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epa06316295 Switzerland's national team soccer player Xherdan Shaqiri  speaks during a press conference on the eve of the 2018 FIFA World Cup play-offs first leg soccer match Northern Ireland against Switzerland at Windsor Park, in Belfast, Britain, November 8, 2017. Switzerland will face Northern Ireland on Thursday, November 9, for an 2018 FIFA  World Cup play-off first leg soccer match.  EPA/LAURENT GILLIERON

Xherdan Shaqiri hofft an der WM gegen Brasilien zu spielen. Bild: EPA/KEYSTONE

Shaqiri über Brasilien als WM-Gegner und wie ihm sein Mami beim Abwasch hilft

Der Schweizer Nationalspieler Xherdan Shaqiri (26) erzählt vor der WM-Auslosung, wie er sich als Spieler und Mensch weiterentwickelt hat. Und er verrät, warum der Fussball in England attraktiver ist als in Italien und Deutschland.

Céline feller / BZ basel



>>> Wir tickern die Auslosung ab 16 Uhr live!

Wie erleichtert sind Sie, dass die Schweiz die Qualifikation für die WM geschafft hat?
Xherdan Shaqiri:
Ich glaube, wir sind alle sehr erleichtert. Aber ich denke auch, dass wir an eine WM gehören. Wir haben nach dem Spiel alle zusammen angestossen, aber eine grosse Party gab es nicht.

Ist die Teilnahme an einer WM für die Schweiz so selbstverständlich, dass man nicht mal gross feiert?
Es ist schon nicht mehr so aussergewöhnlich. Unsere Qualität ist viel höher als früher. Auch deshalb ist es ganz klar immer unser Ziel, dabei zu sein.

«Wir müssen im richtigen Moment da sein. Dass wir das können, haben wir in letzter Zeit nicht bewiesen.»

Und was ist das Ziel fürs Turnier?
Wir wollen endlich mal etwas Historisches erreichen, und dafür müssen wir eben weiter kommen als bislang. Und genau das ist folglich auch das Ziel.

Was fehlt der Schweiz für den grossen Coup?
Wir müssen im richtigen Moment da sein. Auf den Punkt. Dann, wenn es drauf ankommt. Dass wir das können, haben wir in letzter Zeit nicht bewiesen. Natürlich haben wir eine gute Qualifikation gespielt und mit neun Siegen mehr geholt, als man uns nach der Auslosung zugetraut hatte. Aber als es dann darauf angekommen ist, im Spiel gegen Portugal, haben wir etwas versagt. Das sind die grossen Spiele, in denen alle zuschauen, nicht jene gegen Andorra oder die Färöer-Inseln.

Tore gegen Andorra oder de Färöer kann jeder machen. Aber solche wie im EM-Achtelfinal gegen Polen machen den Star aus. Bild: Pavel Golovkin/AP/KEYSTONE

In weniger als 200 Tagen beginnt die WM. Ist schon Vorfreude da?
Nein, das ist noch zu weit weg. Ich bin froh, dass wir es geschafft haben und man das abhaken kann bis nächsten Sommer. Jetzt geht es darum, diese positiven Gefühle mit in die Klubs zu nehmen und dort erfolgreich zu sein.

Heute ist aber noch die Auslosung. Haben Sie einen Wunsch?
Ich messe mich immer gerne mit den Besten. Von dem her ist mir eine starke Gruppe recht.

«Es ist egal, ob man bereits in der Gruppe oder erst später auf Teams wie Brasilien trifft. Irgendwann kommen sie eh.»

Also lieber Brasilien als Polen?
Sicher wäre Polen besser für uns. Aber wenn man sich mit den Besten messen und etwas erreichen will, muss man gegen die Grossen bestehen. Daher ist es egal, ob man bereits in der Gruppe oder erst später auf Teams wie Brasilien trifft. Irgendwann kommen sie eh.

Sie sind seit acht Jahren in der Nati. Wie hat sich Ihr Status verändert?
Ich gehöre zu denen, die am längsten dabei sind. Ich habe mich weiterentwickelt, menschlich und auch sportlich. Je mehr man erreicht, umso höher sind die Erwartungen. Ich bin ein Leader in der Mannschaft, alleine schon aufgrund meiner Erfahrungen. Die Statistik lügt ebenfalls nicht, und die sagt, dass ich aktuell der Topskorer des Teams bin. Von dem her versuche ich auch, den anderen Spielern etwas mitzugeben.

Zum Beispiel?
Ich versuche, den Jungen zu helfen. Aber ich bin einfach ich selbst, verstelle mich nicht. Bin relativ locker und hilfsbereit. Ich behandle jeden gleich. Am Ende entscheidet der Trainer, auf wen er setzt. Wobei einen schon ein Aufgebot mit Stolz erfüllen kann.

Swiss soccer national team player Xherdan Shaqiri, right, jokes with Blick photographer Toto Marti, left, before boarding at Belfast Airport two days before the 2018 Fifa World Cup play-offs second leg soccer match Switzerland against Northern Ireland, in Belfast, Northern Ireland, Britain, Friday, November 10, 2017. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Xherdan Shaqiri – hier mit Blick-Fotograf Toto Marti – schätzt sich als «relativ locker und hilfsbereit» ein. Bild: KEYSTONE

Sie sprechen den Trainer an. Was macht ihn in Ihren Augen aus?
Er weiss genau, wie er mit uns umgehen muss. Das Allerwichtigste ist seine Kommunikation. Er redet viel mit den Spielern und auch vor der Mannschaft. Er ist viel kommunikativer als andere Trainer. Das zeichnet ihn aus. Dass er auch noch verschiedene Sprachen spricht, ist ein weiteres Plus.

Sie schwärmen von ihm. Ist die Nicht-Nomination zum dritten Captain vergessen?
(lacht) Ich glaube, es wissen alle, dass ich da enttäuscht war. Ich bin ein Spieler, der lange dabei ist. Normalerweise berücksichtigt man das. Genauso wie Leistungen und Statistiken. Daher denke ich, dass zu diesem Thema schon alles gesagt wurde. Jeder weiss Bescheid.

Xherdan Shaqiri

Am 10. Oktober 1991 erblickte Xherdan Shaqiri im Kosovo das Licht der Welt. Ab dem zweiten Lebensjahr war er in Augst BL wohnhaft. Nach ersten fussballerischen Schritten beim SV Augst wechselte er mit acht Jahren zum FC Basel, wo er im Januar 2009 einen Profivertrag unterschrieb.

Nach 92 Profi-Spielen für den FCB wagte er den Schritt zu Bayern München. Nach einem halbjährigen Abstecher zu Inter Mailand in der Rückrunde 2014/2015 entschied Shaqiri sich für eine Zukunft bei Stoke City, wo er noch heute spielt. Für die Schweizer Nationalmannschaft lief der 26-Jährige bereits 68 Mal auf underzielte 20 Tore.

Wie hat er es Ihnen damals erklärt?
Eigentlich gar nicht gross.

Nicht?
Nein.

Switzerland coach Vladimir Petkovic talks to Switzerland's Xherdan Shaqiri during the Euro 2016 round of 16 soccer match between Switzerland and Poland, at the Geoffroy Guichard stadium in Saint-Etienne, France, Saturday, June 25, 2016. (AP Photo/Thanassis Stavrakis)

Manchmal versteht Shaqiri die Gedankengänge von Trainer Petkovic nicht. Allerdings eher bei der Captain-Frage als auf dem Platz. Bild: AP/AP

Wieso ist ein Leistungsträger wie Sie nicht im Mannschaftsrat?
Das war ich davor eigentlich immer. Ich muss das akzeptieren. Aber wir werden sehen, was die Zukunft bringt.

Würden Sie alles noch einmal genau so machen? Oder bereuen Sie gewisse Karriereschritte, wie den Transfer zu Inter Mailand?
Viele denken, dort sei alles schlecht gewesen, aber das ist gar nicht so.

«Ich hatte das Gefühl, dass mich der Fussball dort in diesem Moment nicht weitergebracht hat.»

Sie sagten gar, neben dem Platz war es die beste Zeit Ihres Lebens.
Das ist so. Die Familie war nahe, der Klub an der Grenze zur Schweiz. Nur der Fussball eben nicht. Der war nicht so attraktiv. Aber ich hatte keine Probleme dort, wenn Sie das meinen.

Inter Milan’s Xherdan Shaqiri reacts after missing a scoring chance during an Italian Cup soccer match between Inter Milan and Sampdoria at the San Siro stadium in Milan, Italy, Wednesday, Jan. 21, 2015. (AP Photo/Luca Bruno)

Shaqiri und Inter. Da passte einiges nicht. Bild: AP

Wieso sind Sie denn gegangen?
Weil ich etwas Anderes wollte. Ich hatte das Gefühl, dass mich der Fussball dort in diesem Moment nicht weitergebracht hat.

Inwiefern?
Es war viel hin und her, viel «casino», wie man so sagt. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Als ich in der Vorbereitung in die Kabine gekommen bin, waren da 50 Spieler. Die waren alle ausgeliehen und mussten sich dann irgendwie neu orientieren. Da habe ich gemerkt: Das wird ein riesiges Durcheinander. Ich aber habe gerne Strukturen, mag es, wenn alles funktioniert. Deshalb war es für mich das Beste, zu gehen.

«In Deutschland habe ich schon alles erreicht.»

Wieso ausgerechnet zu Stoke?
Sie haben mir geboten, was ich brauchte: Spielminuten, eine Top-Liga und eine Top-Infrastruktur. Ich wollte etwas Neues erleben. In Deutschland habe ich schon alles erreicht. Daher, aber auch, weil mich die Premier League als beste Liga der Welt immer gereizt hat, habe ich so entschieden. Hier wollte ich mich beweisen, denn wer das schafft, ist ein guter Spieler.

Du glaubst nicht, dass Shaqiri in Deutschland alles erreichte? Schau hier:

Was macht die englische Liga zur besten der Welt?
Es ist die kompetitivste Liga, jeder kann jeden schlagen, nicht wie in Deutschland, wo Bayern alles dominiert. Und die besten Spieler kommen nach England, die Teams werden immer stärker.

Also sehen Sie Ihre Zukunft hier?
Ich fühle mich sehr wohl hier und will nicht weg. Ich habe alles, was ich brauche. Aber man weiss nie, was der Fussball bringt. Er ist so schnelllebig.

«Ich bin sicher auch ein Spieler, der in die Champions League gehört.»

Auf Dauer wollen Sie aber zu einem Team mit Titelambitionen, oder?
Mein Ziel ist es immer noch, wieder Champions League zu spielen. Das ist für mich in Zukunft sehr wichtig, weil es mir ehrlich gesagt sehr fehlt. Die Hymne wieder geniessen und wieder mitspielen können, das will ich. Und ich bin sicher auch ein Spieler, der dort hingehört.

FC Basel's Xherdan Shaqiri juggles a ball during a training session at the Allianz Arena in Munich, Monday, March 12, 2012. Bayern Muenchen faces FC Basel in the Champions League round of sixteen second leg match at the Allianz Arena in Munich on Tuesday March 13, 2012. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Xherdan Shaqiri und die Champions League. Das gehört eigentlich zusammen. Bild: KEYSTONE

Sie sind ein Familienmensch. Zeit, in die Schweiz zu reisen, haben Sie aber kaum.
Sie kommen immer zu mir. Auch Weihnachten und Neujahr, auch wenn wir Ersteres nicht feiern. Einen Tannenbaum haben wir zwar, Geschenke gibt es aber keine mehr.

Wie schwer fällt das Alleinsein?
Ich habe mich daran gewöhnt. Aber es ist schöner, wenn man heimkommt und das Essen bereitsteht und die Wäsche gemacht ist.

Um die Wäsche kümmern Sie sich aber auch jetzt kaum selber?
Nein, ich habe eine Putzfrau. Aber wenn die mal frei hat, muss ich halt auch mal waschen. Und ich kann das sogar (lacht)! Das habe ich von meiner Mutter gelernt. Und wenn ich mal etwas nicht weiss, dann rufe ich sie an.

«Wenn ich mal etwas nicht weiss, rufe ich meine Mutter an.»

Wann musste sie zuletzt helfen?
Vor einem Monat. Ich habe nicht begriffen, wo man bei der Geschirrspülmaschine diese, ach wie heissen die …?

Das ist kein Bild von Xherdan Shaqiri und seinem Tabs-Problem. Sondern ein Symbolbild. bild: shutterstock

Tabs?
Genau, Tabs. Ich wusste nicht, wo die reinmüssen. Aber ohne bringt es ja nichts (lacht). Also habe ich meine Mutter gefragt und es hingekriegt.

In der Schweiz hat man Sie lange zu einem Weltstar hochstilisiert. War dies eine Bürde?
Erwartungen und ein gewisser Druck sind immer da. Aber ich setze mich damit nicht gross auseinander. Ich lege den Druck beiseite und versuche, meinen Fussball durchzuziehen.

epa04281565 Xherdan Shaqiri -of Switzerland celebrates after scoring the 1-0 lead during the FIFA World Cup 2014 group E preliminary round match between Honduras and Switzerland at the Arena Amazonia in Manaus, Brazil, 25 June 2014. 

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/PETER KLAUNZER   EDITORIAL USE ONLY

In der Schweiz sind alle Augen auf Shaqiri gerichtet. Bild: EPA/KEYSTONE

Dennoch wirken Sie nicht mehr so unbeschwert wie auch schon.
Nein, so einfach ist es auch wieder nicht. Aber es wäre auch nicht gut, wenn ich noch immer so wäre wie vor fünf Jahren. Jeder entwickelt sich weiter. Man wird zu einem Mann. Als Mensch, aber auch als Fussballer.

 «Ich wäre einfach rausgegangen und hätte nichts dergleichen getan.»

Auf die Frage, was Shaqiri bei Pfiffen, wie denjenigen gegen Seferovic gemacht hätte.

Haben Sie auch gelernt, mit Kritik – wie beispielsweise Pfiffen wie jenen gegen Seferovic – umzugehen?
Ja, auch damit lernt man umzugehen. Ich wäre einfach rausgegangen und hätte nichts dergleichen getan.

Sicher?
Ja. Logisch war es nicht richtig, dass die Leute gepfiffen haben und dass es ihn sehr getroffen hat. Aber man darf das nicht zu persönlich nehmen. Ich denke auch, dass die Pfiffe gegen die Mannschaft waren, nicht gegen ihn.

Sie wünschten sich einmal, keine öffentliche Person zu sein. Wieso?
Ab und zu wäre es schön, wenn dich nicht jeder kennt. Aber dass dem so ist, zeigt, dass ich meinen Job gut mache. Ich muss mich nicht verstecken, das Rampenlicht gehört zu meinem Job, den ich sehr liebe, dazu. Aber natürlich gibt es Tage, wo ich mir eine Kappe überziehe. Eher noch in der Schweiz, da werde ich gar beim Tanken erkannt und um Fotos gebeten.

«Ich kann nicht mehr ins Schwimmbad.»

Sie könnten auch Nein sagen.
Und dann heisst es, ich sei arrogant …

Haben Sie noch nie Nein gesagt?
Doch. Beispielsweise beim Essen oder wenn ich in einem Club bin und tanzen will. Dann sage ich den Leuten, sie sollen es lieber geniessen.

Gibt es Dinge, die Sie nicht mehr tun können?
Ich kann in der Schweiz nicht mehr ins Schwimmbad. Ich war einmal da, bin reingesprungen, und als ich wieder aufgetaucht bin, waren überall Leute um mich herum. Seither lasse ich das bleiben. Ein Pool vor dem Haus – und das Problem ist gelöst (lacht)!

Shaqiri Hallenbad

Xherdan Shaqiri in einer Schweizer Badi? Das würde ungefähr so enden.  bild: shutterstock/watson

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DerRaucher 02.12.2017 01:38
    Highlight Highlight Wenn ein Zuschauer der beim FC Bayern eine Dauerkarte hat, jedes Spiel im Stadion sieht wenn sie das Triple holen, hat der dann Fussballerisch auch alles erreicht in Deutschland?
    • Posersalami 02.12.2017 14:24
      Highlight Highlight Nana, Shaqiri hat für den FC Bayern über 80 Spiele gemacht und 17 Tore und 19 Vorlagen beigetragen. Als Zuschauer würde ich das jetzt nicht gerade bezeichnen, auch wenn er natürlich nie eine tragende Rolle gespielt hat. Dennoch muss man erst mal beim FC Bayern erst mal in den Kader kommen.
  • Amboss 01.12.2017 12:48
    Highlight Highlight Auch wenn es ein erfrischendes Interview ist und ich Xherdan einen sympathischen Typen finde.

    Bei " In Deutschland habe ich schon alles erreicht " musste ich irgendwie lachen. Klar, falsch ist die Aussage nicht aber dennoch...
  • Ulmo Ocin 01.12.2017 12:32
    Highlight Highlight Ach Xherdan..ich mag dich ja gut.. aber in Deutschland hast du nicht alles erreicht! Du hast alles miterlebt. Kleiner aber feiner Unterschied.
    • Soleneba 01.12.2017 14:29
      Highlight Highlight In der Saison 12/13, als Bayern das Triple holte, hat XS 39 Spiele für Bayern bestritten und dabei 21 Scorerpunkte gesammelt. In der BuLi war er dabei in 26/34 Spielen im Einsatz und im Pokal hat er immer gespielt (ausser im Viertelfinal) und dabei 8 Scorerpunkte gesammelt. Inwiefern war er nicht Teil dieser Erfolge?
    • Ulmo Ocin 01.12.2017 16:14
      Highlight Highlight Mag sein, dass er in der Meisterschaft in der Saison 12/13 einige gute Spiele gemacht hat. Jedoch hatte er in der Champions League ab dem Achtelfinale noch 2 mal einen Kürzesteinsatz von ganz wenigen Minuten. Im Pokalfinale übrigens ebenfalls. Daher würde ich persönlich nicht behaupten, er habe schon alles gewonnen. Obwohl es grundsätzlich natürlich stimmt.
    • Grobkenner 01.12.2017 16:41
      Highlight Highlight Schön gesagt! Genau diese Worte gingen mir durch den Kopf als ich die Zeile gelesen habe...👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • chnobli1896 01.12.2017 12:26
    Highlight Highlight Erfrischend ehrlich, bodenständig und viel sympathischer als ich ihn auch schon empfunden habe!
  • Ehringer 01.12.2017 12:00
    Highlight Highlight Lieber Xherdan

    Vielleicht ist es das typische Schweizer Understatement, das in mir lebt, vielleicht ist es aber auch einfach meine persönliche Einstellung. In meinen Augen sind aber gerade solche Interviews der Grund, wieso die Nichtnomination in die Captain-Truppe der richtige Entscheid war. Aussagen wie "die Statistik zeigt, dass ich der Beste bin" passen für einen Captain in einem Team, das sich insbesondere durch das Kollektiv auszeichnet, in meinen Augen einfach nicht. Auch das gekränkte Verhalten nach der Nichtnomination ist mir für einen Captain etwas zu divahaft.

    • Alex Danuser 01.12.2017 13:20
      Highlight Highlight
      Da stimme ich Dir zu! Leider macht ihn dieses Interview in meinen Augen nicht unbedingt sympatischer. Trotzdem denke ich aber, dass er wichtig ist für Dir Mannschaft.
    • Lutz Pfannenstiel 01.12.2017 13:38
      Highlight Highlight Wobei man fairerweise anfügen muss, dass da der Journalist mit seinen Fragen bewusst Öl ins Feuer giesst, nachdem Shaq zunächst für Petkovic nur lobende Worte verloren hat (wäre ja auch langweilig, so ein Interview, darum: "Ist die Nicht-Nomination zum dritten Captain vergessen?".... "Wie hat er es Ihnen damals erklärt?"... "Nicht?"... "Wieso ist ein Leistungsträger wie Sie nicht im Mannschaftsrat?"....) Und Shaqiri fällt natürlich darauf rein.
    • Ehringer 01.12.2017 13:55
      Highlight Highlight Gut das stimmt natürlich. Man muss fairerweise auch anfügen, dass er mir hier sympathischer ist als bisher. Ich sehe seinen Charakter einfach nicht als Anführer einer Gruppe, ist allerdings noch schwer zu sagen, wieso.
    Weitere Antworten anzeigen

Doppelbürger nicht mehr fördern? Was für eine Schnapsidee

Der Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbundes (SFV), hat in einem Interview geäussert, dass man Probleme schaffe, in dem man die Mehrfachnationalität ermögliche. Doppelbürger deshalb nicht mehr zu fördern, ist eine Schnapsidee.

Während aus dem Kreis der Nationalmannschaft immer wieder betont wurde, dass die «Doppeladler-Affäre» intern für keine Diskussionen sorgte, erzählte SFV-Generalsekretär Alex Miescher gestern in einem Interview mit der NZZ, «dass die Vorfälle gezeigt haben, dass es eine Problematik gibt.» Man schaffe Probleme, in dem man die Mehrfachnationalität ermögliche. Nicht nur auf den Fussball bezogen.

Miescher ging noch weiter und erklärte: 

Miescher buddelt damit eine Thematik wieder aus, die man …

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