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From left, White House Senior Adviser Jared Kushner, U.S. Trade Representative Robert Lighthizer, Vice President Mike Pence, President Donald Trump, Secretary of State Rex Tillerson and National Security Adviser H.R. McMaster attend a bilateral meeting with Vietnamese Prime Minister Nguyen Xuan Phuc in the Cabinet Room of the White House in Washington, Wednesday, May 31, 2017. (AP Photo/Andrew Harnik)

Ist Trump ganz einfach verrückt? Oder was hat es mit den Gerüchten um die Kündigung des Pariser Klima-Abkommens auf sich? Bild: Andrew Harnik/AP/KEYSTONE

Trump schiesst sich selbst ins Knie – und die USA ins Abseits

Die Kündigung des Klimaabkommens hätte vor allem einen Verlierer: die USA.



Ist Trump ganz einfach verrückt? Die Frage stellt sich, nachdem der 45. Präsident tatsächlich das Pariser Klima-Abkommen kündigen will. Die USA sind nämlich die Profiteure dieses Abkommens. Weshalb? In den USA verdrängt billiges Erdgas zunehmend die Kohle bei der Erzeugung von elektrischem Strom. Da Erdgas deutlich weniger CO2 abgibt als Kohle, sind die USA auf bestem Weg, ihre Zusagen zu erfüllen, die sie im Pariser Abkommen gemacht haben.  

Deshalb sind es nicht nur Grüne und Linke, die den Präsidenten inständig gebeten haben, das Pariser Abkommen einzuhalten. Namhafte Vertreter des Big Business gehören dazu, auch sein Aussenminister Rex Tillerson, der zuvor CEO von Exxon war. Selbst der Öl-Multi hat Trump in einem Brief aufgefordert, den Pariser Vertrag doch bitte nicht zu kündigen.  

Populismus und politisches Kalkül

Warum könnte es Trump trotzdem tun? Wem die naheliegende Antwort, dass er ganz einfach verrückt ist, nicht genügt, dem sei ein Spruch des erzliberalen Steueraktivisten Grover Norquist in Erinnerung gerufen: Alle, die den Präsidenten lieben, wollen, dass er den Pariser Vertrag zerreisst. Alle, die ihn hassen, wollen ihn davon abbringen.  

Er überlegt noch: Donald Trump.

Trumps Entscheid ist damit eine Mischung aus Populismus und politischem Kalkül. Er gerät in der Russland-Affäre zunehmend in die Defensive. Wenn er jetzt das liberale und anständige Amerika noch mehr gegen sich aufbringt, kann ihm das nur recht sein. Die Hillbillys in den Appalachen, die Johnny-Six-Packs im Mittleren Westen und die Rednecks im Süden jubeln, wenn die «Liberals» an der Ostküste und in Kalifornien vor Wut aufjaulen.  

epa06001520 (FILE) - Smokes billow out of chimneys at a chemical plant in north China's Tianjin municipality, 23 December 2008 (reissued 31 May 2017). US media report on 31 May 2017 that US President Trump is set to withdraw the USA from the Paris Climate Agreement, citing senior officials.  EPA/RYAN TONG

Rauch über einer Industrieanlage im Norden Chinas. Während die USA mit dem Gedanken spielen, das Pariser Klima-Abkommen zu kündigen, werden China und Indien dabei bleiben.  Bild: RYAN TONG/EPA/KEYSTONE

Trumps symbolische Politik

Zum Glück betreibt Trump zwar eine idiotische, aber weitgehend symbolische Politik. Die Energiewende hat nicht nur bei uns stattgefunden, sondern weltweit. China und Indien beispielsweise werden an ihren Zusagen zum Klimaabkommen festhalten. Beide haben die Weichen in Richtung erneuerbare Energie gestellt und geben dabei Vollgas.

Auch in den USA ist der Zug abgefahren. Ein Unternehmen wie Apple bezieht heute 96 Prozent seines Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen. Kalifornien hat beschlossen, dass bis ins Jahr 2030 die Hälfte der Energie nachhaltig erzeugt werden muss; und Kalifornien beschäftigt heute im Bereich der grünen Energie mehr Menschen, als in der gesamten Kohlenindustrie tätig sind.

Die Trumps beim Papst

Kalifornien denkt auch nicht im Traum daran, die aufgeweichten Abgaswerte für Autos auf seinem Hoheitsgebiet zuzulassen. Weil mehr als ein Drittel aller Autos in den USA in diesem Bundesstaat verkauft werden, wird kein Hersteller wieder auf dreckige Motoren setzen.  

Trumps Vorgehen wäre damit nicht nur kindisch. In der Sache schadet er den Interessen der amerikanischen Wirtschaft – und für das Renomee der USA wäre es katastrophal.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ursus ZH 02.06.2017 05:05
    Highlight Highlight Das sollten sich die trotzigen Menschen und Leugner des Klimawandels mal ansehen. Harald Lesch über das Klima:
    Play Icon
  • Thomas Binder 01.06.2017 21:31
    Highlight Highlight "It doesn't matter how beautiful your theory is, it doesn't matter how smart you are. If it doesn't agree with experiment, it's wrong."
    (Richard P. Feynman)

    Es ist richtig, sich für Umweltschutz einzusetzen. Es ist falsch, dies durch eine Reduktion des CO2-Ausstosses zu tun, der nur partiell mit toxischen Substanzen korreliert, auf einer scheinbaren wissenschaftlichen Basis einer UNO-Behörde, IPCC, deren Klimamodelle aufgrund der Realität seit 1998 widerlegt sind.
    Anstelle einer CO2-Steuer sollte Umweltverschmutzung bestraft werden.
    Aufklärung:
    Play Icon
  • Stachanowist 01.06.2017 14:50
    Highlight Highlight (1)

    "Die Hillbillys in den Appalachen, die Johnny-Six-Packs im Mittleren Westen und die Rednecks im Süden jubeln, wenn die «Liberals» an der Ostküste und in Kalifornien vor Wut aufjaulen."

    Irreführende Behauptung einer klaren Stadt-Land-Spaltung der US-Gesellschaft. Trump holte in den Vorstädten - in denen weder "Hillbillys" noch "Rednecks" anzutreffen sind - 50% der Stimmen, Clinton 45%. In den Citys selbst holte Trump immer noch 35% der Stimmen, was zwar wenig ist, aber dennoch vielen Millionen urbaner Wähler entspricht.

    http://www.bbc.com/news/election-us-2016-37922587
  • Stachanowist 01.06.2017 14:49
    Highlight Highlight (2)

    Zudem: Sowohl Hillbilly als auch Redneck sind abwertende Begriffe. Man stelle sich vor: "Die Landeier aus der Innerschweiz und die Hinterwäldler aus Innerrhoden jubeln, wenn..." in einer journalistischen Analyse (!), nicht in einem als solcher gekennzeichneten Kommentar.

    Man hätte auch einfach von der "Landbevölkerung" sprechen können. Wäre einer "Analyse" würdiger statt diese Schlötterlig.

    Wiki:

    Hillbilly is a term *(often derogatory)* for people who dwell in rural, mountainous areas

    The term redneck is a *derogatory* term

    Zu "Johnny Sixpack" - das heisst Joe Sixpack, nicht Johnny.
  • Hayek1902 01.06.2017 14:14
    Highlight Highlight Ich habe für einmal gar nichts auszusetzen. Gute Analyse.
  • Ursus ZH 01.06.2017 14:00
    Highlight Highlight Einfach mal eine Frage an alle, die die menschengemachte Klimaveränderung leugnen: Was hätten wir verloren, wenn wir unserem Planeten mehr Sorge tragen und das Verbrennen fossiler Brennstoffe reduzieren und durch erneuerbare Energien ersetzten? Was würden wir verlieren wenn wir den CO2 Ausstoss reduzieren?
    • _kokolorix 01.06.2017 21:04
      Highlight Highlight Unseren Stolz, lieber Ursus. Wir lassen uns doch vom Weltklima nicht vorschreiben wie viel Abgas unser SUV produzieren darf!
    • The Origin Gra 01.06.2017 21:51
      Highlight Highlight Ein paar Aktionäre, Investoren und Manager ihre Kohle
    • Kaviar 02.06.2017 07:38
      Highlight Highlight Wir würden enorm viel Geld verschwenden an die Ideologie einer Sekte, anstatt dass mit dieser enormen Geldmenge der Welthunger, Aids und Malaria und andere Drittweltkrankheiten, die Umweltvergiftung, die Unterdrückung der Frauen, das ungebremste Bevölkerungswschstum, der Analphabetismus, die schwindende Artenvielfalt, etc. bekämpft würde.
      Es ist leicht einzusehen, dass wir Abermillionen von Menschen vorsätzlich überlebenswichtige Hilfe nicht zukommen und sie verrecken lassen würden, wenn wir dieses viele Geld umleiten würden in die Illusion der Klimasteuerung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eskimo 01.06.2017 12:14
    Highlight Highlight Wozu ein Klimaabkommen an das sich sowieso keiner hält und ohne Konsequenzen bleibt wenn die Ziele nicht erreicht werden?
    Das Klimaabkommen ist nur der Grundstein für weitere Steuern und "Regulierungen" ganz im Sinne der EU.
    • Christian Gerber 01.06.2017 13:34
      Highlight Highlight Schon bald wirst du Eskimo ein Asylgesuch als Klimaflüchtling stellen müssen...
    • Jason84 01.06.2017 13:58
      Highlight Highlight Schon interessant wie die EU bei allem der Sündenbock sein kann.
  • simiimi 01.06.2017 11:08
    Highlight Highlight Lustig zu sehen, wie sich hier alle aus ihrer urbanen, links-grünen Filterblase heraus über Donald Trump enervieren. Ausserhalb dieser Blase interessiert sich aber niemand für Klimawandel, Energiewende usw., einfach weil sich diese Leute diesen Luxus nicht leisten können. Insofern nur verständlich, dass er das Abkommen kündigt, dass ist es was seine Wähler wollen
    • Büetzer 01.06.2017 12:17
      Highlight Highlight Lesen hilft
    • strieler 01.06.2017 12:20
      Highlight Highlight komisch dass es diejenigen, die sie als jene identifizieren, welche es scheinbar nicht interessiert, die sind, die es zuerst trifft. (u.a. weil sie ärmer sind im Schnitt.) Analytisch also total verkehrt. Interessieren sich Bauern also nicht dafür, dass in Zukunft vermehrt Ernteausfälle drohen, oder es gar unmöglich werden könnte, an dem Standort das zu produzieren was sie bisher produziert haben, und ihnen so ihre Lebensgrundlage flöten geht?
    • urano 01.06.2017 12:21
      Highlight Highlight @simiimi da könnten Sie sich sehr täuschen. Der Klimalwandel und die Energiewende wird höchstenfalls von den Betonköpfen der ultrakonservativen Rechten negiert. Das sind im Uebrigen die gleichen, die Waffen in Krisengebiete exportieren und sich dann aufregen, wenn Flüchtlinge aus diesen Gebieten kommen. Sind wohl auch die Einzigen, die in einer Blase leben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kubod 01.06.2017 09:57
    Highlight Highlight Auf der einen Seite die Sekte der anthropogenen Klimaveränderungsgläubigen auf der anderen Seite diejenigen, die sich ihren Verstand noch freigehalten haben von den entsprechenden Dogmen.

    Wie in jeder Sekte werden alle Andersdenkenden als Wahnsinnige und Ketzer bezeichnet. Zeigt eigentlich aber nur die kranke Denkweise der Sektenführer und Gurus und der Sektenanhänger, die gedankenlos alles nachplappern.
    In diesem Kontext les ich den ideologischen Beitrag Lüpfes, der unbedingt in jedes Parteiblatt der dogmatischen anthropogenen Klimaveränderungsgläubigen zwecks weiteren Brainwashings gehört.
    • Mark84 01.06.2017 12:17
      Highlight Highlight Eloquente Ausdrucksweise. Und unglaublich dumm.
    • Alex_Steiner 01.06.2017 12:46
      Highlight Highlight Wer profitiert von der Klimawandellüge? Welche Lobby ist so gigantisch, dass sie sich all diese Wissenschaftler kaufen könnte? Ach KEINE? Wieso lügen sie dann? Warum?

      Die Handvoll die sagen der Klimawandel existiert nicht... Wieso würden sie so etwas sagen? Könnte die RIESIGE Öl Lobby dahinterstecken? Unwahrscheinlich... die würden sowas ja nie machen.

      Ich hoffe, dass du auch dein Geld bekommst. Wärst ja schön blöd, wenn du den Klimawandel leugnest ohne Geld dafür zu bekommen wie alle anderen.
    • Alex23 01.06.2017 12:50
      Highlight Highlight Okay, Kubod. Ich wünsch dir noch alles Gute für den restlichen Tag, was mir bei deiner gegenwärtigen Verwirrung nicht selbstverständlich scheint.
      Hochkarätige Wissenschaftler aller Nationen als Anhänger einer Sekte zu bezeichnen, da muss man schon eine ganz, ganz eigenwillige Definition von Sekten und dem haben, was man für klaren Verstand hält.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilas 01.06.2017 09:41
    Highlight Highlight Was das orange Riesenmeerschwein betrifft, interessiert mich nur noch wann es weg ist, den Rest kann man sich sparen denn es ist immer dasselbe, dummes Blabla, Fettnäpfchen, Stumpfsinn bis zum Horizont, habe bald ein Schleudertrauma vom vielen Kopfschütteln.
    • elco 01.06.2017 11:21
      Highlight Highlight Haha, bester Kommentar ever! btw, geht mir ganz genau so...
    • Kaviar 01.06.2017 13:49
      Highlight Highlight Das Problem liegt bei Dir.
      Du musst die orange Brille abnehmen. Dann siehst auch Du, dass Schweine rosa sind.
    • dF 01.06.2017 16:23
      Highlight Highlight @Kaviar

      Nimm du besser deine rosa Brille ab. Dann siehst auch du, das nicht alle Schweine rosa sind.
      User Image
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  • Toerpe Zwerg 01.06.2017 09:29
    Highlight Highlight Der Ausstieg der USA dürfte ohne Folgen für das Erreichen der CO2 Reduktionsziele bleiben.
    • Toerpe Zwerg 01.06.2017 11:56
      Highlight Highlight M.E. Ja.
  • pamayer 01.06.2017 09:26
    Highlight Highlight gut.
    aber nun werden den vw, bmw und weiss-nicht-wer-alles-noch-getrickst-hat, sämtliche auferlegten bussen wegen frisierten abgaswerten zurückerstattet.
    oder?!
    • NotWhatYouExpect 01.06.2017 11:01
      Highlight Highlight Nein wieso auch? Das war geltendes Recht in den USA, dass nur so und so viel Ausgestossen werden dürfen, dass hat nichts mit dem hier zu tun.
  • pamayer 01.06.2017 09:23
    Highlight Highlight dass trump wirklich nicht in der lage ist, politisch und für AMERICA FIRST zu denken, ist eigentlich hinlänglich bekannt.
    dass er aber wirklich schritt für schritt dermassen konsequent ignorant und destruktiv handelt, erschreckt trotz aller trump-medienschwemme immer wieder.
  • meine senf 01.06.2017 09:05
    Highlight Highlight Hört doch mal mit dem Wort "liberal" im US-Sinne bei uns auf. Diese wörtliche Übersetzung ist ein "falscher Freund".

    Ich denke bei "liberal" immer an das "liberal" im europäischen Sinne, sprich an FDP-ähnliche oder "neoliberal".

    Das somit "linksliberal" und "neoliberal" in der öffentlichen Wahrnehmung zu verschwimmen drohen, ist genau etwas das den Rechtspopulisten hilft. Diese können argumentieren, "Wer gegen den Neoliberalismus ist, muss uns wählen" (und nicht solche, die sich als 'liberal' bezeichnen, auch wenn die ein komplett anderes 'liberal' meinen).
    • Snowy 01.06.2017 10:33
      Highlight Highlight Naja.
      Oder einfach "liberal" von "Neoliberal" richtig unterscheiden und dann passts.
    • LeChef 01.06.2017 10:38
      Highlight Highlight Entweder ist man liberal, oder man ist nicht liberal.
    • meine senf 01.06.2017 11:46
      Highlight Highlight @Snowy: Nur werden das aber eben leider nicht alle können. Nicht alle haben ein Gymnasium mit Staatskundeunterricht etc besucht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 01.06.2017 08:51
    Highlight Highlight Das ist eben auch Amerika. Nur weil der Bund aus dem Abkommen austritt, heisst das noch lange nicht, dass nicht sehr viele Staaten (z.B. CA) den Weg trotzdem weitergehen. Zudem wird die Industrie auch den Weg der Energiewende gehen, da dort einfach am meisten Geld zu machen ist. Dies ist in den USA immer noch ein besseres Argument als ein Donald der in Washington rumquakt. Es fehlen somit höchstens ein paar Bundessubventionen, nur ein Rückschlag kein K.O.
    • Herbert Anneler 01.06.2017 09:49
      Highlight Highlight Guter Post! Energieeffizienz heisst langfristig auch Kosteneffizienz und dies wiederum heisst Wettbewerbsvorteile - oder im Falle der USA eben mittel- und langfristig Wettbewerbsnachteile. D.h. die USA werden ihre Importschranken erhöhen müssen, als Retorsion werden die Handelspartner ihre Schranken gegenüber US-Produkten erhöhen. Gegenüber dem Rest der Welt werden die USA am meisten leiden - ökonomischer Masochismus. Kein Grund zur Schadenfreude: Auns will Bilaterale mit der EU kippen - ökonomischer Suizid der Schweiz auf Raten...Nur aus Hass gegen AusländerInnen. Einfach widersinnig!
  • Kaviar 01.06.2017 08:24
    Highlight Highlight Worin soll nun das Problem für die USA liegen, wenn sie ein Abkommen kündigen, dessen Ziele inhaltlich, ganz ohne das Abkommen, kraft der bereits gegebenen technologischen Trends, von selbst erfüllt werden werden?
    Die Kündigung des Pariser Abkommens wird den USA also nicht schaden, sie aber von allen Verpflichtungen befreien. So sparen sie Geld und gewinnen viele Handlungsoptionen zurück. Es wäre geradezu verantwortungslos, das überflüssige Pariser Abkommen nicht zu kündigen.
    • Pirat der dritte 01.06.2017 11:39
      Highlight Highlight Schön das ich nicht der einzige bin, der diese Meinung vertritt! Die blinde europäische Staatsgläubigkeit ist einfach übel.
  • burton85 01.06.2017 08:08
    Highlight Highlight Er ist nicht verrückt, seine Mutter hat ihn testen lassen.
  • ElendesPack 01.06.2017 08:00
    Highlight Highlight liberal = anständig
    Landbevölkerung = Rückständige Hillbillies, Johnny Sixpacks und Rednecks

    Löpfe = Hybris
    • INVKR 01.06.2017 09:00
      Highlight Highlight Na, getriggert?

      (Im Ernst aber, von "Landbevölkerung" steht da nichts, das hast du interpretiert)
    • ElendesPack 01.06.2017 09:26
      Highlight Highlight Rednecks, Hillbillies und der mittlere Westen insinuieren im Zusammenhang mit den USA zwangsläufig die Landbevölkerung.
      Und was das mit Triggern zu tun haben soll, erschliesst sich mir nicht so wirklich. Aber ich vermute, Du verwendest einfach gerne hippe Begriffe.
    • äti 01.06.2017 09:33
      Highlight Highlight @pack: falls du mal dort warst, es gibt es. Und dir ist nicht entgangen, hier auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 01.06.2017 07:57
    Highlight Highlight Ich sehe da noch etwas Anderes:
    Es hat mit Psychologie zu tun.
    Der bedrängte "Alte, Weisse Mann" und innerhalb dieser Kategorie insbesondere der in die Hinterzimmer mafioser Lobbyisten-, Verwaltungsrats- und Redaktionssitzungen abgedrängte, "Kreidebleiche, Weisse Mann" sieht in den öffentlichen Debatten um die Klimaveränderungen eine willkommene Möglichkeit, sich als "Starker Mann!" in Szene zu setzen:
    "Mir machen doch all diese Tornados und Tsunamis überhaupt nichts aus! Ha! Denen lache ich doch ins Gesicht, auch wenn sie gar kein Gesicht haben!
    Siehst Du meinen Stinkefinger, Du Meer?"
    • Ohniznachtisbett 01.06.2017 08:46
      Highlight Highlight Trotzdem sind Tsunamis nicht auf die Klimaerwärmung zurück zu führen sondern auf Erdbeben...
    • rodolofo 01.06.2017 20:04
      Highlight Highlight @ Ohniznachtisbett
      Ja das stimmt.
      Der "Starke Mann!" würde sich solchen Tsunamis aber trotzdem breitbeinig in den Badehosen dastehend, in den Weg stellen...
  • Tepesch 01.06.2017 07:45
    Highlight Highlight Sollen die USA doch aus dem Abkommen austretten. Wirtschaftlich wird das teuer, wenn all die Patente und das Know-How für erneuerbare Energieen und in den Händen ausländischer Firmen liegen.
    • Kaviar 01.06.2017 08:34
      Highlight Highlight Das ist schnell behoben, indem die benötigten Patente aus Staatsräson enteignet werden.

      Das können alle Länder tun, auch die Schweiz.

      PatG Art. 32 B, Abs. 1: "Wenn das öffentliche Interesse es verlangt, kann der Bundesrat das Patent ganz oder zum Teil enteignen."

    • Tilman Fliegel 01.06.2017 09:03
      Highlight Highlight Ist ja nicht so, dass mit dem Austritt aus dem Abkommen auch gleich die ganze Forschung in den USA zum erliegen kommt. Zum Glück gibt es genug Leute, die für das Gute arbeiten, Abkommen hin oder her.
    • Tepesch 01.06.2017 10:05
      Highlight Highlight @Kaviar
      Ein solches Vorgehen würde der Wirtschaft noch mehr schaden.

      @Tilman Fliegel
      Wahrscheinlich nicht. Aber es wird weniger Subventionen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pirat der dritte 01.06.2017 07:44
    Highlight Highlight Der Markt, die Menschen und Unternehmen machen am Ende Umwelt - und Klimapolitik. Wir Europäer sind staatsgläubig und hoffen dass irgendein Sonnenkönig alles richtet, während in den USA die Eigeninitiative im Vordergrund steht. Das ist der grundlegende kulturelle Unterschied. Die Europäer fahren staatlich zugelassene Dieseldreckschleudern während die Amis zu grosse Autos fahren. Am Schluss entscheidet jeder für sich, was ihm die Umwelt wert ist.
    • Triumvir 01.06.2017 08:26
      Highlight Highlight Falsch. Weder der "Markt, noch die Menschen und schon gar nicht die Unternehmen" können Umwelt- und Klimapolitik machen. Die Leitlinien werden immer vom Staat gesetzt. Denn da der Mensch bekanntlich zur Trägheit und Faulheit und Gier neigt, braucht es Gesetze, die diese Trägheit, Faulheit und Gier in vernünftige Bahnen lenkt!
    • Dominik Treier (1) 01.06.2017 10:51
      Highlight Highlight Da muss ich wiedersprechen... Der Mensch neigt grundsätzlich zu keinem dieser 3 Dinge aber er neigt zu seinem grössten Feind, der Angst vor dem Unbekannten, Neuen, welche zu Trägheit und Gier führen kann einfach weil man versucht sein jetziges Leben beizubehalten obwohl viele Sachen daran schlecht sind. Es könnte ja noch schlechter werden... Der Fluch des falschen Freundes Konservativismus, denn des Menschen Umgebung wird sich verändern... Enweder er geht mit oder er wird im Abseits stehen... Und von vielen Gesetzen halte ich wenig Anreize funktionieren immer besser als Strafe lieber Staat...
    • Pirat der dritte 01.06.2017 11:35
      Highlight Highlight Ich glaube eher, dass die Bevormundung durch den Staat die Menschen träge und verantwortungslos macht. Das ist eine Frage des Menschenbildes. Am Schluss ist Einsicht und Eigenverantwortung bestimmt besser wie Zwang.
  • Tom Maier 01.06.2017 07:30
    Highlight Highlight er soll nur weiter so machen, je länger er bleibt - je doller er es treibt - desto mehr sieht die Welt was es bedeutet einen Rechtspopulisten an die Macht zu lassen. Für die Amis wirds bitter werden, . aber für Europa kommt das live miterlebte Desaster in gesunder Entfernung gerade zur richtigen Zeit um unsere Nationalisten wieder auf ein gesundes Mass zu reduzieren.
    • alessandro 01.06.2017 08:28
      Highlight Highlight Vielleicht lernt man irgendwann wofür das Volk überhaupt ein Mitspracherecht hat und beginnt sich beim Wahlkampf etwas weniger auf Scheinlösungen und Unterhaltungswert zu konzentrieren.
      Manchmal träume ich davon, dass der offensichtlich mental beschädigte Mann unser politisches Klima für ein paar Jahre normalisiert und Stimmen wie jene von Erich Hess zumindest für eine gewisse Zeit kein Gehör mehr finden.
  • fabsli 01.06.2017 07:22
    Highlight Highlight "Ist Trump ganz einfach verrückt?"
    Dachte das sei bereits mehrfach wissenschaftlich belegt worden.
    • rodolofo 01.06.2017 08:20
      Highlight Highlight Vor allem ist Trump die freche Bauchredner-Puppe von Steve Bannon.
      Der eigentliche Verrückte ist also Steve Bannon.
      Dieser Mann will uns in die Apokalypse treiben!
      Trump selber ist einfach nur hohl, auch wenn er sehr massig erscheint.
      Verglichen mit dem "Trump-Flüsterer" Bannon erscheint er aber geradezu liebenswürdig und sympathisch.
      Das heisst, dass die USA sehr wohl noch weiter sinken können, bis in die Tiefen einer offen Faschistischen Supermacht, mit einem modernen Hitler an der Macht, also mit Steve Bannon als Präsident...
    • alessandro 01.06.2017 08:34
      Highlight Highlight Es ist verheerend, dass im normalen Leben untolerierbares Verhalten bei einem Chef oder Präsidenten durchgehen lässt. Hier noch schlimmer, da er in scheinbarer Eigenregie alles selber bestimmen kann. Zwei Dinge die - wenn zusammen - selten gut ausgehen.
  • Zeit_Genosse 01.06.2017 07:02
    Highlight Highlight Der 45. Präsident stolpert ohne Weitsicht im ungeschickt Regierungsalltag herum. Er hat den Job des Präsidenten (Politiker) nicht verstanden, da er nur für sich selbst wirkt. Er kann es nicht besser und sein Krisenstab ist überfordert. Die vielen Fehlleistungen mögen für die Medien ein gefundenes Fressen sein, nur damit stumpfen sie mit dem ewigen Präsidenten-Infotaiment die Bevölkerung ab, die sich dann von der gesamten Politik abwenden könnte, was für eine Demokratie gefährlich ist, da dann einige wenige extreme Kräfte schnell mal Überwasser erhalten.
  • Grundi72 01.06.2017 06:46
    Highlight Highlight Oh, ein Trump-Artikel?!
    • äti 01.06.2017 09:39
      Highlight Highlight Oh, ein Grundi-Kommentar?!
    • ujay 01.06.2017 09:41
      Highlight Highlight Oh,du liest den Artikel,....

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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