International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
The wreckage of an helicopter lies in the snow after crashing in the Campo Felice ski area, central Italy, Tuesday, Jan. 24, 2017. A helicopter ferrying an injured skier off the slopes crashed Tuesday in central Italy with at least six people aboard, another tragedy to hit a region slammed by recent earthquakes, heavy snowfall and an avalanche. (AP Photo/Gregorio Borgia)

Das Unglück ereignete sich während einer Bergungsaktion für einen verletzten Skifahrer in den Abruzzen. Bild: Gregorio Borgia/AP/KEYSTONE

Helikopter in Mittelitalien abgestürzt – 6 Tote

24.01.17, 14:09 24.01.17, 16:47


Beim Absturz eines Rettungshelikopters in Mittelitalien sind am Dienstag alle sechs Insassen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich während einer Bergungsaktion für einen verletzten Skifahrer in den Abruzzen, wie die Polizei von L'Aquila mitteilte. Der Helikopter setzte zuvor ein Absturzsignal ab. Bei der Polizei gingen zudem Berichte über eine laute Explosion ein.

Der Helikopter sei in der Nähe des Skigebiets Campo Felice am Gran Sasso-Massiv aus einer Höhe von 600 Metern in eine mehrere hundert Meter tiefe Schlucht gestürzt, berichtete die Polizei. Der Helikopter war mit dem verletzten Skifahrer auf dem Weg in ein Spital.

Rettungskräfte hätten das Wrack der Maschine entdeckt und in der Nähe die Leichen der fünf Besatzungsmitglieder und des Skifahrers gefunden, sagte ein Polizeisprecher. An Bord waren neben dem Verletzten zwei Piloten, ein Arzt, eine Krankenschwester und ein Bergretter.

Dichter Nebel

Die Rettung sei wegen dichten Nebels schwierig: «Wir haben einen Helikopter tief fliegen sehen und wir haben uns gefragt, wieso», sagte der Bürgermeister des nahen Ortes Lucoli, Gianluca Marrocchi, der Nachrichtenagentur ADN Kronos. «Wenig später verschwand er im Nebel.»

In den Abruzzen liegt auch das vor sechs Tagen von einer Lawine verschüttete Hotel Rigopiano, wo ein gross angelegter Rettungseinsatz im Gange ist. Der abgestürzte Helikopter hatte aber nach Angaben eines Polizeisprechers nichts mit diesem Einsatz zu tun. (whr/da/dpa/afp/apa)

Mehrere Tote in Hotel nach Lawine durch Erdbeben in Mittelitalien

Das könnte dich auch interessieren:

21 Momente, in denen die Migros einfach zu weit gegangen ist

Emmen war eine «Einbürgerungshölle»: Jetzt hat ein Migrant einen SVP-Nationalrat besiegt

Kellnerin weiss Millionen-Frage – traut sich aber nicht 😱

Diese 16 Marketing-Pannen sind so peinlich, dass sie schon wieder lustig sind

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Italien greift bei Einwanderungspolitik massiv durch

Italiens Regierung hat eine erleichterte Ausweisung von Einwanderern und eine deutliche Verschärfung des Asylrechts beschlossen. Ein entsprechendes Dekret wurde am Montag in Rom verkündet.

Innenminister Matteo Salvini sagte bei einer Pressekonferenz, mit dem Dekret könnten künftig Asylanträge ausgesetzt werden, wenn der Antragsteller als «sozial gefährlich» eingestuft werde oder in erster Instanz verurteilt worden sei. Die Asylanträge von Bewerbern, denen Drogenhandel oder Taschendiebstahl …

Artikel lesen