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SVP-Nationalrat Pirmin Schwander soll sich der Beihilfe zu einer Kindesentführung schuldig gemacht haben.
SVP-Nationalrat Pirmin Schwander soll sich der Beihilfe zu einer Kindesentführung schuldig gemacht haben.Bild: KEYSTONE

Beihilfe zu Kindesentführung: Justiz will Immunität von SVP-Nationalrat Schwander aufheben       

08.09.2016, 14:2008.09.2016, 14:33

Die Berner Justiz will die Immunität des SVP-Nationalrats Primin Schwander aufheben lassen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den KESB-Kritiker wegen seines Engagements zugunsten einer Mutter, die ihr Kind vor der KESB versteckte.

Ein entsprechendes Gesuch habe die Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland bei der Immunitätskommission des Nationalrats Anfang Woche eingereicht, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei Bern am Donnerstag auf Anfrage. Er bestätigte damit einen Bericht der «Neuen Luzerner Zeitung» und des «St. Galler Tagblatts».

Untergetauchte Bielerin finanziell unterstützt

Schwander soll sich der Beihilfe zu einer Kindesentführung schuldig gemacht haben. Offenbar hat der Schwyzer eine im Ausland untergetauchte Bielerin, die ihr Kind vor der KESB versteckte, finanziell unterstützt.

Die Frau wurde im Juni 2016 in Frankreich aufgespürt und festgenommen. Sie befindet sich in Untersuchungshaft. (whr/sda)

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5 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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elivi
08.09.2016 15:03registriert Januar 2014
Richtig so, egal ob man pro KSEB oder dagegen ist. Ein politiker darf nicht über geltendes recht stehen egal ob man es selbst ok fand oder nicht sonst macht man die türe auf für weitere 'aber ich tu nur das richtige' selbst justiz

Wie ein anständiger bürger, steht man gerade für sowas. Auch Kinder lernen verantwortung zu übernehmen also können es auch politiker.
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Lowend
08.09.2016 15:00registriert Februar 2014
Bravo! Bei Beihilfe zu Kindesentführungen müssen die Gerichte einfach aktiv werden!
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