Wirtschaft

Wohnen muss sinnlich sein. Illustration aus dem Buch «Die Andere Stadt».

«Einfamilienhäuser sollte man nicht sanieren, sondern abbrechen»

Wie können wir den Öko-Kollaps verhindern? Das soeben erschienene Buch «Die Andere Stadt» gibt Antworten auf diese existenzielle Frage der Menschheit. Herausgeber Hans Widmer erklärt, warum die ländliche Dorfidylle eine Illusion und weshalb Öko-Faschismus ein unsinniger Begriff ist.

13.09.17, 14:22 14.09.17, 07:48

Hurrikan, Bergsturz und Gletscherabbruch: Einen besseren Zeitpunkt zur Lancierung Ihres Buches hätten Sie nicht wählen können.
Rundum bricht alles zusammen, das stimmt tatsächlich.

Bergsturz in der Bergeller Gemeinde Bondo. Bild: KEYSTONE POOL

Wird das wie nach Fukushima Folgen haben?
Ich befürchte nein. Selbst Leute, die viel Verständnis für Umweltfragen haben, sagen schliesslich: Ich brauche trotzdem ein Auto, denn ich wohne in Bäretswil. Das ist dann das Ende der Diskussion. Dabei ist längst bewiesen, dass Pendeln der grösste Unglücksfaktor in der modernen Gesellschaft geworden ist. Und das Bundesamt für Raumplanung hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, die aufzeigt, dass die Umweltkosten auf dem Land rund drei Mal grösser sind als in der Stadt.

Ein Vordenker der urbanen Entwicklung: Hans Widmer, auch bekannt unter dem Pseudonym «P.M.»

Ökologisch gesehen ist das Landleben also ein Unsinn.
Ja. Deshalb sagen wir in unserem Buch auch nicht: Hört mit dem Autofahren auf. Wir sagen: Kommt in unsere tolle Siedlung in der Stadt. Das funktioniert auch. Wenn es bezahlbare Wohnungen gibt, dann kommen die Menschen in die Stadt.  

Leider kommen Sie mit Ihrer Anderen Stadt ein bisschen spät.
Der ideale Moment wäre tatsächlich in den Siebzigerjahren gewesen, als es wegen der Ölkrise noch autofreie Sonntage gab, und als der Club of Rome seine Öko-Kollaps-Warnungen publizierte. Die Umweltaktivistin Naomi Klein sagt bekanntlich: Wenn wir eine ökologische Gesellschaft haben wollen, dann müssen wir den Kapitalismus abschaffen. Leider spielten die Kapitalisten dabei nicht mit und bescherten uns stattdessen den Neoliberalismus.  

«Öko-Dörfer gibt es nicht, denn Dörfer sind strukturell schlecht.»

Ihre Alternative ist eine starke Einschränkung der individuellen Freiheit. Der Fleischkonsum, die Auto- und Flugkilometer, alles wird erfasst und gegeneinander aufgerechnet.
In unserem Buch steht nirgends, was die Menschen zu tun haben. Wir zeigen nur auf, was geschehen wird, wenn sie machen, was sie jetzt machen. Der politische Wille, unsere Vorschläge umzusetzen, ist nicht Teil unseres Buches. Ich bin ja nicht mehr der Jüngste. In meiner Jugend gab es höchstens zwei Mal in der Woche Fleisch. Trotzdem habe ich eine glückliche Jugend verlebt. Ich wusste einfach noch nicht, dass man ein Auto braucht, um glücklich zu sein.  

Sie schreiben auch: «Kleinstädte bedeuten den Tod.»
Ich übertreibe gerne. Tatsache ist: Würden alle Menschen in einer Stadt wie Paris leben, dann würden sie bloss sechs Prozent der Erdoberfläche beanspruchen. Leben die Menschen aber so wie die Bewohner von Houston in Texas, dann brauchen sie die Fläche von der Hälfte von Europa. Das hat gewaltige Konsequenzen für die Umwelt, denn die Menschen auf dem Land wollen die gleichen Bequemlichkeiten wie die Stadtbewohner. Würden sie auf dem Land leben wie in den Fünfzigerjahren, wäre das kein Problem. Aber sie sind mit dem Offroader unterwegs, posten im Aldi und schicken ihre Kinder aufs Gymnasium.  

Urbane Sinnlichkeit: Fischmarkt in Strasbourg. bild: shutterstock.

Es gibt doch auch sehr idyllische Dörfer in der Schweiz.
Wir sollten nicht der Versuchung erliegen, Dörfer zu idealisieren. Die Stadt ist ökologisch viel effizienter. Öko-Dörfer gibt es nicht, denn Dörfer sind strukturell schlecht. Einfamilienhäuser auf dem Land sollte man nicht sanieren, sondern abbrechen. Das hat mir übrigens auch ein grosser Bauunternehmer kürzlich bestätigt.  

Inzwischen nehmen auch kommerzielle Immobilienfirmen die Ideen der Alternativszene auf. In Green-City, einer grossen neuen Überbauung in Zürich, werden die Bewohner mit einer App überwacht und angehalten, ihren Energiekonsum unter Kontrolle zu halten. Kritiker sprechen daher von einer Öko-Diktatur oder gar einem Öko-Faschismus.
Wenn wir schon von Faschismus sprechen müssen, dann lieber vom Finanz-Faschismus à la Trump. Was Green-City betrifft: Die haben ein sehr gutes Energie-Konzept. Sie können für die rund 5000 Bewohner fast die gesamte Wärme mit nachhaltiger Energie erzeugen. Nur ist es eine Illusion zu glauben, wir können in kurzer Zeit der gesamten Schweiz ein solches Energiekonzept verpassen. Das dauert 50 bis 60 Jahre – und bis dann ist die Erde möglicherweise kaputt. Deshalb müssen wir in erster Linie den Verbrauch drosseln.  

Das heisst konkret: Wohnraum und Autokilometer reduzieren.
Das funktioniert jedoch nur, wenn der Ort, an dem die Menschen leben, spannender wird. Das ist in Green-City leider nicht der Fall. Was dieser Überbauung fehlt, ist die Anmut und das Leben. Es ist letztlich immer noch eine Schlafstadt.

«Breite Gassen eignen sich für ein Rollator-Rennen, aber nicht für eine Stadt.»

Was, ausser einem Café, einem Veloladen und einer Bäckerei, kann man in einer solchen Überbauung unterbringen?
Nagel-Shops sind der grosse Renner. Ernsthaft: Lebensmittelverarbeitung. Lebensmittel sind für einen Drittel der Umweltbelastung verantwortlich. Es lohnt sich also, dort den Hebel anzusetzen. Es macht zudem sehr viel Spass. Deshalb befasst sich der grösste Teil unseres Buches mit Lebensmitteln und ihrer Verarbeitung. Was ist am lustigsten an einer Veranstaltung wie dem Theaterspektakel? Die Beizen.  

Theaterspektakel in Zürich: Vorbild für eine wohnliche Stadt. Bild: KEYSTONE

Mit anderen Worten: Die ideale Wohnsiedlung der Zukunft ist ein permanentes Theaterspektakel?
Genau genommen heisst Spektakel Alltag. Dieses Spektakel finden wir manchmal noch in italienischen Städten, das Geschrei und die Wäscheleinen über den engen Gassen. Das geht jedoch nur, wenn die Gassen eng sind. In Green-City sind sie viel zu breit. Das mag sich für ein Rollator-Rennen eignen, aber nicht für eine wohnliche Stadt.  

Ihre Andere Stadt ist eingebettet in die Commons. Was hat man darunter zu verstehen?
Commons bezieht sich auf den englischen Begriff «commoners» und bedeutet «gewöhnliche Menschen». Unter commons versteht man auch, was wir im Deutschen «Allmend» nennen. Wenn wir von Commons sprechen, dann meinen wir also, dass gewöhnliche Menschen etwas gemeinsam unternehmen.  

Was heisst das konkret?
Die Ökonomin Elinor Ostrom hat untersucht, wie beispielsweise die Schweizer Alpwirtschaft nach Commons-Regeln organisiert war. Sie hat dafür übrigens den Nobelpreis erhalten. Die Alpwirtschaft hat funktioniert, weil es strenge Regeln gab. Commons heisst also nicht: Alles gehört allen. Menschen sind kompliziert, und das Commons-Prinzip funktioniert nur, wenn es sehr spezifische Regeln gibt.  

Schweizer Alpen werden seit langem nach dem Commons-Prinzip bewirtschaftet. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Was wäre ein aktuelles Commons-Beispiel?
Eine genossenschaftlich organisierte Wohnsiedlung.

Ist Commons damit einfach ein modisch aufgepeppter Begriff für Genossenschaft?
Da ist etwas Wahres dran. Auch in Genossenschaften gilt das Prinzip: Jeder gibt, was er kann und erhält, was er braucht. Das ist heute teilweise auch bei unserem Schul- und Gesundheitswesen der Fall. Doch Commons ist etwas sehr Komplexes. Kapitalismus ist im Vergleich sehr viel einfacher.  

Was ist daran so kompliziert?
Die Frage der Abgrenzung. Das hören meine linken Freunde nicht so gerne. Man kann die Grenzen zwar durchlässig gestalten und die Regeln demokratisch aushandeln, aber diese Regeln müssen sehr genau abgestimmt sein auf das, was man macht. Darum sind heute schon die Statuten einer Wohngenossenschaft erschreckend kompliziert.  

Genossenschaften gelten gelegentlich als ein bisschen spiessbürgerlich. Man wirft ihnen auch vor, sie würden sich abkapseln.
Das grösste Problem liegt darin, dass es zu wenige davon gibt. Die Genossenschaften würden noch so gerne alle aufnehmen, aber sie haben schlicht zu wenig Bauland, das nicht überteuert ist.

«Faschisten lieben den Begriff ‹Bewegung›.»

Und was ist mit dem Mief der vielen Regeln?
Max Frisch sagte einst: Die Starken lieben die Freiheit, die Schwachen Gesetze. Wenn man Regeln demokratisch festlegen kann, dann nützen sie meistens den Schwachen. Commons sind übrigens nicht automatisch demokratisch. Die sowjetischen Gefangenenlager, die Gulags, waren äusserst autoritäre Commons. Man muss äusserst liberal sein, um vernünftige, demokratische Commons-Strukturen zu erhalten.  

Wie gelangt man zu diesen demokratischen Commons-Strukturen?
Inzwischen gibt es sehr viele Profis, die wissen, wie man diese Prozesse managen muss, und dieses Wissen in Workshops vermitteln.  

Muss ich mich also nicht stundenlang durch Vollversammlungen mit den ewig gleichen Diskussionen quälen?
Nein, das geschieht nur dann, wenn es keine Grenzen und keine festen Regeln gibt. Die Occupy-Bewegung hat diesen Fehler exemplarisch gemacht, deshalb ist sie auch gescheitert. Überhaupt hasse ich den Begriff «Bewegung». Faschisten lieben ihn, die Nazis nannten sich am Anfang «die Bewegung». Auch Trump wähnt sich als Anführer einer Bewegung. Mich interessiert nicht, ob sich etwas bewegt, sondern wohin.  

Ist Commons letztlich Sozialismus in einem neuen Kleid?
Commons hat auch eine marxistische Tradition, aber keine sowjetische. Die UdSSR war im Grunde genommen ein kapitalistisches Unternehmen, mit schlechteren Löhnen und ohne Demokratie. In Moskau haben nicht die Nachbarschaften miteinander bestimmt, wie sie ihre Probleme lösen.

Ihre Nachbarschaft umfasst rund 500 Menschen. Lässt sich das Commons-Prinzip auch weiter ausdehnen?
Ja. Es ist wie in der Physik, man kommt vom Quark zum Atom und vom Atom zum Molekül, dann zu einer Zelle – und irgendwann zu einem Menschen. Man muss mit Quanten und einem modularen System operieren. 500 Menschen sind ein gutes Quantum. Dann folgt das nächst grössere Quantum, 20'000 Menschen, ein Quartier. Das nächste Quantum ist die Andere Stadt, etwa 1'500'000 Menschen, dann kommt ein Territorium wie die Schweiz, und dann die gesamte Welt. Entscheidend ist, dass die Quanten klar abgegrenzt und die Regeln eindeutig sind.  

Wie halten Sie es mit der Nation?
Die grossen Nationen sollten aufgespaltet werden. Das geschieht teilweise schon. Trump ist im Begriff, die USA abzuschaffen. Alle Bundesstaaten beginnen zu machen, was sie wollen. Die grossen Städte wie New York oder San Francisco sind äusserst Trump-feindlich.

Commons tönt auch nach «zurück zur Natur». Stimmt das, und wie halten Sie es mit der Digitalisierung?
Sie soll endlich kommen. Ein wichtiger Teil unseres Buches befasst sich mit dem Internet. Die Andere Stadt ist physisch langsam und digital schnell. Kreativität findet heute in einem Google-Büro statt. Und diese Menschen treffe ich dann wieder auf dem Acker der Genossenschaft «orto loco», wo sie in der Freizeit Rüebli anpflanzen. Ich bin für so viel Technologie wie möglich – wenn sie am richtigen Ort eingesetzt wird.

Stadt der Zukunft

Die Stadt der Zukunft? «Wohnen 500 Hipster nebeneinander, bringen sich 300 gegenseitig um»

Stadt der Zukunft: «Luxus-Wolkenkratzer führen zu sozialer Säuberung»

Detroit oder: Muss zuerst alles kaputt gehen, bis etwas Neues entsteht?

Der moderne Umweltschützer lebt in der Stadt

Ein Haus aus Spiegel mitten im Nirgendwo

1m 3s

Ein Haus aus Spiegel mitten im Nirgendwo

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

Liam füdliblutt – wieso Eltern denken müssen, bevor sie ihre Kinder zu Insta-Stars machen

Wir müssen uns dringend über die 00er-Jahre unterhalten! Sitzung! Sofort!

HÄSSIG! So käme es heraus, wenn du deinen Aggressionen immer freien Lauf lassen würdest

12 geniale Erfindungen, die deinen Koch-Alltag einfacher machen

Mit Vollgas in die Vergangenheit – was der Tesla-Chef falsch macht

Peter Pan ein Kindermörder? Die absurdesten Fan-Theorien im Filmuniversum

Die 10 witzigsten Rezensionen bei Amazon – zum Beispiel für diese Huhn-Warnweste

Lohnt sich der Umstieg auf den neuen Firefox Quantum? Dieser Speed-Vergleich zeigt es

Und dann war das Model zu dick ... Der Zürcher Walter Pfeiffer lebt im Glamour-Himmel

Trump-Kenner Kim Holmes: «US-Verbündete sollten Trumps Tweets nicht allzu ernst nehmen»

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
183
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
183Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rotbeisser 14.09.2017 08:53
    Highlight Das Problem ist nicht, dass mehr gefahren wird, wenn mehr auf dem Land gelebt wird.
    Das Problem ist die Ölobilanz des Fortbewegungsmittels hierfür.
    Die Zwangsverstädterung geht am Problem vorbei und erzeugt gigantische Ökoschäden, denn es müssten irrsinig viele Menschen ihr Haus auf dem Land abreissen lassen, und ihnen müsste eine neue Wohnung in der Stadt gebaut werden. Das verbraucht gigantische Mengen an Ressourcen und erzeugt enorm viel Umweltverschmutzung. Das ist extrem unökologisch. Nur gierige Vertreter der Baubranche können diesen hirnrissigen Plan gut finden.
    19 4 Melden
    • satyros 14.09.2017 09:34
      Highlight Es wäre schon mal ein Anfang, wenn in der Stadt statt auf dem Land gebaut würde. Letztens war überall zu lesen, dass der Leerwohnungsbestand in der Schweiz zunimmt. Grund dafür sind Mietwohnungen auf dem Land und in der Agglomeration, in denen niemand wohnen will. Der Wohnungsmarkt in den Städten ist aber weiter angespannt. Ergo: Es gibt in der Schweiz keine Zwangsverstädterung. Eher umgekehrt, viele Leute sind gezwungen auf dem Land oder in der Agglo zu wohnen, die eigentlich in der Stadt wohnen möchten.
      6 1 Melden
    • Karl33 15.09.2017 10:01
      Highlight satyros, zwangsverständterung heisst aber auch zwangsverteuerung der lebenskosten. viele menschen wollen ja in zürich leben, aber müssen wegziehen, weil die mieten oder wohnungskosten zu teuer sind.
      1 0 Melden
    • Horst G. aus Halle 18.09.2017 12:32
      Highlight @Karl33
      ja eben.
      Im Text oben steht ja schon:
      "Naomi Klein sagt bekanntlich: Wenn wir eine ökologische Gesellschaft haben wollen, dann müssen wir den Kapitalismus abschaffen."
      1 0 Melden
  • Eskimo 14.09.2017 07:36
    Highlight Bei Hühnern ist die Batteriehaltung verboten. Bei uns Menschen wird sie gefordert.
    24 5 Melden
  • Schneider Alex 14.09.2017 07:10
    Highlight Eine qualitativ hochwertige Verdichtung der Besiedlung ist zu begrüssen und entspricht auch den Vorlieben der urban gesinnten Leute. Es gibt aber einen grossen Bevölkerungsanteil, der gerne sein „Hüsli mit Garten“ hat, ob das nun den Architekten und Stadtplanern passt oder nicht. Im Übrigen weist der Modetrend des „urban gardening“ darauf hin, dass auch bei den urban Gesinnten noch ein Rest an Natursehnsucht vorhanden ist, der gerne im Wohnumfeld erfüllt werden will.
    20 1 Melden
    • satyros 14.09.2017 09:40
      Highlight Weder Hüsli mit Garten noch urban gardening haben etwas mit Natursehnsucht oder Naturverbundenheit zu tun. Nichts an diesen gepflegten Rasen mit Hecken ist natürlich. Natur wäre es, wenn die Häuser nicht dort stehen würden, sondern - eben - Natur. Dass eine Stadt Grünflächen, Bäume und möglichst natürliche Naherholungsgebiete (nah heisst mit dem Tram erreichbar) braucht, um lebenswert zu sein, versteht sich von selbst und ist in der Schweiz auch der Fall. Zürich ist nicht Mumbai.
      3 10 Melden
    • Schneider Alex 14.09.2017 14:18
      Highlight @satyros
      Es gibt auch naturnahe Gärten. Vor dem Haus auf eine Grünfläche ist oft angenehmer als zuerst durch den Stadtverkehr.
      8 0 Melden
    • satyros 14.09.2017 17:20
      Highlight Ich weiss ja nicht, welche Städte Du im Kopf hast. Wenn ich ins Grüne will, kann ich mit dem Tram nach Wabern und auf den Gurten spazieren. Ich kann auch mit dem Bus zum Waldrand des Bremgartenwalds fahren und den dortigen Grillplatz nutzen. Die grössten Teile des Aareufers (Fussweg 5 Minuten von meiner Haustür) sind ziemlich naturbelassen, falls ich Lust habe dort entlang zu spazieren und eine Runde zu schwimmen. Mit der S-Bahn bin ich in weniger als einer Viertelstunde auf dem Hof der Biobäuerin meines Vertrauens. An meiner baumgesäumten Quartierstrasse hat's praktisch keinen Verkehr.
      1 5 Melden
    • Schneider Alex 15.09.2017 08:09
      Highlight @satyros
      Das nennt man privilegiertes urbanes Wohnen.
      4 0 Melden
  • Schneider Alex 14.09.2017 07:09
    Highlight
    Warum haben viele ländliche Gemeinden JA gestimmt zur MEI? Weil die ländlich wohnenden Leute die lockere Bauweise, den geringen Anteil von Mietwohnungen, die Eigenverantwortung für Haus und Garten und die mässige Verkehrsbelastung schätzen. Sie wollen nicht, dass noch mehr Gemeinden zu seelenlosen, verdichteten Agglomerationsgemeinden verkommen. Um die lockere Bauweise auf dem Land in möglichst vielen Gemeinden zu erhalten, müssen wir dort ansetzen, wo das möglich ist: bei der Reduktion der Zuwanderung.
    17 4 Melden
  • Toerpe Zwerg 14.09.2017 06:20
    Highlight "Würden alle Menschen in einer Stadt wie Paris leben, dann würden sie bloss sechs Prozent der Erdoberfläche beanspruchen. Leben die Menschen aber so wie die Bewohner von Houston in Texas, dann brauchen sie die Fläche von der Hälfte von Europa."

    Landfläche Erde: 150mio km2
    Landfläche Europa 10m km2

    Vermutlich hätte es gewaltige Konsequenzen für die Weltanschauung dieses Mannes, wenn er rechnen könnte.

    17 3 Melden
    • Älu Zeller 14.09.2017 12:08
      Highlight 150mio*0.06=9mio
      Also 6 Prozent der Weltlandfläche sind in etwa Europa. Ein doch recht grosser Schnitzer.

      Aber:
      7.47 Milliarden Menschen / 1399 Einwohner je km
      Weltbevölkerung à la Houston Texas ergäbe einen Flächenbedarf von etwas mehr als 5 mio km2, was ungefähr die Hälfte Europas ist.

      7.47 Milliarden / 21067 Einwohner je km2 ergibt ergäbe einen Flächenbedarf von 354582 km2 was 0.2% der Erdoberfläche wäre. Also ungefähr die Fläche Deutschlands.

      Also die Weltanschauung dieses Mannes ändert sich durch beheben der Fehler nicht. Man tausche 6% mit 0.2% dann würde die Aussage stimmen.


      1 0 Melden
  • danmaster333 13.09.2017 20:45
    Highlight Wieso sollte ich vom Land in die Stadt ziehen? Ich wohne in einem Minergie-MFH und kann die ÖV zur Arbeit oder zum einkaufen benutzen. Macht für mich keinen Sinn...
    54 8 Melden
    • dmark 13.09.2017 21:00
      Highlight Ich weiss auch nicht, was der Junge sich da tagtäglich einwirft. Ich habe auf dem Land so gut wie alles frisch vom Bauern und es muss nicht erst in die Stadt gekarrt werden.
      Man kann es mit dem Thema "Ökologie" auch übertreiben.
      64 8 Melden
    • danmaster333 13.09.2017 21:28
      Highlight Ist bei mir auch so. Das Dorflädeli baut sein Gemüse auf den umliegenden Feldern an. Ich brauche nicht mal mit dem Auto dort hin zu fahren, ein Leiterwägeli reicht meistens.
      30 2 Melden
  • Einstein56 13.09.2017 20:18
    Highlight Ich glaube ja nicht, dass die Städter in ihren Hasenställen unter dem Strich sich umweltbewusster verhalten als die bösen Landeier in ihren EFH. Kein Auto, dafür mit dem Flugzeug Szenenbeizen aufsuchen.
    58 15 Melden
    • Amadeus 14.09.2017 01:12
      Highlight @Einstein56
      Warum glauben sie, dass Stadtbewohner öfter mit dem Flugzeug fliegen?
      Ausserdem zwingt sie niemand, in der Stadt zu leben. Aber es ist umweltschonender als ein EFH auf dem Land.
      7 12 Melden
    • x4253 14.09.2017 07:07
      Highlight Weil ja Stadtbewohner immer in den Ausgang fliegen. Mhm.
      Als ob Landbewohner und EFH besitzer nicht auch Kurztripps machen würden.
      Oder ist die Wochenendreise nach Berlin des Fixie-Besitzers etwa schlimmer als die Bier- und Büppischuppen-Tour nach Prag des Turnvereins.
      8 7 Melden
  • Urs Minder 13.09.2017 19:38
    Highlight Hasen Ställe als staatlich verordnete Zwangsmaßnahme und Förderung für eine weiter Aufblähung dieses Landes. Das passt gut zusammen. Das verdichtete Bauen kann man nun auch schon allenthalben bewundern. Ganz sicher möchte jeder ganz nah mit allen Anderen leben. Ist doch völlig unsozial nicht freiwillig die letzten separaten Wohnflächen an die sozialen Eliten zu vergeben. Diese wollen das Sozitum, das sie anderen aufzwingen wollen selber gar nicht leben. Das sieht man überdeutlich an der Energiewende. Deshalb ist Rückbau und Reduktion angebracht und es müssen nicht Mega- Städte entstehen.
    42 17 Melden
    • Fabio74 13.09.2017 20:07
      Highlight Wer von Mega-Städten schwafelt in einem 8 Millionen Ländchen wo die grösste Stadt im Vergleich ein grünes Dorf ist, dem fehlen die Relationen
      49 24 Melden
    • LYX 13.09.2017 22:56
      Highlight Word. Kenne auch keinen Flecken in der Schweiz welcher dicht bebaut ist. Es ist in der Schweiz der Wahnsinn, dass jedes hinterste Kaff mit 2 Häusern noch mit einer Kilometer langen Infrastruktur und ÖV erschlossen ist. Der größte Irrsinn in der Schweiz ist ja der Grenzabstand. So kannst du auf einem 400m2 Grundstück gerade mal etwa 100m2 überbauen. Wo soll den hier eine Verdichtung stattfinden?
      5 8 Melden
  • trollo 13.09.2017 18:29
    Highlight In der DDR gabs kaum EFH Siedlungen, ausser den Vorkriegsiedlungen. Die Plattenbauten waren effizient in der Erschliessung. Im Prinzip das was der Anderen Staat vorschwebt.
    Die DDR Plattenbaubewohner haben ihre Wohnungen liebevoll "Fickzellen mit Fernwärme" genannt.
    41 5 Melden
    • Rendel 13.09.2017 20:28
      Highlight Plattenbauten waren Ghettos. Genau die muss man verhindern, weil sie soziale Probleme mit sich bringen. Eine Stadt muss immer gut durchmischt bleiben. Gentrifizierung ist genau so Gift wie Plattenbauten, für den sozialen Frieden, auf lange Sicht gesehen.
      38 2 Melden
    • sambeat 13.09.2017 21:41
      Highlight @Rendel: Absolut meine Meinung👍
      8 1 Melden
  • Aubergine 13.09.2017 18:20
    Highlight Ich sehe die Vorteile dieses Sytems. Aber besteht dann nicht die viel grössere Gefahr, dass wir gezwungen werden noch mehr in Supermärkten wie Aldi und co. Fertigprodukte zukaufen? Das wir verstärkt dem Monoplo grosser Firmen ausgesetzt sind? Ich glaube eher weniger, dass diese Beweg die Globalisierung stoppen kann. Die meisten Tomaten werden immer noch von Spannien kommen und das Rindfleisch von Südamerika. Wenn wir alles in grossen Städte zusammengepfercht wohnen, wird es wahrscheinlich kaum möglich sein, dass jeder eine eigene Anbaufläche hat. Wie wengistens jetzt noch viel der Fall ist.
    32 4 Melden
  • mountaineer 13.09.2017 18:05
    Highlight Einmal mehr zeigt sich, dass der Ökologismus das Vehikel ist, mit dem kommunistische Verhältnisse herbeigeführt werden sollen.

    Leider durchschauen die meisten Leute diesen Mechanismus nicht.
    64 72 Melden
    • Amadeus 13.09.2017 18:29
      Highlight @mountaineer
      Vielleicht liegt es ja daran, dass im Interview nirgends von kommunistischen Verhältnissen gesprochen wird.
      17 20 Melden
    • saco97 13.09.2017 18:33
      Highlight Und der Kapitalismus zerstört die Umwelt und das Klima und macht die Erde so zum lebensfeindlichen Planeten.

      Das ist leider der Mechanismus, den die meisten nicht verstehen (wollen).
      37 25 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.09.2017 20:07
      Highlight @mountaineer: Nagel auf den Kopf getroffen! 👍🏻

      @saco97: Dank dem Kapitalismus geht es heute so vielen Menschen so gut wie noch niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte.

      übrigens:
      #communismkills
      25 28 Melden
    • Money is everything 13.09.2017 22:25
      Highlight Ach ja, der pöse Kapitalismus. Kommunismus hat nie funktioniert und wird es auch nie, während sich Kapitalismus über Jahrhunderte bewährt hat. Vergesst Kommunismus einfach.
      8 5 Melden
    • Makatitom 14.09.2017 14:45
      Highlight Über Jahrhunderte? Bis 1918 war bspw Deutschland noch eine Monarchie
      2 5 Melden
  • Tiger9 13.09.2017 18:04
    Highlight Wenn es nach solchen Leuten geht, bewohne ich in ein paar Jahren mit meiner Familie die mir zugewiesene, 50 Quadratmeter grosse "Familieneinheit" des Standard-Ökoblocks Nr. 5867 in der Megacity zwo. Mein Zuhause finde ich abends nur dank GPS.
    Die arrogante Superhipster-Blockwartin kürzt uns dann, mit erhobenem Zeigefinger und wichtiger Miene, unsere Biorüebi-Ration, weil ich am Vorabend die LED-Lampe 25 Minuten zu lange genutzt habe.
    121 40 Melden
    • Amadeus 13.09.2017 18:26
      Highlight @Tiger9
      Eben nicht. Lesen sie das Interview. Er sagt: "In unserem Buch steht nirgends, was die Menschen zu tun haben".
      Es wird niemand zu etwas gezwungen, aber diskutuieren über neue Modelle darf man.
      23 38 Melden
    • Rakete 13.09.2017 18:45
      Highlight Ich glaub du hast da was nicht richtig verstanden. Bei dieser Idee geht es um kleinteilige, funktionierende Stadtviertel, ähnlich den europäischen Altstädten. Diese zeichnen ein "Wohnzimmergefühl", Gemeinschaftsgefühl aber auch Individulität aus. Zudem sind sie ökologisch sinnvoller als "Hüsli-Viertel". Also ich freu mich drauf, wenn die Architekten und Stadtplaner endlich mal etwas mutiger werden.
      32 13 Melden
  • Karl33 13.09.2017 17:44
    Highlight Die Frage der Abgrenzung in den Erkenntnissen von Ostrom scheint mir doch etwas leichtfertig missinterpretiert hier. Konkret heisst stellt sie fest: Allmenden können nicht von Fremden und nicht von unlimiert vielen Menschen geteilt werden. Allmenden sichern begrenzte Ressourcen langfristig für eine begrenzte Anzahl von Menschen, exklusiv, und es gibt kein Anrecht für Externe, dazugehören zu können.

    Das kollidiert natürlich mit der heutigen offene-Grenzen-Ideologie sowohl des freien Marktes wie auch der Willkommenskultur der Linken.
    33 10 Melden
  • 2sel 13.09.2017 17:25
    Highlight Grundsätzlich simme ich zu, dass es wohl am ökologischsten wäre, wenn jeder in der Nähe seines Arbeitsplatzes wohnen würde. Ob sich das jeder auch finanziell leisten kann, ist eine andere Frage.
    46 6 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 17:48
      Highlight Wir sollten Arbeitsplätze dezentralisieren und Home Office fördern oder in lokale Co-Working Spaces ausserhalb der städtischen Ballungszentren investieren. Das würde auch die Verkehrsbelastung reduzieren bzw. man könnte zuerst ein paar Stunden nahe des Wohnorts arbeiten und erst dann ins Büro pendeln.

      Für einen grossen Teil der Büro-Arbeitsplätze war das wohl möglich.
      48 4 Melden
    • Mutzli 13.09.2017 18:11
      Highlight @2sel Kann man durchaus als Denkanstoss nehmen, in zukünftigen Abstimmungen/Wahlen mehr auf Aspekte wie verdichtetes Bauen und günstigen Wohnraum zu achten, finde ich. Wenn der politische Willen da wäre, liesse sich das schon bewerkstelligen. Auch andere Methoden des Arbeiten wie z.B. vermehrtes Arbeiten zu Hause aus müssten wohl gefördert werden, wies noch in vielen Graden bis ins 19. Jhr. verbreitet war.
      10 0 Melden
    • Raphael Stein 13.09.2017 19:13
      Highlight Für einen grossen Teil der Büro-Arbeitsplätze war das wohl möglich.

      Schon gemerkt, nicht jeder arbeitet im Büro. Wollen wir was essen sowieso.
      7 4 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 13.09.2017 19:36
      Highlight @seventhinkingsteps

      Das ist gar nicht so einfach. Ich könnte trotz weitgehende Tätigkeit im Büro mit dem Beruf aufhören, wenn ich nicht im städtisch erschlossenen Raum arbeiten würde: gehbehinderte Kunden müssen per ÖV kommen können, Geschäftskundenschalter bei der Post etc...
      3 0 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 20:38
      Highlight Natürlich weiss ich dass es aus verschiedenen Gründen nicht bei allen Jobs geht
      9 0 Melden
  • Libertas 13.09.2017 17:12
    Highlight Was für ein widerlicher Ökofascho! Genau solche Menschen sind die grössten Feinde der Freiheit, und watson gibt denen auch noch eine Plattform.
    Ja ich lebe gerne im Dorf, im EF Haus, fahre Auto und esse jeden Tag Fleisch. Das ist Freiheit! Wir Menschen sind nicht dafür gemacht wie Karnickel zu leben.
    83 105 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 17:48
      Highlight Geniess deine Freiheit, wenn jeder so leben würde wirds diese Erde nicht mehr lange geben
      62 45 Melden
    • Swaghetti Yolonese 13.09.2017 18:02
      Highlight Traurig diese Rücksichtslosigkeit.
      Mal schauen ob ihre Enkel dann auch noch von Freiheit reden wenn sie für Ihren Lebensstil bezahlen müssen...
      52 39 Melden
    • Don Alejandro 13.09.2017 18:03
      Highlight Widerlich ist aber auch ihre Egomanie. Nach mir die Sintflut!
      55 30 Melden
    • Libertas 13.09.2017 18:03
      Highlight Es muss nicht jeder so leben. Unsere Politik hat dafür zu sorgen, dass wir Schweizer so leben können. Mehr nicht! Und ja, ich geniesse meine Freiheit, sehr sogar.
      43 55 Melden
    • Mutzli 13.09.2017 18:07
      Highlight @Libertas Das ist ja auch schön, wenn du Freude an deinem Lebensstil hast. Doch um den bewahren zu können, müssen eben solche Überlegungen angestellt werden. Sonst kommt früher als später der grosse Crash und deine heutige Freiheit wird unser alle Zukunft weiter beschränken...Mal abgesehen davon, dass noch vor nicht allzu langer Zeit, d.h. 50er/60er Jahre Fleischessen z.B. ein Luxus war und man das gut reduzieren kann, wenn man tatsächlich Freude am Essen hat.
      40 11 Melden
    • SemperFi 13.09.2017 18:07
      Highlight @Libertas: Ist sicher ein tolles Gefühl, wenn sich die Welt nur um einen selbst dreht. Dass dafür kommende Generationen gar keine andere Wahl haben, als wie Karnickel zu leben, geht Ihnen natürlich am Arsch vorbei.
      54 16 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 18:12
      Highlight @Libertas

      Es KANN nicht jeder so leben, das ist der Punkt. Du lebst auf Kosten der nächsten Generation
      30 10 Melden
    • Raphael Stein 13.09.2017 19:14
      Highlight Libertas
      Mehr nicht! Und ja, ich geniesse meine Freiheit, sehr sogar.

      Ich glaube eher du bis ein Sklave dieser vermeintlichen Freiheit.
      15 7 Melden
    • Urs Minder 13.09.2017 19:52
      Highlight Diese zwanghaften Belehrungen sind absolut unnötig. Falls sie JA zur Energiewende gesagt haben ,was ich nicht bezweifle, dann schauen sie doch zuerst bei sich selber. Sie haben Vorgaben angenommen und den anderen aufgezwungen die der allergrößte Teil ihrer Wählerfreunde auf keine Art erfüllt oder bereit ist zu erfüllen. So bleiben von Ihnen nur noch viele inkonsequente, unloyale Bünzlis übrig, die man ruhig verachten kann. Fliegen sie doch wie der Rest dieser Mehrheit erstmal in die Ferien um sich vom Welt retten zu erholen. Da mag ich einen ehrlichen Bekenner zu seinem Leben lieber.
      10 9 Melden
    • zombie woof 13.09.2017 20:29
      Highlight Formvollendeter SVP'ler
      11 10 Melden
    • Raphael Stein 13.09.2017 20:54
      Highlight Mit Urs Minder auf die Insel und etwas rumbünzeln.

      12 3 Melden
  • Alterssturheit 13.09.2017 17:07
    Highlight Ist der Schweizer Durchschnittsplan jetzt gestorben ? Soll ich nicht mehr darauf hinarbeiten: 08/15 Fertig- Hüsli mit Gärtli und 2.5m Abstand zu den Nachbarn, Passat Variant im Carport neben den Kindervelos und ein Trampolin seitwärts an der Hauswand ??
    Und dann täglich mit dem Auto in die Stadt pendeln, um Zeit zu gewinnen mit 50 durch die 30-er Zone flitzen aber motzen, wenn überhaupt mal ein Auto im Schrittempo das Strässchen bei mir zu Hause befährt...
    75 20 Melden
    • patztop 13.09.2017 17:37
      Highlight Du hast die Ratten-Garnitur vergessen....
      24 4 Melden
    • x4253 13.09.2017 18:00
      Highlight Passat kostet ist mittlerweile zu teuer, inzwischen hat der Skoda Octavia Kombi seinen Platz eingenommen (vorzugsweise in Weiss).

      (PS. Den Morts-Grill und dem typisch weissen Zelt-Pavillion aus der Landi im Garten hast du auch vergessen :) )
      34 6 Melden
    • mountaineer 13.09.2017 18:05
      Highlight Ratten?
      Rattan?
      22 0 Melden
    • patztop 13.09.2017 18:17
      Highlight Ja...Rattan natürlich....typo.....
      6 0 Melden
    • Alterssturheit 13.09.2017 20:31
      Highlight An alle: hatt ich nicht vergessen, nur Platzproblem -:))
      8 0 Melden
    • Dr. Rantanplan 14.09.2017 00:20
      Highlight Unbedingt noch toppen mit einer nächtlichen Gartenbeleuchtung!
      2 0 Melden
  • Liselote Meier 13.09.2017 17:06
    Highlight Der Kommunismus ist für uns nicht ein Zustand,der hergestellt werden soll,ein Ideal,wonach die Wirklichkeit sich zu richten haben wird.Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung,welche den jetzigen Zustand aufhebt. Die Bedingungen dieser Bewegung ergeben sich aus der jetzt Bestehenden Voraussetzung.Marx/Engels.

    Es gibt einen idealistischen Begriff für Bewegung und einen materialistischen.Die Faschisten gebrauchten den Begriff für eben eine idealistische Rückwärtsbewegung.Denn Begriff Bewegung als faschistisch zu brandmarken, ist schlichtweg dumm,hoffiert man mit Marx erst recht wie er




    5 31 Melden
    • Urs Minder 13.09.2017 19:59
      Highlight Toll, da hat sich doch jemand so viele Zwangsmaßnahmen für den Rest der Bürger, der nicht so gerne für Leute wie sie gratis arbeiten möchte, ausgedacht. Leider kann ich mit Kommunisten, Faschisten, Sozialisten wenig anfangen und diese Theorien machen mich krank.
      Sie brauchen für den Mist zuerst eine grosse Mauer sonst sind sie und Ihre Freunde bald alleine und müssen selber arbeiten.
      8 5 Melden
  • teha drey 13.09.2017 17:02
    Highlight Einfamilienhäuser abreissen! Jedes EFH, welches abgerissen wird, ist eine Gelegenheit weniger für junge Familien, die in einem solchen, womöglich mit Garten und/oder Natur gross werden möchte! Stattdessen werden sie dann in seelenlose, kotzgruusigi Beton/Glasbauten gezwungen, wo ein schmutziger Kinderstiefel vor der Türe zu einem Aufstand der Nachbarn führt. Welch ein Unsinn!
    82 43 Melden
    • Snowy 13.09.2017 17:34
      Highlight Hast den Artikel überhaupt gelesen?
      41 34 Melden
    • SemperFi 13.09.2017 18:10
      Highlight Falls Sie den Artikel gelesen haben, so haben Sie ihn ganz sicher nicht verstanden. Es gibt ja nicht nur seelenlose Plattenbauten ud trostlose Banlieus. Es gibt sehr viele spannende Stadtkonzepte, die das Leben bereichern und sehr lebenswert sind. Aber was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Die nächste Generation wird es hoffentlich verstehen.
      16 15 Melden
  • Amadeus 13.09.2017 17:00
    Highlight Ich finde hier in den Kommentarspalten viele interessante Ansichten. Allerdings habe ich das Interview so verstanden, dass Städte ökologisch viel effizienter sind und es darum geht, Anreize zu schaffen, dass die Leute in die Stadt ziehen. Gezwungen wird ja niemand, aber in Zeiten wo wir über den ökologischen Unsinn von Schnittlauch aus Kenia diskutieren, sollte auch das Thema wohnen und Ressourcenverbrauch thematisiert werden.
    65 8 Melden
    • Snowy 13.09.2017 17:35
      Highlight Oder zumindest die steuerlichen Anreize zum aufs Land ziehen abgeschafft werden...
      27 26 Melden
    • Marlon Mendieta 13.09.2017 18:07
      Highlight Habe manchmal eher den Eindruck, solche Peanuts wie die Schnittlauchschlagzeile tun den Leute richtig gut.
      So kann man die richtig einschneidenen Diskussionen verschieben.
      Z.B. kann eine Gesellschaft den Turnaround überhaupt schaffen, wenn sie ständig wächst?
      30 1 Melden
    • Snowy 13.09.2017 18:33
      Highlight Was sollen die Blitzzeichen bei meinem Post, dass steuerliche Anreize zum aufs Land ziehen abgeschafft werden sollten (also den Status Quo)??

      Ist da ernstens jemand dagegen?!
      7 10 Melden
    • Karl33 13.09.2017 19:07
      Highlight Wenn man schon einfache Lösungen propagiert, sollten sie aber zumindest 'verhebe'. P.M. dessen Arbeiten ich übrigens sehr schätze, sagt

      "Und diese Menschen treffe ich dann wieder auf dem Acker der Genossenschaft «orto loco», wo sie in der Freizeit Rüebli anpflanzen.

      Ein paar Zeilen weiter oben propagiert der die Grossstadt (Paris) und verdammt die Kleinstadt ("bedeuten den Tod").

      Dass er aber in einer Grossstadt oder einer grösseren Stadt nie genug Äcker fände, um sie durch die Genossenschaft eigenhändig und ‚in der Freizeit‘ bearbeiten zu können, übersieht er gefliessentlich.
      14 3 Melden
    • Dr. Rantanplan 14.09.2017 00:25
      Highlight Snowy: was sind den Deiner Meinung nach die steuerlichen Anreize aufs Land zu ziehen? Bitte um Erklärung.
      2 0 Melden
    • Snowy 14.09.2017 10:54
      Highlight @Rantanplan: Der Arbeitsweg/Fahrtweg kann von den Steuern abgezogen werden.

      Dies führt zu völlig falschen Anreizen: Es wird sogar noch gefördert, dass Menschen nicht möglichst nahe bei ihrem Arbeitsort wohnen.
      --> mit all den bekannten Folgen: Zersiedelung, Staus, ÖV Kolapps, Umweltbelastungen etc,
      2 3 Melden
    • Dr. Rantanplan 14.09.2017 16:18
      Highlight Snowy: Steuerlich nicht eigentlich ein Anreiz, sondern Gewinnungskosten, d.h. erforderlich, um Erwerbseinkommen zu erzielen. Die Fahrkosten innerhalb der Stadt kann man ja auch abziehen.
      Aber ich und der Gesetzgeber geben Dir insofern recht, als jetzt dieser Abzug auf Fr. 3000 beschränkt ist/wird (so Bund; Kantone zw. 500 und 8000).
      2 0 Melden
  • Tornado 13.09.2017 16:44
    Highlight Sorry ich habe definitiv keine Lust in der Stadt zu wohnen und muss auch nicht jedes Wochenende dahin fahren.
    Das Problem ist doch, dass es überhaupt keine gescheite Raumplanung gibt. Immer mehr Arbeitsplätze verlagern sich in die Stadt. Ganze Büroquartiere entstehen ohne eine Wohnung. Auf der Gegenseite entstehen auf dem Lande riesige Wohnsiedlungen ohne nennenswerte Arbeitsplätze. Wie wäre es mit einem vernüftigen Mix?
    67 6 Melden
    • Snowy 13.09.2017 17:38
      Highlight Du hast keine Lust in die Stadt zu ziehen?
      Du hast keine Lust auf den günstigen Städtetrip übers Wochenende zu verzichten?
      Du hast keine Lust ÖV zu fahren?

      Ich auch nicht. Ich mag es prinzipiell nicht, wenn mir jemand Vorschriften macht.
      Das ist ja genau das Problem: Verzichten tut niemand gerne, desshalb müssen Anreize dafür geschaffen werde, damit wir es tun.
      23 11 Melden
  • Gustav.s 13.09.2017 16:30
    Highlight Würden alle in Kaninchenställen leben wär es noch ökologischer.
    Die Frage ist nur, soll dies die Zukunft der Menschheit sein, wäre es nicht besser die Anzahl langsam zu verringern?
    Solange es immer mehr Menschen gib verschiebt sich, auch mit weniger platzverbrauch, die Zerstörung der Erde nur ein paar Jahre nach hinten.
    49 24 Melden
    • Rendel 13.09.2017 16:43
      Highlight Es gibt nunmal immer mehr Menschen oder wollen sie freiwillig abtreten?
      24 31 Melden
    • SemperFi 13.09.2017 18:12
      Highlight @Gustav.s: Dann nennen Sie uns doch mal Ihr Konzept, um die Anzahl Menschen zu verringern. Da bin ich wirklich sehr gespannt.
      9 8 Melden
    • Mockingbird 13.09.2017 18:19
      Highlight @Rendel: Freiwillig abtreten nicht, aber vielleicht wie ich freiwillig und bewusst auf Nachwuchs verzichten.
      16 3 Melden
    • Raphael Stein 13.09.2017 19:14
      Highlight Gustav.s
      Würden alle in Kaninchenställen leben

      Tun die meisten ja schon.
      5 4 Melden
    • Rendel 13.09.2017 19:56
      Highlight Sie hätten gern Kinder und verzichten, weil sie an die Überbevölkerung denken auf Nachwuchs, Mochingbird?
      4 6 Melden
    • Rendel 13.09.2017 19:57
      Highlight Ab wieviel qm pro Person lebt man denn im Kaninchenstall, Raphael Stein?
      5 2 Melden
    • Mockingbird 13.09.2017 21:16
      Highlight @Rendel: Das ist nicht der einzige Grund, der mich und meinen Partner dazu gebracht hat, freiwillig und ganz bewusst auf Kinder zu verzichten. Aber es war ein entscheidender Grund. Ich sehe nicht ein, warum wir uns reproduzieren sollten, wenn es auf dieser Welt schon mehr als genug von uns gibt. Trotzdem liebe ich Kinder und ich geniesse es, mit Kindern von Freunden und Verwandten Zeit zu verbringen.
      9 5 Melden
    • Rendel 13.09.2017 21:33
      Highlight Danke für ihre Antwort Mockingbird. Sie tragen dann vielleicht auch dazu bei, dass die Intelligenz auf dem Planeten abnimmt. Scherzhafter Hinweis auf einen andern Artikel auf diesem Newsprotal ^^ .
      5 0 Melden
    • Raphael Stein 13.09.2017 21:46
      Highlight Ab wieviel qm pro Person lebt man denn im Kaninchenstall, Raphael Stein?

      9qm Kinderzimmer zum Beispiel.
      3 3 Melden
    • Mockingbird 13.09.2017 22:26
      Highlight @Rendel: Sie spielen auf Idiocracy an. 😊 Der Film hat schon viel mehr mit uns und unserer Gesellschaft gemein, als uns lieb und den meisten bewusst ist...
      2 0 Melden
    • Rendel 14.09.2017 17:09
      Highlight @Raphael Stein 9 qm pro Kind geht schon. Teilen sich zwei Kinder ein Zimmer sind das 18qm. Das ist dann schon nicht schlecht.
      0 0 Melden
  • El_Sam 13.09.2017 16:28
    Highlight Arbeitswege verkürzen ist sicherlich Sinnvoll. Dafür müssen aber nicht alle in einer Stadt wohnen. Industrie ist meist in der Aglo, also für Land und Stadt etwa gleich weit entfernt. Und die ganzen Dienstleitungsunternehmen, welche sich jetzt in den Stadtzentren tummeln könnte man prima auch auf dem Land unterbringen. Gerade jetzt, wo diese unsäglichen Überbauungen auf dem Land boomen (War glaub ich diese Woche auch ein Bericht dazu auf watson) könnte man ohne Probleme jeweils eine Etage für Geschäftszwecke nutzen.
    34 8 Melden
  • Tomsen2 13.09.2017 16:15
    Highlight Statt weil es ökologischer ist wie Karnikel im Stall zu leben, würden wir uns besser mal Gedanken darüber machen was man gegen die Überbevölkerung unternehmen kann.

    Bevor ich in so einer Common-Struktur lebe, gebe ich mir lieber die Kugel.
    38 46 Melden
    • peeti 13.09.2017 17:06
      Highlight Bravo dafür, dass Du Dich gleich für deinen angeblichen Lösungsvorschlag als Testperson zur Verfügung stellst.
      37 12 Melden
  • seventhinkingsteps 13.09.2017 16:13
    Highlight Hat sich hier jemand schon näher mit Rojava befasst? Die Idee des demokratischen Föderalismus und einer dezentralen Governance entspricht ziemlich genau dem Prinzip dass er hier erklärt. In Rojava ist soviel ich weiss die kleinste politische Einheit eine Strasse, dann folgt ein Block, dann ein Quartier usw. Räte und Gremien müssen immer gleich viele Frauen enthalten und Ressourcen werden alle geteilt und demokratisch und kollektiv verwaltet (noch nicht ganz, aber es ist das Ziel). Eine Art moderne anarchistische Räterepublik, ohne Nationalstaat.
    16 32 Melden
    • Tomsen2 13.09.2017 16:59
      Highlight Dann geh doch nach Rojava oder in ein Land wie Venezuela. Dort werden die ganzen linken Ideen umgesetzt und wer sich ihnen wiedersetzt wird verhaftet. Aber vieleicht gefällt es dir dort ja.
      25 29 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 17:31
      Highlight Lol, Venezuela.

      Das lustige ist ja, dass solche Länder immer erst als sozialistisch bezeichnet werden, wenn Krise herrscht.

      Als es Venezuela noch gut ging, haben alle Medien immer wieder erwähnt dass über 80 Prozent der Wirtschaft immer noch in privaten Händen war. Was übrigens immer noch so ist.

      Ein paar Fakten zu Venezuela:

      - 2/3 der Wirtschaft ist in privaten Händen
      - 70% des GDP wird privat erwirtschaftet
      - 55% Healthcare Spending ist im privaten Sektor
      - 80% der Stellen sind im privaten Sektor

      Ziemlich privatisiert, diese sozialistische Republik Venezuela, nicht?
      20 15 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 17:32
      Highlight Und dass du von Rojava null Ahnung hast, zeigt der Fakt dass es du als Land bezeichnest. Es ist kein Land, weil es international nicht als solches anerkannt wird, es ist ein kurdisches Autonomiegebiet.
      15 8 Melden
    • Tomsen2 13.09.2017 17:55
      Highlight Lies noch mal meinen Eintrag und dann sag mir wo ich Rojava als Land bezeichne. Nein klar, Venezuela ist nicht sozialistisch. Kuba wahrscheinlich auch nicht.
      11 6 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 18:11
      Highlight Schau bitte das Video in meinem Kommentar an.

      Du kannst nicht einfach auf ein Land zeigen, in dem 80% der Arbeitsplätze im privaten Sektor liegen, sagen, dass das Sozialismus ist und dann überrascht sein, wenn ich das Gegenteil behaupte.

      Doch, Kuba ist sozialistisch, die Wirtschaft ist von der Regierung geplant und 76% der Wirtschaft ist staatlich. Die Regierung setzt Preise und rationiert Güter.
      11 3 Melden
    • Urs Minder 13.09.2017 20:12
      Highlight Mein Arbeitskollege hat einen Bauernhof in Venezuela in einer eher ruhigen Provinz. Er musste ihn verlassen, nachdem er knapp einer Entführung entging. Vorher hat er einen rasanten, schnellen wirtschaftlichen Niedergang miterlebt während der Chavez Zeit. Die Leute um Chavez bezeichnen sich als Sozialisten. Nach jeder gescheiterten Soziregierung irgendwo, bezichtigen andere Sozialisten diejenigen als Verräter und Nichtsozialisten. Das ist lustig......
      11 0 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 20:54
      Highlight Maduro ist sicher weniger Sozialist wie es Chavez war. Das Video in meinem Kommentar oben erklärt recht anschaulich weshalb es Venezuela wirtschaftlich so scheisse geht und nein, es nimmt die Regierung nicht in Schutz.

      Und naja, nomen ist halt nicht immer omen.

      Die SP heisst in der Westschweiz auch "partie socialiste", genau so wie die Sozialistische Partei von Francois Hollande in Frankreich.

      Trotzdem würde wohl niemand behaupten, dass Alain Berset ein sozialistischer Bundesrat ist oder dass Francois Hollande ein sozialistischer Präsident war, oder?
      4 2 Melden
  • whatthepuck 13.09.2017 16:11
    Highlight Wow, da wurde ja ziemlich vielen Leuten auf die Schuhe getreten mit diesem Text.

    Städte sind ja auch nur Siedlungen, genauso wie ein Dorf auf dem Land. Sie sind aber wesentlich dichter und kompakter in verschiedenen Belangen, und somit auf die Person heruntergerechnet auch effizienter. Mehr Stadt bedeutet so gesehen auch mehr Natur.

    Die Leute beauftragen den Bund mit der Umsetzung ihrer Ideale und der Beseitigung ihres schlechten Gewissens, sind selber aber selten bereit, etwas zu verändern. Hauptsache böckelen und sich dem Diskurs verschliessen.
    44 13 Melden
    • Oban 13.09.2017 21:49
      Highlight Naja sobald des Schweizers heiliger Gral das EFH mit 2.5m Umschwung in Gefahr ist gehts eben rund.
      Leider fluchen die Bewohner dieses Landes unheimlich gerne über das Pendeln, verstopfte Autobahnen und überfüllte Züge. Ein Grossteil will aber gleichzeitig ein EFH auf dem ruhigen Land, einen 9to5 Job, natürlich in der Stadt und besser bezahlt als beim KMU am Wohnort.
      Und wenn das nicht nicht klappt sind natürlich wieder diese "pösen" Ausländer schuld.
      2 7 Melden
  • karl_e 13.09.2017 16:06
    Highlight Der Mann hat in weiten Teilen recht. Unsere Dörfer sind schon seit langem nichts weiter als ausgelagerte Stadtquartiere mit hässlichen Einfamilienhaus-Weiden. Zum Einkaufen fährt man ins nächste Shopping Center oder klickt einen Online-Händler an. Das Gewerbe (Beizen, Bäcker, Metzg...) ist deshalb genau so tot wie in der Stadt. Arbeit, Kultur & Unterhaltung findet fast nur in der Stadt statt. Die Dörfler sind also reinste Agglos, auch wenn sie noch so ländlich abgeschieden leben.
    39 21 Melden
  • Rendel 13.09.2017 16:05
    Highlight In den Kommentaren lese ich hier vor allem Vorurteile und ich will leben wo ich will und wie ich will und die andern sind Schuld.

    Dabei hätten wir alle gemeinsam Probleme zu lösen. Macht mich grad etwas traurig.
    44 8 Melden
  • Posersalami 13.09.2017 16:04
    Highlight Alles kalter Kaffe was hier besprochen wird.

    Für die Schweiz ist der Themenkomplex "Wohnen, Umwelt, Stadt usw." recht zugänglich aufgearbeitet. Als Einstieg empfehle ich dieses Werk: https://www.schulthess.com/verlag/detail/ISBN-9783764372828/Diener-Roger/Die-Schweiz---Ein-staedtebauliches-Portrait

    Da steht dann auch gleich drinnen, wieso die Schweiz keine vernünftige Antwort auf die Frage des Wohnens und Lebens finden wird. Die Frage der Versorgung wird auch erst angegangen werden wenn die Schmerzen zu gross sind, dann wird es aber bereits zu spät sein.
    18 4 Melden
  • Ohniznachtisbett 13.09.2017 15:59
    Highlight Einerseits zweifle ich an, dass das Stadtleben so viel ökologischer ist. Aber darauf will ich gar nicht hinaus. Der Punkt ist, ich will nicht in einem "Common" leben, arbeiten, meine Freizeit verbringen usw. das hat sowas Kibbutz-artiges. Nich reisen, immer nur am selben Ort... Nein, ich will auch nicht in der Stadt wohnen, nur weil meine beruflichen Fähigkeiten zu einer Arbeit in der Stadt "zwingen". Ich fühle mich auf dem Land sehr wohl und in den Bergen noch wohler. Hier möchte ich meine Freizeit verbringen und nicht in einer "engen Gasse" mit Lärm aus der Wäscherei...
    67 61 Melden
    • Rendel 13.09.2017 16:17
      Highlight Doch es ist viel ökologischer. Sie können ausrechnen wieviel Boden 30 Einfamilienhäuschen verbrauchen und wieviel ein Haus in dem 30 Familien Platz haben. Da fällt dann ziemlich viel Natur weg, die CO2 binden kann. Dazu kommen viel mehr Aussenwand zum Heizen etc. .
      Enge Strassenschluchten und Lärm mag ich auch nicht, da wären Architekten noch gefordert, das zu berücksichtigen. Es gibt auch nicht nur extravertierte Menschen, die sich ständig mit Nachbarn unterhalten möchten. Es braucht eine gute Mischung, Begegnuns- und Rückzugsräume und auch Natur in der Stadt.
      39 14 Melden
    • Theor 13.09.2017 16:29
      Highlight Das ist schon OK so, nur müssen sie dann konsequenterweise ein paar duzent Menschen umbringen, weil diese Wünsche auf Dauer einfach nicht mit der steigenden Anzahl Menschen konform ist.

      Entweder der einzelne schrenkt sich ein, oder wir müssen wieder weniger Menschen werden. Oder wir versauen die Erde in ein paar hundert Jahren vollkommen.
      27 8 Melden
    • Ohniznachtisbett 13.09.2017 17:07
      Highlight Theor: Entschuldige, aber das ist doch genau dieser Öko-Faschismus, den es eben auch nicht braucht. Ich sage ja nicht, dass ich 1000 m2 Land brauche um mich auf dem Land wohl zu fühlen. Aber die Pestalozziwiese ist halt nicht eine 100ha Landwirtschaftszone und der Üetliberg halt auch nicht der Piz Languard. Was ich damit sagen will: Wir können nicht alle in der Stadt wohnen und selbst wenn wir im "common" wohnen, heisst das noch lange nicht, dass wir in der Freizeit reisen. Sei froh, meine reisen gehen nicht jährlich nach Bali und Hawaii sondern in der CH und Europa.
      14 11 Melden
    • peeti 13.09.2017 17:11
      Highlight Niemand sagt, dass Du ständig die Freizeit auch in der Stadt verbringen musst. Im Gegenteil, diese ist ja gerade dazu da (wie es auch übrigens im Text steht) aufs Land oder in die Berge zu fahren (halt nicht mit dem eigenen Charre, aber es gibt ja viele Alternativen).
      20 5 Melden
    • Posersalami 13.09.2017 17:28
      Highlight @ Ohniznachtisbett: Wenn Sie ihre Freizeit gerne in der Natur verbringen dürfen Sie nicht in der Natur leben, weil sie damit eben jene Natur zerstören. Gut, wenns nur einer macht fällt das nicht ins Gewicht, leider woll(t)en das sehr viele und darum sucht man unberührte Flecken in der Schweiz inzwischen mit der Lupe.

      Sie müssen ihr Handeln immer im Zusammenhang sehen. Am besten handelt man eh nach dem Kategorischen Imperativ. Da kann man im Grunde nicht viel falsch machen, eine normale Intelligenz vorausgesetzt.
      13 7 Melden
    • Ruefe 13.09.2017 17:31
      Highlight Man muss die Menschen gar nicht umbringen. Wir haben in der Schweiz im Durchschnitt weniger als 2.5 Kinder pro Frau, das Problem ist die Zuwanderung, welche von den Unternehmen gefördert wird um an billige Arbeitskräfte zu kommen.
      Sagt ein Mensch der ganz links steht.
      18 11 Melden
    • Posersalami 13.09.2017 17:59
      Highlight Und darum wandern so viele hoch qualifizierte Menschen in die Schweiz ein? Momol, das macht Sinn!

      "Seit Mitte der 1990er Jahre des letzten Jahrhunderts hat sich die Struktur der Immigranten hinsichtlich ihrer Qualifikation jedoch deutlich verändert. Während zuvor zu über 50 Prozent niedrigqualifizierte und nur zu 15 Prozent hochqualifizierte Ausländer in die Schweiz einwanderten, ist heute das Gegenteil der Fall."

      https://www.sem.admin.ch/dam/data/sem/eu/fza/personenfreizuegigkeit/expertise-fiskalbilanz-d.pdf

      Da wo es Probleme gibt, muss man natürlich was tun.
      10 5 Melden
    • Posersalami 13.09.2017 18:02
      Highlight Und von wegen billigen Arbeitskräften.. in der Schweiz gibt es noch immer ein Lohnwachstum. Natürlich nicht in jedem Betrieb, aber Gesamtwirtschaftlich betrachtet steigen die Löhne jedes Jahr. Eine Übersicht nach Branchen finden Sie, wenn Sie etwas nach unten scrollen.

      https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/loehne-erwerbseinkommen-arbeitskosten/lohnentwicklung.html

      Es scheint wichtigere Effekte als die Zuwanderung zu geben, wenn es um die Entwicklung der Lohnsumme geht.
      8 3 Melden
    • SemperFi 13.09.2017 18:17
      Highlight @Ruefe: Auch Sie haben nicht begriffen, dass dies ein globales Problem ist. Das hat doch nichts mit der Zuwanderung zu tun. Die Weltbevölkerung wird nicht weniger, nur weil wir Schweizer keine Flüchtlinge mehr aufnehmen (würden). Gärtlidenken pur. Das bringt uns defintiv nicht weiter.
      6 3 Melden
    • Ohniznachtisbett 13.09.2017 20:08
      Highlight Salami: Nur weil ich au dem Land wohne, heisst das nicht, dass ich "in der Natur" wohne. Dörfer sind nicht Einsiedeleien. Ich bin halt näher dran...
      5 1 Melden
    • Ruefe 14.09.2017 00:09
      Highlight @Posersalami und SemperFi
      Ich gebe zu, dass die Sicht mit den billigen Arbeitskräften zu wenig durchdacht war. Was uns weiterbringen würde, wäre vielleicht eine Wirtschaft die nicht mehr auf Wachstum ausgerichtet ist. Für die Horden von arbeitslosen Bauleuten habe ich leider noch keine Lösung, aber die Schweiz noch weiter zubauen nur damit wir ein Wirtschaftswachstum kann keine Lösung sein.
      2 0 Melden
    • Ruefe 14.09.2017 00:12
      Highlight Ich tue mich aber schon schwer mit dem Argument: "Wir sind eh zu viele, besser mal ein paar wegräumen"
      Wir sind nicht zu viele, wir brauchen zu viel von allem. Und dieser Konsum wird solange gefördert werden bis nix mehr da ist, wenn wir uns dem nicht entgegenstellen.
      0 2 Melden
    • Rotbeisser 14.09.2017 09:12
      Highlight Städte sind nicht ögologischer.
      Je konzentrierter die Menschen leben, um so länger werden die Transportwege der Nahrung, u. a.
      Hochhäuser verbrauchen pro Bewohner viel mehr unökologischen Zement, Kies und Stahl, als ein EFH, weil es massiver gebaut werden muss und mehr Technik braucht (Lift, Lüftung, etc). Das EFH bietet ökologische Nischen für Vögel, Igel, Insekten u.v.a. Würden die EFH abgerissen, würden sie zu ökologisch toter Monokulturfläche.
      Wenn das Landleben unökologischer, d.h. verschwenderischer wäre, dann müsste es teurer sein als das Stadtleben. Ist es aber nicht.
      2 4 Melden
    • Posersalami 14.09.2017 09:50
      Highlight @ Rotbeisser: So viel Unsinn in einem so kurzen Post, Respekt!

      Die Fakten sind folgende (ich bin Architekt und kenne mich damit aus): Hochhäuser sind in der Tat nicht das beste, das ökologische und ökonomische Ideal treffen sich irgendwo bei 7-8 Stockwerken, knapp unter der Hochhausgrenze von 30m Gebäudehöhe.

      Hochhäuser haben andere Probleme. Ihre geliebten EFHs sind aber, was den Bedarf an Baumaterial pro Bewohner angeht, auch hier das schlechteste. Ebenfalls ist das Verhältnis von m2 Land zu Bewohner unter aller Sau im Vergleich zu allen anderen Wohnformen.
      3 1 Melden
    • peeti 14.09.2017 12:03
      Highlight Zudem, rotbeisser: Nenn mir mal ein paar Beispiele, wo unökologisches Handeln teurer ist. Die hohen Kosten vom Landleben (Zersiedeltes Land, Schnellstrassen in den hintersten Krachen, schlecht ausgelastete Kanalisation/Strom/Wasserleitungen, mind. 1Auto/Haushalt etc) werden externalisiert und von der Allgemeinheit mitfinanziert.
      Plus: Artenvielfalt ist in urbanen Gegenden oftmals höher.
      1 1 Melden
    • Posersalami 14.09.2017 13:22
      Highlight @Rotbeisser: Wie peeti richtig bemerkt hat, sind die Kosten für beinahe alles irgendwie subventioniert oder externalisiert. Das gilt für die Stadt und das Land, nur sind die Kosten auf dem Land im Packet noch mal einiges höher.
      1 1 Melden
    • Rotbeisser 14.09.2017 22:47
      Highlight @Peeti: Nein. Die ländlichen Gemeinden zahlen via Finanzausgleich (kantonal & Eidgenössisch) viel Geld an die Städte für deren "Zentrumslasten" (Subventionen für Oper, Theater, Kunst, Museen und anderen Firlefanz). Das Geld fliesst ganz eindeutig vom Land in die Stadt. Auch privatwirtschaftlich ist das so. Nur dank Pendlern und Ausgängern aus der Agglo können die meisten Betriebe in den Städten ihr Auskommen finden.
      Die Städter leben auf Kosten der Landbevölkerung. Ohne Landbevölkerung hätten die Städter noch nicht einmal eine Kartoffel im Teller.
      0 2 Melden
    • Posersalami 15.09.2017 10:19
      Highlight @ Rotbeisser: Wenn sie den ganzen Unsinn wirklich glauben (oder ist das Satire und ich habs nicht erkannt?) tun sie mir wirklich leid. Kalibrieren sie doch mal ihr Weltbild auf die Realität:

      "Die wirtschaftliche Bedeutung der vier Schweizer Metropolitanregionen Zürich, Genfersee, Basel und Bern ist insgesamt überragend: Auf nur 10 Prozent der Fläche erarbeiten 47 Prozent der Bevölkerung zwei Drittel der Wertschöpfung des Landes"

      https://www.avenir-suisse.ch/zentren-werden-immer-bedeutender/

      Das Land lebt von der Stadt und die Bauern von Importen (Diesel, Dünger, Jungtiere usw.)
      2 0 Melden
  • senfmayo 13.09.2017 15:53
    Highlight "Grosse Nationen sollen aufgespalten werden" - das widerspricht unter anderem einer ökologischen Entwicklung: Gerade die angesprochenen nötigen Regeln werden so nur ungemein komplizierter, denn gerade in Energiefragen ist Zusammenarbeit nötig. Diese beschränkt sich nicht auf einzelne Kleinstaaten wie die Schweiz sondern in einem grösseren Rahmen. Für die USA heisst das, dass ein Staat wie Ohio Windenergie aus Kalifornien oder Sonnenenergie aus Texas importieren müsste - oder halt weiterhin günstig Kohlestrom produzieren.
    17 9 Melden
    • peeti 13.09.2017 17:12
      Highlight Ein Energiesystem kann man auch international betreiben, siehe zb Europa. Hier macht keiner nur seinen eigenen Strom.
      9 1 Melden
    • Posersalami 13.09.2017 17:30
      Highlight Einerseits haben sie Recht, andererseits blockieren zentrale Regierungen oft lokale Lösungen. Es ist wohl eher eine Frage, wie viel Autonomie der Zentralstaat seinen Regionen zugesteht. Leider kann auch diese Autonomie manchmal tödlich sein, in der Schweiz verhindert zB. die Gemeindeautonomie eine vernünftige Siedlungsplanung, da wäre ein starker Staat zB. deutlich besser. Es ist halt von Fall zu Fall verschieden, was besser wäre.
      12 2 Melden
  • Driver7 13.09.2017 15:51
    Highlight Die Ländler wollen die gleiche Infrastruktur wie die Städter und fahren fürs Einkaufen, Kino, Ausgang in die Zentren.. die Städter wollen die gleiche Erholung wie auf dem Land und fahren für Spaziergänge, Wanderungen usw aufs Land.. je dichter die Häuser sind, desto höher das Bedürfnis wegzugehen.. in die Ferien zu fliegen usw.. kurz gesagt.. es hat kaum einen umwelttechnischen Unterschied WO jemand wohnt!
    43 29 Melden
    • Liselote Meier 13.09.2017 16:20
      Highlight Das macht sehr wohl einen Unterschied egal bei was.

      100'000 auf dem Land im Vergleich zu 100'000 in der Stadt braucht es ein vielfaches an Kanalisationsmeter, Stormleitungsmeter, Strassenmeter usw. Aus dem einfachen Grund da es Kompakter ist zynisch die Menschen gestapelt sind.

      Ist aber nicht das Grundsätzliche Problem sondern der globale Geburtenüberschuss und das System an sich, welches auf quantitativen Wachstum angewiesen ist.

      Kann nur Global eingedemmt werden, rein National Nonsens, da die Umwelt keine Grenzen kennt.



      20 8 Melden
    • Kucy 13.09.2017 16:35
      Highlight ..das mag für die Freizeit stimmen..
      5 0 Melden
    • Posersalami 13.09.2017 17:33
      Highlight Der Geburtenüberschuss entsteht hauptsächlich in armen Regionen. Leider verhindern die reichen Länder manchmal, dass die armen Länder reich werden können. Wenn Sie das Wachstum der Menschheit stoppen wollen, müssen sie sagen wie sie Afrika aus der Armut heben wollen. Anders wird es nicht gehen, irgendwelche Ge- und Verbote werden da nicht funktionieren.

      Sie müssen dann auch dazu sagen, wie die Wirtschaft funktionieren soll wenn es immer weniger Menschen geben würde. Unser System braucht Wachstum, neue Märkte und immer mehr Konsumenten.
      9 4 Melden
  • Boogie Lakeland 13.09.2017 15:49
    Highlight Also meine Eltern sind auf dem Land aufgewachsen. Und ihn ihren Heimatdörfern gibt es zB so Hofläden auf denen regionale Produkte verkauft werden.
    Zwar weniger “hip“ aber bestimmt ökologischer als die Sojawurst oder Kokosmilch.
    Für mich stimmt es in der Stadt, da fühl ich mich wohl. Aber bei einigen Mitmenschen der Stadt frag ich mich schon. 2-3xmit dem Flieger in die Ferien,dauernd Ausflüge aufs Land und die Vermögenden haben noch ein Haus am See oder in den Bergen...
    53 8 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 16:07
      Highlight Ich wohne in der Agglo am rechten Seeufer und Leute, die jedes Jahr Langstreckenflüge unternehmen, zwei Autos fahren und noch ein Boot haben kenne ich nur von hier. Niemand, der einen Lohn hat um sich solche Ferien leisten zu können wohnt in der Stadt mit dem Steuerfuss.

      Deshalb verstehe ich auch überhaupt nicht, wieso man all die Luxuswohnungen gebaut hat in Zürich, die jetzt leer stehen. Wer so einen Lohn verdient, dass er sich die Miete leisten könnte, der kauft sich ein schickes Haus und ein Auto und fährt von Opfikon oder Adliswil.
      31 3 Melden
    • Boogie Lakeland 13.09.2017 16:51
      Highlight Ja stimmt, es kostet. Falls wir mal Kinder hätten würde es in unserer Wohnung knapp. Entweder gewinnen wir bis da im Lotto oder müssten eine Wohnung in der Agglo nehmen.
      Dafür empfinde ich das Einkaufen billiger. Wenn man sich etwas auskennt in der Stadt findet jeder schnell ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
      Gleiches gilt für Restaurants, Bars etc.
      Gibt in jeder Stadt viele Geheimtipps :)
      10 0 Melden
  • dan2016 13.09.2017 15:46
    Highlight Würden alle Menschen in einer Stadt wie Paris leben, dann würden sie bloss sechs Prozent der Erdoberfläche beanspruchen. Leben die Menschen aber so wie die Bewohner von Houston in Texas, dann brauchen sie die Fläche von der Hälfte von Europa....
    und wenn wir jetzt noch Wissen, dass Europa 7% der Landfläche (d.h., weniger als 2% der Erdoberfläche ausmachen), dann zeigt sich, dass die Leute in Housten bedeutend näher zusammenleben als in Paris:)... Schade, vergleicht doch bitte Grössen wie Meter, Kilometer und nicht Europa und Erden, dann merkt ihr auch Blödsinn
    61 11 Melden
  • Wehrli 13.09.2017 15:45
    Highlight Ökofaschismus halt.
    Vielleicht ist es nötig um die olle Kugel zu retten, aber dann soll man auch dazu stehen.
    21 54 Melden
    • loplop717 13.09.2017 17:24
      Highlight Die Erde wird so oder so überleben. Mit der Menschheit ist das nicht so klar.
      19 0 Melden
    • Einer Wie Alle 14.09.2017 07:43
      Highlight Auch die Menschheit wird überleben, die Frage ist nur ob 90% verrecken werden oder ob eine Katastrophe abgewendet werden kann.
      2 0 Melden
  • Donald 13.09.2017 15:44
    Highlight Nach seiner Logik sollten wir uns alle umbringen.
    36 44 Melden
  • Raphael Stein 13.09.2017 15:44
    Highlight dass Pendeln der grösste Unglücksfaktor in der modernen Gesellschaft geworden ist.

    Wo er recht hat er recht.

    Die restlichen Betrachtungen... die überlasse ich dem PM doch gerne.
    16 9 Melden
  • R. Peter 13.09.2017 15:42
    Highlight Oder wir überlegen uns, ob unsere Population wirklich unbegrenzt weiter wachsen muss...
    32 46 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 13.09.2017 15:58
      Highlight hi Roger, bitte überleg dir das.
      18 6 Melden
    • Posersalami 13.09.2017 16:07
      Highlight Und wer sagt, wie viele Menschen wo leben dürfen? Sie?

      Als erstes müssten sie Ländern wie der Schweiz oder USA die Kinder verbieten. Unser Ressourcenverbrauch ist JENSEITS von gut und böse. Das angeblich so übervölkerte Afrika nimmt sich da äusserst bescheiden aus.
      https://www.beobachter.ch/natur/natuerlich-leben/artikel/laendervergleich_fussabdruck-der-nationen

      Also, wie entscheiden Sie sich?
      13 16 Melden
    • Olaf! 13.09.2017 16:57
      Highlight "Das angeblich so übervölkerte Afrika nimmt sich da äusserst bescheiden aus." Ja da kannst du hoffen das die arm bleiben, sonst ändert sich das schnell ;)
      17 3 Melden
    • JackMac 13.09.2017 19:48
      Highlight @Posersalami, geh bitte nach Afrika und verschon uns mit deinen Öko-Fundi-Ergüssen.
      Afrika läuft, bedingt durch die Geburtenüberschüsse, auf eine humanitäre Katastrophe zu. Hungersnot, Wasserknapheit und Kriege werden Millionen umbringen in den nächsten Jahren.
      Ob wir dafür auch verantwortlich sind?
      5 6 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 13.09.2017 20:05
      Highlight <<Ob wir dafür auch verantwortlich sind?>>

      Sicher, die meisten Menschen in Afrika leben an den Küsten, wo es immer weniger Fische gibt. Falls du manchmal Fisch isst, bist du schuld.

      In Afrika wird an vielen Orten bis heute missioniert und der Papst verurteilt Verhütung. Falls du den Papst cool findest, bist du ganz alleine Schuld.

      PS: Dass der Ressourcenverbrauch pro Kopf in Afrika so viel tiefer ist, ist tatsächlich viel mehr Einstellungssache als ihr beide glaubt.
      4 5 Melden
    • R. Peter 13.09.2017 20:47
      Highlight Der Ressourcenverbrauch ist in erster Linie eine Frage des Wohlstandes. Dieser ist in Afrika unfreiwillig tiefer.
      6 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 14.09.2017 12:02
      Highlight Nur, wenn du Wohlstand mit Konsum gleichsetzt.

      Was heisst unfreiwillig? Haben wir sie ausgebeutet oder sind sie zu blöd um Wohlstand zu erarbeiten?

      Ich denke, man kann auch andere Ziele verfolgen, als den Wohlstand in deinem Sinn zu optimieren.
      0 3 Melden
  • Ridcully 13.09.2017 15:21
    Highlight So ein Käse. Wie wissenschaftlich ist die zitierte Studie? Städte sind mitnichten ökologisch Sinnvoll. Das reden sich nur Stadthipster ein. Grundproblem ist generell unsere Wohlstandsgesellschaft mit ihren überzogenen Ansprüchen und das zieht sich quer durch alle Wohnregionen.
    73 88 Melden
    • Posersalami 13.09.2017 16:11
      Highlight Das ist richtig. Aber dennoch sollte, wer die Natur liebt, in die Stadt ziehen. Der wohlstandsverwöhnte Mittelstand hat in den letzten Jahrzehnten so viel Schaden mit seinen EFHs angerichtet, das wird nie wieder zu reparieren sein.

      In der Stadt leben heisst vor allem kurze Wege und effiziente Strukturen (fast die Hälfte der Stadt-Zürcher Haushalte haben kein Auto mehr..). Etwas, dass die sog. Dörfer einfach nicht bieten können. Die Leute in Hinterpfupfikon wollen halt den Lebenstandard wie in der Stadt und Arbeiten wollen sie auch, nur sind die Jobs eben nicht mehr auf dem Land.
      20 12 Melden
    • peeti 13.09.2017 17:25
      Highlight Die Studie ist wohl wissenschaftlicher als die fehlenden Gegenargumente in deinem Kommentar.
      15 7 Melden
  • halfenauer 13.09.2017 15:09
    Highlight Ähem, sorry, aber: "Tatsache ist: Würden alle Menschen in einer Stadt wie Paris leben, dann würden sie bloss sechs Prozent der Erdoberfläche beanspruchen. Leben die Menschen aber so wie die Bewohner von Houston in Texas, dann brauchen sie die Fläche von der Hälfte von Europa".

    6% der Erdoberfläche entspricht 30 Mio km2. 6% der Landfläche wären 9 Mio km2.

    Die Hälfte von Europa entspricht 5 Mio km2.

    Irgendetwas geht da nicht auf...
    80 10 Melden
    • Alnothur 13.09.2017 15:51
      Highlight In dem Artikel geht mehr als etwas nicht auf ;)
      49 7 Melden
  • Hand-Solo 13.09.2017 15:07
    Highlight Was ist mit Menschen, welche sich in Grosstädten nicht wohl fühlen? Sogar depressiv werden? Solche Menschen gibt es. Die müsste man in Zukunft dann wohl auch "abreissen statt sanieren"

    Dieselben Leute, welche das enger zusammenleben in Grosstädten fordern, sind in der Regel auch solche, welche sich über Batteriehaltung von Hühnern aufregen. Ich bin auch gegen Batteriehaltung von Menschen...
    79 25 Melden
    • Posersalami 13.09.2017 16:13
      Highlight Das Leben in Grossstädten könnte gut sein. Leider wird eine vernünftige Planung von den konservativen Betonköpfen mehrheitlich blockiert.

      Man muss nur mal sehen was 20 Jahre Rot-Grün aus Zürich, Basel oder Bern gemacht haben! Es gibt schon einen Grund, wieso auf einmal viele Menschen wieder in diese Städte ziehen wollen (was jetzt nicht heisst, dass man es nicht noch besser machen könnte). Mit unserem Wirtschaftssystem ist da aber wohl das Maximum bereits erreicht.
      15 18 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 16:15
      Highlight Schon klar, aber es ist ökologischer, darum geht's ja im Interview
      13 5 Melden
    • Ohniznachtisbett 14.09.2017 11:10
      Highlight Hand-Solo: Du hast absolut Recht. Wenn es nach diesen "Öko-Hipster-boah-Wiedike-isch-soo-cool" geht, müssen sich ja alle sooo wohl fühlen in einem urbanen Umfeld. Wenn nicht, sind die konservativen Betonköpfe schuld, dass es nicht soo schön ist, wie es sein könnte....Tumms gschnurr. Die Lettenbadi mag noch so cool sein, wegen dem, gefällt es mir trotzdem nicht. Und in unserem Dorfspunten, wo ich jeden kenne, fühle ich mich auch wohler als in irgendeiner Inn-Bar. Aber gell Hand-Solo wir beiden sind halt böse Menschen vom Land, die die Umwelt kaputt machen...
      3 0 Melden
  • gnp286 13.09.2017 14:55
    Highlight Und wenn ich nicht in deiner schikimiki-ultragrün-Stadt mit all den weltfremden hipsterigen Hippies leben will weil mir die Leute auf den Sack gehen würden? Auf dem Land kann ich denen wenigstens aus dem Weg gehen.

    Und wieso soll dann plötzlich jeder anfangen Rüebli zu pflanzen? Mir erschient der Trend, krampfhaft einen auf Biobauer machen zu wollen irgendwie sinnlos/weltremd/hipsterig.
    80 32 Melden
    • saco97 13.09.2017 18:56
      Highlight In einer Stadt kannst du Menschen deutlich einfacher aus dem Weg gehen als auf dem Land.
      4 7 Melden
    • Ohniznachtisbett 14.09.2017 11:14
      Highlight Saco: ja wenn du dich in deinem Schlafzimmer einsperrst...
      3 1 Melden
  • Snowy 13.09.2017 14:49
    Highlight Der Mann hat recht - auch wenn wir dies natürlich alle äussert ungern hören.

    Wenn ich allerdings sehe, wie lange es gedauert hat bis endlich die offensichtlichen unsinnigen Steuerabzüge für den Arbeitsweg durchgekommen sind, sehe ich schwarz.
    Wenn sogar bei solch offensichtlich überfälligen strukturellen Anpassungen derart grosse Opposition herrscht... Zuviele Menschen scheint die Umwelt einfach noch immer egal... Hauptsache sie können weiterhin günstig in die Ferien fliegen und Autofahren.
    70 64 Melden
    • Driver7 13.09.2017 15:53
      Highlight ein Stadtbewohner hat definitiv eher das Bedürfnis in die Ferien zu fliegen als ein Landbewohner der sich auch im eigenen Garten entspannen kann.. also.. wer ist jetzt der Umweltverschmutzer..?
      21 25 Melden
    • peeti 13.09.2017 17:30
      Highlight @driver7: Ist das wirklich so? Sagt wer?
      Fakt ist: Die Städte werden endlich immer lebenswerter, Grünräume können wieder genutzt werden, Flüsse und Seen laden zum entspannen ein...
      15 3 Melden
    • Snowy 13.09.2017 17:32
      Highlight Es soll und muss alles ehrlich beleuchtet werden: Fliegen, Autofahren, Energie, Fleischkonsum...

      Niemand soll mehr recht haben den Globus zu zerstören.

      Die aktuelle Situation ist jedoch die, dass alle von freiwilligem Verzicht reden, damit jedoch im besten Fall das Einschrauben einer Energiesparlampe meinen.... Das kanns einfach nicht sein. Jemand, der sich nimmt was er kann, wird in keiner Weise schlechter gestellt als jemand der auf die Umwelt achtet. Das muss sich ändern.
      15 3 Melden
    • Mutzli 13.09.2017 17:51
      Highlight @Driver7 Mal schön langsam auf die Verallgemeinerungsbremse steigen würd ich meinen. Aus meinem Bekanntenkreis sind die Langflieger alle auf dem Land, aber ist auch nur anekdotisch. Als Wohnungsbewohner in einem Mehrfamilienhaus habe ich zwar nicht ein eigenes Gärtchen, aber dafür in 5-10 min. Veloreichweite die Aare, das Muribad, Egelsee, Rosengarten, Pläfä, Allmend etc. und aufm Gurten ists auch ziemlich schön. In anderen Städten ist das ziemlich ähnlich, sehe also nicht wirklich ein, wo ich da als Städter im Hintertreffen sein sollte, besonders wenn ich da an einige Agglowüsten denke..
      13 3 Melden
    • Driver7 13.09.2017 23:26
      Highlight @Mutzli.. oh sorry ja stimmt.. hab fast so verallgemeinert wie der Typ im Interview.. für den sämtlich Landbewohner SUV-Fahrende Vollidioten sind
      2 3 Melden
  • opwulf 13.09.2017 14:48
    Highlight Eine Mischung aus Venus Projekt (Jacque Fresco) und der Hyperion Reihe von Dan Simmons!
    10 18 Melden
    • opwulf 13.09.2017 15:39
      Highlight Für die welche sich wundern, was man unter "Venus Projekt" zu verstehen hat, hier noch ein kurzes Video:



      Interessante Idee - aber ich persönlich denke nicht dass diese Form sich so einfach etablieren wird, ganz zu schweigen davon ob es sich überhaupt je realisieren lässt! Der Mensch gibt sich gerne verünftig - wir sind aber als Masse, wie auch als Individuum viel weniger vernunft gesteuert als dass wir dies gerne hätten!
      11 13 Melden
    • opwulf 13.09.2017 16:16
      Highlight VPN Choleriker :D ?
      2 0 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 16:21
      Highlight Projekt Venus, bzw. die Idee einer ressourcenbasierten statt geldbasierten ist einfach naturwissenschaftlich bzw. ökologisch-futuristisch angehauchter Kommunismus im Endstadium.

      Die ökonomischen Grundlagen einer geld-, staat- und klassenlosen Gesellschaft haben schon andere Philosophen Jahrzehnte vor Fresco beschrieben.

      Ist halt einfach weniger edgy, als wenn man sagt man sei Marxist.
      12 6 Melden
  • Toerpe Zwerg 13.09.2017 14:47
    Highlight Alter Wein in neuen Schäuchen.

    Ein unbeabsichtigt erhellendes Interview. Der Sozialismus als Ideologie hat abgedankt. Die feuchten Träume bleiben. Nun soll es die propagierte Öko Akopalypse richten.

    Es wird auch diesmal nicht klappen.
    85 134 Melden
    • gecko25 13.09.2017 15:17
      Highlight stimmt, mit unvernünftigen und egoistischen Bürgern wie dir, wird das nie klappen. Ist ja egal, lassen wir die Welt zugrunde gehen.
      72 52 Melden
    • Toerpe Zwerg 13.09.2017 15:41
      Highlight Und woraus schliessen Sie auf Egoismus und Unvernunft?
      24 48 Melden
    • opwulf 13.09.2017 15:45
      Highlight Ich denke nicht dass diese zwei von dir genannten Prädikate auf Toerpe zu treffen, wenn ich ehrlich bin! Dies unabhängig davon, ob ich seiner Meinung bin, oder nicht (ich bin es oft nicht)! Er kritisiert vielleicht hart, aber er argumentiert fundiert, sprich begründet diese immer in vernünftiger Form!
      30 28 Melden
    • Wehrli 13.09.2017 15:47
      Highlight Untergehen wird die Welt wegen Rückgratlosen Öko-hippsterli, wie dir ...
      12 53 Melden
    • senfmayo 13.09.2017 15:54
      Highlight Jaja. Ich habe zwar selber keinen Vorschlag, aber so wie ihr macht ists falsch.
      21 7 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 13.09.2017 16:05
      Highlight <<Der Sozialismus als Ideologie hat abgedankt. Die feuchten Träume bleiben. Nun soll es die propagierte Öko Akopalypse richten.>>

      Das sind halt fast nur nichtssagende Worthülsen, die im letzten Jahrhundert gefühlte 1000 Mal die Bedeutung gewechselt haben. Wenn du sie heute verwendest, dann bewirken sie nur den Godwin Effekt. (Ausser 'feuchter Traum', das ist natürlich ganz fundiert, begründet und vernünftig :) sorry bin sonst auch bei opwulf)
      16 5 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 16:26
      Highlight Egoismus und Sozialismus bzw. Antikapitalismus sind nicht unbedingt unvereinbar

      10 1 Melden
  • opwulf 13.09.2017 14:45
    Highlight Ist alles schön und lässig, aber dies haben wir ja bereits - einfach neu verpacken und lustige Anglizisem verwenden, heisst noch lange nicht dass man das Rad neu erfindet! In Commons lässt sich das Gemeinsame hineininterpretieren, genau eben auch wie in einer Gemeinde! Was sind Statuten im Mikro anders als föderale oder lokale Gesetze im Makro? Das Einzige was er eigentlich sagt ist "macht ein paar grosse Ballungen, anstatt viele Kleine, teilt die dann aber in kleine Gruppen auf und den Rest überlassen wir der Natur!" Aber was werden wir essen und wo und von wem wird dies produziert? Robots?
    53 24 Melden
    • fant 13.09.2017 15:48
      Highlight Die meisten Personen, die in Einfamilienhäusern in den Dörfern wohnen, sind ja gerade nicht die Bauern und Bäcker/Metzger/..., welche das Essen tatsächlich produzieren. Sondern mit einem guten Lohn in der Stadt arbeiten und auf dem Land wohnen. Um die geht es doch...
      27 11 Melden
    • opwulf 13.09.2017 16:14
      Highlight Fant: Ich wohne auf dem Land in einem Zweifamilienhaus. Wir haben einen grossen Garten und pflanzen eigenes Gemüse an! Für die Bewässerung brauche ich sofern und soweit möglich, gesammeltes Regenwasser! Zum heizen haben wir eine Erdwärmepumpe, wie viele in der Nachbarschaft! Ich arbeite in der Stadt, welche von meinem Haus, 15km entfernt weg liegt! Selber habe ich kein Auto! Ich kaufe viele Sachen lokal ein und gebe mir sonst auch Mühe, so wenig wie möglich zu verschwenden und ich bin weissgott nicht der Einzige! Es gibt also überall, Solche und Solche!
      21 3 Melden
    • seventhinkingsteps 13.09.2017 16:28
      Highlight Hm, ich würde eine Art dezentralisierte Landwirtschaft begrüssen, halt weg von riesengrossen Anbauflächen und hin zu einer verteilten Versorgungsstrategie, die auch mit Kleingärten in der Stadt funktioniert. Keine Ahnung ob das wirtschaftlich realistisch ist. Then again, wir werden einen Drittel der Lebensmittel weg.
      11 11 Melden
  • Hugo Wottaupott 13.09.2017 14:29
    Highlight Meistens wenn der eine dem andern sagt was dieser wiederum zu tun hat gibts ZOFF.
    51 8 Melden
    • whatthepuck 13.09.2017 16:16
      Highlight Weil die Leute nicht verstehen, warum ihnen das gesagt wird. Viel zu schnell gerät man in die Defensive.

      Hier muss man viel mehr mit Faktenchecks aufklären. Die Leute müssen die Auswirkungen ihres Handelns verstehen und Zusammenhänge erkennen können. Bemerkungen zur Effizienz einer Stadt werden sofort emotional als Herabsetzung des ländlichen Lebensstils aufgefasst, dabei sind es einfach nüchterne Fakten.
      14 6 Melden

Von wegen Käse, Schokolade und Uhren: Die Schweiz ist Vizeweltmeister im Waffenhandel

Laut einer neuen US-Studie liefert pro Kopf kaum ein Land mehr Waffen an Entwicklungsländer als wir Schweizer.

Die Schweiz ist ein Top-Exportland. Nicht nur bei Waren wie Käse, Schokolade und Uhren. Sondern auch bei Waffen. Vor allem bei Waffen an Entwicklungsländer.

Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des US-amerikanischen Congressional Research Service (CRS). Demnach war die Schweiz 2015 der weltweit siebentgrösste Rüstungslieferant an Entwicklungsländer: Sie lieferte Rüstungsgüter im Wert von 700 Millionen Dollar an sogenannte «developing nations».

Pro Kopf umgerechnet, belegt die neutrale Schweiz …

Artikel lesen