Schweiz

Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Asylsuchender bei Polizeieinsatz in Brissago TI getötet

In der Tessiner Grenzgemeinde Brissago hat ein Polizist während eines Einsatzes in der Nacht einen Asylsuchenden erschossen. Der Mann war mit zwei Messern bewaffnet. Dem Einsatz war ein Streit vorausgegangen.

07.10.17, 09:09 07.10.17, 11:33

Die Polizei wurde kurz vor 2 Uhr nachts wegen einer Auseinandersetzung unter mehreren Personen alarmiert, wie die Kantonspolizei Tessin und die Tessiner Staatsanwaltschaft mitteilten. Mehrere Polizisten begleiteten zwei Asylsuchende in ein Gebäude, wo sich ihnen eine «noch nicht geklärte» Situation bot.

Laut den Behörden stürmte daraufhin ein dritter Asylsuchender auf die beiden Asylbewerber, welche die Polizisten begleiteten, ein. Der Mann fuchtelte mit zwei Messern herum. Einer der Polizisten feuerte mit seiner Pistole auf den Angreifer, dies zum Schutz aller Anwesenden, «schliesslich ist es hier um Menschenleben gegangen», erklärt Stefano Ganettoni von der Tessiner Kantonspolizei im Gespräch mit watson.

Die Kugel verletzte den Asylsuchenden so schwer, dass er noch vor Ort verstarb. Die anderen Beteiligten wurden nicht verletzt.

In dem Gebäude sind gemäss Auskunft der Kantonspolizei rund ein Dutzend Asylsuchende untergebracht. Es steht direkt neben dem Rathaus von Brissago.

Weitere Informationen zum Einsatz und zu den involvierten Personen gab es zunächst nicht. Wie Saverio Snider, der Sprecher der Tessiner Staatsanwaltschaft, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte, müssen nun erst die Beteiligten befragt werden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet. (dwi/viw/sda)

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • pedrinho 07.10.2017 16:00
    Highlight Seltsame kommentare, nach dem wenigen bekannten, gehe ich aber davon aus, dass der beamte kaum seine waffe mit der absicht zu toeten verwendet hatte. Ich sehe eher, er hat sich massiv bedroht gefuehlt, musste sich und die anderen beteiligten schuetzen und hat IMO das einzig richtige gemacht indem er auf den koerper des angreiffers gezielt und getroffen hatte.

    Alles andere ist wie bereits mehrfach bemerkt "hollywood".
    25 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.10.2017 15:19
    Highlight Wir waren ja alle nicht dabei.

    Aber was auffällt, ist,

    dass es einerseits immer heisst, die Polizisten würden an der Waffe und für Extremsituationen ausgebildet,

    und wenn mal was passiert heisst es, man könne in einer Extremsituation nicht richtig reagieren und auf kurze Distanz ein Bein zu treffen sei extrem schwierig und deshalb ein (panik)Schuss auf den Torso völlig normal.

    ... Wenn letzeres Zutrifft, dann könnte man diese "Ausbildung an der Waffe und für Extremsituationen" einfach einsparen. Kommt ja schlussendlich eh aufs selbe raus. ... Oder doch nicht ganz?
    2 63 Melden
    • ands 07.10.2017 15:40
      Highlight Nicht-Ausgebildete haben in einem Raum mit Einsatzdistanzen um die 2 bis maximal 5 Meter noch nicht mal die Waffe aus dem Holster, ehe sie erstochen werden. Man stellt sich das immer so einfach vor. Aber mit der Pistole zu treffen ist nicht so einfach wie es in Filmen aussieht.
      42 1 Melden
    • RatioRegat 07.10.2017 17:06
      Highlight Selbst für gut ausgebildete Personen ist es sehr schwierig das Bein einer sich bewegenden Person zu treffen. Darüber hinaus ist zu beachten, dass eine Kugel die den Angreifer verfehlt nicht ungefährlich ist, da sie direkt oder indirekt, also als Querschläger, Unbeteiligte verletzen kann. Selbst bei einem Treffer besteht je nach Art der verwendeten Munition die Gefahr eines Durchschusses, die bei einem Treffer im Torso insgesamt geringer Ausfällt als bei einem Treffer im Bein.
      17 0 Melden
    • 4kant 08.10.2017 11:53
      Highlight Man kann nicht genug betonen, dass es sehr auf die Details der Umstände ankommt, wie ands bereits andeutete. Und es ist absolut richtig, dass eine Pistole auf Distanzen von 12-15 m einem Messer nicht unbedingt überlegen ist. Diese Strecke kann man im Sprint innert 1.5 Sek. zurücklegen. Nicht alle Polizsten können innert 1.5 Sek. die Pistole ziehen, zielen und ein sich im Zickzack bewegendes Ziel sicher treffen, so dass nicht Unbeteiligte verletzt werden, oder umkommen.
      Hier kann man nicht einen Treffer in's Bein erwarten. Und selbst wenn doch: dann kann er immer noch verbluten und sterben.
      5 0 Melden
  • Ardi_Bacardi 07.10.2017 13:33
    Highlight Solche Situationen sind in den USA Tagesgeschäft. In den Kommentarspalten Urteilen die Leute als wären sie dabei gewesen und der Asylsuchende wurde zurecht getötet. Diese Entwicklung ist gefährlich. Zudem man von den Ereignissen in den USA bescheid weiss.
    Es geht immer mehr menschlichkeit verloren und das in einem Land mit so einem Wohlstand.
    31 98 Melden
    • Rumbel the Sumbel 07.10.2017 14:09
      Highlight Würdest du auch von Menschlichkeit sprechen, wenn der Polizist nicht reagiert hätte und stattdessen er oder ein anderer Asylbewerber niedergestochen worden wäre? Ich gebe dir aber recht, wer nicht dabei war, kann nicht beurteilen, wie sowas ablaufen hätte sollen und was sie alles besser gemacht hätten!
      37 2 Melden
    • ZH27 07.10.2017 14:55
      Highlight Ach ja, genau. Wenn jemand mit einem Messer vor einem Polizisten rumfuchtelt, sollte sich dieser am besten gleich ins Messer stürtzen oder was? Der Polizist hat vermutlich richtig gehandelt, aber dazu wird es sicherlich eine interne Untersuchung geben.
      35 2 Melden
    • Lumpirr01 07.10.2017 16:03
      Highlight @Ardi: Was meist Du mit: "Diese Entwicklung ist gefährlich"? Dass man Polizisten angreift, die nur ihr Drecksarbeit machen müssen? Das mit dem in die Beine schiessen war immer schon ein Märchen, welches bestenfalls noch in Krimis vorkommt. Auf die Beine zielen, wird schon lange nicht mehr geübt. So haben die Zielfiguren im Schiesskeller der KAPO AG in der Telli Aarau gar keine Beine mehr.
      @ZH27: Richtig. Jeder Treffer führt zu einer gerichtlichen Untersuchung. Wird dabei festgestellt, dass den Umständen entsprechend richtig gehandelt wurde, wird das Verfahren eingestellt.
      15 1 Melden
    • Datsyuk 08.10.2017 16:14
      Highlight In der Schweiz gibt es ja eben nicht gehäuft solche Vorfälle. Ich kann die Hysterie nicht nachvollziehen.
      Letztlich ist es tragisch, dass ein Mensch sterben musste. Hätte der Polizist aber nicht reagiert, hätte er seine Aufgabe - das Schützen des Lebens der angegriffenen Personen - nicht wahrgenommen. Das ist ganz einfach Notwehr, ausgeführt durch die Polizei.
      5 0 Melden
  • AJACIED 07.10.2017 12:57
    Highlight Äää könnte Mann nicht einfach mal ins Bein schiessen anstatt jemanden umbringen🤔??
    Messer hin oder her!
    26 134 Melden
    • walsi 07.10.2017 13:52
      Highlight Nein kann man nicht, wenn du die beine nicht triffst trifft er dafür dich mit dem Messer. Fünf oder zehn Meter Abstand sind rasch überwunden.
      102 11 Melden
    • Anded 07.10.2017 14:10
      Highlight Man hat ihn nicht umgebracht. Man hat seinen potentiell tötlichen Messerangriff gestoppt. Was seinen eigenen Tod zur folge hatte.
      Das sind bruchteile von Sekunden. Ob es eine Alternative gegeben hätte, ist fraglich. Aber nicht ausgeschlossen. Beinschuss ist sicher keine Option und existiert nur im Fernsehen.
      43 2 Melden
    • Bijouxly 07.10.2017 14:22
      Highlight Mach es besser, ehrlich... Der Polizist hat sicher nicht gedacht "oh das ist ein Asylbewerber, dem schiesse ich in die Brust". Er hat in einer Stresssituation richtig gehandelt.
      38 2 Melden
    • Neruda 07.10.2017 14:52
      Highlight Die Polizisten sind zwar trainiert, aber wenn man dann auf einen Menschen anstatt auf eine Tafel schiessen musst, so was kannst du nicht trainieren. Und wenn du dann noch auf die Beine zu zielen versuchst, triffst du garantiert nicht. Darum wird auf den Körper gezielt.
      19 2 Melden
    • Roman h 07.10.2017 15:23
      Highlight 1. Zielen ist schwer vor allem wenn man nur wenige Sekunden Zeit hat und der andere sich bewegt.
      2. Das bein kann sehr stark bluten, ein Schuss ins bein kann schnell zum verbluten führen.
      3. Steht im Bericht nicht wo der asylsuchende getroffen wurde.
      Ist also möglich h das er am bein getroffen wurde und dann aufgrund des Blut verlustes starb.
      10 1 Melden
  • 4kant 07.10.2017 11:13
    Highlight Welchem Zweck dient das Gebäude, wohin die Polizisten die zwei Asylanten hineinbegleiteten? Und weshalb kann sich in diesem Gebäude ein mit Messern bewaffneter Asylant aufhalten?
    Mir scheint, es gab eine Lücke im Sicherheitsdispositiv.
    Wie dem auch sei, so wie hier geschildert, handelten die Polizeibeamten absolut korrekt.
    77 107 Melden
    • TheBean 07.10.2017 12:41
      Highlight Vermutlich handelt es sich um die Asylunterkunft. In dieser hat es meines Wissens auch eine Küche, und zu einer Küche gehören auch Messer.

      Taser hätte es auch getan.
      21 52 Melden
    • MarZ 07.10.2017 12:50
      Highlight Dann willst du eine Sicherheitskontrolle à la Flughafen an jeder Asylunterkunft bezahlen?
      38 4 Melden
    • Morph 07.10.2017 12:55
      Highlight Ich vermute es dient der Unterbringung von Asylbewerbern... Und ist kein Gefängnis. Also sind die Leute auf sich alleine gestellt, weil ABSOLUT NIEMAND im Asylbereich Geld ausgeben will für Rund um die Uhr Betreuung z. B. Oder das zu Lasten der Gemeinde selbst geht...
      14 23 Melden
    • Corto Maltese 07.10.2017 14:36
      Highlight Es gibt Gemeinde die sogar mit den Asylanten Geld verdienen. Das ist der Fall, wenn die Ausgaben kleiner sind als die Zuschüsse vom Bund und Kanton. Das ist in meiner Gemeinde der Fall.
      4 2 Melden
    • Froggr 07.10.2017 15:28
      Highlight Einen Messerangriff mit einem Taser stoppen? Wenn du das schaffst ohne dabei verletzt zu werden: Hut ab. Die Schweizer Polizei hat keine schiessenden Taser wie in den USA..
      9 2 Melden
    • Morph 07.10.2017 18:08
      Highlight @Corto Maltese. Deine Gemeinde hat wahrscheinlich die ORS Service AG beauftragt... Die ist bekannt dafür, das absolute Minimum für die Unterbringung auszugeben. Das Personal ist oft überlastet, erkennt in solchen Fällen oft auch die Anzeichen, die zu so einer Tat vorausgehen nicht.
      0 1 Melden
    • 4kant 08.10.2017 11:11
      Highlight @MarZ
      Nein, es braucht keine Sicherheitskontrolle à la Flughafen. Es reichen regelmässige Inspektionen der Personen und ihrer Aufenthaltsräume, um intolerable und illegale Gegenstände und Substanzen aufzuspüren und zu konfiszieren.
      Das ist z. B. in Internaten und Rekrutenschulen üblich, aber auch an Fussballmatches und Konzerten. Die Hausregeln verbieten da ja auch den Besitz gefährlicher und unerwünschter Gegenstände.
      Ich bin davon ausgegangen, dass das für Asylheime mindestens ebenso streng gehandabt wird. Ich scheine mich zu täuschen, oder dem Täter gelang die Umgehung der Kontrollen.
      0 3 Melden
    • Morph 08.10.2017 12:03
      Highlight @4kant: In Asylstrukturen wird von den Leuten selbst gekocht. Ein Brot -, Fleisch - oder sonstiges Hackmesser kann in jedem Migros gekauft werden...
      2 0 Melden
    • 4kant 08.10.2017 15:58
      Highlight @Morph
      Schön. Dann hatte ich eine falsche Vorstellung von den Zuständen in einem Asylantenheim.
      0 0 Melden
  • Devito Obrad 07.10.2017 11:09
    Highlight Aber, werden die nicht geschult, um sie Kampf unfahig zu machen, nicht gleich zu liquidieren???
    33 242 Melden
    • Raembe 07.10.2017 11:15
      Highlight Abwarten bis man mehr Fakten hat, vorher ist alles urteilen fehl am Platz.
      185 6 Melden
    • andrew1 07.10.2017 11:42
      Highlight Grundsatzfrage: ist ein polizist dazu verpflichtet sein leben zu riskieren um jenes des angreifers zu schützen?
      86 6 Melden
    • Onkl0r 07.10.2017 11:58
      Highlight Geh mal schiessen du Schlaumeier.. vlt. merkst du dann wie schwer es sein kann ein Ziel unter Stress zu treffen, geschweige denn eine bestimmte Stelle (Hüfte, Bein). 🤔
      70 6 Melden
    • Nuka Cola 07.10.2017 12:19
      Highlight Irgdndwie haben virle Menschen das Gefühl, man kann mit einer Waffe garantiert nicht tödliche und garantiert tödliche Schüsse abfeuern.

      Was viele offenbar nicht checken, jeder Schuss ist potentiell tödlich, man kan nur die Wahrscheinlichkeit beeinflussen, sie komplett nehmen kann man aber nicht.
      62 2 Melden
    • fandustic 07.10.2017 12:43
      Highlight Sie sollten weniger Fernseh schauen....
      36 2 Melden
    • MarZ 07.10.2017 12:51
      Highlight Mit einer Pistole zielt man auf die Körpermitte.
      44 4 Melden
    • Habicht 07.10.2017 13:09
      Highlight Wie macht man jemanden mit zwei Messern kampfunfähig? Alà TV auf den Arm schiessen kannst eu vergessen, selbst die Beine sind extrem schwer zu treffen wenn sich die Person bewegt auch wird ein Beinschuss die Person nicht aufhalten.
      50 2 Melden
    • andrew1 07.10.2017 14:14
      Highlight Schon mal pistole geschossen? Damit man auf 20 meter genau auf ein stehendes ziel feuern kann und gut trifft braucht man locker 5 sec Vorbereitungszeit. Ist sehr schwierig. Geht nicht so einfach wie in games oder filmen
      18 0 Melden
    • DonDude 07.10.2017 14:37
      Highlight Auch mit Bein-, Arm-, Torsotreffer kann man weiterrennen und sein Opfer abstechen.
      Selbst Deformationsmunition ist kein Garrant um einen Täter sofort zu stoppen.
      Entweder du tötest ihn oder er tötet dich. Ein Messer ist absolut tödlich!
      Wer einen Polizisten mit einem Messer angreifft, hat nichts anderes verdient, als von dieser Welt auszuscheiden.
      20 0 Melden
    • 4kant 08.10.2017 12:10
      Highlight @DonDude
      Absolut einverstanden. Nur eine Kleinigkeit stört mich. Es sollte heissen:

      "Wer einen _Menschen_ mit einem Messer angreift, hat nichts anderes verdient, als von dieser Welt auszuscheiden."

      Es spielt keine Rolle, ob der Angegriffene Polizist ist.

      Ich habe das Gefühl, dass der Angriff nicht der Polizei galt, sondern den beiden Asylanten, die sie begleiteten. Die Polizei rettete vermutlich den beiden Aslyanten das Leben.
      4 0 Melden
  • Baba 07.10.2017 11:00
    Highlight Was für eine Tragödie, aber (sofern das alles wie beschrieben abgelaufen ist), hat der Getötete die Aktion wirklich provoziert.

    Gibt es denn keine Möglichkeit, einen Menschen mit einem Schuss zB in die Beine zu stoppen, ohne ihn direkt lebensgefährlich zu verletzen? Werden solche Situationen in der Polizeischule gelehrt und später im Dienst auch weiter trainiert?

    Das sind ernsthafte Fragen und keine versteckte Kritik am Polizisten, der den letztlich tödlichen Schuss abgegeben hat! Ich bin überzeugt, für den Beamten ist dieses Ereignis ganz furchtbar.
    59 134 Melden
    • The Origin Gra 07.10.2017 11:36
      Highlight Wer sagt den, das der Polizist nicht auf das Bein geschossen hat und dabei die Beinschlagader getroffen hat? Wird die durchtrennt, geht sehr schnell sehr viel Blut verloren.

      Wir Wissen (noch) nicht, was passiert ist.
      Das wird eine Untersuchung zeigen müssen.

      Klar ist nur, wenn jemand mit einem Messer auf einem losgeht, ist das Stress pur. In der Situation auf ein sich eventuell schnell Bewegendes Bein zu schiessen ist sehr schwer.

      Darum sollte man auch nicht unbedingt Bewaffnet auf Polizisten zugehen.
      47 3 Melden
    • Jaing 07.10.2017 12:02
      Highlight Nein, eine solche Möglichkeit gibt es nicht .
      24 3 Melden
    • Eine_win_ig 07.10.2017 12:06
      Highlight Baba: leider nein. Pistolenschiessen sieht nur in Filmen einfach aus. Mit der Pistole ziehlt man auf den Oberkörper um die höchste Treffsicherheit zu haben. Ein Schuss auf irgendwelche Extremitäten ist nicht garantiert ein Treffer, da die anvisierte Person sich ja auch noch bewegt. Hoffe, konnte helfen.
      37 4 Melden
    • Maragia 07.10.2017 12:13
      Highlight Wenn jemand bewaffnet auf dich zurennt, bleibt keine Zeit zu versuchen auf dessen Beine zu schiessen. Das ist extrem schwierig. Darum wird direkt auf den Oberkörper gezielt!
      32 2 Melden
    • Nuka Cola 07.10.2017 12:15
      Highlight Ich nehm mal an, das im Gebäude drin, der Angreifer keine 10 Meter entfernt gewesen sein dürfte. Ob nun 5 oder 20 ist sekundär. Das Ding ist, es war sicherlich keine zeitverschafebde Distanz da, so dass nicht sauber gezielt werden konnte. Und dann muss man auvh novh bedenken, dass auch ein Schuss ins Bein tödlich sein kann (Arterie) und auf kurz Distanzen die Wucht nicht zu unterschätzen sein dürfte, und er vielleicht nicht mal durch die Kugel selbst, sondern vielleicht durch seine eigenen Knochensplitter ein Blutgefäss aufgerissen wurde.

      21 2 Melden
    • StealthPanda 07.10.2017 12:23
      Highlight Ich gehe regelmäßig Pistolen schießen und ich kann dir sagen. Es ist verdammt schwer ein 9mm grosses Geschoss in ein 20cm Ziel(Bein) zu treffen dass sich auch noch bewegt. Im Film können Sie dies aber in der Wirklichkeit muss auf ein Ziel geschossen werden das man auch treffen kann(Analog zum Militärdienst). Zudem besteht eine erhebliche Gefährdung unbeteiligter durch Abpraller wenn das Ziel nicht getroffen wird.
      30 2 Melden
    • Eric Lang 07.10.2017 12:31
      Highlight In der Realität funktioniert halt nicht alles wie im Hollywood Film.
      Aber Du darfst gerne mal versuchen, einem Angreifer ins Knie zu schiessen, während er mit zwei Messern bewaffnet auf Dich zu stürmt!
      Also was denkst Du, wo ist deine Überlenbenschance grösser, Schussversuche in Richtung Bein oder auf den Torso?!
      29 2 Melden
    • Joe924 07.10.2017 12:41
      Highlight Ich hab mich das auch gefragt und diverse Videos zu solchen Situationen angeschaut. Teilweise waren die mit einem Messer bewaffneten 10m weg vom Cop mit gezogener Waffe, trotz etwa 8-10 Schuss aufs Ziel konnte der noch vordringen, teilweise musste der Cop sogar noch ein paar Schritte zurück machen während der Schussabgabe.
      22 1 Melden
    • Joe924 07.10.2017 12:43
      Highlight Dazu kommt, in so einer Situation der Stressfaktor und ein bewegliches Ziel. Ist der Täter noch unter Drogeneinfluss spührt er keinen Schmerz.
      Man stelle sich das noch vor in einem engen Raum, der Angreifer in unmittelbarer Nähe. Dann auf die Beine schiessen?
      22 1 Melden
    • Karl Müller 07.10.2017 13:05
      Highlight @Baba: Nein, sowas ist in einer Sitation wie der geschilderten nicht vorgesehen.

      Bei einem sich bewegenden Angreifer mit einer tödlichen Waffe schiesst man dorthin, wo man ihn am ehesten trifft und stoppt. Das ist in den Rumpf.

      In einer Situation, in der man noch Zeit hätte, Zielübungen auf hin-und-herschwingende Arme und Beine zu machen und erst mal zu gucken was es bewirkt, dürfte in der Regel gar nicht erst geschossen werden.
      24 1 Melden
    • Habicht 07.10.2017 13:14
      Highlight @Baba das Bein triffst du nicht wenn sich die Person bewegt, weiter wird es die Person in den meisten Fällenauch nicht aufhalten.
      Stell dir weiter mal vor der Polizist schiesst auf das Bein und die Kugel streift nur, hinten steht noch jemand und der wird getroffen...
      Es gibt auch die Regel, dass ein bewaffneter Messerkämpfer dir bis auf 7m überlegen ist bzw. dich erwischen wird egal ob du ihn auch triffst oder nicht.
      21 1 Melden
    • Ardi_Bacardi 07.10.2017 13:24
      Highlight Verstehe diese Blitze nun wirklich nicht. Super Kommentar!
      4 12 Melden
    • Yolo 07.10.2017 13:39
      Highlight Sowas kommt von zu viel Action-Filme schauen. Auch ein Schuss ins Bein oder in die Arme kann tödlich enden, wenn eine lebenswichtige Arterie getroffen wird.
      15 2 Melden
    • Chefs United 07.10.2017 14:26
      Highlight Wieso blitzt ihr alle und keiner gibt Antwort?!
      Soweit mir bekannt dürfen sie nur schießen wenn ein Schuss oder lebensgefährlicher Angriff mit einer anderen Waffe vorausgeht. Gegen andere oder auch einen selbst gerichtet. Es gibt gewisse Richtlinien je nach Waffe. Außerdem werden sie angewiesen auf nicht lebenserhaltende Organe zu schießen sofern kein Sprengstoff oder Schusswaffen im Spiel sind. Kenne nur deutsche Polizisten, denke aber die Schweizer Ausbildung ist nicht weit davon entfernt.
      1 16 Melden
    • Baba 07.10.2017 14:34
      Highlight Ich danke all denen ganz herzlich, die meine ernst gemeinte und in keiner Weise despektierlich formulierte Frage ernsthaft und höflich beantwortet haben 👍.

      Für all die Blitzer (wofür eigentlich?) und jene, die meinen mich aufgrund meiner Frage dumm anmachen zu müssen: Ich mag weder Actionfilme, noch schaue ich jeden Krimi und glaube, so sei das (Polizei-)Leben, noch habe ich zu dem Vorfall eine "Analyse" abgegeben 😠.

      Allen zusammen ein schönes Wochenende.
      10 4 Melden
    • The Origin Gra 07.10.2017 16:12
      Highlight Schönes Weekend Baba 🤗
      6 2 Melden
    • Eine_win_ig 07.10.2017 22:47
      Highlight Chefs: es hat X Kommentare drunter; es erklären alle Kommentare das Selbe; wenn du sie gelesen hättest, wüsstest du, dass Pomizisten auf "center mass" - also auf die grösstmögliche, vorhandene Fläche - schiessen. Leider befinden sich da alle Organe. Die Gründe, wieso dahin gezielt wird, wiederhole ich nocht mehr, siehe oben. Aber zu glauben, dass jemand in einer Stresssituation noch auf "nicht lebenserhaltende Organe" zielt oder zielen kann, tönt absurd nach Paragraphenschimmel...
      Baba: Gniess z Weekend!
      4 1 Melden
    • Chefs United 08.10.2017 13:43
      Highlight Als ich die Frage gelesen habe und kommentiert habe, war keine Antwort vorhanden, aber 70 Blitze. Gebe Dir absolut recht, habe mich nicht optimal ausgedrückt. In einer Situation in der der Angreifer nur Meter entfernt ist, ist es unmöglich zu zielen oder abzuwägen. Und wie oben bereits geschrieben, wer schon mal geschossen hat, weiss wie schwer es ist gezielt zu treffen. Die deutschen Bullen werden aber wirklich so ausgebildet.
      2 0 Melden
    • Eine_win_ig 08.10.2017 15:47
      Highlight Interessant, wusste ich nicht :)
      Im Wachtdiensttest der Armee (so ein 100% Auswendiglerntest) ist die korrekte Antwort auf die Frage "Wohin schiessen Sie wenn jemand flüchtet" auch "In die Beine".... Treffen wird man so nie etwas, aber immerhin ist es politisch korrekt und vertretbar...
      1 1 Melden
    • Chefs United 08.10.2017 17:15
      Highlight Da hat mir mein Schwager erzählt, auf flüchtende dürfen Sie grundsätzlich nicht schießen. Ausser es besteht eine unmittelbare Gefahr. Was immer das heißt. Die Gefahr vor Querschlägern wird häufig in den Vordergrund gestellt.
      0 1 Melden
  • Dr.Bogyman 07.10.2017 10:31
    Highlight Wieso urteilen die Menschen hier voreilig diesen Zwischenfall. Niemand von uns war dort oder kennt die Personen noch kennt man die Situation.

    Ich bin weder auf der Seite der Polizei noch auf der Seite des angeblichen Angreifers. Diese Situation ist mit Abstand zu betrachten.

    Bei allem respekt Watson aber solche Beiträge sind auch unnötig.
    31 60 Melden
  • andrew1 07.10.2017 09:48
    Highlight Da war er wohl auch etwas selbst schuld. Mein mitleid hält sich in engen Grenzen.
    241 33 Melden
  • häfi der Spinat 07.10.2017 09:43
    Highlight Ich bin froh, nicht Polizist sein zu müssen.
    An ihnen bleibt die Drecksarbeit hängen.
    269 22 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 10:21
      Highlight Der Polizist, der geschossen hat, kommt jetzt dann vor Gericht und muss froh sein, wenn ihm seine berufliche und private Zukunft nicht versaut wird.
      128 29 Melden
    • Dr.Bogyman 07.10.2017 10:23
      Highlight Die haben ihren Job selbst ausgewählt...
      57 190 Melden
    • Raembe 07.10.2017 11:31
      Highlight Trotzdem Pun, von diesem Moment träumt Niemand.
      28 3 Melden
    • Nuka Cola 07.10.2017 12:10
      Highlight @BigPun, ja, nur konnte vor 40 Jahren keiner wissen, das es in Zukunft immer mehr solche Fälle geben würde.
      25 8 Melden
    • Maragia 07.10.2017 12:14
      Highlight @bigpun nach dir bräuchte es auch keine Polizei sondern eine Scharia-Wache oder?
      39 9 Melden
    • ubu 07.10.2017 13:03
      Highlight Natürlich kommt er vor Gericht, Wölfli. Und das Gericht wird den Fall mit der nötigen Sorgfalt untersuchen. In meinen Kreisen sagt man dem "Rechtsstaat". Wär's Dir lieber, es gäbe nach der Tötung eines Menschen keine gerichtliche Untersuchung?
      19 5 Melden
    • 4kant 08.10.2017 12:18
      Highlight @ubu
      Es kommt vielleicht noch nicht einmal zur Anklage, weil der Fall möglicherweise ganz klar ein Fall von berechtiger Notwehr war.
      Und wenn es zur Anklage kommt, dann könnte das Verfahren auch eingestellt werden, weil klar ist, dass niemand verurteilt werden muss, bzw. kann.
      Es gibt und braucht nicht für jede Tötung eines Menschen einen Richterspruch. So sieht es unser Rechtsstaat vor.
      3 0 Melden
    • ubu 08.10.2017 15:25
      Highlight @4kant. Oh, dann danke für die Nachhilfe! Von Leuten die mehr wissen, lasse ich mich immer gerne korrigieren. :-)
      0 2 Melden
  • Nuka Cola 07.10.2017 09:42
    Highlight Tragisch.

    Aber wenn sich die sich die Situation wirklich so abgespielt hat, wüsste ich nicht, was der Polizist anders hätte machen können oder sollen.

    242 12 Melden
    • real oz 07.10.2017 11:45
      Highlight ein beinschuss hätts auch getan...
      1 69 Melden
    • TheBean 07.10.2017 12:42
      Highlight Taser?
      2 53 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.10.2017 13:20
      Highlight ... Du und 201 Herzli wüssten nicht, was der Polizist anders hätte machen sollen.


      Beinschuss oder in die Schultern.
      Teaser (oder sind die Polizisten in der Schweiz nicht mit Teaser ausgerüstet?).
      Karatetritt in den Brustkorb oder die Hüften (nur für trainierte Polizisten; nicht für Donut-Schugger).
      Oder Schlagstock auf die Nuss, reicht auch.

      Schusswaffe auf Brust oder Kopf brauchts eigentlich nur, wenn der Angreifer selber mit einer Schusswaffe kommt.

      Und ja: «schliesslich ist es hier um Menschenleben gegangen»
      5 67 Melden
    • Wald Gänger 07.10.2017 14:22
      Highlight Benot: Du hast weder eine Ahnung von Waffen noch von Selbstverteidigung, oder?
      19 0 Melden
    • SemperFi 07.10.2017 14:59
      Highlight @Benot: Wenn man, wie Sie, offensichtlich von einer Sache absolut keine Ahnung hat, sollte man das Kommentieren lassen, um sich nicht unsäglich zu blamieren. "Karatetritt in die Brust, Schlagstock auf die Nuss" so redet nur eine Coachpotato, die zu viel fernsieht.
      21 0 Melden
    • fandustic 07.10.2017 15:02
      Highlight @Benot: Dein Kommentar zeugt leider von grosser Ahnungslosigkeit....aber vom Sofa aus kann ja jeder was behaupten.
      14 0 Melden
    • Roman h 07.10.2017 15:33
      Highlight @Benot
      Hatten sie schon mal eine Waffe in der Hand und damit geschossen?
      Nein sie schauen nur zu viele Filme.
      Karatetritt ist schon mal eine unglaublich dumme Aussage auch beim Schlagstock ist das Risiko selber zu sterben zu hoch.
      Ein Scharfschütze liegt am Boden und achtet auf seine Atmung.
      Er nimmt sich sehr viel Zeit und hat eine Waffe mit der man sehr gut zielen kann.
      Der Polizist hat eine Waffe mit der man nicht so gut zielen kann und er hat auch nur ein paar sek. Zeit.
      Auch hat sich der Gegner bewegt.
      In die Schulter
      Da trifft man eher die Brust.
      Bein = verbluten
      9 1 Melden
  • pun 07.10.2017 09:22
    Highlight What a wasted life...
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