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epa05750034 (FILE) - A file picture dated 02 February 2011 shows a General view of clashes between anti-government protesters and supporters of President Hosni Mubarak at Tahrir square, in Cairo, Egypt. On the sixth anniversary of the 25 January 2011 uprising in Egypt Egyptian President Abdel Fattah al-Sisi said on an official televised address that '25 January 2011 revolution will remain a turning point in this country's history. More than 800 people were killed and thousands injured during the 18-day uprising against the Egyptian regime which led to the removal of President Hosni Mubarak on 11 February 2011.  EPA/Hannibal Hanschke  GERMANY OUT *** Local Caption *** 50098421

Tahrir-Platz in Kairo am 2. Februar 2011. Bild: EPA/DPA FILE

Über 800 tote Demonstranten: Gericht spricht ägyptischen Ex-Präsidenten Mubarak frei

02.03.17, 16:57 02.03.17, 17:11


Ägyptens oberstes Gericht hat am Donnerstag Ex-Präsident Husni Mubarak vom Vorwurf freigesprochen, eine Mitschuld am Tod von mehr als 800 Demonstranten im Frühjahr 2011 zu haben. Das teilte ein Justizbeamter mit. Das Urteil des Berufungsgerichts ist endgültig.

Der 88-jährige Mubarak beteuerte am Donnerstag seine Unschuld, wie die Nachrichtenseite Al-Ahram meldete. Auf die Frage des Richters zu den Vorwürfen antwortete Mubarak: «Das ist nicht passiert.»

epa05750042 (FILE) - A file picture dated 11 February 2011, shows Egyptian anti-government protesters celebrate minutes after the announcement on television of the resignation of President Hosni Mubarak, in Tahrir square, Cairo, Egypt. On the sixth anniversary of the 25 January 2011 uprising in Egypt Egyptian President Abdel Fattah al-Sisi said on an official televised address that '25 January 2011 revolution will remain a turning point in this country's history. More than 800 people were killed and thousands injured during the 18-day uprising against the Egyptian regime which led to the removal of President Hosni Mubarak on 11 February 2011.  EPA/KHALED ELFIQI *** Local Caption *** 50212015

Feuerwerk über dem Tahrir-Platz in Kairo kurz nachdem Hosni Mubarak am 11. Februar 2011 seinen Rücktritt erklärt hat. Bild: KHALED ELFIQI/EPA/KEYSTONE

Schwer krank

In einem ersten Prozess wegen der Tötung von Demonstranten war Mubarak 2012 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Berufungsgericht hob das Urteil jedoch auf und ordnete ein neues Verfahren an. Ein Strafgericht liess die Anklage danach fallen. Allerdings entschied das oberste Berufungsgericht später, dass das Verfahren wieder aufgenommen werden müsse.

Egyptian medics and army personnel escort former Egyptian President Hosni Mubarak from a helicopter to the Maadi Military Hospital, following a hearing in his retrial at the Cairo Police Academy in Cairo, Egypt, Saturday, Sept. 27, 2014. The Egyptian court on Saturday postponed its ruling until November in the retrial of Mubarak, charged with complicity in the killings of protesters during the 2011 revolt that led to his ouster. Judge Mahmoud Kamel el-Rashid said the court is still working to complete its “justifications” in the case against Mubarak and others standing trial alongside him, indicating that the court had reached a verdict already. (AP Photo/Hassan Ammar)

Mubarak soll schwer krank sein und lebt seit langem in einem Kairoer Militärspital. Bild: Hassan Ammar/AP/KEYSTONE

Der Berufungsprozess hatte ursprünglich im November 2015 begonnen, war aber wegen des schlechten Gesundheitszustandes von Mubarak und aus Sicherheitsgründen mehrfach vertagt worden. Mubarak soll schwer krank sein und lebt seit langem in einem Kairoer Militärspital.

Bereits Anfang 2016 hatte ein ägyptisches Gericht eine dreijährige Haftstrafe gegen den Ex-Langzeitherrscher und seine zwei Söhne wegen Korruption bestätigt. Die Angeklagten hatten nach Ansicht der Staatsanwaltschaft Millionenbeträge veruntreut und damit Luxus-Residenzen gekauft. Diese Strafe haben sie aber bereits abgesessen. (whr/sda/dpa/afp)

Wegen drohendem Verkehrskollaps in Kairo: Ägypten plant neue Stadt

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Saraina 02.03.2017 19:14
    Highlight Befragt zu den Vorwürfen meint Mubarak: "Das ist nicht passiert!" Aha, der versteht auch schon alternative Fakten...
    Ist aber alles nicht so schlimm, regt sich keiner mehr wegen der Hunderten von Toten und den inhaftierten Journalisten auf - Erdogan hat ja nichts damit zu tun.
    9 2 Melden
  • pamayer 02.03.2017 19:00
    Highlight "Es ist nicht passiert." Dann Freispruch. Ganz gäbig, besonders für grosse Übeltäter.
    8 0 Melden

«Ein Sicherheitsrisiko für die Schweiz» – diese Story wollte Abramowitsch verhindern

2016 wollte Roman Abramowitsch in die Schweiz ziehen. Doch der Bund erteilte dem russischen Oligarchen keine Aufenthaltsbewilligung. Eine Berichterstattung darüber versuchte der Multimilliardär zu verhindern – erfolglos. 

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