Aktuelle Themen:

Der Lastwagenfahrer hatte grosses Glück und überlebte.  Bild: AP/Amurs's region Russian Emergency Situations Ministry

Hier stürzt eine Brücke über der Transsibirischen Eisenbahn ein – LKW-Fahrer überlebt

Publiziert: 10.10.18, 02:21 Aktualisiert: 10.10.18, 06:24

In der russischen Stadt Swobodny im Osten des Landes ist eine Brücke eingestürzt, welche über die weltberühmte Transsibirische Eisenbahn führt. Es grenzt an ein Wunder, dass niemand ums Leben kam, wie The Moscow Times berichtet. Der Einsturz wurde auf einer Überwachungskamera festgehalten. 

Grosses Glück im Unglück hatte ein Lastwagenfahrer, der zum Zeitpunkt des Einsturzes die Brücke überquerte und in die Tiefe gerissen wurde. Er wurde mit mehreren Knochenbrüchen ins Spital eingeliefert – die Verletzungen sollen aber nicht lebensbedrohlich sein. Ebenfalls glimpflich ausgegangen ist der Einsturz für einen Bahnarbeiter. Er konnte sich in letzter Sekunde in Sicherheit bringen.

Der Einsturz erinnert stark an die Tragödie von Genua: 

Video: watson

Kein anderer Weg führte auf die andere Stadtseite.  Bild: AP/Amurs's region Russian Emergency Situations Ministry

Für die Bewohner der Stadt Swobodny, die rund 7500 Kilometer von Moskau entfernt liegt, ist der Einsturz eine Katastrophe – die Brücke war die einzige Möglichkeit, auf die andere Seite der Eisenbahnlinie zu gelangen. Rund 10'000 Menschen sind momentan vom Rest der Stadt abgeschnitten. «Die Brücke fiel und das Leben in Swobodny kam zum Stillstand», zitiert The Moscow Times einen Bewohner.

Die Ursache des Brückeneinsturzes wird momentan von den Behörden untersucht. Die Überführung wurde 1982 gebaut und sei in gutem Zustand gewesen sein. (vom)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Autobahnbrücke in Genua eingestürzt:

Nach dem verheerenden Einsturz einer Autobahnbrücke in Genua rückt die Frage nach der Ursache für die Katastrophe in den Fokus. EPA/ANSA / LUCA ZENNARO
Die Suche nach Überlebenden in den Trümmern ging auch in der Nacht zu Mittwoch weiter. EPA/ANSA / LUCA ZENNARO
Am Morgen lag die Zahl der offiziell bestätigten Todesopfer bei 35, wie das Innenministerium mitteilte. EPA/ANSA / LUCA ZENNARO
Um die 30 Fahrzeuge waren zu der Zeit auf der Brücke unterwegs: Autos wurden in die Tiefe gerissen, Lastwagen stürzten in den Fluss Polcevera. EPA/ANSA / LUCA ZENNARO
Nach dem Unglück waren mehr als 300 Rettungskräfte im Einsatz. EPA/ANSA / LUCA ZENNARO
Die Zahl der Todesopfer beim Brückeneinsturz in Genua steigt weiter. EPA/ANSA / LUCA ZENNARO
Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa stürzte die Brücke in mehr als 40 Metern Höhe auf einem etwa 200 Meter langem Stück ein. AP/AP / Antonio Calanni
Die Brücke der Autobahn A10 war gegen 11.30 Uhr bei strömendem Regen eingebrochen. EPA/ITALIAN FIREFIGHTERS / ITALIAN FIREFIGHTERS HANDOUT
Der Fahrer dieses Lastwagens auf der Brücke vor der Absturzstelle steht laut Medienberichten unter Schock. AP/AP / Antonio Calanni
An der eingestürzten Brücke waren zum Zeitpunkt der Tragödie Bauarbeiten im Gange. EPA/ANSA / LUCA ZENNARO
Nach Angaben aus Kreisen der Ermittler starben dutzende Menschen, 30- 35 Fahrzeuge seien betroffen gewesen. AP/Vigili Del Fuoco
Der Polcevera-Viadukt, das umgangssprachlich nach seinem Planer Riccardo Morandi benannt ist, ist eine innerstädtische Autobahnbrücke mit einer Gesamtlänge von 1182 Metern.
Verkehrsminister Danilo Toninelli schrieb auf Twitter, es bahne sich eine «riesige Tragödie» an. AP/ANSA / Luca Zennaro
Die Brücke der Autobahn A10 sei gegen 11.30 Uhr bei strömendem Regen eingebrochen. EPA/ANSA / LUCA ZENNARO
EPA/ANSA / LUCA ZENNARO
Das Bauwerk stammt aus den 1960er Jahren. EPA/ANSA / LUCA ZENNARO
Es stürzte in 40 Metern Höhe auf einer Länge von etwa 200 Metern ein. EPA/ANSA / LUCA ZENNARO
In sozialen Netzwerken veröffentlichte Bilder zeigten, dass ein grosser Teil der Ponte Morandi, der auch als Polcevera-Viadukt bezeichnet wird, fehlte. EPA/ANSA / LUCA ZENNARO
Die Agentur Agi berichtete, die Feuerwehr berge «zahlreiche Personen» aus den Trümmern. EPA/ANSA / LUCA ZENNARO
Vier Schwerverletzte wurden demnach bereits ins Spital gebracht. EPA/ANSA / LUCA ZENNARO
Zeugenaussagen berichten von einem Blitzschlag auf der Brücke. AP/ANSA / Luca Zennaro
Die Brücke führt unter anderem über Gleisanlagen und ein Gewerbegebiet. EPA/ANSA / LUCA ZENNARO
Schwierige Rettungsarbeiten. AP/ANSA / Luca Zennaro
Die Autobahn 10 wurde gesperrt. EPA/ITALIAN FIREFIGHTERS / ITALIAN FIREFIGHTERS HANDOUT
Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, vermuteten die Behörden, dass der Einsturz durch strukturelle Schwächen am Bau ausgelöst worden sei.