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Ramos gesteht, dass die gelbe Karte in Amsterdam ein Fehler war. Bild: AP/AP

Sergio Ramos: «Die gelbe Karte war ein Fehler, ich übernehme die Verantwortung»

Publiziert: 11.03.19, 14:58 Aktualisiert: 11.03.19, 16:38

Real Madrid steckt in der grössten Krise der jüngeren Klubgeschichte. Nun hat sich Captain Sergio Ramos auf Twitter zu den turbulenten Wochen geäussert.

Er schreibt: «Als Fussballer wollen wir eigentlich unsere Taten auf dem Feld sprechen lassen. Doch die aktuelle Saison lässt das nicht zu. Die letzten Wochen waren katastrophal, doch ich verstecke mich nicht. Wir verstecken uns nicht. Deshalb dachte ich, die ehrlichste Art, die herumschwirrenden Fragen zu beantworten, wäre, sie direkt anzugehen.»

Das sagt Sergio Ramos über...

... die gelbe Karte in Amsterdam:

«Das war absolut ein Fehler. Ich übernehme die Verantwortung zu 200 Prozent.»

... den Doku-Dreh beim Champions-League-Aus:

«Es gibt gewisse Verpflichtungen, die ich abgemacht habe. Es ging mir nie durch den Kopf, dass das Spiel so ausgehen könnte. Wir haben die Aufnahmen im Laufe des Spiels heruntergefahren.»

... den Disput mit dem Präsidenten:

«Garderoben-Probleme werden in der Garderobe diskutiert und gelöst. Es gibt überhaupt keine Probleme und alle haben das gleiche Interesse: Real Madrid.»

... Kritik an Teamkollegen:

«Wir sprechen immer miteinander und versuchen, uns in der Garderobe auf konstruktive Art und Weise zu motivieren.»

... eine mögliche Konfrontation mit Marcelo:

«Wir tauschen uns in jedem Training aus. Das ist Teil der Arbeit mit Druck. Aber es ist nur eine Anekdote, wie sie jeden Tag passiert. Marcelo ist wie ein Bruder für mich.»

... die Reise nach Valladolid

«Ich wollte nahe beim Team sein und sie unterstützen.»

... die Zukunft von Trainer Solari

«Das ist eine Entscheidung, die nicht wir Spieler fällen und in die wir uns nicht einmischen. Wir haben grossen Respekt vor der Position und wir unterstützen den Coach von Real Madrid immer.»

Der 32-Jährige beendet das Selbstinterview mit etwas Selbstreflexion und einem Appell an die eigene Mannschaft: «Diese Gedanken sind das Resultat einer zutiefst enttäuschenden Saison. Aber wenn Erfolg uns nicht aufgehalten hat, lassen wir uns auch von Niederlagen nicht stoppen.»

Es sei die Verpflichtung der Spieler, weiterhin zu arbeiten und sich weiterzuentwickeln. Zudem sollen sie sich daran erinnern, dass sie das Glück haben, für Real Madrid zu spielen und die Geschichte des Vereins zu verändern. «Wir müssen gemeinsam für die Zukunft arbeiten und die Hoffnung wiederherstellen.» (abu)

Die wichtigsten Clásicos seit 2000

«El Clásico» ist wohl das prägendste aller Derbys im Fussball. Das Duell zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid wurde bisher 275 Mal ausgetragen. Real und Barça in den offiziellen Spielen je 95 Mal gewonnen, bei 51 Unentschieden. Die folgenden Bilder porträtieren die wichtigsten Clásicos seit der Jahrtausendwende. EPA / ANDREU DALMAU
Das Duell vom 24. November 2002 ging als «Derby der Schande» in die Annalen ein. Ursache dafür war Luís Figo (r., im Zweikampf gegen Román Riquelme), der von Barça zu den «Königlichen» gewechselt war, was ihm die Katalanen nicht verziehen. AP / CESAR RANGEL
Figo wurde bei seiner Rückkehr ins Camp Nou übel beschimpft. Der Ausspruch «Geldhure» fiel besonders oft. AP / CESAR RANGEL
Die Aufgabe einen Eckball zu treten wurde für Figo zur Unmöglichkeit, da er von den Barça-Anhängern mit Wurfgegenständen eingedeckt wurde. Das führte so weit, dass der Schiedsrichter die Partie zeitweise unterbrechen musste. AP / CESAR RANGEL
Exklusivstes Wurfgeschoss war dieser Schweinekopf. Das Fussballgeschehen hielt sich indes in bescheidenem Rahmen, die Partie endete 0:0, hatte aber ein juristisches Nachspiel. AP AS / RUDY
Am 19. April 2003 gerieten sich Zinédine Zidane (r.) und Luis Enrique kurz in die Haare, also ausgerechnet die aktuell tätigen Trainer der beiden Vereine. Das damalige Spiel in Madrid endete 1:1.
Sportlicher zu und her ging es am 19. November 2005. Ronaldinho glänzte beim 3:0-Auswärtssieg mit zwei Toren. Im Bild haben Torhüter Iker Casillas und Aussenverteidiger Roberto Carlos das Nachsehen. AP EFE / J.C. HIDALGO
Der Brasilianer, hier im Zweikampf gegen David Beckham, spielte so gut, dass er bei seiner Auswechslung vom Publikum im Estadio Santiago Bernabéu mit Applaus bedacht wurde. Eine Ehre, die nur ganz wenige Gäste erfahren – vor ihm im Barça-Dress nur Diego Maradona. AP / BERNAT ARMANGUE
Ganz frei von Geplänkel am Rande des Fussballspiels war aber auch dieser Clásico nicht, wie dieser freizügige Flitzer beweist. EPA / ALBERTO MARTIN
Am 10. März 2007 setzte sich Lionel Messi erstmals gross in Szene. Dem damals 19-Jährigen gelang in einer ereignisreichen Partie ein Hattrick. Beim 3:3 im Heimstadion konnte der «Zauberfloh» drei Mal ausgleichen. Bemerkenswert dabei: Den letzten Treffer erzielte er in der Nachspielzeit, wobei Barça die zweite Halbzeit in Unterzahl bestreiten musste. EPA / JULIÁN MARTÍN
Der Clásico vom 7. Mai 2008 geht aus Barcelona-Sicht als bitterer Moment in die Geschichte ein. Da die Madrilenen bereits als Meister feststanden, mussten die FCB-Spieler Spalier stehen und den «Galaktischen», angeführt von Captain Raúl, artig gratulieren. AP / Daniel Ochoa de Olza
Auch im Spiel setzte Real die Akzente. Hier bejubelt Ruud van Nistelrooy seinen Treffer. Die weiteren Tore beim 4:1-Erfolg markierten Raúl, Arjen Robben und Gonzalo Higuaín. Den späten Ehrentreffer für die Gäste erzielte Thierry Henry. AP / Daniel Ochoa de Olza
Am 2. Mai 2009 hatten die Katalanen im Bernabéu wieder etwas zu feiern – und wie! Gleich mit 6:2 fertigten sie Real ab und hatten den Titel damit praktisch in der Tasche. Nie kassierte Madrid zuhause mehr Tore in einem Clásico. Die Torschützen: Higuaín, Ramos; Henry (2), Puyol, Messi (2), Piqué. AP / Daniel Ochoa de Olza
Ähnliches spielte sich auch am 29. November 2010 ab. In diesem Fall besonders bitter für den unscharfen Herrn im Vordergrund. José Mourinho verlor seinen ersten Clásico als Verantwortlicher von Real Madrid gleich mit 0:5 im Camp Nou. In seiner Trainerlaufbahn hatte er zuvor noch nie fünf Tore in einem Spiel kassiert. AP / Victor R. Caivano
Der Clásico am 20. April 2011 war einer von vier innerhalb von 18 Tagen (!) und wurde zudem erstmals nach 20 Jahren weder im Bernabéu noch im Camp Nou ausgetragen. Real Madrid entschied den Final der Copa del Rey im Mestalla-Stadion von Valencia mit 1:0 für sich. Das goldene Tor erzielte Cristiano Ronaldo in der 103. Minute. AP / ALBERTO SAIZ
Am 23. März 2014 rückte sich Lionel Messi in einer spektakulären Ausgabe wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Dem Argentinier gelangen beim 4:3-Auswärtssieg Barças drei Tore, womit er die Marke von 21 Clásico-Toren erreichte und den bisherigen Rekordhalter Alfredo Di Stéfano (18 Tore) überholte. EPA / JUANJO MARTIN
Nach dem 2:2 zur Pause machte insbesondere Schiedsrichter Undiano Mallenco auf sich aufmerksam. Er zeigte drei Mal auf den Penaltypunkt, wobei nur einmal komplett gerechtfertigt. Leidtragender war auch Sergio Ramos, der für eine vermeintliche Notbremse die Rote Karte sah, dabei hatte sich Neymar im Strafraum nach einer höchstens geringfügigen Berührung fallen lassen. Für Ramos war es bereits der dritte Platzverweis in einem Clásico. Die Penaltyschützen (Cristiano Ronaldo und zwei Mal Messi) verwandelten übrigens sicher. EPA / JUAN CARLOS HIDALGO
Im Copa-del-Rey-Final am 16. April 2014 (wieder im Mestalla) streckte sich Iker Casillas vergeblich nach dem Schuss von Barça-Abwehrspieler Marc Bartra, der gleich bei seinem ersten Clásico-Einsatz traf. Er beendete damit Casillas' Rekordzeitspanne von 1029 Minuten ohne Gegentor in der Copa. Getty Images Europe / David Ramos
Den Cupsieg beanspruchten aber wieder die Madrilenen. Nachdem in der ersten Hälfte Ángel Di María getroffen hatte, erzielte Gareth Bale in der 85. Minute nach einem seiner unwiderstehlichen Antritte den 2:1-Siegestreffer. Getty Images Europe / Denis Doyle
Die Ausgabe vom 25. Oktober 2014 ist bemerkenswert, weil das «MSN-Trio» bei Barcelona sein Pflichtspieldebüt gab. Messi, Suárez (im Vordergrund) und Neymar benötigten dann auch nur vier Minuten, um das erste gemeinsame Tor zu erzielen. Neymar netzte auf Vorlage des erstmals im FCB-Dress eingesetzten Suárez ein. Das Spiel endete jedoch mit einem 3:1-Heimsieg für Real Madrid. X01625 / JUAN MEDINA
Am 21. November 2015 dominierte Barcelona fast nach Belieben. Auch dank zwei Treffern durch Luis Suárez gewannen sie im Bernabéu verdient mit 4:0. In Erinnerung bleibt auch das Frustfoul von Reals Isco in der Schlussphase, das zu Recht einen Platzverweis zur Folge hatte. EPA/EFE / JuanJo Martin
Am 23. April 2017 hatte Real sechs Punkte Vorsprung auf Barça an der Tabellenspitze. Das Duell in der 33. Runde hätte die Meisterschaft frühzeitig entschieden. Real ging 1:0 in Führung, Barça drehte die Partie dank Lionel Messi und Ivan Rakitic bis zur 73. Minute. EPA/EFE / Juan Carlos Hidalgo
Messi übrigens kassierte in der 21. Minute den Ellbogen von Marcelo im Gesicht und blutete aus dem Mund.
Zurück zum Spiel: In der 77. Minute flog zudem Sergio Ramos vom Platz, weil er Messi übel von den Beinen holte. Aber James Rodriguez glich in der 86. Minute für Real aus – der Titel schien gesichert. AP/AP / Daniel Ochoa de Olza
Doch dann kam erneut Lionel Messi. In der 90. Minute traf er zum 3:2 für Barcelona. In Erinnerung bleibt vor allem sein Torjubel: Er streifte sich das Shirt ab und hielt es im Bernabeu den Real-Fans hin. Es war Messis 500. Tor für Barcelona und seine Treffer 15 und 16 im Clasico in der Liga, womit er Alfredo Di Stefano als Rekordtorschütze hinter sich liess. Insgesamt erzielte Messi bei Clasicos bisher 24 Treffer. EPA/EFE / Juan Carlos Hidalgo
Es war übrigens der letzte Clasico für Neymar. Die Meisterschaft blieb also auch nach dem 33. Spieltag spannend. Aber sowohl Real und Barça gewannen ihre letzten fünf Partien, womit die Königlichen Meister wurden. EPA/EFE / Chema Moya
Am 13. und 16. August 2017 rächte sich Real Madrid im Supercup. 3:1 siegte Real im Hinspiel in Barcelona, 2:0 im Rückspiel und holte sich den Pott. AP/AP / Manu Fernandez
Torschütze zum 2:1 im Hinspiel war Cristiano Ronaldo, welcher es sich nicht nehmen liess, den Messi-Jubel vier Monate zuvor im Camp Nou zu imitieren – auf Anraten von Marcelo. EPA/EFE / Quique Garcia
Ronaldo flog nur zwei Minuten nach seinem Torjubel mit Gelb-Rot vom Platz. Er fiel nach einem Laufduell mit Umtiti im Strafraum. Der Schiedsrichter entschied sehr hart auf Schwalbe. Die erste gelbe Karte sah er übrigens für seinen Torjubel. AP/AP / Manu Fernandez
Am 28. Oktober 2018 findet der erste Clásico seit 2009 ohne Lionel Messi und Cristiano Ronaldo statt. Barça zerlegt Real beim 5:1 in seine Einzelteile, Matchwinner ist Luis Suarez mit drei Treffern. EPA/EPA / TONI ALBIR
Für Real ein Schicksalsspiel mit ungutem Ausgang: Einen Tag nach der Klatsche wurde Zidane-Nachfolger Julen Lopetegui entlassen. EPA/EPA / TONI ALBIR
Barcelona bekräftigte mit dem ersten Sieg gegen den Erzrivalen in der Nach-Ronaldo-Ära seine Vormachtsstellung im Land dagegen eindrücklich. EPA/EPA / TONI ALBIR
«El Clásico» ist wohl das prägendste aller Derbys im Fussball. Das Duell zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid wurde bisher 275 Mal ausgetragen. Real und Barça in den offiziellen Spielen je 95 Mal gewonnen, bei 51 Unentschieden. Die folgenden Bilder porträtieren die wichtigsten Clásicos seit der Jahrtausendwende. EPA / ANDREU DALMAU
Das Duell vom 24. November 2002 ging als «Derby der Schande» in die Annalen ein. Ursache dafür war Luís Figo (r., im Zweikampf gegen Román Riquelme), der von Barça zu den «Königlichen» gewechselt war, was ihm die Katalanen nicht verziehen. AP / CESAR RANGEL
Figo wurde bei seiner Rückkehr ins Camp Nou übel beschimpft. Der Ausspruch «Geldhure» fiel besonders oft. AP / CESAR RANGEL
Die Aufgabe einen Eckball zu treten wurde für Figo zur Unmöglichkeit, da er von den Barça-Anhängern mit Wurfgegenständen eingedeckt wurde. Das führte so weit, dass der Schiedsrichter die Partie zeitweise unterbrechen musste. AP / CESAR RANGEL
Exklusivstes Wurfgeschoss war dieser Schweinekopf. Das Fussballgeschehen hielt sich indes in bescheidenem Rahmen, die Partie endete 0:0, hatte aber ein juristisches Nachspiel. AP AS / RUDY
Am 19. April 2003 gerieten sich Zinédine Zidane (r.) und Luis Enrique kurz in die Haare, also ausgerechnet die aktuell tätigen Trainer der beiden Vereine. Das damalige Spiel in Madrid endete 1:1.
Sportlicher zu und her ging es am 19. November 2005. Ronaldinho glänzte beim 3:0-Auswärtssieg mit zwei Toren. Im Bild haben Torhüter Iker Casillas und Aussenverteidiger Roberto Carlos das Nachsehen. AP EFE / J.C. HIDALGO
Der Brasilianer, hier im Zweikampf gegen David Beckham, spielte so gut, dass er bei seiner Auswechslung vom Publikum im Estadio Santiago Bernabéu mit Applaus bedacht wurde. Eine Ehre, die nur ganz wenige Gäste erfahren – vor ihm im Barça-Dress nur Diego Maradona. AP / BERNAT ARMANGUE
Ganz frei von Geplänkel am Rande des Fussballspiels war aber auch dieser Clásico nicht, wie dieser freizügige Flitzer beweist. EPA / ALBERTO MARTIN
Am 10. März 2007 setzte sich Lionel Messi erstmals gross in Szene. Dem damals 19-Jährigen gelang in einer ereignisreichen Partie ein Hattrick. Beim 3:3 im Heimstadion konnte der «Zauberfloh» drei Mal ausgleichen. Bemerkenswert dabei: Den letzten Treffer erzielte er in der Nachspielzeit, wobei Barça die zweite Halbzeit in Unterzahl bestreiten musste. EPA / JULIÁN MARTÍN
Der Clásico vom 7. Mai 2008 geht aus Barcelona-Sicht als bitterer Moment in die Geschichte ein. Da die Madrilenen bereits als Meister feststanden, mussten die FCB-Spieler Spalier stehen und den «Galaktischen», angeführt von Captain Raúl, artig gratulieren. AP / Daniel Ochoa de Olza
Auch im Spiel setzte Real die Akzente. Hier bejubelt Ruud van Nistelrooy seinen Treffer. Die weiteren Tore beim 4:1-Erfolg markierten Raúl, Arjen Robben und Gonzalo Higuaín. Den späten Ehrentreffer für die Gäste erzielte Thierry Henry. AP / Daniel Ochoa de Olza
Am 2. Mai 2009 hatten die Katalanen im Bernabéu wieder etwas zu feiern – und wie! Gleich mit 6:2 fertigten sie Real ab und hatten den Titel damit praktisch in der Tasche. Nie kassierte Madrid zuhause mehr Tore in einem Clásico. Die Torschützen: Higuaín, Ramos; Henry (2), Puyol, Messi (2), Piqué. AP / Daniel Ochoa de Olza
Ähnliches spielte sich auch am 29. November 2010 ab. In diesem Fall besonders bitter für den unscharfen Herrn im Vordergrund. José Mourinho verlor seinen ersten Clásico als Verantwortlicher von Real Madrid gleich mit 0:5 im Camp Nou. In seiner Trainerlaufbahn hatte er zuvor noch nie fünf Tore in einem Spiel kassiert. AP / Victor R. Caivano
Der Clásico am 20. April 2011 war einer von vier innerhalb von 18 Tagen (!) und wurde zudem erstmals nach 20 Jahren weder im Bernabéu noch im Camp Nou ausgetragen. Real Madrid entschied den Final der Copa del Rey im Mestalla-Stadion von Valencia mit 1:0 für sich. Das goldene Tor erzielte Cristiano Ronaldo in der 103. Minute. AP / ALBERTO SAIZ
Am 23. März 2014 rückte sich Lionel Messi in einer spektakulären Ausgabe wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Dem Argentinier gelangen beim 4:3-Auswärtssieg Barças drei Tore, womit er die Marke von 21 Clásico-Toren erreichte und den bisherigen Rekordhalter Alfredo Di Stéfano (18 Tore) überholte. EPA / JUANJO MARTIN
Nach dem 2:2 zur Pause machte insbesondere Schiedsrichter Undiano Mallenco auf sich aufmerksam. Er zeigte drei Mal auf den Penaltypunkt, wobei nur einmal komplett gerechtfertigt. Leidtragender war auch Sergio Ramos, der für eine vermeintliche Notbremse die Rote Karte sah, dabei hatte sich Neymar im Strafraum nach einer höchstens geringfügigen Berührung fallen lassen. Für Ramos war es bereits der dritte Platzverweis in einem Clásico. Die Penaltyschützen (Cristiano Ronaldo und zwei Mal Messi) verwandelten übrigens sicher. EPA / JUAN CARLOS HIDALGO
Im Copa-del-Rey-Final am 16. April 2014 (wieder im Mestalla) streckte sich Iker Casillas vergeblich nach dem Schuss von Barça-Abwehrspieler Marc Bartra, der gleich bei seinem ersten Clásico-Einsatz traf. Er beendete damit Casillas' Rekordzeitspanne von 1029 Minuten ohne Gegentor in der Copa. Getty Images Europe / David Ramos
Den Cupsieg beanspruchten aber wieder die Madrilenen. Nachdem in der ersten Hälfte Ángel Di María getroffen hatte, erzielte Gareth Bale in der 85. Minute nach einem seiner unwiderstehlichen Antritte den 2:1-Siegestreffer. Getty Images Europe / Denis Doyle
Die Ausgabe vom 25. Oktober 2014 ist bemerkenswert, weil das «MSN-Trio» bei Barcelona sein Pflichtspieldebüt gab. Messi, Suárez (im Vordergrund) und Neymar benötigten dann auch nur vier Minuten, um das erste gemeinsame Tor zu erzielen. Neymar netzte auf Vorlage des erstmals im FCB-Dress eingesetzten Suárez ein. Das Spiel endete jedoch mit einem 3:1-Heimsieg für Real Madrid. X01625 / JUAN MEDINA
Am 21. November 2015 dominierte Barcelona fast nach Belieben. Auch dank zwei Treffern durch Luis Suárez gewannen sie im Bernabéu verdient mit 4:0. In Erinnerung bleibt auch das Frustfoul von Reals Isco in der Schlussphase, das zu Recht einen Platzverweis zur Folge hatte. EPA/EFE / JuanJo Martin
Am 23. April 2017 hatte Real sechs Punkte Vorsprung auf Barça an der Tabellenspitze. Das Duell in der 33. Runde hätte die Meisterschaft frühzeitig entschieden. Real ging 1:0 in Führung, Barça drehte die Partie dank Lionel Messi und Ivan Rakitic bis zur 73. Minute. EPA/EFE / Juan Carlos Hidalgo
Messi übrigens kassierte in der 21. Minute den Ellbogen von Marcelo im Gesicht und blutete aus dem Mund.
Zurück zum Spiel: In der 77. Minute flog zudem Sergio Ramos vom Platz, weil er Messi übel von den Beinen holte. Aber James Rodriguez glich in der 86. Minute für Real aus – der Titel schien gesichert. AP/AP / Daniel Ochoa de Olza
Doch dann kam erneut Lionel Messi. In der 90. Minute traf er zum 3:2 für Barcelona. In Erinnerung bleibt vor allem sein Torjubel: Er streifte sich das Shirt ab und hielt es im Bernabeu den Real-Fans hin. Es war Messis 500. Tor für Barcelona und seine Treffer 15 und 16 im Clasico in der Liga, womit er Alfredo Di Stefano als Rekordtorschütze hinter sich liess. Insgesamt erzielte Messi bei Clasicos bisher 24 Treffer. EPA/EFE / Juan Carlos Hidalgo
Es war übrigens der letzte Clasico für Neymar. Die Meisterschaft blieb also auch nach dem 33. Spieltag spannend. Aber sowohl Real und Barça gewannen ihre letzten fünf Partien, womit die Königlichen Meister wurden. EPA/EFE / Chema Moya
Am 13. und 16. August 2017 rächte sich Real Madrid im Supercup. 3:1 siegte Real im Hinspiel in Barcelona, 2:0 im Rückspiel und holte sich den Pott. AP/AP / Manu Fernandez
Torschütze zum 2:1 im Hinspiel war Cristiano Ronaldo, welcher es sich nicht nehmen liess, den Messi-Jubel vier Monate zuvor im Camp Nou zu imitieren – auf Anraten von Marcelo. EPA/EFE / Quique Garcia
Ronaldo flog nur zwei Minuten nach seinem Torjubel mit Gelb-Rot vom Platz. Er fiel nach einem Laufduell mit Umtiti im Strafraum. Der Schiedsrichter entschied sehr hart auf Schwalbe. Die erste gelbe Karte sah er übrigens für seinen Torjubel. AP/AP / Manu Fernandez
Am 28. Oktober 2018 findet der erste Clásico seit 2009 ohne Lionel Messi und Cristiano Ronaldo statt. Barça zerlegt Real beim 5:1 in seine Einzelteile, Matchwinner ist Luis Suarez mit drei Treffern. EPA/EPA / TONI ALBIR
Für Real ein Schicksalsspiel mit ungutem Ausgang: Einen Tag nach der Klatsche wurde Zidane-Nachfolger Julen Lopetegui entlassen. EPA/EPA / TONI ALBIR
Barcelona bekräftigte mit dem ersten Sieg gegen den Erzrivalen in der Nach-Ronaldo-Ära seine Vormachtsstellung im Land dagegen eindrücklich. EPA/EPA / TONI ALBIR

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