Schweiz
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«Der Ferrari unter den Kampfjets»: Für Offiziere ist nur der Tarnkappenbomber gut genug

Die Kampfjets Rafale und Eurofighter sind zu alt für die Schweiz. Dies schreibt Divisionär a.D. Andreas Bölsterli, Chefredaktor der «Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitschrift» in einem Editorial.

Henry Habegger / Nordwestschweiz



Er galt bisher als Favorit im 8-Milliarden-Rennen um neue Schweizer Kampfflugzeuge. Die Franzosen, so die Einschätzung mancher Beobachter, standen mit ihrem Rafale-Kampfjet in der Poleposition. Weil das Flugzeug bewährt ist, aus einem Nachbarland kommt, und weil der zuständige Verteidigungsminister, der Romand Guy Parmelin, als Frankreich-Freund gilt.

Chancen rechnet sich ebenso der europäische Airbus-Konzern mit seinem Eurofighter aus. Auch dieser Jet kommt aus Nachbarländern, Deutschland ist dabei federführend. Und manch ein Politiker würde den Kampfjet-Kauf gerne als Trumpf in den schwierigen Verhandlungen mit der EU benutzen.

Durch solche Rechnungen machen hohe Offiziere nun einen dicken Strich. Geht es nach ihnen, kommen weder der Franzosen-Jet noch der Eurofighter für die Schweiz infrage.

epa05325776 The first two Dutch F-35C Lightning II joint striker fighter aircrafts enter the Dutch airspace at the North Sea, The Netherlands, 23 May 2016. The F-35 program is an international effort wherein the United States worked with eight partner nations, including the Netherlands, to design and develop the F-35.  EPA/ROBIN VAN LONKHUIJSEN

Einziger Jet der 5. Generation im Schweizer Rennen: Amerikanischer Tarnkappenbomber F-35 Bild: EPA/ANP

Flieger der 4. oder 5. Generation?

Andreas Bölsterli, Chefredaktor der von der Schweizer Offiziersgesellschaft herausgegebenen «Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitschrift» (ASMZ) und Divisionär im Ruhestand, erklärt im neusten Editorial: Rafale und Eurofighter seien zu alt, ihre Technologie nicht mehr auf dem neusten Stand.

Es gehe bei den geplanten Milliarden-Investitionen in die dritte Dimension «nicht nur um den Ersatz von Flugzeugen, sondern um die eigentliche Existenz der Luftwaffe und damit auch um das Gesamtsystem der Armee», so der Zweisternegeneral. «Bis zur Wirksamkeit dieser Investitionen wird sich die Technologie noch einmal verändern. Dann werden mindestens drei Flugzeugtypen, die heute im Gespräch sind, technologisch überholt sein.»

Für den ehemaligen Kommandanten der Territorialregion 2 steht fest: «Wenn soviel Geld eingesetzt wird, dann müssen Flugzeuge der 5. Generation und nicht der aktuellen und bereits überholten 4. Generation beschafft werden.»

Einen dieser fünf Kampfjets soll die Schweiz kaufen

Im Klartext heisst das: Die Schweiz muss den amerikanischen Tarnkappenbomber F-35 kaufen. Als einziges der fünf offiziell zur Debatte stehenden Flugzeuge gehört der Jet des Herstellers Lockheed Martin der modernen 5. Generation an.

Wie Divisionär Bölsterli auf Nachfrage sagt, kommt er zum Schluss, «dass der Eurofighter und der Rafale sicher nicht 5. Generation sind». Auch die anderen Jets nicht, die Verteidigungsminister Parmelin ins Auge fasst: Der Gripen E gilt als Generation 4+, der Super Hornet ebenfalls.

Baschi Duerr, Militaerdirektor Basel-Stadt, links verabschiedet Divisionaer Andreas Boelsterli, Kommandant der Ter Reg 2, rechts, im Rathaus in Basel am Dienstag, 26. Januar 2016. Beim Kommandantenempfang empfaengt der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt zusammen mit dem Regierungsrat des Kantons Basel Landschaft die Armeespitzen der Schweiz und die Heereseinheits- und Truppenkommandanten, welche mit den beiden Basel besonders verbunden sind. Angefuehrt werden die Kommandanten durch den Chef der Armee, Andre Blattmann sowie die Korpskommandanten Dominique Andrey (Kommandant Heer) und Aldo Schellenberg (Kommandant Luftwaffe). (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Andreas Bölsterli (r.), Divisionär Bild: KEYSTONE

Die Jets der 5. Generation inklusive ihrer Bewaffnung sind für Radare weniger sichtbar, sie sind multifunktional, besonders manövrierfähig und schnell und verfügen über höhere Kampfkraft, wie es etwa heisst. Die EU-Staaten haben derzeit keinen solchen Jet zu bieten. Sollte die Schweiz nach einer Alternative zum F-35 Ausschau halten wollen: Solche Kampfjets produzieren neben den USA allen voran die Chinesen (Chengdu J-20) und die Russen (Suchoj Su-57).

Der Vorstoss der Offiziere scheint gut eingebettet. US-Hersteller Lockheed Martin ist derzeit sehr präsent in der Schweiz, er hat bei Militär, Politik und Wirtschaft eine Charmeoffensive gestartet. Lobbyisten versuchen zu widerlegen, dass der F-35 für die Schweiz viel zu teuer ist. So sagte Viersternegeneral Gary North kürzlich, der Super-Jet solle bald «nur» noch 80 Millionen Dollar pro Stück kosten.

GSoA reibt sich die Hände

In den Augen von Lewin Lempert von der Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA) haben die Offiziere im Milliardengeschäft Kampfjetbeschaffung den Boden unter den Füssen verloren. «Der F-35 ist ein absoluter Luxusjet, ein Tarnkappenbomber, der sich nicht gut für luftpolizeiliche Dienste eignet und der sehr teuer ist. Man muss doch auch an die Finanzen denken!»

Aber Lempert und die GSoA wären nicht unglücklich, wenn Armee und Politik tatsächlich auf den Super-Jet setzen sollten: «Wenn die Typenwahl wirklich auf den F-35 fällt, zeigen die Militaristen ihr wahres Gesicht. Es geht ihnen nicht um eine vernünftige Lösung, sondern sie wollen immer das neueste und teuerste Flugzeug haben, den US-Ferrari unter den Kampfjets. Auf diese Volksabstimmung würden wir uns freuen.» (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zialo 23.12.2017 00:26
    Highlight Highlight Nicht unsichtbar UNHÖRBAR ist der ideale Kampfjet. Hohe Emissionen schaden dem Tourismus. Diese Opportunitätskosten gehörten für mich in die Abwägung. Ich bezweifle, dass der Grippen dann noch in der engeren Wahl käme.
  • Sir Konterbier 22.12.2017 17:05
    Highlight Highlight Ich frage mich manchmal wieso man immer die Gsoa zu Wort kommen lässt. Ich muss den Artikel gar nicht gelesen haben um zu wissen, was die dazu meinen. Es ist gut dass Leute aus dem linken Lager zu Wort kommen aber die Gsoa war bis jetzt wirklich noch nie ein Denkanstoss.
    • You will not be able to use your remote control. 23.12.2017 13:42
      Highlight Highlight Ohne den Artikel gelesen zu haben, ist klar, dass die GSoA die einzigen mit einer plausiblen Position sind.
  • matt george 22.12.2017 15:53
    Highlight Highlight Frag Deinen Aussendienstler, ob er den Skoda Octavia Kombi oder den Ferrari möchte. Und wundere Dich dann, dass der den Ferrari nimmt. Hauptsache, das teuerste Spielzeug...
    • _kokolorix 22.12.2017 18:28
      Highlight Highlight Also ich als Aussendienstler würde einen Subaru wollen. Ein Ferrari gibt beim ersten Schäumchen Schnee auf, ausserdem wer kauft etwas von einem Aussendienstler der mit einem sinnlosen Protzauto vorfährt?
      Dasselbe gilt wohl für den F35.
  • giroud 22.12.2017 14:45
    Highlight Highlight Praktischer wäre meiner Meinung nach eine riesige, ausfahrbare Panzerglaskuppel über der Schweiz. Ähnlich wie in modernen Stadien. So könnte man sich (per Volksabstimmung natürlich) zum Beispiel gegen schlechtes Wetter schützen, oder eben gegen eindringende Jets und sonstiges; man bräuchte nicht mal ein Radar bzw. Luftabwehrsystem.
  • TheMan 22.12.2017 14:21
    Highlight Highlight Also wir haben im Asylwesen ein Fass ohne Boden. Das zuhauf Leute anzieht, das kein Recht auf Asyl hätte hier in der Schweiz. Warum sollten wir nicht auch überteuerte Flugzeuge leisten. Ich weiss, die SP möchte eigentlich auch die Polizei abschafen, da wir mit der Kriminalität kein Problem haben. Das Verhüllungsverbot will die SP nicht, da sonst Ihre Chaoten sich nicht mehr Verhüllen darf. Und die JSVP idee, aus der Reitschule ein Bundesasylzentrum zu machen. Das findet die SP auch daneben. Doppelmoral. Und alles was vor allem eins macht. Geld kosten. Also warum keine Teure Jets zutun?
    • Globidobi 22.12.2017 17:12
      Highlight Highlight @TheMan Ist dieser Kommentar Ironie oder Ernst gemeint? Das Asylwesen ist kein Fass ohne Boden. Viele Asylzentren sind unterbesetzt und es werden immer weniger Anträge gestellt. Könnten Sie mir Mal die Initiative der SP zur Abschaffung der Polizei aufzeigen oder irgendein Antrsg zu deren Abschaffung. Betreffend der Kampfflugzeuge, welche für die Schweiz gar nicht so genannt werden sollten, da sie nie Angreifen und kämpfen sondern uns nur verteidigen. Einzige Aufgabe des Militärs. Und warum sollte die Reithalle nicht in ein Asylzentrum umgewandelt werden? Ich denke Sie kommen nicht aus Bern...
    • Globidobi 22.12.2017 17:15
      Highlight Highlight Die Reithalle ist ein Kulturgut der Stadt. Im Kino werden Low Budget Filme gezeogt, an den Wochenenden ist dies ein Treffpunkt für Jung und Junggebliebene, welcher am meisten Menschen in der Stadt anzieht und 365 Tage im Jahr eine friedliche Stimmung herrscht, ausser ein paar Pubertierende müssen ihren langweiligen Alltag aufpeppen.
    • Platon 22.12.2017 18:56
      Highlight Highlight @TheMan
      Ihr Kommentar enthält ja praktisach nur Falschaussagen. Am besten finde ich, wie sie von diesem Artikel, ohne irgend eine SP-Stellungnahme auf die SP kommen. Einfach nur hirnrissig! Gibt es sonst noch was, was sie an der SP aufregt?
      Ach und übrigens: Der F-35 ist rein schon aus Sicherheitspolitischen Gründen ein Lapsus, denn die USA behält einige Sicherheitsprotokolle für sich. Keine Ahnung wie sich die ach so freie und unabhängige Schweiz damit verteidigen soll. Es ist eifach ein Fakt, die Armeeclowns wollen einfach das größte und beste Spielzeug. Nichts von ihrer SP-Polemik!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 22.12.2017 14:18
    Highlight Highlight .
    User ImagePlay Icon
  • StealthPanda 22.12.2017 13:54
    Highlight Highlight F-35 und sobald mal mehr als 2 AMRAAM Raketen montiert werden gehts an die aussen Flügelpylonen und weg ist die Tarnfähigkeit
    • Christa Gli Chotzi 22.12.2017 14:23
      Highlight Highlight Wir könnten auch einfach behaupten unsere armee besitze 10 tarnkappenflugzeuge. Da diese sowieso auf keinem Radar zu sehen sind, würde unsere lüge nie auffliegen.
    • StealthPanda 22.12.2017 16:37
      Highlight Highlight 🤣 sorry ich muss den klugscheisser raushängen. Tarnflugzeuge sind sehr wohl auf dem Radar sichtbar nur ist ihre signatur kleiner. Z.b hat die F-22 Raptor die grösse eines volleyballs auf dem Radar. Dann kommt es noch darauf an auf welchem Band gesendet wird und noch dümmer die Russen haben Raketenabwehr Systeme die speziell daraus ausgelegt sind Tarnflugzeuge abzuschiessen. Ich bin immernoch für die Gripen perfekt geeignet für die Schweiz und aus Schweden das ebenfalls Neutral ist. Erwähntes system: SA-21 Growler. Vera-E ein passivradar das elektromagnetische Abstrahlung nutzt.
    • Christa Gli Chotzi 22.12.2017 19:24
      Highlight Highlight Dann könnten wir ja ein paar volleybälle auf di grenze legen, dann denken die Russen wir hätten diese F-22 raptor.
  • Neemoo 22.12.2017 13:42
    Highlight Highlight Kaufen wir doch jedem 2 Sterne General ein Flugi damit sie spielen können, vielleicht haben wir dann Ruhe...
    Ich finde es langsam lächerlich wie sich gewisse Militärs aufführen. Einen Tarnkappenbomber für die Schweiz....es ist Weihnachten und noch nicht Fasnacht.
  • meine senf 22.12.2017 13:18
    Highlight Highlight Das besten Flugzeuge für die Schweiz wären kunstvoll gefaltete A4-Blätter.

    Wenn es sein muss würde ich die Materialkosten für 10'000 Stück persönlich übernehmen.
    • Uranos 22.12.2017 15:40
      Highlight Highlight Macht etwa 80 Stutz
  • evand 22.12.2017 13:17
    Highlight Highlight Wieso nicht gleich den Millenniumfalken?
  • der_senf_istda 22.12.2017 12:47
    Highlight Highlight Übrigens: unsere Armee hat ja die Tendenz Kriegsmaterial zu verlegen. In dem Zusammenhang rate ich vom Kauf eines Tarnkappen-Flugi dringend ab...
    • Neemoo 22.12.2017 14:01
      Highlight Highlight Ich lach mich kaputt.
      Im WK hat eine Truppe tatsächlich mal einen Anhänger verloren...und man glaubt es nicht, ihn nicht wiedergefunden :D

    • Safag83 22.12.2017 17:00
      Highlight Highlight Uns hat Ende WK bei der Abgabe ein Duro gefehlt...stand zwei Wochen am Bhf Lauterbrunnen und keiner hats bemerkt! 😅🙈
    • _kokolorix 22.12.2017 18:34
      Highlight Highlight Es wurden tatsächlich bereits Schützenpanzer, Haubitzen und Kampfpanzer verloren. Von Kampfflugzeugen habe ich das zwar noch nie gehört, aber einmal ist das erste mal😂
  • flying kid 22.12.2017 12:45
    Highlight Highlight Wenn wir ehrlich sind und eine Luftwaffe wollen, dann kommt eigentlich nur der F-35 in Frage. In ganz Europa werden mit diesem Typ die alternden Flugzeuge ersetzt. Das Teil ist das Neuste vom Neuen und hätte die längste Lebensdauer. Zudem könnten neue Partnerschaften eigegangen werden betreffend Training und Ausbildung mit anderen Staaten in Europa. Leider ist er aber auch zu teuer.

    Ich wäre für die F/A-18 E/F, bekanntes System, zuverlässiges Flugzeug, Generation 4+ und würde für was die CH es braucht durchaus den Zweck erfüllen.
    • NotWhatYouExpect 22.12.2017 14:19
      Highlight Highlight Hm.... du hast wohl nie wirklich die Berichte zum F-35 gelesen was?

      Verzögerungen... Probleme... immer noch nicht einsatzbereit....
    • flying kid 22.12.2017 16:31
      Highlight Highlight Hmm, naja ich arbeite etwas in der Fliegerbranche und bin auch sonst zuemlich interessiert.
      Das Flugzeug ist in mehreren Staaten im Einsatz, bzw werden die Crews darauf geschult. Aber egal.
    • _kokolorix 22.12.2017 18:36
      Highlight Highlight Schon mal einen Blick auf die Betriebskosten geworfen? Die Lebensdauer ist nach der sehr kurzen Einsatzzeit kaum abzuschätzten. Aber immerhin wurde meines Wissens noch keiner abgeschossen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • der_senf_istda 22.12.2017 12:39
    Highlight Highlight Wenn wir das «Gesamtsystem der Armee» retten wollen, so müssen zuerst einmal diese Playmobil-Generäle wie dieser Bölsterli weg. Völlig den Bezug zur Realität verloren. Unsere Armee ist ja ohne Handy-Netz nicht einmal zur Kommunikation untereinander fähig, wollen sich aber einen Tarnkappenbomber kaufen...
    Wir brauchen lediglich Jets die Luftpolizei können, da tut's auch etwas günstiges oder Occasion. Für alles andere ist unser Armee gar nicht einsatzbereit.
    • skeeks 22.12.2017 16:37
      Highlight Highlight Die Schweizer Armee ist sehr wohl imstande, ohne das Handynetz zu kommunizieren. Dies sicherzustellen ist die Aufgabe der Führungsunterstützungsverbände.
    • _kokolorix 22.12.2017 18:41
      Highlight Highlight @skeeks
      Schon mal einen WK gemacht? Dann wüsstest du nämlich wies um die Kommunikationsfähigkeit der schweizer Armee bestellt ist. Das fängt damit an, dass Brigadiers blöde Leitartikel schreiben und hört bei der 15 jahre alten Batterie fürs SE 125 auf😄
  • zettie94 22.12.2017 12:29
    Highlight Highlight Für den Luftpolizeidienst würde rein von den Fähigkeiten her wohl sogar der Tiger noch ausreichen, der F/A-18 sowieso. Also wieso muss man die Kampfjets durch das absolute Spitzenmodell ablösen? Investiert das Geld in einen von den Fähigkeiten her etwa gleichwertigen Jet, der dafür im Unterhalt günstiger ist. Der Gripen sollte diese Anforderungen recht gut erfüllen.
  • Zap Brannigan 22.12.2017 12:14
    Highlight Highlight Es ist schliesslich Weihnachten. Meine Tochter wünscht sich ein Pony, mein Sohn eine Mondrakete und der Division a. D. neue Flugi.
  • Super 22.12.2017 11:54
    Highlight Highlight Die Tarnkappentechik ist praktisch nur Marketing. Sie macht das Flugzeug vor allem sehr viel teurer, aber nicht unsichtbar.

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/1999_F-117A_shootdown

    Play Icon

  • bibaboo 22.12.2017 11:48
    Highlight Highlight Es stellt sich die Frage, wieso wir nicht gerade der NATO beitreten, wenn wir uns ohnehin den Amis ausliefern.
  • Gubbe 22.12.2017 10:38
    Highlight Highlight Wer will noch mal, wer hat noch nicht?
    Ich wähle den Gripen (Greifer). Er ist den Kinderschuhen entwachsen, im Ankauf- und im Unterhalt bezahlbar. Einen unsichtbaren Flieger brauchen wir nicht. Ich denke nicht, dass die Schweiz ein anderes Land überfallen will. Dazu ist der Unsichtbare ja gemacht.
  • Herbert Anneler 22.12.2017 10:30
    Highlight Highlight F35: schlicht unbezahlbar! Wie ich vermute, soll der Weg deshalb Richtung Russland gehen, ich bin fasr sicher, dass dies die Idee von Hurter und seiner SVP-Kameraden ist. Ein Horror: Dann hat Putin alle Quell-Codes der Elektronik unserer Jets in den Händen - ohne seinen Willen werden wir keine einzige Turbine dieser Jets starten können. Dito beim F35: dort besitzt Trump den Zündschlüssel. Es gibt nur eines: einen europäischen Jet - (wenn übergaupt...)! Alles andere kommt für unser Macho-Top-Gun-Trüppchen nicht in die Tüte. Sie donnern schon jetzt immer wieder selbstverschuldet in Berggipfel.
    • flying kid 22.12.2017 12:39
      Highlight Highlight Leider habst du keine Ahnung. Russenjets wird es (leider) in der CH nie geben, wenn auch die Flugheuge aerodynamisch top sind. Nur schon betreffend Lärm werden sie bei weitem durchfallen. Dazu kommt dann noch, dass sie. Ich kompatibel sind um mit unseren Partnerluftwaffen zusammen zu arbeiten.
      Aber schön wäre es, eine Staffel Sukhois am Ch-Himmel zu haben.
    • Flughund 22.12.2017 15:47
      Highlight Highlight Lass es Herbert, ist definitiv nicht dein Fachgebiet.
    • Herbert Anneler 22.12.2017 16:57
      Highlight Highlight @ Flughund: Dein Post ist ein gei(l)er Absturz!
  • NoCapitalism 22.12.2017 10:18
    Highlight Highlight Also los, kaufen wir die russischen oder chinesischen tarnkappenjets.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 22.12.2017 10:46
      Highlight Highlight Die Kriegsindustrie braucht uns und schafft Arbeitsplätze!
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 23.12.2017 08:30
      Highlight Highlight Auch für Bestatter und Schreiner ;-)
      (Ironie off)
  • Mitsch 22.12.2017 10:18
    Highlight Highlight Oh ja, und dann noch 2 Flugzeugträger, 4 Zerstörer und 2-3 Atom U-Boote für den Zürichsee. Und wenn wir gleich dabei sind, wandeln wir den Flughafen Dübendorf ins Schweizer Pendant zur Area51 um. Und hab ich den Raketenschutzschild eigentlich schon erwähnt? Und Schwäne mit Lasern auf dem Rücken - zusammen mit Minen-Such-Eglis in den Seen...

    Wie Kinder im Süssigkeitenladen...
    • Makatitom 22.12.2017 10:57
      Highlight Highlight da fehlen aber noch die Uboote für den Boden-, den Bieler-, Neuneburger- und den Burgäschisee
    • Xi Jinping 22.12.2017 12:39
      Highlight Highlight Ihr vergesst den wichtigsten See...Vierwaldstättersee mit seiner Barrikade =)
    • Xi Jinping 22.12.2017 12:39
      Highlight Highlight Reduit ftw
    Weitere Antworten anzeigen
  • rönsger 22.12.2017 10:00
    Highlight Highlight Ihr habt es alle nicht begriffen: Für den Kauf des Tarnkappenbombers zu plädieren, ist ein brillianter Schachzug: Weil man dieses Gerät mit Radar ja nicht orten kann, ist er immer überall und nirgends. Und das wird unsere Feinde aus nah und fern aber sowas von abschrecken. Also gut gepokert: Hauptsache, er ist da, in den Köpfen all unserer Feinde - und wir müssen gar nichts kaufen. Und das eingesparte Geld geben wir der SRG - zwecks psychologischer Kriegsführung, das würde die neue Verfassung gemäss No-Billag-Initiative ja weiterhin zulassen.
    • reaper54 22.12.2017 10:22
      Highlight Highlight Jemand will B-2 Spirit oder F-117 Nighthawks Kaufen? Himmel Herrgott ja das ist übertrieben.
      Einen Mehrzweckjäher mit Tarnkappenfunktionen zu kaufen ist jedochdie Zukunft.
      Aber ja wenn man nicht einmal mit der Deutschen Sprache zurechtkommt und die richtigen Begriffe nicht kennt wiso diskutiert man dann mit? 🤔
    • EvilBetty 22.12.2017 10:45
      Highlight Highlight *Mehrzweckjäger, *jedoch die, *wieso

      Aber gross rumnölen von wegen Deutsche Sprach und so...

      Play Icon
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 22.12.2017 10:56
      Highlight Highlight reaper54: Seit wann ist Intelligenz von einer korrekten, deutschen Sprache abhängig?

      Und wenn du schon beim Anprangern bist: Nimm den Rotstift hervor und korrigiere erst mal deinen eigenen Post ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 22.12.2017 09:49
    Highlight Highlight Die Bedrohungsszenarien das Schweizer Luftraumes rechtfertigen keine grösseren Kampfjets. Eher Drohnen, eine verstärkte Boden-Luftabwehr, Drohnenabwehrsysteme, allenfalls sogar Raketenabwehrsysteme.
  • Max Dick 22.12.2017 09:35
    Highlight Highlight Und am Ende stellt sich dann heraus, dass der Gripen doch das beste gewesen wäre.
    • Obey 22.12.2017 13:13
      Highlight Highlight Natürlich wäre er das gewesen, da hat man x-Jahre und ein kleines Vermögen in die evaluation hineingesteckt. Der Punkt bleibt: das Volk will keine neuen Kampfjets und wird hoffentlich auch in Zukunft seinen Willen gegenüber unnötigen Rüstungsgüter- Beschaffungen deutlich zeigen.
    • Max Dick 22.12.2017 14:05
      Highlight Highlight Das Volk will keine neuen Kampfjets? Wer sagt das? Falls Sie Referenz auf 2014 nehmen: Da ging es explizit um den Gripen als Tiger-Ersatz, der mit 53% abgelehnt wurde.
    • Oberon 22.12.2017 16:55
      Highlight Highlight @Max Dick
      Das stimmt auch nicht ganz.

      Viele die ich kenne, mich eingeschlossen, haben gegen das Konzept abgestimmt.

      Frage jetzt nicht nach dem Konzept, genau das gab es dazumal und heute nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vanessa_2107 22.12.2017 09:19
    Highlight Highlight "Also i chume do jo gar nid druus", aber viele hier sagen, Fachexperten-Idioten sollten über dieses Thema urteilen. Werden aber nicht gerade diese Fachexperten eh immer das Non Plus Ultra wählen und behaupten, dass unser Land das auch benötigt? Die wollen ihre Spielzeuge.
  • Dominik Treier (1) 22.12.2017 09:14
    Highlight Highlight Hört mal es ist doch immer das Gleiche... Man wollte schon bei der letzten Anschaffung statt das Geeignete und Adäquate, das Neuste haben und hat deshalb statt einem wendigen Abfangjäger wie der F-16 einen für Flugzeugträger und weite offene Gebiete gebauten Jagdbomber (F/A18) gekauft...
    Mit Luftpolizei hat das wenig zu tun, sondern mit Kaltkriegsfantasien... Ein paar Boden-Luftraketen sollten ausreichen...
  • el_zimouni 22.12.2017 09:06
    Highlight Highlight Ich finde es schade, dass man Jets aus Russland und China kategorisch ausschliesst.. wäre mir persönlich lieber als die Kisten der Amis.
    • glüngi 22.12.2017 10:28
      Highlight Highlight voll weil die sind ja viel netter... niemand mag die USA, aber behaupten das man lieber mit china & russland arbeiten würde ist schwachsinn.
    • Posersalami 22.12.2017 14:18
      Highlight Highlight Die Russen und Chinesen würden uns kaum ibre neuste Technologie verkaufen. Die wissen ganz genau dass die NATO dann sofort alles wüsste.
  • Caturix 22.12.2017 08:58
    Highlight Highlight Man muss den nehmen, der uns am billigstem kommt. Im Kauf und im Unterhalt. Alles andere brauchen wir nicht und ist überdimensioniert.
    • Flughund 22.12.2017 15:51
      Highlight Highlight Das wäre dann der Gripen.
    • _kokolorix 22.12.2017 19:08
      Highlight Highlight Das wäre dann keiner!
  • Der Rückbauer 22.12.2017 08:43
    Highlight Highlight Kauft man US-Flugzeuge, können die Amis auf einen Knopf drücken und die Flugzeuge bleiben am Boden. Auch während der Bürozeiten. - Nur Israel hat eine eigene Software entwickelt. Der Schweiz traue ich das nicht zu. Also: Hände weg von US-Flugzeugen! Und dann noch das Modernste vom Modernen. Das ist, wie wenn ein Ferrari als Alpfahrzeug dienen soll.
  • Alfadas 22.12.2017 08:42
    Highlight Highlight Nur ein kleiner Hinweis; Div A. Bölsterli der oben zitiert wird, ist seit 2 Jahren im Ruhestand und somit a.D.
    Und er spricht wohl kaum für alle höheren Stabsoffiziere der Armee.

    Welcher Fliegertyp es werden soll, sollen die Herren der Luftwaffe entscheiden, sie sind schliesslich die "Fachidioten" und wohl kaum das CH Volk.
    • @schurt3r 22.12.2017 08:57
      Highlight Highlight Danke, habs ergänzt.
    • Alfadas 22.12.2017 09:02
      Highlight Highlight Merci :)
    • Zap Brannigan 22.12.2017 12:05
      Highlight Highlight Wenn sie ihre neuen Flugi selbst bezahlen, dürfen sie kaufen was sie wollen.
      Solange das CH Volk aber für die Bubenträume der Luftwaffenoffiziere bezahlen muss, haben wir mindestens beim Preis auch ein Wörtchen mitzureden. Schliesslich hat das Volk immer recht, sagt sonst genau die Partei, die nun ein paar Milliarden am Volk vorbei ausgeben will.
  • Olaf! 22.12.2017 08:33
    Highlight Highlight Es ist Weihnachten. Wünschen kann man sich alles..
  • x4253 22.12.2017 08:30
    Highlight Highlight F-35 der Ferrari der Lüfte.. Auch nur was die kosten anbelangen.

    Der Rafale ist schneller (Mach 2 vs Mach 1,6) hat eine bessere Steigfähigkeit (300m/s vs 230m/s), hat niedrigete Betriebskosten (ca 28000 USD/h vs 43200 USD/h)

    Vom Gripen sprechen wir jetzt besser nicht, denn dessen Betriebskosten sind irgendwo bei 8000 USD/Stunde (bei gleichen Flugleistungen wie die Rafale. Nur kostet der Gripen einen Bruchteil des F-35.

    Ferrari der Lüfte, lol.
    Höchstens SUV der Lüfte.
    • Posersalami 22.12.2017 14:21
      Highlight Highlight Die F-35 kann man nicht mit einer Raffale oder Eufi vergleichen da ein ganz neues Level an Integration der Sensoren. Das kann zZ wohl wirklich nur der Ami auf dem Niveau. Resultate bei Red Flag zB aprechen da Bände mit weit überlegenem Kill-Ratio gegenü er F-15 oder F-16.

      Vergleiche auf Datenblättern sind wenig hilfreich. Dennoch ist die f35 natürlich maximaler Overkill für uns.
  • Midnight 22.12.2017 08:21
    Highlight Highlight Also im Moment wäre mir ein europäischer Flieger 1000 Mal lieber als irgendein amerikanisches Modell. So wie sich die USA zur Zeit aufführt haben die unser Geld einfach nicht verdient!
    • Zeit_Genosse 22.12.2017 14:35
      Highlight Highlight Mit dieser Logik können sie schon heute auf z.B. Google, Apple, Facebook, Whatsapp, Instagram, Snapchat, Amazon, Netflix, Disney, uber, und viele mehr verzichten. Sie haben es in der Hand.

      Ein Unterschied zwischen der US-Administration und den privaten US-Unternehmen und der US Bevölkerung würde ich schon machen. Denn wenn wir nur nach dem Bundesrat als Schweizer beurteilt würden, wäre die Beurteilung der Schweiz womöglich auch eine andere als wenn man die CH gesamthaft erfasst.
    • Midnight 23.12.2017 07:25
      Highlight Highlight Nur: All die besagten Unternehmen sind NICHT Teil der Rüstungsindustrie und ironischerweise ist es die US-Technologiebranche, die im Moment eben die Werte am meisten verteidigt, für die die Amis im Ausland angeblich Krieg führen.

      Welches Interesse sollte die Schweiz also haben, in diesen kriegstreibenden Moloch zu investieren? Ist nicht eben dieser am Ende vielleicht der Grund, weshalb wir überhaupt Kampfjets haben müssen? Oder welche Nation durchquert sonst noch unbewilligt unseren Luftraum?

      Und ja, das Image eines Landes wird massgeblich durch seine politischen Führer beeinflusst.
  • DailyGuy 22.12.2017 08:18
    Highlight Highlight Kleine Frage: Wieso müssen alle Flugzeuge vom selben Typ sein? Ich verstehe, dass so die Wartungs- und Schulungskosten tief gehalten werden können, aber es scheint mir trotzdem unwirtschaftlich. Es werden ja auch nicht alle im Militär zu Grenadieren ausgebildet, nur so damit man sie dann hat. Wieso nicht eine Flotte von 10 F35 und dann der Rest (glaube sind dann noch 20-30 Flugzeuge, oder?) ein kostengünstigeres Modell? Also ich frage seriös, will nicht klugscheissern.
    • Max Dick 22.12.2017 09:37
      Highlight Highlight Viel günstiger alles vom selben Typen einzukaufen. grösser die Bestellmenge, desto günstiger das Einzelstück. Kommen noch Ausbildung (vom Pilot bis zu dem, der das Ding reinigt), Anpassung der Geräte, etc. hinzu.
  • Walter Röhrich 22.12.2017 08:15
    Highlight Highlight Auch ein Herr Bölsterli kann sich zu Weihnachten wünschen was er will. Kinder wünschen sich Pferde, Hunde usw. zu Weihnachten und Herr Bölsterli wünscht sich eben ein paar F35. Unter dem Baum liegen dann ein Plüsch-Pferd, ein Plüsch-Hund und ein Modell-F35 zum selber zusammenkleben.
  • Telomerase 22.12.2017 08:15
    Highlight Highlight Und das letzte Mal haben sie über Papierflieger gemotzt
    ¯\_(ツ)_/¯
  • Z&Z 22.12.2017 08:08
    Highlight Highlight Ich begreife immer noch nicht, warum kein Modell aus Russland im Rennen ist. Wenn man F-35 ins Rennen schicken will, dann auch entsprechende Versionen aus Russland. Ich kenne mich da bei den Preisen nicht aus, aber ich kann mir vorstellen, die sind auch etwas günstiger zu bekommen. Kann mir mal jemand plausibel erklären, warum das kein Thema ist? (Ohne Emotionsgemimi bitte) Weiters würde mich auch interessieren, ob die Russen ihre Kampfjets in fremden Ländern auch per Knopfdruck deaktivieren können, wie die Amis. Weiss da jemand etwas verlässliches?
    • wololowarlord 22.12.2017 09:01
      Highlight Highlight Sicher bin ich mir nicht, aber ich glaube das hat mit der software zu tun die bei den russen anscheinend auf kyrillisch ist-
    • Dominik Treier (1) 22.12.2017 09:03
      Highlight Highlight Da kommt mir doch gleich ein sehr passendes Zitat in den Sinn XD: "Amerikanische Technik, Russische Technik, das Zeug kommt doch alles aus Taiwan!
    • TheClansman 22.12.2017 09:05
      Highlight Highlight Laut Aussagen eines Oberst i Gst sind Russische Jets kein Thema, weil sie nicht in unsere bestehenden Systeme integriert werden können. Somit müssten auch z.B. Radarstationen, Equipment der Flugverkehrsleiter etc. durch Russisches Material ersetzt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • blaubar 22.12.2017 08:06
    Highlight Highlight Mich dünkt, drei Pilatusporter würden völlig ausreichen um die Gleitschirmler beim WEF zu vertreiben.
    • blaubar 22.12.2017 13:32
      Highlight Highlight oh doch, ich werde mitentscheiden, wir leben hier nicht in Saudiarabien. Ich habe auch schon beim Gripen mitentschieden.
      Wir könnten die gesamte Flotte in die AHV investieren (-3 Pilatusporter und 10 Gameboys).
  • fcsg 22.12.2017 08:05
    Highlight Highlight Ich will aber lieber den Lamborghini unter den Flugis...

    Ich bin grundsätzlich für einen Flugzeugkauf. Aber wenn es nur darum geht den neusten, schönsten, schnellsten und eindruckvollsten Jet zu haben anstatt den geeigneten und vernünftig bezahlbaren für unser Einsatzgebiet, dann habe ich dafür null Verständnis.
  • TheDude10 22.12.2017 08:01
    Highlight Highlight Wir brauchen keine Flugzeuge.
    Für die Luftpolizeiliche angelenheiten bezüglich ziviler Flugzeuge reichen Pilatus Propellermaschinen wie sie im Nahen Osten aufgerüstet wurden.
    Lieber der AHV ein geschenk machen.
    • Randreeh 22.12.2017 09:23
      Highlight Highlight Also das stelle ich mir doch noch komisch vor, wie du mit einem maximal 685 km/h schnellen Flugzeug ein Scramble durchführen willst, um anschliessend ein Strahlgetriebenes Flugzeug mit ~900 km/h aufholen und kontrollieren möchtest.
    • Flughund 22.12.2017 09:26
      Highlight Highlight Aha, Jets abfangen mit Propellermaschinen. Da spricht der Aviatik-Experte.
    • Homunkoloss 22.12.2017 10:02
      Highlight Highlight Leider nicht. Am einfachsten einmal die Geschwindigkeit einer PC-21 mit der eines Standart Flugzeuges wie einem A320 vergleichen. A320 ca 820km/h vs PC-21Höchstgeschwindigkeit im Horizontalflug von 685km/h. Wenn die 21 jetzt zuerst noch Steigen muss....
      Angenomen die 320 ändert den Kurs nie wirst du in der Luft erreichen aber immer noch nicht mithalten. Auch kann die 320 einfach auf 12130 m steigen und die 21 bleibt bei 11580m stehen. (Alle Zahlen aus Wikipedia) Die 21 ist ein cooles Flugzeug aber kein Polizeiflugzeug.
  • Theor 22.12.2017 07:55
    Highlight Highlight Da wir Schweizer generell das Iphone X-Volk sind, ist diese Forderung wenig überraschend. Der typische Schweizer will bei einer Neuanschaffung immer das modernste und teuerste, da es ein Statussymbol für ihn ist. Dass er am Ende gar nicht damit umgehen kann und 85 % der Funktionen verlumpen, ist dann Nebensache.

    Oder fragt mal meine Mutter, wieso ihr neuer Subaru eine Rückfahrkamera brauchte, wo sie sich immernoch beim entsprechenden Manöver wunderbar umdreht und flucht, wie schwierig das in ihrem Alter doch sei. 😂
  • Gummibär 22.12.2017 07:54
    Highlight Highlight Frage: Ist der Schweiz jemals aus veraltetem Fluggerät ein Nachteil erwachsen ?
    Frage: Braucht es zum Schutz des Schweizer Luftraums zwischen Genève und Romishorn Tarnkappenjäger ?
    Frage: Müssen wir ausgerechnet eine Rüstungsindustrie und ein Land mit Aufträgen bedienen, welche uns den Irak-Krieg und damit den Nährboden für ISIL beschert haben ?
    Frage: ist es uns wohl in einem Kundenkreis zusammen mit Saudiarabien, Aegypten, UAE und anderen Vorreitern
    schweizerischen Demokratieverständnisses.
    • AllknowingP 22.12.2017 08:16
      Highlight Highlight Auf alle deine Fragen ist die Antwort Simpel:

      NEIN !
    • Midnight 22.12.2017 08:28
      Highlight Highlight Frage 1: Ja, weil die Wartungskosten ins unermessliche steigen.

      Frage 2: Nope!

      Frage 3: Bin ganz deiner Meinung. Nehmt lieber ein europäisches Modell!

      Frage 4: Der war gut. Allerdigs sind das sowieso Kunden von uns. Aber so weit muss man gar nicht denken, denn das Demokratieverständnis der USA ist auch mehr als fragwürdig...
    • Olaf! 22.12.2017 08:38
      Highlight Highlight "Frage: ist es uns wohl in einem Kundenkreis zusammen mit Saudiarabien, Aegypten, UAE und anderen Vorreitern
      schweizerischen Demokratieverständnisses.
      " Finde es auch eine Schnapsidee, aber das ist ja nicht wirklich ein ernst gemeintes Argument oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 22.12.2017 07:35
    Highlight Highlight lasst doch einfach die armasuisse und andere entsprechende experten ihre arbeit machen. dies gilt für nicht beteiligte offiziere wie auch für die medien. ein solcher entscheid ist deutlich komplexer als neuer =besser. man braucht ein flugzeug, das für unsere zwecke geeignet ist und das ist nicht automatisch "das modernste". auch die lebensdauer ist entscheidend (eurofighter gerade mal 2000h!).
  • Jein 22.12.2017 07:29
    Highlight Highlight Vielleicht kann man ein paar Occassion-F35 von den Italiern oder Niederländern abkaufen, die bereuen es schon lange je darin investiert zu haben.

    Mal davon abgesehen dass die F35 als multipurpose Fighter im Luftpolizeidienst enttäuscht, verstehe ich nicht weshalb Offiziere das im Vergleich zu Rafale etc. mehr als doppelt so teure Flugzeug bevorzugen, dann aber gleichzeitig schon bei 4. Generation Flugzeugen darüber klagen dass nur eine geringe Stückzahl gekauft werden kann.
  • azoui 22.12.2017 07:28
    Highlight Highlight Das die Herren etwas tolles wollen, kann ich verstehen. Ich kaufe mir schliesslich auch nur Highend Smartphones.
    Aber für was braucht die Schweiz einen Bomber? Was wollen wir bombardieren, die deutsch Enklave in der nähe von Schafhausen?
    • reaper54 22.12.2017 08:05
      Highlight Highlight Jeder der Aufgefürten Jets ist ein Mehrzweckkampfflugzeug. Es kann also Grundsätzlich jeder für Luft-Luft oder Luft-Boden eingesetzt werden.
    • Midnight 22.12.2017 08:29
      Highlight Highlight Ich glaube, die Armee sucht nur einen Vorwand um ihr Budget weiter aufzustocken. 🙈
    • MaskedGaijin 22.12.2017 08:57
      Highlight Highlight Brüssel!
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 22.12.2017 07:28
    Highlight Highlight Die Armee will es richtig machen und einen Jet einkaufen welcher existiert, kampferprobt ist und bei der Auslieferung nicht veraltet sein wird. Das ist der richtige Weg.
    • AllknowingP 22.12.2017 08:20
      Highlight Highlight Die Armee lügt das Volk an. Kein Kampfjet der Welt schützt den einfachen Bürger (Wie denn ?!?) Ausserdem, hätte Parmelin dann die Eier einen Schiessbefehl in der stark bewohnten Schweiz zu geben ? Ich denke nein. Für dieses Geld gibt es 1 Million bessere Optionen. (Zumal unsere LW mit Tiger und FA/18 für ihre lumpigen Zwecke mehr als genügend ausgerüstet ist)
    • Midnight 22.12.2017 08:39
      Highlight Highlight Und weshalb genau muss es ausgerechnet ein amerikanischer Jet sein? Da haben doch die Deutschen, die Franzosen und die Schweden nichts dafür, wenn sich die Schweiz so lange Zeit lässt, bis alle europäischen Flieger "veraltet" sind.
      Oder steckt da ein System dahinter?

      Wenn die Armee wirklich etwas neues und innovatives will, soll sie mit dem Geld Raumschiffe kaufen. Die würden den Einsatzzweck mindestens so gut erfüllen, wie es ein Tarnkappenbomber bei 42'000 km2-Fläche tut.

      Oder man wählt den innovativsten Weg überhaupt und verzichtet komplett auf diese lächerliche Kriegsmaschinerie!
    • reaper54 22.12.2017 08:52
      Highlight Highlight Es ist das Gesamtpaket Armee, welches den Staat schützt. Wenn man alles auf den einfachen Bürger runterbricht müsste man sehr viel abschaffen/verändern.
      Und um Parmelin bei dieser Frage einzuschätzen kenn ich ihn zu wenig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dieBied 22.12.2017 07:25
    Highlight Highlight Ja genau; es sollen nicht nur am Volk vorbei für viel zu viele Milliarden neue Jets gekauft werden, nein, es müssen auch noch die teuersten sein, und dann will man auch noch die amerikanische Wirtschaft unterstützen, statt bei unseren Nachbarn einzukaufen... Bravo!
  • pamayer 22.12.2017 07:22
    Highlight Highlight Wo kann ich für die GSoA unterschreiben??
    • TheDude10 22.12.2017 07:56
      Highlight Highlight Willst du beitreten?
    • MacB 22.12.2017 08:21
      Highlight Highlight Opportunisten, obwohl sie diesmal mit der Aussage sogar recht haben.

      Es wird jede noch so kleine Chance genutzt, um für die Abschaffung der Armee zu plädieren. Das ist realitätsfremd, so sicher ist die Welt leider noch nicht.
    • TheDude10 22.12.2017 09:56
      Highlight Highlight @MacB Das ist ja das Problem. Die Welt ist nicht wirklich unsicherer. Nur die Bedrohung hat sich verschoben. Unsere Armee ist ein Witz, wenn es um die alten Bedrohungen geht (auch durch das Milizsystem geschuldet). Wenn es um die Neuen Bedrohungen geht nützen Infanterie, Panzer und Jets wenig. Zumal ich unserer Miliz nicht mein Leben anvertrauen würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rectangular Circle 22.12.2017 07:19
    Highlight Highlight Als Flugzeugfan finde ich den F-35 sehr cool. Aber ich denke trotzdem, dass er für die Schweiz nicht nötig ist.
    • blaubar 22.12.2017 08:07
      Highlight Highlight Auch diese anspruchsvollen Piloten sind nicht nötig für die Schweiz.
    • redeye70 22.12.2017 08:39
      Highlight Highlight Zudem wird die F-35 auch in den USA von Avistikexperten stark kritisiert. Ausser der sehr niedrigen Radarsilhouette bringt diese pseudo-eierlegende Wollmilchsau nur Abstriche bei allen zugedachten Rollen. Für die Luftpolizeiaufgaben reicht ein G4-Jet alleweil. Für eine ernsthafte Luftverteidigung wäre ein modernes, flächendeckendes Luftabwehrsystem mit mobilen und stationären raketengestützen Systemen besser geeignet. Für Aufklärung und Luftunterstützung der Infanterie eignen sich Drohnen auch viel besser.
  • Lukas Brunner 22.12.2017 07:13
    Highlight Highlight Was die Armee hier vergisst: Wir brauchen keine Ferraris. Schon gar keine Tarn-Flugzeuge. Bei der Beschreibung der Flugzeuge (in der Bildstrecke) wäre eigentlich der Gripen-Jet perfekt für unsere Armee und für unsere Wetterverhältnisse.
    • Eine_win_ig 22.12.2017 07:42
      Highlight Highlight War er schon beim ersten Mal, da er von den evaluierten Kapfjets über den mit Abstand besten Radar verfügte. Nur wurde damald eben sch... kommuniziert.
      Hoffe jetzt, dass es dieses Mal nicht wieder so läuft.
  • Chääschueche 22.12.2017 07:09
    Highlight Highlight Mein Gott. Man sieht einfach, dass diese Herren keine Ahnung haben.
    Wer was auf sich hält kauft ein Schiff der Sovereign Klasse.

    Die Bewaffnung ist um einiges besser (U.A. Quantentorpedos und 12 Phaserbänke!!!!) als bei den komischen Dingern oben. Des weiteren schaffen die Dinger ja nicht einmal Warp 1 🙄
    User Image
    • Theor 22.12.2017 07:51
      Highlight Highlight In dem Fall wäre ich doch besser Flugzeugsoldat geworden. 🤔
    • Z&Z 22.12.2017 08:06
      Highlight Highlight @Chääschueche Auf keinen Fall, nicht in unserer kleinen Schweiz. Da brauchen wir ein adäquates Schiffchen. Ich bin eher für Defiant-Class.
    • kupus@kombajn 22.12.2017 08:11
      Highlight Highlight Wie schon Michael Herbig festgestellt hat, ist Warp 1 und schneller völliger Blödsinn.

      Im dunklen Weltall schneller fliegen als das Licht des eigenen Scheinwerfers = Blindflug!
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