Schweiz
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Nicola Thorp

Die Britin Nicola Thorp kämpft gegen die High-Heels-Pflicht in Firmen. Bild: AP

Absätze, Lippenstift und neutrale Unterwäsche – darf man Frauen das vorschreiben?

In einem offiziellen Bericht verurteilt das britische Parlament sexistische Dresscodes von Firmen. Auch in Schweizer Unternehmen gibt es Kleidungsvorschriften, die Männer und Frauen anders behandeln. Handeln sie damit gegen das Gesetz? 



Hohe Absätze, cremefarbene Unterwäsche und roter Lippenstift. Kleidervorschriften gehören in der Schweiz in vielen Unternehmen zum Berufsalltag. Am letzten Mittwoch kritisierte das Britische Parlament in einem Bericht, dass Dresscodes in vielen Unternehmen noch von einem veralteten Frauenbild geprägt sind – trotz Diskriminierungsverbot.

Auslöser für die Debatte im Königreich war die Kündigung von Nicola Thorp gewesen, einer Mitarbeiterin einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die sich geweigert hatte, mit hochhackigen Schuhen zur Arbeit zu kommen. Sie argumentierte, dass es für Männer keine solchen Vorschriften gäbe, dennoch wurde sie entlassen. Der Vorfall sorgte für Empörung und eine Petition, die von über 150'000 Unterstützern unterzeichnet wurde und so den Bericht des Britischen Parlaments erzwang.

«Ich wurde wegen flachen Schuhen nach Hause geschickt» – Nicola Thorp trat eine Lawine los.

Mode- und Schminktipps für Studentinnen

Auch in der Schweiz sorgt das Thema für hitzige Gemüter. Die Schweizer Grossbank UBS hatte im Jahr 2010 für Schlagzeilen gesorgt, als sie ihren weiblichen Mitarbeiterinnen empfahl, hautfarbene Unterwäsche zu tragen. Die Bank zog ihren Vorschlag daraufhin wieder zurück, stand aber diesen Januar erneut in der Presse, als sie einen Schmink- und Modekurs für Studentinnen veranstaltete, der den Teilnehmerinnen zu einem gelungenen ersten Eindruck in der Business-Welt verhelfen sollte.

Absätze, Lippenstift und neutrale Unterwäsche

Auch die fliegenden Mitarbeiter der Schweizer Fluggesellschaft Swiss müssen sich an einen Dresscode halten, der penibel im Uniform-Reglement festgehalten ist: Unter anderem werden für Flugbegleiterinnen Schuhe mit Absätzen zwischen 1,5 und 8 Zentimetern vorgeschrieben. Farbiger Lipgloss oder Lippenstift in Braun- oder Rottönen ist Pflicht. Die Unterwäsche darf nur hautfarben oder weiss sein.

Eine Flugbegleiterin, die anonym bleiben möchte, findet die Vorschriften vor allem im Winter störend. «Die Uniform ist nicht wirklich praktisch. Vor allem nicht bei solchen Temperaturen, wie sie gerade jetzt herrschen.» Der Weg zum Flughafen sei beschwerlich. Es sei nicht nur kalt, sondern man rutsche auch leicht aus. «Dass ich Lippenstift tragen muss, finde ich okay, da ich mich auch persönlich geschminkt wohler fühle», sagt sie gegenüber watson.

Swiss-Sprecherin Karin Müller erklärt die Regelung: «Swiss legt Wert auf ein gepflegtes und elegantes Erscheinungsbild, welches zum Tragen einer Uniform passt. Während ihrer Arbeit an Bord dürfen die Flight Attendants im Übrigen in Service-Schuhe wechseln.»

Umfrage

Findest du es okay, dass Unternehmen auf Dresscodes bestehen?

  • Abstimmen

2,710

  • Nein, das schränkt mich in meiner persönlichen Freiheit ein.26%
  • Ja klar, einheitliche Uniformen tun doch keinem weh.26%
  • Nur, wenn die Vorschriften für Männer und Frauen gelten. Gleiche Rechte für alle!48%

Helena Trachsel, die Leiterin der Fachstelle für Gleichstellung des Kantons Zürich, stellt klar, dass Arbeitgeber das Recht haben, ihrer Branche angepasste Vorschriften zur Arbeitsbekleidung zu erlassen. Ob im Gesundheitswesen, bei der Feuerwehr oder bei den Airlines – es liegt im Ermessen des Arbeitgebers, zum Schutz der Mitarbeitenden und zur Unterstreichung ihrer Professionalität ihnen einen zumutbaren Dresscode vorzugeben.

Auch Julia Roberts setzte in Cannes ein Zeichen gegen die High-Heels-Pflicht

Actors Julia Roberts, left, and George Clooney pose for photographers for the screening of the film Money Monster at the 69th international film festival, Cannes, southern France, Thursday, May 12, 2016. Julia Roberts ascended the red carpet steps barefoot at the Cannes Film Festival. (AP Photo/Thibault Camus)

Julia Roberts ganz bezaubernd, auch ohne Schuhe. Bild: Thibault Camus/AP/KEYSTONE

Die feministische Gruppe Aktivistin.ch sieht die Sache ein wenig anders. «Wir sind grundsätzlich dagegen, Frauen vorzuschreiben, was sie zu tragen haben. Dennoch spricht nichts gegen Uniformvorschriften eines Unternehmens für Mitarbeitende», sagt die Sprecherin Carmen Schoder gegenüber watson. Sie sehe aber nicht ein, wieso von Frauen in solchen Vorschriften spezifisch verlangt werde, Stöckelschuhe oder Lippenstift zu tragen, erklärt sie weiter. 

«Ob sich eine Frau schminkt oder nicht, hat mit business-konformer Kleidung nichts zu tun, sondern bedient vielmehr ein stereotypes Rollenbild, dass Frauen gut oder weiblich auszusehen haben.»

Carmen Schroder von Aktivistin.ch

Uniformvorschriften sollten weiter geschlechterunspezifisch sein und den Spielraum offen lassen, dass eine Mitarbeiterin frei entscheiden könne, den ganzen Tag mit High-Heels und Lippenstift herumzulaufen, sagt Schoder.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ramy 30.01.2017 08:14
    Highlight Highlight Die Benachteiligung der Kleidervorschriften liegt bei uns eher gegenüber der Männer. Lange Hosen und geschlossene Schuhe sind auch im Sommer Pflicht. Für Frauen hingegen gilt nur "keine zu kurzen Hosen z.B. Hotpants und nichts Bauchfreies".
  • Ralph Wagner 29.01.2017 19:33
    Highlight Highlight Ich kenne die Benachteiligung bezüglich Kleidervorschriften eher bei den Männern im Sommer: Lange dunkle Hosen und langärmeliges Hemd - am besten noch mit Kravatte - während die Frauen etwas luftig-leichtes tragen dürfen.
  • Boogie Lakeland 29.01.2017 11:07
    Highlight Highlight Und noch was generelles: wo bleiben die Vorschriften die Männer betreffen? Krawattenpflicht, rassieren, Vorgaben betreffend Schmuck (Uhr und Ehering, sonst nichts) usw.
    Alles schon gehört...
    • Vio Valla 29.01.2017 22:12
      Highlight Highlight Aber ein Rassierkurs für männliche Studenten wurde von einer UBS noch nicht angeboten, oder?!
    • Baba 31.01.2017 07:35
      Highlight Highlight Bis auf die Forderung, dass Frauen Highheels zu tragen haben, sind Kleidervorschriften in meinen Augen weder für Männer noch für Frauen ein Problem. Highheels sind aber potentiell gesundheitsschädigend, daher ein no-go.

      Und nebenbei: Rasieren, ihr Lieben, es heisst rasieren, nicht rassieren 😉
  • Boogie Lakeland 29.01.2017 11:03
    Highlight Highlight Also bei uns in der Klinik ist es “unterwäschetechnisch“ auch geregelt. Wenn man dünne und weisse Hose tragen muss bei der Arbeit siehst du, ohne ein Spanner zu sein, so ziemlich alles...
    Bei uns gibt es diese Regelung vA der Patienten wegen.
    Es gibt immer wieder so Helden (mehrheitlich männlich) die Pflegefachfrauen bei denen man einen Tanga durch die Berufskleider hindurch sieht mit Pornostars verwechseln.
  • Hallo22 28.01.2017 18:20
    Highlight Highlight Unterwäsche ist dazu da nicht sichtbar zu sein. Aber wenn es nach einigen Feministinnen geht, sollten die Frauen scheinbar im Bikini oder nackt zur Arbeit gehen...........
    • Datsyuk * 28.01.2017 20:06
      Highlight Highlight Hallo22, tschüss!
    • dä dingsbums 28.01.2017 20:45
      Highlight Highlight Richtig, Unterwäsche soll man nicht sehen. Wieso ist es dann OK, wenn der Arbeitgeber die Farbe vorschreibt?
    • SemperFi 29.01.2017 08:54
      Highlight Highlight @dä dingsbums: Eben, damit man sie nicht sieht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kliby 28.01.2017 17:36
    Highlight Highlight Heutzutage lässt sich die Linke gerne von den Banken kaufen ("SP: Spenden von Banken und Konzernen willkommen"), die Abschaffung des Kapitalismus ist längst überwunden, die neoliberalen Globalisierungsturbos sind links geworden ("die rechte linke", von Binswanger im TagiMagi).

    Und das hier, siehe Artikel, sind die neuen Schauplätze linker Klientel- und Identitätspolitik.
    Derweil die Büezer beginnen, die rechten Parteien zu wählen. Weil die sich einfach mehr um die Anliegen der Bevölkerung und der Arbeitenden kümmern. Nicht nur um die Pfründe einiger weniger gutverdienenden Bankerinnen.
    • rodolofo 28.01.2017 18:12
      Highlight Highlight Jawoll, die RICHTIGEN Arbeiter wählen heute rechts!
      Wenn Du meinst?
      Alle Anderen arbeiten ja nicht.
      Allen voran die Frauen: Die sitzen bloss gelangweilt herum und lackieren sich die Fingernägel.
      (Ironie off)
    • Fabio74 28.01.2017 19:46
      Highlight Highlight Und was bringen die die Rechten? Nichts ausser du hast Millionen
    • Greet 28.01.2017 20:20
      Highlight Highlight Kliby, eine vernünftige Analyse.
      Rodolfo, wie du aus allem ein Genderthema machen kannst und Männer ins lächerliche ziehst, beeindruckend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 28.01.2017 15:48
    Highlight Highlight Ich glaube, es ist grundsätzlich problematisch, einer Frau irgend etwas vorschreiben zu wollen...
    Wer im Laufe seines Lebens nach vielen fehlgeschlagenen Versuchen, den weiblichen Schmetterling einzufangen und mit einer Stecknadel aufzuspiessen realisiert, wie wundervoll und atemberaubend sexy die uneingeschränkt herumflatternde Weiblichkeit ist, wird von dem Moment an endgültig die Finger davon lassen, die Weiblichkeit einzufangen einzusperren und Kleidervorschriften zu erlassen!
    Frauen sind viel besser in der Lage, Männer zu führen, als umgekehrt (Regel mit Ausnahmen).
    • kliby 28.01.2017 17:39
      Highlight Highlight "Frauen sind viel besser in der Lage, Männer zu führen, als umgekehrt"

      Früher habe ich links gewählt. Heute sind SP und Grüne für mich tabu. Genau wegen solchem Bullshit, den ich mir von linken Politikerinnen anhören musste. Sexismus ist ok, wenn er nur das richtige Geschlecht unterdrückt. Nein danke. Aber nein.
    • rodolofo 28.01.2017 18:09
      Highlight Highlight Oh, da bin ich wohl jemandem auf die Eier getreten, was?
      Dann geh doch zu Deinen richtig MÄNNLICHEN Spezies!
      Glaubst Du, irgend jemand wird Dich hier vermissen?!
      Ich bin zweifellos ebenfalls ein Mann, aber wenn ich mitverfolge, was für ein Emanzipatorischer Backlash gegenwärtig stattfindet, mit diesen ständigen Diskussionen darüber, wie sich Frauen zu kleiden haben, dann werde ich enorm wütend!
      Und wenn Dir das nicht passt, dann ist mir das absolut EGAL!
      Hast Du's kapiert, Du Super-Macho?!
      Also, abtreten und ruhn!
    • Snaggy 28.01.2017 18:39
      Highlight Highlight @kliby Bitte verwechsle diesen einen (schon zimlich seltsamen & sexistischen) Kommentar nicht mit der Linken an sich. =)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mentor Maximus 28.01.2017 15:03
    Highlight Highlight Geschlechtsunspezifische Kleidervorschriften - wie soll das aussehen? Tragen wir dann alle eine Toga, oder am besten gar nichts?
    Hosen sind traditionelle Männerkleidung und Röcke traditionelle Frauenkleidung.
    Frauen dürfen sich wie Männer kleiden, aber Männer nicht, wie Frauen.
    Geschlechterunspezifisch hiesse folglich, alle kleiden sich wie Männer. Das wäre aber ein Widerspruch zu "geschlechterunspezifisch".
    Wenn Frauen keine Absätze tragen müssen, entfällt dann die Krawattenpflicht für Männer?
    Schöne Welt in der solcherlei Probleme sind!!!
    • pulcherrima* 28.01.2017 18:40
      Highlight Highlight Ich gebe Ihnen absolut recht. Wieso sollten Frauen sich wie Männer kleiden dürfen, umgekehrt aber nicht?! Ich bin schon lange der Meinung, dass jeder und jede sich schminken, Hosen und Röcke tragen dürfen sollen. Dann wäre bei Arbeitskleidung vielleicht generell sowas wie "Rock muss über die Knie" oder so die Regel.
  • Senji 28.01.2017 14:59
    Highlight Highlight Die genannten Beispiele gehen für mich deutlich zu weit und stehen tatsächlich für ein veraltetes Rollenverständnis. Im Alltag habe ich jedoch öfter die Erfahrung gemacht, dass Dresscodes bei Männern strenger gehandhabt werden als bei Frauen. Es ist für (vor allem männliche) Vorgesetzte halt einfacher eine fehlende Krawatte zu bemängeln als einer Frau den Unterschied eines T-Shirts und einer Bluse zu erklären. Häufig ist das und die Folgen davon Zeugnis der Stilwüste Schweiz. Hauptsache Krawatte, grösse des Anzugs ist glücksache, ungepflegte Schuhe, etc.
  • Zeit_Genosse 28.01.2017 14:39
    Highlight Highlight Es geht nicht um High Heels. Das sind Absatzschuhe mit mehr als 10cm Absatzhöhe. Die Vorschriften, Schuhe mit Absatz (von 1.5-8cm) kommen daher, dass man damit Freizeitschuhe, Ballerinas, Turnschuhe und Addiletten ausschliessen kann. Der Businessschuh soll elegant und zum gepflegten Outfitt passen. Und eben auch mit 8cm nach oben begrenzt sein.
  • Vio Valla 28.01.2017 14:32
    Highlight Highlight Man stelle sich mal die Martullo-Blocher mit rotem Lipenstift und Stöckelschuhe vor. Würde wohl auch nicht zu ihr passen und trozdem wirkt sie profesionell. Kleidervorschriften gehen grundsätzlich in Ordnung, aber die hier genannten gehen klar in eine sehr fragwürdige Richtung.
    • Leon1 28.01.2017 17:34
      Highlight Highlight Sie wirkt professionell? :)
    • Phrosch 28.01.2017 19:31
      Highlight Highlight Sie wirkt in meinen Augen nicht professionell, was aber mit ihrem Verhalten und ihrer Ausdrucksweise zu tun hat und nicht mit Kleidern, Frisur oder (fehlender) Schminke.
    • Vio Valla 28.01.2017 21:39
      Highlight Highlight Kommt drauf an, was man sich unter profesionell vorstellt. Sie tritt oft grob und harrsch auf, was aber für Leute in ähnlicher Position nichts ungewöhnliches ist und auf der politischen Bühne agiert sie halt besonder parteikonform. ;) Das alles scheint aber gut zu funktionieren, auch ohne Stöckelschuhe.
  • Karl33 28.01.2017 14:21
    Highlight Highlight Gleichberechtigung und kein Sexismus wäre, wenn Frauen wie Männer auch ins Militär müssten. Solange solche groben Diskriminierungen nicht beiseitigt sind, finde ich solche Polemiken wie hier eher müssig.

    Geht übrigens auch mal auf den Bau, da sind erstens Frauen und Männer gleich gekleidet und verdienen alle gleich wenig. Aber ja, schon klar, die haben keine feministische verwöhnte Politilobby.
    • Macke 28.01.2017 15:00
      Highlight Highlight Wirklich, schon wieder Äpfel und Birnen vergleichen? Wenn dich die Wehrpflicht stört, organisiere dich und sammle für eine Initiative. Aber es ist inhaltlich sehr schwach, bei feministischer Kritik mit der Militärkeule zu kommen. Die Wehrpflicht wurde von Männern für Männer eingeführt. Auch heute sitzen im Parlament mehrheitlich Männer. Dass nur Männer ins Militär müssen, liegt nicht an den Frauen oder wie du es nennst "feministische Politlobby", sondern an Männern. Hör also dir auf, bei Sexismuskritik die Militärkeule hervorzuholen.
    • Vio Valla 28.01.2017 15:02
      Highlight Highlight Ich bin für eine Militärpflicht für Frauen, für gleiches Pensionsalter, für gleich langer Elternurlaub. So und jetzt?! Es bleibt dabei, diese Kleidervorschriften gehen gar nicht und wenn du die Problematik dahinter nicht siehst, dann verstehst du eben auch nicht, warum es eine Militärpflicht für Frauen auch heute noch nicht gibt. Aber ums verstehen geht es dir ja eigentlich auch nicht. Du brauchst blos ein Argument für deine generelle Abwehrhaltung.
    • Crank 28.01.2017 15:05
      Highlight Highlight Die Wehrdienstpflicht ist der Nazivergleich in der Gleichberechtigungsdebatte- meist ziemlich daneben.
      Frauen würden die Wehrpflicht wohl eher abschaffen als sie (für Männer) zu fordern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 28.01.2017 14:12
    Highlight Highlight Heute haben viele Mitarbeitende kein Gefühl mehr für ihren Beitrag zum Image eines Unternehmens. Ich fühle mich oft belästigt, wenn ich bei der Arbeit den Anblick eines Tangas oder eines Füdlispalts ertragen muss oder ein schwarzer BH unter einer durchsichtigen weissen Bluse getragen wird. Unterwäsche geht tatsächlich niemanden etwas an, aber man soll sie auch nicht stillos und billig den Mitbürger aufzwängen. Ich sehe weniger die Diskriminierung, sondern die Notwendigkeit, dass gewisse Mitarbeitende offenbar erinnert werden müssen, dass sie zur Arbeit gehen und nicht in den Ausgang!
    • who cares? 28.01.2017 18:10
      Highlight Highlight Aber die High Heels und der Lippenstift gehören doch auch eher in den Ausgang?
    • Gummibär 29.01.2017 01:19
      Highlight Highlight Am besten dient man dem Firmenimage mit Kreativität, Leistung und Aufmerksamkeit gegenüber den Kunden.
      Wenn man wegen seiner Kleidung beurteilt wird arbeitet man am besten als Schaufensterpuppe.
  • Luenchen 28.01.2017 13:47
    Highlight Highlight ich finde Unterwäschefarbe vorzuschreiben geht zu weit. Die sollte ja eigentlich eh nicht sichbar sein .... alles andere geht je nach Branche in Ordung.
    Bei mir im Geschäft gibt es keine Vorschrift und ich trage trotzdem immer High Heels und Kleider.
    • Greet 28.01.2017 14:13
      Highlight Highlight "ich finde Unterwäschefarbe vorzuschreiben geht zu weit. Die sollte ja eigentlich eh nicht sichbar sein"
      wenn die richtige farbe gewählt wird, ist die unterwäsche nicht sichtbar.
    • Luenchen 28.01.2017 14:16
      Highlight Highlight mit Kleider meine ich Jupes etc....
    • Maett 28.01.2017 14:24
      Highlight Highlight @Luenchen: ich glaube, damit sind BHs gemeint, deren Farbe ist oft zu sehen, entweder an den Trägern, oder weil knapp oder sehr dünne Kleidung getragen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butschina 28.01.2017 13:42
    Highlight Highlight Ich finde die Absatzhöhe sollte jede Person selbst wählen dürfen. Wer seine Füsse kaputt machen will soll die hohen Hacken tragen. Es gibt sehr schöne, elegante und dazu noch bequeme Schuhe ohne hohe Absätze. Anzugjackets mitten im Sommer muss auch nicht sein. Genauso können Krawatten für manche Leute störend sein. Fakt ist: Wem es in seinen Kleidern wohl ist, der arbeitet motivierter und besser. In der Pflege wäre es praktisch, wenn die Hosen nicht weiss wären, oft sieht man selbst hautfarbene Unterwäsche durch.
    • Greet 28.01.2017 14:13
      Highlight Highlight solange krawattenvorschriften für männer bestehen, sind ähnliche vorschriften für frauen auch ok. alles andere wäre nicht gleichberechtigt.
  • Texup 28.01.2017 13:35
    Highlight Highlight Wehrdienstpflicht für alle! Ab in die Armee. Alle die gleichen Uniformen. Da ist Gleichberechtigung noch vorhanden. Ach nein, stimmt, Ausgangsrock gibt es ja.....
    • Snaggy 28.01.2017 18:45
      Highlight Highlight Lieber Wehrdienstpflicht für keinen (Berufsarmee: Deutschland, USA usw) statt Wehrdienstpflicht für alle!
  • Lyrical I 28.01.2017 13:19
    Highlight Highlight Ich persönlich finde solche Vorschriften unnötig und würde deshalb ganz einfach nicht bei einem solchen Unternehmen bzw. in einem solchen Beruf arbeiten gehen. Andere haben ihre Meinung und das ist auch okay so.
    • Mentor Maximus 28.01.2017 15:04
      Highlight Highlight Kleidervorschriften sind nicht unnötig.
  • Piri 28.01.2017 13:09
    Highlight Highlight Also ich bekomme von Stöckelschuhen Rückenschmerzen. Was macht man da in einem solchen Fall?
    • Menel 28.01.2017 13:41
      Highlight Highlight Wäre interessant heraus zu finden, was bei solchen Firmen mehr zählt; die Kompetenz oder die Fähigkeit hohe Schuhe tragen zu können... ;)
    • mia g. 28.01.2017 13:42
      Highlight Highlight Berechtigte Frage 👆
      Arztzeugnis mitbringen?
    • m.e. 28.01.2017 13:42
      Highlight Highlight es steht explizit geschrieben ab1.5 cm. wenn da beschwerden auftreten, empfehle ich einen arzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Str ant (Darkling) 28.01.2017 13:07
    Highlight Highlight Ein Dresscode ist normal, was ich nicht normal finde, ist es, die Unterwäsche vorzuschreiben. Gahts no?
    • m.e. 28.01.2017 13:44
      Highlight Highlight ich denke, daran muss sich keiner halten, es sei denn, wenn man eben explizit sieht was man darunter trägt. und da hat der arbeitgeber dann schon was zu sagen. ansonsten merkt es ja keiner.
  • Howard271 28.01.2017 12:41
    Highlight Highlight Ich arbeite an einem Ort, wo Männer in gewissen Situationen Anzug und Krawatte tragen müssen, Frauen jedoch einfach "schicklich" angezogen sein müssen (keine Schminkregeln etc.). Finde, das muss man je nach Situation anschauen und abschätzen - Kleidervorschriften müssen nicht per se sexistisch sein, aber sie können. Und da sind Männer und Frauen betroffen.
  • Nausicaä 28.01.2017 11:54
    Highlight Highlight Es gibt die 'Qualebene', die haben beide Geschlechter:
    Anzüge bei 30 Grad, ungesunde hohe Hacken. Beides gehört abgeschafft. Und kommt mir nicht mit kurze Hosen gehen gar nicht, Kleidung hat mit Mentalität zu tun. Schaut euch mal die ViktorianerInnen an, für unser Befinden oberhässlich, aber alle hatten's an.

    Eine weitere Ebene gibt es bei der Frau, da sie nicht nur gepflegt, sondern sexy (hohe Absätze, Lippenstift) sein muss. Das gehört auch abgeschafft.
    Bei den Singapur-Airlines werden die Stewardessen übrigens mit 45 'pensioniert', die Stewards mit 60…Think about that.




    • Mentor Maximus 28.01.2017 15:06
      Highlight Highlight Gepflegtes Aussehen ist immer sexy.
  • sheshe 28.01.2017 11:49
    Highlight Highlight Wir Männer müssen auch lederne Halbschuhe mit Absatz tragen. Ich würde trotzdem lieber mit FlipFlops arbeiten gehen. Muss ich mich jetzt auch empören und Diskriminierung schreien?
    • FrancoL 28.01.2017 12:12
      Highlight Highlight Nicht zu vergleichen und etwas gar ärmlich der Vergleich.
    • Kaiserin 28.01.2017 12:15
      Highlight Highlight Eure ledernen Halbschuhe sind aber weder gesundheitsschädigend oder unbequem, noch zementieren sie eine rückständige Geschlechterrolle. Ich habe übrigens auch meist solche an, sind elegant und bequem...
    • Flying Zebra 28.01.2017 12:41
      Highlight Highlight Mal Stöckelschuhe getragen? Nein?
      Na also! Krieg dich wieder! Jammerlappen.
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  • j0nas 28.01.2017 11:36
    Highlight Highlight Die Kleidervorschriften für Männer und Frauen unterscheiden sich insofern, dass diese den Männern für ein gepflegtes, professionelles Auftreten dienen. Dies gilt ebenso für die Vorschriften bei den Frauen. Allerdings kommt hier noch der aufreizende Aspekt hinzu. Wozu dienen Minirock, Absätze und geschminkte Lippen? Das sind Attribute, die dem gängigen Bild einer "sexy" Frau entsprechen und haben nichts mehr mit einem uniformen, gepflegten Auftreten zu tun.
    • Kaiserin 28.01.2017 12:15
      Highlight Highlight Absolut richtig!
    • whatthepuck 28.01.2017 13:54
      Highlight Highlight Als ob Anzüge nicht auch einem "guten" Aussehen dienen würden. Wie oft habe ich schon gehört, dass Frauen auf Männer im Anzug stehen. Und auch nicht jeder Mann fühlt sich wohl im Anzug.

      Auf einer ganz allgemeinen Ebene dienen Kleidervorschriften doch sowohl bei Männern als auch bei Frauen dazu, Eindruck zu machen und sein Auftreten zu unterstreichen. Dass dies die beiden Geschlechter unterschiedlich tun, sehe ich nicht als Problem. Wenn einem die Highheels aber wirklich auf die Gesundheit schlagen, sollte man sie nicht tragen müssen.
    • Maett 28.01.2017 14:28
      Highlight Highlight @whatthepuck: Anzüge stehen aber eher für Kompetenz, während bei weiblichen Geschäftsoutfits manchmal noch einen Hauch Erotik mitschwingt (in Kombination mit dem Makeup).

      Tatsächlich ist das die grösste Garantie für Erfolg, bei einem ehemaligen Arbeitgeber waren die Kleidervorschriften in etwa so.

      Männer müssen Kompetenz ausstrahlen, Frauen Attraktivität. Dann verkaufen sich die angebotenen Dienstleistungen am besten. Zumindest war das die Meinung der Geschäftsleitung, und auch ich reagiere auf kompetente Frauen und attraktive Männer schlechter als umgekehrt.
  • Dewar 28.01.2017 11:22
    Highlight Highlight Unterwäsche finde ich geht zu weit (ausser z.B bei einem weissen Oberteil sollte der BH so gewählt werden, dass er nicht durchscheint). Schminkvorschriften sind auch an der Grenze, man kann auch ungeschminkt oder dezent geschminkt sehr stilvoll und gepflegt aussehen. High-Heels gehen gar nicht, da diese auf Dauer gesundheitsschädigend sind. Das muss jede Frau selbst entscheiden, ob sie sich das antun will. Ist in etwa so absurd, wie wenn man jemandem aus Stilgründen das Rauchen vorschriebe.
    • Roy Bär 28.01.2017 11:35
      Highlight Highlight Naja, finde das mit dem BH sehen eher kein Problem, da einem ja sowieso bewusst ist, dass ein Grossteil der Frauen einen trägt. Aber wehe, man sieht einen solchen..
    • Dewar 28.01.2017 11:46
      Highlight Highlight Ja, stimmt schon. Aber es sieht halt schon nicht speziell schön oder stilvoll aus. Männer müssen ja auch ein weisses Untershirt unter dem weissen Hemd tragen, damit man nicht durchsieht. Daher finde ich diese Vorschrift i. O.
  • Altweibersommer 28.01.2017 10:57
    Highlight Highlight Schminken kann man durchaus mit einer ordentlichen Rasur vergleichen, gilt also für beide Geschlechter. Genauso die Kleidung. Ich kann allerdings jede Frau verstehen, die sich weigert High Heels zu tragen, das "männliche" Gegenstück dazu wären...

    genau High Heels
    • j0nas 28.01.2017 11:29
      Highlight Highlight Ich hoffe mal dieser Vergleich ist ironisch zu verstehen. Was hat denn das Entfernen unerwünschter Haare im Gesicht mit dem Auftragen von Schminke zu tun? Oder folgt das der Logik "wenn Mann etwas muss, dann muss Frau auch"? Sind Frauen den Männern erst ebenbürtig wenn sie geschminkt sind?
    • Altweibersommer 28.01.2017 11:51
      Highlight Highlight In gewissen Berufen wird Wert auf oberflächliche Details betreffend dem Erscheinungsbild gelegt. Fair ist es wenn das für beide Geschlechter gilt und niemandem schadet. Da dies vor allem in Berufen gilt, wo auch ein hoher Lohn bezahlt wird, finde ich das legitim. Man kann ja selbst entscheiden, ob man für die UBS arbeiten will (ja, auch der KV-Stift).
    • Menel 28.01.2017 12:01
      Highlight Highlight Der Unterschied ist doch, dass der Anspruch an den Mann ist, dass er gepflegt erscheinen soll und bei der Frau, dass sie sexy sein soll.
      Würde für beide einfach ein gepflegter oder ein sexy Erscheinungsbild gefordert, dann gäbe es kaum diese Diskussion.
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  • Mnemonic 28.01.2017 10:52
    Highlight Highlight Darf man. Aber man sollte es nicht dürfen...
  • Fredu 28.01.2017 10:31
    Highlight Highlight Dass Frau Nicola Thorp sich gegen hohe Absätze wehrt, finde ich gut, dass sie es aber mit dem Argument "dass es für Männer keine solchen Vorschriften gäbe" getan hat, ist eher schwach, oder sollen Männer jetzt auch High Heels tragen? Männer müssen sich sehr wohl auch dem Arbeitgeber anpassen, z.B. mit Krawatten-Pflicht und die gilt ja auch nicht für Frauen.
    • Nausicaä 28.01.2017 11:19
      Highlight Highlight Richtig. Man sollte aber daraus kein Geschlechterbattle machen, sondern zusammenstehen.
      Denn es ist mMn das perfekte Beispiel, wie sehr wir, Männlein und Weiblein, diese altbackenen Rollenbilder immer noch verinnerlicht haben: Männer motzen nicht über Anzugspflicht auch bei 30 Grad etc., weil sie sonst als Luschen gelten. Frauen dürfen über ihr Befinden sprechen, also motzen sie...
    • Enzasa 28.01.2017 16:40
      Highlight Highlight Es gibt Sommeranzüge
  • A_C_Doyle 28.01.2017 10:29
    Highlight Highlight Grundsätzlich ist es sicher richtig dass auch Damen gewisse Anforderungen gestellt bekommen. Wir Männer haben ja auch je nach Beruf einen gewissen Dresscode zu wahren, auch bei Schuhen. Uns wird vorgeschrieben, uns zu rasieren und eine gewisse Form von Frisur zu haben.

    Ich denke das Schminken kann man durchaus mit dem Rasieren gleichstellen und die High Heels mit unseren teils unbequemen Business-Schuhen. Nur kommt bei High Heels eben noch der Gesundheitsaspekt dazu, weswegen man da sicher etwas genauer hinschauen sollte.

    Frauenfeindlich ist das alles aber wirklich nicht.
    • Tartaruga 28.01.2017 10:55
      Highlight Highlight Make up gleichsetzen mit rasieren? Dir ist wohl nicht bekannt, dass sich auch Frauen im Gesicht enthaaren?
  • The Destiny // Team Telegram 28.01.2017 10:29
    Highlight Highlight 1.5 cm Absatz sind doch fast nichts, das sollte man ja hinbekommen.
    Das mit der Unterwäsche macht auch Sinn.
    Dass die Uniform im Winter zu kalt ist, ist ein anderes Problem.
    • Tartaruga 28.01.2017 10:57
      Highlight Highlight 1.5 cm Absatz sind 1.5 cm mehr als bei flachen Schuhen. Und jeder, der noch nie Schuhe mit irgendeinem Absatz anhatte, weiss wie unnatürlich und schwer sich das Ganze anfühlt.
    • Pinga 28.01.2017 11:17
      Highlight Highlight Und schon 1.5 cm können zu viel sein, wenn man Probleme mit den Fussgelenken/ Füssen hat. Sind die Frauen dann automatisch von so einem Beruf ausgeschlossen?
    • j0nas 28.01.2017 11:39
      Highlight Highlight Dann erklär mir mal, wozu denn diese 1.5 cm Vorschrift dient? Wieso kann Frau nicht elegante Schuhe ohne Absätze tragen? Absätze dienen der Veränderung der Körperhaltung. Po raus, Rücken gerade. Dann könnte man gleich Vorschriften zur Körperhaltung erlassen.
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  • Nausicaä 28.01.2017 10:19
    Highlight Highlight Die einzigen Regeln, die es (auch für Männer) in 'repräsentativen' Positionen geben sollte, sind:

    - gepflegt und stilvoll sein.

    Sich mit hohen Absätzen abquälen oder (für Männer) im Sommer in Anzügen schwitzen… dadurch macht man seinen Job auch nicht besser.
  • koks 28.01.2017 10:12
    Highlight Highlight Kleidervorschriften gelten für beide Geschlechter. Bei einer Bank 500'000 pro Jahr abzocken, und dann über die Anstellungsbedingungen jammern ist einfach Heuchelei. Selbst Männer bei der Müllabfuhr haben Bekleidungsvorschriften. Da habe ich noch keine Feministin schreien hören. Sind halt keine gutbetuchten Akademikerinnen, die Müllmänner.
    • Menel 28.01.2017 10:35
      Highlight Highlight «Wir sind grundsätzlich dagegen, Frauen vorzuschreiben, was sie zu tragen haben. Dennoch spricht nichts gegen Uniformvorschriften eines Unternehmens für Mitarbeitende»

      Wie sie sagt, es spricht nichts gegen Uniformvorschriften. Aber wenn ich als Frau dazu gezwungen werde, sexy zu wirken, dann habe ich ein Problem damit. Vor allem Schuhe mit Absätzen, sind für mich nicht über längere Zeit tragbar, da ich an Hallux Valgus leide.
    • A7-903 28.01.2017 14:13
      Highlight Highlight Dass Müllmänner und Müllfrauen unterschiedliche Vorschriften zur Arbeitskleidung haben ist mir neu. Quelle?

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