Aargau
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Bluttat von Hausen AG: Opfer erstochen – Ehefrau hatte Täter vor einem Jahr angezeigt

Die zwei toten Frauen von Hausen sind erstochen worden. Das zweite Opfer haben die Ermittler als 31-jährige Schwester der Ehefrau identifiziert. Für den Verdächtigen haben die Ermittler Untersuchungshaft beantragt. Er war der Polizei bereits bekannt.



Blick auf das Mehrfamilienhaus indem die Beamten zwei tote Frauen gefunden haben, aufgenommen am Montag, 8. Januar 2018 in Hausen. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Polizei nach der Tat am Wohnort. Bild: KEYSTONE

Im Fall Hausen liegen erste Ergebnisse der Obduktion vor: Demnach sind die beiden Opfer an den Folgen eines respektive drei Stichen gestorben. Das Messer hat die Polizei am Tatort sichergestellt.

Auch das zweite Opfer ist mittlerweile identifiziert: Es handelt sich dabei um die 31-jährige Schwester der getöteten Ehefrau (38) des Beschuldigten. Für den 54-jährigen Kosovaren hat die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach nun Untersuchungshaft beantragt.

Die Hintergründe der Tat sowie der Tatablauf werden noch ermittelt. Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft gleichen nun das Spurenbild mit den bisher gemachten Aussagen des Beschuldigten ab.

Wegen häuslicher Gewalt bekannt

Der Beschuldigte ist in Zusammenhang mit häuslicher Gewalt gegenüber seiner Ehefrau bereits aktenkundig. Die am Montag getötete Ehefrau hatte im Januar 2017 Anzeige gegen ihren Ehemann erstattet. Nach zwei Tagen Haft wurde gegen den Beschuldigten eine zweiwöchige Wegweisung vom gemeinsamen Wohnort verfügt.

Die Ehefrau zog in der Folge ihre Anzeige zurück, weshalb die Staatsanwaltschaft das Verfahren im September 2017 aussetzte.

Opfer von Hausen mit Messer getötet

Nach dem Tötungsdelikt, bei welchem zwei Frauen gestorben sind, ist nun die Tatwaffe ermittelt worden. Der mutmassliche Täter nutzte ein Messer. Video: © TeleM1

(cki) (aargauerzeitung.ch)

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