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Sind gläubige Menschen weniger grausam? Hinter der Frage lauert ein Denkfehler



In diesem Blog diskutieren die Leserinnen und Leser immer wieder die Frage, ob Gläubige die «besseren Menschen» seien als Ungläubige, also Skeptiker oder Atheisten. Für viele ist der Glaube der Hüter von Moral und Ethik. Ohne Religion wäre die Menschheit verrucht, die Erde ein Ort des Grauens, sind Fromme überzeugt.

Skeptiker halten dagegen, dass das Christentum trotz den Zehn Geboten eine Blutspur durch die Geschichte der Menschheit gezogen habe und dass auch heute noch ein beträchtlicher Teil der kriegerischen Auseinandersetzungen einen religiösen Hintergrund oder zumindest eine religiöse Implikation hätten. Wie oft wurden schon heilige Kriege im Namen Gottes geführt. Islamisten tun es heute noch.

Moses und die zehn Gebote

Moses mit den Zehn Geboten auf dem Fenster einer Kirche in Stockholm. Bild: shutterstock.com

Gläubige wiederum erklären, dass Atheisten in der Geschichte mehr Opfer produziert hätten als alle Glaubenskriege zusammen. Sie verweisen auf Mao, Stalin und andere Atheisten. Viele führen auch Hitler an, um zu zeigen, wie gefährlich und gewalttätig der Atheismus sei.

Der Denkfehler

Hinter dieser Arithmetik des Grauens steckt ein grundsätzlicher Denkfehler: Glaubenskriege werden aus religiöser Gesinnung heraus geführt, Atheisten wie Stalin haben aber nie aus einer atheistischen Motivation heraus gemordet oder morden lassen.

Atheistische Diktatoren begingen ihre Gräueltaten immer aus politischen Gründen. Stalin handelte stets im Namen des Marxismus. Da er weder an religiöse Heilskonzepte noch an einen Gott glaubte, wäre es auch absurd gewesen, seine Verbrechen übersinnlich zu legitimieren.

epa06582013 A Georgian man carries a portrait of former Soviet dictator Joseph Stalin  during a service marking the 65th anniversary of his death in a church in his native town Gori, some 80 kilometers from the Georgian capital of Tbilisi, Georgia, 05 March 2018. Josef Stalin died on 05 March 1953 at the age of 74.  EPA/ZURAB KURTSIKIDZE

Getrieben von politischen Motiven: Josef Stalin. Bild: EPA/EPA

Für Stalin war der Atheismus eine Geisteshaltung, die Legitimation für seine Verbrechen bezog er aber aus seiner ideologischen politischen Verblendung. Politische Motive trieben ihn an, keine weltanschaulichen.

Stalin, Mao und die anderen atheistischen Despoten begingen ihre Pogrome, weil sie krankhaft narzisstische Machtmenschen waren, Allmachtsphanthasien hatten, sich zu Massenmördern entwickelten und sich in der Rolle als Diktatoren gefielen. Es war ihr abgrundböses Wesen, das sie zu menschlichen Monstern machte.

Doch was war Hitler?

Ausserdem müssen wir bei dieser wenig sinnvollen Aufrechnung der Toten Hitler ausklammern. Wir wissen bis heute nicht, ob er ein gläubiger Christ war oder nicht.

Sicher ist, dass er oft über den Glauben und das Christentum gesprochen hat. Vor seiner Machtergreifung gab er sich als frommer Christ, als Diktator äusserte er sich später oft abfällig über die christlichen Kirchen und ihre Würdenträger. Hitler wurde katholisch erzogen und hat sich nie von der katholischen Kirche losgesagt.

In «Mein Kampf» stellt Hitler die Judenverfolgung als der Wille Gottes dar. Wörtlich schrieb er: «Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn.»

FILE - In this Dec. 5, 1931 file photo, Adolf Hitler, leader of the National Socialists, is saluted as he leaves the party's Munich headquarters. The book,

Hitlers persönliches Verhältnis zur Religion ist unklar. Bild: AP/AP

Hitler hat sich in seinen öffentlichen Reden nicht explizit gegen die Kirche als Institution gestellt, sondern stets ein gutes Einvernehmen gesucht. Entsprechend schwer tat sich die katholische Kirche, die Ermordung der Juden anzuprangern und ihre unrühmliche Rolle im Dritten Reich aufzuarbeiten.

Während des Zweiten Weltkriegs hat sich dann Hitler abfällig über den christlichen Glauben geäussert. Gleichzeitig war er überzeugt, dass Jesus kein Jude war, sondern ein Arier. Hitler hat zwar nicht aus religiösen Motiven die Juden ermorden lassen und den Zweiten Weltkrieg angezettelt, er hielt aber die christliche Moral und Ethik hoch. Denn er hat Jesus stets als sehr glaubwürdig empfunden.

Die Gewalt in der Bibel

Und noch etwas: Die Bibel eignet sich schlecht als Regelwerk für Moral und Ethik. Das Alte Testament enthält mehrere Hundert Gewaltszenen und Anweisungen zur Gewalt. Das Neue Testament ist zwar moderater, enthält aber immer noch ein gerütteltes Mass an Aggression.

Selbst die Zehn Gebote müssen hinterfragt werden. Du sollst nicht töten, klingt zwar gut. Gemeint ist aber primär, es dürfen keine Juden getötet werden. Ketzer aber schon, denn diese galten zu biblischen Zeiten nicht als gleichwertig oder schutzwürdig.

Erst die Menschenrechtscharta, die der Vatikan noch immer nicht unterzeichnet hat, verliehen allen Menschen Würde.

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Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Alienus 13.06.2018 18:29
    Highlight Highlight 1

    Zu dem umstrittenen Auszug der „Juden“ aus Ägypten ein kleiner Gedankengang:

    Setzt man die Zahl der hier gemeinten „Protojuden“ im damaligen Ägypten mit ca. 500.000 an und es gehen all diese Menschen fort, so ist das mehr wie dieses, als das heuer nach Europa mit ca. 500 Mio Einwohnern schlagartig ca. 50 Mio Zuwanderern beaufschlagt würden.

    Fazit: Wenig glaubhaft. Die Verhältnisse sind recht unglaubwürdig.

    Eine plausible Lösung könnte man in der Theorie finden, die da lautet: einige Historiker meinnen, dass man die biblischen Zahlenangaben neu interpretieren müsse und auch könne!
    • Pasionaria 13.06.2018 23:15
      Highlight Highlight Mama mia, Alienus, und dies an einem heiligen Mittwoch!
      Nach schwindelerregenden Momenten in der Etymologie, der Geschichtskenntnis, bei den biblischen Maerchen, in schuettelnden Reimen, hebst Du uns, arme Blogger, nun noch auf schwindelerregende arithmetische Hoehen.
      Und jedesmal im Dilirium angekommen, muss man/frau sich eingestehen, der/die/das hat einiges auf sich.
      Fazit: Alien'sche Wissensvermittlung ist eine Art Delirium und entwirrt oder verwirrt den Verstand!
    • Alienus 14.06.2018 07:40
      Highlight Highlight Hm, Pasionaria

      Vermelden meine verbalen Rezeptoren seeehr schwache ironische Stoßwellen?

      Aber ja!

      Denn das Thema der Religionsunwissenschaften ist doch so verhärtet.

      Da kann, nein ….., muss man mit Sprengstoffen arbeiten. Die Diskussionen mit Daunenfedern und Softargumenten führt auch zu nix.

      Bei diesem Thema sind zu oft keine Verknöcherte am Drücker sondern Versteinerte.

      Drum gilt: auf nen groben Altar gehört ne gehörige Ladung Dynamit.

      Kawumm und Amen.
  • Alienus 13.06.2018 18:25
    Highlight Highlight 2

    Das bibl. „sehr alt“ ist mit einem Faktor 10 und die Kriegszüge, Volkswanderungen oder der Exodus ist bei „sehr vielen Kriegern“ mit dem Faktor 100 zu belegen.

    Teilt man 500.000 durch 100 ist man bereits bei 5.000 Köpfen. Setzt man realistisch die „Protojuden“ in Ä. mit 50.000 Menschen an, so ist beim Faktor 10 die abwandernde Gruppe bei ca. 500 Menschen!

    Diese einige Hunderte hätten sich etwa 40 Jahre durchgeschlagen. Aber es ist extremer Zweifel angebracht.

    Setzt man den Faktor für „lange Zeit“ an, so erscheint der Faktor 10 wiederum plausibel: eine Wanderungszeit von ca. 4 Jahren.
  • Alienus 13.06.2018 18:22
    Highlight Highlight 3

    Setzt man eine Plausibilitätsbetrachtung bezüglich Marschleistung, Logistik, Verpflegung uam an, so ist unter Berücksichtigung des Sabbats, tech. Pausen, Krankheiten uam. eine reale Marschleistung Erwachsener, Kinder und Alter von 1 bis 2 km/d möglich.

    Der Auszug ist möglich wegen der Kleinheit, min. Marschleistung und Unwichtigkeit (Ereigniss in der ägyptischen Tagespolitik).

    Also eine erfolgreiche Okkupation fremden Landes und unter Entwicklung eines Monotheon, der diese Menschen einzig bevorzugen würde.

    Fazit: Diese 500 haben eine gigantische historische Entwicklung angestoßen!
  • Diavolino666 12.06.2018 13:31
    Highlight Highlight Wenn ich mir gewisse Passagen dieser "Schriften Gottes" so anschaue, dann würde man doch eher grausam werden, je mehr man sich nach ihnen richtet...

    Wer sich jedoch nur zusammenreissen kann, weil sonst ein "heiliger Vater" böse werden könnte, hat ein grundsätzliches Charakterproblem!
    • Billy the Kid 12.06.2018 14:34
      Highlight Highlight @Diavolino666
      Oder er ist immer noch ein "Kind" - in einer infantilen Phase stecken geblieben. Vielleicht sagte Jesus ja deswegen: Lasst die Kinder (kleine und grosse) zu mir kommen.
      Übrigens: Für den Teufel höchstpersönlich sind Sie aber von der irdischen Macht des Guten recht überzeugt. Auf die alten Tage auch ein bisschen milder geworden?
    • Diavolino666 12.06.2018 17:02
      Highlight Highlight @Billy the Kid
      Das mit dem "Kind" hat 'was. Hat man als Kind noch die Eltern, auf die man hören muss, brauchen "grosse Kinder" einen "grossen Vater", zu dem sie mit gefalteten Händen aufblicken können... Eigentlich ein Armutszeugnis.
      Sorgen Sie sich nur nicht um meine milden Überzeugungen. Hab' hier auch schon teuflischere Kommentare hinterlassen ;-)
  • Billy the Kid 12.06.2018 12:09
    Highlight Highlight Die Naziparaden oder die militärischen Aufmärsche auf dem Roten Platz erinnern sehr wohl an grosse religiöse Events. Der einzelne (ausser der Diktator und sein Anhang) wird zu einem Nichts degradiert und geht gerade dadurch maximal in der Masse auf. Rauschhafte Fackelumzüge, die Predigt (des Diktators), Beschwörung von Volksgemeinschaft / Blut / Helden / Zukunft - riesenhafte Lichtdome, Zeppelinfelder und an Ägypten /
    Rom erinnernde Architektur...
    Man schaue sich auf youtube auch die Siegesparade der Roten Armee an: General Schukow auf einem Achal-Tekkiner-Schimmel...
  • Pasionaria 11.06.2018 23:14
    Highlight Highlight lilie
    1/2
    @ Sophia "Diese Leute hatten eine (atheistische) Ideologie, die sie antrieb….."​
    Bitte merken: Atheismus ist weder eine Ideologie, also kann daraus auch keine politische Motivationen entstehen. Atheismus ist die Antwort auf eine einzige Frage: Gibt es Gott.​
    Das hat weder mit Ideologie noch mit Politik zu tun. Dies wird immer wieder faelschlicherweise in's Feld gefuehrt. Besonders tun dies relig. Menschen, weil sie auf ihrer These: es gibt Gott/Goetter - eine, wenn es sein muss, auch totalitaere Ideologie aufbauen.​
    Ist HST's 'Behauptung' etwa doch nicht so falsch!!
  • Pasionaria 11.06.2018 23:08
    Highlight Highlight lilie
    Cc Sophia
    2/2
    Fuer Atheisten ist das Thema mit dem Verneinen von Gott/Goetter erledigt. Sie haben eine Weltanschauung, die voneinander unterschiedlicher nicht sein koennte.
    Wie kann man da von Ideologie oder polit. Motivations sprechen?
    • Maracuja 12.06.2018 22:27
      Highlight Highlight @Pasionaria: Fuer Atheisten ist das Thema mit dem Verneinen von Gott/Goetter erledigt

      Gott/Götter sind für euch erledigt. Aber wenn es um die Aufklärung von uns armen Gläubigen Tröpfen geht, investiert ihr auf diesem Blog doch reichlich Zeit in dieses Thema. Aufklärung wie sie hier betrieben wird, ist spannend und lehrreich. Von den handgreiflichen Versuchen den Menschen den Glauben auszutreiben wie es sie in diversen sozialistischen Ländern gab, kann man das wirklich nicht sagen.
    • Maracuja 12.06.2018 22:32
      Highlight Highlight @Pasionaria

      Apropos Sozialismus und „neuer Mensch“? Ist für dich der Fakt, dass Kuba ab den 90er Jahren auch Katholiken als Mitglieder in kommunistische Partei aufnahm, eine Kapitulation vor der Realität oder eine Alterssünde Fidel Castros?
    • Pasionaria 13.06.2018 23:47
      Highlight Highlight
      Maracuja
      "Gott/Götter sind für euch (>Atheisten) erledigt. Aber wenn es um die Aufklärung von uns armen Gläubigen Tröpfen geht, investiert ihr auf diesem Blog doch reichlich Zeit in dieses Thema……"
      Zum x-ten Mal - ueberrascht mich von Dir, dass Du dies immer noch nicht zur Kenntnis genommen hast - ich zaehle mich nicht unter 'die Atheisten'. Ich verstehe einfach deren Position und was ihnen alles untergeschoben wird, wie eben Kriege und andere Graeueltaten, was von sowas von Unverstaendnis fuer deren Beweggruende zeugt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 11.06.2018 17:57
    Highlight Highlight Das Christentum zeichnet sich primär durch folgende zwei Gräuel aus:

    1. Der ausschliessliche Wahrheitsanspruch, wobei Nichtchristen im besten Fall als defizitär abgetan werden.

    2. Die unsäglichen Drohungen von ewigen Höllenstrafen.

    "I can indeed hardly see how anyone ought to wish Christianity to be true; for if so the plain language of the text seems to show that the men who do not believe, and this would include my Father, Brother and almost all my best friends, will be everlastingly punished. And this is a damnable doctrine." (Charles Darwin, Autobiography, P 87)
  • Beteigeuze 10.06.2018 22:00
    Highlight Highlight 1.1
    Maracuja

    Ich wollte mich eigentlich nicht mehr mit Ihnen befassen, aber Ihre aktuelle Schreibwut geht mir gewaltig auf den Sack.

    Vieles das Sie schreiben kann man durchaus stehen lassen, aber Ihre Geschichtskenntnisse sind unterirdisch schlecht.

    Wie war das nochmal?
    • Mutzli 10.06.2018 23:44
      Highlight Highlight Irgendwie bezeichnend, dass ausgerechnet eine äusserst besonnene, diplomatische und gut informierte Diskussionsteilnehmerin dermassen Ihren Zorn auf sich zieht. Muss man angesichts ihres unverhohlenen NS-Revisionismus in Ihren Kommentaren 2.4 & 3.4 wohl direkt als Auszeichnung ansehen.
    • Pasionaria 11.06.2018 06:29
      Highlight Highlight Eigentlich habe ich momentan keine Zeit, mich dem interessanten Blogthema zu widmen.
      Aber nur schon vom Ueberfliegen ueberkommt einem das Bogenhusten…. bei Beteigeuze' braun-religioeser Rechtfertigungen.

      Die besonders unvoreingenommene, gut informierte. stets hoefliche Maracuja anzugreifen, ist nun sowas von daneben. Suchen Sie sich ein anderes Opfer aus, wenn Sie sich nicht noch der totalen Laecherlichkeit hingeben wollen.
      Am besten aber kuemmern Sie sich um die Milchstrasse, wo Sie doch hingehoeren (wollen/sollen).
    • Alienus 11.06.2018 23:34
      Highlight Highlight Pasionaria

      Zieht wieder etwa ein Kehrichteimer seine Kreise?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beteigeuze 10.06.2018 21:57
    Highlight Highlight 3.4

    Beispiel: Als die NS ein Euthanasie-Gesetz einführen wollte, hat ein wichtiger RKK-Bischoff dagegen von der Kanzel gewettert. Das NS-Regime hat daraufhin das Gesetz nicht mehr in Erwägung gezogen.

    Wo ist denn da das jämmerliche Versagen, gnädige Dame?

    Und dann kam der Krieg mit den täglichen Bombardierungen auf die Zivilbevölkerung. Glauben Sie tatsächlich, dass einer von diesen armen Schweinen die nichts als Angst um ihr Leben hatten auch nur einen Gedanken daran verschwenden konnte, was mit den deportierten Juden passierte????
    • Mutzli 11.06.2018 12:18
      Highlight Highlight Bischof Galen hat sich zwar gegen die Euthanasie eingesetzt, aber gleichzeitig immer wieder betont, dass man dem "Vaterland" Gehorsam schulden würde.

      Sein Einsatz hat zudem nur zum off. Abbruch der auf Erwachsene gerichtete Aktion T4 geführt, welche in Berlin stationiert war.

      In anderen Zweigstellen in anderen Städten und Mord an Kindern ging unterdessen ungeniert weiter. Auch wenn sein Einsatz Galen in diesem (Teil-)Bereich ehrt, kann man deshalb sicherlich nicht von einem Erfolg sprechen. Gemordet wurde munter weiter bis zum Ende des Krieges.
    • Mutzli 11.06.2018 12:24
      Highlight Highlight 2/2 Was die Bombardierung der dt. Zivilbevölkerung mit dem Holocaust zu tun haben soll, wissen wohl auch nur Sie. Die Massaker an der jüdischen Bevölkerung begann 1939 unmittelbar nach Kriegsbeginn mittels Wehrmachteinheiten, weshalb die Bevölkerung durchaus im klaren war was da passierte. Lange vor den grossen Bombenangriffen der Alliierten. Ich behalte mir auch das Recht vor, keine Tränen zu verdrücken für ein Land, welches die Konsequenzen für einen selbstangezettelten Krieg und Massenmorde erntete inkl. Bombenangriffen auf Zivilbevölkerungen. Oder ist ihnen der "London Blitz" kein Begriff?
    • Beteigeuze 11.06.2018 21:06
      Highlight Highlight Ich nehme jetzt mal zu Ihren Gunsten an, dass Sie verstehen werden, dass ich diese Thematik nicht mit einem "Mutzli" diskutiere. Denn dieses doch recht schwierige Feld diskutiere ich nur mit Leuten von denen ich weiss, dass sie einen IQ von 130 und mehr besitzen. An Spekulationen wie hoch Ihr IQ ist beteilige ich nicht, das verkneife ich mir.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hypatia 10.06.2018 18:54
    Highlight Highlight Kriege dienen letztlich der politischen Machtentfaltung. Insofern ist es gleichgültig, ob die dahinterstehenden Letztbegründungen religiös oder ideologisch, bzw. a-religiös motiviert sind. Jede Weltanschauung, ob sie sich nun auf ein transzendetes Wesen beruft oder auf die Idee einer besseren Menschheit baut, ist, sofern sie sich politisch manifestiert, d.h. politische Macht entfalten will, der Gefahr ausgesetzt, ihre Prinzipien auf Kosten anderer durchzusetzen. Dieses Dilemma kann idealerweise nur in einer pluralistisch verfassten Demokratie aufgehoben werden.
  • Elvenpath 10.06.2018 14:21
    Highlight Highlight Lasst mal die Staatsmacht wegfallen.
    Dann herrschen Anarchie, Plünderung, Mord und Totschlag.
    Ob Christen, oder Nichtchristen.

    Ich meine mich zu erinnern, dass es auch mal so einen Fall gab, wo die Polizei in einem Südamerikanischen Land streikte und genau das passierte.
    • Die Redaktion 10.06.2018 21:53
      Highlight Highlight @Elvenpath

      Anarchie und Chaos sollten nicht gleichgesetzt werden. Ohne Staatsmacht oder Religionen fallen doch grundsätzliche moralische Aspekte nicht einfach weg.
      Play Icon
    • Pasionaria 11.06.2018 06:12
      Highlight Highlight Djinn
      Guter Punkt und gelungenes Youtube. Danke.
  • retopoteto 10.06.2018 06:16
    Highlight Highlight Etwas wenig Denkarbeit hinter diesem Blog. Was soll denn Religion? Blosses Machtmittel? Komplexes Regelwerk zur Disziplinierung der tumpen Menschen? Oder gäbe es womöglich eine Beschäftigung mit Religion, die mehr als einen stammschen Übersinnlichkeitsfrust zurücklässt, gar berechtigt ist und in undiskriminierender Weise gewürdigt werden könnte?
    • Husar 10.06.2018 11:05
      Highlight Highlight Nein.
    • Die Redaktion 10.06.2018 11:33
      Highlight Highlight Ich würdige die Fantasie mit welcher all diese Bücher geschrieben wurden, aber behaupte dennoch nicht, dass der Herr der Ringe der Wahrheit entspricht. Einen lustigen Hut aufzusetzen berechtigt den Träger noch lange nicht, anderen eine vermeintliche Wahrheit einzureden. Wir leben ja schliesslich nicht in Hogwarts. Mehr als moralbildende Texte sind es nicht. Es ist gut, dass es solche Schriften gibt, aber wahr sind sie auch dann nicht, wenn sie in einer Milliardenauflage gedruckt wurden.
    • Sophia 11.06.2018 17:38
      Highlight Highlight retopoteto, Der Stamm meint ganz einfach, dass der Mensch keine Religion braucht. Du musst doch dadurch keinen "Übersinnlichkeitsfrust" erleiden, kannst doch selbst auch ein wenig denken, oder?
      Ich will dir mal ein Geheimis verraten, mir macht es es einen riesen Spass, den "Frommen" ihren unsinnigen Glauben zu zerpflücken. Ich spüre so gar keinen Frust dabei, höchstens, wenn ich es nicht täte.
  • Spooky 09.06.2018 21:39
    Highlight Highlight "Sind gläubige Menschen weniger grausam?"

    Nein, gläubige Menschen sind grausamer.

    Seht nur den heutigen Papst.

    Er lässt pädophile Priester auf dem ganzen Planeten ungestraft ihr Unwesen treiben.
    • Anam.Cara 10.06.2018 00:47
      Highlight Highlight Das ist eine arge Vereinfachung, Spooky.
      Ja, die katholische Kirche muss viel mehr tun gegen diese Misstände. Eine Möglichkeit, die Pädophilie in Zukunft massiv zu vermindern wäre die Abschaffung des Zölibats (das möglicherweise eher einen kapitalistischen als einen religiösen Hintergrund hat).
      Aber die Erwähnung einer einzigen Person finde ich etwas dünn um deine These zu beweisen.

      Gläubige Menschen sind nicht mehr oder weniger grausam als Ungläubige.
      Umgekehrt: Friedfertige und liebevolle Menschen haben unterschiedliche Motive. Bei einigen kann Glaube einen positiven Einfluss haben.
    • Spooky 10.06.2018 10:42
      Highlight Highlight @ Anam.Cara
      Papst Franziskus ist ein zutiefst grausamer Mensch. Grausamer geht gar nicht. Er hätte es in der Hand, die Kinderschänder in seiner Kirche zu bestrafen oder wenigstens in Orte zu verschieben, wo sie nicht mehr mit Kindern in Kontakt kommen. Tut er aber nicht. Papst Franziskus tut so, als ob er ein guter Mensch wäre. Ist er aber nicht.

      Kinderschänderei ist für die Kinder lebenslänglich, musst du wissen. Das weisst du aber anscheinend nicht. Ich schon.
    • Burdleferin 11.06.2018 19:17
      Highlight Highlight Der Papst ist nicht „gläubige Christen“.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 09.06.2018 16:18
    Highlight Highlight Auch Herr Stamms Fragestellung hat einen Haken. Wir wissen zwar einigermassen, wer aus welchen Gründen wie grausam ist. Aber was beweist das?
    Andererseits müsste man untersuchen können, wer aus welchen Gründen eine Grausamkeit, die ihm durch den Koof geht, nicht begeht. Erst dann wären Aussagen darüber möglich, ob der Glaube an Gott Menschen „besser“ macht. Leider entzieht sich dieser Aspekt der Untersuchung. So sind nur anekdotische Aussagen möglich, wenn jemand schildert, wie sein Glaube ihn zurückhielt, etwas zu tun.
    • Anam.Cara 10.06.2018 08:26
      Highlight Highlight Genau, Phrosch.
      Ich finde auch den Umkehrschluss interessant: warum tun Menschen Gutes? Warum sind einige Menschen liebevoll, friedfertig, barmherzig, vergebend und grosszügig?
      Bei jedem dieser Menschen steckt vermutlich ein anderer Mix von Motiven dahinter. Bei einigen könnten die vielen positiven Botschaften des NT eine Rolle spielen.

      Glaube versetzt Berge. Egal ob wir über politische oder religiöse Glaubenssätze reden. Jeder Glaube kann sowohl negative als auch positive Auswirkungen haben.
      Schade, dass Stamm ausschliesslich Negative sieht.
    • vera.vox 10.06.2018 11:06
      Highlight Highlight @ Anam. Cara
      Die „Deutschen Christen“ versuchten alles „Jüdische“ aus dem christlichen Glauben auszumerzen und diesen zu einer „Nationalreligion“ umzuformen. Ganz bewusst wurde nur das NT gepredigt und auf das AT verzichtet. Der Antijudaismus hat Voraussetzungen für die nationalsozialistischen Verbrechen geschaffen. Deswegen wird das gesamte AT in gewissen Kreisen weitgehend ignoriert und immer auf das NT verwiesen. Also wenn du die Bibel einfach trennst, bist du Antijudaismus verdächtig. Wie die Ehe sind auch AT und NT in einer heiligen Verbindung, lass doch zusammen, was zusammen gehört.
    • Die Redaktion 10.06.2018 12:12
      Highlight Highlight Um nett und hilfsbereit zu sein benötigt mann keine Religion, sondern Moral Ethik und vorallem Empathie. Um jemanden auf Grund eines anderen Glaubens zu hassen, ist Religion jedoch die Voraussetzung.

      Verbundenheit zu schaffen, in dem man die Welt in verschiedene Lager aufteilt, kann nur zu Konflikten führen. Glauben ist genau dieses Etwas, was uns davon abhält anderen zu vertrauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 09.06.2018 15:34
    Highlight Highlight Ordinary people do f... up things if f... up things bekame ordinary. Ob mit oder ohne Glauben, wer Hass kultiviert wird Krieg ernten.
    • rodolofo 10.06.2018 07:40
      Highlight Highlight Ich gebe dieser Aussage ein Herz.
      Trotzdem bin ich eigentlich der gegenteiligen Ansicht.
      Eine (sehr gut gemeinte!) Unterdrückung von natürlichen Aggressionen, also das Gegenteil von "Kultivierung", kann noch fatalere Folgen haben:
      Hinter einer Maske des Lächelns mit einer verhaltenen, allzu lieblich und nett sprechenden Stimme verstecken sich zurückgehaltene Aggressionen und brauen sich zu monströsen Gebilden zusammen!
      Wenn diese dann mal ausbrechen, dann ist ihre Wirkung umso verheerender!
      Darum: Besser immer wieder spontan "Dampf ablassen" und "Sich aufregen"!
      Aufregung ist gesund!
    • Firefly 10.06.2018 08:12
      Highlight Highlight Aggression und Hass sind nicht das Gleiche, Hass ist auf etwas ausgerichtete Aggression. Ich stimme zu, das eine Unterdrückung von Aggression nichts bringt. Es gibt immer ein Dazwischen. Wichtiger scheint mir die Tatsache, dass Legitimation von Gewalt dazu führt, dass normale Leute, auch ohne Agressionen, dazu führt, Gewalt auszuüben. Siehe die Banalität des Bösen von Arendt
    • rodolofo 10.06.2018 08:55
      Highlight Highlight Ich sehe den Hass als angestaute, kanalisierte und umgeleitete Aggression.
      Das ist eigentlich nichts Anderes, als was wir mit unserem Wasser machen, wenn wir Stauseen, Kraftwerke und Kanäle bauen.
      Die Aggression ist letztlich eine natürliche Triebkraft und Energie, mit der die Zivilisation "arbeitet".
      Parallel-Beispiel: Die "friedliche" Nutzung der Atom-Energie versus die "kriegerische" Nutzung der Atom-Energie.
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  • Rockabilly 09.06.2018 14:19
    Highlight Highlight Hehe, bei den meisten Morden der Christen ging es auch immer um Politik und Herrschaft. Ob die Eroberung und Plünderung von Konstantinopel durch die Kreuzfahrer, den Machtkämpfen der Kreuzfahrer um Jerusalem oder in Europa. Im Namen der Religion konnte man herrschen und Gründe finden. Nur geht das heutzutage nicht mehr bzw. ist es veraltet und man hat neue Möglichkeiten. Aber süss wie die Taten der Atheisten Stalin, Mao ect. verharmlost werden und die der „Religiösen“ verteufelt. Albanien war das erste atheistische Land der Welt und es wurden so machen Geistliche und Gläubige ermordet.
    • Thadic 09.06.2018 15:31
      Highlight Highlight Wer verharmlost den die von dir genannten Atheisten? Es geht doch darum zu verstehen wie unser Verstand und vor allem unser Gewissen ausgeschaltet wird, durch die krankhafte Bindung (=Religion) an einem Glauben oder eben auch an einer Ideologie.
    • Anam.Cara 10.06.2018 08:35
      Highlight Highlight @Thadic: Ein Grossteil meines Gewissens und ein guter Teil meiner Werte sind vom Neuen Testament geprägt. Konzepte wie Vergebung, Barmherzigkeit, Demut, Dankbarkeit, Nächstenliebe, andere nicht "richten" usw.

      Das heisst noch lange nicht, dass ich die Taten der katholischen Kirche gutheisse oder verteidigen könnte. Hier unterscheide ich klar zwischen der Lehre und der machtorientierten Religionspolitik. Ein Unterschied, den Herr Stamm offenbar nicht sehen kann.

      Vermutlich hätte ich meine Werte auch gefunden, wenn es kein NT gäbe. Aber dort sind sie m.E. gut zusammengefasst.
  • Ökonometriker 09.06.2018 13:43
    Highlight Highlight Also wer unter Mao kein Atheist war, hatte eine beschränkte Lebenserwartung. Religionen galten als bürgerlich und kapitalistisch, Gläubige schickte man zur Umerziehung aufs Land, Kloster, Tempel, Kirchen und Moscheen brannte man nieder, Priester wurden gelyncht, religiöse Schriften verbrannt.
    Das rechtfertigt keine religiösen Kriege. Aber die Aussage, dass nicht aus atheistischen Motiven gemordet wird, ist spätestens seit Mao kreuzfalsch.
    • Gummibär 09.06.2018 16:58
      Highlight Highlight Atheismus gewährte während der Kulturrevolution 1966 - 1976 keinerlei Schutz, da sie gegen Maos Gegner innerhalb der kommunistischen Partei gerichtet war. Die Aussage, dass diese sozio-politische Bewegung spezifisch gegen Religion
    • Gummibär 09.06.2018 17:00
      Highlight Highlight ....... spezifisch gegen Religion ausgerichtet war ist kreuzfalsch (schönes Wort in diesem Zusammenhang).
    • Ökonometriker 09.06.2018 17:48
      Highlight Highlight @Gummibär: also war Hitler nicht antisemitisch, weil er neben Juden auch noch Behinderte, politische Gegner usw. umgebracht hat?
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  • Thadic 09.06.2018 13:13
    Highlight Highlight Ich behaupte dass es fast nicht möglich ist an nichts zu glauben. Die im Bericht aufgeführten Atheisten, Mao und Stalin haben offensichtlich nicht an einem Gott geglaubt. Sie haben sich aber ihre eigene Religion geschmiedet und dann im Namen dieser gemordet. Ich denke von mir ein Agnostiker zu sein, entdecke aber immer wieder Symptome eines Glauben. Dann zum Beispiel wenn es darum geht meine festen Überzeugung in Frage zu stellen.
    Immer wieder loslassen ist manchmal nicht der einfachste Weg, bereitet einem aber auf die eigene Vergänglichkeit vor.
  • Snowy 09.06.2018 13:06
    Highlight Highlight Danke Herr Stamm.
    Gerade die Aussage, dass Hitler Atheist war und deshalb so grausam agierte, hält sich leider hartnäckig.
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    • Agnos ~ 10.06.2018 21:30
      Highlight Highlight Das Buch von Mathey Wassiljewitsch Golowinski; *Das Protocol "Die Weisen von Zion,"* war die Inspiration für das Buch; m-kmf. von Ad. Htl. das in Deutschland die meiste Verbreitung hatte. Es diffamiert jegliche andersartige ihnen fremd-denkende Ideologie, und wurden Pogromen Europaweit an Juden verübt. Und das war der Urheber des Holokaust...
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  • Gummibär 09.06.2018 12:57
    Highlight Highlight Bei der Beantwortung dieser Frage bemühen wir immer die Extremfälle von Inquisition und Hexenverbrennung bis Hitler und Stalin. Besser wir beleuchten die Moral und das Verhalten von Otto Normalgläubiger. Und hier zeigt sich meiner Meinung nach kein Unterschied zwischen Bekennern und Agnostikern, wohl auch weil Gläubige nicht aus Ueberzeugung sondern einfach durch ihre Familienumgebung einer bestimmten Religion zugeführt werden. Würden alle Kinder täglich die UNO Menschenrechtscharta beten statt des Vaterunsers, so vermieden wir zumindest religiöse Rechtfertigung von Gräueltaten.
    • ReziprokparasitischerSymbiont 11.06.2018 08:59
      Highlight Highlight Die Menschenrechtscharta kann ein friedliches Zusamenlaben auch nur so lange garantieren wie alle Menschen als gleichwertig betrachtet werden. Viele Religionen haben ähnliche Grundsätze wie die Menschenrechte. Meistens beginnen die Probleme aber damit, dass man diese Rechte eben nicht auf alle Menschen gleichermassen anwendet, weil einige nicht als würdig erachtet werden.
  • Husar 09.06.2018 12:51
    Highlight Highlight Ich gehe mit Herrn Stamm einig, bis auf zwei Dinge.
    Erstens, es gibt keine Religionskriege. Kriege werden nie mit dem Zweck geführt, andere Menschen von einer bestimmten Ideologie oder Religion zu überzeugen. Kriege werden ausschliesslich geführt, um die Macht zu mehren, die Macht über Ressourcen: Land, Bodenschätze, Arbeitskräfte, u. a. Ideologien und Religion sind da bloss ein Mittel zum Zweck.
    Zweitens, ist das Zitat "Du sollst nicht töten!" veraltet und entspringt einer falschen Übersetzung. In der heute üblichen Einheitsübersetzung heisst es richtig: "Du sollst nicht morden!".
    • Mutzli 09.06.2018 16:28
      Highlight Highlight Natürlich gab und gibt es auch weltliche gründe und mitivationen um krieg zu führen; doch wenn das alles wäre, wieso war es im rahmen der kreuzzüge nötig den leuten sündenerlass zu versprechen? Oder glauben sie, dass z.b. der IS rein gar nichts mit religion zu tun hat? Zumindest im MA waren die leute sehr ehrlich über ihre motivation. Wieso sollten denn z.b. bauern ihre gesicherte existenz zugunsten eines kreuzzuges aufgeben, wenn man ihren off. Motivationen keinen glauben schenken darf?
    • Husar 09.06.2018 19:03
      Highlight Highlight @Mutzli
      In jedem Krieg gibt es Menschen, die die Propaganda ihrer Obrigkeit glauben. Das ist mit ein Grund, warum Propaganda betrieben wird.
      Die andern werden zum gewünschten Verhalten gezwungen, z. B. dem Abschlachten von gegnerischen Soldaten.
      Ich kenne mich jetzt mit den Kreuzzügen nicht aus, aber ich mache jede Wette, dass mit dem Sündenerlass nicht nur spirituelle Vorteile verknüpft waren, sondern auch einige handfeste, weltliche Vorteile.
      Jede Nation bringt ihre Bürger durch Zwang zum gewünschten Verhalten. Sonst würde keiner Steuern Zahlen, oder sich an Tempolimiten halten, etc.
    • Knäckebrot 09.06.2018 20:39
      Highlight Highlight Eine geläufige Aussage, dass Religion nur missbraucht würde. Diese Aussage basiert auf einer Haltung und hat sonst kaum Grundlage.

      Es gibt den blanken Missbrauch und es gibt auch Mischungen der Motive.

      Aber ich habe mit div. Leuten gesprochen, welche nur aufgrund von Glaubensüberzeugungen in Erwägung zogen, Schaden anzurichten.

      Dass immer nur das breite Fussvolk die verführten Deppen der Despoten sind, ist auch nicht haltbar, da die Despoten meist aus dem breiten Fussvolk kamen und ihre Haltung schon vorher hatten.

      Diese These setzt immer voraus, dass das Volk blöd.
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  • CASSIO 09.06.2018 12:40
    Highlight Highlight Herr Stamm, sie bringen hier einiges durcheinander. Nr. 1: Die 10 Gebote sind nicht Teil des Christentums (auch wenn Sie dieses Votum den Skeptikern unterstellen!). Nr. 2: Stalin und die andern Despoten waren nicht Atheisten, weil es ihre Geisteshaltung war, sondern weil Lenin wusste, dass man Ungläubige besser manipulieren kann, denn eine breite Masse von Gläubigen. Das wusste auch Stalin und nutzte dies zu seinen Gunsten für den Machterhalt.
    • Die Redaktion 09.06.2018 13:39
      Highlight Highlight Und wer an einen 2000 Jahre alten Fantasy Roman glaubt wurde nicht manipuliert? Aber mir nichts, dir nichts die Vorhölle abzuschaffe ist völlig plausibel.
    • Fabio74 09.06.2018 14:33
      Highlight Highlight Und diese Masse wurde 2000 Jajre lang mit der Bibel manipuliert. Man muss das Volk nur dumm halten
    • CASSIO 09.06.2018 19:21
      Highlight Highlight ich hab mit keinem wort gesagt, dass die bibel kein märchen sei. die bibel, wie auch alle andern religionen dienen dazu, menschen in eine richtung zu steuern. die kommunisten waren sich dessen bewusst, und schufen damit die religionen ab um die masse wieder in eine andere richtung zu steuern. manipulation hüben wie drüben.
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  • Margherita Turdo 09.06.2018 12:34
    Highlight Highlight ich denke darüber nach ich kenne hardcore gläubige und das ist schlimm genug und das schlimmste ist die wollen es nicht wahrhaben das sie in einer sekte sind und das ist traurig gut zureden nützt auch nicht mehr da werden die noch aggressiv oder rufen aus weil sie sich angegriffen gühlen weil der der zuredet recht hat und sie nicht
  • Noblesse 09.06.2018 11:53
    Highlight Highlight Herr Stamm: Jeder Gedanke, ob ein Diktator Hitler gläubig war, ist einer zu viel! Er war ein menschenverachtender Psychopath. Das beweisen die Millionen Toten. PUNKT! AUS! AMEN!
    • Husar 09.06.2018 12:55
      Highlight Highlight Hitler war wohl kein Psychopath.
      Er war ganz und gar der Stereotyp eines Menschen. Das erklärt sein grausames, rücksichtslosen Streben nach Macht.
    • Astrogator 09.06.2018 13:07
      Highlight Highlight Menschenverachtender Psychopath/Soziopath und gläubig zu sein schliesst sich nicht gegenseitig aus. Sieht man z.B. wenn Gläubige gegen die Homoehe hetzen oder allen ernstes verlangen nur noch Christen Asyl zu gewähren.
    • phreko 09.06.2018 13:14
      Highlight Highlight Wie soll man denn Christen begegnen, die Hitler als Beispiel für den morallosen Atheismus verwenden?
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  • Musikuss 09.06.2018 11:53
    Highlight Highlight Hitler hatte die selbe Taktik wie Trump heute:
    Alles was mir nützt, ist „gut“, am Morgen diese Lüge, am Abend das Gegenteil. Wahrheit gibt es für diese Typen nicht, Rechtschafenheit wird systematisch verhöhnt und verleumdet, alles „Fake news“. Christliche Sprüche sind reine Show, ihre Handlungen bezeugen das genaue Gegenteil.
    Herrn Stamm ins Stammbuch geschrieben:
    Krieg und Gewalt kann niemals mit der der Lehre von Jesus gerechtfertgt werden! Wenn die Menschen sie pervertieren , um ihre Machtansprüche durchzusetzen wie zB im 30 jährigen Krieg, ist das zu 100% ihre eigene Verantwortung !
    • rodolofo 10.06.2018 08:06
      Highlight Highlight Versuch diese Meinung mal in einem der vielen Boulvard-Artikel über Trump zu platzieren!
      Schon eine leise Andeutung, wonach Trump ein zeitgemässer Nazi sein könnte, wird dort zensuriert!
      Wer heute das Wort "Nazi" sagt, wird sofort als über-emotional und umprofessionell (weil zu wenig sachlich-ausgewogen) abqualifiziert und mit einer Mischung aus Überheblichkeit und Sozialarbeiterischer Fürsorglichkeit weiterbehandelt.
      Wenn Du dann (ganz sachlich!) bemerkst, dass es die NAZIS aber doch zweifellos einmal massenhaft gegeben habe und dass die sich wohl nicht Alle in Luft aufgelöst hätten?...
    • rodolofo 10.06.2018 08:58
      Highlight Highlight UNprofessionell!
      Die Autokorrektur arbeitet heute aber auch nicht wirklich professionell...
      Was mir aber eigenartigerweise etwas Hoffnung gibt, da eine solche Art der Autokorrektur auch irgendwie zu überlisten sein muss.
    • Elvenpath 10.06.2018 15:09
      Highlight Highlight Wenn es wirklich so ist, wie du sagst, muss man sich allerdings fragen, was eine Religion, was das auch so friedliche Christentum taugt, wenn es sich bei der ersten Gelegenheit missbrauchen lässt.

      Die Realität ist recht eindeutig: Bei Konflikten wirken Religionen wie Brandbeschleuniger: Sie machen alles noch viel schlimmer.
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  • α Virginis 09.06.2018 11:27
    Highlight Highlight Aye, der Vatikan und die Menschenrechtscharta, ein weiteres Kapitel, welches mal genauer unter die Lupe genommen werden sollte.

    Auf jeden Fall sind Religionen meiner Meinung nach immer noch der Hauptgrund für Kriege, Elend und Zerstörung. Politische Fanatiker stehen den Religiösen im Nichts nach, da sie Religionsgleich nur ihre eigene "Wahrheit" akzeptieren und mit gleichem Eifer nachstreben. Ich hatte das "Glück", in einem Kommunistischen Land aufzuwachsen und denke, ich weiss, wovon ich da rede. Politische Überzeugung kann durchaus religiöse Formen annehmen. Und dann wird es gefährlich...
  • Fulehung1950 09.06.2018 11:23
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass die „Verteidiger christl. Werte“ offenbar gar nicht wissen, was denn diese christlichen Werte sein sollen.

    Das zeigt sich u.a. bei den sog. „Eidgenossen“ im Zusammenhang mit Flüchtlingen, also dem Kernthema der SVP.

    Ich bin zwar Agnostiker, aber ich weiss, was Christus zum „Weltgericht“ gesagt hat (Matth. 25; 39-46): „Denn das was Ihr den Geringsten nicht getan habt, habt Ihr mir nicht getan“.

    Es ist dies ein Aufruf zu Schutz von Flüchtlingen, Gefangenen, Hungernden.

    Und? Flchtlingshilfe kürzen, Schmarotzer, ausschaffen - ganz nach christlichen Werten?
    • Musikuss 09.06.2018 12:53
      Highlight Highlight Es heisst : „was ihr dem Geringsten angetan habt, habt ihr mir angetan!“
      Es ist positiv formuliert.
    • Husar 09.06.2018 12:57
      Highlight Highlight Wenn wir den Geringsten nicht das Geringste antun, dann ist das nicht im Geringsten ein Problem.
    • Fulehung1950 09.06.2018 16:02
      Highlight Highlight Musikuss: jein: es ist zuerst positiv für die formuliert, die ins Paradies kommen. Danach ist das gleiche nochmals, aber immer negativ für die Höllenwanderer formuliert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rdba 09.06.2018 11:21
    Highlight Highlight Menschen sind Menschen, ob sie nun an was glauben, besser sind sie deshalb nicht. Durch die Auseinandersetzung mit der religiösen Moral, könnte ich mir aber durchaus vorstellen, dass vielen die eigene Fehlerhaftigkeit bewusst wird und dies (hoffentlich) zu einer gewissen Demut führt...
  • DomKi 09.06.2018 11:20
    Highlight Highlight Und es wütet wieder einmal der Stamm... 1. Jesus hat im NT nie zu Gewalt aufgefordert. 2. Gewalt ist immer eine menschliche Entscheidung. 3. Suchen Sie die Rechtfertigung Juden zu töten in der Bibel. Sie werden sie da nicht finden. Zudem nennt die Bibel Gott den Gott Israels. Übrigens war Hitler ein Christenhasser und Islamverehrer und wenn er zur katholischen Kirche gehörte hat das nichts mit Gott zu tun sondern einer zweckmässigen Beziehung. 4. Wenn Sie die 10 Gebote anwenden funktionieren sie, in meinem Leben ist das so. 5. Und Atheisten beweisen ohne Gott macht man ziemlich schlimme Sachen
    • zombie woof 09.06.2018 11:47
      Highlight Highlight Mit Gott werden auch schlimme Sachen gemacht. Und jetzt ?
    • leu84 09.06.2018 11:58
      Highlight Highlight A. H. hat sich Martin Luther als Vorbild genommen. Ich habe gerade diese Quelle nicht dabei. Da gibt es einen Satz, den man heute zweifelsfrei A.H. zuordnen könnte. Es war aber Martin Luther. Ich könnte die Quelle nachliefern.
    • Alienus 09.06.2018 12:02
      Highlight Highlight Hitler, der Adolf, der soll ein Islamverehrer gewesen sein?

      Da haben Sie was durcheinander gebracht haben.

      Denn Adolf hatte die Absicht und bereits Vorbereitungen getroffen, die islamische Welt Afrikas und besonders Asiens in ihrer Aversion gegen die britische koloniale Arroganz zu ge- und verbrauchen.

      Es wurden Moslems jeglicher Couleur indoktriniert und für den Kampf vorbereitet.

      Die Wehrmacht war schon bereits am Elbrus auf dem Weg Richtung Indien. Mein Vater war auch dort. Er sagte: es war kein Familienausflug!

      Es muss festgehalten werden: es gab Unterstützungen von Moslems.
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  • salamandre 09.06.2018 11:17
    Highlight Highlight Hauptsächlich der Mann sucht, Macht, Einfluss und Geld. Zu dessen Legitimierung ist ihm jede Religion recht.
    Glaube ich...wissen tu ich es nicht!
  • leu84 09.06.2018 11:13
    Highlight Highlight Ein Marxismus, Maoismus oder Tellismus ist auch eine Art von Religion. Vielleicht nicht so wie es monotoistisch religiöse Menschen vorstellen können.
  • Chrigu BE 09.06.2018 11:12
    Highlight Highlight Das ist ja alles schön und gut.
    Meistens sind auch grausame Taten durch Gläubige erfolgt.
    Und sei es nur der Glaube an die eigene Überzeugung.
    Der religiöse Glaube tritt da in den Hintergrund.
  • Dong 09.06.2018 11:11
    Highlight Highlight Wie kann ein Denkfehler hinter einer (dazu noch so einfachen) Frage stehen?
    Den Denkfehler unterstellt Herr Stamm wohl der Begründung, die er denen unterstellt, denen er zuvor schon unterstellt hat, in blindem Glauben gefangen zu sein. Wie soll man so vernünftig diskutieren!
    • äti 09.06.2018 12:30
      Highlight Highlight .. was ist jetzt der Denkfehler?
    • Dong 09.06.2018 15:20
      Highlight Highlight Ich würde das sogar „schlampige Argumentation“ nennen: Wir haben die These, dass Atheisten mehr gemordet haben als Gläubige, und Hugo Stamm sagt „Stalin und Mao, das gilt nicht, das waren Fanatiker.
      WTF? Niemand hat gefragt, wofür gemordet wurde, nur ob, von wem und wieviel.
    • Elvenpath 10.06.2018 15:14
      Highlight Highlight Sprechen wir doch mal über Chrustschow, Breschnew und andere spätere sozialistische Führer.
      Da gab es keine Massenmorde mehr.
      Man konnte ganz kommod im Sozialismus leben, wenn man sich nicht gegen den Staat stellte.

      Massive gesellschaftliche Umwälzungen bringen meist die grausamsten Menschen an die Macht.
      So geschehen in Sozialismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antifa Bern #fcksvp #fckCH 09.06.2018 11:07
    Highlight Highlight Wieso wird hier Stalin in einem Atemzug mit Hitler genannt? Wer den Faschismus besiegt, ist ein Held!
    • Luca Brasi 09.06.2018 12:17
      Highlight Highlight Stalin ein Held? Derselbe Stalin, der mit Hitler den "Hitler-Stalin-Pakt" begangen hat und der von Genosse Lenin als gefährlich in seinem Testament eingestuft wurde und der "Genosse" Trotzki und alle, die ihm im Wege standen liquidieren liess und Menschen durch das NKWD verfolgen liess und den Grossen Terror auslöste? Was meinen Sie wohl, warum Genosse Chruschtschow nach Stalins Tod eine Entstalinisierung einleitete? Weil er so heldenhaft war? Und in den restlichen Staaten des ehemaligen Ostblocks schwärmen wohl die Leute von Stalin? 🤔

      https://bit.ly/2pqX6tM

      https://bit.ly/2JquECc
    • Roterriese 09.06.2018 12:29
      Highlight Highlight Stalin selber war Faschist...
    • Musikuss 09.06.2018 12:46
      Highlight Highlight Stalin ist für Dich ein Held?? Was hast Du denn geraucht , dass Du es zustande bringst, 20 Mio Tote, die Stahlin auf dem Gewissen hat, einfach zu ignorieren?
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  • infomann 09.06.2018 10:40
    Highlight Highlight Ich wünsche mir, ich weiss aber er ist nur ein frommer Wunsch.
    Ich wünschte mir sehr das die Menschen selber zu denken beginnen und nicht immer einem sogenannten Glauben hinterher rennen.
    Glaubenskriege haben Millionen von Menschenopfer gefordert.
    • Musikuss 09.06.2018 12:05
      Highlight Highlight Jeder Mensch glaubt: der Wissenschaftler an seine Hypothese, der Kranke an seinen Arzt, der Arzt an sein Honorar usw. Alle Kriege sind in diesem Sinne Glaubenskriege.

      Aber: wer die Lehre von Jesus wirklich verstanden hat, kann kein Krieg rechtfertigen, das ist ausgeschlossen!
    • Husar 09.06.2018 13:03
      Highlight Highlight Wer denkt, der glaubt. Eigentlich fast immer. Schon nur, dass er selber denke, ist ein Glaube.
    • infomann 09.06.2018 14:49
      Highlight Highlight Ich beziehe es doch nur auf die Kirchen und Sekten, ist ja im Grunde genommen dasselbe.
      Da wünsche ich mir denken und nicht einem Idol nachrennen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thadic 09.06.2018 10:38
    Highlight Highlight Ein „starker“ Glauben kann jedes Gewissen abschalten und so die grausamste Taten rechtfertigen. Z. b der immer noch praktizierte Exorzismus, der vor allem bei Kinder seelische Krüppel hinterlässt.
  • Michael Bamberger 09.06.2018 10:28
    Highlight Highlight "Mit oder ohne Religion würden gute Menschen Gutes tun und böse Menschen Böses. Aber damit gute Menschen Böses tun, bedarf es der Religion.“ (Steven Weinberg)

    Quelle: Weinberg in einer Rede auf der Konferenz "Cosmic Questions" der American Association for the Advancement of Science (AAAS) im National Museum of Natural History in Washington, DC am 15. April 1999.
    • swisskiss 09.06.2018 11:35
      Highlight Highlight Michael Bamberger: Es bedarf keineswegs nur dem Glaubenskonstrukt einer Religion, um gute Menschen zu Gräueltaten zu verleiten.

      JEDE ideologisch begründete Besserstellung ind Richtigkeit der eigenen Haltung, sei es Kommunismus, Nationalismus, Islamismus,oder andere Ismen, die den Menschen so weit indoktrinieren, dass die wesentliche Hürde fällt, einen anderen Menschen als gleichwertigen Mitmenschen zu erkennen, sind die Grundlage für Gewalt.

      Wir und die Anderen Haltung, die Ausgrenzung, Verächtlichmachung, Feindbildpflege sind Denkschemen die zu Gewalt führen und nicht die Religion per se.
    • NWO Schwanzus Longus 09.06.2018 11:36
      Highlight Highlight Offensichtlich scheint er keine Ahnung zu haben. Kenne gute Menschen die haben schlechtes ganz ohne Religion begangen. Dazu bedarf es nicht immer der Religion.
    • Husar 09.06.2018 13:14
      Highlight Highlight Weinberg greift mit diesem Spruch daneben. Die ideologische, bzw. religiöse Rechtfertigung, bzw. Verpflichtung zu einer Untat scheint schon die Hemmschwelle zu senken.
      Aber es steckt etwas anderes dahinter: auf Gesellschaftsebene ausgeübter Gruppenzwang. Ich denke da ganz besonders an den ersten Weltkrieg. Millionen von jungen Männern wurden auf grausame Weise gezwungen sich gegenseitig abzuschlachten. Unzählige wurden wegen Kriegsdienstverweigerung und "Feigheit vor dem Feinde" hingerichtet. Wer vor dem gegnerischen Feuer zurückwich, wurde von hinten von seinen eigenen Leuten beschossen.
  • Die Redaktion 09.06.2018 10:24
    Highlight Highlight Moral und Ethik sind nicht aufgrund von Religionen entstanden, sondern weil Menschen in immer grösseren Gruppen zusammen lebten. Die schiere Masse an potentiellen Konflikten macht den Menschen aus Selbstschutz etwas umgänglicher.

    Es gibt drei Gründe weswegen man gegen diese Regeln verstösst: Habgier, Not oder Religionen.

    Habgier
    Ich will etwas was jemad anderen glücklich macht, weil ich auch glücklich sein will.

    Not
    Ich brauche etwas, weil ich sonst im Leben oder der Gesellschaft eingeschränkt werde.

    Religionen
    Ich verteidige meine "manipulierte" Gesinnung, denn ich mache keine Fehler.
    • NWO Schwanzus Longus 09.06.2018 11:41
      Highlight Highlight Religion kann man auch durch Weltanschuung ersetzen, das wäre richtiger denn Menschen müssen gar nicht immer Religiös sein um schlechtes zu tun. Schlussendlich hast du auch nur eine Weltanschuung von denen manche Menschen vielleicht auch gerne was Böses tun würden weil sie die anderen nicht akzeptieren. Übrigens haben wir alle eine Weltanschauung.
    • Die Redaktion 09.06.2018 13:21
      Highlight Highlight @NWO Schwanzus Longus

      Unter Religion verstehe ich eine indoktrinierte Ansicht der Dinge. Dies kann auf Götter wie auch auf elektronische Geräte zutreffen. Jeder vernunftbegabte Mensch weiss was gut und was böse ist. Böse sind die Dinge, die man selbst nicht erleben möchte, eigentlich ist es ziemlich einfach.

      Oder wie es Kant sagte:
      Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.

      Unsere Wünsche lassen sich aber sehr leicht manipulieren. Die einen Wollen im Tod einen Sinn sehen, die anderen dass die Apps doppelt so schnell öffnen
  • namib 09.06.2018 10:15
    Highlight Highlight Religion ist nicht der Grund für Kriege, sie ist lediglich das Instrument, um Menschen in "gut" und "böse" einzuteilen oder bestimmte Gruppen zu unterdrücken.

    Je fanatischer die Menschen glauben, desto einfacher wird es, die einzelnen Glaubensrichtungen gegeneinander aufzuhetzen. So gesehen hilft die Religion, weniger differenziert zu urteilen, was durchaus Gefahren birgt.

    Menschen, die keinem fundamentalistischen Glauben unterliegen, sind offener und somit weniger gut beeinfussbar. Dass sie deshalb nicht für Kriege instrumentalisiert werden können, stimmt nicht, wie die Geschichte zeigt.
    • swisskiss 09.06.2018 11:46
      Highlight Highlight namib: Der wesentliche Denkfehler in deiner These ist die Gleichstellung von Religion und Glaube.

      Glauben ist keine religiös bedingte Grundlage. Genauso kann ein Kommunist, Nationalist oder Faschist seine ideologisch bedingten Glaubensätze als Rechtfertigung für die Gewalt gegen politische Gegner betrachten, die nicht die richtigem wahre politische Haltung haben und damit automatisch zum Feind werden.

      Weit weniger als religiös fundierte Gewalt, ist politisch begründete Aggression die Triebfeder.
      Da wird Religion höchstens als Deckmäntelchen für Unrecht misssbraucht.
  • FrancoL 09.06.2018 10:05
    Highlight Highlight "Atheisten wie Stalin haben aber nie aus einer atheistischen Motivation heraus gemordet oder morden lassen"

    Sie haben aus ihrer Überzeugung heraus morden lassen. Genau so wie die Religiösen aus ihrer religiösen Überzeugung heraus morden liessen und lassen.

    Mir und wohl auch den vielen Toten spielt es kaum eine Rolle aus welcher Überzeugung gemordet wird.
    • Astrogator 09.06.2018 11:26
      Highlight Highlight Der entscheidende Unterschied ist aber, dass wir heute anerkennen, dass menschenverachtende Ideologien Millionen von Opfern gefordert haben und sie deswegen grundsätzlich ablehnen. Während Anhänger von Religionen immer noch versuchen ihre Religion als etwas grundsätzlich Gutes hinzustellen. Wenn man die Argumente von Gläubigen aber wertfrei z.B. auf die Nazi-Ideologie anwenden würde, könnte man auch da durchaus positive Ansätze finden. Und wir sehen ja heute leider solche Versuche in der Politik, nicht nur in Polen und Ungarn, auch in der Deutschland (AFD) oder in der Schweiz (SVP, PNOS).
    • Maracuja 09.06.2018 14:09
      Highlight Highlight @Astrogator: aber wertfrei z.B. auf die Nazi-Ideologie anwenden würde, könnte man auch da durchaus positive Ansätze finden.

      Welche positiven Ansätze haben Sie als wertfrei Denkender schon gefunden? Die gleichen wie Frau Hermann oder die Autobahnen?
  • Menel 09.06.2018 10:03
    Highlight Highlight Ich sehe das anders; es ist dieses fanatische festhalten an Ideen/Ideologien und der "Glaube", dass es eine wahre Wahrheit gibt, die Gräultaten begünstigen. Das kann dann eine Religion sein, eine politische Ideologie usw. Man muss nur mal schauen, was z.T. militante Tierschützer schon so angestellt haben. Es ist dieser Tunnelblick des Fanatismus, dieses unreflektierte Denken und diese übersteigerte Einschätzung der Wichtigkeit der eigenen Person. Persönlichkeitsmerkmale also und die findet man über den ganzen Planeten verteilt.
    • efrain 09.06.2018 13:00
      Highlight Highlight (Ich hab's untern geschrieben, aber ich wiederhole den Punkt gerne)

      Ich würde konkreter sagen, dass es initial v.A. Angst, Neid und Geltungssucht sind, welche Menschen dazu motivieren, andere Menschen schlecht zu behandeln. Und wenn es da eine Gruppen-Ideologie gibt, welche dieses Verhalten als legitim darstellt, dann wird diese gerne bemüht, das eigene "unmenschliche" Handeln rechtzufertigen - gegenüber der eigenen Gruppe und sich selbst.
  • Eifach öpis 09.06.2018 10:00
    Highlight Highlight Schade dass in den zehn Geboten nichts über Kindesmisshandlung steht.... Diese Taten sind möglicherweise noch schlimmer als zu töten und wurden durch grosse Teile der Gläubigen vertuscht, was diese zu Mittätern macht.
  • Granini 09.06.2018 09:33
    Highlight Highlight 1. Der Mensch ist von Grund auf böse. Steht so in der Bibel. Wenn ein frömmeler wie mich behauptet makellos zu sein sollte sich mehr in Demut üben.

    2. Die Hitlersache ist Quark, Herr Stamm. Ich möchte die Leser darum bitten, sich mit den Kirchenkämpfen zu beschäftigen. Um an die Macht zu kommen musste sich Hitler mit den Kirchen gut stellen. An der Macht plante er die Einverleibung der Kirche, um eine nationalsozialistische Religion zu erschaffen. Ergo die Christenheit schleichend im Nazi-Regime aufzulösen. Im übrigen hat er schwere Verbrechen an den Katholiken verübt.

    • Fabio74 09.06.2018 10:13
      Highlight Highlight Die Kirchen inkl Vatikan haben mit den Faschisten kooperiert. In Italien, Spanien, Österreich und Deutschland.
      Es kam keinerlei Kritik der Kirchen an den Gräueltaten zu keiner Zeit.
      Nach dem Krieg half die Kirche Nazis nach Südamerika zu schleusen
    • rodolofo 09.06.2018 10:28
      Highlight Highlight Es gibt unübersehbar eine Geistige Verwandtschaft zwischen den Teufels-Austreibungen durch die Katholische Kirche und den systematisch betriebenen Raubmorden und Folterungen durch die Nazis an Juden, Zigeunern, Kommunisten und Widerstand leistenden "minderwertigen Rassen und -Gesinnungen"!
      Wer also im Laufe der Menschheits-Geschichte den Teufel suchte, der wurde auch immer irgendwie fündig!
      Und wer dann "den Teufel" nicht auch IN SICH SELBST fand und findet, der ist eben blind, oder lahm, oder gefühlskalt, oder alles zusammen...
    • Siro97 09.06.2018 11:04
      Highlight Highlight @Granini . Verharmlosen sie die Ermordung an Millionen von Juden im 2.Weltkrieg? Was sie da schreiben ist einfach nur Quatsch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • efrain 09.06.2018 09:32
    Highlight Highlight Täter rationalisieren ihre Greueltaten mit allen verfügbaren Ideologien - was halt grad da ist. Natürlich eignen sich Politik, Nationalismus, Rassismus und Religion besonders gut, um Othering zu legitimieren.. denn diese Ideologien beinhalten das Konzept, dass es "die Anderen" gibt. Doch eben, Ideologien töten keine Menschen, es sind Menschen und deren Angst oder Gier nach Macht und Anerkennung.

    Kurzum: Othering geht auch ohne Ideologie. Die Ideologie dient nur zur Legitimation der eigenen Gräueltaten gegenüber der eigenen Gruppe und sich selbst. (so quasi als "nötige Härte")
    • karl_e 09.06.2018 10:50
      Highlight Highlight Othering? Ist das Neu-Englisch oder Neu-Deutsch?
    • efrain 09.06.2018 12:51
      Highlight Highlight Das ist ein Begriff aus der Soziologie, den ich ganz kennenswert finde. Ich glaube, es gibt keine etablierte deutsche Übersetzung.

      Othering ist der Akt, Menschen aufgrund irgendwelcher Attribute in "wir" und "die da" zu unterteilen. Darurch wird das Fundament zur Diskriminierung gelegt, denn "die da" sind ja anders und verdienen es daher, aus unserer Perspektive, anders behandelt zu werden. Darauf fusst der Aufbau einer gräueltäterischen Auslegung einer Ideologie.

      Doch, wie gesagt, das Initialmoment kommt aus Geltungssucht, Neid oder Angst - nicht aus der Existenz der Ideologie.
  • AlteSchachtel 09.06.2018 09:30
    Highlight Highlight Extremismus und Fundamentalismus sind das Übel, nicht nur im religiösen Kontext. Herrschsucht, Egoismus, Macht- und Habgier, Narzissmus gibt es nicht nur in Kirchen.

    Oder wie es Soprano besingt: Der Teufel ist längst arbeitslos, seinen Job haben die Menschen übernommen und machen ihn noch besser.

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  • Luca Brasi 09.06.2018 09:26
    Highlight Highlight Aha, und die sogenannt "Religiösen" die Kriege angezettelt haben, haben das immer nur gemacht, weil Gott direkt zu ihnen gesprochen hat und ihnen gesagt hat, dass sie doch bitteschön mal jemanden töten sollen...
    Oder vielleicht, aber nur vielleicht, haben sie das genauso wie Stalin und co. aus politischen Motiven gemacht und die Religion als Vorwand genommen? Wie Stalin den Atheismus als Vorwand genommen hat um Priester in den Gulags verrecken zu lassen? Alles im Namen des "Neuen Menschen", der endlich diese "überflüssige" Religion abstreifen und dies "ausgemerzt" werden sollte.
    • rodolofo 09.06.2018 10:31
      Highlight Highlight Hey, Luca, Super Statement!
      Hast Du uns jetzt auch noch ein Chinesisches Beispiel zum Beweis Deiner Thesen?
      Wie wär's mit dem Tiananmen-Massaker?
  • dracului 09.06.2018 09:26
    Highlight Highlight Sind es die Religionen oder der unreflektierte Glaube, der Unglück brachte? Der Glaube an das auserwählte Volk ist vergleichbar mit dem Rassenwahn der Arier. Die zehn Gebote scheinen der vergebliche Versuch zu sein, ethisches Verhalten auf wenige universelle Grundsätze zu gründen und gegen Andersgläubige zu verteidigen. Hitler glaubte (!) wahnartig an seine Sache. Das Leben ist jedoch dauernde Veränderung, viel Chaos und Widersprüche, die es auszuhalten gilt und situativ neu beurteilt werden muss. Es reichen keine Gebote aus, um diese riesige Herausforderung abzukürzen und zu vereinfachen.
    • Maracuja 09.06.2018 10:57
      Highlight Highlight dracolui: Der Glaube an das auserwählte Volk ist vergleichbar mit dem Rassenwahn der Arier

      1) Hochgradig ekelerregend wie Sie versuchen das Judentum auf die gleiche Stufe zu stellen wie den Nationalsozialismus. Nehmen Sie zur Kenntnis, dass in der Tora geschrieben steht: Leviticus 19.33 Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. 34 Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland

      Nehmen Sie zur Kenntnis, dass mit Fremdling hier Nichtjude gemeint ist.
    • Maracuja 09.06.2018 11:01
      Highlight Highlight 2) Informieren Sie sich mal, was „auserwählt sein“ für die Juden bedeutet: <Die These vom "auserwählten Volk" lässt manche Missdeutung zu. Sie ist primär theologisch zu verstehen und bedeutet für den Gläubigen keine Bevorzugung gegenüber anderen Menschen. Es ist vielmehr eine Verpflichtung zu strengem, gottgewolltem Handeln, eher eine Erschwernis , denn ein Privileg im weltlichen Sinne.>http://www.hagalil.com/deutschland/ost/judentum/relgrund.htm
      Hat also nichts zu tun mit, dem was Antisemiten so rein interpretieren.
  • Knäckebrot 09.06.2018 09:26
    Highlight Highlight "(...) diskutieren die Leserinnen und Leser immer wieder (...), ob Gläubige die «besseren Menschen» (...)"

    Und zwar, weil der Blogger immer wieder das Umgekehrte anzudeuten scheint.

    "Atheistische Diktatoren begingen ihre Gräueltaten immer aus politischen Gründen."

    In der Atheismusgeschichte wurden durchaus Gläubige wegen ihres Glaubens verfolgt, weil dieser schädlich sei. Dies wird konsequenterweise aus deren Sicht über Atheismus/Säkularismus begründet.
    Die Auslese bot den Nazis übrigens auch Argumentationsgrundlage.

    Aber eben, es heisst "Blog" und nicht "Dissertation" ;)
    • Elvenpath 10.06.2018 15:54
      Highlight Highlight Die Kommunisten haben das nicht aus dem Atheismus/Säkularismus begründet, sondern durch den Klassenkampf:

      Die Kirchen und Religionen gehören für sie zum herrschenden, unterdrückenden Klasse.
      Und das ist angesichts der Geschichte eine völlig valide Annahme.
    • Knäckebrot 10.06.2018 16:36
      Highlight Highlight Zweifellos. V.a. die orthodoxe Kirche in der UdSSR, weil die ja mit der Zarenfamilie verbunden war.

      Dennoch wurden Christen (u. andere Gläubige) gezielt wegen ihres "abergläubigen und rückständigen" Weltbildes stigmatisiert und unterdrückt. Das traf auch einfache und arme Leute und nicht nur die Elitepriester. Also nicht nur der von dir erwähnte Klassenaspekt sondern auch der Glaube an sich war ein Problem.

      Richard Wurmbrand z.B. wurde mehrmals aufgefordert dem Glauben abzuschwören und
      hörte im Gefängnis in Rumänien ab Band nonstop: Das Christentum ist blöd, niemand glaubt mehr an Gott.
  • Herbert Anneler 09.06.2018 09:15
    Highlight Highlight Selbst wer behauptet, nicht zu glauben, glaubt! Es gibt nicht nur spirituelle Religionen, es gibt auch Technikgläubige, Marktglaübige, Hitler glaubte an den Arier, Stalin an den neuen sozialistischen Menschen...letztere Beide die schlimnsten Schlächter der Menscheitsgeschichte! Nur Pflanzen und Tiere haben keinen Glauben. Glauben ist urmenschlich. Das Entscheidende: Was machen wir Menschen daraus? Auch wenn Häuser zusammenbrechen, käme es niemand in den Sinn, Häuserbau zu verdammen oder zu verbieten. Man verbessert sie. Tja, Ursache und Wirkung. Dumm, wenn man sie permanent verwechselt...
    • rodolofo 09.06.2018 10:34
      Highlight Highlight Und ich glaube daran, dass mir Schnapszahlen auf Autonummern, die ich im Verkehr entdecke, Glück bringen.
      Und das Allerbeste:
      Dieses Glücks-Versprechen wird zuverlässig immer wieder erneuert und bestätigt!
    • Musikuss 09.06.2018 12:17
      Highlight Highlight Sehr richtig erkannt, Herr Anneler, Glauben ist integrierter Bestandteil menschlichen Denkens, ob man will oder nicht!
    • Herbert Anneler 09.06.2018 12:41
      Highlight Highlight Hi rodolofo! Du glaubst also nicht an Schnapszahlen - dafür an etwas anderes, zB die Vernunft. Auch so glaubst du😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bav 09.06.2018 09:10
    Highlight Highlight Sie machen es sich zu einfach. Die Atheisten die Sie aufführen kämpfen schlussendlich auch für nur für eine Ideologie, bzw. persönliche Macht. Die meisten Glaubenskriege kann man auch ganz einfach politisch betrachten. Keine Gemeinschaft fängt einfach so aus Glaube einen Krieg an, ganz im Gegensatz zu Extremisten. Aber die gibt es auch ausserhalb des religiösen Kontexts, siehe dazu RAF.
  • bullygoal45 09.06.2018 09:09
    Highlight Highlight Nur als Anhang: In den zehn Geboten steht im Urtext nicht. Du sollst nicht töten.

    Sondern: Du sollst nicht morden.

    Das ist ein grosser Unterschied. Deswegen trage ich in der Armee auch eine Waffe. Dem Staat verpflichtet im Notfall auch Leben auszulöschen. Auch wenn ich das als Christ natürlich verabscheue..
    • massyv 09.06.2018 10:17
      Highlight Highlight ....absolution durch staatsauftrag?
    • Thadic 09.06.2018 10:46
      Highlight Highlight Dein Hinweis ist wichtig, zeigt aber genau das Problem: wer glaubt im Recht zu sein darf töten. Dieser Glaube kommt selten von Innen sondern wird durch eine äussere Macht verliehen an der man glaubt. In dem Sinn kann ein Glaube auch eine Ideologie sein.
    • Astrogator 09.06.2018 10:57
      Highlight Highlight @bullygoal45: "Hey als Christ verabscheue ich das töten, aber der Staat verpflichtet mich dazu..."

      Das Statement eines charakterlosen Feiglings der Verantwortung für eigene Handlungen an eine "höhere" Instanz abschiebt.
      Viele Schlächter des Holocausts haben genau so argumentiert, eigentlich wollte man die Juden gar nicht töten, aber es war patriotische Pflicht und befohlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nate Summer-Cook 09.06.2018 09:07
    Highlight Highlight Die Christliche Moral gegenüber Mitmenschen richtet sich nicht nur nach den 10 Geboten, vielmehr nach denjenigen von Jesus selbst:
    - Liebe deinen Nächsten wie dich selbst
    - Liebe deine Feinde
    Des weiteren bin ich überzeugt, dass Atheisten genauso gute Menschen sein können wie Christen. Viele sind wohl sogar bessere Menschen als gewisse Christen.
    Darum gehts jedoch im christlichen Glauben nicht. Kein Mensch kann perfekt sein. Aber Jesus ist für unsere Fehler gestorben, daher müssen wir nicht gefangen sein im Denken, dass wir nur durch gute Taten bestehen können.
    • Fabio74 09.06.2018 10:15
      Highlight Highlight Und was sagst du den Millionen die liquidiert wurden in den letzten 2000 Jahren im Namen der Kirchen?
    • Astrogator 09.06.2018 11:01
      Highlight Highlight "Aber Jesus ist für unsere Fehler gestorben." - er ist nicht für unsere Fehler gestorben, wie soll er auch. Wir sind 2000 Jahre nach seinem Tod geboren. Er wurde hingerichtet weil er an den bestehenden Machtverhältnissen rüttelte, it's that simple.
  • lilie 09.06.2018 09:04
    Highlight Highlight Genau diese Frage, "wer ist besser" führt zu Glaubenskriegen. Wir sollten einfach aufhören zu urteilen, wer "besser" ist. Es gibt Menschen, die Gutes tun, egal, was ihre politischen, religiösen oder sonstigen Ansichten sind, und es gibt Leute, die Schaden anrichten, ebenfalls mit irgendeinem Hintergrund.

    Diese weltanschaulichen Grabenkämpfe bringen doch niemandem was. Atheisten gegen Gläubige, das ist doch Blödsinn. So lösen wir keine Probleme auf dieser Welt. Im Gegenteil wir schaffen immer neue.

    Solange jemand seine Überzeugung lebt, ohne anderen zu schaden, soll man ihn in Ruhe lassen.
    • Gubbe 09.06.2018 10:44
      Highlight Highlight Lilie: Auseinander genommen und frisch zusammen gesetzt. So muss es sein.
  • pamayer 09.06.2018 09:02
    Highlight Highlight Der Titel sagt schon alles:

    "Sind gläubige Menschen weniger grausam? Hinter der Frage lauert ein Denkfehler."
    • Granini 09.06.2018 10:34
      Highlight Highlight ..und weiter?
  • Paelzer 09.06.2018 09:00
    Highlight Highlight Die Despoten wie Stalin, Mao oder Hitler darf man nicht isoliert betrachten. Hitler hat nicht persönlich die Juden ermordet. Er hatte Millionen Helfer und die waren primär Christen, denn Christen stellten die Mehrheit in Deutschland. Deshalb darf man die Judenverfolgung und den zweiten Weltkrieg durchaus zu den durch Christen begangenen Greueltaten zählen.
    • FrancoL 09.06.2018 10:07
      Highlight Highlight Und wie genau steht es den mit den Judenverfolgungen in Russland?
    • Thadic 09.06.2018 10:43
      Highlight Highlight Genau, zumal immer noch gesagt wird die Juden hätten Jesus (auch ein Jude) umgebracht.
    • lilie 09.06.2018 11:31
      Highlight Highlight @Paelzer: Nein, so kann man das nicht sagen. Diese Christen haben ja nicht aus ihrer christlichen Überzeugung heraus gehandelt, sondern weil sie entweder von Hitlers kranken Ideen überzeugt waren - oder weil sie einfach machten, was man ihnen befahl (die einen wohl mit einem schlechten Gefühl, andere vielleicht auch reichlich gedankenlos).

      Die Idee entstammte Hitlers Ideologie - und die basierte nicht auf dem Christentum. Das den Christen unterzujubeln, erscheint mir doch recht an den Haaren herbeigezogen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 09.06.2018 08:52
    Highlight Highlight Im "Ziischdigs-Club", an dem über die Anerkennung von Islamischen Moscheen durch den Schweizer Staat diskutiert wurde, wiederholte der Kabarettist Thiel seine Vorwürfe betreffend Aufruf zu Gewalt und Unterdrückung im Koran, ergänzte sein Statement aber bemerkenswert, indem er sagte, dass die Christenheit ebenfalls eine grausame Blutspur hinter sich herzieht, OBWOHL im Neuen Testament Jesus als erklärter Gottes-Sohn nichts als die Liebe predigt.
    Er schlussfolgerte daraus, dass die Gläubigen aus ALLEN Religionen (UND Ideologien!) dazu (miss-)brauchen, um das zu machen, was SIE wollen.
    • FrancoL 09.06.2018 10:11
      Highlight Highlight Ja aber Thiel greift viel weniger die restlichen Religionen an, er "spezialisiert" sich ja zunehmend und immer mehr auf den Islam.

      Ich finde gerade die Haltung von Thiel mehr als gefährlich: Kurz auf alle ein seichtes Bashing lostreten um dann um so härter eine Religion heraus zu picken, das ist brandgefährlich.
    • rodolofo 09.06.2018 10:59
      Highlight Highlight @ FrancoL
      Die "linke" Empörung über Thiel war immer etwas Hysterisch.
      Der eignet sich ja eigentlich nicht wirklich zum Linken Feindbild, mit seinem farbigen Irokesen-Kamm.
      Aber die SP-Frau in der Runde sagte sehr richtig, dass Thiel mit seiner Fixierung auf das Wortwörtlich Geschriebene einen ähnlichen Fehler begehe, wie die Salafisten, welche das im Koran geschriebene ebenfalls wortwörtlich verstehen und umsetzen.
      Ich selber weiss praktisch Nichts von dem, was im Koran steht, interessiere mich aber für MENSCHEN mit Muslimischem Hintergrund.
      Und von Einigen bin ich total begeistert!
    • Astrogator 09.06.2018 11:04
      Highlight Highlight Thiel hat mit unreflektierten rassistischen Äusserungen seine Karriere beendet. Jetzt versucht er aus rein persönlichen Motiven seine vergangenen Äusserungen zu relativieren um sich nicht einen normalen Job zu suchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ecritex 09.06.2018 08:48
    Highlight Highlight Meines Wissens nach, hat sich Marx immer wieder kritisch gegenüber Religionen geäussert. Stalins atheistische Haltung ist also gewisswermassen auch Teil seines ideologischen Konzepts. Unter Lenin wurden auch in der Sowjetunion Menschen auf Grund ihres Glaubens getötet. Auch unter Stalin war die Kirche starken Repressionen ausgesetzt, wie weit diese jedoch reichten, weiss ich nicht.
    Die Frage ob gläubige Menschen weniger grausam sind, bleibt weiter ungeklärt, Herr Stamm hat lediglich aufgezeigt, dass eine historisch-mathematische Beantwortung der Frage nicht zielführend ist.
  • Matti_St 09.06.2018 08:24
    Highlight Highlight Die einen finden in der Politik den Frieden, die anderen die Macht. Genau gleich wie in der Religion. Finde den Unterschied.
  • De Pumuggel 09.06.2018 08:22
    Highlight Highlight Nur schon der Fakt, dass der Vatikan bis heute nicht unterschrieben hat, sagt eigentlich alles über die Kirche aus meiner Meinung nach.
    • rodolofo 09.06.2018 08:58
      Highlight Highlight Ich habe da gewisse Vorbehalte.
      Wie können wir uns für Dinge und Verhaltensweisen entschuldigen, die entweder unsere Vorfahren, oder wir selber mit Beweggründen, die wir DAMALS für richtig hielten, getan haben?
      Reicht es denn nicht, dass wir solche Dinge und Verhaltensweisen HEUTE und aus den HEUTIGEN Beweggründen heraus, nicht mehr für richtig halten und darum nicht mehr tun würden und werden?
      Manchmal ist es besser, wenn Täter einfach schweigen, anstatt sich -nur oberflächlich und falsch- zu entschuldigen, wie das eine moralisierende Öffentlichkeit von ihnen verlangt...
    • lilie 09.06.2018 11:24
      Highlight Highlight Ich habe mal aus Neugierde nachgelesen, warum denn der Vatikan die Menschenrechtskonvention nicht unterschrieben hat. Gemäss Bischof Huonder fürchtet die Kirche, dass dadurch im Sexualunterricht Verhütung gepredigt würde, wodurch ein Jugendlicher "in den Sog der Abhängigkeit von seinem Geschlechtstrieb" getrieben würde:

      https://www.atheisten-info.at/infos/info0676.html

      Jaaaa, der Umgang der katholischen Kirche mit Sexualität hat ja zum Glück alle Missständen diesbezüglich beseitigt, wie uns etliche katholische Priester täglich vorleben. (Sorry, die Ironie musste sein...).
    • Turrdy 09.06.2018 11:28
      Highlight Highlight Was die Unterzeichnung der UN-Menschenrechtscharta anbelangt: Der Staat Vatikanstadt ist kein Mitglied der UN.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butschina 09.06.2018 08:19
    Highlight Highlight Es ist egal aus welchem Grund getötet wird, falsch ist es immer.
    • freundeskreismelona 09.06.2018 09:37
      Highlight Highlight Und was ist mit Chico?
      R.I.P.
    • Husar 09.06.2018 12:53
      Highlight Highlight Nein!
      Es gibt Gründe, aus denen man töten muss, wenn man sich nicht schuldig machen will.
    • Butschina 09.06.2018 14:07
      Highlight Highlight Ist wohl Ansichtssache. Mir ist schon klar, dass Polizisten manchmal keine andere Möglichkeit haben. Oder jemand der gezwungenermassen im Militär in einen Konflikt verwickelt wird. Bei sowas kann ich es nachvollziehen. Dennoch finde ich auch das nicht gut. Wer entscheidet wann es gerechtfertigt ist oder nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Göschene-Eirolo 09.06.2018 08:16
    Highlight Highlight Man gehört nicht automatisch zu den "Guten", wenn man religiös ist. Ganz im Gegenteil: für viele ist die Religion lediglich ein Deckmäntelchen. Dafür gibt es tausende von Beispielen.
    • Nelson Muntz 09.06.2018 11:05
      Highlight Highlight Genau so gehören Unreligiöse nicht auch nicht automatisch zu den „Guten“ bloss weil viele Religiöse es nicht sind (nicht nur Christen oder Muslime...). Da gibt es auch tausende von Beispielen.

      Die Grundsatzfrage wäre wohl wieso gibt es so viele „unmenschliche Menschen“ auf der Welt?



  • lilie 09.06.2018 08:16
    Highlight Highlight Ok, mit dem letzten Satz bin ich einverstanden.

    Aber sonst fürchte ich, dass Herr Stamm den gleichen Denkfehler macht, den er Frommen unterstellt: Alle aufgezählten Atheisten hatten eine Weltanschauung, welche sie antrieb. Sie sind auch ganz gezielt gegen Religionen bzw. deren Angehörigen vorgegangen: Hitler gegen die Juden, Stalin gegen die Kirche, Mao gegen den Buddhismus.

    Ihre Weltanschauung trieb sie zu ihren Gräueltaten, nicht schlichte politische Erwägungen.

    Und was lernen wir daraus? Extreme Ansichten sind fast immer schädlich - egal ob mit oder ohne Gott.
    • Fabio74 09.06.2018 09:16
      Highlight Highlight Würd mal sagen egal ob Hitler, Stalin, Mao, die Kirchen oder die saudischen Terrorfillialen, wer aufmuckte war dran. Wer hinterfragte Kopf ab.
      Dazu bei allen jeder Mensch der nicht ins Weltbild passt. Weil falsche Religion, weil falsche Sexualität, falsche Abstammung etc
    • Mermegil Schweiz 09.06.2018 09:49
      Highlight Highlight der grund für die massenermordung der gläubigen war aber ausser bei hitler vorallem politisch begründet und in der eigenen machtfantasie.
      ein gute zitat aus "death of stalin" es darf keinen gott neben ihm (stalin) geben
      diese diktatoren schauten sich selbst schon als gottegleich an und wollten nicht riskieren das jemand anderes gleich viel oder mehr macht hat als sie selber. daher wurde die kirche verboten und die anhänger die sich wiedersetzten, wie alle die sich nicht dem wort des diktators fügten aus dem weggeschaft.
    • ThomasHiller 09.06.2018 09:56
      Highlight Highlight Ja, genau so ist das.
      Und es wäre schön, wenn Herr Stamm seine Artikel genau so angehen würde. Leider ist er gefangen in seinen eigenen Denkmustern, seinen eigenen Vorurteilen. Und diese Vorurteile stammen aus irgendeiner tief in ihm verwurzelten Wut (oder was auch immer) auf Religionen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Evan 09.06.2018 08:14
    Highlight Highlight Interessanter Artikel, aber jemand, der glaubt, dass die Menschen die Religion aus moralischen Gründen benötigen, wird wohl nichts überzeugen.

Wie der Glaube Intoleranz, Rassismus und Homophobie fördert

Die metaphysische und spirituelle Welt ist die Domäne von Religionen. Im Zentrum stehen geistige Werte. Woher kommen wir, was passiert nach dem Tod, was ist der Sinn des Lebens?

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