Schweiz

Vinzenz Wyss ist Professor für Journalistik an der ZHAW. bild: zvg

«No-Billag-Propaganda» – Forscher schäumt wegen Bericht über «linke» SRG-Journalisten

Medienprofessor Vinzenz Wyss erhebt happige Vorwürfe gegen die Redaktion der «SonntagsZeitung»: Diese habe seine Studie benutzt, um politisch Stimmung zu machen. Die Verantwortlichen dementieren. 

13.11.17, 20:48 14.11.17, 10:42

Die Meldung verbreitete sich in Windeseile: Die SRG-Journalisten hätten einen Linksdrall, vermeldeten gestern die Newsportale im ganzen Land – auch watson. Anlass war ein entsprechender Artikel der SonntagsZeitung, der sich auf eine Untersuchung der ZHAW stützte. Nun meldet sich Studienautor Vinzenz Wyss zu Wort und erhebt schwere Vorwürfe gegen die verantwortlichen Redaktoren.

Herr Wyss, «fast drei Viertel aller SRG-Journalisten» seien links, schrieb die «SonntagsZeitung» unter Berufung auf Ihre Studie. Sie fühlen sich missverstanden – warum?
Vinzenz Wyss:
Nun, wo soll ich anfangen? Der verantwortliche Redaktor hat mich angefragt und Interesse an unseren Daten bekundet – die wir im Übrigen bereits im Juni vor einem Jahr veröffentlicht haben. Ich habe lange mit dem Journalisten darüber gesprochen, wie die Ergebnisse zu interpretieren sind. Als ich gestern dann die Schlagzeile sah, bin ich aus allen Wolken gefallen.

Stimmt es denn nicht, dass nahezu drei von vier SRG-Journalisten links ticken?
Nein. Wir haben die Teilnehmer unserer Studie gebeten, sich auf einer Skala von 0 bis 10 zu verorten – wobei 0 ganz links ist und 10 ganz rechts. Nun hat der betreffende Journalist einzig den Wert 5 als «Mitte» definiert, und alle links davon in denselben Topf geworfen. Ein grober handwerklicher Fehler. Der Mittelwert liegt bei allen Journalisten bei 4.02 ...

«Wer nicht auf der Linie der CVP ist, gilt bei der ‹SonntagsZeitung› als linker Journalist. Oder eben als rechter.»

… womit der Durchschnitts-SRG-Journi ungefähr auf GLP-Linie läge.
Es ist nicht zielführend, hier eine parteipolitische Logik zu bemühen. Aber wenn Sie so wollen: Wer nicht auf der Linie der CVP ist, gilt bei der «SonntagsZeitung» als linker Journalist. Oder eben als rechter. Und selbst wenn man von dieser fragwürdigen Definition ausgeht, hat der Autor noch masslos übertrieben: Es sind 68 Prozent, die einen Wert unter 5 angegeben haben, nicht «fast drei Viertel». Und das ist nicht einmal das grösste Problem.

Sondern?
Dass die Schlagzeile suggeriert, die politische Einstellung der SRG-Journalisten weiche von der Norm ab. Dabei zeigt unsere Studie ja gerade, dass es statistisch keinen signifikanten Unterschied zwischen den SRG-Journalisten und jenen der privaten Medienhäuser gibt.

«Die Mär der exklusiv linken SRG-Journalisten ist eben gerade nicht haltbar.»

Darauf weist der Journalist in seinem Text hin.
Ja, ziemlich weit hinten. Dabei wäre das die Kernaussage! Die Mär der exklusiv linken SRG-Journalisten ist eben gerade nicht haltbar. Wer die Studie anders interpretiert, handelt nicht aus einer journalistischen Logik, sondern aus einer politischen. Das interpretiere ich als No-Billag-Propaganda.

Ein happiger Vorwurf.
Tatsache ist: Im Vorfeld dieser Abstimmung muss es als politischer Akt verstanden werden, wider besseren Wissens solche Halbwahrheiten zu verbreiten. Es ist sehr unschön, wenn sich Journalisten primär als politische Akteure verstehen. Der Verdacht liegt nah, dass hier ein Vorgesetzter die Fakten einem Narrativ angepasst hat, bis sie zu seinen politischen Zielen passten.

Warum ein Vorgesetzter? Haben Sie irgendwelche Anhaltspunkte, die das belegen?
Belege habe ich nicht, es ist aber klar, dass ein solcher Front-Artikel nicht das Werk eines Einzelnen ist. Ich spürte ja, wie es dem Journalisten im Laufe unserer Gespräche immer weniger wohl war. Ich habe ihn per Twitter gefragt, wer um Himmels willen ihn gezwungen habe, diesen Titel zu dulden. Leider erhielt ich keine Antwort.

Das sagen die Verantwortlichen der «SonntagsZeitung»

Dominik Balmer, der Autor des fraglichen Artikels, schreibt auf Anfrage von watson: «Die Angaben im Artikel geben die Auswertung von Vinzenz Wyss und Filip Dingerkus korrekt wieder. Zudem weise ich darauf hin, dass auch die befragten Journalisten privater Medien mehrheitlich links sind, und zitiere einen der Autoren mit der Aussage, dass der Unterschied zwischen beiden Gruppen nicht signifikant ist. Der einzige bisher vorgebrachte Kritikpunkt, den ich verstehe, betrifft den Titel: Es wäre richtig gewesen, von zwei Dritteln und nicht von drei Vierteln zu sprechen. Die Aufregung über meinen Artikel – zu dem ich die Idee hatte und den ich inklusive Titel selbst verfasste – sagt allerdings mehr über die aufgeladene Stimmung vor der No-Billag-Abstimmung als über meinen Text aus. Die Zahlen stammen zwar, wie im Text geschrieben, aus einer älteren Studie. Die Forscher haben die Zahlen aber für uns erstmals in dieser Form ausgewertet. Die Öffentlichkeit kennt diese Zahlen deshalb erst seit diesem Sonntag. Die Aufteilung zwischen links, rechts und Mitte richtet sich nach dem Fragebogen, den die Journalisten ausgefüllt haben.» Chefredaktor Arthur Rutishauser liess eine Anfrage zum Thema bisher unbeantwortet.

Wenn ich Sie richtig verstehe, gehen Sie also davon aus, dass die privaten Verleger aktiv auf die Zerschlagung der SRG hinwirken.
Ich glaube nicht, dass Tamedia-Verleger Pietro Supino direkt Einfluss nimmt. Aber dass er mit der SRG auf Kriegsfuss steht, ist bekannt. Da ist es mindestens denkbar, dass die Angestellten eine Schere im Kopf haben, wenn sie über das Thema «No Billag» schreiben.

«Und die Leser sind ja nicht dumm, die merken das. Mit solchen Berichten sägen Journalisten am Vertrauens-Ast, auf dem der Journalismus sitzt.»

Der Artikel scheint Ihr Vertrauen in die Branche ja geradezu erschüttert zu haben. Auf Twitter kommentierten Sie: «Wenn Journalismusforscher beginnen, für Trump Verständnis zu haben». Lehnen Sie sich damit nicht gar weit aus dem Fenster?
Das war natürlich als Provokation zu verstehen. Es ist verheerend, wenn der US-Präsident ständig «Fake News» ruft und versucht, Medien wie die NYT zu diskreditieren. Doch wenn man plötzlich selber solchen Schlagzeilen ausgesetzt ist, denkt man schon: «Gopfertelli – da werden die Leute getäuscht.» Und die Leser sind ja nicht dumm, die merken das. Mit solchen Berichten sägen Journalisten am Vertrauens-Ast, auf dem der Journalismus sitzt.

Moment. Für den Leser ist es doch ein Mehrwert, zu erfahren, dass sich der durchschnittliche Schweizer Journalist eher im linken Lager zu Hause fühlt.
Das ist ein völlig unspektakulärer Befund, zumal sich das in der ganzen westlichen Welt so verhält. Wie ich im Artikel der «SonntagsZeitung» bereits ausgeführt habe, dürfte dies damit zusammenhängen, dass gesellschaftspolitisch interessierte Journalisten die bestehenden Machtverhältnisse infrage stellen und Irritationen thematisieren. Das entspricht nunmal eher einer linken Denkweise. Wer das Bestehende bewahren will, fühlt sich von diesem Jobprofil möglicherweise weniger angesprochen.

Können Sie es nachvollziehen, wenn sich ein bürgerlicher Wähler angesichts dieser Daten schlecht vertreten fühlt von der SRG oder den Schweizer Medien generell?
Auf den ersten Blick vielleicht schon. Aber dann ist es wichtig, zu erklären, dass es einen Unterschied gibt zwischen der Rolle des Bürgers und jener des professionellen Journalisten. Es gibt handwerkliche Regeln, publizistische Leitlinien. Es ist klar, dass jede Fragestellung aus einer kritischen Distanz betrachtet werden muss.

«Schauen Sie doch nur einmal, wie gross die Medienpräsenz der SVP ist! Wollten die Schweizer Journalisten eine linke Agenda vorantreiben, bekäme die Partei wohl kaum eine solche Plattform.»

Glauben Sie, dass dies in den meisten Fällen gelingt?
Schauen Sie doch nur einmal, wie gross die Medienpräsenz der SVP ist! Wollten die Schweizer Journalisten eine linke Agenda vorantreiben, bekäme die Partei wohl kaum eine solche Plattform. Natürlich gibt es Fälle, in denen handwerklich nicht sauber gearbeitet wird. Dann haben die Leser die Möglichkeit, sich beim Ombudsmann oder beim Presserat zu beschweren.

Werden Sie dies im aktuellen Fall tun?
Nein. Ich erwarte, dass der Chefredaktor nun von sich aus aktiv wird und Fehler einräumt. Schliesslich hat der Fall auch auf Social Media hohe Wellen geschlagen.

«Ein Arzt spricht sich auch nicht einmal für Impfungen aus und am nächsten Tag dagegen, damit er die Ausgewogenheit wahren kann.»

Auf Social Media versehen Sie Ihre Posts regelmässig mit dem Hashtag #NEINzuNoBillag. Sind Sie damit als Medienforscher überhaupt noch glaubwürdig?
Ein Arzt spricht sich auch nicht einmal für Impfungen aus und am nächsten Tag dagegen, damit er die Ausgewogenheit wahren kann. Ich verstehe es als meine Aufgabe als Wissenschaftler, davor zu warnen, wenn das Schweizer Mediensystem akut gefährdet ist, wie dies mit «No Billag» der Fall ist.

Wie würden Sie die Berichterstattung der privaten Medien zu «No Billag» generell beurteilen?
Die meisten berichten relativ ausgewogen. Grundsätzlich wünschte ich mir noch etwas mehr Transparenz: Dass die NZZ deklariert, dass ihr regionale TV-Sender gehören, denen bei einer Annahme der Initiative ebenfalls die Gebührengelder wegbrechen würden. Oder dass die Tamedia darauf hinweist, dass sie in der Westschweiz quasi ein Monopol hätte, wenn es die SRG nicht mehr gäbe. Ich selber weise an dieser Stelle daraufhin, dass ich der SRG-Trägerschaft angehöre.

Die Studie

Im Rahmen einer internationalen Journalismus-Studie haben Vinzenz Wyss und sein Team zwischen Oktober 2014 und Juni 2015 schweizweit 909 Journalisten befragt. Davon arbeiteten 163 bei der SRG. Der Schweizerische Nationalfonds unterstützte die Studie mit 160’000 Franken. 

Am Montagnachmittag krebst Wyss auf Twitter zurück – zumindest ein bisschen:

Das sagt SRG-Generaldirektor Gilles Marchand zu No Billag

1 Franken pro Tag: Doris Leuthard krempelt Empfangsgebühr um

1m 32s

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr

Video: undefined/SDA

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • 2fel 14.11.2017 12:26
    Highlight Ein Wissenschaftler der sich mit #NEINzuNoBillag politisch engagiert wirft einem Journalisten vor sich als politischer Akteur zu verstehen.

    Der sich lange mit dem Journalisten darüber unterhält wie die Ergebnisse zu interpretieren sind, sich dann wundert dass des Journalisten Interpretation von seiner abweicht während er noch im selben Interview dann ausführt dass gesellschaftspolitisch interessierte Journalisten die bestehenden Machtverhältnisse infrage stellen und Irritationen thematisieren.

    Und dann vergleicht er sich auf Twitter mit Trump. Letzten Endes dann doch stimmig.
    21 8 Melden
  • Shabina 14.11.2017 12:08
    Highlight Watson: "Moment. Für den Leser ist es doch ein Mehrwert, zu erfahren, dass sich der durchschnittliche Schweizer Journalist eher im linken Lager zu Hause fühlt."
    Wyss: "Das ist ein völlig unspektakulärer Befund, zumal sich das in der ganzen westlichen Welt so verhält."

    Damit wäre es doch amtlich, dass unsere Medienlandschaft eher linkslastig ist... nicht nur bei srf, sondern sogar in der GANZEN westlichen Welt!

    Das die Aussage von jemandem, der einen eher rechtslastigen Artikel kritisiert!

    Da braucht es doch keine Diskusion, ob jetzt einzelne mehr links oder eher mitte links sind.
    23 11 Melden
    • Toni K. 15.11.2017 01:14
      Highlight Ob Journalisten "links" sind, spielt gar keine so grosse Rolle. Wichtig ist, dass sie professionell arbeiten - also ausgewogen und fair berichten und ihre persönlichen Vorlieben ausklammern. Das können Linke und Rechte, wenn sie nur wollen. Bei der SRG tun sie es auch. Also wieder mal viel Lärm um nichts mit diesen angeblichen "linken SRG-Journalisten".
      6 7 Melden
  • Madmessie 14.11.2017 11:53
    Highlight SRG Journis sind gemäss der Studie linker als der Durchschnitt. Was heisst denn "nicht statistisch signifikant" bei Umfragen wo sich die Teilnehmer selber einordnen? Das man sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% nicht selber falsch eingeordnet hat?
    20 9 Melden
  • play off 14.11.2017 11:43
    Highlight #3#
    Sie wissen es und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unser Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.
    16 2 Melden
  • play off 14.11.2017 11:40
    Highlight #1#
    Bereits 1880 erwiderte John Swinton, ehemaliger Redaktionsleiter der New York Times, als Ehrengast eines Banketts anlässliches eines Toastes auf die unabhängige Presse:
    Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Sie wissen es und ich weiß es. Es gibt niemanden unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn er es tut, weiß er im Voraus, dass sie nicht im Druck erscheint. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten, bei der ich angestellt bin.
    30 3 Melden
  • play off 14.11.2017 11:26
    Highlight Dass die SRG links ist, sollte jedem (ausser den Linken) klar sein. Übrigens bin ich nicht für No Billag, aber man sollte den Leutschenbach mal so richtig “reinigen“ und “aufräumen“!
    22 10 Melden
    • rodolofo 15.11.2017 07:12
      Highlight (Sagt wer? Der mit dem meisten Dreck am Stecken?)
      4 7 Melden
    • Richu 15.11.2017 15:09
      Highlight @play off: Dein Vorschlag ist gut, hat aber keine Chance, realisiert zu werden, weil die grosse Mehrheit unserer Politiker bei der SRG nicht "reinigen" und "aufräumen" wollen!
      2 4 Melden
  • Goldjunge Krater 14.11.2017 08:34
    Highlight Team Sonntags Zeitung!
    9 9 Melden
  • atomschlaf 14.11.2017 08:22
    Highlight Es sind eben nicht nur die SRG-Journis klar linkslastig.
    Das erklärt viele der unerfreulichen Entwicklungen in diesem Land.
    39 22 Melden
    • strieler 15.11.2017 05:11
      Highlight das politisch sehr klar bürgerlich dominiert ist?!
      7 6 Melden
    • rodolofo 15.11.2017 07:11
      Highlight Unerfreulich = Links
      Ausländer = Kriminell
      Steht so im Privatisierten Wörterbuch von "atomschlaf"...
      Glaubst Du, so ein Unsinn verkaufe sich gut?
      Dann probier's mal auf dem "Markt"!
      Viel Spass mit der Kundschaft, die Du mit solchen "Produkten" anlockst!
      JedeR bekommt eben, was er/sie verdient...
      2 5 Melden
  • rodolofo 14.11.2017 08:15
    Highlight Die No-Billag-Kämpfer versuchen, ihre Leute hinter einen Kulturkrieg gegen Links zu scharen, genauso, wie sie ihre Leute in einem behaupteten Kulturkrieg mit dem Islam hinter sich scharen.
    Dahinter steckt die immer gleiche Methode von Kriegern, die nichts Anderes können, als Krieg zu führen...
    Wie aber gewinnen wir den Frieden?
    Indem wir weg kommen von diesem unseligen "Entweder-Oder", mit Links oder Rechts, Oben oder Unten, usw.
    Solche "Entscheidungen" sind doch Bullshit!
    Niemand soll mir die linke Hand abhacken, und die rechte Hand erst recht nicht!
    "Sowohl als auch" ist das Leben!
    27 25 Melden
  • Captain Downtown 14.11.2017 08:12
    Highlight nennt mich wut-wähler oder sonstwas, ich zweifle aufs äusserste an den uneigennützigen intentionen der SVP.. aber fast 500 oder auch 400 stutz sind für mich als geringverdiener einfach massiv zu viel. das ist teilweise höher als die bundessteuer.
    die SRG und der krumme Billag-apparat haben es schlicht verpasst und waren zu ignorant.
    das radio/tv gesetz ist nicht mehr zeitgemäss und muss mMn überdacht werden.
    darum, no billag.
    (aber ja, zu was neuem)
    32 28 Melden
    • ujay 14.11.2017 10:10
      Highlight Alternative zur SRG....hast du auch eine Idee, oder sprudelt das nur so unkontrolliert aus dir raus?
      12 22 Melden
    • atomschlaf 14.11.2017 15:00
      Highlight ujay, eine mögliche Alternative wäre eine SRG die halb so viele Programme produziert und halb so viel kostet.
      15 6 Melden
    • din Vater 14.11.2017 20:27
      Highlight @atomschlaf
      Diese Alternative wird mit einer Annahme der No-Billag-Initiative aber verhindert. No-Billag will die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
      9 8 Melden
  • banda69 13.11.2017 23:46
    Highlight Das SVP-Parteiplatt, die BaZ, hat den Artikel der SoZeitung mit Freude aufgenommen und Publiziert. Die Leserkommentare sind ganz auf Parteilinie.
    36 38 Melden
  • häfi der Spinat 13.11.2017 23:33
    Highlight Wie hätte es anders kommen können?
    Vor der Abstimmung.
    Die SRG ist gar nicht links.
    Näi Näi....
    Höchstens etwas links von der Mitte..
    (lach)
    So so..
    Einfach mal SRF schauen und hören.
    Linker kann ein Medium fast nicht sein.
    Nur es zugegeben, währe wohl nicht so schlau.
    Dann doch lieber blöd stellen.
    76 128 Melden
    • DäPublizischt 14.11.2017 00:32
      Highlight Vielleicht ist der gemeinsame Nenner der SRG Journalisten gar nicht die politische Haltung, sondern die Intelligenz.
      87 52 Melden
    • Uranos 14.11.2017 02:09
      Highlight Tut mir leid, aber liest du die Artikel überhaupt? Was sagst du zu dem Fakt, dass private Medien genau die gleiche Einstellungen haben wie die SRG-Journalisten?
      58 25 Melden
    • Figubert 14.11.2017 06:30
      Highlight So so..
      Häfi bisch chli meh rechts vo dä mitti dihei.
      49 25 Melden
    • atomschlaf 14.11.2017 08:35
      Highlight @DäPublizischt: Intelligent... naja.
      Nachdem ich gestern das Interview mit dem in den Emiraten verhafteten Journi hörte, müsste dann die Intelligenz zumindest ziemlich ungleich verteilt sein. 🙄
      13 3 Melden
    • häfi der Spinat 14.11.2017 10:09
      Highlight Uranos

      Ich sage dazu:
      Eben!
      Der Jornalismus von heute ist
      LINKS
      Und zwar mit Nachrdruck!

      Um Himmels Willen...

      Das über diese Tatsache überhaupt diskutiert werden muss.

      Die SRG ist links!

      Bitte aufhören mit leugnen.
      Ist ja nicht zum aushalten.
      32 20 Melden
    • ujay 14.11.2017 10:12
      Highlight @Häfi. Wenn man so rechts ist wie du, ist die FDP wohl eine Linkspartei.....hahahahah
      12 12 Melden
    • Yamamoto 14.11.2017 11:24
      Highlight So so häfi, der Journalismus von heute ist links? Deshalb werden auch Themen wie die Einwanderung und Kriminalität von 20min, Blick etc. überzeichnet. Momou sehr links, vielleicht aus der Sicht eines PNOS-Mitglieds. ;) Die SRG ist in dieser Hinsicht schlicht vernünftiger und betreibt keinen Boulevardjournalismus.
      14 18 Melden
    • play off 14.11.2017 11:30
      Highlight häfi, du unterhältst dich hier mit linken Realitätsverweigerer. Die könnten sogar Pferdeäpfel lecker reden!
      11 11 Melden
    • häfi der Spinat 14.11.2017 15:13
      Highlight Yamamoto
      Das Thema Einwanderung wird von Bick, 20min. nicht überzeichnet.
      Es wird von der SRG aber klar absichtlich klein gehalten.
      Das Volk muss erzogen werden.
      Wer sich reale Sorgen macht, ist sofort Pnos Mitglied.
      Dies ist eben die linke SRG Mentalität.
      Bei dir hat diese ja offebar schon gefruchtet.
      16 13 Melden
    • strieler 15.11.2017 05:20
      Highlight jaja das die politik auch realitäten schaffen könnte scheint einigen realitätsverweigerern schwer zuzustossen. eine elle von der mitte entfernt ist also ‚klar links‘. schöne neue welt.
      3 2 Melden
    • Yamamoto 15.11.2017 17:43
      Highlight @häfi Doch wird es, da diese Medien selbst dann überproportional über Themen wie Kriminalität und Einwanderung berichten, wenn die Zahlen rückläufig sind. Zudem bin ich durchaus in der Lage meine Meinung selbst zu bilden. Gerade deshalb vertrete ich – im Gegensatz zu Dir – in Sachen Kriminalität und Einwanderung wohl eine Minderheitsmeinung. Mein Lieblingsmedium ist übrigens nicht das SRF, dafür ist es mir in gewissen Themen zu wenig kritisch. Dennoch behaupte ich nicht, die SRG sei rechts. ;)
      1 0 Melden
  • Gnu76 13.11.2017 22:53
    Highlight Tamedia wird bei den Berichten immer peinlicher. Dicke Luft am Klimagipfel – wegen «No Billag»
    https://www.tagesanzeiger.ch/23816068
    Das war's wohl langsam mit meinem Tagi-Abo.
    53 28 Melden
    • atomschlaf 14.11.2017 15:02
      Highlight Was ist daran peinlich?
      Es ist wirklich fragwürdig, wenn eine vergleichsweise kleine Organisation wie Swisscleantech mit dabei ist, aber der SGV nicht.
      17 2 Melden
    • din Vater 14.11.2017 20:38
      Highlight @atomschlaf
      Es gibt noch dutzende weitere Verbände, die mit dabei sein könnten. Weshalb ist Swissmem, Economiesuisse etc. nicht dabei?
      Peinlich ist es einen Artikel nur auf Grundlage einer Vermutung - mümümü böse Frau Leuthard - zu publizieren.
      3 7 Melden
  • Nick Name 13.11.2017 22:53
    Highlight Wyss "schäumt" mit Recht.
    Aber was sollen wir überhaupt mit der Umfrage? Fordern, dass die politische Gesinnung der SRG-Journis vor der Anstellung mittels Test/und oder Gespräch vor einer paritätischen Kommission eingeschätzt wird? Und dass die Leitung der SRG dann eine ausgewogene Zusammensetzung politischer Ansichten unter den Angestellten umzusetzen hat?
    Interessant wäre die Ausrichtung der Berichterstattung, nicht die der Erstattenden. Aber genau dort wird der SRG so stark auf die Finger geschaut wie keinem anderen Medium im Land.
    Der SoZ-Artikel ist reine Empörungspflege.
    79 40 Melden
    • Saftladen 13.11.2017 23:15
      Highlight Danke!
      28 29 Melden
  • Jaing 13.11.2017 22:47
    Highlight Sehr bedenklich ist, dass die Medien jeglichen Mist aus den Sonntagszeitungen weiterverbreiten. Ob nun die Promisache letzte Woche oder nun diese Studie.
    68 26 Melden
  • malu 64 13.11.2017 22:45
    Highlight Hauptsache die Beiträge der Journalisten sind objektiv, kritisch, vielschichtig, weitsichtig und entsprechen der Wahrheit! Ob er ein Parteibüchlein in der Tasche hat, oder In seinem Schrebergarten eine Hammer und Sichel Fahne aufzieht interessiert mich nicht!
    67 28 Melden
    • Astrogator 14.11.2017 05:30
      Highlight Naja, als Nationalrat öffentlich mit Rechtsextremen zu sympathisieren ist schon leicht etwas anderes.
      Das Äquivalent wäre ein SP'ler der Stalins Terrorherrschaft gut heisst.
      19 13 Melden
    • häfi der Spinat 14.11.2017 10:16
      Highlight Ah ja?
      Ist etwas anderes als, als SRF Journalist eine Flagge mit Hammer und Sichel im Schrebergarten aufgehängt zu haben, die ja bekanntlich Stalins Terrorherrschaft mit einschliesst.

      so so...

      Das macht nüüd gell?
      20 7 Melden
    • play off 14.11.2017 11:33
      Highlight Astrogator...was machen den die Gutmenschenräte, wenn es um unsere lieben linken Terroristen geht? Räumt zuerst mal vor eurer eigenen Türe auf. Oder wer im Glashaus sitzt......
      18 7 Melden
  • Don Manolo 13.11.2017 21:22
    Highlight Jz ist der Vergleich interessant, welche Zeitungen die Wahrheit auch noch druckt/veröffentlicht.
    Aber mal ehrlich, schon interessant das die gestrige story, zufällig kurz vor Schluss deponiert wird. Obwohl die Studie seit einem Jahr draußen ist. Aber ja "neutrale Medien"...
    42 13 Melden
  • Posersalami 13.11.2017 21:18
    Highlight Die Privaten Medien publizieren halt, was sich verkaufen lässt. Es ist nun wahrlich nichts neues, dass da gerne mal zugespitzt berichtet wird. Ich würde darum nicht umbedingt generell eine Agenda hinter solchen Berichten vermuten. Wobei die Sache schon ein "Gschmäckle" hat..


    Danke für das Interview! Wieso nicht häufiger in dieser Qualität?
    39 34 Melden
  • Butschina 13.11.2017 20:56
    Highlight Genau wegen solchen Dingen hoffe ich auf ein nein zur Initiative. Die SRG berichtet meiner Meinung nach sachlich.
    Mich nerven solch reisserische Titel generell. Nicht jeder liest einen Artikel zu ende.
    77 47 Melden
  • Der Tom 13.11.2017 20:49
    Highlight Wundert mich überhaupt nicht. Ich habe das Abo der Sonntagszeitung nicht verlängert wegen mehrerer haarsträubenden Berichten in meinem Fachgebiet.
    59 27 Melden
  • Quacksalber 13.11.2017 20:48
    Highlight Bis im März wirds wohl noch viel schmutziger werden. Das ist langsam fast bei jeder Abstimmung so und ich gewöhne mich nicht daran.
    43 19 Melden
  • banda69 13.11.2017 20:22
    Highlight Der Artikel mit verdrehtem Inhalt ist in der SoZeitung ist veröffentlicht und beim SVP-Volk angekommen. Zu spät für jegliche Berichtigung.

    Ganz im Sinne des SVP-Establishments.
    64 42 Melden
  • Ivo Zen 13.11.2017 20:20
    Highlight Bereits beim Bericht vor einer Woche zur Nichtbeteiligung der MusikerInnen gegen No Billag ist die SoZ genau gleich vorgegangen. Wenn für ein Artikel mit Informationen so selektiv umgegengen wird, um damit die Agenda des Konzerns voranzutreiben, dann ist das kein Journalismus mehr. Die SoZ wird so Teil der Lügenpresse. Tamedia meint tatsächlich, dass sie von der Abschaffung der Gebühren profitieren würden. Tragisch.
    60 32 Melden
    • atomschlaf 14.11.2017 08:43
      Highlight Warum schreibt denn der Tagi - im Gegensatz zur SoZ - klar gegen die Initiative an?
      20 7 Melden
    • mikemike 14.11.2017 10:27
      Highlight Weil beim Tagi tatsächlich noch Journalisten arbeiten, die mit Hirn arbeiten und nicht als Parteisoldaten...
      6 3 Melden
    • strieler 15.11.2017 05:24
      Highlight nennt sich argumente wehrter atomschlaf. die können auch ohne parteibuch stringent und schlüssig zu einem urteil führen. war auf jeden fall mal so.
      0 1 Melden
  • Herbert Anneler 13.11.2017 20:01
    Highlight Wer den täglichen Stress der Journis kennt , sieht ein, dass es nur selten um Links oder Rechts geht, sondern darum, nichts Wichtiges verpasst zu haben. Eine solch ausgeprägte Verzerrung wie die der SoZ lässt nur eines vermuten: Der Chefredaktor will sich bei der Besitzerfamilie Coninx einschleimen. Solche Typen würde ich in die Putztruppe umteilen, die schaden der Tamedia-Presse: Solches zeigt die absolute Notwendigkeit der SRG als Medium ohne politische und ökonomische Eigeninteressen!
    79 63 Melden
    • banda69 14.11.2017 05:31
      Highlight Die BaZ ist auf den selben Zug aufgesprungen.
      13 18 Melden
  • Rodney McKay 13.11.2017 19:27
    Highlight Das Problem beginnt doch bei der Selbsteinschätzung der Journalisten anhand einer Skala von 0 bis 10. Besser wäre sicher ein Fragebogen gewesen, wie ihn beispielsweise auch Smartvote verwendet. Es kann ja sein, dass ein Journalist eine starke Landesverteidigung befürwortet, und gleichzeitig für eine aussenpolitische Öffnung einsteht. (ein rechtes und ein linkes Anliegen) Zum Thema Medienpräsenz der SVP, hier ein Beispiel, welches zeigt, dass es auch negative Medienpräsenz gibt :
    23 8 Melden
  • Lusch 13.11.2017 19:19
    Highlight Die „Sonntags Zeitung“ ein Käseblatt?
    Guter Journalismus fängt dort an, wo objektiv über Sachverhalte berichtet wird. Bewertungen solcher Berichte sind Kommentare und persönliche Meinungen eines Journalisten und als solche zu Kentzeichnen. Die Sonntags Zeitung hat mit ihrer Schlagzeile das 3/4 der SRG Journalisten links seinen, diese Grundregel auf‘s Schwerste verletzt und das vor eine Abstimmung bei der es um das weiter bestehen der SRG geht! Das ist kein Journalismus, das ist politische Meinungsmache der übelsten Sorte!
    81 40 Melden
    • häfi der Spinat 13.11.2017 23:37
      Highlight Lusch
      Ach ja? So so...
      Etwas Naiv von dir.
      Was ist mit der pro SRG Kampagne, die der Blick schon seit Wochen fährt?
      Und dies sicher nicht uneigennützig.
      35 32 Melden
    • play off 14.11.2017 11:36
      Highlight häfi du weisst doch, links ist gut und rechts ist böse. Wenn zwei das selbe tun, ist es nicht das Gleiche.
      16 5 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 13.11.2017 18:49
    Highlight Dass fachlich nicht ganz banale Sachverhalte in den Medien für den Fachkundigen oder Urheber plötzlich sehr fremd erscheinen, ist leider eher der Regelfall.

    Da musste ich bisweilen auch schon mal leer schlucken, wenn ich einen Bezug zum Gegenstand der Berichterstattung hatte...
    38 32 Melden
  • Angelo C. 13.11.2017 18:30
    Highlight Köstlich, dieser verspätete Beschönigungsversuch 😅!

    Diese wissenschaftlich erhobene Umfrage zeigt im Ganzen doch auf, was de facto Sache ist - und was die meisten Politinsider schon immer wussten.

    Vinzenz Wyss wurde wohl von der SRG massiv zurechtgewiesen, weshalb er der Sonntags-Zeitung gegenüber dieses offenkundige "Geheiminis" gelüftet hat, was man bei der Erstgenannten als zusätzliches Wasser auf die Mühlen der Befürworter der No-Billag-Abstimmung betrachtet.

    Möglicherweise nicht gänzlich zu unrecht 🤔
    93 122 Melden
    • rosen nell 13.11.2017 19:02
      Highlight genau so wird es gewesen sein. am 6. dez. ist samichlaustag, bis dann erwarte ich das sprüchli dazu.
      18 24 Melden
    • Lukakus 13.11.2017 19:15
      Highlight Du solltest aufpassen, wovon du redest. Was du als Geheimnis bezeichnest, ist kein Geheimnis, sondern eine öffentliche Studie, die publiziert wird.

      Es wurden Daten in Absprache an die Sonntagszeitung gegeben, und DORT verdreht.

      Die Aussage der Studie ist tatsächlich, dass der Durchschnitt bei den meisten Medieninstituten ähnlich ist und zwar mittig. Dies wurde von der Sonntagszeitung aber aus Sensationsgeilheit zu 70% links verdreht.
      70 53 Melden
    • BetterTrap 13.11.2017 19:30
      Highlight Ja natürlich. Weil ein Wissenschaftler (das Wort beinhaltet übrigens Wissen) seine eigene Studie, wohl nicht selbst richtig interpretieren kann. Aber der Laie kann es natürlich besser und präziser. Mal ganz abgesehen von deiner sehr gut durchdachten Verschwörungstheorie. Jeder der selbst studiert, studiert hat, oder auch nur ein Fünkchen lesen kann und sich mit der Studie beschäftigt hat weiss, dass der SoZ-Artikel völliger Quatsch war!
      64 50 Melden
    • Charlie Brown 13.11.2017 19:32
      Highlight Das offenkundige Geheimnis, welches vor über einem Jahr gelüftet wurfe. 🙄
      47 31 Melden
    • Datsyuk 13.11.2017 19:40
      Highlight Du missverstehst also auch.
      23 28 Melden
    • Töfflifahrer 13.11.2017 20:08
      Highlight Bitte was für ein Geheimnis wurde da denn gelüftet? Es handelte sich dabei um eine öffentliche Studie.
      Wie die Daten in der SZ dann interpretiert wurden ist der eigentliche Skandal. Da ich nicht glaube, dass die bei der SZ dämlich sind, bleibt nur die Vermutung, dass die Zahlen nach dem Gusto der SZ Redaktion benutzt wurden.
      Mein Abo bei drr SZ wird jedenfalls nicht erneuert.
      51 40 Melden
    • Datsyuk 13.11.2017 20:40
      Highlight Angelo C., ich habe noch Fragen:
      Bist du denn ein solcher "Politinsider"? Was ist dein Kommentar, wenn nicht ein Beschönigungsversuch für die SZ?
      22 22 Melden
    • Angelo C. 13.11.2017 21:17
      Highlight Oooh, sorry - da hab' ich doch etwas ganz falsch interpretiert, etwas was man zwar schon seit Jahren zu glauben weiss, nämlich d.h. dass Journis mehrheitlich links ticken 😉!

      https://www.tagesanzeiger.ch/sonntagszeitung/fast-drei-viertel-aller-srgjournalisten-sind-links/story/17411512

      http://m.20min.ch/schweiz/news/story/29181026

      http://www.kleinreport.ch/news/uber-60-prozent-der-schweizer-journalisten-bezeichnen-sich-als-links-88378/

      Aber lügt euch (und Anderen) nur weiter in die Tasche - wohl bekomm's 😄!
      36 41 Melden
    • Steely Dan 13.11.2017 22:39
      Highlight @Angelo C. Du hast schon mitbekommen, dass alle Deine Links auf die Story aus der Sonntagszeitung zeigen, die vom Verfasser der Studie eben kritisiert wird. Wichtigste Stelle:

      "Ich habe lange mit dem Journalisten darüber gesprochen, wie die Ergebnisse zu interpretieren sind. Als ich gestern dann die Schlagzeile sah, bin ich aus allen Wolken gefallen."

      Na, willst Du weiter Fake News verbreiten? Also dann halt, Dich interessiert ja die Wahrheit nicht.
      44 27 Melden
    • strieler 15.11.2017 05:28
      Highlight haha angelo deine links. toll. wirklich toll. dein ernst?!?!
      1 1 Melden
  • Luca Brasi 13.11.2017 18:23
    Highlight Und es zeigt sich wieder einmal, dass der User/Leser alles selber noch einmal durchrecherchieren oder hoffen muss, dass der entsprechende Wissenschaftler sich selber zu Wort meldet.
    You are fake news! (aber immerhin schweigt ihr von watson es nicht tot) 😉
    35 38 Melden
  • Thomas Binder 13.11.2017 18:23
    Highlight Wenn er einen Job bekommen / behalten will, muss sich ein Journalist der vom Arbeitgeber vertretenen Meinung anschmiegen. Bei der SRG stehen die Grundsätze der Springer-Medien (vgl. link) kaum im Arbeitsvertrag. Spätestens seit der SRF-Einstein-Arena Teerung und Ganserung eines Friedensforschers ist aber für jeden offensichtlich, dass die SRG dem (US-)Neoliberalismus/Imperialismus verpflichtet ist, dem Umverteilungsprojekt von unten nach oben, von Süden nach Norden und vom Staat zu Privaten.
    http://www.neopresse.com/medien/springer-presse-solidaritaet-mit-den-vereinigten-staaten-von-amerika/
    52 72 Melden
    • paddyh 13.11.2017 19:09
      Highlight Und das sind ihrer Meinung nach linke Tendenzen? Ich bin verwirrt.
      34 24 Melden
    • aglio e olio 13.11.2017 19:17
      Highlight Echt jetzt? Ein Heil auf die Springerpresse und SRG sind die bösen Neoliberalen. Egal was es ist, nimm weniger davon.
      Oder ist mir der Sarkasmus deines Beitrages verborgen geblieben?
      37 20 Melden
    • Ollowain 13.11.2017 19:48
      Highlight Schön gesagt! Teile leider deine Meinung...
      21 18 Melden
    • Thomas Binder 13.11.2017 20:18
      Highlight Es war noch nie um "links gegen rechts" gegangen. Es geht immer um superreich gegen arm und reich und superreich gewinnt immer, weil es immer und immer wieder schafft, arm und reich gegeneinander aufzuhetzen!

      "There’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning."

      (Warren Buffett)
      Buffet meinte the superrich class.
      Nach 40 Jahren neoliberaler Indoktrination sind unsere westlichen Demokratien umgekehrt totalitäre Systeme nach Sheldon Wolin...
      Gute prägnante Aufklärung für Anfänger:
      35 11 Melden
    • Thomas Binder 13.11.2017 21:30
      Highlight Der "Anstalt" sei Dank gibt es Rainer Mausfeld seit dem 07.11.2017 auch als Realsatire...

      https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-7-november-2017-100.html
      22 4 Melden
    • Captain Downtown 14.11.2017 08:21
      Highlight srg=NWO und jüdische weltverschwörung.
      um dem aluhutsyndrom vorzubeugen, sollten sie echt weniger Ganser und VT-internet oder kopp-verlag-käse konsumieren.
      trotz kritisierbarkeit der srg, ist man da noch 1000mal besser bedient.
      1 7 Melden
    • atomschlaf 14.11.2017 08:47
      Highlight Umverteilungsprojekt von unten nach oben, von Süden nach Norden.
      Unsinn. Wenn schon Umverteilung vom Rest der Welt in die USA.
      Europa wird ja aktuell in die Sch...e geritten, unter tatkräftiger medialer Begleitung durch die SRG (pro Migration ex Afrika, gegen Russland, etc.)
      10 6 Melden
    • mikemike 14.11.2017 10:32
      Highlight @Thomas Binder
      Du gibt's dich hier "Wissender" und "Belesener" als andere Kommentatoren hier - toll für dich, dass du es besser weisst.
      Aber über das Talent, eine klare Aussage zu schreiben, darüber müssen wir noch reden ;)
      Du klingst gerade mehr wie ein typischer Verschwörungs-Theoretiker.
      3 8 Melden
  • Daniel Brunner (1) 13.11.2017 18:22
    Highlight Solche SoZ-Artikel reduzieren mein Vertrauen in die wirtschaftlich gesteuerte Presse und ruft erst recht nach unabhängigen Medien.
    91 30 Melden
    • mia_zwellweger 13.11.2017 19:22
      Highlight Geht mir genauso
      42 21 Melden
    • Töfflifahrer 13.11.2017 20:10
      Highlight Kann nur zustimmen. Mir graut vor US Zuständen.
      44 23 Melden
  • Sheldon 13.11.2017 18:17
    Highlight Wie schon bemerkt, die Studie an sich ist schon "bireweich". Die Interpretation der Medien ist unterirdisch und der Medienhype daraus wirklich beängstigend. Da haben "die Journalisten" schlampig einfach abgeschrieben, keiner hat nachgefragt und keiner das kritisch hinterfragt. Ich wünsche mir KRITISCHE Journalisten, linkskritische, rechtskritische und vor allem selbstkritische.
    68 23 Melden
    • sowhat 13.11.2017 20:30
      Highlight Absolut auf den Punkt gebracht!
      17 12 Melden
    • ujay 14.11.2017 10:28
      Highlight @Sheldon. Falsch. Die Journalisten haben die Studie nicht nur abgeschrieben, sondern auch noch nach ihrem politischen Gusto interpretiert. Dieser Artikel in der SoZ war pure Manipulation. Wer eine Studie lesen kann, weiss, dass diese Studie alles Andere als "bireweich" ist.
      7 2 Melden
  • walsi 13.11.2017 18:15
    Highlight Der Durchschnitt ist also bei 4.02, jetzt wäre noch spannend zu wissen wo der Median liegt. Ich wage mal die These, dass der noch weiter links ist.
    28 30 Melden
    • Big_Berny 13.11.2017 19:33
      Highlight Wenn man die Screenshots anschaut, sieht man, dass der Median bei 4 liegt.
      31 5 Melden
    • esmereldat 13.11.2017 19:36
      Highlight Die Zahlen stehen ja im Text, kannst du also berechnen. Mit Thesen mutmassen ist nicht nötig.
      29 5 Melden
    • Charlie Brown 13.11.2017 19:39
      Highlight Deine These würde bedeuten, dass die meisten etwas weiter links sind, die rechten dafür deutlich rechter. Und was bedeutet das nun?
      12 7 Melden
    • Töfflifahrer 13.11.2017 20:12
      Highlight Bei diesen Zahlen gehört eine durchschnittliche 4 in den Bereich der Mitte. Basta!
      21 11 Melden
  • Ollowain 13.11.2017 18:06
    Highlight Diese Einteilung macht im Hinblick auf Geopolitik mehr Sinn:

    P. S. Bin gespannt ob mein Kommentar diesmal nicht zensiert wird (beim vorigen Artikel wurde er nach 1 Stunde online wieder gelöscht.
    28 21 Melden
    • MaxHeiri 13.11.2017 19:07
      Highlight NZZ so konservativ?
      Spätestens ab da, habe ich den Medien Navigator als ungenügend abgestempelt!
      13 15 Melden
    • Thomas Binder 13.11.2017 19:12
      Highlight Der wunderbare Mediennavigator, der sich exakt mit den von mir gemachten Erfahrungen mit diesen Medien deckt, werter Ollowein, ist meine Homepage, um die Welt durch möglichst viele Medienobjektive zu betrachten. Er zeigt auf einen Blick, dass das Hauptproblem fast unserer grossen Probleme, der (US-)Neoliberalismus/Imperialismus in ARD, ZDF und SRF der SRG gar nicht vorkommt. Wir können unsere grossen Probleme aber nur lösen, wenn wir deren Ursache (er)kennen.
      Dauerberieselung mit ungefragter TV-/Radio-PRopaganda aus einem Kanal ist out, aktive Recherche bei Bedarf in vielen Medien ist in!
      21 17 Melden
    • dickmo 13.11.2017 19:48
      Highlight @Ollowain: Den Mediennavigator halten wir für ziemlich grossen Quatsch. Aus Gründen des Unterhaltungswerts lassen wir ihn hier jetzt ausnahmsweise mal stehen. AUSNAHMSWEISE!
      37 27 Melden
    • Ollowain 13.11.2017 19:59
      Highlight @dickmo Sobald ihr also etwas in Kommentaren als Quatsch bewertet, wird's zensiert? Interessant. Solange Ganser hier gebasht, Spiegel-online-Artikel veröffentlicht und "Quatsch" in Kommentaren zensiert wird, ist es kein Wunder, dass ihr als NATO-konform beurteilt werdet.
      31 21 Melden
    • Töfflifahrer 13.11.2017 20:17
      Highlight @binder: der Navigator ist absoluter Quatsch.
      Dauerberieselung? Blödsinn!
      Recherche bei vielen Medien? Sicher ja dann wohl auch alle noch Gebührenpflichtig, ja?
      Eh hindert Si3 nicht sich auch bereits heute an verschiedenen Orten zu informiere!
      12 10 Melden
    • Thomas Binder 13.11.2017 20:28
      Highlight Dickmo...

      "Es ist schwierig einen Mensch dazu zu bringen, etwas zu verstehen, wenn sein Gehalt gerade davon abhängt, dass er es nicht versteht."
      (Upton Sinclair, 1935)
      21 11 Melden
    • Nick Name 13.11.2017 23:12
      Highlight "Swiss Propaganda Research" über sicht selbst: "Das Forschungsprojekt wurde im Frühjahr 2016 als erstes seiner Art lanciert und zählt unterdessen zu den bekanntesten medien­kritischen Publi­ka­tionen der Schweiz."
      Und:
      "Die Mitglieder der Forschungsgruppe möchten persönliche Diffa­mie­rungen und berufliche Sanktionen vermeiden und haben sich deshalb entschieden, nicht namentlich aufzutreten."
      Das klingt ja höchst wissenschaftlich.
      Und der "wunderbare Mediennavigator, der sich exakt mit den von mir gemachten Erfahrungen mit diesen Medien deckt, ist meine Homepage"?
      Hallo? Herr Dr.?
      14 5 Melden
    • Ollowain 13.11.2017 23:32
      Highlight Vielleicht werden Kommentarfunktionen auf watson auch bald so gehandhabt wie bei Spiegel-online?
      13 2 Melden
  • Dan Rifter 13.11.2017 18:06
    Highlight Waren die Verfasser des Artikels am IAM? 🤔
    10 2 Melden
  • Marlon Mendieta 13.11.2017 18:03
    Highlight Soweit ich weiss, wird der SRG ziemlich scharf auf die Finger geschaut betreffend politischer Ausgewogenheit.
    Wieso zur Hölle spielt also die Gesinnung der Journis eine Rolle?
    Lehrer sind eher links, Bauern eher rechts und Pfarrer eher konservativ.
    Alle bekommen ihren Lohn aus Steuergelder
    105 22 Melden
    • MaxHeiri 13.11.2017 19:08
      Highlight Journalisten finde ich eben sehr wichtig, da sie quasi als vierte Gewalt die öffentliche Meinung einer Demokratie beeinflussen.
      10 7 Melden
    • Marlon Mendieta 13.11.2017 19:59
      Highlight Aha
      Ihre Arbeit wird streng kontrolliert, aber trotzdem dürfen sie nicht eine eigene Meinung haben, da zu wichtig als 4. Gewalt.

      Kann mir schon vorstellen, dass sich viele Papierlidemokraten wohl fühlen würden mit neutralen Informationen von Teleblocher.

      Aber was würde wohl passieren, wenn sich der IZRS mit Kapital aus Saudiarabien die Lizenzen schnappen würde?
      28 5 Melden
    • Töfflifahrer 13.11.2017 20:19
      Highlight Der SRG wird in der Tat sehr genau beobachtet.
      Anders als bei privaten Medien.
      39 8 Melden
    • atomschlaf 14.11.2017 09:20
      Highlight @Marlon: Jein. Mann kann zwar bei allzu krasser Einseitigkeit Beschwerde einreichen, bloss interessiert das Resultat meist keine Sau mehr und die Propaganda hat ihre Wirkung längst entfaltet.
      8 4 Melden
  • Thomas Binder 13.11.2017 17:56
    Highlight In diesem und in jedem öffentlichen Zusammenhang ist nicht die selbst gefühlte private politische Ausrichtung entscheidend sondern die öffentlich ausgelebte, das Ausmass der eigenen Kooptation/Selbstverleugnung. Das Problem der herrschenden "Elite" und deren servilen (Führungs)personals besteht darin, dass sie es mit einer immer aufgeklärteren Zivilgesellschaft zu tun haben.
    "Wenn Du mir die Stiefel aufbläst, schlage ich Dir Geld."
    (Bildmetapher von Pieter Brueghel dem Jüngeren zur Kooptation, der Banalität des Opportunismus der (scheinintellektuellen) Stiefellecker der Mächtigen, ca. 1592)
    19 25 Melden
    • mikemike 14.11.2017 10:35
      Highlight Kann jemand @thomasbinder auf watson Artikel schreiben lassen? :) Das ist pure Realsatire - genau so schreiben auch die "Flat-Earther" oder "9/11 was an inside Job"- Menschen auf YouTube ;)
      1 5 Melden
  • Don Alejandro 13.11.2017 17:55
    Highlight Dieses Interview offenbart in anschaulicher Weise warum wir eine effiziente SRG brauchen. Irgendwo braucht es noch ein Bollwerk an authentischen News. Fake-News entstehen eher dort wo interessengebundene Finanzierung herrscht. Fox News ist ein Paradebeispiel dafür.
    101 20 Melden
  • Marlon Mendieta 13.11.2017 17:53
    Highlight Das grösste Problem ist, dass die Initianten von No Billag haargenau wissen, was sie machen.
    Die meisten Befürworter im Volk lesen sowieso nicht mehr als die Schlagzeilen...
    und diesen Artikel erst recht nicht.
    103 13 Melden
  • Snowy 13.11.2017 17:47
    Highlight Ein Wert von 4,02 empfinde ich bei dieser Umfrage-Anlage (0= Che Guevara; 10 = Dick Cheney) nicht als besonders hoch - im Gegenteil.

    Er würde wohl ähnlich ausfallen, würde man diesen Test in einer anderen Berufsgattung wo vor allem Akademiker arbeiten durchführen (bspw bei ABB oder in der Forschung von Norvatis).
    70 6 Melden
  • User01 13.11.2017 17:40
    Highlight Danke für die Richtigstellung. Interessant war, dass etwa 3/4 (vlt. auch nur 68%) der Watsonkommentatoren die richtigen, kritischen Rückfragen gestellt haben und nur die üblichen, bekannten Kommentatoren dies als "Evidenz der Verseuchung" oder als "wissenschaftlicher Beweis" dazu sahen. Trotzdem muss sich Watson auch ein bisschen an der eigenen Nase nehmen und eingestehen, dass es die Meldung zu unkritisch hinterfragt und weiterverbreitet hat. Deshalb wünsche ich mir machmal etwas weniger Artikel, dafür wertvoll aufbereitet, ohne dass ich die Kommentare zur primären Wissensbildung lesen muss.
    87 12 Melden
    • LeChef 13.11.2017 18:06
      Highlight 100% einverstanden mit deinem Kommentar. Leider ist Zeit heute mehr denn je Geld, auch und gerade im Journalismus. Ich bin sicher, die Meisten würden sich die Stories gerne etwas genauer anschauen, bevor sie sie weiterverbreiten; aber diese Zeit fehlt einfach. Es würde, glaube ich, von der Mehrheit der Leser auch nicht honoriert. Ein typisches Marktversagen.
      34 4 Melden
    • dickmo 13.11.2017 18:34
      Highlight Wir nehmen uns ja an der eigenen Nase, indem wir die von uns weiterverbreitete SDA-Meldung mit der SoZ-Geschichte per Wyss-Interview korrigieren. Keiner ist unfehlbar und besonders Sonntags, wenn die Sonntagszeitungen ihre "Primeure" platzieren, sind wir zu dünn besetzt, um alle nachzurecherchieren. Aber wird werden in Zukunft vorsichtiger sein, was die Sonntags-Enten angeht. Sorry!
      58 13 Melden
  • Bijouxly 13.11.2017 17:32
    Highlight Tamedia ist kontra SRF, Ringier pro. Die Waage mir der pro-/kontra-Propaganda hält sich also ziemlich ausgeglichen, da diesen beiden Häusern die meisten Blätter gehören.
    13 49 Melden
  • Alterssturheit 13.11.2017 17:30
    Highlight Um dem linken Journalismus überall zu entgehen könnte man: Blocher TV schauen und Weltwoche und Schweizerzeit lesen.
    Ist das wirklich eine Alternative ??
    60 12 Melden
  • R. Peter 13.11.2017 17:29
    Highlight Die SRG Journalisten sind etwa so links wie der Durchschnitt aller Journis, trotzdem beschreiben sich knapp 70% als links. Exakt was die SoZ schreibt.

    Was genau ist die Kritik?
    32 76 Melden
    • _kokolorix 13.11.2017 18:31
      Highlight Weil es neben Rechts und Links auch noch eine Mitte gibt, ist ein Mittelwert von gut 4 eher in der Mitte anzusiedeln. Ein seriöser Bericht hätte dies differenziert
      37 6 Melden
    • FrancoL 13.11.2017 18:33
      Highlight Nein sie beschreiben sich nicht durchwegs als links der Faktor 4,02 ist zwar links der Mitte aber eben nicht bei 2 oder 3, was man als links betrachten würde. Links-libereale sind auch links eingeordnet und doch sind sie nicht im typischen Linksschema. Die Kritik ist mehr als nur angebracht, wenn man die Titelansage betrachtet.
      36 10 Melden
    • Electric Elephant 13.11.2017 18:57
      Highlight Ähm, echt jetzt? 68% werden zu fast drei Viertel, es wird verschwiegen, dass der Schnitt nah bei der Mitte liegt, die Mitte wird extra klein gemacht, dass die Pole größer scheinen... Das ist überhaupt nicht EXAKT was die SoZ schreibt! Alles in allem tendenziöser, unseriöser Journalismus! Peinlich für die SoZ!
      25 3 Melden
    • FrancoL 13.11.2017 20:04
      Highlight Erstaunlich dass gerade Du der doch immer so auf Zahlen und Statistiken und Belegen aus ist eine derartige Semplifizierung akzeptiert. Ja Überraschungen gibt es, wenn der Mensch eben seine Wahrheit untermauern will.

      Noch vor 25 Jahren hätte da ein weit anderer Massstab das links und rechts und die Mitte definiert.

      Heute ist es wohl eher so, dass jeder der nicht gerade stramm bürgerlich ist sich zwangsläufig als links deklarieren muss.
      15 4 Melden
    • R. Peter 13.11.2017 21:13
      Highlight Alle, Die Mitte (5) macht gerade mal 16% aus. Das macht bei 68% links 16% Prozent rechts — ziemlich eindeutig verteilt. Im Übrigen ist links nicht gleich linksextrem, genauso wie auch rechts ein breites Spektrum besteht. Ändert das etwas ander Aussage, dass 68% sich links sehen?

      3&4 machen übrigens 45% aus, während 6&7 12% entsprechen. 0-3 machen 22%, 8-10 4%. Da kann man sehr wohl von linkslastig sprechen.

      Die einzig berechtigte Kritik ist die Beschreibung von 68% als knapp drei Viertel.
      5 12 Melden
    • R. Peter 13.11.2017 21:17
      Highlight FrancoL, in diesem Kontext definiert die SoZ alles links der Mitte (40% des Spektrums) als links - nicht „jeden der nicht gerade stramm bürgerlich wählt“. 10% des Spektrums sind als Mitte, 40% als rechts definiert.

      Man hätte auch sagen können, 45% sind Mitte-links! 12% Mitte-rechts. Oder 7% linksextrem, 0% rechtsextrem. Oder eben 68% links, 16% rechts.

      Also, was an der Aussage ist nun falsch und warum?
      3 8 Melden
    • R. Peter 13.11.2017 22:26
      Highlight Schaut, ich habs euch noch kurz optisch aufbereitet. Egal wie man es drehen will, es besteht ein mächtiger Linksdrall - öffentlich sogar noch etwas stärker als Privat:
      3 12 Melden
    • _kokolorix 13.11.2017 22:33
      Highlight Weil links rechts und mitte etwa gleich grosse Räume abdecken sollten. Also müsste man sagen: Mitte 45%, Links 35% und Rechts 20%. Das wirft die Frage auf warum nicht mehr Rechte da arbeiten. Sind sie zu wenig qualifiziert, haben sie nicht den Mut sich bei srf zu bewerben oder werden sie einfach zu wenig berücksichtigt? Darauf geben diese Zahlen keine Antwort, das müsste dann als nächster Schritt genauer untersucht werden.
      Aber die Aussage ist eine völlig andere, den die Zahlen zeigen eindeutig, dass die Mitte übervertreten, Links den Wahlergebnissen entsprechend und Rechts untervertreten ist
      14 1 Melden
    • FrancoL 13.11.2017 23:07
      Highlight @R.Peter: genau Dein Versuch die Mitte lächerlich hinzustellen ist das Problem ganz allgemein. Verbunden zudem mit einer merkwürdigen inexidtenten Zahl von rechten bis extrem rechten Journis im Privaten die genügend bekannt sind. Zudem: wenn man einen Journi nach seiner Ausrichtung befragt sollte auch dessen Gewicht in der Medienwelt bekannt sein.
      Zusammengefasst: die Mitte ist sehr stark belegt und links lastig was eine klare andere Aussage ist als die 70% Journis stehen links. Ich glaube auch dass manch einer der sich eine 4 gegeben hat nicht Freude hat links eingeordnet zu werden.
      9 4 Melden
    • Nick Name 13.11.2017 23:17
      Highlight Ok, R. Peter. Man staune: Journis sind Menschen und haben sogar manchmal eine Meinung.

      Und jetzt?
      Schlage vor: Eine Analyse der BerichtERSTATTUNG anstelle der (sich selbst einschätzenden...) -erstattenden? Das würde dann wenigstens etwas aussagen.
      Aber was sollen wir mit dem "mächtigen Linksdrall" von Journis anfangen?
      9 2 Melden
    • FrancoL 13.11.2017 23:24
      Highlight @R. Peter: auch sollte man wenn man wie Du alles im Griff haben will sich befliessen die Terminologie etwas im Griff zu haben. Einmal „linkslastig“ einmal bezeichnest es Du als „mächtig linkslastig“. Daliegt doch mindestens der Faktor 2-3 zwischen den beiden Ausdrücken.
      Es stört mich nicht dass Du die Statistik linkslastig siehst, was mich stört ist die Negierung dass die Mitte erstaunlicherweise recht bevölkert ist. Zudem erwähne ich wieder die Wichtigkeit des Bekanntheitsgrades der Journis wurde in keinster Weise mitbetrachtet. Präsenzen von Köppel und Somm würden die Waage kippen lassen
      7 3 Melden
  • Stibbs 13.11.2017 17:27
    Highlight Wer hat an der Studie mitgemacht? Wer nicht? (Die Studie beruht bekanntlich auf Selbstdeklaration der Journalisten.) Ich z. B. würde an so einer beklopften Studie gar nicht teilnehmen, resp. den Fragebogen nicht zurücksenden.
    18 10 Melden
  • Stibbs 13.11.2017 17:25
    Highlight Die NZZ schreibt heute: "Je höher allerdings ein Journalist auf der Karriereleiter steigt, desto eher rückt er auch in die Mitte. Bei SRF-Redaktoren ist das nicht anders als bei Journalisten der «Sonntags-Zeitung»."
    23 11 Melden
  • Stibbs 13.11.2017 17:17
    Highlight Entweder wird korrekt und sachlich und unabhängig recherchiert und informiert oder nicht. Darum geht es.
    29 11 Melden
    • Tikvaw 13.11.2017 17:41
      Highlight Jetzt müssen wir nur noch herausfinden:
      Was korrekt ist und Wer unabhängig ist.
      25 2 Melden
    • Sophia 13.11.2017 17:57
      Highlight Darum geht es? Und wie soll das gehen? Jeder Mensch hat doch einen Charakter und ist geprägt durch seine Erziehung und Erfahrungen, die kann auch Journalist nicht einfach ablegen. Daraus ergibt sich auch für ihn eine Meinung zum Thema, das er gerade bearbeitet. Wir müssen mit der Meinungsvielfalt einfach demokratisch zurechtkommen und nicht wie die Rechtsnationalen alles, was ihnen nicht passt, als LINKS abtun. Langsam begreife ich das Attribut LINKS als Ehrenbezeichnung! Und die Intelektuellen sind nun mal mehrheitlich links, das macht den Rechten zu schaffen!
      23 2 Melden
  • Dönerstag 13.11.2017 17:07
    Highlight Sehr gutes Interview! Danke Watson!
    65 20 Melden
  • just sayin' 13.11.2017 16:47
    Highlight ömm... nur, dass ich das jetzt richtig verstehe:
    der durchschnitt aller journies war als 4,02?
    das ist schon "eher links".

    allgemein sehe ich nur 1 falschaussage: die 68% als "dreiviertel" zu bezeichnen.

    der rest des artikels stimmt ja noch.
    ich verstehe die ganz aufregung von vinzenz wyss nicht.

    moment... er ist in der srg-trägerschaft angagiert? ok....
    59 130 Melden
    • Sandro Lightwood 13.11.2017 16:53
      Highlight Es entspricht dem Durchschnitt aller Journalisten. Im Artikel am Sonntag wird suggeriert, dass die SRG linker sei. Dann noch der mit den 3/4. Just sayin'.
      97 21 Melden
    • Stibbs 13.11.2017 17:20
      Highlight Ohne Vinzenz Wyss gäbe es gar keine Untersuchung und somit gar keine Zahlen. Somit ist es unfair, ihm Parteinahme zu unterstellen.
      63 15 Melden
    • R. Peter 13.11.2017 17:34
      Highlight Sandro, Das SRG stuft sich selber zu knapp 70% links ein. Ist doch richtig, oder? Das war die Aussage der SoZ.
      19 44 Melden
    • FrancoL 13.11.2017 18:35
      Highlight @R.Peter; Genau die Zahlen betrachten! links der Mitte ist nicht einfach links, so wie rechts der Mitte nicht als Rechtsnational zu betrachten ist.
      25 5 Melden
    • Big_Berny 13.11.2017 19:48
      Highlight Die Skala wurde schlicht mies unterteilt. Wenn man von 0-10 bewerten kann, ist 0-4=Links, 5=Mitte und 6-10=Rechts schlicht falsch. Hätte man genommen 0-3=Links, 4-6=Mitte und 7-10=Rechts, würde es die Realität schon besser abbilden. Dann wären es noch 42.4% links. Ein deutlicher Unterschied, der zeigt, wie wichtig eine seriöse Beurteilung der Zahlen ist. Verkauft sich so aber halt schlechter.
      15 6 Melden
    • R. Peter 13.11.2017 21:26
      Highlight Big Berry, genau, dann wären es 42.4% links und 11.7% rechts, wobei in der mitte ebenfalls 22.1% mitte-links und nur 16% mitte-rechts wären. Extreme gibts ausschliesslich links.

      Gleiche Aussage nur komplizierter. Die Journalisten sehen sich in einer sehr klaren Mehrheit links.
      5 10 Melden
    • R. Peter 13.11.2017 22:24
      Highlight Big Berry, schau, ich habs für dich noch optisch aufbereitet: egal wie du es formulierst, die Tendenz ist mächtig linkslastig. Öffentlich sogar noch etwas stärker als Privat.
      5 10 Melden
    • Big_Berny 14.11.2017 04:43
      Highlight @R. Peter: Dass sich mehr als links einschätzen, streite ich gar nicht ab. Aber es macht doch einen Unterschied, ob man von 42.4% oder Dreiviertel spricht. Letzteres ist schlicht falsch und dient nur der Absatzförderung.
      Dass sich mehr links sehen, hängt von vielen Faktoren ab. Zum Einen damit, dass sich Journalisten mehr mit anderen Kulturen befassen, was mit mehr Weltoffenheit korreliert. Zum anderen sind Akademiker grundsätzlich linker eingestellt. Wichtig ist, dass ausgewogen berichtet wird und rechte Journis die gleichen Chancen haben. Quoten halt ich nie für sinnvoll, auch hier nicht.
      9 2 Melden
    • Stibbs 14.11.2017 09:01
      Highlight Was heisst links und rechts in der Selbstdeklaration derjenigen, die mitgemacht haben.
      3 3 Melden
    • R. Peter 14.11.2017 12:57
      Highlight Das heisst, dass jene sich selber auf dem politischen Spektrum so verorten. Es lässt keine Schlüsse auf Einzelfragen zu, aber einen übergeordneten Eindruck.
      1 0 Melden
    • FrancoL 14.11.2017 16:38
      Highlight @R.Peter; Der übergeordnete Eindruck ist wohl das Hauptproblem. Das sich in der einen oder anderen Ecke orten ist es zudem ebenfalls. Welcher Rechtsextreme sieht sich in der rechts extremen Ecke? Was würden denn die der AfD nahe stehenden Journis bei sich ankreuzen? Ich kenne nebst Kantonalen "Politgrössen" auch viele in den Gemeinden und muss da feststellen, dass ich bei vielen nachfragen muss wo sie wirklich stehen, den gemäss HP ist es klar, gemäss Handeln dann wieder alles andere als klar.
      Ähnlich sehe ich es mit den Journis. So klar ist deren Position nicht immer, eher selten.
      1 2 Melden
    • Sandro Lightwood 14.11.2017 16:44
      Highlight Und ist sicher bitzeli wissenschaftlicher als ein Mann mit Sünneli auf dem Revers, der dies mit ausladenden Armbewegungen mantraartig wiederholt.
      1 1 Melden
  • Corahund 13.11.2017 16:42
    Highlight Allein schon die Tatsache, dass sich die Journis über eine Skala selbst als links, mitte oder rechts deklarieren konnten, spricht gegen den Aussagewert der Studie. Die Journis hätten anhand ihrer Berichte und Inhalte derselben eingeteilt werden müssen. Dann wäre der Wert noch mehr gegen links gekippt. Mann muss nur den Mainstream verfolgen (auch der von Watson) dann ist die politische Einstellung der meisten Journalisten glasklar. Sie sollen doch einfach dazu stehen. Die Reaktion des Autors dieser „Studie“ zeigt auf, dass die linke Ausrichtung der meisten Journalisten Tatsache ist.
    45 135 Melden
    • Philu 13.11.2017 17:19
      Highlight Nicht ganz. Ich stimme Ihrer Aussage zu, dass es humbug ist, sich selber auf einer Skala einteilen zu können. Das ist wie bei einem Assessment, wenn ich nicht zu meinem Vehalten in bestimmten Situationen befragt werde und am Ende eine Guthaben erstellt wird, sondern wenn ich gleich auf dem Guthaben mein Ergebnis ankreuzen kann. Besser wäre etwas wie bei der Vimentis Umfrage zu politischen Themen ein Statement abgeben kann (ja, eher ja, weder noch, eher nein, nein) und am Schluss meine politische links/rechts Ausprägung angezeigt wird.
      26 2 Melden
    • Shlomo 13.11.2017 17:29
      Highlight Wenn einer „Mainstreammedien“ schreibt denk ich mir immer 🤦‍♀️
      30 9 Melden
    • esmereldat 13.11.2017 17:40
      Highlight Warum sollte die Studie keinen Aussagewert haben? Zu der gegebenen Fragestellung wurde eine Studie durchgeführt. Dabei ging es halt um die Selbsteinschätzung der Journis und nicht um ihre professionelle Arbeit. Also kann von dieser Studie keine Aussage über die politische Einordnung der Arbeit der Journis abgeleitet werden, da dafür keine Daten erhoben wurden.
      27 1 Melden
    • R. Peter 13.11.2017 17:59
      Highlight Die Studie macht eine Aussage darüber, wie sich die Journalisten selber im politischen Spektrum einordnen. Was soll daran Humbug sein?
      17 5 Melden
    • FrancoL 14.11.2017 18:33
      Highlight Eine gewisse Wahrheit ist in der Aussage von Corahund:
      Das sich selbst einordnen ist so eine Sache und dabei ist viel verfehlte Selbsteinschätzung auch bei den Journis zu erwarten.
      ich mag mich erinnern an eine Umfrage bezüglich sozialem Verhalten bei uns um Verband. Da konnte man die Einschätzung relativ gut überprüfen und das staunen über die Einordnung der einzelnen Sozialkompetenzen waren bei etlichen mehr als nur weit verfehlt.
      Wenn denn schon sollte man diese Positionierung auf der Basis einer Bewertung von Kommentaren zu einem Thema machen, ohne Eigeneinordnung des zu Beurteilenden.
      1 1 Melden
  • N. Y. P. 13.11.2017 16:30
    Highlight Dabei zeigt unsere Studie ja gerade, dass es statistisch keinen 👉signifikanten Unterschied zwischen den SRG-Journalisten und jenen der privaten Medienhäuser gibt. (vinzenz wyss)

    Uiuiuiuiuiui, dann stimmt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Mär nicht, dass die SRG linksverseucht ist.

    Ich hätte gerne eine Arena mit Vinzenz Wyss und zwei SVP-Vertretern. Das wäre der Hammer.

    Oder als Trostpflaster wenigstens ein watson Interview mit Nathalie Rickli und Vinzenz Wyss an einem Tisch.

    Das Mindeste, falls beides nicht möglich ist : Lina4weindoch..
    85 22 Melden
  • Dharma Bum 13.11.2017 16:21
    Highlight Man sollte fair und sachlich argumentieren, das war unfein von der SoZ.

    Trotzdem: NoBilag, die Zeiten der Staatsmedienmacht ist vorbei.

    Ich konsumiere kein einziges Produkt der SRG und will auch keines bezahlen.
    66 215 Melden
    • JoeyOnewood 13.11.2017 16:32
      Highlight Das glaube ich dir nicht. Und auch wenn ist das ein sehr egoistischer Ansatz.
      106 35 Melden
    • lucasm 13.11.2017 16:35
      Highlight Ich habe keine kinder, will auch nicht für die schule bezahlen. Ich kenne niemanden mit sozialhilfe, will auch nicht dafür bezahlen. Ich benütze kein öv, will auch nicht dafür bezahlen. Diese liste könnte ich endlos weiterführen. Wenn jeder mit so einem egoismus durchs leben gehen würde.
      179 31 Melden
    • James_Bond 13.11.2017 16:40
      Highlight ich, ich, ich.

      Es geht nicht darum, was du für dich selber willst, sondern was es in einer funktionierenden Demokratie braucht. Und da gehören die Staatsmedien nun mal dazu. Aber wahrscheinlich bringt's eh nichts, da du sämtliche Pro-Argumente nicht verstehen wirst/willst. Hauptsache engstirning und egoistisch.
      143 25 Melden
    • Stibbs 13.11.2017 16:46
      Highlight Voll einverstanden mit Dir lucasm.

      Die Liste möchte ich aber noch verlängern: Ich fahre keine Auto und möchte deshalb keine Abgase einatmen.
      90 16 Melden
    • Dharma Bum 13.11.2017 17:07
      Highlight ich, ich, ich bezahl >300K Steuern, das sollte genügen für meinen demokratischen Anteil

      Gerne darf die SRG aus dem riesigen Staatstopf bezahlt werden, das ist ok, aber nicht über ein Nebengeleis mit 10 Verzweigungen.

      Kleingeister, aber voll.
      20 83 Melden
    • äti 13.11.2017 17:28
      Highlight @dharma, es heisst nicht 'Staatsmedien' es heisst 'Schweizer Radio u Fernsehen'
      Es heisst auch nicht 'Staatskäse' sondern 'Schweizerkäse'. Ditto Staats-Schokolade? etc Das hat einen Grund.

      Ich fürchte, viele hier zahlen auf irgendeine Art an deinen Konsum. Du realisierst das bloss nicht.
      33 9 Melden
    • grumpy_af 13.11.2017 17:28
      Highlight lucasm: Du hast Recht. Diese Leistungen, welche du aber mitbezahlst tun genau das, für das sie existieren. Solange die SRG Serien produziert, welche nichts mit Informationen zu tun hat, will ich dies nicht bezahlen. Jedenfalls nicht in diesem Masse. Alles andere geht über die Steuern, nur die Billag nicht...
      10 30 Melden
    • Deathinteresse 13.11.2017 18:54
      Highlight Auch wenn ich nicht für die No Billag Initiative bin, das Argument mit den Steuern für Schulen obwohl man keiner Kinder hat usw. zieht einfach nicht. Wir zahlen alle Steuern entsprechend unserer Einkommen. Es gibt Leute in der Schweiz für die sind 400 Franken im Jahr sehr viel Geld. Und wenn man sich von unserer Gesellschaft vielleicht eh schon etwas "verarscht" fühlt kann ich verstehen, dass manche da einfach eine finanzielle Entlastung sehen sofern die Intitative angenommen würde.
      7 6 Melden
    • Electric Elephant 13.11.2017 19:08
      Highlight @Dharma: Angeblich über 300 T Steuern zahlen, aber sich wegen diesem, bei so einem Einkommen, lächerlichen Betrag aufregen? Aber Kleingeister sind natürlich die anderen, momoll!
      22 5 Melden
    • Dharma Bum 14.11.2017 09:10
      Highlight @Electric Elephant: Prinzip. Das Wort schon mal gehört? Es geht nicht um Geld sondern um die Art wie es abgepresst wird.
      4 6 Melden
    • N. Y. P. 14.11.2017 17:55
      Highlight @Dharma Bum
      Du bezahlst über 300'000 Franken Steuern ? Dann hast Du so zwischen 2 - 5 Millionen Einnahmen pro Jahr. Du bist vermutlich der einzige Multimillionär, der watson anklickt.

      Etwas ist unlogisch oder eigenartig.
      Bei 2-5 Millionen Einnahmen, würde ICH nicht mal merken, dass mir lächerliche 450 Franken vom Konto abgebucht werden.

      Aber, hey, willkommen auf watson. Hier tummeln sich viele + 1 Millionär😄😄..

      4 0 Melden
    • Dharma Bum 15.11.2017 09:20
      Highlight Leider kosten schon etwas über einer Box 300 K Steuern. Dafür darf ich mir zugestehen: Keine Steuertricks, keine Holding, hinstehen für die Demokratie.
      Dann darf ich mich auch über die Bilag aufregen.
      4 1 Melden
  • Bits_and_More 13.11.2017 16:19
    Highlight An das sind wir uns doch mittlerweile von beiden Seiten bei unzähligen Initiativen gewöhnt. Es wird übertrieben und Angst verbreitet.
    Das die Aussage der SRG Führung, sie müssen bei einem Ja alle SRG Mitarbeiter entlassen, stösst genau in das selbe Horn.
    79 80 Melden
    • James_Bond 13.11.2017 16:42
      Highlight Dann erklär mir mal wie folgender Artikel im Initiativtext, den du bestimmt gelesen hast, zu interpretieren ist:

      6 Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen.

      Haben wir Kriegszeiten? Nein, also müsste das SRG sofort aufgelöst werden.

      Noch Fragen?
      79 32 Melden
    • Stibbs 13.11.2017 17:10
      Highlight Frage: Und wieso sollte der Bund in Kriegszeiten eine eigene Radio- und Fernsehstation betreiben? Als Militär-Propaganda-Maschine?
      17 33 Melden
    • Bits_and_More 13.11.2017 17:16
      Highlight Der Bund betreibt nicht die SRG, die SRG ist ein privater Verein, welcher sich durch Billag Gelder finanziert.
      Eine Streichung der Gelder hätte prinzipiell noch keine Schliessung der SRG zu bedeuten. Ein Reorganisation der SRG wäre also denkbar.

      Zudem würde die Initiative bei Annahme nicht sofort in Kraft treten, sondern erst im darauffolgenden Jahr (gemäss Initiativtext)
      .
      Auch mir geht die Initiative zu weit, halte aber wenig von populistischen Argumenten auf beiden Seiten.
      26 18 Melden
    • Majoras Maske 13.11.2017 17:23
      Highlight Fakt ist, dass die Initiative fordert, dass zukünftig Fernseh- und Radiokonzessionen ausschliesslich an den Höchstbietenden vergeben werden dürfen. Das kann wie bisher die SRG sein, aber dafür müsste sie wohl massiv weniger Qualität bieten um auf Sendung zu bleiben. Es kann aber auch sein, dass die SRG von jemanden überboten wird, der sich das leisten kann.
      31 3 Melden
    • jonnykopp 13.11.2017 17:34
      Highlight Richtig, die SRG gehört nicht dem Staat. Schlimm an NoBillag ist v.a. die Streichung des Service public-Auftrags (alter Art.93 II) und der Gebührenerhebung (neuer Art.93 V)
      26 5 Melden
    • NackNime 14.11.2017 08:58
      Highlight Bits+... Ich bin BWL Anfänger. Bitte erklär mir deine Strategie wie man ein Unternehmen in der Grösse der SRG innerhalb von einem Jahr reorganisiert um mit weniger als der hälfte der Einnahmen zu wirtschaften.

      Wie gesagt, ich bin BWL Anfänger, aber könnte es sein, dass dies nur über Entlassungen und drastische Verkleinerung des Angebotes und der Qualität gehen könnte?

      Also, gar keine Zeit zum Diskutieren bereit steht?
      4 1 Melden
    • Bits_and_More 14.11.2017 11:14
      Highlight @NackNime

      Das kann auch ich dir nicht beantworten. Rein prinzipiell steht aber die Möglichkeit zur Verfügung. Eine Verkleinerung des Angebotes und Entlassen wären wahrscheinlich.
      Auch kann das Parlament Einfluss nehmen um die Frist zu verlängern.

      Ich erwarte aber von einer SRG mehr als den gleichen Populismus wie von den Befürwortern.

      1 2 Melden
    • JoeyOnewood 14.11.2017 12:48
      Highlight @Nicknime: Ich bin gerade am Master in BWL in Public and Non-Profit-Management. Ich gehe stark davon aus, dass die SRG im Falle eines Jas liquidiert wird. Werbeeinnahmen und auch die Mitgliederbeiträge würden nämlich vermutlich auch stark zurückgehen. SRG wird ohne Billag-Zuschuss kein attraktives Angebot mehr auf die Beine stellen. Das wird zu Massenentlassungen führen, ganz klar. Und auch diejenigen, welche bleiben könnten, müssten mit komplett anderen Arbeitsbedingungen und Löhnen auskommen. Ich sehe keinen Weg...
      4 0 Melden
  • Sapere Aude 13.11.2017 16:18
    Highlight Das Rechts - Links Schema ist sowieso eher ungeeignet um die politische Position eines Menschen adäquat darzustellen. Wenn man zusätzlich entsprechende Daten nicht verarbeiten und interpretieren werden alternative Fakten geschaffen. Der Strippenzieher vom Herrliberg wird sich sicherlich schon die Hände reiben.
    312 135 Melden
    • Posersalami 13.11.2017 21:19
      Highlight
      4 5 Melden
  • Balikc 13.11.2017 16:13
    Highlight Danke für dieses Interview! Das tönt doch schon etwas sachlicher als die gestrige NoBillag-Propaganda.
    575 200 Melden
  • Ein Berner 13.11.2017 16:12
    Highlight Irreführen durch Verschweigen, das ist der Fehler des SoZ-Artikels. Ein Schelm, der Böses dabei denkt... Überdies lenkt der Artikel aber vom wahren Problem ab. Kommt die Initiative durch, muss man sich nie wieder Gedanken über die Programme von SRF, ob Radio oder TV, machen. "No Billag" zerstört die SRG. Und mit ihr die meisten privaten Radios und TV-Stationen. Darum geht es. Bei einem Ja gibt es de facto keine Medienpolitik mehr.
    441 170 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 13.11.2017 16:17
      Highlight @Ein Berner, es gibt noch sowas, dass nennt sich Printmedien. Schon mal davon gehört?
      37 100 Melden
    • Balikc 13.11.2017 16:37
      Highlight @roterriese: ...mit Betonung auf "noch".
      59 10 Melden
    • JayGamer 13.11.2017 17:06
      Highlight Es gibt noch etwas, das nennt sich Watson, vlt. hast du schonmal davon gehört.
      9 21 Melden
    • Echo der Zeit 13.11.2017 17:32
      Highlight Es wird Knapp werden - die Jahrzehnte Lange Hetze der SVP, das alle die vom Staat Geld bekommen Linke/Sozis/Kommunisten/Antifa sind (ausser die Bauern Natürlich) wirkt immer mehr.
      47 12 Melden
    • Charlie Brown 13.11.2017 17:45
      Highlight @roterriese: Und was haben private Printmedien mit Medienpolitik zu tun? Ah, du meinst die Propagandamaschine aus Herliberg? Die ist aber privat...
      27 15 Melden

Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

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