Schweiz

Ein Wisent gilt als ein sehr friedliches Tier. Nun soll in der Schweiz eine Herde ausgewildert werden.  Bild: Wikicommon

Wisente sollen in der Schweiz ausgewildert werden – Landwirte wehren sich

01.11.17, 09:18 01.11.17, 17:52

Der Wisent ist ein majestätisches Tier. Ein Tier, vor dem man schon nur wegen seiner Grösse und seinen Hörnern Respekt hat. Ein ausgewachsener Bulle kann über 800 Kilogramm schwer werden und eine Widerristhöhe von über 1,80 Meter erreichen. Damit gilt der europäische Bison, wie der Wisent auch genannt wird, als grösstes und schwerstes Landsäugetier in Europa

Seine Grösse und sein Gewicht dürfen aber nicht über eines hinwegtäuschen: Der Wisent gilt als sehr friedliches Tier. Das beweist die Herde von 20 Tieren, die in Deutschland seit 2013 in freier Wildbahn lebt. Bis auf beschädigte Bäume gab es bislang keine Probleme.

Nun planen auch Schweizer Naturschützer, den Wisent wieder auszuwildern. Geht es nach ihnen, wird im Naturpark Thal im Kanton Solothurn eine Testherde mit 20 Tieren in die Freiheit entlassen. Es wäre eine Rückkehr. Bis ins späte Mittelalter lebten Wisente in den Wäldern der Nordwestschweiz. 

Der Biologe Darius Weber führt die «Gruppe Wisent» an. Er ist überzeugt, das Projekt würde gelingen: «Es gibt erstens eine Waldbesitzerin, die mitmacht. Zweitens einen Bauern, der seinen Hof ins Zentrum des Geschehens stellen will. Und drittens eine Gemeinde, die uns wohlgesinnt ist», sagt er gegenüber SRF. 

Auf einem 100 Hektaren grossen Areal sollen die Tiere zuerst an ihre neue Freiheit gewöhnt werden. Geht alles gut, werden sie nach Ablauf der Testphase endgültig in die Freiheit entlassen. 

Die Ängste der Landwirte

Das Projekt passt nicht allen. Bei einigen weckt es Ängste, wie bei Edgar Kupper. «Wir Bauern wirtschaften hier oben sehr naturnah, und wir stemmen uns nicht grundsätzlich gegen Neues», sagt der Landwirt aus Laupersdorf. «Hingegen sind wir kritisch bei der Ansiedlung weiterer Exoten, die bei uns schon lange nicht mehr heimisch sind.»

Die Landwirte befürchten, dass die Wisente in ihre Kulturen einbrechen und sie beschädigen. Für ein Tier, das bis zu einer Tonne wiegen könne, sei ein Zaun kein Hindernis. 

Auch bei ihnen habe es am Anfang viele diffuse Ängste gegeben, sagt Bernd Führmann. Der Bürgermeister der deutschen Stadt Bad Berleburg hat sieben Jahre Erfahrung mit einem Wisent-Projekt. Die Ängste seien verflogen, wie eine Umfrage zeige: «Die übergrosse Mehrheit der Menschen akzeptiert die Wisente nicht nur, sondern will sie in der Region behalten», sagt er in einem Interview mit der «Solothurner Zeitung». (fvo)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • SVRN5774 01.11.2017 21:11
    Highlight Darf man die dann auch jagen? Das wäre nämlich toll. So könnte ich wenigstens meine Familie ernähren.
    6 19 Melden
  • Copernicus 01.11.2017 16:35
    Highlight Die ersten Wisente wurden 1952 in Polen ausgewildert, mittlerweile leben dort sehr viele Herden. In Deutschland wurde anfangs Oktober ein Wisent abgeschossen, was eine Welle der Empörung auslöste. Wenn dann sollte sich die Schweiz Polen als Beispiel nehmen, schon nur aufgrund der Flora & Fauna die kaum ein europäisches Land aufweist!
    14 5 Melden
    • RETO1 01.11.2017 21:11
      Highlight Polen ist riesig und relativ dünn besiedelt
      11 3 Melden
  • Thinktank 01.11.2017 15:23
    Highlight Die Schweiz ist ein Stadtstaat mit viel zu wenig Platz. Solche Tiere gehören ins Alpendisneyland Graubünden und nicht ins Mittelland, wo sie plötzlich auf der Strasse stehen.
    13 50 Melden
    • Raembe 01.11.2017 17:36
      Highlight Wir haben Platz für 8mio Menschen aber nicht für 20 kuhverwandte Tiere? C'mon.....
      31 4 Melden
    • Datsyuk 01.11.2017 18:24
      Highlight Ach, willst du den Artikel nicht verstehen?
      13 2 Melden
    • RETO1 01.11.2017 21:12
      Highlight im bündnerland gibt's dann im Fall auch Strassen
      7 3 Melden
  • Rabbi Jussuf 01.11.2017 14:47
    Highlight Als nächsten Schritt möchte ich Mammuts und Säbelzahntiger auswildern. Sind ja schliesslich auch keine Exoten.
    22 93 Melden
    • Bav 01.11.2017 15:39
      Highlight Wäre wirklich schön! Mammuts fehlen übrigens unserem Ökosystem. Die natürlichen Lichtungen mit extrem hoher Biodiversität sind deshalb viel seltener als sie es eigentlich sein könnten.
      33 1 Melden
    • Fabio74 01.11.2017 16:28
      Highlight Manchmal wünsch ich mir mehr Hirn in diesem Land
      41 4 Melden
    • SemperFi 02.11.2017 13:00
      Highlight @Fabio74: Leider kann man Hirn nicht auswildern. :-)
      4 0 Melden
  • MacB 01.11.2017 14:41
    Highlight Ich bin für eine Wiederansiedlung. Fairerweise muss man aber auch anführen, dass in DE viel mehr Fläche zur Verfügung steht. Ob hier wirklich genug Platz ist, frage ich mich schon auch. Bei Bergtieren wie Bär oder Wolf ist die "Kollisionsgefahr" mit dem Mensch nicht so hoch wie im Flachland, das mit Strassen und Siedlungsgebieten stark durchzogen ist. Ich habe Zweifel aber versuchen würde ich es!
    34 6 Melden
  • Sharkdiver 01.11.2017 14:38
    Highlight Im Parc Jura vaudois hätte es doch platz
    14 2 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 01.11.2017 14:27
    Highlight Wie schmecken die eigentlich? So wie Bison?
    44 9 Melden
    • Knety 01.11.2017 16:07
      Highlight Bald werden wir es wissen.
      23 1 Melden
  • Takapuna 01.11.2017 13:12
    Highlight Wenn man die Bevölkerungsdichte vergleicht zwischen der Zeit als es die Tiere noch in freier Wildbahn gab und heute, frage ich mich, ob es wirklich noch Platz für die Ansiedelung von ausgestorbenen/ausgerotteten Tieren hat.
    28 39 Melden
    • Fabio74 01.11.2017 16:29
      Highlight Ausgerottetete Tiere dürfte schwierig sein. Ansonsten, warum beansprucht der Mensch das Land? Mit welchem Recht?
      23 8 Melden
    • derlange 01.11.2017 21:11
      Highlight Hui, warum wohl? Wo willst du denn die 8 mio Einwohner Unterbringen? Wie willst du sie ernähren?
      Wir können auch eine Obergrenze einführen: z.b max 6 mio Menschen
      Doch wer sagt wer bleiben darf und wer nicht?
      Wie sieht deine Umsetzungsstrategie konkret aus? Ich bin gespannt!
      5 4 Melden
  • Matthias Ott 01.11.2017 13:07
    Highlight Die massiven Waldschäden, die die Tiere in Deutschland machen, werden natürlich wieder nur in einem Nebensatz erwähnt... Ist es wirklich sinnvoll, diese hier längst ausgestorbene Riesen in der dicht besiedelten Schweiz auszusetzen und dafür noch mehr Holz und landwirtschaftliche Produkte zu importieren? Oder wäre es ev. doch ökologisch und ökonomisch sinnvoller, das Geld in die Erhaltung von gerade so bedrohten, aber halt unspektakulären Arten zu stecken, die bei uns noch vorkommen?
    27 52 Melden
    • Raembe 01.11.2017 17:40
      Highlight Wieso müssen wir wegen Waldschäden Holz und landwirtschafftliche Produkte importieren? Diese Tiere leben ja in Freiheit..
      6 2 Melden
    • Troxi 01.11.2017 21:08
      Highlight Wildschweine machen in meinen Augen die grösseren Schäden, da sind mir geknickte, zerkratzte Bäume lieber als neu gewältzte Äcker und Schlammteiche von Wildschweinen.
      8 2 Melden
  • Holla die Waldfee 01.11.2017 13:03
    Highlight Bauer Kupper soll doch bitte mal die Bedeutung des Wortes "Exot" nachschlagen! Es ist kein Synonym für "Ausgerottet".
    67 7 Melden
  • Gustav.s 01.11.2017 13:02
    Highlight Ja die überwiegende Mehrheit ist begeistert und die geschädigten ignoriert man. Kenn ich.
    25 75 Melden
    • fcsg 01.11.2017 13:11
      Highlight Wer ist denn geschädigt? Die Erfahrungen aus Deutschland zeigen ja, dass es keine Probleme gibt bis auf ein paar beschädigte Bäume. Ich glaube mit ein paar beschädigten Bäumen können wir leben, wenn wir im Gegenzug zur Erhaltung einer fast ausgerotteten Tierart beitragen.
      35 9 Melden
    • Bijouxly 01.11.2017 22:29
      Highlight Jain DE hat es aber einiges mehr Platz. Es ist bei uns im Flachland kaum möglich, eine grosse Fläche ohne Landwirtschaftsland zu finden. Wenn SIE sich davon nicht gestört fühlen, heisst das nicht, dass man es anderen aufzwingen muss. Ich wollte die auch nicht auf meinem Land, ausgerottet hin oder her.
      2 5 Melden
    • fcsg 02.11.2017 03:09
      Highlight @Bijouxly
      Genau Deutschland ist eine komplett unüberbaute grüne Wüste. Bad Berleburg hat eine vergleichbare Bevölkerungsdichte wie Thal in Solothurn.
      Mit der gleichen Argumemtation kann man so ziemlich jede Tierart ausrotten. Wer braucht schon Wildtiere, die bringen ja nicht einmal Subventionen. Wenn die Bauern schon vom Steuerzahler finanziert werden, dürfen sie auch zur Biodiversität austragen!
      2 1 Melden
  • Skeletor82 01.11.2017 12:40
    Highlight Tolles Tier, toller Kanton, hoffentlich klappt‘s!
    40 7 Melden
  • Thom Mulder 01.11.2017 12:23
    Highlight Ja wenn es um Ängste geht sind wir Schweizer die Grössten. Ich werde jedenfalls viel lieber diese schönen Wisente auf den Weiden sehen als die hässlichen Schweizer Kühe.
    44 40 Melden
    • Raembe 01.11.2017 17:41
      Highlight Auch Kühe sind schöne und faszinierende Tiere, nur haben wir uns an sie gewöhnt.
      13 1 Melden
    • RETO1 01.11.2017 21:15
      Highlight du bist tierisch rassistisch
      9 2 Melden
    • Bijouxly 01.11.2017 22:31
      Highlight Die Kuh bringt im Endeffekt viel mehr. Aber die ist halt nicht ausgerottet, also hat auch niemand Mitleid..
      2 4 Melden
    • demokrit 02.11.2017 11:28
      Highlight Du weisst aber schon, was ein Nutztier ist? Natürlich wird ein Nutztier nicht ausgerottet und nur sein Stammvater. Schönes radikalkapitalistisches Verwertungsdenken...
      3 0 Melden
  • 4kant 01.11.2017 12:22
    Highlight Ich melde mich freiwillig zum Abschuss der überzähligen Tiere. Ich mach das mit Pfeil und Bogen, wie meine Urahnen. Fände ich ganz passend.
    Auf den 100 Hektaren können nur wenige Dutzend Tiere leben. Es wird dabei zu zahlreichen Konflikten kommen mit der ortsansässigen Bevölkerung. Denn der Naturpark Thal in Solothurn ist ziemlich dicht besiedelt und stark landwirtschaftlich genutzt. Gut möglich, dass dass eins um's andere Wisent unversehens in ein Vollmantelgeschoss hineinrennt.
    20 78 Melden
    • Datsyuk 01.11.2017 14:13
      Highlight Konflikte gibt's wegen Leuten wie dir. Behält deinen Hass bitte für dich.
      46 13 Melden
    • Bijouxly 01.11.2017 22:31
      Highlight Welchen Hass?
      5 8 Melden
    • SemperFi 02.11.2017 13:04
      Highlight @Bijouxly: Präventiv schon mit dem Abschuss von geschützen Tieren zu drohen, ist in meinen Augen Hass.
      7 1 Melden
    • 4kant 02.11.2017 15:31
      Highlight @SemperFi
      Wie kannst Du voraussetzen, dass der Bestand nicht kontrolliert werden muss, auch mit Abschüssen?
      Sollen todkranke und verletzte Tiere einfach in tage- oder wochenlanger Agonie verrecken müssen?
      Du verstehst offenbar rein gar nichts von der Hege und Pflege von Tieren und von Hass noch viel weniger.
      4 4 Melden
    • SemperFi 02.11.2017 16:33
      Highlight @4kant: Na Sie sind ja ein lustiger Troll. Offensichtlich haben Sie Null Ahnung von der Materie, aber spucken hier grosse Töne. Da schreiben Sie, möchten (verbotenerweise) mit Pfeil und Bogen überzählige Tiere abschiessen und dann plappern Sie etwas von Vollmantelgeschossen, die für die Jagd ebenfalls völlig ungeeignet, ja sogar als tierquälerisch zu betrachten sind. Und dann sprechen Sie von Hege und Pflege? Scherzkeks!
      4 0 Melden
    • 4kant 02.11.2017 16:55
      Highlight @Semperfi

      https://rws-munition.de/rws-jagd-bereich/rws-jagdmunition/rws-buechsenpatronen-fuer-den-jaeger.html#!0/25/0

      da steht geschrieben:

      "Kaum eine anderer Geschoss-Typ hat ein so breites Einsatzspektrum wie das RWS VOLLMANTEL-Geschoss (VM-Geschoss).
      Dieses Geschoss eignet sich ganz besonders für die Jagd (...)
      Aber auch bei der Jagd auf schweres Wild wie z.B. Büffel hat das RWS VM-Geschoss deutliche Vorteile, weil es starke Knochen bzw. den schweren Wildkörper optimal durchdringt."

      Das nächste Mal, checke die Fakten, bevor Du abdrückst!
      3 5 Melden
    • SemperFi 02.11.2017 17:37
      Highlight @4kant: Die verlinkte RWS .22 Hornet ist(war) eine Spezialmunition, die mittlerweile nicht mehr hergestellt wird. Aus guten Gründen werden in der Schweiz VM-Geschosse nur in besonderen Situationen (z.B. Fangschuss) eingesetzt. So viel zum Thema Fakten checken.Tja, ist halt wie bei der Diskussion um die Todesstrafe/Sterbehilfe. Ein bisschen googlen macht noch keinen Fachmann.
      5 1 Melden
    • 4kant 02.11.2017 22:04
      Highlight @SemperFi
      Seltsam, habe mir letzte Woche zwei Schachteln .22 Hornet mit VM gekauft. Wenn ich in den USA bin, schiesse ich damit Coyoten, oder Wildschweine.
      VM-geschosse sind in der Jagd weit verbreitet. Zielsichere Jäger bevorzugen sie, weil weniger vom Wildbret verschlagen wird und man ein schöneres Fell kriegt. Einen Wisent würde ich mit einem grösseren Kaliber schiessen, aber auch mit einem VM-Geschoss.
      Wenn ein Fangschuss nötig ist, dann passiert das meist mit Pistole/Revolver, ausser man ist mit dem Stutzen auf der Pirsch und sicher mit einem Teilmantel-, besser Hohlspitzgeschoss.
      0 4 Melden
  • äti 01.11.2017 11:56
    Highlight "Hingegen sind wir kritisch bei der Ansiedlung weiterer Exoten, die bei uns schon lange nicht mehr heimisch sind.»

    Weitere Exoten, die bei uns nicht mehr heimisch sind, als da wären (Liste von meinem Schulweg):

    Grillen, Heuschrecken, div Käfer, Zittergras, Sauerampfel, Akaleien, Butterblumen, Wiesenkerbel, Laubfrösche, Margriten, Schlupfwespen, Leuchtkäfer, und und und

    Innerhalb von 50 Jahren weggeputzt, vernichtet und nicht mehr heimisch.

    Ersetzt durch Gülle, Chemie-Dünger und Gift bis tief in den Boden.

    Kurzfristiges Geld ersetzt auch hier langfristiges Denken
    86 17 Melden
    • ujay 01.11.2017 12:24
      Highlight Lebst du am Südpol? Deine Aufzählung beinhaltet alles nachwievor heimische Fauna und Flora
      25 33 Melden
    • äti 01.11.2017 13:17
      Highlight .. nein, lebe auf dem Lande. Nicht im Zoo oder Biotop oder spez. Gärtnerei.
      28 6 Melden
    • Hempoli 01.11.2017 19:30
      Highlight Also Grillen finde ich wenn ich aus dem Balkon gehe. Hab neulich eine aus der Waschküche gerettet ^^

      Und ich lebe nicht direkt auf dem Lande.
      7 1 Melden
    • äti 01.11.2017 20:02
      Highlight Diese Grillen sind klar auf der Flucht (Landflucht). Danke fürs Retten. 🌞
      4 3 Melden
    • derlange 01.11.2017 21:20
      Highlight Äti, wollen wir zusammen spatzieren gehen nächsten Frühling? Ich kann Ihben problemlos alles aufgezählte zeigen im Umkreis weniger Metern.
      Sogar Libellen, Mücken usw.
      Sowas nennt man dan biodiversität. Die Landwirtschaft hat dafür eigene Bereiche quasi Zonen eingerichtet.
      Aber wenn Sie Ihre Augen nicht öffnen und in Ihrer Welt und Ihrer Ideologie stur bleiben, sehen Sie all die schönen und ökologisch Wertvollen Strukturelemente nicht!
      5 3 Melden
  • dmark 01.11.2017 11:41
    Highlight Und warum möchte man das machen? Gibt es dafür einen Grund oder Notwendigkeit? Kann man denn gewährleisten, dass diese Tiere auch artgerecht leben können?
    27 43 Melden
    • 4kant 01.11.2017 14:16
      Highlight Artgerecht werden sie nicht leben, so ganz ohne jagddruck von Wölfen und Hominiden.
      11 11 Melden
  • demokrit 01.11.2017 11:23
    Highlight Und ich freu mich über diese friedlichen Gesellen.

    Der subventionsabhängige Landwirt Edgar Kupper hat schlichtweg keine Ahnung, wenn er die damals ausgerotteten europäische Bisons (die mit den amerikanischen Bisons nah verwandt sind) als Exoten bezeichnet. Von Ihrer Ernährungsweise (Baumrinde, Kraut und Laub) offenbar auch nicht.
    51 14 Melden
  • Sille 01.11.2017 11:23
    Highlight Erklär das mal deiner Autoversicherung wenn Dir 800kg ins Auto rennen...
    So nach dem Motto...Liebe Mobiliar....
    Ansiedeln ..ja ..aber bitte mit Köpfchen..
    14 74 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 01.11.2017 12:24
      Highlight Dann lern dein Auto zu bedienen, bevor du damit in andere reinfährst!
      61 15 Melden
    • ujay 01.11.2017 12:26
      Highlight 🙄uiuiui....Probleme kann man auch herbeireden....oder ist das einfach die schweizer Versicherungmentalität?
      36 9 Melden
    • Brunn3r 01.11.2017 12:49
      Highlight In Deutschland sind bisher (also nach 7 Jahren) noch keine Unfälle mit Verkehrsteilnehmer passiert. Ich denke in der Schweiz wäre das gleich :-)
      37 8 Melden
    • Datsyuk 01.11.2017 14:16
      Highlight Silke, fahr bitte Fahrrad.
      25 3 Melden
    • Sille 01.11.2017 15:13
      Highlight Dazsyuk.... nö ich wüsste nicht wieso.
      2 11 Melden
    • Sille 01.11.2017 15:17
      Highlight Ihr würdet auch Dinos ansiedeln... denkt aber daran dass der Freiraum in der Schweiz langsam rar wird und solch ein von mir beschriebenes Szenario durchaus Realität werden könnte und die Schweiz mit Deutschland zu vergleichen grenzt
      definitiv an Grössenwahnsinn...

      7 14 Melden
    • Raembe 01.11.2017 17:46
      Highlight Also so ein Brachiosaurus im Garten wàr schon cool.
      8 0 Melden
    • Datsyuk 01.11.2017 18:23
      Highlight Nein, würden wir nicht. 🐯
      5 2 Melden
  • Unicron 01.11.2017 11:03
    Highlight Das ist mal eine total abgefuckte Ente :ugly:
    17 52 Melden
  • Datsyuk 01.11.2017 11:00
    Highlight Ich mag solche sanften Riesen.
    65 3 Melden
    • 4kant 01.11.2017 14:17
      Highlight Ich auch: am besten auf dem Grill.
      20 20 Melden
  • RETO1 01.11.2017 10:58
    Highlight warum müssen diese Tiere auf dem Land ausgewildert werde , das könnte man doch auch in einem Park in der Stadt machen
    18 89 Melden
    • dechrigi 01.11.2017 11:32
      Highlight Das Ziel ist es dass die Tiere frei leben wie es ein Luchs, Wolf oder Bär macht.
      In der Stadt ist dies nicht gerade vorteilhaft, oder würden sie gerne einen Wiesent in der Bahnhofstrasse sehen.
      31 7 Melden
    • Fabio74 01.11.2017 11:59
      Highlight Genau. Weil Tiere ja keinen Auslauf brauchen..
      29 7 Melden
    • Barracuda 01.11.2017 12:03
      Highlight Nicht dein ernst, oder? Was hat das dann bitteschön mit "auswildern" zu tun.
      35 6 Melden
    • RETO1 01.11.2017 12:29
      Highlight @ dechrigi
      warum denn nicht auf der Bahnhofstrasse, da viele etwas davon
      was bringt es im hintersten Krachen wo ihn eh niemand sieht
      12 27 Melden
    • RETO1 01.11.2017 12:32
      Highlight @ Barracuda
      typisch deine Ansicht
      man will wieder so einen Exoten ansiedeln, aber auseinandersetzen mit den Folgen sollen sich andere nur nicht die Befürworter einer solchen Schnapsidee
      9 33 Melden
    • Lord_ICO 01.11.2017 12:51
      Highlight Da haben einige wohl den Sarkasmus in seiner Aussage nicht erkannt😂😂
      13 6 Melden
    • dechrigi 01.11.2017 13:07
      Highlight @Reto1
      Vielleicht ist dir nicht aufgefallen dass es nicht das Ziel ist einen Streichelzoo zu eröffnen, sondern dass er sich hier weider Heimisch Wild bewegt.
      Kommt dazu dass dieses Tier kein "Exot" ist.

      Ich hoffe ich habe es hier mit Sarkasmus zutun, sonst muss ich mich schon bisschen fragen
      9 3 Melden
    • Skip Bo 01.11.2017 13:20
      Highlight Reto, es ist mittlerweile üblich, sein schlechtes Umweltgewissen mit solchen Forderungen zu beruhigen. Da man als Städter keine negativen Folgen zu gewärtigen hat, finden solche Forderungen viel urbanen Zuspruch.
      8 14 Melden
  • Scaros_2 01.11.2017 10:50
    Highlight Wie kann ein Bauer von exotischen tieren reden obwohl diese eigentlich in jenen wäldern lebten ehe der Mensch sie ausgerottet hat?
    93 7 Melden
  • glüngi 01.11.2017 10:25
    Highlight ich verstehe diese angst nicht. selbst wenn so etwas passieren würde. (was nicht passiert wie man in deutschland sieht) gäbe es ja immernoch eine ausfallversicherung für die bauern.

    fände es toll wenn man dieses tier wieder ansiedeln würde.
    290 34 Melden
    • jdd2405 01.11.2017 10:43
      Highlight Ausfallversicherung? Man merkt, sie sind kein Bauer. Wenn ein Wildtier Schäden anrichtet, wird der Schaden erstmal von einem Fachkundigen geschätzt. Ist der Schaden nicht gross genug, zahlt der Bauer selber. Erst ab einem bestimmten Schadensbetrag müssen dann die Jäger den Schaden beheben. Richtig gelesen. Die Jäger. Ist der Schaden nicht behebbar, zahlt die örtliche Jagdgesellschaft. Der Kanton übernimmt je nach Fall dann höchstens noch 50% der Kosten.
      26 36 Melden
    • satyros 01.11.2017 11:10
      Highlight Auch wenn es die Ausfallversicherung gibt, wäre es für die Bauern trotzdem nicht lustig, wenn ihre ganze Arbeit zerstört wird. Landwirtschaft ist ein sehr arbeitsintensives Gewerbe. Das macht man auch nicht in erster Linie, um reich zu werden, sondern um Lebensmittel herzustellen. Das Resultat seiner Arbeit sehen, riechen und essen zu können.

      Es ist von mir aus gesehen eine gesellschaftliche Frage, ob wir einen Teil des Raums wieder an diese Wildtiere abtreten wollen und das dann mit weniger lokal produzierten Lebensmitteln "bezahlen". Ich finde ja, das lohnt sich.
      33 16 Melden
    • doiz 01.11.2017 11:24
      Highlight Ich glaube die Landwirte sind ja offen für neues, jedoch ist es berächtigt bei einem solchen projekt fragen zu stellen und kritisch zu sein. Und was für eine ausfallversicherung? Für tiere die die kulturen vertrampeln gibt es keine versicherung.
      16 6 Melden
    • demokrit 01.11.2017 11:40
      Highlight Falsch. Bei geschützten Arten (und das ist das Wisent) als Verursachern übernimmt der Kanton durchaus sämtliche Kosten. Zudem haben Sie sich offenbar noch nie mit der Ernährungsweise der europäischen Bisons beschäftigt. Von einer Bedrohung von Kulturflächen kann bei diesen Tieren überhaupt keine Rede sein.
      42 6 Melden
  • Nuka Cola 01.11.2017 10:08
    Highlight "Die Landwirte befürchten, dass die Wisente in ihre Kulturen einbrechen und sie beschädigen. Für ein Tier, das bis zu einer Tonne wiegen könne, sei ein Zaun kein Hindernis."

    Dann soll er mal seine Kühe auf die Waage stellen, werden auch 800kg schwer, seine Bullen sogar 1200kg...

    Aber hey, der Zaun hält ja nicht mal einem 50kg Hund stand, hmm, nachdenk...
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    • jdd2405 01.11.2017 10:50
      Highlight Eine Kuh bekommt ja genug zu Fressen und hat keinen Bedarf, eine andere Weide aufzusuchen, besondees wenn ein Hinderniss dazwischen steht. Der Kug genügt den Auslauf und die Weide, die ihr von Rechtswegen zugesprochen wird.
      Ein Wisent wird im Winter nicht gefüttert und hat keinen gesetzlichen Anspruch auf eine Weide. Der Wisent durchbricht dann schon mal einen Zaun, wenn er hunger hat. Besonders in der Schweiz, wo - im gegensatz zu Deutschland - praktisch jede Wiese landwirtschaftlich genutzt wird.
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    • Alnothur 01.11.2017 11:00
      Highlight Diese sind aber darauf konditioniert; sie denken der Zaun halte sie zurück, weil er es tat als sie klein waren, und versuchen es gar nicht erst. Wildtiere haben diese Erfahrung nicht gemacht.
      17 7 Melden
    • satyros 01.11.2017 11:14
      Highlight Du kannst das nicht ganz vergleichen. Kühe sind domestiziert. Denen wird von klein auf beigebracht, sich nur innerhalb der Umzäunung aufzuhalten. Die grasen nur auf Wiesen, auf denen es genug zu fressen hat und werden meistens im Stall noch zusätzlich gefüttert. Deshalb bleiben die meistens innerhalb des Zauns. Kommt dazu, dass der Bauer nur die Wiese mit den Kühen einzäunen muss. Hat's in der Nachbarschaft Wisente, wird er wohl auch alle Ackerkulturen und Wiesen, auf denen er heuen möchte, einzäunen, was schon ein ziemlicher Mehraufwand ist.
      21 4 Melden
  • Kommt schon gut 01.11.2017 10:04
    Highlight Da aktuell der Białowieża-Nationalpark in Polen abgewrackt wird, benötigen Wisente alternative Lebensräume. Warum nicht in der Schweiz?
    80 8 Melden
    • 4kant 01.11.2017 14:19
      Highlight Auf meinem Teller hat's noch Platz im Fall.
      5 14 Melden
  • DerHans 01.11.2017 10:00
    Highlight Wenn sich doch unsere Landwirte sich auch so gegen Subventionen wehren würden, wie sie sich immer gegen alles Neue wehren.
    286 59 Melden
    • doiz 01.11.2017 11:17
      Highlight Du kaufst deine Lebensmittel bestimmt gerne im Ausland?
      Sorry aber schwacher Kommentar.
      29 70 Melden
    • Astrogator 01.11.2017 12:28
      Highlight @doiz: Der allergrösste Teil unserer Lebensmittel stammt aus dem Ausland. Wir leisten uns Bauern als Hobby, aber sicher nicht für die Ernährungssicherheit. Angebaut wird was subventioniert wird und Geld bringt, nicht was uns ernährt. Gutes aktuelles Beispiel: Zuckerrüben.
      29 11 Melden
    • Sharkdiver 01.11.2017 14:52
      Highlight @Astrogator das ist in der EU genau so wie in der schweiz. EU Baueren werden wie Schweizer Bauern nicht Nacht dem giskannenmodell subventioniert sondern mit dem Schütkesdelmodell. Die SVP behält da ihre linie. Kein Giesskannen Modell wenn schon denn schon
      0 4 Melden
    • Don Alejandro 01.11.2017 18:40
      Highlight Ich kann das Gejammer der Bauern auch nicht mehr anhören.
      4 2 Melden
  • Rolf Grütter 01.11.2017 09:50
    Highlight Neben Wisenten könnt man auch deN Grizzlybär, Robben und Pinguine ansiedeln, oder?
    22 139 Melden
    • glüngi 01.11.2017 10:37
      Highlight ja voll weil die ja voll heimis sind... komodovarane wären auch möglich oder space ninjas mit laserschwertern....
      70 3 Melden
    • Datsyuk 01.11.2017 10:59
      Highlight Wie kommst du darauf? Wann gab es denn hier beispielsweise Pinguine? 🐒
      42 1 Melden
    • Fabio74 01.11.2017 11:15
      Highlight Im Gegensatz zu Wisenten haben die anderen Tiere nie hier gelebt.
      Warum nicht sachlich argumentieren?
      62 2 Melden
    • demokrit 01.11.2017 11:26
      Highlight Das wären dann tatsächlich Exoten. Wisente sind es nicht, diese heimischen Tiere wurden damals von dummen Menschen ausgerottet.
      26 5 Melden
    • RETO1 01.11.2017 12:36
      Highlight genau ,und Drachen, die waren hier auch mal heimisch
      7 18 Melden
    • 4kant 01.11.2017 14:22
      Highlight Es gab hier auch einmal Nashörner, Löwen und Elefanten. Und wenn man lange genug zurückgeht in der Geschichte, dann erkennt man, dass es hier auch einmal Haifische und Dinosaurier gab.
      6 15 Melden
    • demokrit 01.11.2017 18:13
      Highlight Nashörner, Löwen und Elefanten gab es in Europa noch nie. Die Dinosaurier gibt es hingegen immer noch, einige haben das Aussterben am Ende der Kreide überlebt.
      2 2 Melden
    • demokrit 02.11.2017 11:20
      Highlight Diese afrikanischen Tiere gab es in Europa nur immer in Zoos. Europa war bekanntlich am Ende der Kreidezeit nach der Aufspaltung von Pangaea zu Grossteilen von Meer überschwemmt und danach kontinental vom ursprünglichen Westgondawaland getrennt. Diese Tierarten hätten gar nicht wandern können.

      Die Vögel (Aves) sind direkt aus den Therapoden (Saurichia) entstanden. Die Bindeglieder heissen Sinoarchaeopteryx, Archaeopteryx und Microraptor. Vögel sind eigentlich kleine Dinosaurier im Federkleid.
      2 0 Melden
  • Raphael Stein 01.11.2017 09:44
    Highlight Zusammen mit den Zottelviechern könnte man die Schweizer Naturschützer ebenfalls auswildern.



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    • Halb Wissen 01.11.2017 13:14
      Highlight Köstlich!
      Ich möchte dich blitzen und herzen;)
      8 3 Melden
    • Raphael Stein 01.11.2017 14:00
      Highlight Leute, nehmt das nicht tragisch, der Spruch.
      Laut einer Studie aus der BRD....
      http://www.nabu-akademie.de/berichte/02_elch.htm

      Also wär die CH Version eher ein Zoo.

      Zitat;

      Die Gebietsgröße müsse so dimensioniert sein, dass sie zumindest einer Familiengruppe (2 - 3 Kühe, 2 - 4 Jährlinge, 2 - 3 Kälber) hinreichend Lebensraum bietet. Konkret bedeutet das einen Flächenbedarf von mehreren tausend Hektar.
      11 0 Melden
    • 4kant 01.11.2017 14:41
      Highlight @Raphaeil
      Die Bisonforschung ermittelte einen natürlichen Besatz von etwa 1 Bisons pro 10 Hektaren. für die Zeit vor der Besiedelung Nordamerikas durch die Europäer.
      Von daher halte ich Deine Schätzung für um eine bis zwei Grössenordnungen daneben.
      Auf mehreren tausend Hektar sollten mehrere Hundert Wisente leben können.
      4 5 Melden
  • Hugo Wottaupott 01.11.2017 09:39
    Highlight Dieser Artikel ist sicher eine (Wis)Ente!
    14 46 Melden
    • Brunn3r 01.11.2017 12:50
      Highlight Nein, das Projekt ist wirklich im Gange :-)
      5 1 Melden
  • Troxi 01.11.2017 09:26
    Highlight Nur weil die Tiere früh ausgerottet wurden, sind sie nach wie vor einheimische und keine Exoten. Die Ängste der Landwirte kann ich natürlich verstehen, weil das würde dann nicht ganz günstig werden, wenn Äcker verwüstet würden. Aber ich denke, wenn man den Tieren die nötige Fläche gibt, welche sie zum Überleben benötigen sollte dies kein Problem sein und die Reaktionen in Deutschland sind ja Positiv.
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