Der Kanton Luzern sagt Ja zu Betreuungsgutscheinen und Nein zur Kita-Initiative
Kanton Luzern: «Bezahlbare Kitas für alle»
Darum geht es: Heute ist die Betreuung von Kindern im Vorschulalter von den Gemeinden geregelt. Die Volksinitiative fordert, dass neu eine Regelung auf Kantonsebene eingeführt wird. Diese sieht vor, dass Eltern maximal 30 Prozent der Betreuungskosten bezahlen müssen, der Rest soll durch Bund und Kanton übernommen werden.
Gegenvorschlag: Der Gegenvorschlag kommt vom Kantonsrat. Er fordert, dass sich Kanton und Gemeinde die Kosten und Aufgaben der ergänzenden Kinderbetreuung teilen sollen, in Form von Betreuungsgutscheinen. Davon sollen gezielt Eltern mit tiefen und mittleren Einkommen profitieren.
Stichfrage: Falls die Volksinitiative und der Gegenvorschlag der Regierung angenommen werden, muss bei der Stichfrage erneut gesagt werden, welchen Weg man besser findet.
Die Resultate:
Die Initiative wurde abgelehnt, der Gegenvorschlag angenommen.
Initiative:
Volksinitiative «Bezahlbare Kitas für alle»
Ausgezählt: 79/79 | Stand: Schlussresultat
22,5% Ja
77,5% Nein
Gegenvorschlag:
Gegenentwurf zur Volksinitiative "Bezahlbare Kitas für alle"
Ausgezählt: 79/79 | Stand: Schlussresultat
57,2% Ja
42,8% Nein
Stichfrage:
Stichfrage
Ausgezählt: 79/79 | Stand: Schlussresultat
21,0% Initiative
79,0% Gegenvorschlag
(nib)
Nationale Vorlagen
Service-Citoyen-Initiative
Service-citoyen-Initiative
Ausgezählt: 80/80 | Stand: Schlussresultat
14,6% Ja
85,4% Nein
Darum geht es: Die Initiantinnen und Initianten der Service-Citoyen-Initiative fordern, dass eine allgemeine Dienstpflicht eingeführt wird. Das hiesse, dass auch Frauen einen Bürgerdienst leisten müssten. Wie ein solcher Dienst aussehen würde, erfährst du hier:
Initiative für eine Zukunft (Erbschaftssteuer)
Initiative für eine Zukunft
Ausgezählt: 80/80 | Stand: Schlussresultat
17,2% Ja
82,8% Nein
Darum geht es: Diese Juso-Initiative fordert eine Besteuerung von 50 Prozent auf Nachlässe und Schenkungen von Einzelpersonen, welche einen Wert von 50 Millionen Franken überschreiten. Alles bis zu diesem Wert bliebe steuerbefreit. Die Mehreinnahmen sollen in den Klimaschutz investiert werden. Mehr dazu erfährst du hier:
