Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tausende im Bett: Grippeepidemie weitet sich in der Schweiz aus

27.01.16, 12:59 27.01.16, 13:14


Die Grippeepidemie breitet sich in der Schweiz weiter aus. Sie zwingt derzeit tausende von Menschen ins Bett. Am meisten betroffen waren vergangene Woche die Kleinsten im Alter bis vier Jahre.

In der dritten Jahreswoche meldeten in der Schweiz 135 Ärztinnen und Ärzte des Sentinella-Meldesystems 15 Grippeverdachtsfälle auf 1000 Konsultationen, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch mitteilte.

Vor allem Kinder betroffen

Hochgerechnet bedeutet dies, dass 130 Konsultationen aufgrund von grippeähnlichen Erkrankungen pro 100'000 Einwohner verzeichnet wurden. In der Vorwoche waren es noch 95 Grippeverdachtsfälle auf 100'000 Einwohner gewesen.

Die Grippe grassierte in allen Altersklassen, am meisten jedoch in jener von null bis vier Jahren. Gegenüber der Vorwoche stiegen die Grippefälle aber in der Alterskategorie bis 14 Jahren am stärksten an. Einzig bei den über 65-Jährigen wurde ein Rückgang der Grippeverdachtsfälle verzeichnet.

Tendenz überall steigend

Weit verbreitet war die Grippe im Mittelland, in der Nordwestschweiz sowie in der Ostschweiz, in Graubünden und im Tessin. In der Zentralschweiz, der Westschweiz sowie im Wallis trat die Grippe verbreitet auf. Auch in diesen Gebieten sei die Tendenz steigend, schreibt das BAG.

45 Prozent der nachgewiesenen Viren waren Influenza B und 5 Prozent Influenza A. Fast drei Viertel der 22 seit der Woche 40 im Jahr 2015 genetisch untersuchten Influenzaviren würden durch den saisonalen Grippeimpfstoff abgedeckt, schreibt das BAG weiter. Bei den durch die Impfung nicht abgedeckten Viren handle es sich um Influenza-B-Viren.

Nicht immer harmlos

Grippe wird oft mit Erkältungen verwechselt. Sie unterscheidet sich durch ihren plötzlichen Beginn und oft heftigeren Symptomen. Dazu gehört das plötzliche Auftreten von starkem Fieber und allgemeinen Krankheitssymptomen. Auch Kälteschauer, Schnupfen, Husten, Hals- und Schluckweh, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle und Schmerzen in der Brust, in Gelenken und Muskeln kommen vor. Und dies ein bis zwei Wochen lang.

Die Grippe verläuft nicht immer harmlos. Sie kann zu schweren Komplikationen führen. Davon betroffen sind insbesondere Menschen ab 65 Jahren, schwangere Frauen, Personen mit chronischen Erkrankungen, Säuglinge und frühgeborene Kinder bis zwei Jahre. whr/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

EXKLUSIV: Hier erfährst du, wer die WM gewinnen wird! (Spoiler: Ich, der Picdump 😒)

«Die roten Linien werden eher dunkelrot»: Wie man in Brüssel die Schweiz sieht

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
9
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Toessemer 27.01.2016 16:03
    Highlight "Gezwungen zum Arzt zu gehen wegen Arbeitgeber ", ach man geht kurz vorbei und holt den Fresszettel, mehr nicht. Anständige Hausärzten genügt ein kurzes Telefonat und jemanden der es holen geht.
    0 3 Melden
  • Maya Eldorado 27.01.2016 14:36
    Highlight Ich bin noch nie wegen einer Grippe zum Arzt gegangen.
    Wozu auch? Ich werde auch ohne Besuch beim Arzt gesund, vielleicht noch besser, weil ich mich nicht mit den Nebenwirkungen verschriebener Medis herumschlagen muss.
    5 8 Melden
    • Jomnitech 27.01.2016 15:03
      Highlight Schön wenn man das machen kann. Mein Arbeitgeber verlangt aber ab dem ersten Tag ein Ärztliches Zeignis. Daher bleibt mir ein unsinniges belasten der Krankenkasse nicht erspart.
      6 0 Melden
    • Yelina 27.01.2016 15:08
      Highlight Wenn man für den Arbeitgeber ein Zeugnis braucht, ist man gezwungen, zum Arzt zu gehen.
      3 0 Melden
    • Sveitsi 27.01.2016 15:33
      Highlight Ich in dem Sinne auch noch nicht. Aber wenn man bei der Arbeit ein Zeugnis abgeben muss, lässt sich ein Arztbesuch nur schwer vermeiden.
      1 0 Melden
  • azoui 27.01.2016 14:19
    Highlight Zuerst die bildhübsche Frau gesehen, dann die 1. Zeile der Ueberschrift.
    "Tausende im Bett"
    6 2 Melden
  • Rukfash 27.01.2016 13:57
    Highlight Liege auch im Bett seit Sonntag, wünsche allen die das gleiche durchmachen gute Besserung :)..
    9 1 Melden
  • Patrick Bateman 27.01.2016 13:06
    Highlight Sind in der höhere Unteroffiziersschule in Sion. Ca 30-40% der Anwärter befinden sich zurzeit auf der Krankenstation.
    5 2 Melden

St.Galler wollte nur Wasser transportieren, dabei wurde er verhaftet – aber nicht deshalb

Ein 48-jähriger St.Galler wurde am Dienstagmorgen von einer Polizeipatrouille auf der Averserstrasse in Innerferrera GR angehalten. Auf der Ladebrücke des Lieferwagens befand sich ein gefüllter Wassertank auf einer Holzpalette. Diese rund eine Tonne schwere Ladung war nicht am Fahrzeug gesichert.

Doch damit nicht genug. Wie sich herausstellte, hatte der Mann nie einen gültigen Führerschein für Personenwagen und weitere Kategorien erlangt. Ende der 1980er-Jahre besass er zwar einen …

Artikel lesen