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Die Unheimlichen Staaten von Amerika: Alle 60 Stunden ein Waffen-Vorfall an einer Schule

15.02.18, 10:18 15.02.18, 14:06


Parkland liegt rund 55 Kilometer nördlich von Miami. Rund 25'000 Einwohner zählt die Stadt. Und sie wurde im letzten Jahr zu Floridas sicherster Stadt gewählt. Jetzt wurde auch die sicherste Stadt Floridas brutal getroffen. Und in den USA zählt man mit Sorge die Zahl der Schul-Massaker.

Gemäss der Nonprofit-Organisation «Everytown for Gun Safety» war der Vorfall in Parkland bereits die 18. Schussabgabe an einer Schule im 2018. Das bedeutet, dass im laufenden Jahr in den USA alle 60 Stunden ein Vorfall mit einer Waffe an einer Schule gemeldet wurde.

Schussabgaben an US-Schulen 2018

17 Schiessereien bis gestern: Die aktuellste Schiesserei von Florida wurde in dieser Statistik noch nicht berücksichtigt.  quelle: everytown for gun safety

Das Parkland-Massaker ist der erste Vorfall in Florida in diesem Jahr. Drei Schussabgaben an Schulen ereigneten sich 2018 in Texas, zwei in Kalifornien und zwei in Michigan. In 10 weiteren Staaten kam es zu je einem Waffen-Vorfall an einer Schule.

Erst vor drei Wochen waren in Kentucky zwei Schüler durch Schüsse ums Leben gekommen. In acht der 18 Fälle wurde mit einer Waffe geschossen aber niemand verletzt. 

Schussabgaben an Schulen seit 2013

Seit 2013 notiert die Non-Profit-Organisation Everytown for Gun Safety detailliert jeden Vorfall mit Schusswaffen an Schulen. Das ist die Übersicht über sämtliche Schul-Schiesserei. Quelle: Everytown for Gun Safety

Nach der Schiesserei in Florida unterbrach der US-Kongress seine Debatte zur Einwanderungsreform. Chris Murphy, demokratischer Senator, richtete sich mit einer emotionalen Rede an den Kongress.

«Wenn Sie jetzt den Fernseher anmachen, sehen Sie Kinder, die um ihr Leben rennen. Wir erleben gerade die 18. Schiesserei an einer Schule in diesem Jahr, und es ist noch nicht einmal März. Zu viele Menschen sterben in den USA einen sinnlosen Tod durch Waffen. Schuld sind nicht Pech oder Zufall. Wir sind verantwortlich, wir alle hier. Ich als Vater bin zu Tode verängstigt, dass wir das zulassen.»

Die Rufe nach einer Verschärfung des Waffengesetzes werden zunehmend lauter, jedoch hat die Regierung und das Parlament den Forderungen stets eine Absage erteilt. (nfr)

Korrektur

In einer ersten Version des Artikels wurden die von Everytown for Gun Safety gesammelten Vorfälle durchwegs als «Schiessereien» bezeichnet. Das ist nicht ganz korrekt. Unter den Vorfällen sind auch unbeabsichtigte Schussabgaben und Suizide.
Konkret lassen sich die 18 Vorfälle im Jahr 2018 so aufteilen: 7 Schussabgaben mit Verletzten/Toten, 8 beabsichtigte Schussabgaben, 2 Suizide und eine unbeabsichtigte Schussabgabe. 

Mehr als 50 Tote bei Angriff in Las Vegas

Video: srf

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105
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105Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • just sayin' 15.02.2018 16:34
    Highlight nachdem ich hier zahlreiche schlichtweg falsche aussagen richtigstellen musste (immer mit quellenangabe und so) stelle ich mir die frage, warum wir nicht eine zivilisierte diskussion auf basis von richtigen fakten haben können. warum wird hier mantramässig argumente der jeweiligen parteien runtergebetet?

    die probleme liegen tiefer und die unterschiedliche gewaltbereitschaft einzelner menschen (abhängig von region, wohlstand, status etc) wäre ein riesig interessantes thema.

    dass es ein problem gibt ist unbestritten.
    aber mit halbwahrheiten und märchen wird das problem nicht gelöst.
    13 10 Melden
  • Waedliman 15.02.2018 14:32
    Highlight Es sind zwei Dinge, die mir die US-Amerikaner extrem suspekt erscheinen lassen: Das eine ist ihre sexuelle Doppelmoral mit Prüderie auf der einen und einer enormen Pornoindustrie auf der anderen Seite. Das andere ihr offenes Bekenntnis zur Gewaltbereitschaft durch den Besitz von Waffen. Über den Zusammenhang dürfen sich Psychologen schon seit geraumer Zeit streiten. Vielleicht liegt hier aber ein Stück mehr Wahrheit, als man manchmal zu glauben bereit ist.
    37 7 Melden
  • Herbert Anneler 15.02.2018 13:33
    Highlight Eine Gesellschaft, die ihre eigenen Kinder umbringt, ist bis ins Mark krank und kaputt. Ich sehe die Hauptschuld beim Turbokapitalismus made in USA. Er kennt keine Kultur-Werte, nur Profit. Milton Friedman: „Die einzige soziale Verantwortung von Unternehmen ist, Profit zu machen.“ Und Ronald Reagan: „So etwas wie Gesellschaft gibt es nicht.“ Aber Kultur und Gesellschaft sind die Erde, welche wir Menschen brauchen, um zu wachsen, statt zu verkümmern und zu verdorren. Ohne sie können wir den ersten Tag nicht überleben! Der Turbokapitalismus gebiert nur kaputte Menschen und fordert Menschenopfer.
    43 9 Melden
  • zombie woof 15.02.2018 13:23
    Highlight Alles halb so schlimm, da wird gemeinsam gebetet und die nächste Schiesserei kann beginnen.....
    78 8 Melden
  • stookie 15.02.2018 13:14
    Highlight Das alte Mantra.
    Guns don't kill people, people kill people.
    Das dies auch noch zuspruch in unseren Breitengraden findet lässt mich kalt erschauern.
    Ich weiss, ein sehr radikaler Gedanke:
    Es braucht einfach keine Waffen. Es gibt absolut keinen Grund warum es Waffen braucht.
    (Fast) alles andere auf dieser Welt kann eingesetzt werden um das Leben von uns allen zu verbessern.
    Waffen tun das nicht. Waffen haben absolut keinen erdenklichen Zweck für unsere Menschheit.
    80 26 Melden
    • stookie 15.02.2018 13:30
      Highlight I knew it. Irgendwem gefällt das nicht. Ist ja ok. Nur bitte, erklärt mir mal einer welchen nutzen Waffen haben für die Menschheit? Was haben sie uns gebracht? Welchen Fortschritt haben wir von Waffen? Bitte um eine auflistung.
      26 9 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 15:51
      Highlight wenn du kurz nachdenkst, bin ich sicher, dass du selber daraufkommst.

      kleine hilfe:
      ".. wer seine Schwerter zu Pflugscharen schmiedet, wird für jene pflügen, die dies nicht getan haben."

      deine freiheit und wohlstand verdankst du zahlreichen bewaffneten konfliken in der vergangenheit. nur weil es hier seit ein paar hundert jahren ruhig ist heisst nicht, dass dies für immer so bleiben wird.
      26 27 Melden
    • Scott 15.02.2018 16:01
      Highlight Ein bequemes Leben im Wohlstand.
      16 7 Melden
    • Scott 15.02.2018 17:01
      Highlight @Daily News - Master race of social justice
      Was hat denn die Verteidigung unserer Freiheit mit blinder Gier zu tun?
      13 5 Melden
  • Knety 15.02.2018 13:08
    Highlight Für die Sicherheit der Kinder.
    40 7 Melden
  • just sayin' 15.02.2018 12:45
    Highlight interessanterweise haben auch staaten wie california und new york (welche sehr strenge waffengesetze haben) ähnlich viele gewaltverbrechen mit schusswaffen.

    es sieht fast so aus ob das problem nicht mit "noch mehr gesetzen" zu lösen ist. eventuell müsste mann die effektiven gründe suchen, weshalb menschen andere menschen erschiessen.

    meine meinung ist hier klar: mehr bildung und weniger armut

    leider wollen regierungen meist lieber sachen verbieten, als unser leben zu vereinfachen (was eigentlich ihr job ist).
    50 28 Melden
    • Hierundjetzt 15.02.2018 13:38
      Highlight Das macht schon Sinn. Übertragen auf die Schweiz: Wenn in Zürich und Bern alle Waffen verboten wären aber zB im Aargau oder der Innerschweiz jeder ohne Überprüfung Waffen kaufen kann, bring ein Verbot in Zürich rein gar nichts 😕
      33 5 Melden
    • INVKR 15.02.2018 14:02
      Highlight Kalifornien und New York haben keineswegs sehr strenge Waffengesetze im internationalen Vergleich.
      30 10 Melden
    • Snowy 15.02.2018 14:24
      Highlight 1. haben beide Staaten rund um sich herum Staaten mit äussert laschen Waffengesetzen.

      2. hat dies in denen von Dir genannten Staaten mit der Zentrumsfunktion zu tun

      just say'in...
      24 6 Melden
    • Saraina 15.02.2018 14:50
      Highlight Sehr strenge Waffengesetze? Und Mauern mit Grenzkontrollen um die Bundesstaaten?

      Dieser Jugendliche konnte eine halbautomatische Waffe kaufen, Jahre bevor er Alkohol konsumieren darf.
      38 8 Melden
    • äti 15.02.2018 14:51
      Highlight "Unser Leben vereinfachen" - das ist doch das Argument der Waffenlobby: Schiessen ist einfacher als Gesetzt.

      "mehr bildung und weniger armut" - auch das gefällt der Waffenlobby nicht: Bildung kostet zuviel und arm sollen gefälligst die anderen sein und die muss man irgendwie in Schach halten können. Mit Waffen.
      25 7 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 16:03
      Highlight @Hierundjetzt, Saraina, Snowy

      vergleicht die anzahl schusswaffentote (1) mit der anzahl waffen pro staat (2).
      die zahlen sprechen eine deutliche sprache

      (1) https://en.wikipedia.org/wiki/Firearm_death_rates_in_the_United_States_by_state

      (2) https://www.cbsnews.com/pictures/most-heavily-armed-states-in-america/2/
      9 8 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 16:09
      Highlight @INVKR

      ich habe nie "weltweit" gesagt.

      aber auch so stimmt deine aussage nicht. kaliforniens waffenrecht ist ca gleich streng wie das in der schweiz. ausser dass kalifornien zusätzliche noch verbote (magazine welche >10 schuss fassen, klappbare schäfte, limitierungen bei griffen und und und) eingeführt hat.
      7 5 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 16:10
      Highlight @äti

      und wie kommst du darauf, dass die waffenlobby gegen bildung ist? (bitte um seriöse quelle)
      6 12 Melden
    • Snowy 15.02.2018 20:19
      Highlight “You are entitled to your own opinion,
      but you are not entitled to your own facts.”
      — Daniel Patrick Moynihan
      4 4 Melden
  • Snowy 15.02.2018 12:22
    Highlight Die USA hat sich entschieden: Freiheit Waffen zu besitzen wird höher gewertet als Menschenleben.

    Ich wünschte mir, dass man auf republikanischer Seite endlich mal dazu steht und nicht noch solch haarsträubende Theorien verbreitet, dass noch mehr Waffen zu mehr Sicherheit führen würden... :

    46 9 Melden
  • _stefan 15.02.2018 11:45
    Highlight In den USA wurden dieses Jahr bereits über 1800 Menschen durch Schusswaffen getötet. 30 "Masshootings" wurden bisher registriert (Das sind alle 36 Stunden eines).

    http://www.gunviolencearchive.org/last-72-hours
    32 4 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 15:08
      Highlight @_stefan

      das wort "shooting" ist in diesem zusammenhang eigentlich falsch.

      "shooting" bedeutet schusswechsel (durch mehrere parteien).

      da die schulen schön brav gunfree zones sind, wo nicht mal der security-typ bewaffnet ist, kann ein krimineller wüten wie er will
      12 29 Melden
  • chnobli1896 15.02.2018 11:18
    Highlight Und das nur an Schulen. Unglaublich und unvorstellbar
    56 5 Melden
  • Patrini 15.02.2018 11:14
    Highlight Ich habe noch nie verstanden wieso man Waffen mit weiteren Waffen bekämpfen soll. Genau deswegen passieren solche Dinge andauernd und anstatt etwas zu unternehmen ist es sowieso einfacher Gebete an die Betroffenen rauszutweeten..
    76 15 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 15.02.2018 11:09
    Highlight Die Waffen sind sicher ein Problem. Vorralem das psychisch Kranke diese erwerben können. ABER nur die Waffen alleine sind nicht das Problem.
    40 37 Melden
    • alessandro 15.02.2018 11:49
      Highlight Mag sein, aber wenn keine Waffen vorhanden sind, dann kommt man auch nicht auf die Idee herumzuschiessen und kann es auch nicht tun.
      70 13 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 12:39
      Highlight @alessandro
      das problem bei dieser "lösung" ist, dass auch wenn mann handfeuerwaffen generell verbieten würde, kriminelle und psychisch instabile menschen die letzten wären, welche ihre waffen abgeben würden.

      menschen, welche sich an gesetze halten, sind nicht das problem - sie würden aber als einzige entwaffnet werden.

      das einzige, was ein generelles verbot bewirken würde ist, dass kriminelle wüssten, dass ihre opfer ganz sicher unbewaffnet sind.
      28 76 Melden
    • Hans_Olo 15.02.2018 13:07
      Highlight @just sayin, deine Argumente sind genau die Argumente der Waffenlobby in den USA. "jeder braucht zwingend eine Waffe um sich im Fall der Fälle zu wehren.
      Genau dieses Argument ist aber falsch! Weniger Waffen bedeuten weniger Zwischenfälle!!
      57 14 Melden
    • Mr. Winston 15.02.2018 14:50
      Highlight Ich denke eher dass in der ganzen Waffenpolitikthematik eher die Verfügbarkeit ein Problem ist: Bei einer solch offenen Waffenpolitik wie die der USA ist es sehr leicht an (Schuss)Waffen zu kommen und so kann eine Tat in einem Moment der psychischen Schwäche schnell ausgeführt sein, wo es jedoch bei einer härteren Waffenpolitik vielleicht mehr Planung benötigen würde und so eine Tat auch viel mehr überdacht sein muss. Ergo gäbe es auch weniger solche Taten.
      9 6 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 15:12
      Highlight @Hans_Olo

      die schweiz hat ungefähr gleich viele waffen pro capita und es passieren fast keine verbrechen mit schusswaffen.

      "weniger waffen bedeuten weniger zwischenfälle" ist ein gerne verwendetes argument der anti-waffen-lobby. leider wird dies durch keine studie bestätigt - im gegenteil.
      14 23 Melden
    • boexu 15.02.2018 15:55
      Highlight @just sayin' von welchen Studien redest du?
      13 6 Melden
    • SemperFi 15.02.2018 15:57
      Highlight @just sayin: Der Link zur Studie die besagt, dass mehr Waffen mehr Sicherheit schaffen, würde hier viele brennend interessieren.
      19 7 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 15.02.2018 16:12
      Highlight > das einzige, was ein generelles verbot bewirken würde ist, dass kriminelle wüssten, dass ihre opfer ganz sicher unbewaffnet sind.

      Das bedeutet, er weiss, dass er nicht schiessen muss.

      > die schweiz hat ungefähr gleich viele waffen pro capita und es passieren fast keine verbrechen mit schusswaffen.

      Und die Waffentypen sind auch gleich? Gibt es auch gleich viele Munition?
      8 10 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 16:20
      Highlight @Mr. Winston

      diese aussage ist falsch

      10 staaten haben sogenannte "waiting periods" - andere staaten setzen eine lizenz voraus, welche im voraus erworben werden muss.

      http://lawcenter.giffords.org/gun-laws/policy-areas/gun-sales/waiting-periods/#state
      8 5 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 17:19
      Highlight @SemperFi

      und wo habe ich das behauptet?

      ah!! du meinst Hans_Olo's behauptung: "Weniger Waffen bedeuten weniger Zwischenfälle!!"
      da warte ich eben auch noch auf eine quelle ;-)

      aber "fear not!". statistiken über anzahl waffen pro capita versus anzahl schusswaffentote habe ich in diesem thead schon gepostet.
      5 5 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 17:37
      5 3 Melden
    • Tomjumper 15.02.2018 17:44
      Highlight @ just sayin' Es ist vollkommen Egal wenn einzelne Staaten ihr Waffenrecht verschärfen.Jeder US Bürger kann auch in anderen Staaten Waffen erwerben, Grenzkontrollen gibt es nicht und auch der Versand per Post ist möglich. So kommt übrigens auch die Statistik mit den illegalen Waffen zu stande, im einen Staat gekauft im anderen illegal.
      3 3 Melden
    • SemperFi 15.02.2018 18:05
      Highlight @just sayin: Sie schrieben: "weniger waffen bedeuten weniger zwischenfälle" ist ein gerne verwendetes argument der anti-waffen-lobby. leider wird dies durch keine studie bestätigt - im gegenteil.
      Es wird also durch keine Studie bestätigt, sondern es wird widerlegt. Dann muss es eine entsprechende Studie geben, oder behaupten Sie einfach mal was?
      3 3 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 18:12
      Highlight @remote

      nein. das schweizer sturmgewehr ist in den staaten verboten. sonst - ziemlich identisch
      3 0 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 19:03
      Highlight @tomjumper

      waffenkäufe müssen im wohnstaat getätigt werden

      waffenschmuggel ist verboten

      direkten waffenkauf per post gibt es nicht. wenn schon wird die waffe an einen waffenhändler im wohnstaat geliefert (und der macht den papierkram)
      2 1 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 19:05
      Highlight @semper fi

      ich hüte mich nur zu behaupten. die quellen sind weiter oben gepostet
      2 1 Melden
    • Mr. Winston 15.02.2018 20:01
      Highlight @just sayin‘ Verbesserung: Verhältnismassig einfach
      0 1 Melden
    • _kokolorix 15.02.2018 22:04
      Highlight @just sayin'
      Du bist also ernsthaft der Meinung, dass die USA alles richtig machen und nichts ändern sollen? Mit so vielen Schusswaffentoten wie ein Bürgerkriegsland?

      Der Vergleich mit der Schweiz hinkt ganz massiv. Die vielen Armeewaffen hier verstellen den Blick auf das Wesentliche. Diese Waffen verstauben ohne greifbare Munition in Estrichen und Kellern und werden genau einmal im Jahr benutzt. Ohne die Ordonanzwaffen ist die Schweiz auf europäischen Ø.

      Erhellender ist der Vergleich mit Kanada. 6x weniger Opfer bei fast gleicher 'Waffendichte'. Warum? Gerechterer Sozialstaat?
      2 2 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.02.2018 11:01
    Highlight Die massshootings müssen nur hochfrequent auftreten, dann hat man gar keine Zeit, nach allen thoughts and prayers noch über die Gründe für die massshootings, die Schulen, zu diskutieren. Der Pla der Lehrergewerkschaften ist geradezu diabolisch.
    30 4 Melden
  • Denk nach 15.02.2018 10:59
    Highlight Wenn nicht einmal der Schutz der Kinder mehr als Argument für stärkere Waffengesetze herhalten kann, handelt es sich wohl um Fanatiker.
    240 14 Melden
    • NotWhatYouExpect 15.02.2018 12:16
      Highlight Das ist für die erst recht ein Grund, dass auch Ihre Kinder schon mit 6 Jahren eine Waffe tragen dürfen um sich zu schützen.....

      Noch viel schlimmer als die Waffen finde ich, dass es einer Person so schlecht gehen kann und es anscheinend kaum Hilfe für solche Personen in den USA gibt.
      43 2 Melden
    • _kokolorix 15.02.2018 22:15
      Highlight Die Verfügbarkeit von Waffe und Munition ist tatsächlich nur ein kleiner Teil des Problems, wie der Blick über den Niagara nach Kanada verrät.
      Das grösste Problem ist die schiere Menge an psychischen Wracks, welche die Verherungen des ungezügelten amerikanischen Kapitalismus hinterlassen. Dazu kommen noch die traumatisierten Kriegsveteranen aus den unzähligen Kriegen welche die USA ständig führen. Und alle werden einfach als Bodensatz einer verantwortungslosen Gesellschaft, wo jeder nur für seinen persönlichen Reichtum kämpft, entsorgt, allein gelassen und als Versager verachtet
      1 0 Melden
  • Tommyboy Jones 15.02.2018 10:59
    Highlight Es ist tragisch, dass es schon wieder zu einem solchen Massaker kam. Aber bitte liebe Medien: Hört auf darüber zu berichten. Das ist in den USA schlicht Alltag. Wen interessieren schon Kinder, Hauptsache jeder Psychopath hat ein Recht sich ne fette Knarre zu kaufen. Die Amerikaner haben sich entschieden und nehmen daher tote Kinder offenbar gerne in Kauf.
    64 12 Melden
  • smoking gun 15.02.2018 10:57
    Highlight Dieser Sumpf der US-Waffenkultur gehört trockengelegt. Eine Gesellschaft, die sich derart mit Waffen identifiziert, ist krank. Und das gilt auch für das Militär.
    209 25 Melden
    • Spi 15.02.2018 11:32
      Highlight Was hat das Militär nun damit zu tun?
      10 39 Melden
    • smoking gun 15.02.2018 12:36
      Highlight @Spi: Die gleiche Mentalität vielleicht? Das Recht des Stärkeren? Die Freiheit zu töten, wie es gerade passt, nur weil es niemand verhindern kann?
      32 13 Melden
  • latuga 15.02.2018 10:42
    Highlight Das ist doch egal wie viele Menschen sterben.
    Es geht um Geld und Profit...... da ist ein Menschenleben nichts wert.

    Also weiter aufrüsten und töten......
    52 5 Melden
  • sansibar 15.02.2018 10:33
    Highlight Hmm, was könnte man bloss dagegen tun... Irgendeine Komponente lässt sich doch eliminieren? Vielleicht die Schulen? Oder die Kinder? Genau! Man könnte das Kinderkriegen verbieten, damit sie nicht erschossen werden!
    339 26 Melden
    • Gar Manarnar 15.02.2018 10:59
      Highlight NRA und Reps in punkto Gun-Control:

      "Are we out of touch?"

      "No, it's the others who are wrong!"
      55 6 Melden
    • Erwin B. 15.02.2018 11:15
      Highlight Hmm ja gute Idee! So lange sie die Waffengesetze nicht verschärfen ist das ja alles in bester Ordnung.
      33 5 Melden
    • Z&Z 15.02.2018 11:17
      Highlight Kann man viel zu schlecht überwachen, bei der rückständigen Infrastruktur in den Unheimlichen Staaten. Und vor Allem die ländlichen Gegenden... Nein, die Schulen sind der Schlüssel. Alle Schulen komplett privatisieren, die Privatwirtschaft wird das schon schaukeln und man kann erst noch Geld verlangen. Diejenigen, die es sich nicht leisten können, können halt nicht zur Schule. Es braucht ja immerhin auch die billigen ungebildeten Arbeiter. Zu viel Bildung schadet nur.
      39 6 Melden
    • dechloisu 15.02.2018 11:27
      Highlight Oder noch besser:
      Jedes Kind von den Kleinsten bis zu den Grössten bekommt zur Einschulung eine halbautomatische Waffe und eine Machete.

      Nur so können alle Kinder sicher in einer Schule lernen.
      34 5 Melden
    • Tommyboy Jones 15.02.2018 11:43
      Highlight @insomniac: Ja da ist es wieder. Illegale Waffen blablabla. Stand jetzt hat sich der Herr die Waffe legal beschafft. So viel zu ihrem "Argument". Ein geistig Gestörter kann sich mal schnell eine AR-15 im Walmart holen gehen.
      41 10 Melden
    • Max Müsterlein 15.02.2018 12:10
      Highlight Eventuell sollten die Waffenpreise massiv gesenkt werden und das Tragverbot an Schulen oder generell aufgehoben werden. So könnten sich alle besser schützen.
      29 5 Melden
    • DailyGuy 15.02.2018 12:19
      Highlight Leider ist es so, dass viele jetzt nach heute Nacht mehr Metalldeketoren und Röntgenapparate fordern für die Schulen. Ausserdem wollen sie, dass die Türen geschlossen bleiben durch den Tag. Man muss sich dies mal vorstellen.
      Die Waffen sind für Amerikaner leider noch eine heilige Kuh, und sie würden sich lieber selber das Leben schwer machen, nur damit sie nicht strengere Waffenschutzgesetze umsetzen müssen.
      21 5 Melden
    • Hierundjetzt 15.02.2018 12:20
      Highlight Insomniac: ist jetzt ein wenig frei erfunden, gäll 😏 sonst Bitte Belegen mit einer offiziellen Statistik.

      Ich beziehe mich lieber auf den Tagi. Lies den Kommentar des US Korrespondenten, da wird sehr schön dargelegt, dass Waffen für jedermann frei zugänglich sind

      Übrigens wie in der Schweiz. Es ist eine Sache von 5min einen Waffenerwerbsschein zu erhalten um danach alles zu kaufen, was das Herz begehrt.

      Warum sollte ich also auf „den Schwarzmarkt“? Das ist nur Hollywood. Nicht Realität
      31 8 Melden
    • DailyGuy 15.02.2018 12:24
      Highlight Insomaniac: Seit 2012 gab es über 1600 Massenschiesserein. Ganz zu schweigen von all den Kindern die wegen falsch abgeschlossenen oder gar nicht abgeschlossenen Waffen jährlich in Amerika sterben.
      Da kann man nicht mit dem Argument der illegalen Waffen kommen. Dafür sind die Zahlen schlicht zu hoch und das kaufen einer Waffe in den USA einfach zu leicht.
      24 4 Melden
    • Tepesch 15.02.2018 12:39
      Highlight @insomanic
      In einem Land mit laschen Waffengesetzen ist es auch um einiges einfacher und günstiger, ilegal an eine Waffe zu kommen.
      21 4 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 13:00
      Highlight @Tommyboy Jones

      ob die waffe legal oder illegal beschafft wurde, tut eigentlich nichts zur sache. wir verteilen auch fahrausweise nur an "geistig gesunde menschen". ob und wann diese menschen psychische probleme bekommen und absichtlich in menschen fahren, können wir nicht kontrollieren.

      und deine behauptung "Ein geistig Gestörter kann sich mal schnell eine AR-15 im Walmart holen gehen." ist nur schlichtweg falsch.

      informiere dich doch bitte - es ist ein interessantes und komplexes thema.
      11 25 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 13:32
      Highlight @hierundjetzt 1

      falsch (https://de.wikipedia.org/wiki/Waffenmissbrauch)

      40% illegale waffen
      50% erlaubnisfreie waffen
      und nur 4% der waffen wurden von ihrem rechtmässigen besitzer verwendet. sprich: 96% wurden entwendet.

      und das sogar in deutschlad, wo die waffengesetze deutlich strenger sind als in der schweiz oder den staaten.
      12 10 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 13:44
      Highlight @hierundjetzt 2

      "...wie in der Schweiz. Es ist eine Sache von 5min einen Waffenerwerbsschein zu erhalten..."

      so ein schwachsinn

      1. strafregisterauszug bestellen (dauer ca. 1 woche)
      2. wenn im strafregisterauszug irgendwas drinsteht (ausser leichte verstösse gegen svg) -> keinen waffenerwerbsschein
      3. strafregisterauszug mit antrag für waffenerwerbschein an gemeinde senden (dauer je nach gemeinde von 1-x wochen)
      4. wenn die gemeinde eine schlechte laune hat, oder irgendjemand einen (auch unbegründeten verdacht äussert) -> gibts keinen waffenerwerbsschein

      bitte zuerst bilden - dann posten
      11 6 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 13:47
      Highlight @hierundjetzt 2

      "...Es ist eine Sache von 5min einen Waffenerwerbsschein zu erhalten um danach alles zu kaufen, was das Herz begehrt."

      nope. mann kann nicht kaufen "was das herz begehrt". es ist ziemlich klar und streng definiert, was mann wie und wo kaufen darf

      https://www.ejpd.admin.ch/dam/data/fedpol/sicherheit/waffen/Brosch%C3%BCre/waffenbroschuere-d.pdf

      bitte zuerst informieren - dann posten

      17 9 Melden
    • just sayin' 15.02.2018 13:49
      Highlight @Tepesch

      es ist in jedem land einfacher und günstiger, illegal an waffen zu gelangen
      7 10 Melden
    • Snowy 15.02.2018 14:30
      Highlight @just ´sayin:

      Falsch.

      Ein psychisch kranker kann in verschiedenen Staaten an einer sogenannten Gun Show eine Waffe kaufen - ohne Backgroundcheck oder dergleichen!
      12 4 Melden
    • Saraina 15.02.2018 14:57
      Highlight Es ist in den USA möglich, Waffen und Munition in Supermärkten zu kaufen, zusammen mit dem Sonntagsbraten und dem Coke. Es war diesem jugendlichen und verhaltensauffälligen Täter möglich, legal die Waffe und die Munition zu kaufen.
      Ganz sicher währe es schwieriger gewesen illegal an eine Waffe zu kommen, aber wieso hätte er sich die Mühe machen sollen?
      9 3 Melden
    • Tommyboy Jones 15.02.2018 15:00
      Highlight @just sayin' ich habe mich informiert. Florida hat mitunter die laschesten Waffengesetze. Es ist auch eine Tatsache, dass sich ein 17 Jähriger eine AR-15 kaufen kann, sofern er noch nie von einem Richter verurteilt wurde. Man kann in einem Supermarkt ne Knarre (Gewehr gleich zum Mitnehmen, Pistolen 72h) kaufen. Saufen und Vögeln darf man in den USA mit 21, Gewehre darf man ab 16 besitzen. Da stimmt für mich so Einiges nicht. Ich gebe dir aber insofern recht, als dass mehr Gesetze das Problem auch nicht lösen werden. Es müsste wohl eine Kombination aus mehr Gesetz und mehr Bildung sein.
      11 3 Melden
    • Saraina 15.02.2018 15:48
      Highlight Just sayin': "Im Dezember 2016 erließ die Social Security Administration auf Veranlassung von Obama eine Verordnung, nach der alle Bürger, die wegen schweren psychischen Krankheiten ihre Rentenversicherung nicht selbst verwalten können und daher durch Dritte betreut werden, an das National Instant Criminal Background Check System gemeldet werden, so dass diese keine Waffen mehr kaufen können. Der US-Senat beschloss im Februar 2017 diese Regel aufzuheben und leitete einen entsprechenden Antrag an Präsident Trump weiter."

      Ja ein Freudeli muss einem derart gestörten Menschen ja noch bleiben...
      13 2 Melden
    • Favez 15.02.2018 16:22
      Highlight @just sayin': Du sagst 96% der Schusswaffen bei Waffenmissbrauch wurden entwendet (in DE).
      Das stimmt so überhaupt nicht.
      Es sind nur 40% illegal (und nicht zwangsläufig entwendet), die anderen 50% sind erlaubnisfreie Waffen, also Schreckschusspistolen, Softair Guns usw.
      Ausserdem bezieht sich die Statistik auf verurteilte Straftäter und nicht auf alle verübten Taten.
      10 2 Melden
    • Favez 15.02.2018 16:27
      Highlight @just sayin': "es ist in jedem land einfacher und günstiger, illegal an waffen zu gelangen"
      Einfacher schon aber nicht (unbedingt) günstiger.
      Wenn jede/r im Coop eine Waffe kaufen könnte, würden die Preise auf dem Schwarzmarkt sinken.
      Angebot und Nachfrage und so...
      3 2 Melden
    • Snowy 15.02.2018 18:05
      Highlight Du kannst bpsw in Australien auch eine Waffe auf dem Schwarzmarkt kaufen.

      Kostet Dich einfach mindestens das zehnfache wie in den USA.

      Warum: Australien hat nach einem grossen Amoklauf 1996 in Tasmanien sehr strenge Waffengesetze eingeführt.

      Man kann nun argumentieren, dass ein psychisch kranker 19-jähriger auch in AUstralien hätte töten können.

      Ja, mit einem Messer hätte er wohl auch ein paar Kinder töten können (wenn er sich denn hätte überwinden können) - ob er aber für mindestens 10K eine Waffe bei einem Kriminellen hätte kaufen können, wäre zumindest ungleich schwieriger gewesen.
      5 1 Melden
    • _kokolorix 15.02.2018 22:30
      Highlight Auch wenn eine Einschränkung des Waffenverkaufs die Probleme der USA nicht lösen können, sie wären unverzüglich umsetzbar und würden eine, wenn auch geringe Wirkung entfalten. Allerdings muss auch gesagt werden, dass auch die laschen Vorschriften jetzt kaum beachtet und überprüft werden.

      Beinahe 100% der Amokschützen kriegten vorgängig Psychophermaka. Die Gewinne der Pharmindustrie übersteigen dienigen der Waffenindustrie um ein vielfaches. Das wäre ein weiterer Ansatzpunkt, aber das liebe Geld...und dann sind es ja nie die Kinder der Oberschicht...
      1 0 Melden

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