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Jetzt ist es offiziell: Trump will keine Transgender in US-Armee



US-Präsident Donald Trump hat das Pentagon offiziell angewiesen, künftig keine Transgender-Menschen mehr in die Streitkräfte aufzunehmen. Er unterzeichnete eine entsprechende Direktive an Verteidigungsminister Jim Mattis, wie aus dem Weissen Haus verlautete.

Zugleich überliess Trump es mit seinem Beschluss vom Freitag dem Pentagon, darüber zu entscheiden, ob Transgender, die bereits in der Armee dienen, aus der Truppe ausscheiden müssen.

Trump hatte bereits Ende Juli über den Kurzbotschaftendienst Twitter angekündigt, Transgender vom Dienst in den Streitkräften ausschliessen zu wollen. Das US-Militär dürfe nicht mit den «enormen medizinischen Kosten und der Störung belastet werden», die Transgender mit sich brächten, schrieb der Präsident.

In der US-Armee gilt schon bislang ein Transgender-Verbot. Allerdings war unter Trumps Vorgänger Barack Obama angeordnet worden, dieses Verbot mit Wirkung zum 1. Juli dieses Jahres aufzuheben. Das Pentagon hatte diesen Termin dann zu Beginn des Monats bereits provisorisch aufgehoben.

Transgender ist ein Oberbegriff für Menschen, die sich im falschen Körper geboren fühlen sowie für solche, die sich keinem eindeutigen Geschlecht zuordnen können. Unter den 1.3 Millionen aktiven Mitgliedern der US-Streitkräfte gibt es nach Schätzungen bis zu 15'000 Transgender. (kün/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zarzis 27.08.2017 10:38
    Highlight Highlight Wernn es nur um Geld gehen würde, würde es schon mehr als reichen, nur 1 Kampfjet weniger zu Kaufen und dann hätte man Geld für 10-15 Jahre!
    Also beim US Militär wegen 8 Mio von grossen Kosten zu Reden ist eigentlich nur Realsatire!!
    Aber im gegenzug mit Angriffe auf Venezuela und Nord Korea Drohen!
    4000 Zusätzliche Soldaten nach Afghanistan senden. Nur schon der Transport dieser Soldaten mit dem Material, kostet mehr!!
    Also Lächerlicher kann eine Begründung nicht sein!
  • edögähn 26.08.2017 20:23
    Highlight Highlight alle regen sich auf was in den usa passiert! schaut euch unsere armee an und wie wir zu schwulen stehen.
  • emc2 26.08.2017 10:35
    Highlight Highlight Ein nicht ganz unwichtiger Zusatz:
    Armeeangehörige können/konnten Geschlechtsumwandlungen und Hormontherapien in Anspruch nehmen.

    Dies ist mit den "enormen medizinischen Kosten" gemeint.
    • meerblau 26.08.2017 10:44
      Highlight Highlight https://www.forbes.com/sites/quora/2017/07/27/how-much-does-the-u-s-military-actually-spend-on-transgender-soldiers/?c=0&s=trending#34b2efce1365

      https://www.google.ch/amp/s/amp.theguardian.com/us-news/2017/jul/26/trans-health-cost-us-military-budget-pentagon

      Schau dir mal die Zahlen an. Wenn die Gesundheitskosten der Transgender rund 0.017% des Jahresbudgets ausmachen, finde ich das Adjektiv "enorm" die besch*** Wortwahl und eine Verhöhnung der betroffenen SoldatInnen.
    • emc2 26.08.2017 11:04
      Highlight Highlight Habe ich behauptet, dass das "enorm" gerechtfertigt ist? Nein.
    • meerblau 26.08.2017 11:35
      Highlight Highlight Nun, ich beziehe mich auch nicht eyplizit auf deinen Kommentar, sondern auf den Präsidenten. Immerhin hat er die Kosten als "tremendous" eingestuft.
      Falls du dich angegriffen fühltest tut es mir leid, dann war meine Kritik nicht genau genug adressiert.
  • Jein 26.08.2017 08:45
    Highlight Highlight Trump hat ja bekanntlich "the most respect for our military". Wenn man dann mal übers Haupt sieht dass er ein Draft Dodger ist, John McCain wegen seiner Zeit als PoW als Loser bezeichnet, eine Gold Star Familie beleidigt hat, und Transgender-Menschen, die im Gegensatz zum Trump-Clan ihr Leben für ihr Land aufopfern, aus nichts als politischen Gründen ausschliesst.
    • opwulf 26.08.2017 10:24
      Highlight Highlight Jein: Wirklich, John McCain, der Mann der gerne friedliche Antikriegsprotester als low life scum betitelt und der John McCain der für jede Kriegsmotion, egal ob durchgeführt oder nicht, stimmte, hier als vorbildlich und aufopfernd für sein Land zu bezeichnen, for real? Mein Grossonkel kämpfte auf brit. Seite am D-Day und er sagte mir einmal als Kind dass wenn man einmal selber im Krieg war, nie mehr für einen Krieg sein kann, ausser man ist gezwungen seine Liebsten zu verteidigen! Aber eben, er ist ja gegen Trump (Ukraine & Syrien) und darum zählt er zu den Guten...
    • opwulf 26.08.2017 10:29
      Highlight Highlight
      Play Icon
    • Jein 26.08.2017 13:52
      Highlight Highlight Ich rücke ihn nicht in ein positives Licht, es ist egal was McCain verbrochen hat, jemanden der sein Leben für sein Land aufs Spiel setzt für seine Kriegsgefangenschaft als Feigling zu bezeichnen zeugt nicht von Respekt vor dem Militär. Mein Kommentar bezog sich auf Trump, euer Whataboutism tut nicht wirklich zur Sache.
    Weitere Antworten anzeigen
  • goschi 26.08.2017 08:34
    Highlight Highlight Ich würde fast wetten, dass dieser Beschluss zustande kam, weil auf Fox News über Chelsea Manning berichtet wurde und er dachte "Obama doof, urmpf! Muss verbieten was Obama erlaubt"
  • Gebietsvertreter 26.08.2017 07:03
    Highlight Highlight "Das US-Militär dürfe nicht mit den «enormen medizinischen Kosten und der Störung belastet werden», die Transgender mit sich brächten, schrieb der Präsident."

    man man man
    • Majoras Maske 26.08.2017 10:31
      Highlight Highlight Dabei gibt das US-Militär doch wesentlich mehr Geld für Viagra aus...
    • meerblau 26.08.2017 10:47
      Highlight Highlight https://www.google.ch/amp/www.independent.co.uk/news/world/americas/us-politics/transgender-military-ban-latest-spend-viagra-transition-medical-care-donald-trump-a7862111.html%3famp

      Für Viagra nimmt das Militär fünf mal mehr Geld in die Hand. Zufriedenheit ist halt relativ.

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