Schweiz

Kunst oder Wahlkampf? Was will uns das Plakat der AHV-Plus-Initianten sagen?

01.09.16, 11:58 01.09.16, 13:38

Bei der Abstimmung über die Durchsetzungsinitiative ging die Debatte los: Gewichtet die Linke die Ästhetik bei Plakatdesigns höher als die politische Botschaft? 

Auslöser war ein Plakat aus dem Lager der DSI-Gegner: «Nein – No – Non» war darauf in verzerrten, langgezogenen schwarzen Lettern zu lesen. In den sozialen Medien entbrannte daraufhin unter den DSI-Gegnern eine heftige Diskussion.

Das DSI-Nein-Plakat. bild: keystone

Die Kritik: Während SVP & Co. es schaffen, mit ihren Plakaten simple Botschaften unters Volk zu bringen, verzettelt sich die Linke mit verklausulierten Botschaften auf schöngeistigen Sujets, die mehr an Kunstausstellungen als an Wahlkampf erinnern – dies, obwohl die Aussage an sich – ein schwarzes, kantiges «Nein» – simpler kaum hätte sein können.

«Herzliche Gratulation zum unleserlichsten und layouttechnisch miserabelsten Plakat.»

Twitter-User

Vor der Abstimmung über die AHV-Plus-Initiative machen Gewerkschaften und das linksgrüne Lager mobil. Seit Wochenfrist hängen in den grösseren Agglomerationen und an den Bahnhöfen die Plakate, die für eine Erhöhung der AHV-Renten weibeln –  und erneut sorgt das Plakat-Sujet für Kopfschütteln.

Plakat Nr. 1

bild: screenshot/twitter

Plakat Nr. 2

bild: sgb

«Wer rechnet, stärkt die AHV», lautet der Slogan, der sich durch einen stilisierten Diamanten hindurchzieht. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass der Diamant aus den Buchstaben AHV zusammengesetzt ist. 

«Wer so wirbt, braucht keine Gegner oder Konkurrenz», oder «Herzliche Gratulation zum unleserlichsten und layouttechnisch miserabelsten Plakat», so der beissende Spott auf Twitter. Andere loben das Design als gelungen.

«Plakate sind entweder umstritten, oder sie haben ihr Ziel verfehlt. Dieses Plakat polarisiert.»

Thomas Zimmermann, Mediensprecher des Gewerkschaftsbunds SGB

«Ziel erreicht»

Thomas Zimmermann, Mediensprecher des Gewerkschaftsbunds SGB, der die Ja-Kampagne koordiniert, zeigt sich erfreut, dass die Plakate zur Diskussion anregen. «Plakate sind entweder umstritten, oder sie haben ihr Ziel verfehlt. Dieses Plakat polarisiert.» So gesehen habe man das Ziel erreicht. 

Die Kritik, dass eine einfachere Plakat-Sprache direkter und verständlicher gewesen wäre, kann Zimmermann nachvollziehen; er hält aber dagegen: «Das Sujet stachelt an, es zwingt die Leute zum Nachdenken. Und wer bei dieser Vorlage lieber ein altes Paar auf einer Parkbank gesehen hätte, dem muss ich sagen: Wir machen keine Werbung für ein 3.-Säule-Angebot.»

Hinter dem Plakat-Layout steht Jonas Vögeli von der Zürcher Designschmiede Hubertus Design – derselbe, der auch die Anti-DSI-Plakate gestaltet hat.

Abgerechnet wird am Schluss

Für die Plakatkampagne stehen rund 200'000 Franken zur Verfügung – das Hauptaugenmerk des Ja-Lagers liegt aber woanders: «Der Grossteil unseres Budgets wird für die Abstimmungszeitung verwendet», sagt Zimmermann. So wolle man mit den Leuten direkt ins Gespräch kommen.

Im Hinblick auf die Abstimmung am 25. September ist Zimmermann zuversichtlich: «Die Bevölkerung hat realisiert, dass die Situation bei der 2. Säule gravierend ist. Die Pensionskassenrenten sinken, deshalb muss die AHV gestärkt werden.»

Die erste Trendumfrage der SRG deutet auf ein leichtes Plus bei den Befürwortern hin. 49 Prozent würden Ja stimmen, 43 Prozent Nein, acht Prozent sind noch unsicher.

bild: screenshot/srf

Gewerkschaftssprecher Zimmermann dazu: «Umfragen sind Umfragen. Abgerechnet wird am Schluss.» (wst)

Was hältst du von den Abstimmungsplakaten der AVH-Plus-Initianten? Schreib's uns in der Kommentarspalte! 

Und so macht's die Rechte: Abstimmungsplakate der SVP

Kunst, Kunst, Kunst!

Ordentlich! Künstler macht wilde Graffitis leicht lesbar

Es ist an der Zeit, den malenden Valentin Lustig in seinem Atelier an der Langstrasse zu besuchen

Die Frau mit dem Fleisch – oder was ein «Luxustouristen-Paket» in den Walliser Alpen mit Migrationspolitik zu tun hat

Wie H.R. Giger zum Film kam? Es hat mit Drogen, «Dune» und Salvador Dalí zu tun

Vielleicht krieg' ich jetzt einen Zusammenschiss, aber ich kann diese nackte, grenzauflösende Menstruations-Kunst einfach nicht mehr sehen 

Ab in den Abfall! Kunst, die eine Wegwerfreaktion auslöst 

Der «Stricher» ist in Zürich zurück: Harald Naegeli sprayt seinen Zorn an die Wand

Diese kleinen Superheldinnen sind dem strengen viktorianischen Zeitalter entflohen

Über das Leben von «Tags» – Die verachteten Zeichen der modernen Stadt bekommen eine eigene, liebevolle Ausstellung

Eine Künstlerin schenkt Opfern von häuslicher Gewalt gratis Tattoos. Und die Ergebnisse sind ... einfach unglaublich

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
45
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2016 17:56
    Highlight Was haltet ihr von einem Rentenalter das simpel bei 80% der Lebenserwartung liegt?

    Für Männer entspräche das aktuell einem Alter von 64 Jahren. Ob nach Geschlecht oder anderen Faktoren differenziert werden soll, könnte ja noch diskutiert werden.
    4 0 Melden
  • Töfflifahrer 01.09.2016 17:05
    Highlight Es ist in den Medien, wird diskutiert. Was will man mehr?
    0 3 Melden
  • JaneSoda 01.09.2016 16:53
    Highlight Ein lohnenswerter Artikel zum Thema AHVPlus-Initiative:

    https://www.woz.ch/-701f
    2 4 Melden
  • politico 01.09.2016 15:47
    Highlight Naja... Da versucht der Gestalter die legendären Schweizer Typographie-Plakate vergangener Zeiten zu kopieren. Leider gelingt das nur halbwegs: Der Satz ist viel zu unausgewogen, die Weissräume schlecht ausbalanciert und darunter leidet die rasche Erkennung der Botschaft. Ausserdem bin ich nicht sicher, ob politische Werbung sich an höheren ästhetischen Idealen orientieren sollte, oder ob da nicht weniger Kunst und mehr greifbare Botschaft ins Zentrum gestellt werden sollte...
    12 3 Melden
  • Toschd 01.09.2016 14:58
    Highlight Ich finde das Plakat sehr gelungen. Ich weiss nicht ob ich zuviel hineininterpretiere abr ich sehe in diesem Plakat sehr starch "Swiss Style Graphic Ddsign", also etwas typisch schweizerisches, wie unsere AHV. Da dieser Style um die 1950er bekant wurde, also kurz nachdem die AHV eingeführt wurde, finde ich es noch geradeeinmal passender.
    13 4 Melden
  • Hayek1902 01.09.2016 14:28
    Highlight Das Plakat ist jedenfalls besser als die Vorlage. Was schon alles über diese Vorlage aussagt.
    14 12 Melden
  • herschweizer 01.09.2016 14:11
    Highlight Ich glaube die Plakate werden gesehen und erzielen ihre Wirkung
    5 6 Melden
  • Schwanzus Longus 01.09.2016 13:49
    Highlight Die Plakate interessieren mich in der Regel definitiv nicht. Aber ich sage ja zur AHV-Plus Initiative da sehr viele Rentner nicht mehr über die Runden kommen. Zudem sollte man auch im Alter sicher Leben können.
    25 8 Melden
    • Hierundjetzt 01.09.2016 14:45
      Highlight 70% des vorherigen Lohnes gibts. Das ist so als wärst Du beim RAV.

      Die allermeisten sind und waren verheiratet und berufstätig.

      Gibt 140% des letzen Lohnes. Bis an Dein Lebensende.

      Und da ist man arm? Echt?

      Klar gibts Armee! Nur, für die ohne PK gibts Ergänzungsleistungen des Staates.
      12 11 Melden
  • JayAge 01.09.2016 13:39
    Highlight Für ein Plakat, dass aussieht, als hätte es ein 70-Jähriger mit Word 2003 gelayoutet, hat es also wirklich einen Grafiker gebraucht?! So einen echten, richtigen Grafiker mit iMac und Starbucks-Kaffee auf dem Schreibtisch?

    Wow.
    33 26 Melden
  • -SEPP- 01.09.2016 13:36
    Highlight Habe bereits mit Brief >>>JA<<< gestimmt. Muss ich die Plakate jeztz trotzdem lesen und verstehen?
    11 18 Melden
    • herschweizer 01.09.2016 14:28
      Highlight Nein... Passt
      8 5 Melden
  • peeti 01.09.2016 13:35
    Highlight Das Plakat macht sich gut zuhause in der Stube (zb über der eigenen Whiskey-Bar;) des sozialliberalen Wählers. Aber um auf der Strasse solche wichtigen Abstimmungen zu gewinnen, bräuchte es schon mehr als nur schöne Plakate, die graphisch sicher auf der höhe der Zeit sind.
    14 4 Melden
  • Amboss 01.09.2016 13:17
    Highlight Ich finde die Plakate ziemlich cool.
    Und werde nein stimmen.

    Weil ich rechnen kann. Der Reichtum sitzt bei den Alten. Ich verstehe nicht, warum ich als 35-jähriger Familienvater per Giesskanne die reichen Alten unterstützen muss. Ich sehe meinen Lohn, und was davon übrig bleibt und finde, via Lohnbeiträgen und Krankenkassen fliesst genug von jung zu alt.

    Vielleicht sollten die Befürworter auch mal so rechnen.
    Und sich dann überlegen, wer als potenzielle Befürworter in Frage kommt (die älteren Menschen).
    Und sich dann überlegen, ob man die mit solchen Plakaten anspricht...
    31 25 Melden
    • JaneSoda 01.09.2016 13:20
      Highlight Uch mag das Plakat auch sehr. Und stimme JA :-)
      18 12 Melden
    • peeti 01.09.2016 13:27
      Highlight Du kannst rechnen? Schön, aber dass der Reichtum bei den Alten ziemlich ungleich verteilt ist und viele Rentner mit der AHV kaum über die Runden kommen, ist dir hoffentlich bewusst. Somit müsste man eher die Ungleichheit bekämpfen... Aber eine Erbschaftsteuer wird dann wieder abgelehnt.
      36 10 Melden
    • Amboss 01.09.2016 13:36
      Highlight @peeti: Ja, dessen bin ich mir sehr wohl bewusst.
      Wobei man schon sagen kann, dass der Reichtum wirklich bis in normale Jobs geht. Wer mit einem normalen Job, ein bisschen geschaut hat, vorgesorgt hat, vielleicht ein Haus gekauft, der steht heute doch sehr gut da.

      Und wenn es Probleme gibt im Bereich Altersarmut, dann soll man dagegen vorgehen, zB mit mehr Ergänzungsleistungen.
      Aber nicht einfach pauschal allen 10% mehr AHV zahlen. Den armen bringts wenig, die Reichen brauchens nicht. Wir müssen nicht die Reichen subventionieren.



      18 10 Melden
    • -SEPP- 01.09.2016 13:46
      Highlight Verstehe Deinen Frust. Wie ich in Deinem Alter war habe ich genauso geredet.
      Heute bin ich 61 Jahre Alt, zittere jeden Tag um meinen Job, habe praktisch nichts auf der hohen Kante (Arbeiter halt), vom Staat ausgenommen (vor allem Asyl-Migrationspolitik), KEINE Aussicht auf neue Arbeit wenn ich meine heutige Stelle verliere usw.
      Darum rate ich Dir heute schon - spare, spare, spare sehr viel Geld weil auch Du einmal 61 wirst und dann hoffe ich für DICH dass Du dann auf niemanden angewiesen sein musst.
      12 20 Melden
    • Amboss 01.09.2016 14:00
      Highlight @SEPP:

      jaja, und mal wieder sind die bösen Asylanten Schuld. Sorry aber kannst du mir auch nur ansatzweise aufzeigen, weshalb die Asylpolitik dich "ausnimmt"

      Und gäbe es null Asylbewerber, du hättest keinen einzigen Franken mehr auf deinem Konto.

      34 5 Melden
    • mxvds 01.09.2016 14:33
      Highlight Danke @Amboss du sprichst meiner Meinung nach genau die Lösung an: Ergänzungsleistung (!). Es kann und darf nicht sein, dass nun einfach so unkontrolliert mehr Geld ausgeschüttet wird, obwohl der grösste Teil der Senioren/innen eigentlich genug besitzten. So kommt das Geld am Ende nicht an den richtigen Ort.

      AHV nicht aufstocken sondern revidieren.
      11 2 Melden
    • herschweizer 01.09.2016 14:34
      Highlight Habt ihr euch schon überlegt was Negativzinsen mit eurer Vorsorge machen werden? Wer profitiert finanziell von Neueinwanderung die weitgehen ein Ueberangebot im Niedrig und Mittellohnsektor erzeugt??? Hmmm?
      5 1 Melden
    • Amboss 01.09.2016 15:07
      Highlight @herschweizer:

      Weiss nicht, was die Zuwanderung jetzt damit zu tun hat. Aber ist schon okay. Asylbewerber und Zuwanderung sind so ziemlich an allem Schuld, deshalb darf man sie schon erwähnen.


      Ich weiss schon, dass es im jetzigen Umfeld schwierig ist, Rendite zu erzielen.
      Und genau deshalb soll man jetzt nicht dieses Geld von den jungen zu den alten verteilen.
      Das muss bei den jungen bleiben. Und auf dem 3a-Konto ist es zumindest nicht verloren.
      Die alten hatten Jahrzehnte lang Zeit in einem super Zinsumfeld massiv Zins abzuschöpfen. Die muss man jetzt nicht noch weiter füttern.
      7 2 Melden
    • herschweizer 01.09.2016 16:21
      Highlight Zuwanderung und Asyl sind zwei paar Schuhe ja. Blöderweise sind Menschen die in näherer Zukunft ins Rentenalter fallen von der Funktionsweise eines kapitalistischen Systems abhängig. Ob das so weiter funktioniert sind sich viele Experten nicht richtig schlüssig.
      2 1 Melden
    • Amboss 01.09.2016 16:47
      Highlight @herschweizer: Der -SEPP- hat dem Asylsystem die Schuld gegeben, du der Zuwanderung...

      Und mit 10% mehr AHV wird alles besser, oder wie soll ich ihren Einwand verstehen?
      5 1 Melden
    • herschweizer 02.09.2016 17:13
      Highlight Amboss nein... Wie kommst du nur auf solch unsäglich falsche Rückschlüsse?
      Dir ist schon klar das die Zuwanderung von Menschen die in die Sozialwerke einzahlen dem gegenübersteht dass es bei Ueberangebot von Arbeitswilligen zu Lohndumping kommen kann? Denkst du die Sache sei so trivial? Vielleicht schon Stimm einfach ja und alles wird gut 😅
      0 1 Melden
    • Amboss 02.09.2016 17:35
      Highlight Nein, natürlich wird das nicht besser.

      Ich stimme nein.

      Ich verstehe einfach nicht, weshalb man hier noch das Thema Zuwanderung bringen muss
      1 0 Melden
  • TanookiStormtrooper 01.09.2016 13:15
    Highlight Artikel über das Plakat in einem Newsportal = Ziel erreicht
    Das Plakat wird kostenlos weiterverbreitet.
    Macht die SVP mit ihren latent rassistischen Plakaten seit Jahren erfolgreich.
    38 9 Melden
  • patnus 01.09.2016 13:12
    Highlight In dem Falle stimmg wenigstens die Qualität der Abstimmungsvorlage mit der der Marketingabteilung überein. #neinAHVPlus
    11 21 Melden
  • NRK 01.09.2016 12:59
    Highlight ich finde die plakate nicht schlecht.Ich finde es sehr schade wenn mit-denken zu anspruchsvoll ist.
    15 5 Melden
    • MikoGee 01.09.2016 15:39
      Highlight dann wären wir wieder beim Populismus ;)
      2 1 Melden
  • Nordurljos 01.09.2016 12:42
    Highlight Ich finde es schon schön wenn wir nicht nur Werbung zu sehen bekommen, die aussieht wie ein Flugblatt das uns das billigste Poulet verkaufen will, oder das vor Stockimages nur so strotzt.
    21 6 Melden
  • Racc00n 01.09.2016 12:31
    Highlight Das habe ich mich auch schon gefragt... (@Titel von Watson)
    6 2 Melden
  • Sapere Aude 01.09.2016 12:29
    Highlight Indem man die Menschen zum Denken anregt, ist noch keine Abstimmung gewonnen. Genau diese Abgehobenheit und die Unfähigkeit die eigenen Vorlagen mit einfachen Mittel zu vermitteln ist das Problem der Linken.
    43 8 Melden
    • pascii 01.09.2016 13:13
      Highlight Menschen zum Denken anregen = Abgehobenheit.
      16 6 Melden
    • Sapere Aude 01.09.2016 13:22
      Highlight Die Abgehobenheit besteht darin zu glauben, Abtsimmungen seien nur mit intellektuellen Argumenten zu gewinnen. Es braucht eine gute Mischung zwischen vernünftigen Argumenten, Einfachheit und Bezugnahme auf die Empathie. Die Menschen zum Denken anregen ist extrem wichtig, damit ist es aber nicht gemacht. Bei Abstimmungsniederlagen wird von Links oft impliziert, die Menschen hätten die Vorlage, nicht verstanden und genau das ist abgehoben.
      16 3 Melden
    • pascii 01.09.2016 14:02
      Highlight Politik ist kein One-Liner. Und das Plakat hat ja auch eine wichtige Aussage.
      4 1 Melden
    • herschweizer 01.09.2016 14:40
      Highlight Es sind die ersten Millisekunden die jemanden emotional entscheiden lassen. Nicht das Nachdenken... soll ich wieder mal Joda zitieren?
      3 0 Melden
    • Sapere Aude 01.09.2016 16:04
      Highlight Bei einem Plakat wo man lediglich einige Sekunden anschaut bringt es nichts, wenn man noch riesen Gedankengänge machen muss, bevor man versteht um was es geht. Sieht zwar schön aus, aber was genau will das Plakat aussagen? In meinen Augen nicht klar, deshalb unbrauchbar.
      3 1 Melden
    • pascii 02.09.2016 09:17
      Highlight Bei gewissen Sachen ist es notwendig dass man länger hinsieht.

      Hier wird ja nicht ein Waschmittel verkauft. Das Plakat hat einen starken Kontrast zu den anderen Werbemitteln die zutzeit aufhängen und wird beachtet.

      Emotion und Politik beisst sich leider. In Star Wars ist Gut und Böse klar verteilt, die Realität hat mehr Facetten.
      0 0 Melden
    • Sapere Aude 02.09.2016 10:14
      Highlight In der Theorie geb ich dir sogar recht, aber in der Praxis funktioniert das nicht. In der heutigen schnelllebigen Welt die sowieso bereits massiv von einer Informationsüberfluss betroffen ist, nimmt sich kaum noch jemand Zeit, etwas genauer Anzusehen. Gerade bei diesem Plakat ist auch nicht klar, was die Botschaft ist.
      0 0 Melden
  • Stephan Locher 01.09.2016 12:26
    Highlight Stehen dieselben Leute hinter der NDG Kampagne?
    3 6 Melden
  • LeChef 01.09.2016 12:18
    Highlight Null Gespür für kluges Polit-Marketing. Das "alte Paar auf einer Parkbank" ist genau das, was bei dieser Abstimmung zieht. Identfikation und klare Botschaften mit Bezug zur eigenen Situation sind wichtiger als geistreiches Layout. Linke und Grüne müssen sie mit ihrer Kampagne nämlich nicht überzeugen, die stimmen sowieso zu. Überzeugen müssen sie die älteren Leute, meist konservative und mittelmässig informierte Stimmbürger; häufig SVP-Wähler. Genau diese Leute werden die Abstimmung entscheiden, und die holt man sicher nicht mit einem "stilisierten Diamanten" ab.
    44 3 Melden
    • herschweizer 01.09.2016 14:42
      Highlight Genau auf den Punkt gebracht! Lets go
      3 0 Melden
  • Duweisches 01.09.2016 12:18
    Highlight ...
    42 5 Melden
    • The Return of The King, Louie the Gscheidhaferl I. 01.09.2016 14:38
      Highlight Da kennt jemand seine Memes, well done ;-)
      6 0 Melden

«Das waren alles Unwahrheiten» – die Reaktionen zum Abstimmungssonntag

Der Abstimmungssonntag war ein voller Erfolg für die Bürgerlichen. Alle drei Vorlagen liefen in ihrem Sinne. Dementsprechend sind die Reaktionen.

Artikel lesen