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A still image from a video footage shows Interior Ministry officers block a street near a regional office of Russia's Federal Security Service (FSB), which was attacked by a gunman, in Khabarovsk, Russia, April 21, 2017. REUTERS/Reuters TV

screenshot: REUTERS TV/REUTERS

Bewaffneter tötet mehrere Menschen in russischem Geheimdienstbüro

22.04.17, 00:32 22.04.17, 06:36


Ein Bewaffneter hat in einem Gebäude des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB im Osten Sibiriens um sich geschossen und mindestens zwei Menschen getötet. Ein FSB-Mitarbeiter und ein Zivilist seien umgekommen.

Der Angreifer sei ebenfalls getötet worden, teilte die Behörde am Freitag in der Grossstadt Chabarowsk mit. Bei dem Bewaffneten handelte es sich den Angaben zufolge um einen 1999 geborenen Mann mit mutmasslichen Verbindungen zu einer neonazistischen Gruppe, hiess es weiter.

Er sei am frühen Abend (Ortszeit) in die regionale Zentrale des Geheimdienstes gekommen. Noch vor der Sicherheitskontrolle am Eingang habe er das Feuer eröffnet. Ein Besucher im Wartebereich sei verletzt worden.

Vor dem Angriff auf das Geheimdienstbüro soll der Mann einen Schiessstand in Chabarowsk überfallen haben, wie die Agentur Tass meldete. Dabei soll er einen Mitarbeiter erschossen und mehrere Waffen erbeutet haben.

Ungewöhnliche Tat

Direkte Angriffe auf den FSB sind selten in Russland. Gelegentlich gibt es Attacken auf Sicherheitskräfte im Unruhegebiet Nordkaukasus. Dort kämpfen islamistische Extremisten seit Jahren gegen die Staatsmacht. Chabarowsk ist rund 7000 Kilometer vom russischen Nordkaukasus entfernt.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte am Freitagnacht den Anschlag auf das Büro des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB im Osten des Landes für sich. Die IS-nahe Agentur Amaq habe am Freitag im Online-Netzwerk ein Bekennerschreiben veröffentlicht, teilte das auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierte US-Unternehmen Site mit. (viw/sda/dpa)

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Altbier 26.04.2017 00:43
    Highlight Neonazis sind nur Freunde der Muslime, wenn es gegen Juden geht! Sonst sind die Araber denen nicht gerade genehm. Aber der IS reklamiert fast alles, denn das hilft der Propaganda und soll uns verunsichern, ungeachtet wo der jeweilige Ort ist, solange die Tat im Sinn des IS Sinn macht.
    0 0 Melden
  • Spooky 22.04.2017 23:37
    Highlight Ob das alles stimmt, weiss kein müder Knochen. Die Hauptaufgabe jedes Geheimdienstlers auf unserem Planeten ist: Lügen, dass die Balken brechen.
    0 0 Melden
  • A7-903 22.04.2017 14:17
    Highlight Was haben den russische faschisten mit dem IS zu tun?
    1 0 Melden
    • pun 22.04.2017 14:46
      Highlight Nichts, aber wenn ich der Medienbeauftragte des IS wäre, würde ich auch alle möglichen und unmöglichen Gewalttaten für mich reklamieren.
      3 0 Melden

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