisch essen und es möglichst billig sein sollte! Daraus folgt die tierqüalerische Massentierhaltung. Auch wenn wir das nicht gerne zugeben. Weniger Fleisch essen, dafür mehr dafür bezahlen, das wär die Lösung.
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