Blogs
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Den Namen ändern, weil eine Endung auf «ic» nicht gut ankommt? Für Ludmila Balkanovic keine Option.

Den Namen ändern, weil eine Endung auf «ic» nicht gut ankommt? Für Ludmila Balkanovic keine Option. Bild: flickr.com/bailey weaver

Ludmila Balkanovic

Ich soll meinen Jugo-Namen ändern? Ihr habt sie doch nicht mehr alle!

Kürzlich wurde bekannt, dass die Versicherung Swiss Life ihren Call-Center-Mitarbeitern mit ausländischem Namen rät, sich ein Schweizer Ego zuzulegen. Hier erzählt Ludmila, warum sie eher nackt die Langstrasse hoch und runter joggen würde, bevor sie ihr «-ic» gegen ein «Meier» oder «Müller» eintauschen würde.



Lasst uns Tacheles reden. Einen Namen zu haben, der mit «ic» endet, kann scheisse sein. Bei der Wohnungssuche zum Beispiel. Würde ich Hugentobler, Schweizer oder Schmied heissen, müsste ich nicht stets zum persönlichen Gespräch antraben. Als «ic» aber mache ich genau das.

Eine gute Freundin von mir arbeitet bei einer Verwaltung. Sie hat mir mal off the record gesagt, dass die erste Wahl bei Mietern immer auf Schweizer fällt. Papierlischweizer, wie ich einer bin, ausgenommen. Also habe ich es mir angewöhnt, meine Bewerbungen nicht eingeschrieben zu verschicken, sondern eben persönlich zu überreichen.

«Ein Balkaner im Journalismus? Guet Nacht am Sächsi»

Ein Zürcher Verwalter

Ob mich das wütend macht? Null. Wer selber antrabt, kann nur gewinnen. So habe ich schon einmal einen Verwalter gedatet, ein anderer fand mich «so eine Lustige», dass er mir neue Fenster einbauen liess, und ein Dritter offenbarte, dass er eigentlich kein Fan von Balkanern sei – und wenn die dann auch noch im Journalismus tätig seien, «dänn guet Nacht am Sächsi». Er hat mich trotzdem genommen. «Ich glaube, dass Sie integriert sind. Und solvent.»

Schon klar. Der Spruch ist hohl. So hohl, dass mir der, der ihn rausgelassen hat, mehr leid tut, als dass mich die Aussage wirklich trifft. Der Herr ist weltfremd. Mit mir persönlich hat sein Hinterwäldlertum aber nichts zu tun.

Noch viel hinterwäldlerischer aber finde ich die Swiss Life. Vor Wochenfrist machte die «SonntagsZeitung» publik, dass die Versicherung ihren aus dem Balkan stammenden Call-Center-Mitarbeitern empfiehlt, sich ein Schweizer Pseudonym zuzulegen.

So werden mal schnell aus Goran Stojanovic Dani Sutter und aus Dragana Radic Sandra Hohl. Das, weil es angeblich einfacher sei, mit Schweizer Namen Kunden zu überzeugen, einen Vertrag zu unterschreiben.

Auch Ludmila Balkanovic arbeitete zwei Jahre in einem Call Center und weiss: ein Jugo-Name stellt keine unüberwindbare Barriere dar.

Auch Ludmila Balkanovic arbeitete zwei Jahre in einem Call Center und weiss: Ein Jugo-Name stellt keine unüberwindbare Barriere dar. Bild: flickr.com/state farm

Bloss: Was, wenn Goran und Dragana einen Akzent haben? Der deutschen Sprache nicht zu 100 Prozent mächtig sind? Ist man da nicht doppelt verarscht? Als Mitarbeiter und Kunde? Die ganze Chose stinkt meiner Meinung nach sowieso von A bis Z zum Himmel. Sie unterstellt Kunden Rassismus und schafft künstlich ein Zwei-Klassen-Gefühl unter Mitarbeitenden.

Würdet ihr, liebe Chefs, Leggins mit Büsis drauf anziehen?

Ich erinnere mich an meine Zeit im Call Center eines grossen Mobilfunkanbieters. Vor 14 Jahren war ich selber während zwei Jahren am Telefon tätig. In dieser Zeit habe ich es nur zwei Mal erlebt, dass man mich einen «Schiss-Jugo» schimpfte und mich dahin zurückschicken wollte, woher ich ursprünglich komme.

Ludmila Balkanovic

Unsere Kolumnistin Ludmila wuchs zwischen Mani Matter, Kettenrauchern, harten Schweizer Schulregeln und einer «Fuck the System»-Kultur auf. Hier erzählt die Mittdreissigerin aus ihrem Leben zwischen Schweizer Bünzli- und dem Jugotum.

Waren Kunden sauer, schrieen mich an oder drohten mit dem «Kassensturz», dann ging's grundsätzlich nicht um meine Person, sondern um die Umstände und das Unternehmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei Swiss Life anders ist.

Die Herren, das sind Katzen-Leggins!

abspielen

Video: YouTube/365 Days of Dance by George

Und selbst wenn. Es ist das Letzte, Angestellte dazu anzuhalten, ihre Identität zu verheimlichen. Ich würde eher nackt die Langstrasse hoch und runter joggen, statt meinen Namen herzugeben. Mal Hand aufs Herz, liebe Swiss-Life-Chefetage: Würdest du dich anders nennen? Oder als Businessmann mal Leggins mit Büsis drauf anziehen? Oder ein Band-Shirt von Slayer oder Mötley Crue?

Eben.

Also hört bitte auf, von euren Angestellten zu erwarten, dass diese sich in jemanden verwandeln, der sie nicht sind.

Und bitte traut euren Kunden etwas mehr zu. Nicht alle da draussen sind rassistische Idioten. Und falls doch, überdenkt eure Kundschaft.

Mit freundlichen Grüssen,
Eure Ludmila – for ever and ever – Balkanovic

Mehr von Ludmila Balkanovic

Ludmila, jetzt mal ehrlich: Schämst du dich für Jugos wie Vujo und Bendrit?

Link zum Artikel

6 Dinge, um die du als Jugo-Kind nicht herum kommst – Teil 2

Link zum Artikel

Sechs Dinge, um die du als Jugo-Kind nicht herum kommst

Link zum Artikel

Vergesst Charlie Sheen – hier kommt mein cooler Onkel Milan

Link zum Artikel

Jugos in Dietikon: Wenn Halid loslegt, herrscht nur noch Heimat

Link zum Artikel

Fear and Loathing im Jugo-Kuhkaff

Link zum Artikel

Einmal Gras-Schmuggel von Zürich nach Belgrad

Link zum Artikel

Der Jugo und seine Arbeitsmoral – oder warum die EU Familien auseinanderreisst

Link zum Artikel

Wenn Balkan-Bitches Beef haben, biegen sich die Balken

Link zum Artikel

Balkanisch für Anfänger mit «Kajt Mos» und «Majli Sairus» 

Link zum Artikel

Statt zuhause lande ich im Jugo-Schnellimbiss: Eine abenteuerliche Taxifahrt mit Slavoljub

Link zum Artikel

Fünf wichtige Regeln, wenn du einen Jugo halten willst

Link zum Artikel

Mini-BMWs, Mini-Ducatis, Mini-Kalaschnikows – ein Nachmittag auf dem Assi-Spielplatz

Link zum Artikel

«Um 5 Uhr Nachmittags bin ich besoffen, um halb 8 am Ende» – Jugo-Musik for ever!

Link zum Artikel

Vergiss Sex und lerne kochen! Meine Balkan-Oma, ich und unsere Hassliebe

Link zum Artikel

Der Polizist schaut sich kurz um, dann nimmt er die 50 Euro – unterwegs in Belgrad

Link zum Artikel

Fette Knarren, Schnaps zum Frühstück und ein Bargeld-Regen: Hallo, Jugo-Hochzeit!

Link zum Artikel

Fliegt der Balkaner, fliegen Duschstangen, Zement und 110-Liter-Säcke mit

Link zum Artikel

Wenns um die Liebe geht, kennt Mama «-ic» keine Gnade

Link zum Artikel

«Löli», meint meine Mutter und sagt: «Ich scheiss dir in deinen Mund»

Link zum Artikel

Gestatten, mein Name ist Balkanovic!

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Schon wieder ein Brückeneinsturz in Italien

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

6 Kantone mit über 1000 positiv Getesteten – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

113
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
113Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • redeye70 12.07.2017 20:06
    Highlight Highlight Nun aber noch ernsthaft. Ein guter Kollege von mir nahm nach der Heirat den schweizerischen Namen seiner Frau an. Eben wegen den Nachteilen mit einem -ic im Familiennamen. Ich verstand seinen Beweggrund dazu aber es machte mich auch gleichzeitig traurig, dass er sich dazu gezwungen sah. Ich denke aber, dass es nun besser wird. Ein paar Unverbesserliche wird es immer geben, die sollte man schlicht ignorieren.
  • redeye70 12.07.2017 19:59
    Highlight Highlight Also wenn die Ludmila nackt die Langstrasse runterrennt werde ich als anständiger Bürger selbstverständlich nicht hingucken. Ehrenwort 😉

  • Zoran68 07.07.2017 13:36
    Highlight Highlight Eine solche Diskussion wäre in Deutschland öder Österreich nicht denkbar.
    Name ist nicht das Problem-Problem ist tief verankerte Rasissmus.
  • Spooky 07.07.2017 09:53
    Highlight Highlight Wer seine Identität mit seinem Namen in Verbindung bringt, der muss ja echt bescheuert sein.

    😂👎🏾👻
  • Share 06.07.2017 11:49
    Highlight Highlight Ja, dann lasst uns die Schweizer Namen verschweizern. Da heisst einer dann Meyerli, Casanovili, Burckhardtli, Struebli oder Thommeli, Ammannli, oder so. Und jetzt stellen wir uns vor, die würden noch dafür kämpfen, diese Namen behalten zu dürfen.
  • Spooky 05.07.2017 19:41
    Highlight Highlight Also, jetzt, in diesem speziellen Fall, zweifle ich daran, dass Ludmila die Balkaner so gut kennt wie ich. Ich habe lange mit Balkanern auf dem Bau gearbeitet. Bisschen schlitzohrig, aber voll sympathisch. Wenn unser Boss gekommen wäre und sie gefragt hätte, ob es okay sei, dass er dem Bauherrn sage, sie seien Türken, weil der Bauherr in den Ferien schlechte Erfahrungen gemacht habe mit den Jugos - die hätten sich diebisch gefreut, bei diesem harmlosen Game mitzumachen.
    • Spooky 07.07.2017 15:06
      Highlight Highlight "...die hätten sich diebisch gefreut, bei diesem harmlosen Game mitzumachen."

      ....natürlich nur gegen ein kleines finanzielles Geschenk, total freiwillig, schon klar, von unserem lieben Boss, hehe!

      I love Balkan!

      Ich habe nur gute Erinnerungen an meine Balkankumpels auf dem Bau.

      Irgendwie waren sie halt schon ein bisschen cleverer als die Spanier.......sorry....hehe ;-))))
  • Rubby 05.07.2017 16:52
    Highlight Highlight Mit den meisten jugos und schippis haben wir sehr sehr schlechte erfahrungen gemacht...ihre überheblichkeit, unhöflichkeit und arroganz ist einfach nur tragisch...was bilden die sich eigentlich ein was sie sind???...auf was sind diese leute eigentlich stolz???....die haben ja nichts zu bieten..!!...
    • Openyourmind 05.07.2017 19:56
      Highlight Highlight Woopic, denke da gibt's einiges...
      1. KickBox Training 2xWoche (inkl. ca. 20 hart schlagende jugos/shippies)
      2. Schiessübungen 2xWoche (inkl. Desert Eagle Kaliber .50AE, Legal!)
      3.Chopped Harley (um ab und zu zu fahren mit United Tribuns)
      4. Zutritt tu Clubs inkl. Stammplatz auch ohne weibliche Begleitung und in Adidas-Casual-Look
      Am besten treffen wir uns kurz damit ich es dir detailliert erklären kann. 🤓
    • Openyourmind 05.07.2017 22:16
      Highlight Highlight Rubby aka Woopi1 aka Woopic aka "anderedennickimmerwieder" aka 🥔
  • Skip Bo 05.07.2017 09:30
    Highlight Highlight Nein niemand muss, aber wenn er/sie das freiwillig möchte, sollte es unbürokratisch möglich sein den Namen anzupassen.
    Es gibt einige slawische Namen welche eine deutsche oder französische Schreibweise haben und man so einfach herausfindet wie er ausgesprochen wird. Warum nicht Balkanowitsch?
    Habe übrigens einen französischen Namen der auch verdeutscht wurde und habe kein Identifikationsproblem.
  • Rubby 04.07.2017 17:42
    Highlight Highlight Damit ihr akzeptiert werdet, und zwar vollumfänglich...solltet ihr aber noch sehr viel an euch arbeiten..!!...und euch in der schweiz ganz anpassen...wer dazu nicht bereit ist...sollte zurück in seine heimat...querolanten brauchen wir hier nicht..!!
    • Openyourmind 04.07.2017 19:16
      Highlight Highlight Ich? Zurück nach Aargau? NIE!
    • Maracuja 05.07.2017 09:12
      Highlight Highlight @Woopi

      Arbeiten Sie zuerst mal an Ihrem Deutsch bevor Sie anderen (Rat)Schläge erteilen.
    • Rubby 05.07.2017 10:25
      Highlight Highlight Grins....ok ich sehe du hast dich angepasst....darfst bleiben ....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Whitebeard 04.07.2017 07:40
    Highlight Highlight Von den Geschichten her höre ich immer wieder, dass die Italiener die "Ur-Jugos" in der Schweiz waren und sie werden heutzutage sehr gut akzeptiert. Ic-Namensträger kommen heute meiner Meinung nach immer besser durch, statt vor 10 Jahren. Also ich zumindest hatte bei meiner Lehrstellensuche vor einigen Jahren kein Problem mit meinem Namen und wurde in meinem Lehrbetrieb sehr gut empfangen.
    • rodolofo 04.07.2017 08:32
      Highlight Highlight Das ist ähnlich wie bei den Schafen.
      Wenn neue Schafe in eine bestehende Herde dazu kommen, müssen sie zuerst ausserhalb des behaglichen Stalls übernachten und bilden auf der Weide eine Untergruppe.
      Mit der Zeit erobern sich aber einige Neulings-Schafe doch noch einen geschützten Platz im Stall und mischen sich die Tiere immer mehr.
      Spätestens in der nächsten Generation gibt es nur noch eine grosse Herde.
      Wegen der Gefahr von Inzucht muss dann allerdings der Bock entfernt und durch einen Neuen von möglichst weit weg ersetzt werden.
    • Whitebeard 04.07.2017 09:44
      Highlight Highlight @rodolofo, gutes Beispiel.. Da kommen mir die "schwarze schööfli" in den Sinn hahaha
    • ludmila 04.07.2017 17:08
      Highlight Highlight Whitebeard, das sehe und erlebe ich auch so. Und bin gottefroh drum, dass es heute so ist, wie es ist: meistens unproblematisch. Danke, Multi-Kulti-Schweiz!
  • Str ant (Darkling) 04.07.2017 02:23
    Highlight Highlight Balkanovic as name is badass
  • Openyourmind 03.07.2017 22:52
    Highlight Highlight Werde sofort und rein aus Solidarität mein Nick auf "Openyourmindjic" ändern... wenn du weisch wanni mein... 😉
    • ludmila 04.07.2017 17:10
      Highlight Highlight Heute bist du mein Liebling, Openyourmindjic! <3
    • Openyourmind 04.07.2017 18:45
      Highlight Highlight Done!
  • Nymeria 03.07.2017 21:11
    Highlight Highlight Gut geschrieben. Aber Bandshirts von Slayer oder Mötley Crue finde ich trotzdem cool, imfall 😉
    • ludmila 04.07.2017 17:12
      Highlight Highlight Ich auch. Mega sogar. Ich befürchte aber, dass CEOs und CFOs sich etwas verkleidet fühlen würden, müssten sie in solchen referieren. So wie sich ic-Menschen mit anderen Namen fremd fühlen würden. Sorry, falls das im Text unklar formuliert ist. <3 Gruss, Ludmila.
  • gfc 03.07.2017 21:00
    Highlight Highlight Also bei > 30 Grad würd ich jeden Anzug gegen Leggins tauschen 😜
    • ludmila 04.07.2017 17:12
      Highlight Highlight I like you, you Badass! Deine Ludmila.
    • Alnothur 07.07.2017 10:41
      Highlight Highlight Du würdest draussen in Unterwäsche herumlaufen?!
  • rodolofo 03.07.2017 20:15
    Highlight Highlight Was für ein toller Name: Balkanovic, wow!
    Ich glaube, ich versuch mal, meinen langweiligen Schweizer 0815-Namen etwas aufzumotzen:
    Mullerovic wäre doch gar nicht schlecht, oder?
  • tabernac 03.07.2017 19:52
    Highlight Highlight okey gut... ich bin dabei... wenn du nackig die langstrasse runter (oder rauf) rennst, bin ich dabei, natürli auch füddliblut...
    juuuuu du... ich freu mich🤘😎
    • BerriVonHut 03.07.2017 20:15
      Highlight Highlight Bin auch dabei😁😎
    • AdiB 04.07.2017 09:01
      Highlight Highlight Er versucht speziel zu sein. Merkt aber nicht das er eigendlich nur ein spieser ist. Was hast du gegen openairs? Einversüchtig weil gewiesse leute sich die freiheit nhemen einfach mal sich gehen zu lassen und das leben zu geniessen?
  • Tu1zla 03.07.2017 18:23
    Highlight Highlight In der RS haben einige auf ihren Namensschildern ein -ić am ende des Nachnamens gekrizelt. Die liefen dann als Müllerić, Schneiderić, Wespić herum 🤣🤣 . Man könnte das auch überall anwenden 🤣🤣 . Egal wie man heisst, es wird immer Leute geben die sich an irgendetwas stören. Grussić
    • Karl Marx 05.07.2017 16:45
      Highlight Highlight It's a kind of magic.
  • na ja 03.07.2017 17:47
    Highlight Highlight Mir egal, wie die Leute vom Callcenter heissen. Ich HASSE Werbeanrufe!
    • ludmila 04.07.2017 17:14
      Highlight Highlight Word, Bruder! Oder Schwester! LG, L.
  • Barracuda 03.07.2017 17:38
    Highlight Highlight Ich finde es auch schwachsinnig, wenn jemand unter falschen Namen im Callcenter arbeitet. Es spielt doch keine Rolle, welcher Name jemand hat, solange er kompetent ist und akzentfreies schweizerdeutsch beherrscht und nicht eine Sprache hat von einem 12-Jährigen. Wenn man jedoch einem Grossteil der Kunden indirekt einen latenten Rassismus vorwirft, ist das genauso schwachsinnig.
    • rodolofo 03.07.2017 21:05
      Highlight Highlight Akzentfreies Sprechen finde ich aber gar nicht nötig!
      Ganz im Gegenteil:
      Der französische und der italienische Akzent wirkt sofort sympathisch, der englische Akzent wirkt etwas verrückt, der slawische Akzent wirkt geheimnisvoll verrucht, und der Österreichische Akzent wirkt schrullig-gesellig-gemütlich, ähnlich wie der Holländische Akzent.
      Einzig der Hochdeutsche Akzent klingt für mich als "Kuhschweizer" etwas elitär.
      Aber wie heisst es in der Permakultur?
      "Das Problem ist die Lösung!"
      Wenn ich selber elitär wirken will, spreche ich mit Hochdeutschem Akzent.
      Damit kann ich hervorragend nerven.
    • Jol Bear 03.07.2017 22:50
      Highlight Highlight Kollegen, die in Call-Centern arbeiten, bestätigen mir, dass nicht unter den tatsächlichen Namen gearbeitet resp. angerufen wird. Das gilt aber nicht nur für -ic oder andere ausländische Namen sondern genauso auch für typisch schweizerische. Der Hugentobler ruft vom Callcenter nicht ohne Grund viel lieber als Barmettler o.a. an; sagt einiges über diese Branche aus...
    • rodolofo 04.07.2017 07:19
      Highlight Highlight @ Seligman
      Ich habe nicht gesagt, dass ich akzentfrei Hochdeutsch spreche, wenn ich nerven will, sondern dass ich dann Schweizerdeutsch mit einem Hochdeutschen Akzent spreche.
      Das ist also die einzige Art von Akzent, die ich unter gewissen Umständen problematisch finde.
      Ausserdem bin ich nicht der Einzige, der sich über Deutsche, die Schweizerdeutsch zu sprechen versuchen, lustig machen, also was soll's?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe_Dirt 03.07.2017 16:46
    Highlight Highlight #off topic:
    Wieso hat Frau Balkanovic als Serbin nur Städte aus Kroatien auf den Wegweisern ihres Titelbilds? Ludmila...?
    • Joe_Dirt 04.07.2017 11:39
      Highlight Highlight @Seligman: aber suscht alles ok bi Dir...?
      Vielleicht gibt es ja zu den Städten einen weiteren Balkanovic-Beitrag? Eventuell sind die Städte ja bewusst gewählt?
      #hebmaldelatz
    • ludmila 04.07.2017 17:18
      Highlight Highlight 1. #hebmaldelatz unterschreibe ich voll. <3

      2. Zu deiner Frage: da steckt kein Kalkül dahinter. Es wurden auch schon Texte publiziert, die von Kroatien handeln. Oder Bosnien. Ich finde dein Feedback aber super und schaue mal, ob der nette Grafiker ein, zwei Städte austauschen und das Ganze somit etwas breiter machen kann. LG, L.
    • Joe_Dirt 05.07.2017 09:37
      Highlight Highlight 1. hani mer scho dänkt, dass Du das underschribsch

      Ah schade. Dachte ich sei Dir mit den Städten mit irgendwas auf die Schliche gekommen :)
  • Pain_in_the_ass 03.07.2017 16:14
    Highlight Highlight Ich habe den Artikel nicht gelesen, weil er mich nicht interessiert. Bei einem anderen Titelbild wäre ich vielleicht interessiert gewesen. Jemand, der es nötig hat den Mittelfinger zu zeigen, kann vermutlich sich nicht sauber artikulieren. Es ist schade, wie das Niveau von Redakteuren bereits in der Gosse angekommen ist. Den Mittelfinger indie Kamera zu halten erwarte ich normalerweise von hirnlosen Teenies auf Facebook.
    • solani 03.07.2017 16:45
      Highlight Highlight Zusammengefasst: Sie haben das Titelbild gesehen und beschlossen auf den Artikel zu klicken um einen 8-Zeiler-Kommentar darüber zu schreiben wie empört Sie sind und wie jemand, der den Mittelfinger zeigt, nicht korrekt schreiben kann, ohne zu schauen, ob der Artikel denn gut oder schlecht geschrieben ist.
    • äti 03.07.2017 16:59
      Highlight Highlight ... vielleicht hätte Lesen schon geholfen. Könnte doch feine Ironie dahinter stecken. Nun denn, Vorurteil ist auch nicht gerade toll, oder?
    • Tomjumper 03.07.2017 17:31
      Highlight Highlight Es ist schon sehr amüsant, wie man einen Artikel nicht lesen kann und trotzdem einen so unpassenden Kommentar schreiben kann. Vor allem der Satzteil wo die Artikulation der Journalistin angezweifelt wird und dabei so ein kapitaler Satzfehler gemacht wird, ist schon eine Klasse für sich. Danke für die Aufheiterung und übrigens, lesen bildet anscheinend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • geisit 03.07.2017 15:52
    Highlight Highlight Ich bin Schweizer, habe aber einen -ic Nachnamen. Dies sorgt oft für Verwirrung, wenn ich nach meiner Herkunft gefragt werde und mit "Basel" antworte".
    Eigentlich lustig, wenn man sich die permanente Integrationsdebatte anschaut. Meine Frau hat meinen Nachnamen bei der Hochzeit angenommen. Der Kommentar meines Schwiegervaters:"In zehn bis zwanzig Jahren werden die -ic dem schweizerischen Müller-Meier-Standart entsprechen."
    • SanchoPanza 03.07.2017 21:27
      Highlight Highlight Bei einem Familienessen fragte ich den neuen Freund woher er ist (hab ihn grade erst kennengelernt). Er antwortet etwas verschämt/scheu 'aus Mazedonien'. Dabei wollte ich nur wissen aus welcher Stadt. So weit sind wir schon (er ist hier geboren und aufgewachsen)... Ich musste lachen ab dem Missverständnis aber es beschäftigt mich heute noch.
  • Gender Bender 03.07.2017 15:26
    Highlight Highlight In China tragen alle Menschen auch westliche Namen. Das ist einfach ein anpassungsfähiger, intelligenter Menschenschlag.
  • Karl Marx 03.07.2017 15:23
    Highlight Highlight Aber schreibt selbst mit einem Pseudonym...
    • ludmila 04.07.2017 17:21
      Highlight Highlight Ja. Aus total freiwilligen Stücken und nicht, weil ich mehr Stutz kriege, weil ich ein Pseudonym nutze oder weil es die Chefetage so wollte. #FreeFreierWille
  • solani 03.07.2017 15:12
    Highlight Highlight Das Problem ist doch, dass viele Leute nicht die nötige Flexibilität aufweisen, um ihre eigenen Vorurteile auf unlogische Schlüsse zu überprüfen. Wenn ich zehn Menschen aus Zürich kenne, die alle arrogant sind, heisst das nicht, dass die Mehrheit der Zürcher arrogant sind.
    Wenn ich im Büro fünf Ü50-Kollegen habe, die sehr ineffizient arbeiten, heisst das nicht, dass die Mehrheit der Ü50er schlecht arbeitet.
    Ich könnte noch mehr auflisten. Aber ich glaube mein Punkt ist klar.
    • gege 03.07.2017 16:13
      Highlight Highlight Das sagt ja auch niemand. Wenn Sie drei Mal schlechte Ferien in Italien verbracht haben, gehen Sie noch nach Italien in die Ferien? Obwohl Sie wissen, dass Sie auch schöne Ferien in Italien verbringen könnten?
    • solani 03.07.2017 16:32
      Highlight Highlight @gege: Es gibt in einem Land 1000-de Orte und Arten um Ferien zu machen. Du kannst an einem Touristen-Ort am Strand rumgammeln und hoffen, dass du nicht zu extrem übers Ohr gehauen wirst:D Du kannst mit einem Camper/Bus gehen. Du kannst wandern, segeln, biken.... gehen. Mit dem Zug Rundreisen machen... verschiedene Städte anschauen,.. dich auf dem Land umschauen.. Was willst du mir mit deinem Kommentar sagen??
    • TRL 04.07.2017 01:15
      Highlight Highlight Vielleicht, dass du ein Moralapostel bist? Wenn von 10 Zürchern, die ich kenne, 10 arrogant sind, dann ist mein Vorurteil solange bestätigt, bis ich einen scheuen Zürcher getroffen habe (HAHA - mach ein Witz über scheue Zürcher und du kriegst auch als EINGEZÜRCHERTER Aargauer eins zurück)! Und warum nächstes mal nicht nach Kroatien wenns in Italien nicht so toll war? Das hat überhaupt nichts mit dem Thema zu tun. Das Thema ist, dass Leute genötigt(?) werden, ihre Identität zu verleugnen. Das Menschenrecht auf körperliche und psychische Unversehrtheit wird hier schon ein bisschen strapaziert..
  • JohnWay 03.07.2017 14:40
    Highlight Highlight Sehr interessanter Bericht. Kritisch. Witzig. Und das Fazit sehr schön zusammengefasst. Man muss nicht um jeden Preis Umsatz generieren. Schon garnicht wenn rasitische Hintergründe eine Rolle spielen.
    • Mikki 04.07.2017 16:30
      Highlight Highlight Du hattest warscheinlich nie die autoprüfung in der hand von wegen einen m3 so frustriert wie du bist!!
  • DonPedro 03.07.2017 14:28
    Highlight Highlight DerName hat nun einmal mit der Identität zu tun, ob mit oder ohne "ic"
    Übrigens- wie die meisten Watson User verwende auch ich ein Pseudonym-wohl um meine Identität zu tarnen?
    In meinem privaten oder Geschäftsleben wäre das undenkbar.
    Da Ludmila im Geschäftsleben Journalistin ist und über Jugos und ihr Land berichtet, und das höchst originell, wäre ich völlig desillusioniert, wenn sie mit Huber, Meier oder Müller unterschriebe.
    Wäre das tatsächlich der Fall, müsste sie mindestens eine halbe Runde "flitzen" und wäre vielleicht nicht mehr "so eine Lustige"
  • JJ17 03.07.2017 13:55
    Highlight Highlight "Mal Hand aufs Herz, liebe Swiss-Life-Chefetage: Würdest du dich anders nennen? Oder als Businessmann mal Leggins mit Büsis drauf anziehen? Oder ein Band-Shirt von Slayer oder Mötley Crue?"

    1) Die Angestellten mit ausländischen Namen wurden nicht dazu gezwungen ihren Namen zu ändern. Sie machen es ja freiwillig zu ihren Gunsten.
    2) Was hat der Rest dieser Aussage mit Namen zu tun?
    • ludmila 04.07.2017 23:35
      Highlight Highlight 1. Nachdem sie dahin manipuliert wurden, vermute ich. Betonung auf Vermutung. Oder aus einer Notlage raus. Auch hier handelt es sich um eine Vermutung. So oder so: ich finds nicht okay. Punkt.

      2. Ich vermute, dass CEOs und CFOs sich verkleidet fühlen würden, müssten sie in solchen Bandshirts referieren. So wie sich ic-Menschen mit anderen Namen fremd fühlen. Sorry, falls das im Text unklar formuliert ist.

      <3 Gruss, Ludmila.
    • JJ17 05.07.2017 07:59
      Highlight Highlight @ludmila: Du könntest sie ja mal für ein Interview anfragen, dann hätten wir Klarheit, ob du mit deinen Vermutungen richtig liegst :)
  • Luca Brasi 03.07.2017 12:57
    Highlight Highlight Keine Sorge. Ich mag Call Center-Mitarbeiter überhaupt nicht, weil sie alle nervige Hausierer sind. Mir ist es dabei egal, ob sie Eggenberger, Barzini oder Jankovic heissen.
    • Makatitom 03.07.2017 13:50
      Highlight Highlight Ach, auch die callcenter, bzw. helpdeskmitarbeiter nicht, welche dir helfen, wenn du nach 4 stündigem schreiben an einem Dokument wieder mal vergessen hast, zu speichern und die ganze Arbeit ohne die Helpdesker sonst verloren wäre? Oder die, die dir nach einem durchsoffenen Weekend am Montag morgen ein neues Passwort geben, damit du dich wieder einloggen kannst?
    • Asmodeus 03.07.2017 16:46
      Highlight Highlight @Makatitom
      Die müssen auch nicht ihre Namen anpassen um mehr Bullshit an Leute zu verkaufen :)

      Das sind diejenigen die froh wären, wenn niemand anruft ;)
    • Luca Brasi 03.07.2017 17:05
      Highlight Highlight @Makatitom: Ich hatte solche Probleme noch nie in meinem Leben. Danke der Nachfrage. Und falls ich solche Probleme hätte bevorzuge ich lieber den persönlichen Kontakt mit Experten anstatt in einer Warteschleife von nicht-fachkundigen Ferienjob-Studenten abgewimmelt zu werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 03.07.2017 12:45
    Highlight Highlight Wenn heute noch einer das Gefühl hat, er müsse unbedingt mit einem Müller, Huber oder sonstigem -er sprechen, dann soll er halt in der Warteschleife schmoren bis ein -er frei wird. Dass Mitarbeiter wegen solchen Kundenwünschen den Namen wechseln müssen, geht gar nicht.
    • ands 03.07.2017 14:54
      Highlight Highlight Die "Kunden" würden es ja vermutlich grösstenteils bevorzugen, mit gar niemandem zu sprechen...
  • Queen C 03.07.2017 12:42
    Highlight Highlight Ball flach halten. Als Roy Black zB verdienst du auch mehr denn als Gert Höllerich. Und Englisch konnte der wahrscheinlich auch nicht übertrieben gut.
    • Queen C 04.07.2017 07:44
      Highlight Highlight Was ist denn mit dir los?
    • Red4 *Miss Vanjie* 04.07.2017 10:48
      Highlight Highlight Vermute aus der Irrenanstalt geflohen oder sich zu viele Illegale Substanzen hinzugefügt? :D Er ist der neue Marshall
  • Der müde Joe 03.07.2017 12:42
    Highlight Highlight Wer der Deutschen Sprache nicht mächtig ist sollte erst gar nicht in einem Call Center arbeiten. Mir ist eigentlich egal ob er/sie Seferovic, Müslüm oder sonst wie heißt, solange ich mich auf Schweizerdeutsch unterhalten kann!
  • Lümmel 03.07.2017 12:36
    Highlight Highlight Der Stinkefinger im Titelbild trägt ungemein zur Sympathie und Vorurteilsbehebung bei.
    • chraebu 03.07.2017 14:26
      Highlight Highlight Kann den Kommentar nicht einordnen:

      Falls ironisch gemeint: Für mich passt das Bild absolut zur Aussage des Artikels und wirkt auf mich authentisch und deshalb sympathisch.

      Falls ernst gemeint: +1
    • Lutz Pfannenstiel 03.07.2017 14:39
      Highlight Highlight Ich glaub, das wär auch meine Reaktion, wenn mich irgend ein borniertes A... von einem Vorgesetzten bitten würde, am Telefon einen anderen Namen anzugeben.
  • TanookiStormtrooper 03.07.2017 12:34
    Highlight Highlight Ich habe ja die Theorie, dass Ludmilla Balkanovic auch nur ein Pseudonym ist. In Wirklichkeit heisst sie doch Susi Müller!
    Also wer im Glashaus sitzt...
    • RacKu 03.07.2017 14:26
      Highlight Highlight 😂✌️
  • G. Samsa 03.07.2017 12:31
    Highlight Highlight Hey Ludmila, Balkanovic rockt!
  • Stratosurfer 03.07.2017 12:23
    Highlight Highlight Haaaaaaaaaaaaamer! Absolut meine Meinung - Steht zu euren Namen oder stört sich heute noch jemand an einem italienischen Namen, der in den 60ern eingewanderten "Tschinggen"?
  • Ylene 03.07.2017 11:45
    Highlight Highlight Soweit ich weiss, wurde die ganze Namensänderungsache ja freiwillig angeboten und zwar, weil die gemerkt haben, dass Mitarbeiter mit ausländischem Nachnamen messbar weniger Abschlüsse machen (und damit weniger Provision kriegen - darum ging's ja) als die mit einem Schweizer Nachnamen. Natürlich ist das scheisse und völlig unfair, aber wenn du zu Hause ein paar Mäuler zum füttern hast, dann würde ich meinen Nachnamen für die paar Stunden also auch ändern. Ich liesse mich doch nicht gleich doppelt verarschen von rassistischen Idioten.
    • Thomas_54 03.07.2017 19:50
      Highlight Highlight Jep. Und die richtigen Kapitalisten lernen dann gleich noch Bündner- oder Berndeutsch, weil das auch nochmal für ein paar zusätzliche Abschlüsse sorgt.
    • Ylene 03.07.2017 20:22
      Highlight Highlight Ju, im Callcenter lässt sich natürlich das grosse Geld verdienen und es macht auch so irre Spass, jedesmal dem Vorgesetzten zu sagen, wenn man aufs Klo muss, gäu. Dazu noch genervte anrufende Kunden mit teils völlig berechtigten teils aber idiotischen Beschwerden und genervte anzurufende Kunden, bei denen du bei 200 Anrufen 3 Abschlüsse hin kriegst, wenn du gut bist. Mou, das fägt auso wiä nä More, besonders wenn du über 50 bist und du den Job nicht einfach schmeissen kannst. Für die meisten ist das nämlich kein Studijob...
  • Asmodeus 03.07.2017 11:42
    Highlight Highlight "Bloss: Was, wenn Goran und Dragana einen Akzent haben? Der deutschen Sprache nicht zu 100 Prozent mächtig sind?"

    Dann wohnen sie vermutlich in Pratteln.


    Aber stimmt schon. Als Kunde merkt man sofort wenn man verarscht wird und das schadet dem Ansehen der Firma nur.
    Anruf der angeblich aus London kommt, aber die Person am Telefon spricht nur indisch und auch im Hintergrund ist nur indisch zu hören?

    Das ist sicherlich London. Ganz sicher.
    • kupus@kombajn 03.07.2017 12:53
      Highlight Highlight Bei einem Anruf aus London ist die Chance, dass die Person Indisch spricht und dass auch im Hintergrund nur Indisch zu hören ist, nicht ganz so klein.
  • Samurai Gra 03.07.2017 11:40
    Highlight Highlight Ich weiss nicht warum Schweizer mit Balkanern Probleme haben können.
    Im Gegenteil, ich habe mit Balkanern weniger Probleme als mit Schweizern und ich bin "Urschweizer".

    Ich finde Menschen aus dem Balkan Freundlich, Offen aber eben auch Direkt, kann es sein das genau das zum Problem wird?
    • andrew1 03.07.2017 13:09
      Highlight Highlight Ich habe eben schon häufig von vermietern und arbeitgebern gehört, das sie mit leute aus dem balkan häufiger probleme hatten als mit einheimischen. Dann muss man sich halt auch nicht wundern wenn es immer wie mehr "vorurteile" gibt. Man erntet was man säht. Keine frage auch bei leuten aus dem balkan gibt es top leute aber eben auch sehr viel welche nicht korrekt unterwegs sind. Leider mehr nicht korrekte als bei den einheimischen.
    • Duscholux 03.07.2017 13:11
      Highlight Highlight Vorurteile gegen Leute aus dem Balkan sind natürlich vollkommener Brunz. Ich selbst habe aber ein Vietnamtrauma aus der Primarschule, als ich doch ein paar Balkanfäuste spüren musste weil ich jemanden "Doof angeschaut" hatte. Ist manchmal schwierig sowas zu vergessen.
    • Asmodeus 03.07.2017 13:20
      Highlight Highlight Ich muss ehrlich sagen, dass wir in der Schulzeit ziemliche Probleme mit Balkanern, Türken und Kurden hatten.

      Halt die typischen Problematik von Secondo-Teenagern.
      Bei jedem Fussballspiel konnte davon ausgegangen werden, dass es 3-4 Hitzköpfe aus diesen Rängen gab, die es auf eine Schlägerei anlegen würden.


      Handkehrum, hatten wir in allen Fussballclubs in denen ich war gerade mal 10% Schweizeranteil. Daher war es wahrscheinlich, dass diese 3-4 Nasen aus besagtem Raum kommen :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • x4253 03.07.2017 11:39
    Highlight Highlight Man könnte ja einen Kompromiss machenv: Mülleric

    Mal ehrlich, ich bezweifle, dass jemand der Menschen aufgrund von Name und/oder Herkunft diskriminiert die geistige Reife besitzt einen solchen Vertrag (e.g. Lebensversicherung, Swiss Life) einzugehen...
    • Ylene 03.07.2017 13:06
      Highlight Highlight Da täuscht du dich leider gewaltig, Vorurteile finden sich in allen Schichten - egal ob gesellschaftlich oder Intelligenz. Je besser man 'den Fremden' kennt aus persönlicher Erfahrung, desto weniger hat man Vorurteile (und hat auch Vertrauen, dass der einem am Telefon was genauso vernünftiges empfiehlt). Das sieht man ja immer schön bei den Abstimmungen, wenn die Orte mit den wenigsten Ausländer am meisten gegen diese stimmen.
    • Asmodeus 03.07.2017 13:20
      Highlight Highlight Oder das sind die einzigen die darauf reinfallen.
  • Dä Brändon 03.07.2017 11:37
    Highlight Highlight Marry me!!!
  • ciaociao 03.07.2017 11:36
    Highlight Highlight machen die chinesen genau so. die john's & cassandra's heissen wahrscheinlich nicht wirklich so, ist aber einfacher im internationalen business
    • Nonqi 03.07.2017 12:26
      Highlight Highlight Da weiss man jedoch, dass die aus China sind. Sie treten als Chinesen auf mit englischem Namen. Einfachheitshalber. Hier geht es jedoch darum, die Herkunft einer Person nicht Preis zu geben. Obwohl diese die gleichen Anforderungen erfüllt hat wie Frau Meier, um diese Arbeit ausführen zu können.
    • Luca Brasi 03.07.2017 12:53
      Highlight Highlight Wobei die Chinesen das meist nur mit dem Vornamen machen. Ich glaube, dass kommt v.a. aus Hongkong, da es dort immer chic war auch einen englischen Namen zu haben. Li Xiaolong bleibt aber Herr Lee, nennt sich dann einfach Bruce, weil er weiß, dass ausserhalb Ostasiens sowieso niemand Schriftzeichen lesen kann.
      Die Namen, welche Festlandchinesen wählen sind aber nach deren eigenen Geschmack. So nennen sich viele Lili, Shasha, Fish, Steve, etc. (offensichtlich mögen sie kurze Namen...und Tiere)
    • Ylene 03.07.2017 13:12
      Highlight Highlight Eine 'Monica' hat mir mal erklärt, die meisten Westler (aber auch andere Asiaten wie bspw. Thais) würden es nicht mal annähernd schaffen, chinesische Namen korrekt auszusprechen, häufig wäre ihr nicht mal klar, dass sie damit gemeint sei. Darum die englischen Namen, die kriegt praktisch jeder vernünftig hin. Rein vom Akzent her ist einem ja meistens schon klar, dass dies jetzt eine Chinesin und nicht bspw. eine Engländerin ist.
  • Peter Bünzli 03.07.2017 11:33
    Highlight Highlight word
  • The oder ich 03.07.2017 11:32
    Highlight Highlight Wir freuen uns auf das Jogging-Video

Yonnihof

Schwanger!

Vom Tag, der mein Leben für immer veränderte.

Ich hatte mir das alles ja ganz anders vorgestellt.

Ich dachte, mein Körper würde mir Rosamunde Pilcher-artig (rest in peace, Rosy) rückmelden, dass das Wunder des Lebens in mir reift. Süsse Lendenfrüchtchen-Vibes. Oxytocin-getränkte Benommenheit. Wie ein Nebel aus regenbogenfarbigen Einhorntränen würde sich die zukünftige Mutterschaft über meine Weltsicht legen. Den Brüdern Grimm würde SCHLECHT werden, da war ich mir sicher.

Am Ende waren da einfach nur diese riesigen Möpse. Wir waren …

Artikel lesen
Link zum Artikel