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Grosser Screen zum kleinen Preis – doch wie gut ist das Nokia 7 Plus wirklich?

Normalerweise bin ich smartphone-technisch eher im High-End-Bereich unterwegs. Doch mit dem neuen 7 Plus hat Nokia ein Mittelklasse-Gerät auf den Markt gebracht, das ich einfach ausprobieren musste. Ein Erfahrungsbericht.

29.06.18, 10:48 29.06.18, 11:39


Transparenzhinweis: Das Smartphone wurde mir für die Dauer des Tests von Nokia zur Verfügung gestellt.

In der Vergangenheit habe ich eigentlich immer ein High-End-Smartphone als Hauptgerät genutzt. 2015 hatte ich mich einmal mit dem Samsung A3 in die Welt der Mittelklasse gewagt und wurde bitter enttäuscht. Aber da ich Nokia mag und die Mittelklasse in den letzten drei Jahren immer besser wurde, wollte ich dem 7 Plus eine Chance geben.

Hatte mir vor drei Jahren die Mittelklasse madig gemacht: das A3 von Samsung

Samsung A3

Der Akku hielt bei mir nicht einmal bis zum Mittag durch. Bild: Samsung

6 Zoll Bildschirmdiagonale erwarten mich in der schicken Kartonverpackung. Für mich kein Problem, denn Geräte dieser Grössenordnung sind bereits zur Gewohnheit geworden.

Kurze Zeit später sind meine Daten auch schon auf dem Testgerät und es kann losgehen.

Ein Schmeichler für Augen und Hände

Es ist schon ein Weilchen her, dass mich ein Smartphone mit seinem Design so richtig vom Hocker gehauen hat. Zuletzt passierte mir das 2013 mit dem HTC One M7.

HTC One M7

Bild: htc

Das Nokia 7 Plus hat das leider nicht geschafft. Dennoch hat das Gerät sehr viele schöne Design-Elemente und die Kombination aus Schwarz und Kupfer ist einfach der Hammer!

Nokia 7 Plus

Das Gerät ist auch in der Farbe Weiss-Kupfer verfügbar. Bild: watson

Nokia 7 Plus

Bild: watson

Bei der Verarbeitung des Smartphones hat man sich wirklich sehr viel Mühe gegeben. Egal, wie oft ich das Gerät drehe und Wende, ich finde nichts, über das ich motzen könnte.

Das Glas ist am Rand leicht gebogen und geht nahtlos in den Body über. Was auffällt: Zwischen dem Display und dem Gehäuse wurde noch ein dünner Streifen Kupfer als Akzentfarbe eingearbeitet. Das sieht wirklich sehr schön aus!

Fingerabdrücke? Fehlanzeige!

Die Rückseite ist mattschwarz und fühlt sich angenehm in der Hand an. Ich habe mir von Nokias Marketing-Abteilung sagen lassen, dass es sich dabei um Aluminium handelt, das mit einer sechsfachen Keramikbeschichtung überzogen wurde. Das klingt in erster Linie natürlich sehr toll, aber was bringt das? Nach 20 Tagen Testzeit kann ich sagen:

Bei all der schönen Verarbeitung muss man allerdings aufpassen, dass das Gerät nicht ins Wasser fällt. Denn mit Staub- und Wasserfestigkeit kann das 7 Plus nicht auftrumpfen.

Die Ausstattung

Das sechs Zoll grosse LCD-Display löst mit 1080x2160 Pixeln auf. Das genügt vollkommen und schont auch den Akku. Wer sein Handy allerdings gerne mal für einen VR-Einsatz benutzt, sollte die Finger vom 7 Plus lassen.

Für Daten stehen einem 64 GB interner Speicher zur Verfügung, den man um maximal 256 GB erweitern kann. Alternativ kann man den Platz für die Micro-SD-Karte auch für eine zweite SIM-Karte verwenden.

Der Fingerprint-Scanner ist direkt unter der Dual-Kamera, die etwas aus dem Gehäuse hervorsteht.

Nokia 7 Plus

Bild: watson

Lautstärkewippe und die Standby-Taste sind rechts angebracht.

Nokia 7 Plus

Bild: watson

Der Kopfhöreranschluss findet sich an der Oberseite.

Nokia 7 Plus

Bild: watson

Geladen wird mit USB-C. Danke!

Nokia 7 Plus

Bild: watson

Etwas umgewöhnen musste ich mich, da ich nun wieder einen Kopfhöreranschluss habe. Das wird sicher viele freuen, ich habe ihn kaum gebraucht, da ich schon länger Bluetooth-Kopfhörer verwende.

Ausprobiert habe ich den Anschluss natürlich trotzdem und muss hier das erste Mal etwas bemängeln. Man muss den Klinkenstecker nämlich ganz schön kräftig in den Anschluss drücken, bis man einen Ton vernimmt. Das führte bei mir ganz zu Beginn dazu, dass ich dachte, meine Kopfhörer seien kaputt, bis ich merkte, dass die Klinke noch weiter in die Buchse gedrückt werden kann.

So weit geht die Klinke problemlos rein.

Kopfhörerbuchse Nokia 7 Plus

Bild: watson

Doch dann muss man richtig fest drücken.

Kopfhörerbuchse Nokia 7 Plus

Bild: watson

Etwas ungünstig platziert ist für mich der Lautsprecher. Habe ich das Smartphone nur mit einer Hand gehalten, schaffte ich es tatsächlich, den Lautsprecher mit einem Finger zu verdecken. Der Sound wird dadurch gleich merklich leiser.

Wenn ich das Smartphone also so halte ...

Nokia 7 Plus

Bild: watson

... verdecke ich den Lautsprecher teilweise:

Nokia 7 Plus

Bild: watson

Bei meinem anderen Smartphone ist der Lautsprecher zwar auch unten platziert, aber eben wenige Millimeter mehr rechts, wodurch mir das dort nicht passiert. Aber das ist natürlich auch ein bisschen Meckern auf hohem Niveau.

Etwas für Puristen

Auf dem 7 Plus läuft Android One, ohne Modifikationen und ohne vorinstallierte Apps von Drittanbietern oder Nokia selbst. Danke dafür!

Die Software ist auf dem aktuellsten Stand. Android 8.1.0 und ein Sicherheitspatch vom 1. Juni – besser geht es nicht einmal mit einem Pixel von Google. Tüftler können sich sogar bereits die Betaversion von Android P auf das Nokia laden. Ich hab das jetzt nicht gemacht, weil ich mich nicht mit Bugs herumschlagen möchte.

Nokia 7 Plus Software

Screenshot vom 27. Juni 2018. Bild: watson

Vorbildlich von Nokia: Der Hersteller hat mit Google einen Vertrag abgeschlossen, was die Update-Politik angeht. So erhalten alle aktuellen Geräte garantiert die nächsten zwei Android-Versionen. Weiterhin wird jedes aktuelle Smartphone von Nokia drei Jahre lang mit monatlichen Sicherheitsupdates versorgt.

Obwohl Android auf dem 7 Plus wunderbar integriert ist, habe ich einen etwas nervigen Fehler gefunden. Bei der Youtube-App wollten die Bedienelemente bei den Videos einfach nicht verschwinden. Erst ein Downgrade der Youtube-App löste das Problem. Sowas sollte eigentlich nicht sein.

Nokia 7 Plus

Wenn die Bedienelemente des Players nicht ausgeblendet werden, nervt das ganz schön! Bild: watson

Alles etwas gemächlicher

In vielen Bereichen merkt man dem 7 Plus die Mittelklasse nicht an. Etwas anders sieht das beim Prozessor aus. Hier merkt man schnell, dass bei knapp 450 Franken eben doch irgendwo gespart werden muss.

Beim 7 Plus gehen gewisse Dinge einfach ein bisschen langsamer als bei meinem bisherigen Flagschiff-Smartphone. Das Entsperren per Fingerabdruck und das Auslösen der Kamera zum Beispiel. Oder wenn die automatische Helligkeitsregulierung nicht hinterherkommt, wenn der Zug aus dem Tunnel fährt.

Vor allem beim Musikstreaming hatte das 7 Plus immer wieder Mühe, hinterherzukommen. So zeigte mir Spotify in der App etwas ganz anderes an als in der Benachrichtigungszentrale.

Ja, was hör ich denn nun?

Nokia 7 Plus Screenshot

Bild: watson

Natürlich ist es unfair, ein Mittelklasse-Handy an einem Flaggschiff zu messen, doch wenn du mit dem Gedanken spielst von deinem High-End-Teil auf das 7 Plus umzusteigen, sollte dir einfach klar sein, dass du damit auch Speed einbüsst.

Jetzt mal abgesehen von den Spotify-Hängern hatte ich mich aber nach etwa einer Woche an die Geschwindigkeit des 7 Plus gewöhnt.

Akku und Laden

Seit ich auf die Mate-Serie von Huawei umgestiegen bin, bin ich echt verwöhnt, wenn es um die Akkulaufzeit geht. Tägliches Laden gehört für mich der Vergangenheit an, selbst bei intensiver Nutzung. Diesbezüglich hatte ich schon etwas Angst, dass mein neues Testgerät hier ziemlich schlecht abschneiden dürfte. Doch ein Blick aufs Datenblatt machte mir schon einmal Hoffnung: Der Akku des 7 Plus ist mit 3800 mAh nur 200 mAh kleiner als der des Mate 10.

Ich war nicht nett mit dem Akku des 7 Plus. Jeden Tag fast vier Stunden unterwegs zu sein, wurde mit Musikstreaming und gleichzeitigem Surfen überbrückt. Auch das Streamen von Serien hat den Akku ordentlich strapaziert und abends spiegelte ich des Öfteren YouTube-Videos auf meinen Fernseher. Kommt noch hinzu, dass ich wegen meinen kabellosen Kopfhörern Bluetooth permanent aktiviert hatte.

Und siehe da: Der Akku hat mich nicht einmal im Stich gelassen. Selbst bei wirklich intensiver Nutzung hatte ich nie Angst, dass mir der Strom vor dem Abend ausgeht. Musste das Gerät dann endlich an die Steckdose, ging das Laden sehr flott.

Eine Stunde ans Netz und man hat wieder genug Energie für einen Tag

An die Ladegeschwindigkeit eines Huawei P10 kommt das  7 Plus nicht ganz heran. Dort ist die Akkustandanzeige nach einer Stunde bei 100 Prozent.

Man beachte, wie lange das Handy nicht mehr an der Steckdose war. (Und das bei intensiver Nutzung)

Nokia 7 Plus Test

Bild: watson

Kamera mit Basisausstattung

Nokia hat sich mit dem deutschen Objektivspezialisten Carl Zeiss zusammengeschlossen und dem 7 Plus eine Dual-Kamera spendiert. Diese kombiniert zwei Bilder aus 12 und 13 Megapixeln zu einem 12,2 Megapixel grossen Foto. Die Frontkamera für Selfies löst mit 16 Megapixeln auf.

Wer gerne ein bisschen zoomt hat einen zweifachen optischen Zoom und einen zehnfachen digitalen Zoom zur Verfügung. 

So sieht das dann aus:

Die Kamera des 7 Plus ist okay. Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern wird die Sättigung der Bilder nicht übertrieben hochgeschraubt. Allerdings wirken die Fotos dafür in manchen Situationen etwas bleich. Das liegt vor allem auch daran, dass die Kamera-App im Automatikmodus gerne etwas überbelichtet.

Gucken wir uns ein paar Schnappschüsse an:

Was mir an der Kamera-App gefällt, ist, dass sie nicht mit unnötigen Modi ausgestattet ist, die niemand braucht. Dinge wie Panorama, Zeitlupe oder HDR sind vorhanden, dafür muss man sich nicht mit Sachen wie 3D-Panorama oder Scanner herumschlagen. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass einige Leute Voreinstellungen wie Lichtmalen oder Schwarz-Weiss-Fotos vermissen dürften.

So sieht die Kamera-App aus:

Kamera-App des Nokia 7 Plus

Bild: watson

Auch bei der Kamera-App macht sich ab und an wieder der Prozessor bemerkbar. Im Videomodus beispielsweise zieht das Bild bei schnellen Schwenks immer etwas nach. Immerhin ist das nur im Live-Preview so und nicht im fertigen Clip.

Und die Videoqualität? Entscheide selbst:

Video: watson/Pascal Scherrer

Etwas mehr nervt der Prozessor, wenn die Kamera für einen Schnappschuss schnell zur Verfügung stehen muss. Öffnet man da die App aus dem Sperrbildschirm, geht das sehr fix. Ist man aber gerade in einer anderen App und will die Kamera öffnen, kann das schon mal fast zwei Sekunden dauern, vom Klicken auf das Icon, bis die App dann einsatzbereit ist. Häufig kommt dies aber zum Glück nicht vor.

Fazit

Mit dem 7 Plus hat Nokia ein sehr ansprechendes Mittelklasse-Smartphone vorgestellt. Es ist zwar nicht perfekt, aber die kleineren Macken, die vor allem dem Prozessor geschuldet sind, sind verkraftbar.

Wer sowieso von einem alten Knochen auf ein aktuelles Smartphone wechseln will, kann mit dem 7 Plus nichts falsch machen und wird den langsameren Prozessor nicht bemerken.

Die Kamera liefert gute Bilder ab, sticht aber in der Mittelklasse nicht speziell heraus. Hier bewegt sich das Nokia in etwa auf dem Niveau des Honor 9.

Im Grossen und Ganzen kriegt man mit dem 7 Plus ein tolles Gerät für den Alltag zu einem fairen Preis. Und hübsch ist das Ding auch noch. Und wenn du dir sowieso nur alle paar Jahre ein neues Smartphone kaufst, solltest du Nokia nur schon wegen dem langjährigen Update-Support in Betracht ziehen.

Das 7 Plus wird von Nokia mit einem Preis von 449 Franken angegeben. Vergleichen lohnt sich – in gewissen Online-Shops ist das Gerät für deutlich unter 400 Franken erhältlich.

Die technischen Daten des Nokia 7 Plus:

Schlafstörung? Von diesen Apps solltest du die Finger lassen

Video: srf

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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20
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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Der Tom 29.06.2018 14:51
    Highlight Fairer Preis? Für wen ist der Preis Fair? Für den Käufer?
    3 17 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 29.06.2018 13:55
    Highlight Die Kamera-App kann man auch durch zwimaliges schnelles Drücken der "Standby-Taste" öffnen und zwar immer, sofern das Smartphone eingeschaltet ist.
    17 0 Melden
  • Painless 29.06.2018 12:54
    Highlight Meine Frau und ich haben das "etwas" günstigere Nokia 3 Da wir beide seit Jahren mit Prepaid unterwegs sind, reicht das uns völlig. Für unsere Bedürfnisse perfekt und sind begeistert.
    20 0 Melden
  • SCRJkkanen 29.06.2018 11:45
    Highlight Guter Artikel!

    Ich nutze das 7plus nun seit knapp drei Monaten und bin sehr zufrieden. Vorallem das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt hier sehr gut.

    Allgemein finde ich es toll, wie sich Nokia (dank HMD Global) wieder auf den Markt zurückkämpft. Auch aus vergangenen Fehlern haben sie mit dem Android One gelernt (sage nur Symbian).

    Mit so einem tollen Mittelklasse-Handy benötige ich definitiv kein High-End-Gerät mehr. Das 7plus ist jeden Rappen wert.
    37 3 Melden
    • Armend Shala 29.06.2018 12:09
      Highlight Naja Nokia gibt es als Firma nicht mehr. HMD Global darf einfach Geräte mit dem Namen Nokia verkaufen, die Firma per se existiert aber nicht mehr.
      12 19 Melden
    • #bringhansiback 29.06.2018 15:20
      Highlight @Armend: Diese Aussage ist jetzte einfach nur Quark.
      Nokia baut selbst keine Handies mehr, ja. Die Firma selbst aber existiert noch und hat vor nicht all zu langer Zeit Alcatel Lucent übernommen.
      Nokia ist immernoch im Profisegment als Netzwerkausrüster unterwegs.
      Weitere Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Nokia
      14 2 Melden
    • MSpeaker 29.06.2018 20:01
      Highlight Mann muss auch sagen, das HMD grösstenteils aus alten Nokia Mitarbeiter besteht und extra neu gegründet wurde für die weiterführung von Nokia Telefonen. HMD ist kein Chinese, der sich die Namensrechte gekrallt hat. Der Firmensitz ist direkt gegenüber vom Nokia Hauptsitz in Schweden.
      5 2 Melden
    • MSpeaker 30.06.2018 00:16
      Highlight korrektur, natürlich Finnland
      5 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 30.06.2018 04:41
      Highlight @MSpeaker

      *Finnland
      2 0 Melden
  • grmir 29.06.2018 11:26
    Highlight Gib' der Spotify-App mal Phone- und Storage-Berechtigungen, dann klappts auch mit den Notifications.
    11 1 Melden
    • Pascal Scherrer 29.06.2018 11:40
      Highlight Hatte die App natürlich. :)

      Es ist ja nicht so, dass Spotify permanent diese Hänger hatte.
      5 4 Melden
    • grmir 29.06.2018 12:10
      Highlight "Natürlich" ist relativ ;) Hab' das Problem auf mehreren Android-Phones beobachten können, lag immer an fehlenden Berechtigungen. Auch wenn Midrange-Prozessoren seit fast 2 Jahren keine nennenswerten Fortschritte erlebt haben - So langsam ist der Prozessor jetzt auch wieder nicht, dass er mit Musik-Streaming überfordert wäre :)
      12 1 Melden
    • Pascal Scherrer 29.06.2018 12:58
      Highlight Ja, mit Streaming alleine sicher nicht. Aber meistens muss ein Smartphone ja nicht nur Musik streamen. ;)
      2 7 Melden
    • lukass 29.06.2018 13:49
      Highlight grmir hat schon recht. Dass die Notifications nicht korrekt waren, kann unmöglich an der schlechten Prozessor-Performance liegen.
      Da ist etwas anderes schief gelaufen.
      17 0 Melden
  • pun 29.06.2018 11:14
    Highlight Interessanter Test, aber könntest du nicht jeweils den Prozessor dazuschreiben, wenn du ihn als Hauptschwachpunkt ausmachst?
    (Ich überlege mir gerade, das Blackberry Key2 zu holen *Tastaturfetisch*, deshalb interessiert mich besonders dieser Part).
    Könnte es neben dem Snapdragon 660 (derselbe wie beim ungleich teureren Key2) auch an den relativ geringen 4gb RAM liegen, dass die Kamera so lange braucht?
    5 0 Melden
    • Pascal Scherrer 29.06.2018 11:35
      Highlight Hi Pun

      Danke, für den Input. Ich werde gleich noch ein Datenblatt am Ende des Reviews einfügen.

      Zum Arbeitsspeicher: Ich denke nicht, dass 4 GB zu wenig ist. Ich finde 4GB sogar mehr als ausreichend.

      Ich nutze manchmal immer noch das Mate 9 von 2016 mit 4GB Ram und dem HiSilicon Kirin 960, der nach zwei Jahren etwa auf dem Niveau des Snapdragon 660 ist.

      Die Kamera-App ist noch immer sehr schnell.

      Vermutlich ist die App dort einfach besser auf Chip und Ram abgestimmt. Nokia kann das aber eigentlich theoretisch mit einem Update beheben.
      6 0 Melden
    • pun 29.06.2018 12:47
      Highlight Danke für die ausführliche Antwort, jetzt bin ich wieder etwas optimistischer, was das Key2 angeht. :-)

      Ich bin mutmasslich noch einer der letzten diehard-Blackberry-User hier, deshalb nutze ich die Gelegenheit jetzt explizit nicht, um nach einem Key2-Review zu fragen. ;-)

      Schös Wucheend!
      1 0 Melden
    • Pascal Scherrer 29.06.2018 13:01
      Highlight Also ich hatte vor zwei Jahren noch das Blackberry Priv. Damals war ein sehr grosses Problem, dass das Gerät sehr schnell sehr heiss wurde.

      Jetzt werden die zwar von jemand anderem gebaut, aber vielleicht solltest du dich sicherheitshalber trotzdem mal dahingehend informieren. Beim Key One habe ich nämlich auch schon gehört, dass es beim Laden ungewöhnlich heiss werden soll. Ob das stimmt, weiss ich aber nicht.
      2 0 Melden
    • pun 29.06.2018 13:51
      Highlight Das Priv benutz ich seit es rausgekommen ist und bin mit dem Design an sich eben mehr als zufrieden, aber mittlerweile ist es ziemlich langsam geworden. Es wird bei intensiver Benutzung oder Quickcharge-Ladung schon ziemlich heiss, aber gross gestört hat mich das nie.

      Wegen dem etwas kleinen Bildschirm und für die Specs doch recht hohen Preis (650.- aufwärts) zögere ich noch beim Key2, bei einem Priv2 würd ich sofort zuschlagen (aber die Gerüchte, dass da dieses Jahr noch etwas kommt zerstreuten sich wieder).
      0 0 Melden
    • Pascal Scherrer 29.06.2018 14:50
      Highlight Android-Smartphones haben oft einen recht starken preiszerfall, schon kurz nach dem Release.

      Das KeyOne bekamst du beispielsweise schon anderthalb Monate später in gewissen Shops 150 Euro günstiger. Wenn du also ein bisschen warten magst und die Angebote online regelmässig beobachtest, könntest du durchaus günstig an dein Key 2 kommen. :)

      2 0 Melden

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