Schweiz
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epa05720947 Police survey security from the roof of the Congress Centre on the eve of the 47th Annual Meeting of the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, 16 January 2017. The annual meeting brings together business leaders, international political leaders and select intellectuals, to discuss the pressing issues facing the world. The overarching theme of the 2017 meeting, which takes place from 17 to 20 January, is 'Responsive and Responsible Leadership'.  EPA/GIAN EHRENZELLER

Die Sicherheitskräfte werden in Davos noch mehr gefordert sein als sonst. Bild: EPA/KEYSTONE

Make Davos great again: Warum Donald Trump perfekt ans WEF passt

Das World Economic Forum will die Welt verbessern, ist aber in erster Linie ein Jahrmarkt der Eitelkeiten. Und damit eine ideale Bühne für den US-Präsidenten.



Donald Trump kommt nach Davos, und die Schweiz steht Kopf. Die Teilnahme des US-Präsidenten am Weltwirtschaftsforum Ende Januar sorgt auch für rote Köpfe im linken Lager. Juso-Präsidentin Tamara Funiciello will seinen Besuch verhindern. Die Organisation Campax hat eine Online-Petition lanciert unter dem Motto «Trump not welcome – stay out of Davos!»

Dabei steht noch nicht fest, wann Trump genau kommen und wie lange er bleiben will. Vielleicht reist er nach ein paar Stunden schon wieder ab. Das erhoffte Treffen mit Bundespräsident Alain Berset könnte sich auf seinen berüchtigten Händedruck beschränken. Sicher ist nur: Wenn Trump tatsächlich kommt, steht der Schweiz in Sachen Sicherheit ein ungeheurer Kraftakt bevor.

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Video: watson

Seine Teilnahme am WEF, dem «Epizentrum der Globalisierung» (so die Agentur Bloomberg), entbehrt nicht der Ironie. Seine Wahl zum Präsidenten verdankt Donald Trump nicht zuletzt seinen Tiraden gegen die globalisierte Wirtschaft. In seiner Antrittsrede nach der Vereidigung machte er klar, dass seine Präsidentschaft unter dem Motto «America First» stehen werde. Diese Agenda werde er auch in Davos vorantreiben, erklärte seine Sprecherin Sarah Huckabee Sanders am Dienstag.

Die Antithese zum «Davos Man»

Trump ist damit eine Antithese zum «Davos Man». Dieser Begriff wurde vom umstrittenen US-Politologen Samuel Huntington geprägt. Er kritisierte damit eine globale Elite, «die wenig Sinn hat für nationale Loyalitäten und Landesgrenzen als Hindernisse betrachtet, die erfreulicherweise verschwinden». Donald Trump hingegen will Mauern errichten und den Freihandel einschränken.

Seine Anwesenheit am WEF macht trotzdem Sinn. Es versammelt hochkarätige Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Showbusiness, die über eine bessere Welt nachdenken sollen. So zumindest lautet das Ziel von Klaus Schwab, der das Davoser Treffen 1971 gegründet und aus bescheidenen Anfängen zu einem Anlass von unbestreitbar hoher Strahlkraft geformt hat.

Ich habe Schwab vor Jahren am WEF-Hauptsitz im noblen Genfer Vorort Cologny getroffen. Er ist ein distanzierter, sehr intelligenter, aber auch unheimlich eitler Mensch. Es schmeichelt ihm, wenn prominente Persönlichkeiten am Jahrestreffen im Bündner Schnee teilnehmen. In den letzten Jahren hat der Glamourfaktor gelitten, was den bald 80-jährigen Schwab gewurmt haben muss.

ZU DER VON WEF GRUENDER KLAUS SCHWAB IN EINEM INTERVIEW MIT DER ZEITUNG „SCHWEIZ AM SONNTAG“ (12. JANUAR 2014) GEAEUSSERTEN KRITIK AN DER GASTFREUNDSCHAFT VON DAVOS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - German Klaus Schwab, founder and president of the World Economic Forum, WEF, gestures during a press conference, in Cologny near Geneva, Switzerland, Wednesday, January 16, 2013. The World Economic Forum today unveiled the programme for its Annual Meeting in Davos, Switzerland, including the key participants, themes and goals. The overarching theme of the Meeting, which will take place from 23 to 27 January, is

Klaus Schwab will mit dem WEF die Welt verbessern. Bild: KEYSTONE

Für Klaus Schwab ist das WEF weit mehr als ein Treffen von Wirtschaftsführern. Er will den Dialog zwischen verfeindeten Staaten fördern und über die negativen Aspekte der Globalisierung – die als solche nicht hinterfragt wird – nachdenken. Es geht im folglich um die Verbesserung der Welt. Klaus Schwab träume davon, den Friedensnobelpreis zu erhalten, heisst es über ihn.

Zu hohe Erwartungen

Gemessen an diesem Anspruch ist die Wirkung des WEF bescheiden. Ausser ein paar schlagzeilenträchtigen Treffen von Spitzenpolitikern hat es wenig bewirkt. «Die Erwartungen an das WEF sind immer zu hoch», sagte der deutsche Journalist Jürgen Dunsch, der letztes Jahr eine Schwab-Biographie veröffentlicht hat, im Interview mit SRF. Das liege auch an Klaus Schwab, der die übertriebenen Erwartungen schüre, «die nur enttäuscht werden können».

In den Schweizer Medien liest man solche Kritik selten. Sie pflegen vor Schwab zu katzbuckeln, schliesslich wollen sie sich jedes Jahr unter die versammelte Elite in Davos mischen. Jürgen Dunsch spricht aus, worum es beim WEF geht: Es sei in erster Linie «ein Treffen von Unternehmen und ein grosser Networking-Anlass», so der ehemalige Schweiz-Korrespondent der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung».

Trump-Besuch sorgt für Aufregung

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Video: srf/SDA SRF

Die Manager-Elite will ihresgleichen treffen. Die Workshops und Podien, in denen über die Probleme der Welt debattiert wird, sind für sie bestenfalls Beigemüse. Der frühere UBS-Chef Marcel Ospel brüstete sich geradezu damit, dass er nie im Kongresszentrum auftauchte. Er hielt während des gesamten WEF Hof im Posthotel und empfing dort seine Geschäftspartner.

Davos ist in erster Linie ein Jahrmarkt der Eitelkeiten. Gemessen an den jährlich formulierten Zielen ist es mehr Schein als Sein. Weshalb Donald Trump und sein Ego perfekt dorthin passen.

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41
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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • atomschlaf 10.01.2018 20:50
    Highlight Highlight Danke für diesen wohltuend entspannten Artikel.
    Ich sage seit Jahren, dass das WEF massiv überschätzt wird und in erster Linie ein Anlass für Networking in einer schönen Umgebung ist.
    Daher habe ich das Theater von linksaussen auch nie verstanden. Die grossen Schweinereien passieren anderswo, ausserhalb des Rampenlichts.
    Für die Schweiz ist es attraktiv, indem es die globale Visibility erhöht und für Davos ein Bombengeschäft. Aber sonst...
  • Stop Zensur 10.01.2018 19:37
    Highlight Highlight Alle Menschen sollten frei einreisen, Grenzen sind nichts als eine Erfindung, heisst es doch immer von der JUSO. Aber nun will Tamara Funiciello doch Grenzen aufstellen.
    • Echo der Zeit 11.01.2018 10:09
      Highlight Highlight Jö, Jetzt hat sich der Frustbürger Richtig Mühe gegeben.
  • Spooky 10.01.2018 19:27
    Highlight Highlight Super Artikel von Peter Blunschi! Klare Sprache. I like 😀
  • ovialop 10.01.2018 18:15
    Highlight Highlight Das WEF-Motto dieses Jahr:
    "Gemeinsame Zukunft in einer zerbrochenen Welt".
    Und dort wird dann DT auftreten und "America first" rufen?
    Gut, das Motto dient vermutlich sowieso eher der PR, als dass es ein ernstgemeinter Leitgedanke des WEF wäre...


  • mein Lieber 10.01.2018 18:00
    Highlight Highlight Mimimi Kommentare.Ihr werft Trump Populismus vor und macht nun genau das selbe wie er... Ich mag ihm ja auch nicht, aber Auge um Auge?! Echt jetzt? 🙄
    • Fabio74 10.01.2018 19:48
      Highlight Highlight LEute wie Trump verstehen nur das eigene Niveau der Sprache. DArum muss man sein Niveau halt nach unten anpassen.
      Gilt für viele andere rechtsnationale Kreise auch
    • Echo der Zeit 11.01.2018 10:05
      Highlight Highlight Du kannst dein Idol ja Fähnchen Winkend Empfangen - Kannst Pommes und Metbällchen schmeissen die er sich gleich Reinstopft - Ich sorge für das Ketchup.
    • mein Lieber 11.01.2018 13:08
      Highlight Highlight Echo der Zeit, für dich scheint es nur schwarz oder weiss zu geben. Leute wie du langweilen mich. Tschüss 🤗
  • 2sel 10.01.2018 17:55
    Highlight Highlight Für alle, die Trump nicht hier haben möchten: klickt den Link zur Online-Petition im Text an und macht etwas dagegen...
    • atomschlaf 10.01.2018 21:05
      Highlight Highlight Was kratzt es die Eiche, wenn sich der Eber an ihr reibt...
  • Echo der Zeit 10.01.2018 17:32
    Highlight Highlight "Klaus Schwab will mit dem WEF die Welt verbessern" So ein Quatsch ... einfach Blödsinn - Die Neoliberalen schmeissen mit Geld um sich - und richten die Welt zu Grunde. Aber wen WEF ist kommen sie und Sullen sich in ihrer Selbstherrlichkeit - Ach wollen wir die Welt Retten - und Füllen uns in Davos so Toll.
  • Lukas Brunner 10.01.2018 16:53
    Highlight Highlight Als ich gehört habe, dass die Linken Trumps Einreise verhindern wollen: *facepalm*
    Auch wenn es den Linken nicht gefällt, dass er ein DEMOKRATISCH gewählter Präsident ist, ist er dennoch Präsident einer der wichtigsten Industrieländern. Diese Idee ist so gut wie die Idee, dass man Trump ein generelles Einreiseverbot verhängen soll.
  • Sir Konterbier 10.01.2018 15:57
    Highlight Highlight Solange Politiker noch miteinander reden, machen sie nichts dümmeres. Also erreicht das WEF ja schon etwas kleines. Und vom reden sollte man auch die unympathischen nicht ausschliessen.

    Machen wir dem guten Dönu einfach den Hof wie wir es bei anderen fragwürdigen Personen auch schon getan haben (keine Ahnung wieso da die Empörung nicht vorhanden war)
  • ....ich weiss nicht aber: 10.01.2018 15:26
    Highlight Highlight Wie sagt man auf Englisch: "Das Ganze ist eine Sauerei"! Die Schweiz ist doch "Först griit agein!
  • Amarama 10.01.2018 15:21
    Highlight Highlight 9 Mio. für die Sicherheit der Leute, 7 Mio. durch uns Steuerzahler. Für eine Private Veranstaltung an die man nur eingeladen gehen darf. Haben wir darüber abgestimmt?
  • Corahund 10.01.2018 15:06
    Highlight Highlight
    Ein demokratisch gewählter Präsident will unser Land besuchen. Wir sind mit der USA nicht verfeindet; im Gegenteil. Für alle teilnehmenden Staaten am WEF ergibt sich die Möglichkeit zum Dialog mit Präsident Trump.
    Nur wer miteinander redet kommt weiter. Wir sollten diese Gelegenheit nützen und ihn bei uns willkommen heissen. Mit dem chinesischen Präsidenten haben mir das auch getan.
    • Sandro Lightwood 10.01.2018 16:15
      Highlight Highlight Wir... 😂
    • Liselote Meier 10.01.2018 17:32
      Highlight Highlight Durchaus wer miteinander redet kommt weiter. Gegen ein solches WEF hätte ich nicht mal was. Wenn dort z.b ein Putin, Kim, Rohani und Trump auf einem Podium diskutieren würden.

      So läuft das aber nicht. Die "Stargäste" halten jeweils einen Vortrag/Monolog. Wenn Trump kommt wird er ne Stündige Rede über "America First" halten und das wars. Paar "Deals" in den "Hinterzimmer" zum eigenen Vorteil abschliessen und dann wieder verschwinden.

      Gibt teilweise durchaus konstruktive Podiumsdiskussionen, dort sitzen aber nicht die welche die Schalthebel haben.



  • Gigi,Gigi 10.01.2018 14:07
    Highlight Highlight Die Globalisierungsgegner, die bis jetzt immer gegen das WEF demonstriert haben, können jetzt jubeln. Einer der ihren, der mächtigste Globalisierungsgegner überhaupt, demonstriert allein schon durch seine Anwesenheit in Davos gegen die Globalisierung.
    • Duweisches 10.01.2018 15:18
      Highlight Highlight Demonstriert wird nicht gegen die Globalisierung, sondern nur gegen ihre jetzige Ausrichtung. Es geht in der Globalen Wirtschaft nicht mehr um die Menschen, sondern nur noch ums Geld. Gegen Kapital scheinen selbst Menschenleben unbedeutend zu sein. Und genau da liegt das Problem, gegen das Demonstriert wird.
    • Gigi,Gigi 10.01.2018 16:39
      Highlight Highlight Danke, Duweisches, aber ichweissesauch, das oben ist Sarkasmus.
    • Duweisches 10.01.2018 17:13
      Highlight Highlight Ist einem geschriebenen Kommentar immer schwierig zu entnehmen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waggis 10.01.2018 14:05
    Highlight Highlight Kommt Trump, dann wollen es die Linken verhindern! Kommt der chinesische Staatspräsident (notabene ein Diktator und Menschenrechtsverletzer), dann wird geschwiegen! Die Doppelmoral der Linken lässt grüssen!
    • naimad99 10.01.2018 15:14
      Highlight Highlight Sie würde sich lieber mal bisschen gescheit informieren. Z.B. kam der chinesische Präsident im März 2017 in die Schweiz. Und auch da wurde fleissig demonstriert. Ich unterstütze dies auch, denn ich finde solchen Menschen soll keine Macht gegeben werden. Das selbe bei Trumps besuch. Ist doch ein absoluter "psycho" dieser Typ. Und die Menschen die trump untertützen gehören meiner meinung in die selbe kiste...
    • Duweisches 10.01.2018 15:20
      Highlight Highlight Wird nicht jedes Jahr gegen das WEF demonstriert? Ob jetzt Trump dabei ist oder nicht, der einzige Unterschied ist die Heftigkeit und Grösse des Protestes. Und, das müssen wohl auch Sie zugeben, Trump ist nun einmal ein Feindbild sondergleichen, das auch in den Schweizer Medien geradezu zelebriert wird.
  • Amadeus 10.01.2018 14:04
    Highlight Highlight Naja, ich habe jetzt nicht wahnsinning Bock, dem "stable genius" seine Ganztagesbetreuung mit meinen Steuern zu finanzieren. Aber vielleicht verwechselt er ja Schweiz und Schweden und kommt gar nicht erst. Oder es vergeht im die Lust, wenn er merkt, dass es keinen McDonalds hat in Davos.
    • TanookiStormtrooper 10.01.2018 14:26
      Highlight Highlight Es hat aber einen McDonalds in Davos...
    • Amadeus 10.01.2018 14:43
      Highlight Highlight Laut der offiziellen Mc Donalds Schweiz website aber nicht 🤔. Ich kann mich aber natürlich irren. In dem Fall wäre seine Verpflegung gesichert.
    • -thomi- 10.01.2018 14:58
      Highlight Highlight Nope. Aber in Mels... Von da muss die Ware nur warm nach Davos hoch: https://www.mcdonalds.ch/de/restaurants/mels
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  • Luca Brasi 10.01.2018 14:00
    Highlight Highlight Stimmt. Das WEF ist wirklich ein Jahrmarkt der Eitelkeiten von Leuten, die sich gerne selber reden hören, den Weltverbesserer spielen, meinen sie allein wissen wie Wirtschaft läuft, etc.
    Kein Wunder ist auch Macron eingeladen...
  • Dharma Bum(s) 10.01.2018 13:43
    Highlight Highlight Trump! (Hilfe!) Davos! Funi ... wer?

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

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