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Die grossen Smartphone-Hersteller präsentieren nun Schlag auf Schlag ihre neusten Modelle. 
Die grossen Smartphone-Hersteller präsentieren nun Schlag auf Schlag ihre neusten Modelle. 

Warum JETZT der schlechteste Zeitpunkt ist, ein iPhone, Huawei- oder Nokia-Handy zu kaufen

Wenn du mit dem Gedanken spielst, in den nächsten Tagen ein neues Smartphone zu erwerben, machst du vermutlich einen Fehler. Apple, Huawei und Nokia stellen demnächst ihre neuen Modelle vor. Es lohnt sich, auf die neue Generation zu warten.
20.08.2018, 19:38

Ob Apple, Huawei oder Nokia: Gleich drei Smartphone-Hersteller präsentieren in den nächsten Tagen und Wochen ihre Neuheiten. Etwas Geduld lohnt sich – zumal mit der neuen Generation auch die Preise der bisherigen Geräte fallen werden. 

Nokia 9 / Nokia X6: Mit Original-Android zurück an die Spitze?

Nokia hat in den letzten eineinhalb Jahren ein solides Comeback hingelegt. In Europa sind die Finnen zurück in den Top 5 der meistverkauften Smartphone-Marken und damit dies so bleibt, wird bereits am Dienstag ein neues Modell vorgestellt. Auf Twitter hat Nokia im Vorfeld dieses vage Bild veröffentlicht.

Es könnte sich um das Mittelklasse-Modell Nokia X6 handeln – oder um das seit langem erwarte Premium-Modell Nokia 9, das in einer Liga mit dem Galaxy S9, Huawei P20 Pro oder iPhone X spielen soll. Oder es werden gar zwei Geräte enthüllt. Darauf lässt dieser neuste Tweet von Dienstagmorgen schliessen:

Nokia X6: Der günstige iPhone-X-Klon

Bereits am Dienstag wird HMD mit grosser Wahrscheinlichkeit das <strong>Nokia X6</strong> offiziell&nbsp;enthüllen, das bei uns auch unter dem Namen Nokia 6.1 Plus verkauft werden könnte: Die Notch (Einkerbung am oberen Displayrand) lässt sich mit Android 9 ein- und ausblenden.
Bereits am Dienstag wird HMD mit grosser Wahrscheinlichkeit das Nokia X6 offiziell enthüllen, das bei uns auch unter dem Namen Nokia 6.1 Plus verkauft werden könnte: Die Notch (Einkerbung am oberen Displayrand) lässt sich mit Android 9 ein- und ausblenden.

In China ist das Nokia X6 bereits erhältlich. Gut möglich, dass Nokia am Dienstag den internationalen Marktstart ankündigt.

Drei Punkte machen das Nokia X6 besonders interessant:

  1. Dual-Kamera zum moderaten Preis: Dual-Kameras waren bis vor Kurzem noch den teuren Top-Modellen vorbehalten, 2018 sind sie definitiv in der Mittelklasse angekommen. Wer Wert auf eine gute Kamera legt, kann inzwischen unbesorgt zu einem Gerät im mittleren Preissegment, sprich unter 500 Franken, greifen. Das Nokia X6 hat eine Dual-Kamera mit 16 und 5 Megapixel sowie eine Selfie-Kamera mit 16 MP. Wie bei drei oder vier mal so teuren Geräten kommt bei der Kamera-App künstliche Intelligenz (KI) zum Zug, damit auch Laien hübsche Porträtfotos mit verschwommenem Hintergrund hinbekommen.
  2. «Stock Android»: HMD hat von Anfang an versprochen, dass Nokia-Smartphones mit der Original-Android-Version von Google ausgeliefert werden. Das heisst, dass die Benutzeroberfläche nicht modifiziert wird und Updates unverzüglich ausgeliefert werden. Dieses Versprechen haben die Finnen bislang vorbildlich eingehalten. Selbst sehr günstige Modelle für unter 200 Franken bekommen regelmässig Sicherheits-Updates. Das Nokia X6 soll mit Android 8.1 erscheinen und dürfte zeitnah ein Update auf Android 9 erhalten. HMD garantiert zudem Sicherheits-Updates für mindestens drei Jahre.
  3. Der Preis: Das bereits verfügbare Nokia 6.1 kostet rund 250 Franken. Das ebenfalls neue Nokia 7 Plus etwa 330 Franken. Das X6 bzw. 6.1 Plus dürfte sich preislich irgendwo dazwischen bewegen. Kurz gesagt: Ziemlich viel Smartphone zu einem fairen Preis.

Wie so oft bei neuen Smartphones sind auch beim Nokia 6.1 Plus schon vor der offiziellen Enthüllung einige Details durchgesickert. So soll das neue Modell laut dem gut informierten Nokia-Blog Nokia Power User die folgenden Spezifikationen haben (noch unklar ist, inwiefern sich das Nokia X6 aus China von der internationalen Version unterscheiden wird).

  • 5,8-Zoll-Display (2280 mal 1080 Pixel, 19:9-Format)
  • Dual-Kamera mit 16 und 5 Megapixel plus 16-MP-Frontkamera
  • Prozessor: Snapdragon 636
  • 4 und 6 GB RAM sowie 32 und 64 GB Speicher (mit SD-Karte um 256 GB erweiterbar)
  • Hybrid-Slot für 2 SIM-Karten oder SIM- plus SD-Karte
  • Schnellladefunktion per USB-C (Quick-charge 3.0)
  • Farben: Weiss, Schwarz und Blau
  • Fingerabdruckscanner
  • Akku: 3060 mAh
  • Android: 8.1 (3 Jahre Sicherheits-Updates garantiert)
  • Preis: Vermutlich rund 300 Franken

Nokia 9: Das Premium-Smartphone

Etwa so könnte das Nokia 9 aussehen.
Etwa so könnte das Nokia 9 aussehen.

Mit etwas Glück sehen wir am Dienstag auch zum ersten Mal das Nokia 9. Mit dem Nokia 8 von 2017 und Nokia 8 Sirocco von 2018 haben die Finnen zwar zwei Top-Modelle im Angebot, aber es fehlt nach wie vor ein Modell, das mit den neusten Top-Smartphones von Apple, Huawei und Samsung auf Augenhöhe ist. Diese Lücke soll das vermutlich teure Nokia 9 schliessen.

Drei Punkte machen das Nokia 9 besonders interessant:

  1. Die Fünffach-(?)-Kamera mit Carl-Zeiss-Optik: Bevor Nokia vor ein paar Jahren temporär von der Smartphone-Bühne verschwand, galten die Finnen bei Handy-Kameras als führend. Dies lag nicht zuletzt an der seit über zehn Jahren bestehenden Zusammenarbeit mit dem deutschen Optik-Spezialisten Carl Zeiss. Das Resultat der neuen Zusammenarbeit soll eine Smartphone-Kamera mit vier oder gar fünf Linsen sein. Angesichts der Dreifach-Kamera im Huawei P20 Pro zweifeln wir keine Sekunde, dass Nokia im Wettrüsten um die beste Kamera mit noch mehr Linsen versucht die Chinesen zu übertrumpfen.
  2. Fingerprint-Leser im Display: Ein Fingerabdruck-Scanner im Display hätte den Vorteil, dass der Scanner nicht auf der Rückseite platziert werden muss (z.B. Samsung Galaxy S9), nicht in einen schmalen Displayrand hineingequetscht wird (z.B. Huawei P20 Pro) bzw. nicht ganz fehlt wie beim iPhone X. Hat man das Smartphone in der Hand, kann man es schnell per Gesichtserkennung entsperren, liegt es auf dem Tisch, kommt der In-Display-Scanner zum Zug.
  3. «Stock Android»: Wie alle HMD-Geräte wird auch das Nokia 9 mit der Original-Android-Version von Google ausgeliefert werden. Das heisst, dass die Benutzeroberfläche nicht modifiziert wird, keine unnötigen Apps vorinstalliert sind und Updates schnell ausgeliefert werden. Wichtig zudem: HMD garantiert Sicherheits-Updates für mindestens drei Jahre.

Laut dem Nokia-Blog Nokia Power User können wir mit den folgenden Spezifikationen rechnen:

  • Betriebssystem: Android 9
  • 5,9-Zoll grosses, an den Kanten gebogenes OLED-Display
  • Fingerabdruck-Leser im Display
  • Kamera mit fünf Linsen von Carl Zeiss (für verlustfreien Zoom)
  • Prozessor: Neuster Snapdragon 845
  • 6 GB / 8 GB RAM​
  • 128 GB Speicher (per Micro-SD-Karte erweiterbar)
  • Wasserfest (IP68)
  • Kabellose Ladefunktion

Nokia-Smartphones stammen seit 2017 von der finnischen Firma HMD Global. HMD wurde von ehemaligen Nokia-Mitarbeitern gegründet (und finanziert) und kann auf mehrere Hundert erfahrene Ingenieure und Designer zurückgreifen, die darauf brennen, den Smartphone-Markt aufzumischen.

Update 21.08.2018:

HMD hat soeben das Nokia 5 Plus und das Nokia 6 Plus enthüllt.

iPhone: Drei auf einen Streich

Der iPhone-X-Nachfolger (5,8 Zoll), das neue Budget-Modell (6,1 Zoll) und das neue Flaggschiff, das mutmassliche iPhone X Plus (6,5 Zoll).
Der iPhone-X-Nachfolger (5,8 Zoll), das neue Budget-Modell (6,1 Zoll) und das neue Flaggschiff, das mutmassliche iPhone X Plus (6,5 Zoll).
bild: macrumors

Mitte September folgt Apple mit der Enthüllung seiner neuen iPhones. Plural, denn mit grösster Wahrscheinlichkeit werden wie bereits 2017 drei neue Modelle eingeführt. Zahlreiche Details sind schon jetzt mit grösster Wahrscheinlichkeit bekannt, die Modellnamen hingegen konnte Apple geheim halten.

Drei Punkte machen die neuen iPhones besonders interessant:

  1. Sehr, sehr viel Display: Das fast randlose Design ermöglicht grössere Displays ohne das Gehäuse vergrössern zu müssen. Es liegt daher auf der Hand, dass Apple nach dem iPhone X mit einem noch grösseren Modell nachlegt. Trotz riesigem 6,5-Zoll-Display soll das iPhone X Plus etwas handlicher sein als das bisherige 8 Plus. Mit 6,5 Zoll würde man sogar Samsungs Galaxy Note 9 minim übertreffen. Ob das neue Riesen-iPhone wie das Note 9 oder iPad optional per Digital-Stift bedient werden kann, ist aber mehr als fraglich.
  2. Der Preis: Die beiden neuen iPhone-Modelle mit OLED-Display werden zweifellos ein teurer Spass. Wer nicht 1000 Franken und mehr bezahlen will oder kann, findet mit dem LCD-Modell eine preiswertere Alternative (vermutlich rund 800 Franken), die sich optisch kaum von den teureren Schwester-Modellen unterscheidet. Das OLED-Display ermöglicht im Vergleich zum LCD-Screen dunklere Schwarztöne und lebendigere Farbtöne.
  3. Die beste Gesichtserkennung: Alle neuen iPhone-Modelle sollen sich sicher per Gesichtserkennung (Face ID) entsperren lassen. Diese praktische Funktion war bisher dem teuren iPhone X vorbehalten. Umgekehrt heisst dies auch, dass wir uns vom physischen Home-Button definitiv verabschieden «müssen». Apple setzt mit grosser Wahrscheinlichkeit voll und ganz auf Face ID und verzichtet daher auf einen Fingerabdruck-Scanner im Display oder auf der Geräte-Rückseite.
So sehen die neuen iPhones höchstwahrscheinlich aus.
So sehen die neuen iPhones höchstwahrscheinlich aus.
screenshot: youtube

Apple-Kenner gehen von folgenden Spezifikationen aus:

  • Drei neue iPhone-Modelle in drei Grössen: 5,8 und 6,5 Zoll (OLED-Display) sowie das 6,1 Zoll grosse LCD-Modell
  • OLED-Modelle aus Edelmetall, LCD-Modell aus Aluminium
  • Nur OLED-Modelle mit Dual-Kamera
  • Rückseite: Glas
  • Gesichtserkennung in allen neuen iPhones (Face ID ersetzt Touch ID)
  • OLED-Modelle mit 4 GB RAM, LCD-Modell mit 3 GB RAM
  • Farben OLED-Modelle: Silber, Space-Grau, Gold
  • Farben LCD-Modell: Grau, Weiss, Rot, Orange
  • Prozessor: A12
  • Betriebssystem: iOS 12

Apple wird die neue iPhone-Generation voraussichtlich am 12. September enthüllen.

Huawei Mate 20 Pro: Das ultimative Nerd-Phone

So könnte das Huawei Mate 20 Pro aussehen.
So könnte das Huawei Mate 20 Pro aussehen.
bild: weibo

Mit dem Huawei P20 Pro haben die Chinesen im Frühling ein Smartphone mit Dreifach-Kamera und 41-Megapixel-Auflösung präsentiert, das bei der Qualität von Handyfotos neue Massstäbe setzt. Im Oktober folgt mit dem Mate 20 Pro der zweite Streich. Während das P20 Pro vor allem den Massengeschmack trifft, soll das Mate 20 Pro das ultimative Gerät für Smartphone-Nerds werden, die stets die neuste Technologie wünschen.

Da Huawei sein neues Top-Modell ein bzw. zwei Monate nach Nokia und Apple präsentieren wird, sind die Informationen entsprechend dünner gesät und wir müssen uns mit dieser Render-Grafik begnügen, die angeblich das Mate 20 Pro zeigt.

Laut Gerüchteküche hat das Mate 20 Pro eine sehr kleine Notch (Aussparung für die Kamera am oberen Displayrand).
Laut Gerüchteküche hat das Mate 20 Pro eine sehr kleine Notch (Aussparung für die Kamera am oberen Displayrand).

Drei Punkte machen das Huawei Mate 20 Pro interessant:

Das Mate 20 Pro hat mit grösster Wahrscheinlichkeit eine Triple-Kamera, die ungefähr so aussehen könnte.
Das Mate 20 Pro hat mit grösster Wahrscheinlichkeit eine Triple-Kamera, die ungefähr so aussehen könnte.
bild: xda developers / @srenderr
  1. Die Dreifach-Kamera: Das Mate 20 Pro dürfte wie schon das P20 Pro über eine Triple-Kamera verfügen. Dabei liefert die RGB-Hauptkamera mit einem grossen Bildsensor die Grundlage fürs Foto. Die Teleobjektiv-Kamera ermöglicht einen verlustfreien, dreifachen optischen Zoom. Die Schwarz-Weiss-Kamera hilft zusätzlich bei Nachtaufnahmen.
  2. Der Akku hält mindestens zwei Tage durch: Smartphones der Mate-Reihe sind traditionell mit sehr grossen Akkus bestückt, die in aller Regel rund 2,5 Tage durchhalten. Im neuen Modell soll ein rekordverdächtig grosser 4200-mAh-Akku stecken.
  3. Es wird eine Rakete: Richard Yu, CEO der Mobilfunksparte der Chinesen, hat bereits bestätigt, dass im Mate 20 Pro Huaweis neuster Prozessor Kirin 980 steckt. Spannend für Smartphone-Nerds: Zusammen mit dem Kirin 980 wird auch die neue Generation von Huaweis NPU-Chip (Neuronal Processing Unit) erwartet. Bereits der aktuelle KI-Chip lässt im KI-Vergleich der ETH-Zürich alle anderen getesteten Smartphones weit hinter sich.

Das Mate 20 Pro wird im Oktober präsentiert und soll im gleichen Monat in den Verkauf kommen. Wir erwarten folgende Spezifikationen:

  • Betriebssystem: Android 9
  • Prozessor: HiSilicon Kirin 980 mit neuem KI-Chip
  • Hauptkamera mit 3 Linsen (vermutlich 41-MP-Auflösung)
  • RAM: 6 GB (evtl. mehrere Varianten)
  • Speicher: 128 GB (evtl. andere Varianten)
  • Display: 6,3 Zoll AMOLED, 2244 mal 1080 Pixel
  • Audio: 3.5 mm Kopfhöreranschluss, Stereo-Lautsprecher
  • Akku: 4.200 mAh
  • USB-C (Schnelllade-Funktion, Wireless Charging)
  • Evtl. Fingerabdruck-Scanner im Display

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