Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Knallharter Punch: So präsentiert sich Nick B. als Kampfsportler.  bild: facebook 

Veranstalter wirft rechtsextremen MMA-Fighter aus Zürcher Turnier

Rassisten fliegen aus dem Ring: Der Muotathaler Beizer und Kampfsportler Nick B. ist bekannt aus «SRF bi de Lüt». Jetzt holt ihn seine braune Vergangenheit ein. 

13.04.18, 17:32
Adrian Müller
Adrian Müller

In der Schweizer Kampfsport-Szene sorgt ein rechtsextremer Kämpfer für Wirbel. Der 30-jährige Nick B.*, bekannt aus der TV-Serie «SRF bi de Lüt», hätte am 28. April in Schlieren bei den Schweizermeisterschaften in Mixed Martial Arts (MMA) in den Ring steigen sollen. Als «motiviert bis in die Haarspitzen» beschrieb ihn etwa «20 Minuten» bei seinem letzten MMA-Fight in Basel. Auch der «Bote der Urschweiz» berichtete mehrfach über den Fighter. 

Jetzt zeigen Recherchen von watson, dass B. zumindest eine rechtsextreme Vergangenheit hat. Auf Twitter kursieren Bilder, auf denen der Zentralschweizer eine Jacke mit dem Logo des rassistischen und gewalttätigen Ku-Klux-Clans trägt. Ebenso war B. Vizepräsident des Rednex Clubs Muotathal, der völkisches und rassistisches Südstaaten-Gedankengut verbreitet. Laut einem Insider gehörte er zudem dem Waldstätterbund an, einer nationalistischen Vereinigung der Zentralschweiz. Weiter beinhaltet ein Tattoo auf seinem linken Ellbogen rechte Symbole. «Er ist der rechtsextremen Szene zuzuordnen», sagt auch  Extremismus-Experte Samuel Althof. 

B. trägt auf seiner Kutte das Logo des Ku-Klux-Clans.   twitter

Rechte in der Kampfsport-Szene

Kenner der Schweizer Kampfsportszene sehen Anzeichen, dass Nationalisten vermehrt in den Fighter-Kreisen Fuss fassen wollen. Die Organisatoren der MMA-Schweizermeisterschaften ziehen nun die Notbremse. Sie haben B. von der Fightcard gestrichen und somit vom Turnier ausgeschlossen. «Rassismus ist für uns ein No-Go, wir wollen keine Rechtsextremen bei uns kämpfen lassen», sagt der Veranstalter zu watson. Man habe in den letzten Tagen verschiedene Hinweise wegen B.'s Gesinnung erhalten.

Der 30-jährige Nick B. gibt auf Anfrage von watson unumwunden zu, dass er früher in rechtsextremen Kreisen verkehrte. Vor drei Jahren habe er sich von der Szene abgewandt. «Ich habe Fehler gemacht. Aber ich bin kein Rassist und habe nichts gegen Menschen anderer Herkunft». In seinem Lokal in Muotathal veranstalte er einmal jährlich sogar einen Anlass mit afrikanischer Musik

Reue als Schutzbehauptung?

Seine Erfahrung zeige, dass die Reue bei Rechtsextremen oftmals nicht aufrichtig sei, meint hingegen Extremismus-Experte Althof: «Vielmehr ist es wohl eine Schutzbehauptung». Echte Reue wäre etwa, einschlägige Tattoos zu verändern. Das habe B. nicht gemacht. 

So oder so finden die MMA-Fights künftig wohl ohne den Muotathaler statt.  «Es ist wichtig, dass Rechtsextreme als präventive Handlung keine öffentliche Plattform mehr erhalten», so Althof. 

Wie steht es in der Schweiz um die Menschenrechte?

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Vergesst Russland und USA: In Syrien droht ein Krieg zwischen Iran und Israel

Stoppt die Essensdiebe! 9 Etiketten, die du brauchst, wenn du im Büro arbeitest

Hätten die Echo-Verantwortlichen doch diesen Film gesehen ...

Dreht Obama durch? Dieses Video zeigt eine der grössten Gefahren für Demokratien

10 Fragen, die dem SBB-Kundendienst im Internet tatsächlich gestellt wurden 🙈

«Sitz, du Sau!» – Als Hockeybanausin am Playoff-Finalspiel

John Oliver attackiert die Schweiz – das sagt der Steuerexperte dazu

«Ohne Fiat Money wäre unser Wohlstand undenkbar»

Liebe Baslerinnen und Basler, das passiert jetzt mit eurer BaZ ...

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
79
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
79Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jol Bear 14.04.2018 11:51
    Highlight Allein aufgrund der Informationen im Beitrag bedeuted das: Wenn irgendwer jemals vom "richtigen Weg" abkommt, dann vergesst das nie, erinnert ihn stets daran und gebt ihm niemals eine zweite Chance. Hoffen wir, dass sich die wenigsten daran halten.
    6 8 Melden
  • Mensgi 14.04.2018 08:44
    Highlight Wenn er das Tattoo abdecken würde und keine rechtsextreme Propaganda während dem Kampf macht, sollten sie ihn auftreten lassen. Wir sind ja nicht mehr im kalten Krieg wo jemandem alles genommen wurde (Beruf,Hobby...) nur weil er eine andere politische einstellung hatte.
    12 10 Melden
  • leykon 13.04.2018 21:13
    Highlight Warum schreibt ihr nicht den ganzen Namen?
    Eine Person, die öffentlich Auftritt, u.a. im Fernsehen und in 5 Sekunden auf google gefunden wird....
    Verletzt das seine Gesinnung? 😂😂😂
    65 29 Melden
    • gege 14.04.2018 17:33
      Highlight Dann google doch einfach, wenn dich dein Name interessiert. Wo ist das Problem?
      4 5 Melden
  • Randy Orton 13.04.2018 20:36
    Highlight „Weiter beinhaltet ein Tattoo auf seinem linken Ellbogen rechte Symbole“ 😄
    72 8 Melden
    • Neemoo 14.04.2018 11:03
      Highlight Was ist denn so lustig daran?
      4 11 Melden
  • KING FELIX 13.04.2018 20:25
    Highlight Wie sagt voltaire “ich mag verdammen was du sagst, aber ich werde mein leben einsetzten dass du es sagen darfst“
    Ein schritt in die falsche richtung. Mit dieser scheinbar sicheren lösung geben wir wieder ein stück unserer freiheit auf.
    Und die schafe findens gut....
    63 175 Melden
    • Shlomo 13.04.2018 21:05
      Highlight Kein fussbreit dem Faschismus
      159 54 Melden
    • Mutzli 13.04.2018 21:35
      Highlight Ist zwar schön blumig das Zitat, aber erstens nicht von Voltaire (https://quoteinvestigator.com/2015/06/01/defend-say/) und zweitens recht irrelevant. Seine Meinungsfreiheit wurde auf keine Weise verletzt, denn Meinungsfreiheit≠Recht auf eine Plattform. Ihrer Logik nach müsste z.B. auch jede Art von Verleumdung etc. straffrei sein. Oder das gute alte "Feuer!" rufen in einem geschlossenen Raum mit vielen Menschen...

      Oder, um beim Zitatformat zu bleiben: "Un bon mot ne prouve rien." - Voltaire
      88 19 Melden
    • Astrogator 13.04.2018 22:04
      Highlight @King Felix: Voltaire war auch nicht mit diesem Dreck konfrontiert..
      47 22 Melden
    • äti 13.04.2018 22:10
      Highlight @king, wie definiert sich 'Freiheit'? Etwa so: "ich darf tun was ich will und du darfst es akzeptieren"?
      45 12 Melden
    • Djinn 13.04.2018 22:37
      Highlight @KING FELIX

      Wie immer, passt mit Zitaten welche man irgendwo aufschnappt auf, denn sie könnten von jemand anderem stammen. Hier noch die korrekte Zuordnung:

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Evelyn_Beatrice_Hall

      Und natürlich der Beweis:

      http://www.archive.org/stream/friendsofvoltair00hallrich#page/198/mode/2up

      Ausserdem. Ja man darf immer eine eigene Meinung haben, aber wenn diese gegen bestehendes Recht verstösst, muss man sich nicht wundern, wenn man augefordert wird diese nicht kund zu tun.

      Anderst gefragt. Sollen Pädophile etwa ihre vorlieben auf einem Spielplatz raus posaunen?

      60 8 Melden
    • Fabio74 14.04.2018 13:04
      Highlight Keiner verbietet ihm seine eklige Meinung. Aber: Meinungsäusserungsfreiheit heisst eben nicht vor Kritik und Konsequenzen gefeit zu sein.
      Der Veranstalter hat ebenso Rechte Leute auszuschliessen
      16 0 Melden
  • KnechtRuprecht 13.04.2018 20:04
    Highlight Ich weiss nicht was ich davon halten soll. Wir hatten in der Schule Typen die mit Springerstiefel und Bomberjacke aufgetaucht sind. Heute sind sie teilweise mit Äusländerinnen verheiratet.
    Ich möchte seine Vergangenheit keinesfalls schönreden, aber hat nicht jeder eine 2. Chance verdient?
    Der Mann betreibt Leistungssport! Sonst wäre er nicht zur SM eingeladen gewesen!
    Und noch ein Wort zum „Experten“. Der kennt den Typen und seine Lebensgeschichte doch nicht. Wie kann der sich ein Urteil bilden? Aufgrund von Tatoos? Weil er sein Tattoo nicht verändert hat?
    Betreibt mal richtigen Journalismus! Macht mich hässig so öpis!
    185 117 Melden
    • Mutzli 13.04.2018 21:53
      Highlight Zweite Chancen sind schön und gut, doch der Punkt des Artikels ist ja auch, dass es eben nicht Vergangenheit für ihn ist. Seine Beziehungen und Verbindungen zu Neonazis sind ja anscheinend hinlänglich bekannt und die Tattoos sind nicht nichts. Gut zu erkennen sind ja die rassistische Konförderietenflagge und wenn Sie denn Artikel von 20min anschauen kommen da noch zig andere dazu, wie etwa mehrere eiserne Kreuze. Wenn das alles abgeschlossene Vergangenheit wäre und er aufrichtig reuig, würde er wohl kaum mit so offensichtlichen Symbolen rumlaufen...Zeit genug hätte er ja gehabt.
      56 19 Melden
    • äti 13.04.2018 22:12
      Highlight Ich habe gehört, im MMA kennt man sich allerbestens.
      10 4 Melden
    • Djinn 13.04.2018 22:41
      Highlight Cover ups sehen echt dufte aus, wenn sie richtig gemacht wurden. Wer solche Symbole jedoch behält lebt noch in der eigenen Vergangenheit. Sprich, der Kopf ist noch derselbe.
      44 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.04.2018 19:42
    Highlight <3
    12 31 Melden
  • derEchteElch 13.04.2018 19:35
    Highlight „..dass die Reue bei Rechtsextremen oft nicht aufrichtig sei, meint Althof: Vielmehr ist es wohl eine Schutzbehauptung..“

    Nicht „nur“ bei Rechtsextremen. Generell bei allen Kriminellen, Sozialhilfebetrügern und besonders bei Schwarzfahrern im ÖV.

    Man muss eben nicht nur blind glauben, wenn jemand sagt, er/sie wird beim neuen Asylantrag keine falschen Daten angeben.

    Jaa ich weiss, die Wahrheit schmerzt..
    58 181 Melden
    • mostlyharmless 13.04.2018 19:50
      Highlight Sagen Sie mal, Herr Elch… wollen Sie nicht mal versuchen, über eine Sache etwas tiefer nachzudenken und erst dann über eine völlig andere? Wenn dazwischen noch der eine oder andere Kommentar ausgelassen wird, würde sich ganz sicher etwas Zeit dafür freischaufeln lassen.
      130 23 Melden
    • Mutzli 13.04.2018 20:03
      Highlight Ach du lieber Whataboutismus! Besonders die garstigen Schwarzfahrer, Plage unserer Zivilisation, schön dass sie die auf die gleiche Stufe wie Rechtsextreme gehoben haben, ist ja praktisch genau das gleiche, gell?
      Auch nett, wie Sie uns auch ein bisschen gute alte Asylpanik nicht vorenthalten wollen. Oder erwähnen Sie die nur, weil die alle permanent ohne Billet im Tram am Sozialhilfebetrügen sind, versteckt unter KKK-Kutten? /i
      141 20 Melden
    • nödganz.klar 13.04.2018 21:04
      Highlight Ach Elch, ich würde manchmal echt gerne den Mensch hinter solchen Kommentaren kennen lernen. Ich möchte verstehen, warum jemand Angst hat vor kulturell Fremden, warum jemand Sozialhilfebetrüger und Schwarzfahrer auf eine Stufe stellt mit Menschen, welche zum Ziel haben, die weisse Rasse über andere zu erheben.
      Rechtsextremismus versteckt sich in der Gesellschaft, demonstriert nicht, macht keinen Sachschaden und baut Strukturen auf, welche nicht einsehbar sind. Und trotzdem kämpfen sie für ein System, welches äusserst menschenverachtend und gefährlich ist. Für jeden von uns.
      100 15 Melden
    • Datsyuk 13.04.2018 21:16
      Highlight DerEchteElch: Doofer Kommentar, wie leider oft.
      96 15 Melden
    • Fabian Studer 13.04.2018 21:21
      Highlight Stimmt schwarzfahren und rechts denken ist keinenfalls zu vergleichen. Eines der beiden Dinge ist illegal
      19 30 Melden
    • Mutzli 13.04.2018 21:39
      Highlight @nödganz.klar Grundsätzlich absolut mit Ihnen einverstanden, aber ich finde es doch wichtig festzuhalten, dass Rechtsextreme einerseits sehr wohl demonstrieren (können) siehe Charlotteville, Rüti etc. und durchaus Sachschäden anrichten. Die ganzen Grabsteine auf jüdischen Friedhöfen schubsen sich nicht von selbst um zum Beispiel. Wenn man dann noch die rechtsextremen Attentäter der letzten paar Jahre dazunimmt...

      Eine wirklich brandgefährliche Bewegung, die leider keine Abschwächung zeigt, ganz im Gegenteil. Deshalb umso wichtiger ihnen keine Plattform zu bieten!
      41 9 Melden
    • Charlie Brown 13.04.2018 21:46
      Highlight Was mir wohl immer ein Rätsel bleiben wird: Warum hat der Echte Elch immer das Gefühl, seine Meinung sei „die Wahrheit“? Jetzt mal unabhängig vom Stussfaktor... 🤔
      58 10 Melden
    • Djinn 13.04.2018 22:44
      Highlight Zum Thema Erinnerungen lief kürzlich diese höchst Informative Dokumentation auf 3sat:

      http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=61427
      9 0 Melden
    • nödganz.klar 14.04.2018 00:11
      Highlight @Mutzli

      Das hast du (ich bin mal so frei) natürlich Recht. Die grosse Gefahr geht aber aus den Untergrundstrukturen der faschistischen Szene aus. Seit Jahren organisieren sich diese europaweit und bauen ihr Netzwerk auf. Unbemerkt von Medien und Politik. Ein riesiges Faschokonzert fand im Toggenburg statt, aber die Politiker und das Volch redeten nur davon, dass wenigstens kein Krawall verübt wurde. Da geht etwas gewaltig schief. Eindrücklich zeigt dies die Doku „Das Blut muss fliessen“ eines Undercoverjournalisten aus Deutschland, welcher äusserst beängstigende Aufnahmen gemacht hat.
      18 1 Melden
    • nödganz.klar 14.04.2018 00:34
      Highlight Ergänzung: Was heutzutage häufig vergessen geht, Hitler konnte damals die Macht ergreifen, weil die konservativen Kräfte in der Politik dies tolerierten. Sie halfen der NSDAP, die freiheitlich-demokratischen Grundlagen auszuhöhlen, von denen auch ihre eigene Existenz abhing. Übertragen ins unsere Zeit, bedeutet dies, dass ein konsequentes Vorgehen gegenüber jeglichem faschistoiden Gedankengut für jeden demokratischen Bürger Pflicht ist. Der momentane Rechtspopulismus betätigt sich dabei als Steigbügelhalter für gesellschaftlich akzeptierten Fremdenhass. Gefährliche Entwicklung...
      28 4 Melden
    • Mutzli 14.04.2018 09:01
      Highlight @Nödganz.klar Nee, da hast du (huch!) natürlich vollkommen recht. Besonders wenn man sich die neuere Façon à la Alt-Right und ihre Handbücher anschaut, bei denen frank und frei die Ziele und Methoden für so eine Unterwanderung festgehalten werden. Nebst der erwünschten Verschiebung des öffentlichen Diskurses natürlich. Wollte nur generell und für die breitere öffentlichkeit festhalten, dass die Neo-Nazis so brav eben nicht sind. Wenn es im Westen Anschläge gab in der letzten Zeit waren es ja entweder Islamisten(auch faschistoid) oder Rechtsextremisten. Aber das weisst du ja sicher bereits ;-)
      7 0 Melden
  • ElDiablo 13.04.2018 19:28
    Highlight Jetzt bitte linksextreme und Kommunisten ebenfalls ausschliessen. Der Fairness und Vernunft halber. Das wäre nur konsequent.
    64 178 Melden
    • ARoq 13.04.2018 21:11
      Highlight
      150 20 Melden
    • Charlie Brown 13.04.2018 21:47
      Highlight @ARoq: 👍
      49 9 Melden
    • Fabio74 14.04.2018 13:06
      Highlight Der übliche whataboutismus von rechts aussen
      13 1 Melden
    • ElDiablo 14.04.2018 13:35
      Highlight @Fabio74 Ich bin ganz sicher nicht rechts-aussen. Ich habe nur eine Allergie gegen Extremismus auf allen Seiten. Dumme Verurteilung von dir ;)
      1 11 Melden
  • a-n-n-a 13.04.2018 19:17
    Highlight Das ist mal ein Statement!

    #KeinFussbreitDemFaschismus
    130 167 Melden
    • Raembe 13.04.2018 21:00
      Highlight Sollte aber auch für Alle extremen Ansichten gelten.
      123 36 Melden
  • Schnapphahn 13.04.2018 19:03
    Highlight "Recherche" im heutigen Journalisten-Sprech: Twitter Bilder anschauen. Journalismus Quo Vadis?
    62 43 Melden
    • Mutzli 13.04.2018 20:06
      Highlight Wenn solche Extremisten schon so nett bzw. blöd genug sind um sich öffentlich auf Twitter zu outen, wäre es ja schon beinahe unhöflich das Angebot nicht zu nutzen, oder?
      Zudem wird im Artikel ja erwähnt, dass Watson noch weitere Recherchen angestellt hat, wie z.B. das Gespräch mit dem Insider oder seine Vorgeschichte im Konförderiertenclub etc. Kommentarschreiber Quo Vadis? ;-)
      63 17 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.04.2018 18:47
    Highlight Sogar ich als Moslem sage lasst ihn doch kämpfen. Was soll der Scheiss. Sind wir in einer Diktatur oder was?
    69 146 Melden
    • äti 13.04.2018 19:11
      Highlight ... wir sind eben nicht in einer Diktatur und möchten dass es so bleibt. Klar?
      136 34 Melden
    • Hugo Wottaupott 13.04.2018 19:57
      Highlight Möchtegern Polizeistaat.
      27 45 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.04.2018 21:23
      Highlight Doch wenn Leute gesperrt werden weil sie irgend eine Einstellung haben ist das schon irgendwie diktatorisch. Er hat ja niemand getötet und er tretet ja auch nicht mit dem Hitlergruss auf oder hängts an die grosse Glocke dass er für die rechte Szene kämpft. Wenn schon kann man ihn sperren. Würde ich auch unterstützen.
      12 40 Melden
    • RacKu 13.04.2018 22:03
      Highlight Handzar Division waren auch Moslems😬
      17 2 Melden
    • Djinn 14.04.2018 00:28
      Highlight @Dr.Bogyman

      Sogar ich als Djinn sage, wer rechtsextremen eine Propagandaplattform bietet wacht eines Morgens in einer Diktatur auf. Monokulturen aller Art sind Gift für Boden und Vaterland. Ein hoch auf die Biodiversität und genetische Vielfalt. Überzüchtete Rassen leiden oft an Krankheiten, meist sogar im Geiste. Wer das Anderssein nicht akzeptiert, darf gerne in der entgültigen Gleichheit verschwinden.
      31 7 Melden
    • Mutzli 14.04.2018 09:17
      Highlight @Dr. Bogyman Mal abgesehen davon, dass man nicht davon ausgehen kann, dass er nicht die Bühne bzw. Arena für ein paar besonders sympathische Statements benutzen würde: Er muss ja nicht mal den Hitlergruss machen, seine Gesinnung hat er ja praktischerweise für alle gut sichtbar auf den Körper tätowiert. Ist also eine wandelnde Werbeplattform. Wie eindeutig muss es denn für Sie sein? Ein 1488 oder HH oder gilt nur in SS-Uniform und mit Stechschritt? Im übrigen widersprechen Sie sich selber, zuerst sagen sie sperren sei diktatorisch, dann das Sie eine Sperre von ihm unterstützen würden...
      7 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.04.2018 10:23
      Highlight Ihr schliesst ja das anders sein aus, und der Schuss wird nach hinten aus gehen.
      In Wirklichkeit stärkt ihr die rechte Szene noch. Aber bitte wenn ihr das wollt. Mir machen diese Hampelmänner anscheinend nicht so Angst wie euch.
      0 8 Melden
  • Dogbone 13.04.2018 18:40
    Highlight Gute Arbeit, Watson!

    Wie seid ihr überhaupt darauf gekommen, zu recherchieren?
    49 39 Melden
    • dickmo 14.04.2018 06:23
      Highlight Reporter-Standardprogramm: Morgens die Fightcard aller aktuellen Fight-Nights googeln. Sie versuchen es immer wieder.
      14 9 Melden
    • Mutzli 14.04.2018 09:11
      Highlight @Dickmo Finde ich in dem Fall umso besser, wenn ihr das standardmässig macht. Ist ja direkt ein Service Public! ;-)
      2 0 Melden
    • John Carter 14.04.2018 16:02
      Highlight @dickmo - habt ihr da einen Auftrag oder ist das für Eure Leser sehr Medienwirksam und erhaben. Interessant was ihr Euch da alles antut.

      Warum nicht auch mal über die Reitschule recherchieren. Auch da mal ein Standardprogramm aufsetzen. Aber das sind ja die Lieben die nur Sachschaden verursachen und die Kapitalisten umbringen wollen.
      1 10 Melden
  • The truth is out there 13.04.2018 18:38
    Highlight Interessant. Würde es sich um Leite aus der linksextremen Szene handeln, würden wir wohl gar nichts darüber lesen.s
    85 188 Melden
    • äti 13.04.2018 19:13
      Highlight .. du scheinst nicht so viel zu lesen?
      120 42 Melden
    • flv 13.04.2018 23:03
      Highlight Oh, we got a smartass over here!

      Momol, gibt sicher viele, die sich in der Kampfsportszene bewegen! *ironieoff*
      36 14 Melden
  • meine senf 13.04.2018 18:28
    Highlight "Seine Erfahrung zeige, dass die Reue bei Rechtsextremen oftmals nicht aufrichtig sei"

    Bei ihm ist das wohl so, wie ja auch durch das erwähnte nicht entfernte Tattoo zeigt.

    Denoch sollte man aber auch in anderen Fällen aufpassen, dass Menschen, die sich wirklich geändert haben, nicht in alle Ewigkeit für frühere Fehler gemieden werden. Denn das würde nur dazu führen, dass der Ausstieg und der Aufbau eines neuen Umfelds nur schwieriger würde.
    89 7 Melden
    • dickmo 14.04.2018 06:24
      Highlight Deshalb das verpixelte Bild und der abgekürzte Name.
      15 4 Melden
  • el heinzo 13.04.2018 18:22
    Highlight “In seinem Lokal in Muotathal veranstalte er einmal jährlich sogar einen Anlass mit afrikanischer Musik.”

    Das nennt sich dann “Feigenblatt“. Man will ja nicht völlig nackt dastehen...
    158 38 Melden
    • giguu 14.04.2018 08:25
      Highlight Afrikanische Musik? Mit Dodo und so?
      0 3 Melden
  • TheDan 13.04.2018 18:20
    Highlight Was ist denn das Problem wenn ein vielleicht immer noch rechtsexremer am Turnier mitkämpft?

    Schlagen rechte stärker zu als linke oder hat man Angst dass er im Ring sein Gedankengut verbreitet?
    391 333 Melden
    • el heinzo 13.04.2018 18:31
      Highlight Es ist ganz einfach: Wer Intoleranz lebt kann nicht toleriert werden. Ist das denn so schwer zu begreifen?
      157 165 Melden
    • wasps 13.04.2018 18:41
      Highlight Was das Problem ist? Das steht ja im Artikel geschrieben! Keine Bühne für Rassisten! Soziale Ächtung und das ist richtig so!!
      143 166 Melden
    • Mutzli 13.04.2018 18:55
      Highlight Die Befürchtung, dass er die Arena als Mittel zur Verbreitung dieses Gedankenguts benützen würde ist wohl definitv ein Faktor. Sei es als Mittel um mit seiner Bekanntheit andere zu rekrutieren oder schon nur als wandelnde Propagandaplattform, wenn man sich die zig eindeutigen Tatoos von ihm anschaut.

      WIchtiger ist jedoch: Die Veranstalter des Matches sind sowohl aus Profit- und PR-Gründen sehr gut beraten sich genau zu überlegen, mit wem sie sich als Organisation und Promoteren des Sports assoziieren möchten. Neo-Nazis gehören da anscheinend glücklicherweise nicht dazu.
      94 41 Melden
    • Mode!? 13.04.2018 20:39
      Highlight Sympathisant?
      22 39 Melden
    • Emanzipator 13.04.2018 21:02
      Highlight Sicher keine populäre Ansicht, aber tja.... irgendwie halt auch wahr was du da schreibst.
      8 24 Melden
    • äti 13.04.2018 22:24
      Highlight Der Turnier-Organisator trägt Verantwortung und schaut eben, dass kein Missbrauch stattfindet. Das heisst, er kann filtern. Turniere haben jeweils einen bestimmten Ruf und Qualität.
      31 24 Melden
    • Djinn 14.04.2018 00:32
      Highlight @Astrogator

      Ein ausgezeichneter Kommentar. Danke sehr.
      4 5 Melden
    • Emanzipator 14.04.2018 03:12
      Highlight Astrogator: nun ja, es ist dann halt nicht viel anders als in einer Diktatur!

      Oder warum nicht ein Lynch durch den Mob?

      Es widerspricht unserer Rechtsstaatlichkeit.

      23 8 Melden
    • wasps 14.04.2018 09:58
      Highlight @Emanzipator. Wir haben den Antirassismusartikel. Reichlich naiv zu glauben, dass jemand, der Rassismussymbole tätowiert hat, nicht gegen andere Kulturen hetzt. Auch wenn hier im Ring der Tatbestand nicht gegeben ist, die Gesinnung ist glasklar. Und darum hat der Veranstalter richtig gehandelt. Nennen Sie es, wie Sie wollen, es geht dabei schliesslich vor allem um den Respekt gegenüber den Opfern von ethischen Säuberungen! Rassisten gehören geächtet.
      6 52 Melden
    • Shin Kami 14.04.2018 10:07
      Highlight Das hat mit dem Kampf an sich nichts zu tun und ich hoffe doch mal dass auch ein Linksextremer hochkant rausgeschmissen worden wäre. Leute mit einer solchen Gesinnung sollten nicht an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen dürfen...
      1 58 Melden
    • Moelal 14.04.2018 11:49
      Highlight TheDan verstehts nicht: es geht um ein Zeichen welches gegen Rechtsextremismus gesetzt wird.
      8 53 Melden
    • Wald Gänger 14.04.2018 13:09
      Highlight El Heinzo und Leute, die von zwangsläufiger sozialer Ächtung sprechen:
      Dass Eure Logik sich in den Schwanz beisst, bemerkt ihr tatsächlich nicht, oder?
      50 9 Melden
    • wasps 14.04.2018 13:40
      Highlight Wald Gänger. Man kann immer und alles verniedlichen, bis zur Stubenreinheit! Warum sich über Extremismus aufregen?
      5 53 Melden
    • Wald Gänger 14.04.2018 14:50
      Highlight Verniedlichen? Was die meisten Leute hier und anderswo nicht begreifen, ist, dass an Demokratie und Politik gar nichts niedlich ist. Ihr seid nicht niedlich, wenn Ihr nach sozialer Ächtung anderer Menschen schreit oder absolute Intoleranz gegenüber den Intoleranten fordert (was übrigens Intoleranz euch selbst gegenüber rechtfertigen würde). Öffentlicher Diskurs ist nicht niedlich. Der Kampf um Freiheit ist nicht niedlich. Das Aushalten anderer Meinungen, auch extremer, ist nicht niedlich. Die politische Sphäre ist eine der Zähne und Klauen und jeder sollte dort antreten dürfen...
      49 7 Melden
    • Wald Gänger 14.04.2018 14:52
      Highlight ...um sich entweder von nicht-niedlichen Argumenten zerpflücken zu lassen oder dann nicht-niedlich zu triumphieren.
      Niedlich gibt es nur in eurer herbeigeträumten "besseren Welt", wo alle kleinen gleichgeschalteten Drohnen das selbe lustige Liedchen von Diversity und Einhörnern singen. Ansonsten ist an der ganzen Welt nur wenig Niedliches zu finden und wenn man damit nicht leben kann, sollte man sich schon gar nicht für MMA interessieren.
      52 6 Melden
    • wasps 14.04.2018 15:37
      Highlight Natürlich, Kampf gegen Extremismus hat sehr viel mit Intoleranz zu tun! Was denn sonst? Es geht um die Bewahrung gesellschaftlicher Grundnormen des Zusammenlebens, wie beispielsweise den Respekt gegenüber Kulturen und ja, gegenüber Andersdenkenden! Nochmals, Sie blenden den Schutz der Opfer von furchtbaren Verbrechen gänzlich aus. Und was die Politik betrifft: speziell wir Schweizer können uns glücklich schätzen, über ein demokratisches System zu verfügen, in dem alle vier Kulturen gleichermassen integriert und geschätzt sind.
      5 0 Melden
  • Gähn on the rocks 13.04.2018 18:19
    Highlight gut so!
    205 172 Melden
  • Legaschtenie 13.04.2018 18:08
    Highlight Hatte die zweifelhaft Ehre diesen Mann in meiner Jugend zu kennen und er ist weitaus nicht der einzige aus dieser Umgebung die offen zu ihren verklärten Weltanschauung stehen. Leider wird das stillschweigend akzeptiert oder sogar gutgeheißen. Vergleichbar mit der (ehem.) Szene im Berner Oberland.
    315 60 Melden
  • Neoderjaoderne 13.04.2018 18:07
    Highlight Sehr gut!!!
    92 71 Melden
  • ramsambam 13.04.2018 17:38
    Highlight Bravo!
    122 174 Melden

Teurer Telefonscherz: 17-Jähriger ruft Bestatter an, um Leiche abzugeben

Es sollte lustig sein, doch jetzt muss ein Jugendlicher für seinen Scherz blechen. 3210 Franken insgesamt.

Er habe die Leiche seiner Frau im Kofferraum und würde diese gerne bei ihm abliefern: Der Scherz am Telefon mit einem Bestattungsbeamten kommt einen heute 18-Jährigen teuer zu stehen. Er muss die Verfahrenskosten in der Höhe von 2810 Franken bezahlen. Das Zürcher Obergericht lehnte seine Beschwerde dagegen ab.

Der junge Mann hatte am Nachmittag des 22. Juni 2017 beim Inhaber eines Unternehmens für Abdankungen und Trauerfeiern in Zürich angerufen und gefragt, ob er eine Leiche vorbeibringen …

Artikel lesen