Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
The McLaren P1 car is pictured during the second media day of the 83rd Geneva Car Show at the Palexpo Arena in Geneva March 6, 2013.  REUTERS/Denis Balibouse/File Photo

Der McLaren P1 am Genfer Autosalon, 2013. Bild: REUTERS

Kein Apple-Car von McLaren: Sportwagen-Hersteller dementiert geheime Verhandlungen

Die bekannte britische Autofirma hat Gerüchte über laufende Verhandlungen über einen Einstieg von Apple oder eine Übernahme zurückgewiesen.



«McLaren führt keine Gespräche mit Bezug auf irgendwelche mögliche Investitionen mit Apple», erklärte ein Sprecher am Mittwochabend.

Zuvor hatten vier renommierte Medien – die «Financial Times», die «New York Times», das «Wall Street Journal» und der Finanzdienst Bloomberg – berichtet, Apple habe Interesse an einer Übernahme von McLaren oder zumindest einer strategischen Beteiligung gezeigt. Es war das bisher heisseste Gerücht zu Apples Autoplänen.

Zugleich bezog sich das Dementi von McLaren auf die Gegenwart und liess damit die Möglichkeit offen, dass es zuvor Gespräche gab.

Ein Reporter der «Financial Times», die am Mittwoch als erste mit der Information vorpreschte, schrieb bei Twitter: «Selbstverständlich stehen wir zu unserer Geschichte trotz der Erklärung von McLaren.» Die Zeitung hatte schon in dem Artikel eingeschränkt, dass ein Deal nicht sicher sei.

Wann kommt der iCar?

Apple arbeitet Medienberichten zufolge seit zwei Jahren an selbstfahrenden elektrischen Autos. Der Konzern hat dies jedoch nie bestätigt. Die Nachrichtenagentur Reuters erfuhr im Mai von Insidern, dass der Konzern sich Fachwissen über Ladestationen für Elektroautos aneignet. Zudem gab es Gespräche mit Volkswagen.

Laut «Financial Times» hat der iPhone-Hersteller in den vergangenen Monaten das Projekt neu ausgerichtet. Demnach fokussiert sich Apple inzwischen mehr auf die Basistechnologie für selbstfahrende Autos – statt diese selbst bauen zu wollen.

McLaren könnte in diesem Zusammenhang unter anderem mit Fachwissen über Bordcomputer und die Verwendung von innovativen Materialien wie Kohlenstofffasern und Aluminium aufwarten. Die Autos der Briten kosten bis zu eine Million Pfund.

Dem Bericht zufolge stellte McLaren im vergangenen Jahr 1654 Fahrzeuge her. Allerdings schreibt das Unternehmen Verluste. Für Apple wäre es der grösste Zukauf seit der Übernahme des Kopfhörer-Herstellers Beats Electronics für drei Milliarden Dollar im Jahr 2014 gewesen.

(dsc/sda/reu)

Mehr zu Apples Geheimprojekt iCar

Vom iPhone zum iCar. Darum nimmt Apple die Autoindustrie ins Visier und knüpft sich Erzfeind Google vor

Link zum Artikel

Das Apple-Auto soll 2019 kommen – und es wird (zunächst) kein Roboterfahrzeug

Link zum Artikel

Projekt «Titan»: Apple arbeitet offenbar an einem Elektroauto

Link zum Artikel

Der iCar am Autosalon? Die Gerüchte ums Apple-Auto scheuchen die Firmenbosse auf

Link zum Artikel

Kommt das selbstfahrende Apple-Auto demnächst aus dem Geheimlabor? Es deutet einiges darauf hin

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

(dsc/sda/dpa)

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Apple ist zu gierig geworden – und erhält die Quittung

Der iPhone-Hersteller warnt vor unerwartet «schlechten» Verkaufszahlen und nennt dafür mehrere Gründe. Aber ist das die ganze Wahrheit?

Das Weihnachtsgeschäft 2018 ist für Apple deutlich schlechter gelaufen als vom Unternehmen erwartet. Der iPhone-Konzern hat darum seine Umsatzprognose gesenkt. Und das für die wichtigsten drei Monate im Geschäftsjahr.

In der gesetzlich vorgeschriebenen, von Apple-Chef Tim Cook unterzeichneten Gewinnwarnung ist von unerwartet schlechten iPhone-Verkäufen in Asien die Rede.

Begründet werden die Milliardenausfälle unter anderem mit makroökonomischen Entwicklungen – sprich dem starken US-Dollar …

Artikel lesen
Link zum Artikel