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Durch ein zuvor gemachtes Loch in der Mauer gelang vier Männern die Flucht. Bild: EPA/BERLIN SENATE ADMIN FOR JUSTICE

Spektakuläre Flucht vor laufender Kamera – doch im Berliner Gefängnis schaute keiner hin

29.12.17, 09:03 29.12.17, 09:15


Vier Männern gelang am Donnerstagmorgen eine spektakuläre Flucht aus einem Berliner Gefängnis. Eine Überwachungskamera filmte die Aktion um 08:49 Uhr. Alarm wurde aber erst gegen 09:30 Uhr ausgelöst. In der Alarmzentrale des Gefängnisses, in der Aufnahmen von Dutzenden Kameras auf zahlreichen Bildschirmen zusammenlaufen, bemerkte niemand den Coup des Quartetts, wie verschiedene deutsche Medien berichten.

Eine Kamera, die eine Eingangspforte überwacht, filmte die Aktion. Bild: EPA/BERLIN SENATE ADMIN FOR JUSTICE

Am Morgen vor dem Ausbruch arbeiteten die vier Männer gemeinsam mit einem Dutzend weiteren Gefangenen in einer Autowerkstatt, die auf dem Gefängnisgelände liegt und an den Heizungsraum grenzt. Dort gelangten sie an einen schweren Hammer und ein Trennscheibe, mit denen sie in einem Heizungsraum zunächst den Betonmittelpfosten einer Lüftungsöffnung an der Aussenmauer zerschlugen. Dann zersägten sie die Stahlträger unter dem Beton. Schliesslich zwängten sie sich durch die enge Öffnung ins Freie und krochen unter dem Aussenzaun in die Freiheit.

Ein Handwerker schliesst die Ausbruchsöffnung. Bild: EPA/EPA

Die Fahndung nach den geflohenen Gefangenen blieb auch am Freitagmorgen erfolglos. Die Ausbrecher sind zwischen 27 und 38 Jahre alt und sassen wegen Straftaten wie Diebstahl, räuberischer Erpressung und schwerer Körperverletzung in dem Gefängnis im Stadtteil Charlottenburg. Drei von ihnen sollten 2018 entlassen werden, der erste schon im März. Der vierte Mann hatte eine Haftstrafe bis Oktober 2020 zu verbüssen. (whr)

Häftlinge restaurieren Kult-Spielsachen

Video: srf/SDA SRF

Aktuelle Polizeibilder

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DerHans 29.12.2017 12:19
    Highlight Das wäre der Stasi nicht passiert! Sorry der musste sein.
    20 6 Melden
  • Ehringer 29.12.2017 10:26
    Highlight Wie dumm muss ein Mensch eigentlich sein, um sich zu denken: "Oh ja, ein Gefängnisausbruch 3 Monate vor meiner Entlassung tönt nach einer guten Idee, da mache ich doch gerne mit!"
    118 2 Melden
    • elias776 29.12.2017 10:51
      Highlight Nein wirklich!
      12 2 Melden
    • megge25 29.12.2017 10:52
      Highlight Ich hab mal gelesen, dass in Deutschland Ausbrüche bzw. Ausbruchsversuche keine verlängerte Haftstrafe mit sich ziehen (ausgenommen jmd. kommt zu Schaden). Die Begründung ist allerdings ein wenig vage. Es wird argumentiert, dass es das Recht von jedem Menschen ist, nach Freiheit zu streben. Ob es jetzt für die drei Herren die im 2018 entlassen worden wären Sinn macht auszubrechen, ist jedoch weiterhin sehr fraglich :).
      34 1 Melden
    • chnobli1896 29.12.2017 11:22
      Highlight Sehr dumm :-)
      11 1 Melden
    • SemperFi 29.12.2017 12:12
      Highlight Bei uns scheint das auch so zu sein. Auf jeden Fall wurde „Kiko“ nicht wegen dem Fluchtversuch (straflose Selbsbegünstigung), sondern wegen der Anstiftung zur Beihilfe zur Flucht verurteilt.
      17 0 Melden
    • Joe Smith 29.12.2017 12:48
      Highlight @megge: Auch in der Schweiz, und das ist auch richtig so. Es ist die Aufgabe des Gefängnisses, einen Ausbruch zu verhindern, und das Recht des Insassen, es zu versuchen. Allerdings: Mit einem Ausbruchversuch, ob gelungen oder nicht, riskierst Du ernsthaft die bedingte Entlassung nach 2/3 der Strafe, zumindest wird sie um ein paar Monate nach hinten verschoben. Und selbstverständlich verlierst Du alle Vergünstigungen im Vollzug (Einkauf, Freizeitmöglichkeiten, Urlaub etc.). Ein Ausbruch ist also alles andere als «gratis», auch wenn uns das die Boulevardpresse immer wieder weismachen will.
      24 3 Melden
    • derEchteElch 29.12.2017 14:13
      Highlight @megge und Co:
      „Es wird argumentiert, dass es das Recht von jedem Menschen ist, nach Freiheit zu streben.“

      Meiner Meinung nacht hat ein Verurteilter kein Recht nach Freiheit zu streben. Er wurde auf ordentlichem Weg verurteilt und eine Haftprüfung kann auf ordentlichem Weg seine Strafe „mildern“.

      Haben die Opfer dieser Verbrecher nicht ein Recht auf Schutz vor diesen Kriminellen? Wird hier wieder der Täter als Opfer dargestellt?
      11 23 Melden
    • Favez 29.12.2017 17:39
      Highlight @megge: Ausgenommen Jemand oder Etwas kommt zu Schaden. Die Ausbrecher haben Sachbeschädigung begangen und ihre Strafe wird daher verlängert wenn sie erwischt werden.
      5 0 Melden

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