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Selbstfahrendes Uber-Auto fährt in den USA Fussgängerin tot

Nach einem tödlichen Unfall im US-Bundesstaat Arizona stoppt der Chauffeurdienst Uber vorerst die Erprobung von selbstfahrenden Autos. Die Unterbrechung gelte für Nordamerika, sagte eine Sprecherin am Montag.



Ein autonom fahrender Wagen von Uber war in der Stadt Tempe mit einer Fussgängerin, die ein Velo schob, zusammengestossen. Die 49-Jährige erlag nach Polizeiangaben im Spital ihren Verletzungen. Es war der erste tödliche Unfall mit einem selbstfahrenden Auto.

Die Fahrzeuge werden auf der ganzen Welt getestet, weil Autokonzerne und Unternehmen wie die Google-Mutter Alphabet und Uber darin eine Schlüsseltechnologie der Zukunft sehen.

Nach Polizeiangaben fuhr der Unfallwagen vom Typ Volvo XC90 zum Zeitpunkt des Aufpralls in der Nacht zum Montag autonom. Eine Sprecherin des chinesisch-schwedischen Unternehmens sagte, die Technik fürs autonome Fahren stamme nicht von Volvo. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA und die Unfallermittlungsstelle NTSB kündigten an, eigene Teams nach Tempe zu entsenden.

FILE- This Sept. 12, 2016, file photo, shows group of self driving Uber vehicles position themselves to take journalists on rides during a media preview at Uber's Advanced Technologies Center in Pittsburgh. Uber is settling a lawsuit filed by Google’s autonomous car unit alleging that the ride-hailing service ripped off self-driving car technology. Both sides in the case issued statements confirming the settlement Friday, Feb. 9, 2018, morning in the midst of a federal court trial in the case. (AP Photo/Gene J. Puskar, File)

So sehen Ubers selbstfahrende Autos aus. Bild: AP/AP

Mögliche Auswirkung auf Politik

Der Unfall dürfte sich auf die politische Diskussion auswirken. Die Alphabet-Tochter Waymo sowie Uber hatten erst am Freitag an den Kongress in Washington appelliert, die Entwicklung selbstfahrender Autos mit einer weitreichenden Gesetzgebung voranzutreiben. Einige Politiker von den Demokraten haben Sicherheitsbedenken geäussert und dürften sich nun bestätigt fühlen.

Arizona hat vergleichsweise lockere Regeln und wollte damit Unternehmen anlocken. Allein Uber erprobt im Grossraum Phoenix, zu dem auch Tempe gehört, mehr als 100 selbstfahrende Wagen. Der Konzern will mit der Entwicklung der Autos langfristig von Menschen gesteuerte Fahrzeuge überflüssig machen.

Sicherheitsbedenken mit Blick auf selbstfahrende Autos gibt es schon seit einem tödlichen Unfall mit einem Wagen von Tesla im Juli 2016. Er fuhr aber nur mit einem teilautonomen System, das unter Kontrolle eines Menschen stand. Das System von Uber braucht eigentlich keinen Fahrer mehr.

(sda/reu)

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