Schweiz

Die Britin Nicola Thorp kämpft gegen die High-Heels-Pflicht in Firmen. Bild: AP

Absätze, Lippenstift und neutrale Unterwäsche – darf man Frauen das vorschreiben?

In einem offiziellen Bericht verurteilt das britische Parlament sexistische Dresscodes von Firmen. Auch in Schweizer Unternehmen gibt es Kleidungsvorschriften, die Männer und Frauen anders behandeln. Handeln sie damit gegen das Gesetz? 

28.01.17, 10:03 29.01.17, 02:38

Hohe Absätze, cremefarbene Unterwäsche und roter Lippenstift. Kleidervorschriften gehören in der Schweiz in vielen Unternehmen zum Berufsalltag. Am letzten Mittwoch kritisierte das Britische Parlament in einem Bericht, dass Dresscodes in vielen Unternehmen noch von einem veralteten Frauenbild geprägt sind – trotz Diskriminierungsverbot.

Auslöser für die Debatte im Königreich war die Kündigung von Nicola Thorp gewesen, einer Mitarbeiterin einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die sich geweigert hatte, mit hochhackigen Schuhen zur Arbeit zu kommen. Sie argumentierte, dass es für Männer keine solchen Vorschriften gäbe, dennoch wurde sie entlassen. Der Vorfall sorgte für Empörung und eine Petition, die von über 150'000 Unterstützern unterzeichnet wurde und so den Bericht des Britischen Parlaments erzwang.

«Ich wurde wegen flachen Schuhen nach Hause geschickt» – Nicola Thorp trat eine Lawine los.

Mode- und Schminktipps für Studentinnen

Auch in der Schweiz sorgt das Thema für hitzige Gemüter. Die Schweizer Grossbank UBS hatte im Jahr 2010 für Schlagzeilen gesorgt, als sie ihren weiblichen Mitarbeiterinnen empfahl, hautfarbene Unterwäsche zu tragen. Die Bank zog ihren Vorschlag daraufhin wieder zurück, stand aber diesen Januar erneut in der Presse, als sie einen Schmink- und Modekurs für Studentinnen veranstaltete, der den Teilnehmerinnen zu einem gelungenen ersten Eindruck in der Business-Welt verhelfen sollte.

Absätze, Lippenstift und neutrale Unterwäsche

Auch die fliegenden Mitarbeiter der Schweizer Fluggesellschaft Swiss müssen sich an einen Dresscode halten, der penibel im Uniform-Reglement festgehalten ist: Unter anderem werden für Flugbegleiterinnen Schuhe mit Absätzen zwischen 1,5 und 8 Zentimetern vorgeschrieben. Farbiger Lipgloss oder Lippenstift in Braun- oder Rottönen ist Pflicht. Die Unterwäsche darf nur hautfarben oder weiss sein.

Eine Flugbegleiterin, die anonym bleiben möchte, findet die Vorschriften vor allem im Winter störend. «Die Uniform ist nicht wirklich praktisch. Vor allem nicht bei solchen Temperaturen, wie sie gerade jetzt herrschen.» Der Weg zum Flughafen sei beschwerlich. Es sei nicht nur kalt, sondern man rutsche auch leicht aus. «Dass ich Lippenstift tragen muss, finde ich okay, da ich mich auch persönlich geschminkt wohler fühle», sagt sie gegenüber watson.

Swiss-Sprecherin Karin Müller erklärt die Regelung: «Swiss legt Wert auf ein gepflegtes und elegantes Erscheinungsbild, welches zum Tragen einer Uniform passt. Während ihrer Arbeit an Bord dürfen die Flight Attendants im Übrigen in Service-Schuhe wechseln.»

Umfrage

Findest du es okay, dass Unternehmen auf Dresscodes bestehen?

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  • 26%Nein, das schränkt mich in meiner persönlichen Freiheit ein.
  • 26%Ja klar, einheitliche Uniformen tun doch keinem weh.
  • 48%Nur, wenn die Vorschriften für Männer und Frauen gelten. Gleiche Rechte für alle!

Helena Trachsel, die Leiterin der Fachstelle für Gleichstellung des Kantons Zürich, stellt klar, dass Arbeitgeber das Recht haben, ihrer Branche angepasste Vorschriften zur Arbeitsbekleidung zu erlassen. Ob im Gesundheitswesen, bei der Feuerwehr oder bei den Airlines – es liegt im Ermessen des Arbeitgebers, zum Schutz der Mitarbeitenden und zur Unterstreichung ihrer Professionalität ihnen einen zumutbaren Dresscode vorzugeben.

Auch Julia Roberts setzte in Cannes ein Zeichen gegen die High-Heels-Pflicht

Julia Roberts ganz bezaubernd, auch ohne Schuhe. Bild: Thibault Camus/AP/KEYSTONE

Die feministische Gruppe Aktivistin.ch sieht die Sache ein wenig anders. «Wir sind grundsätzlich dagegen, Frauen vorzuschreiben, was sie zu tragen haben. Dennoch spricht nichts gegen Uniformvorschriften eines Unternehmens für Mitarbeitende», sagt die Sprecherin Carmen Schoder gegenüber watson. Sie sehe aber nicht ein, wieso von Frauen in solchen Vorschriften spezifisch verlangt werde, Stöckelschuhe oder Lippenstift zu tragen, erklärt sie weiter. 

«Ob sich eine Frau schminkt oder nicht, hat mit business-konformer Kleidung nichts zu tun, sondern bedient vielmehr ein stereotypes Rollenbild, dass Frauen gut oder weiblich auszusehen haben.»

Carmen Schroder von Aktivistin.ch

Uniformvorschriften sollten weiter geschlechterunspezifisch sein und den Spielraum offen lassen, dass eine Mitarbeiterin frei entscheiden könne, den ganzen Tag mit High-Heels und Lippenstift herumzulaufen, sagt Schoder.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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152Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ramy 30.01.2017 08:14
    Highlight Die Benachteiligung der Kleidervorschriften liegt bei uns eher gegenüber der Männer. Lange Hosen und geschlossene Schuhe sind auch im Sommer Pflicht. Für Frauen hingegen gilt nur "keine zu kurzen Hosen z.B. Hotpants und nichts Bauchfreies".
    22 6 Melden
  • Ralph Wagner 29.01.2017 19:33
    Highlight Ich kenne die Benachteiligung bezüglich Kleidervorschriften eher bei den Männern im Sommer: Lange dunkle Hosen und langärmeliges Hemd - am besten noch mit Kravatte - während die Frauen etwas luftig-leichtes tragen dürfen.
    43 6 Melden
  • Boogie Lakeland 29.01.2017 11:07
    Highlight Und noch was generelles: wo bleiben die Vorschriften die Männer betreffen? Krawattenpflicht, rassieren, Vorgaben betreffend Schmuck (Uhr und Ehering, sonst nichts) usw.
    Alles schon gehört...
    50 4 Melden
    • Vio Valla 29.01.2017 22:12
      Highlight Aber ein Rassierkurs für männliche Studenten wurde von einer UBS noch nicht angeboten, oder?!
      20 20 Melden
    • Baba 31.01.2017 07:35
      Highlight Bis auf die Forderung, dass Frauen Highheels zu tragen haben, sind Kleidervorschriften in meinen Augen weder für Männer noch für Frauen ein Problem. Highheels sind aber potentiell gesundheitsschädigend, daher ein no-go.

      Und nebenbei: Rasieren, ihr Lieben, es heisst rasieren, nicht rassieren 😉
      3 0 Melden
  • Boogie Lakeland 29.01.2017 11:03
    Highlight Also bei uns in der Klinik ist es “unterwäschetechnisch“ auch geregelt. Wenn man dünne und weisse Hose tragen muss bei der Arbeit siehst du, ohne ein Spanner zu sein, so ziemlich alles...
    Bei uns gibt es diese Regelung vA der Patienten wegen.
    Es gibt immer wieder so Helden (mehrheitlich männlich) die Pflegefachfrauen bei denen man einen Tanga durch die Berufskleider hindurch sieht mit Pornostars verwechseln.
    35 2 Melden
  • Hallo22 28.01.2017 18:20
    Highlight Unterwäsche ist dazu da nicht sichtbar zu sein. Aber wenn es nach einigen Feministinnen geht, sollten die Frauen scheinbar im Bikini oder nackt zur Arbeit gehen...........
    41 143 Melden
    • Datsyuk * 28.01.2017 20:06
      Highlight Hallo22, tschüss!
      85 13 Melden
    • dä dingsbums 28.01.2017 20:45
      Highlight Richtig, Unterwäsche soll man nicht sehen. Wieso ist es dann OK, wenn der Arbeitgeber die Farbe vorschreibt?
      37 13 Melden
    • SemperFi 29.01.2017 08:54
      Highlight @dä dingsbums: Eben, damit man sie nicht sieht.
      24 7 Melden
    • dä dingsbums 30.01.2017 09:27
      Highlight Man könnte auch einfach für alle Mitarbeiter vorschreiben, dass Unterwäsche nicht sichtbar sein soll. Statt den Frauen vorzuschreiben, welche Unterwäsche sie anziehen sollen.

      Nur so ein Gedanke...
      9 3 Melden
  • kliby 28.01.2017 17:36
    Highlight Heutzutage lässt sich die Linke gerne von den Banken kaufen ("SP: Spenden von Banken und Konzernen willkommen"), die Abschaffung des Kapitalismus ist längst überwunden, die neoliberalen Globalisierungsturbos sind links geworden ("die rechte linke", von Binswanger im TagiMagi).

    Und das hier, siehe Artikel, sind die neuen Schauplätze linker Klientel- und Identitätspolitik.
    Derweil die Büezer beginnen, die rechten Parteien zu wählen. Weil die sich einfach mehr um die Anliegen der Bevölkerung und der Arbeitenden kümmern. Nicht nur um die Pfründe einiger weniger gutverdienenden Bankerinnen.
    27 158 Melden
    • rodolofo 28.01.2017 18:12
      Highlight Jawoll, die RICHTIGEN Arbeiter wählen heute rechts!
      Wenn Du meinst?
      Alle Anderen arbeiten ja nicht.
      Allen voran die Frauen: Die sitzen bloss gelangweilt herum und lackieren sich die Fingernägel.
      (Ironie off)
      156 18 Melden
    • Fabio74 28.01.2017 19:46
      Highlight Und was bringen die die Rechten? Nichts ausser du hast Millionen
      82 10 Melden
    • Greet 28.01.2017 20:20
      Highlight Kliby, eine vernünftige Analyse.
      Rodolfo, wie du aus allem ein Genderthema machen kannst und Männer ins lächerliche ziehst, beeindruckend.
      12 68 Melden
    • Mehmed 28.01.2017 20:31
      Highlight rodolfo ist eine frau, die unter einem männerpseudonym kommentare verfasst. sie ist schon ewig mit dabei und hat sich wiederholt geoutet.
      12 63 Melden
    • rodolofo 29.01.2017 09:17
      Highlight @ Mehmed
      Interessant, Deine Alternativen Fakten...
      Danke für das Kompliment!
      Aber jetzt versuch mal, richtig zu überlegen!
      Welchen vernünftigen Grund hätte ich, mich als Mann auszugeben, wenn ich in Wirklichkeit eine Frau wäre?
      Ratter, ratter, ratter...
      Na, hat's bei Dir geklingelt?
      Also, jetzt mal von Mann zu Mann:
      Wenn wir beobachten, wie sich Putin, Trump und Erdogan aufführen, dann müssen wir doch einsehen, dass das nicht so weitergehen kann, oder?
      Schau Dir mal unsere Säugetier-Verwandten im Tierreich an! Immer sind es erfahrene Mutter-Tiere, die einen Verband anführen!
      ...
      17 12 Melden
    • rodolofo 29.01.2017 09:26
      Highlight ...
      Bei den Pferden ist es die Leitstute.
      Bei den Kühen? Leitkuh.
      Bei den Schafen? Leitschaf.
      Ethnologische Forschungen bei Indigenen im Kongo und auf den Philippinen haben gezeigt, dass eine männliche Dominanz einer natürlichen menschlichen Gemeinschaft zuwider läuft!
      Warum ist das so?
      Die Männchen produzieren nach ihrer Geschlechtsreife sehr viel Testosteron und verhalten sich darum eher rivalisierend, während die Weibchen sich Östrogen-gesteuert eher fürsorglich verhalten, was dem Nachwuchs zugute kommt.
      Tatsächlich brauchen wir männliche UND weibliche Eigenschaften, um zu überleben!
      23 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 16:50
    Highlight Ich fliege für die Swiss und trage meine Uniform nach Reglement. Als ich begonnen habe als Flight Attendant war genau dies das Highlight. Wer sich zu diesem Beruf entscheidet weiss ganz genau was auf sie zukommt. Das Uniformreglement ist übrigens für Männer ebenso strikt. Immerhin arbeite ich in einem Beruf in dem die Löhne für Männer und Frauen genau gleich sind, trotz Lippenstift und Highheels, die ich im Übrigen gerne auch privat trage! Sexismus findet ganz anders statt...
    133 9 Melden
    • fax 29.01.2017 11:30
      Highlight Überrascht hat mich zu lesen, dass die Schuhe während der Arbeit auf dem Flugzeug NICHT getragen werden müssen. Der Dresscode gilt also in erster Linie für den Weg von und zu der Arbeit? Hohe Schuhe sind Geschmackssache, kein Ausdruck von Eleganz, wie ich finde. Kleidervorschriften die einer Uniform entsprechen oder vor Übergriffen schützen sollen find ich ok. Sonst ist es schon antiquiert.
      12 4 Melden
    • ovatta 29.01.2017 13:23
      Highlight Gilt das mit dem Lippenstift und den hochhackigen schuhen auch für die männlichen attendents?
      6 16 Melden
  • rodolofo 28.01.2017 15:48
    Highlight Ich glaube, es ist grundsätzlich problematisch, einer Frau irgend etwas vorschreiben zu wollen...
    Wer im Laufe seines Lebens nach vielen fehlgeschlagenen Versuchen, den weiblichen Schmetterling einzufangen und mit einer Stecknadel aufzuspiessen realisiert, wie wundervoll und atemberaubend sexy die uneingeschränkt herumflatternde Weiblichkeit ist, wird von dem Moment an endgültig die Finger davon lassen, die Weiblichkeit einzufangen einzusperren und Kleidervorschriften zu erlassen!
    Frauen sind viel besser in der Lage, Männer zu führen, als umgekehrt (Regel mit Ausnahmen).
    35 63 Melden
    • kliby 28.01.2017 17:39
      Highlight "Frauen sind viel besser in der Lage, Männer zu führen, als umgekehrt"

      Früher habe ich links gewählt. Heute sind SP und Grüne für mich tabu. Genau wegen solchem Bullshit, den ich mir von linken Politikerinnen anhören musste. Sexismus ist ok, wenn er nur das richtige Geschlecht unterdrückt. Nein danke. Aber nein.
      43 110 Melden
    • rodolofo 28.01.2017 18:09
      Highlight Oh, da bin ich wohl jemandem auf die Eier getreten, was?
      Dann geh doch zu Deinen richtig MÄNNLICHEN Spezies!
      Glaubst Du, irgend jemand wird Dich hier vermissen?!
      Ich bin zweifellos ebenfalls ein Mann, aber wenn ich mitverfolge, was für ein Emanzipatorischer Backlash gegenwärtig stattfindet, mit diesen ständigen Diskussionen darüber, wie sich Frauen zu kleiden haben, dann werde ich enorm wütend!
      Und wenn Dir das nicht passt, dann ist mir das absolut EGAL!
      Hast Du's kapiert, Du Super-Macho?!
      Also, abtreten und ruhn!
      54 38 Melden
    • Snaggy 28.01.2017 18:39
      Highlight @kliby Bitte verwechsle diesen einen (schon zimlich seltsamen & sexistischen) Kommentar nicht mit der Linken an sich. =)
      20 3 Melden
    • rodolofo 28.01.2017 19:31
      Highlight kliby
      Ich versuch's nochmals etwas anders zu sagen:
      Wenn ich hier Gedanken mit anderen Menschen austausche und teile, dann mache ich das in erster Linie als einzelner Mensch!
      Zugegebenermassen vertrete ich hier eher exotische Ansichten. Das hat mit meiner besonderen Biographie zu tun und ist einfach so, ob es jemandem wie Dir passt, oder nicht!
      Obwohl ich eigentlich immer Rot-Grün wähle und abstimme, bin ich in keiner Partei Mitglied.
      Ich habe in jungen Jahren Erfahrungen gemacht mit Parteipolitik, die mich vor dieser Art Freizeitbeschäftigung abgeschreckt haben.
      Im Moment zieht's mich zur SP.
      5 17 Melden
    • Greet 28.01.2017 20:20
      Highlight Rodolfo, deine Kommentare sind in der Tat regelmässig sexistisch und männerverachtend.
      23 13 Melden
    • R. Peter 30.01.2017 07:35
      Highlight Rodolfo, genau: über Kleider- und andere Vorschriften von Frauen wird ständig diskutiert. Warum? Wer zettelt diese an? Dasselbe gibts auch für Männer, halt eher im Sommer mit langen Hosen, geschlossenen Schuhen, Krawatte, langes Hemd und T-Shirt vs luftige Bluse, Rock und Sandalen. Nur wird hier nicht dauernd lamentiert.

      Akzeptieren wir doch endlich wieder, dass Männer und Frauen verschieden sind, verschieden sein dürfen. Folglich unterscheiden sich auch gesellschaftliche Normen und Schönheitsideale, welche natürlich auf Kleidervorschriften durchdrücken.
      5 6 Melden
    • rodolofo 30.01.2017 08:11
      Highlight @ R. Peter
      Akzeptieren wir doch, dass es verschiedene Frauen und verschiedene Männer gibt und dass darum Kleider-Vorschriften keinen Sinn machen!
      Alle Menschen sind verschieden UND gleich.
      Die ganze Wahrheit ist widersprüchlich.
      Es gibt auch dominante und aggressive Kühe und ungewöhnlich liebe Munis.
      Aber im Allgemeinen werde ich einem Muni nie den Rücken zudrehen...
      8 4 Melden
    • R. Peter 30.01.2017 09:05
      Highlight Rodolfo, stimmt. Und dennoch erwarten die allermeisten Menschen an Frauen andere Kleider als an Männern. Das hat auch Auswirkungen auf das Vertrauen oder die Sympathie. Daher macht es Sinn dass sich Frauen im Beruf anders kleiden (müssen) als Männer. Wir reden von Dress odes für die Arbeitskleidung, nicht von privaten Vorlieben.
      4 5 Melden
    • rodolofo 30.01.2017 12:57
      Highlight @ R. Peter
      Kleider machen Leute.
      Uniformen machen Soldaten.
      Darum sind Kleidervorschriften immer eine heikle Gratwanderung.
      Gleichmacherei kann erwünscht sein, aber auch nicht.
      7 1 Melden
    • R. Peter 30.01.2017 17:26
      Highlight Rodolfo, kritisieren wir nun Kleidervorschriften generell, dass sie für Geschlechter unterschiedlich sind oder dass es sie (auch) für Frauen gibt?

      Ich störe mich an der im Artikel angesprochen Kritik, dass Frauen dadurch angeblich diskriminiert werden sollen.
      3 3 Melden
  • BeWi 28.01.2017 15:32
    Highlight und noch zur Unterwäsche: schade, dass die UBS da einen Rückzieher gemacht hat! Unterwäsche ist eben unter der anderen Wäsche uns soll nicht sichtbar sein bei der Arbeit. Diejenige Frau die sich daran stört soll dann doch auch genau sagen was sie mit der offensichtlich getragenen Unterwäsche dann genau erreichen will?! Die Waffe der Frauen? Sex dann einsetzen wann Sie will und wenn er dann aufspringt Zeter Mordio schreien? Werde gerne belehrt was denn die sichtbare Unterwäsche genau für Vorteile im Betrieb bringt.
    30 71 Melden
    • Lichtblau 28.01.2017 20:32
      Highlight Mit der "sichtbaren Unterwäsche" ist wohl ein schwarzer BH unter einer weissen Bluse gemeint. Das ist sowieso stillos und démodé. Absätze (schon 1,5cm reichen?) verhindern einen
      Watschelgang und verbessern die Haltung. Alles halb so wild. Wo ist das Problem? Wo Sexismus?
      15 36 Melden
    • dä dingsbums 28.01.2017 20:49
      Highlight An meinem Arbeitsplatz hab ich von keiner Frau die Unterwäsche gesehen. Nie.

      Wüsste also nicht, warum es dafür eine Regelung braucht.
      30 5 Melden
    • SemperFi 29.01.2017 09:00
      Highlight @dä dingsbums: Dann arbeiten Sie als Industrietaucher oder als Polarforscher? 😉
      PS: Doppelte Verneinungen bringen selten den gewünschten Effekt.
      6 9 Melden
    • dä dingsbums 30.01.2017 09:26
      Highlight Nö, ich arbeite im Büro bei einer grösseren Firma. Niemand hier kleidet sich so, dass man die Unterwäsche sieht.

      Bei Dir etwa schon?
      4 0 Melden
  • BeWi 28.01.2017 15:28
    Highlight Ich habe noch nie gehört, dass es ein Problem mit dem Krawattenzwang (ja, den gibt es!) bei Männern gegeben hätte. Man(n) ordnet sich ein und ordnet sich so unter, was ich auch ok finde. Es ist schon langsam extrem, was sich Frauen erlauben können, wegen jedem Blödsinn ein Theater machen und dann noch "Gleichberechtigung" schreien. Mein Rat an die Frauen: passt auf, dass man(n) Euch gar nicht mehr ernst nimmt und die tatsächlichen Problem untergehen.
    50 110 Melden
    • Crank 28.01.2017 17:25
      Highlight Du findest es also in Ordnung das eine Frau entlassen werden kann weil sie flache Schuhe trägt anstatt High Heels?
      Krawatten sind auch doof (würde nie an einem Ort arbeiten wo diese vorgeschrieben sind), aber nicht gesundheitsschädigend. Da gibt es schon noch Unterschiede. Ein High Heels Zwang ist schlicht blöd, da darf Frau sich zu recht aufregen.
      120 22 Melden
    • thi 28.01.2017 17:28
      Highlight Nun Uniformen mit Krawatte, ja solche habe ich auch als Frau schon öfters tragen müssen, ist doch etwas anderes als bis zum Tod unbequeme Stöckelschuhe.
      104 10 Melden
    • stadtzuercher 28.01.2017 18:29
      Highlight thi, wenn ich als mann wählen könnte, krawatte oder 1.5cm hohe absätze an den schuhen, dann fiele es mir schwer, die schuhe als das grössere übel zu bezeichnen.
      9 62 Melden
    • Datsyuk * 28.01.2017 20:07
      Highlight Okay, trag doch solche Schuhe einen Tag..
      41 4 Melden
    • Gummibär 29.01.2017 01:11
      Highlight Doch es gab und gibt Probleme beim Krawattenzwang. Bei mir.
      Ein unsinniges, unhygienisches, überflüssiges, ursprünglich aus Kroatien stammendes Identifikationsmerkmal für mittlere Kader.
      Ich habe mir schon früh ein Arztzeugnis besorgt welches bestätigt, dass die Würgeschlinge auf die Halsschlagader drückt und den Blutzufluss zum Hirn beinträchtigt und mich ausdrücklich aus medizinischen Gründen vom Krawattentragen befreit.
      Zur Nachahmung empfolen.
      16 1 Melden
    • Baba 31.01.2017 07:48
      Highlight Jöööö, Gummibärchen geht wegen Krawatte zum Arzt und holt sich Dispens. Das ist jetzt so ziemlich die grösste Mümümü-Story die mir je untergekommen ist 😅😅😅
      2 1 Melden
    • Nima Ofner 07.03.2017 22:44
      Highlight hahahah ich find die idee super! ich hätte echt auch die krise im sommer mit dem würgi um den hals. ich gehe aber davon aus dass bei kravaten pflichtigen auch klimaanlagen laufen im sommer.
      0 0 Melden
  • Mentor Maximus 28.01.2017 15:03
    Highlight Geschlechtsunspezifische Kleidervorschriften - wie soll das aussehen? Tragen wir dann alle eine Toga, oder am besten gar nichts?
    Hosen sind traditionelle Männerkleidung und Röcke traditionelle Frauenkleidung.
    Frauen dürfen sich wie Männer kleiden, aber Männer nicht, wie Frauen.
    Geschlechterunspezifisch hiesse folglich, alle kleiden sich wie Männer. Das wäre aber ein Widerspruch zu "geschlechterunspezifisch".
    Wenn Frauen keine Absätze tragen müssen, entfällt dann die Krawattenpflicht für Männer?
    Schöne Welt in der solcherlei Probleme sind!!!
    33 67 Melden
    • pulcherrima* 28.01.2017 18:40
      Highlight Ich gebe Ihnen absolut recht. Wieso sollten Frauen sich wie Männer kleiden dürfen, umgekehrt aber nicht?! Ich bin schon lange der Meinung, dass jeder und jede sich schminken, Hosen und Röcke tragen dürfen sollen. Dann wäre bei Arbeitskleidung vielleicht generell sowas wie "Rock muss über die Knie" oder so die Regel.
      30 0 Melden
  • Senji 28.01.2017 14:59
    Highlight Die genannten Beispiele gehen für mich deutlich zu weit und stehen tatsächlich für ein veraltetes Rollenverständnis. Im Alltag habe ich jedoch öfter die Erfahrung gemacht, dass Dresscodes bei Männern strenger gehandhabt werden als bei Frauen. Es ist für (vor allem männliche) Vorgesetzte halt einfacher eine fehlende Krawatte zu bemängeln als einer Frau den Unterschied eines T-Shirts und einer Bluse zu erklären. Häufig ist das und die Folgen davon Zeugnis der Stilwüste Schweiz. Hauptsache Krawatte, grösse des Anzugs ist glücksache, ungepflegte Schuhe, etc.
    48 1 Melden
  • Zeit_Genosse 28.01.2017 14:39
    Highlight Es geht nicht um High Heels. Das sind Absatzschuhe mit mehr als 10cm Absatzhöhe. Die Vorschriften, Schuhe mit Absatz (von 1.5-8cm) kommen daher, dass man damit Freizeitschuhe, Ballerinas, Turnschuhe und Addiletten ausschliessen kann. Der Businessschuh soll elegant und zum gepflegten Outfitt passen. Und eben auch mit 8cm nach oben begrenzt sein.
    28 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 14:33
    Highlight Wo ist mein Kommentar bezüglich ihren Bildern?
    3 8 Melden
  • Vio Valla 28.01.2017 14:32
    Highlight Man stelle sich mal die Martullo-Blocher mit rotem Lipenstift und Stöckelschuhe vor. Würde wohl auch nicht zu ihr passen und trozdem wirkt sie profesionell. Kleidervorschriften gehen grundsätzlich in Ordnung, aber die hier genannten gehen klar in eine sehr fragwürdige Richtung.
    77 12 Melden
    • Leon1 28.01.2017 17:34
      Highlight Sie wirkt professionell? :)
      32 43 Melden
    • Phrosch 28.01.2017 19:31
      Highlight Sie wirkt in meinen Augen nicht professionell, was aber mit ihrem Verhalten und ihrer Ausdrucksweise zu tun hat und nicht mit Kleidern, Frisur oder (fehlender) Schminke.
      20 2 Melden
    • Vio Valla 28.01.2017 21:39
      Highlight Kommt drauf an, was man sich unter profesionell vorstellt. Sie tritt oft grob und harrsch auf, was aber für Leute in ähnlicher Position nichts ungewöhnliches ist und auf der politischen Bühne agiert sie halt besonder parteikonform. ;) Das alles scheint aber gut zu funktionieren, auch ohne Stöckelschuhe.
      25 0 Melden
  • Karl33 28.01.2017 14:21
    Highlight Gleichberechtigung und kein Sexismus wäre, wenn Frauen wie Männer auch ins Militär müssten. Solange solche groben Diskriminierungen nicht beiseitigt sind, finde ich solche Polemiken wie hier eher müssig.

    Geht übrigens auch mal auf den Bau, da sind erstens Frauen und Männer gleich gekleidet und verdienen alle gleich wenig. Aber ja, schon klar, die haben keine feministische verwöhnte Politilobby.
    67 131 Melden
    • Macke 28.01.2017 15:00
      Highlight Wirklich, schon wieder Äpfel und Birnen vergleichen? Wenn dich die Wehrpflicht stört, organisiere dich und sammle für eine Initiative. Aber es ist inhaltlich sehr schwach, bei feministischer Kritik mit der Militärkeule zu kommen. Die Wehrpflicht wurde von Männern für Männer eingeführt. Auch heute sitzen im Parlament mehrheitlich Männer. Dass nur Männer ins Militär müssen, liegt nicht an den Frauen oder wie du es nennst "feministische Politlobby", sondern an Männern. Hör also dir auf, bei Sexismuskritik die Militärkeule hervorzuholen.
      92 18 Melden
    • Vio Valla 28.01.2017 15:02
      Highlight Ich bin für eine Militärpflicht für Frauen, für gleiches Pensionsalter, für gleich langer Elternurlaub. So und jetzt?! Es bleibt dabei, diese Kleidervorschriften gehen gar nicht und wenn du die Problematik dahinter nicht siehst, dann verstehst du eben auch nicht, warum es eine Militärpflicht für Frauen auch heute noch nicht gibt. Aber ums verstehen geht es dir ja eigentlich auch nicht. Du brauchst blos ein Argument für deine generelle Abwehrhaltung.
      71 6 Melden
    • Crank 28.01.2017 15:05
      Highlight Die Wehrdienstpflicht ist der Nazivergleich in der Gleichberechtigungsdebatte- meist ziemlich daneben.
      Frauen würden die Wehrpflicht wohl eher abschaffen als sie (für Männer) zu fordern.
      67 12 Melden
    • Menel 28.01.2017 15:26
      Highlight Echt? Das Militärargument? Mehr fällt ihnen nicht ein? Dann packe ich doch das Schwangersein-Argument aus; so lange Männer nicht wegen Schwangerschaft/Geburt vom Arbeitsplatz fern bleiben, so lange finde ich, muss auch keine Frau ins Militär ;)
      14 Wochen Ferien für alle Geschlechter!!!! Grüne und die mehrfarbigen (Blut, Kotze, Kot)
      64 19 Melden
    • koks 28.01.2017 17:11
      Highlight wie wahr karl. den punkt getroffen. das gekreische ist beweis.
      13 74 Melden
    • BaaDummmTschhh 29.01.2017 00:30
      Highlight Ich bin gegen den Wehrdienst für Frauen. Weil ich auch gegen den Wehrdienst für Männer bin.
      21 2 Melden
  • dracului 28.01.2017 14:12
    Highlight Heute haben viele Mitarbeitende kein Gefühl mehr für ihren Beitrag zum Image eines Unternehmens. Ich fühle mich oft belästigt, wenn ich bei der Arbeit den Anblick eines Tangas oder eines Füdlispalts ertragen muss oder ein schwarzer BH unter einer durchsichtigen weissen Bluse getragen wird. Unterwäsche geht tatsächlich niemanden etwas an, aber man soll sie auch nicht stillos und billig den Mitbürger aufzwängen. Ich sehe weniger die Diskriminierung, sondern die Notwendigkeit, dass gewisse Mitarbeitende offenbar erinnert werden müssen, dass sie zur Arbeit gehen und nicht in den Ausgang!
    73 33 Melden
    • who cares? 28.01.2017 18:10
      Highlight Aber die High Heels und der Lippenstift gehören doch auch eher in den Ausgang?
      42 3 Melden
    • Gummibär 29.01.2017 01:19
      Highlight Am besten dient man dem Firmenimage mit Kreativität, Leistung und Aufmerksamkeit gegenüber den Kunden.
      Wenn man wegen seiner Kleidung beurteilt wird arbeitet man am besten als Schaufensterpuppe.
      8 5 Melden
  • Luenchen 28.01.2017 13:47
    Highlight ich finde Unterwäschefarbe vorzuschreiben geht zu weit. Die sollte ja eigentlich eh nicht sichbar sein .... alles andere geht je nach Branche in Ordung.
    Bei mir im Geschäft gibt es keine Vorschrift und ich trage trotzdem immer High Heels und Kleider.
    16 10 Melden
    • Greet 28.01.2017 14:13
      Highlight "ich finde Unterwäschefarbe vorzuschreiben geht zu weit. Die sollte ja eigentlich eh nicht sichbar sein"
      wenn die richtige farbe gewählt wird, ist die unterwäsche nicht sichtbar.
      29 1 Melden
    • Luenchen 28.01.2017 14:16
      Highlight mit Kleider meine ich Jupes etc....
      5 1 Melden
    • Maett 28.01.2017 14:24
      Highlight @Luenchen: ich glaube, damit sind BHs gemeint, deren Farbe ist oft zu sehen, entweder an den Trägern, oder weil knapp oder sehr dünne Kleidung getragen wird.
      11 0 Melden
    • Luenchen 28.01.2017 14:37
      Highlight @maett eigentlich sollte dies ja immer aufeinander abgestimmt sein, so dass nichts falsches zu sehen ist, aber anscheinend haben nicht alle dieses Verständnis....
      7 0 Melden
  • Butschina 28.01.2017 13:42
    Highlight Ich finde die Absatzhöhe sollte jede Person selbst wählen dürfen. Wer seine Füsse kaputt machen will soll die hohen Hacken tragen. Es gibt sehr schöne, elegante und dazu noch bequeme Schuhe ohne hohe Absätze. Anzugjackets mitten im Sommer muss auch nicht sein. Genauso können Krawatten für manche Leute störend sein. Fakt ist: Wem es in seinen Kleidern wohl ist, der arbeitet motivierter und besser. In der Pflege wäre es praktisch, wenn die Hosen nicht weiss wären, oft sieht man selbst hautfarbene Unterwäsche durch.
    74 0 Melden
    • Greet 28.01.2017 14:13
      Highlight solange krawattenvorschriften für männer bestehen, sind ähnliche vorschriften für frauen auch ok. alles andere wäre nicht gleichberechtigt.
      29 53 Melden
  • Texup 28.01.2017 13:35
    Highlight Wehrdienstpflicht für alle! Ab in die Armee. Alle die gleichen Uniformen. Da ist Gleichberechtigung noch vorhanden. Ach nein, stimmt, Ausgangsrock gibt es ja.....
    22 36 Melden
    • Snaggy 28.01.2017 18:45
      Highlight Lieber Wehrdienstpflicht für keinen (Berufsarmee: Deutschland, USA usw) statt Wehrdienstpflicht für alle!
      16 3 Melden
  • deheld 28.01.2017 13:19
    Highlight Ich persönlich finde solche Vorschriften unnötig und würde deshalb ganz einfach nicht bei einem solchen Unternehmen bzw. in einem solchen Beruf arbeiten gehen. Andere haben ihre Meinung und das ist auch okay so.
    22 10 Melden
    • Mentor Maximus 28.01.2017 15:04
      Highlight Kleidervorschriften sind nicht unnötig.
      7 6 Melden
  • Piri 28.01.2017 13:09
    Highlight Also ich bekomme von Stöckelschuhen Rückenschmerzen. Was macht man da in einem solchen Fall?
    56 3 Melden
    • Menel 28.01.2017 13:41
      Highlight Wäre interessant heraus zu finden, was bei solchen Firmen mehr zählt; die Kompetenz oder die Fähigkeit hohe Schuhe tragen zu können... ;)
      56 6 Melden
    • mia g. 28.01.2017 13:42
      Highlight Berechtigte Frage 👆
      Arztzeugnis mitbringen?
      19 1 Melden
    • m.e. 28.01.2017 13:42
      Highlight es steht explizit geschrieben ab1.5 cm. wenn da beschwerden auftreten, empfehle ich einen arzt.
      28 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 16:55
      Highlight Die Absatzvorschriften sind bei der Swiss nur bei Uniform Schuhen 1.5 bis 8 cm. Im Flieger darf man bequeme fast Flache Service Schuhe tragen.
      7 1 Melden
    • Nima Ofner 07.03.2017 22:51
      Highlight vorallem im verkauf! der grossteil der bevölkerung würde es nicht mal in sportschuhen 10 std am tag auf den beinen aushalten und dann noch mit absatz, das ist der horror. sprüngli ist so ein kandidat
      0 0 Melden
  • Str ant (Darkling) 28.01.2017 13:07
    Highlight Ein Dresscode ist normal, was ich nicht normal finde, ist es, die Unterwäsche vorzuschreiben. Gahts no?
    26 9 Melden
    • m.e. 28.01.2017 13:44
      Highlight ich denke, daran muss sich keiner halten, es sei denn, wenn man eben explizit sieht was man darunter trägt. und da hat der arbeitgeber dann schon was zu sagen. ansonsten merkt es ja keiner.
      20 1 Melden
  • Howard271 28.01.2017 12:41
    Highlight Ich arbeite an einem Ort, wo Männer in gewissen Situationen Anzug und Krawatte tragen müssen, Frauen jedoch einfach "schicklich" angezogen sein müssen (keine Schminkregeln etc.). Finde, das muss man je nach Situation anschauen und abschätzen - Kleidervorschriften müssen nicht per se sexistisch sein, aber sie können. Und da sind Männer und Frauen betroffen.
    73 1 Melden
  • Nausicaä 28.01.2017 11:54
    Highlight Es gibt die 'Qualebene', die haben beide Geschlechter:
    Anzüge bei 30 Grad, ungesunde hohe Hacken. Beides gehört abgeschafft. Und kommt mir nicht mit kurze Hosen gehen gar nicht, Kleidung hat mit Mentalität zu tun. Schaut euch mal die ViktorianerInnen an, für unser Befinden oberhässlich, aber alle hatten's an.

    Eine weitere Ebene gibt es bei der Frau, da sie nicht nur gepflegt, sondern sexy (hohe Absätze, Lippenstift) sein muss. Das gehört auch abgeschafft.
    Bei den Singapur-Airlines werden die Stewardessen übrigens mit 45 'pensioniert', die Stewards mit 60…Think about that.




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    • Mentor Maximus 28.01.2017 15:06
      Highlight Gepflegtes Aussehen ist immer sexy.
      8 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 11:53
    Highlight Ich darf gemäss Kleiderordnung keine sichtbaren Tattoos tragen. Glücklicherweise sind die Kundenrückmeldungen über mich so wie meine Freude an der Arbeit an sich und meine Leistung auf einem Niveau, welches den Arbeitgeber die Frage aufkommen lässt wie sinnvoll solche Regeln überhaupt sind. Aber ja, zur "Uniform" bzw. vom Betrieb gestellten kurzärmeligen Arbeitskleidung bin auch ich (Mit Kopf- und Handtattoos) verpflichtet...

    An dieser Stelle, ein grosses Merci an meine PDL.
    25 35 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 14:48
      Highlight Kann mir mal wer erklären was falsch an meiner aussage hier ist?
      4 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 21:25
      Highlight Nicht??
      2 4 Melden
  • sheshe 28.01.2017 11:49
    Highlight Wir Männer müssen auch lederne Halbschuhe mit Absatz tragen. Ich würde trotzdem lieber mit FlipFlops arbeiten gehen. Muss ich mich jetzt auch empören und Diskriminierung schreien?
    91 137 Melden
    • FrancoL 28.01.2017 12:12
      Highlight Nicht zu vergleichen und etwas gar ärmlich der Vergleich.
      70 51 Melden
    • Kaiserin 28.01.2017 12:15
      Highlight Eure ledernen Halbschuhe sind aber weder gesundheitsschädigend oder unbequem, noch zementieren sie eine rückständige Geschlechterrolle. Ich habe übrigens auch meist solche an, sind elegant und bequem...
      64 32 Melden
    • neewa 28.01.2017 12:41
      Highlight Mal Stöckelschuhe getragen? Nein?
      Na also! Krieg dich wieder! Jammerlappen.
      58 30 Melden
    • cypcyphurra 28.01.2017 13:10
      Highlight Dann viel Spass im Sommer im Anzug bei 30 Grad.. Da tun mir alle Damen mit ihren Kleidern und offenen Schuhen leid...
      39 8 Melden
  • j0nas 28.01.2017 11:36
    Highlight Die Kleidervorschriften für Männer und Frauen unterscheiden sich insofern, dass diese den Männern für ein gepflegtes, professionelles Auftreten dienen. Dies gilt ebenso für die Vorschriften bei den Frauen. Allerdings kommt hier noch der aufreizende Aspekt hinzu. Wozu dienen Minirock, Absätze und geschminkte Lippen? Das sind Attribute, die dem gängigen Bild einer "sexy" Frau entsprechen und haben nichts mehr mit einem uniformen, gepflegten Auftreten zu tun.
    178 18 Melden
    • Kaiserin 28.01.2017 12:15
      Highlight Absolut richtig!
      33 7 Melden
    • whatthepuck 28.01.2017 13:54
      Highlight Als ob Anzüge nicht auch einem "guten" Aussehen dienen würden. Wie oft habe ich schon gehört, dass Frauen auf Männer im Anzug stehen. Und auch nicht jeder Mann fühlt sich wohl im Anzug.

      Auf einer ganz allgemeinen Ebene dienen Kleidervorschriften doch sowohl bei Männern als auch bei Frauen dazu, Eindruck zu machen und sein Auftreten zu unterstreichen. Dass dies die beiden Geschlechter unterschiedlich tun, sehe ich nicht als Problem. Wenn einem die Highheels aber wirklich auf die Gesundheit schlagen, sollte man sie nicht tragen müssen.
      15 4 Melden
    • Maett 28.01.2017 14:28
      Highlight @whatthepuck: Anzüge stehen aber eher für Kompetenz, während bei weiblichen Geschäftsoutfits manchmal noch einen Hauch Erotik mitschwingt (in Kombination mit dem Makeup).

      Tatsächlich ist das die grösste Garantie für Erfolg, bei einem ehemaligen Arbeitgeber waren die Kleidervorschriften in etwa so.

      Männer müssen Kompetenz ausstrahlen, Frauen Attraktivität. Dann verkaufen sich die angebotenen Dienstleistungen am besten. Zumindest war das die Meinung der Geschäftsleitung, und auch ich reagiere auf kompetente Frauen und attraktive Männer schlechter als umgekehrt.
      10 11 Melden
  • Dewar 28.01.2017 11:22
    Highlight Unterwäsche finde ich geht zu weit (ausser z.B bei einem weissen Oberteil sollte der BH so gewählt werden, dass er nicht durchscheint). Schminkvorschriften sind auch an der Grenze, man kann auch ungeschminkt oder dezent geschminkt sehr stilvoll und gepflegt aussehen. High-Heels gehen gar nicht, da diese auf Dauer gesundheitsschädigend sind. Das muss jede Frau selbst entscheiden, ob sie sich das antun will. Ist in etwa so absurd, wie wenn man jemandem aus Stilgründen das Rauchen vorschriebe.
    158 5 Melden
    • Roy Bär 28.01.2017 11:35
      Highlight Naja, finde das mit dem BH sehen eher kein Problem, da einem ja sowieso bewusst ist, dass ein Grossteil der Frauen einen trägt. Aber wehe, man sieht einen solchen..
      41 12 Melden
    • Dewar 28.01.2017 11:46
      Highlight Ja, stimmt schon. Aber es sieht halt schon nicht speziell schön oder stilvoll aus. Männer müssen ja auch ein weisses Untershirt unter dem weissen Hemd tragen, damit man nicht durchsieht. Daher finde ich diese Vorschrift i. O.
      55 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 11:07
    Highlight Wir sind hald Sklaven unserer biologie.
    14 38 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 11:06
    Highlight Einfach mal eine Benachteiligung sehen, wo absolut keine vorhanden ist. Typisch Feminismus. Männer müssen sich rasieren und bei gefühlten 50° einen Anzug tragen umd Frauen hochhackige Schuhe und sich schminken. Wo ist jetzt genau der Nachteil der Frau?
    74 157 Melden
    • who cares? 28.01.2017 11:54
      Highlight Wie schon erwähnt in anderen Kommentaren, Männer müssen professionell aussehen, Frauen sexy. Das ist das Problem. Warum gibt es unterschiedliche Standards für Professionalität?
      Und hast du schon mal einen ganzen Tag High Heels getragen?
      58 17 Melden
    • Dewar 28.01.2017 11:57
      Highlight Das mit dem Anzugtragen bei grosser Hitze verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht.
      Der grosse Unterschied ist, dass Schminke und High-Heels nichts mit dem generellen Prinzip eines gepflegten Erscheinungsbildes zu tun haben. Eine gute Rasur (wie je nachdem auch gezupfte Augenbrauen), gewaschene und anständig frisierte Haare und saubere, gut sitzende, dem Anlass entsprechend stilgerechte Kleidung gehören bei beiden Geschlechtern zum Gepflegtsein dazu und dabei sollte man es belassen dürfen.
      48 4 Melden
    • Menel 28.01.2017 11:59
      Highlight Haben Sie schon mal einen Tag in hochhackigen Schuhen verbracht?
      25 18 Melden
    • neewa 28.01.2017 12:44
      Highlight Diese Schuhe schmerzen und sind gesundheitsschädlich. Das ist das Problem. Und sich das Gesicht anmalen zu müssen ist unzumutbar. Ich kann mein Gesicht gut ungeschminkt zeigen und fühle mich auch wohler so.
      32 7 Melden
    • Maett 28.01.2017 14:30
      Highlight @who cares?: der Markt bestimmt das Auftreten, Frauen die hübsch sind verkaufen besser, als solche, die kompetent sind.

      Deswegen muss man nicht die Vorschriften diskutieren, sondern die Rollenbildern, zumindest wenn man nicht der Überzeugung ist, dass die nicht sowieso durch die Biologie festgelegt sind.
      3 6 Melden
    • who cares? 28.01.2017 18:07
      Highlight @Maett Wie sollen sich Rollenbilder ändern, wenn man nicht Vorschriften, die eben diese Rollenbilder nähren, kritisieren darf? Und ich glaube, dass weder der Lippenstift noch die hohen Absätze einen Zusammenhang mit der Biologie haben.
      6 1 Melden
  • Waedliman 28.01.2017 10:58
    Highlight Ich weiß nicht, wer sich über solche Vorschriften wirklich aufregt. Sind es männliche Softies, die vor die Frauen springen und sie verteidigen, noch bevor sie einen Pieps machen konnten? Oder sind es Frauen, die in allem patriarchalische Macht wittern?
    40 114 Melden
  • senfmayo 28.01.2017 10:57
    Highlight Schminken kann man durchaus mit einer ordentlichen Rasur vergleichen, gilt also für beide Geschlechter. Genauso die Kleidung. Ich kann allerdings jede Frau verstehen, die sich weigert High Heels zu tragen, das "männliche" Gegenstück dazu wären...

    genau High Heels
    84 16 Melden
    • j0nas 28.01.2017 11:29
      Highlight Ich hoffe mal dieser Vergleich ist ironisch zu verstehen. Was hat denn das Entfernen unerwünschter Haare im Gesicht mit dem Auftragen von Schminke zu tun? Oder folgt das der Logik "wenn Mann etwas muss, dann muss Frau auch"? Sind Frauen den Männern erst ebenbürtig wenn sie geschminkt sind?
      72 31 Melden
    • senfmayo 28.01.2017 11:51
      Highlight In gewissen Berufen wird Wert auf oberflächliche Details betreffend dem Erscheinungsbild gelegt. Fair ist es wenn das für beide Geschlechter gilt und niemandem schadet. Da dies vor allem in Berufen gilt, wo auch ein hoher Lohn bezahlt wird, finde ich das legitim. Man kann ja selbst entscheiden, ob man für die UBS arbeiten will (ja, auch der KV-Stift).
      19 47 Melden
    • Menel 28.01.2017 12:01
      Highlight Der Unterschied ist doch, dass der Anspruch an den Mann ist, dass er gepflegt erscheinen soll und bei der Frau, dass sie sexy sein soll.
      Würde für beide einfach ein gepflegter oder ein sexy Erscheinungsbild gefordert, dann gäbe es kaum diese Diskussion.
      27 11 Melden
    • Kaiserin 28.01.2017 12:20
      Highlight Nur schaden diese Kleidervorschriften nach Geschlechterbildern eben. Erstens, weil sie die Frau als schönes Objekt behandelt, anstatt auf ihr berufliches Können den Augenmerk zu legen und zweitens sind High heels erwiesenermassen ungesund.
      31 6 Melden
    • John_Doe 28.01.2017 12:43
      Highlight @Jonas - Ich trage Bart, die Haare sind also keinenfalls unerwünscht. Ich sehe aber zu, dass meine Gesichtsbehaarung gepflegt ist und dann ist das auch für meinen Arbeitgeber ok. Ein Grossteil der Frauen schminken sich onehin. Denen kann man doch auch Tipps geben. Das ist dann ein Angebot, welches man annehmen kann, oder eben nicht. Im Endeffekt geht es um gepflegtes Auftreten und das ist Gesichtsbehaarung hin, Schminke her möglich und erwünscht. Wenn's dann ungepflegt wird, bin ich durchaus der Ansicht, dass man das als Arbeitgeber bei den MItarbeitenden thematisieren kann und soll.
      7 6 Melden
    • senfmayo 28.01.2017 12:53
      Highlight @Menel: wo ist der Unterschied? Empfinden Frauen gepflegte Männer nicht auch eher als sexy. Die UBS verlangt ja bspw. keinen Ausschnitt bei Frauen und soweit ich weiss können Frauen auch zwischen einem knielangen Rock und einer Hose entscheiden.
      13 7 Melden
    • Menel 28.01.2017 13:15
      Highlight @senfmayo, gepflegte Männer können sexy wirken, genauso wie gepflegte Frauen.
      High Heels und Lippenstift gehen aber über gepflegt hinaus.
      Wie unten schon geschrieben, gäbe es eine Auflage für Männer, dass sie zB. nur Hosen tragen sollen, in denen ihr Po gut zur Geltung kommt, dann wäre Frau und Mann wieder im selben Boot.
      24 6 Melden
    • senfmayo 28.01.2017 15:20
      Highlight Ich verstehe das Argument mit dem Lippenstift schon, finde es aber irgendwie kontraproduktiv für die Debatte wenn man auf Kleinigkeiten herumreitet. Dann muss man halt für die Karriere Lippenstift auftragen, so what. Bei den High Heels kommen jedoch noch gesundheitliche Aspekte hinzu, was natürlich nicht verlangt werden darf.
      4 3 Melden
    • j0nas 28.01.2017 17:24
      Highlight @senfmayo
      "Im Endeffekt geht es um gepflegtes Auftreten und das ist Gesichtsbehaarung hin, Schminke her möglich und erwünscht"
      Ich kenne keinen Arbeitgeber der einen Bart / eine Rasur vorschreibt. Schminke hingegen schon. Natürlich darf Frauen Schminktipps gegeben werden. Aber Schminken soll nicht vorgeschrieben werden.
      6 0 Melden
  • Mnemonic 28.01.2017 10:52
    Highlight Darf man. Aber man sollte es nicht dürfen...
    9 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 10:41
    Highlight Unterwäsche geht vielleicht etwas weit...

    Aber ist ja bei Männern (Bankern, Versicherungs-Heinis, Juristen/Anwälten, Piloten) nicht anders.

    Man sollte sich vom Auftritt her anpassen wenn das gewünscht ist - aber das unbedingt im Vorhinein abklären.

    Schliesslich geht man ja auch "aufgetackelt" an ein Vorstellungsgespräch.

    Wieso man hier in grossen Lettern das Geschlecht so stark hervorhebt? Clickbaiting?
    42 29 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 10:35
    Highlight Also, für Frauen: kurzgestutzte Bärte, keine Ohrringe oder nur kleine Knöpfe, Gürtelschnallen ohne eindeutige Sujets und langärmelige Hemden. Für Männer: Keine sichtbare Unterwäsche, Röcke mindestens knielang, dezente Schminke und keine ausladenden Dekolletés...

    Oder wie, für beide Geschlechter die selben Regeln???
    66 41 Melden
    • stadtzuercher 28.01.2017 10:52
      Highlight Glaube kaum, dass Firmen den Männern 'mindestens knielange Röcke' erlauben würden. Die Diskriminierung, über die sich keine Feministinnen beklagen.
      27 64 Melden
    • Menel 28.01.2017 12:03
      Highlight Es geht nicht um die Anordnung, sondern welches Erscheinungsbild gewünscht wird. Bei Mann gepflegt, bei der Frau sexy. Das sind unterschiedliche Ansprüche.
      Man könnte ja einführen, dass Männer sehr Po betonte Hosen tragen müssen, damit entzückt man dann die weibliche Kundschaft...
      26 13 Melden
    • Crank 28.01.2017 13:09
      Highlight Wie muss sich ein Mann kleiden damit er sexy wirkt, wie eine Frau um gepflegt zu erscheinen?
      Kann ein Mann im Anzug sexy sein? Eine Frau in High Heels ist auch nicht per se sexy, kann es aber sein wenn sie ein Baseballcap trägt. Es kommt wohl meist auf die Person an.
      Das High Heel tragen vorzuschreiben ist aber aus gesundheitlichen Gründen wirklich unsinnig.
      16 2 Melden
    • Menel 28.01.2017 13:38
      Highlight High Heels und Lippenstift betont sekundäre Geschlechtsmerkmale (Po und Lippen (rote Lippen werden als Signal für Paarungsbereitschaft wahrgenommen)). Welche Kleidervorschrift beim Mann wirken auf diese Weise?
      17 6 Melden
    • A7-903 28.01.2017 14:07
      Highlight @stadtzuercher, also da würd ich kein Problem mit haben. Obs denn dann ein Schottenrock ist oder was in Südostasien von Männern getragen wird ist doch egal. Röcke können auch bei Männern professionell sein, kommt halt immer auf die Farben und den Schnitt an.
      9 1 Melden
    • Crank 28.01.2017 14:55
      Highlight @ Menel: Die Krawatte als Phallussymbol?
      Im Ernst: Je nach Schnitt wird auch die Figur des Mannes betont, strammer Hintern und breite Brust.
      Im Moment sind enge Hosen bei Frauen sehr popülär, die betonen den Po auch ohne High Heels und werden freiwillig getragen bei der Arbeit. Es braucht also gar keine Kleidervorschriften um zu erreichen das Frauen "sexy" gekleidet zur Arbeit kommen.
      5 4 Melden
    • Mentor Maximus 28.01.2017 15:10
      Highlight @Mebel:

      gepflegt = sexy

      Gilt für Mann und Frau.
      5 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 21:24
      Highlight @Menel:
      Du guckst dir die Mode aber schon auch an, an der sich Arbeitskleidung orientiert?
      1 1 Melden
    • Hinkypunk 29.01.2017 01:35
      Highlight @A7-903

      Beim Schottenrock würde sich die Frage nach der Unterwäsche erledigen. 😁
      6 0 Melden
  • Fredu 28.01.2017 10:31
    Highlight Dass Frau Nicola Thorp sich gegen hohe Absätze wehrt, finde ich gut, dass sie es aber mit dem Argument "dass es für Männer keine solchen Vorschriften gäbe" getan hat, ist eher schwach, oder sollen Männer jetzt auch High Heels tragen? Männer müssen sich sehr wohl auch dem Arbeitgeber anpassen, z.B. mit Krawatten-Pflicht und die gilt ja auch nicht für Frauen.
    95 11 Melden
    • Nausicaä 28.01.2017 11:19
      Highlight Richtig. Man sollte aber daraus kein Geschlechterbattle machen, sondern zusammenstehen.
      Denn es ist mMn das perfekte Beispiel, wie sehr wir, Männlein und Weiblein, diese altbackenen Rollenbilder immer noch verinnerlicht haben: Männer motzen nicht über Anzugspflicht auch bei 30 Grad etc., weil sie sonst als Luschen gelten. Frauen dürfen über ihr Befinden sprechen, also motzen sie...
      34 6 Melden
    • Enzasa 28.01.2017 16:40
      Highlight Es gibt Sommeranzüge
      0 1 Melden
  • A_C_Doyle 28.01.2017 10:29
    Highlight Grundsätzlich ist es sicher richtig dass auch Damen gewisse Anforderungen gestellt bekommen. Wir Männer haben ja auch je nach Beruf einen gewissen Dresscode zu wahren, auch bei Schuhen. Uns wird vorgeschrieben, uns zu rasieren und eine gewisse Form von Frisur zu haben.

    Ich denke das Schminken kann man durchaus mit dem Rasieren gleichstellen und die High Heels mit unseren teils unbequemen Business-Schuhen. Nur kommt bei High Heels eben noch der Gesundheitsaspekt dazu, weswegen man da sicher etwas genauer hinschauen sollte.

    Frauenfeindlich ist das alles aber wirklich nicht.
    71 44 Melden
    • Tartaruga 28.01.2017 10:55
      Highlight Make up gleichsetzen mit rasieren? Dir ist wohl nicht bekannt, dass sich auch Frauen im Gesicht enthaaren?
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  • The Destiny 28.01.2017 10:29
    Highlight 1.5 cm Absatz sind doch fast nichts, das sollte man ja hinbekommen.
    Das mit der Unterwäsche macht auch Sinn.
    Dass die Uniform im Winter zu kalt ist, ist ein anderes Problem.
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    • Tartaruga 28.01.2017 10:57
      Highlight 1.5 cm Absatz sind 1.5 cm mehr als bei flachen Schuhen. Und jeder, der noch nie Schuhe mit irgendeinem Absatz anhatte, weiss wie unnatürlich und schwer sich das Ganze anfühlt.
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    • Hoppla! 28.01.2017 11:03
      Highlight Die Definition von High Hells ist eh witzig. 1.5 cm haben selbst Männerschuhe häufig und diese würde wohl auch keiner als High Heels identifizieren.

      Das ist nun mal der Dresscode des Brands, den ich repräsentiere. Im Apple Store bin ich mit Anzug wohl genauso falsch. Deal with it oder such dir einen neuen Arbeitgeber bei dem du im Pischi frisch aus dem Bett auftreten kannst.
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    • Pinga 28.01.2017 11:17
      Highlight Und schon 1.5 cm können zu viel sein, wenn man Probleme mit den Fussgelenken/ Füssen hat. Sind die Frauen dann automatisch von so einem Beruf ausgeschlossen?
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    • j0nas 28.01.2017 11:39
      Highlight Dann erklär mir mal, wozu denn diese 1.5 cm Vorschrift dient? Wieso kann Frau nicht elegante Schuhe ohne Absätze tragen? Absätze dienen der Veränderung der Körperhaltung. Po raus, Rücken gerade. Dann könnte man gleich Vorschriften zur Körperhaltung erlassen.
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    • The Destiny 28.01.2017 12:55
      Highlight @Pinga, Wenn man Probleme mit den Füssen/Fussgelenken hat, sollte man vielleicht nochmal darüber nachdenken ob ein Job als Stewardess das Richtige für einem ist.

      Anstatt die Frage hier zu posten, schreib doch besser der Swiss und poste dann einen Kommentar mit deren Antwort.
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    • Binnennomade 28.01.2017 16:10
      Highlight @The Destiny: Und als Wirtschaftsprüferin?
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    • Pinga 29.01.2017 12:03
      Highlight @The Destiny: Für Stewardessen habe ich noch so halb Verständnis, da es irgendwie halt dazu gehört. Trotzdem auch dort: instabile Fussgelenke hindern mich in normalen (auch schönen Schuhen) absolut nicht ständig herumzulaufen. Nur eben Absatz geht nicht.
      In einem Büro verstehe ich eine High Heels Pflicht jedoch absolut nicht.
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  • Nausicaä 28.01.2017 10:19
    Highlight Die einzigen Regeln, die es (auch für Männer) in 'repräsentativen' Positionen geben sollte, sind:

    - gepflegt und stilvoll sein.

    Sich mit hohen Absätzen abquälen oder (für Männer) im Sommer in Anzügen schwitzen… dadurch macht man seinen Job auch nicht besser.
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  • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 10:19
    Highlight Probleme ... omg! Besitzstandswahrungsgesellschaft haha! Soooo dooomed!
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    • meerblau 28.01.2017 10:58
      Highlight Sorry, minus ein Herz, plus ein Blitz. Hab' mich verklickt.
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    • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 13:23
      Highlight Thx, hab mir selbst noch eins gegeben und dir einen Blitz.
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  • koks 28.01.2017 10:12
    Highlight Kleidervorschriften gelten für beide Geschlechter. Bei einer Bank 500'000 pro Jahr abzocken, und dann über die Anstellungsbedingungen jammern ist einfach Heuchelei. Selbst Männer bei der Müllabfuhr haben Bekleidungsvorschriften. Da habe ich noch keine Feministin schreien hören. Sind halt keine gutbetuchten Akademikerinnen, die Müllmänner.
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    • Menel 28.01.2017 10:35
      Highlight «Wir sind grundsätzlich dagegen, Frauen vorzuschreiben, was sie zu tragen haben. Dennoch spricht nichts gegen Uniformvorschriften eines Unternehmens für Mitarbeitende»

      Wie sie sagt, es spricht nichts gegen Uniformvorschriften. Aber wenn ich als Frau dazu gezwungen werde, sexy zu wirken, dann habe ich ein Problem damit. Vor allem Schuhe mit Absätzen, sind für mich nicht über längere Zeit tragbar, da ich an Hallux Valgus leide.
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    • A7-903 28.01.2017 14:13
      Highlight Dass Müllmänner und Müllfrauen unterschiedliche Vorschriften zur Arbeitskleidung haben ist mir neu. Quelle?
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Warum hunderte Fussball-Junioren gegen einen Millionär marschieren: Ein Herrliberger Drama

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