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So stellt sich Lilium die Zukunft vor. bild: lilium

Dieses neue Flugtaxi soll die Mobilität revolutionieren – und hier hebt der Elektro-Jet ab



Das fünfsitzige elektrische Flugtaxi Lilium Jet hat in Deutschland seinen Jungfernflug absolviert. Firmengründer Daniel Wiegand sagte der deutschen Nachrichtenagentur dpa, der anderthalb Tonnen schwere Prototyp sei in Oberpfaffenhofen bei München senkrecht gestartet und auf der Stelle geschwebt. Der Erstflug ist in diesem Video dokumentiert.

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Das Elektro-Flugtaxi Lilium Jet hebt im Video bei Minute 1:50 ab. Video: YouTube/Lilium

Als nächstes «werden wir Manöver fliegen», sagte Wiegand. Von 2025 an sollen die Flugtaxis in mindestens zwei deutschen Städten im kommerziellen Alltagsbetrieb fliegen.

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Das Flugtaxi soll die Strecke Zürich-München in unter einer Stunde schaffen. bild: lilium

Das Elektroflugzeug sei leise und werde bei einem Tempo von 300 Kilometern pro Stunde eine Stunde lang fliegen können, sagte Wiegand. Sein Unternehmen will die Flugtaxis nicht verkaufen, sondern selbst betreiben, zu «Preisen wie mit einem Taxi». Geplant ist, dass jedermann ein Flugtaxi per App bestellen kann, so wie heute in grösseren Städten ein Uber bestellt wird.

Mehr Fotos und Details zum Lilium Jet zeigt die folgende Slideshow:

Lilium präsentiert neues Flugtaxi bei erfolgreichem Erstflug

Investoren haben Lilium mehr als 100 Millionen Franken zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen mit heute rund 300 Mitarbeitern will jetzt «noch einige Hundert Stellen mehr aufbauen und in Deutschland vier Fabriken aufbauen, wahrscheinlich in Bayern».

Bern will Hub für elektrische Flugtaxis werden

Der Flughafen Bern hat im April bekannt gegeben, dass er sich als «moderne Mobilitätsplattform» positionieren möchte – mit Flugzeugen, aber auch mit Drohnen, elektrischen Flugtaxis und selbstfahrenden Autos. Das sei die neue Strategie des Verwaltungsrats der Flughafen Bern AG, hiess es.

Stellt sich die Frage: Können Lufttaxis helfen die Verkehrsprobleme in Städten zu lösen? Oder sorgen sie für noch mehr Probleme im bereits stark beanspruchten Luftraum?

(oli/sda/awp/dpa)

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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stirling 17.05.2019 08:09
    Highlight Highlight Ich finde es super!
    Leider wird das Ding nie in der Schweiz fliegen dürfen weil:
    Der Anteil an Nörgeler, Angsthasen, Innovationsbremsen, Regulierungsfanatiker, Elektrosmog-Überempfindlichen und Impfgegnern zu hoch ist.
    Schade, Schade...
  • Cpt. Jeppesen 16.05.2019 22:29
    Highlight Highlight Letzter Absatz, Bern möchte sich als Mobilitätsplattform positionieren. Guten Morgen Flugplatz Bern, nachdem ihr jahrzehnte lang systematisch die Kleinfliegerei vergrault habt, durch unsinnige Sicherheitsbestimmungen, Überregulierung, Unfreundlichkeit und vollkommen überzogenen Preisen, stellt ihr fest, dass ein Flugplatz ohne Flugzeuge nicht rentiert?
    Bern war der Platz auf dem ich fliegen lernte, mich verbindet viel mit diesem Platz. Aber so wie es zur Zeit gemanaged wird, ein definitives NoGo.
    Schaut wie es Grenchen macht und lernt.
  • Hugeyun 16.05.2019 19:25
    Highlight Highlight Finde ich jetzt nicht sehr gelungen. Unter Flugtaxi stelle ich mir ein Fluggerät vor, dass einen :on Tür zu Tür bringt. Dieses Design ist wie die meisten anderen auch jedoch mMn viel zu breit für die (überwiegend) engen Städte.
    Man müsste also erst ein Auto-Taxi (konsequenterweise mit Elektroantrieb) zum Flugtaxi nehmen, um am Zielort wieder auf ein Auto-Taxi angewiesen zu sein.
    Wenn es stattdessen als umweltfreundlicherer Ersatz für Kurzflüge mit Hubschraubern dienen soll, würde ich es nicht FlugTAXI nennen
    • Alienus 17.05.2019 09:44
      Highlight Highlight Man kann Vorteile solch eines Konzeptes totreden. Betrachtet man den Korpus dieses Fliegers, so ist er Pinguinen nachempfunden, die wahre Schwimmmeister durch ihre gedrungene, strömungsgünstige und plump scheinende Form sind.

      Aber es gibt wegen dieser Rumpfform Vorteile: einen recht niedrigen Widerstandsbeiwert. Flügel machen auch gleitfähig.

      Was Sie sich vorstellen ist wohl ein Hubschrauber. Da gibt es auch fliegende Bauernschränke mit Bügel, Auslegern uam. Hm?

      Und ob vor jedem Haus ein Flieger landen soll ist noch unbeantwortet. Aber auf Flachdächern könnten beide Systeme landen.
    • Hugeyun 17.05.2019 10:48
      Highlight Highlight Du hast meine volle Zustimmung was Aerodynamik, die Sinnhaftigkeit vor dem Haus zu landen und co. angeht.

      Ich habe nur meine Kritik an dem anscheinend feststehenden Begriff Taxi in Flugtaxi geäußert, dass ein Taxi doch eigentlich einen Tür zu Tür Dienst leistet
    • Alienus 17.05.2019 12:46
      Highlight Highlight Das mit dem Taxi kann man zustimmen!

      Aber welche Bezeichnung ist nun richtig?

      Vorschlag: EFO = Elektrisches Flugobjekt. ;-)

      Schaut man sich die durchschnittliche US-amerik. kommunale Kabelwirtschaft für Telefon/Strom an, bekommt man nur einen Graus. Zumeist oberirdische Kabelführungen der 3.-Welt-Art in kleinen aber auch mittleren Städten. In Mitteleuropa doch überwiegend Erdkabel.

      Somit wird in US ein Haus-zu-Haus-System meist nicht möglich/erschwert sein. Daher die Option der Dachlandungen.

      Aber irgendwie ist der Transport von Menschen und Fracht schon am Anschlag!
  • Knallerpse 16.05.2019 15:42
    Highlight Highlight Coole Sache uns hat in der Schweiz mit der Topografie viel Potential. Aber es darf nicht als Taxi gesehen werden. Ein Taxi fährt jede Strasse an. Der Nachbar muss beim Landen nicht mir im Scheisshaus zusehen.
  • Sucre 16.05.2019 13:27
    Highlight Highlight Schweizer: Böse Flugzeuge! buh! schlecht! Nicht mehr fliegen!
    Kreative Unternehmer: Hier, Flugtaxi mit Strom!
    Schweizer: Laut! buh! zu viel Strom!

    Verdammt es gibt Leute die versuchen unsere Probleme zu lösen, lasst sie dies probieren, habt etwas Respekt und hört bitte auf rumzumeckern. Es ist ein Prototyp, Herrgott. Früher wurde für den Betrieb eines PCs ein ganzer Raum benötigt. Von Lärmemissionen und Stromverbrauch wollen wir da gar nicht reden. Heute leistet ein Handy das tausendfache...
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 16.05.2019 16:08
      Highlight Highlight Ist fast wie bei den Autos.

      Schweizer: Autos sind böse, buh!
      Tesla: Baut alltagtaugliches Elektroauto.
      Schweizer: Braucht zu viel Strom, buh!
    • Schlackensauger 17.05.2019 06:49
      Highlight Highlight Auch die Schweizer: Buh akw böse buh
      Alternative anbieter: Windräder
      Schweizer: BUH vögel sterben buh! Keine AKW keine Windräder buh!
      Alternative anbieter: Solarplantagen
      Schweizer: Naturverschandelung buh
      Kreative unternehmer: E-Autos, wärmepumpen, E-flugtaxis
      Grüne: BUH stromhersteller!
      Aber alles mit Strom betreiben? naja eingekaufter strom ist ja kein AKW-strom sondern zum glück nur kohlestrom. Mehr Elektrofahrzeuge -> mehr verbrauch, keine AKW? Endlich alternativen akzeptieren.
      Hier ihr selbstbewussten mit euren lässigen sprüchen.
  • Iltis 16.05.2019 12:49
    Highlight Highlight Schönes Gerät, braucht aber deutlich mehr Energie als ein rollendes. Leise ist solch beschleunigte Luft selten....
    • Flexon 16.05.2019 14:13
      Highlight Highlight Nicht zwingend. Energie frisst vor allem der kurze Vertikalflug. Horizontal braucht es wahrscheinlich deutlich weniger als ein E-Auto, vor allem in Relation zur zurückgelegten Strecke.

      Leiser auf jeden Fall als konventionelle Luftfahrzeuge.
  • Blitzmagnet 16.05.2019 12:26
    Highlight Highlight Was bitte soll Elektro-Jet für ein Wortungetüm sein?
    Elektroflugzeug, Elektro-Plane wenns schon englisch sein soll.

    Ein Jettriebwerk "Düsentriebwerk" funktioniert etwas anders, das hier beschriebene ist de facto ein Elektromotor, der einen Propeller antreibt.

    Und ein Electrojet ist nochmal was anderes.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Electrojet
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 16.05.2019 13:29
      Highlight Highlight Blitzmagnet

      Bist du happy mit dem Begriff: "Elektro-Impeller-Flugzeug"?
    • Alienus 16.05.2019 14:31
      Highlight Highlight Von der Konstruktion/Wortbegriff ist das kein Impeller-, sondern ein Mantel-Propeller. Bei den Impeller-Pumpen reibt das Flügelende an der Pumpenwandung und verdrängt das Medium.

      Beim Mantel-Propeller (Fan) wird Luft durch Propeller angesaugt und nach hinten ausgetrieben. Antriebsart egel. Dabei ist zumeist der Querschnitt verengt und dadurch die Ausströmungsgeschwindigkeit höher. Die Geschw. Va geht im Quadrat ein und erhält höhere Energieausbeute.

      Zieht man noch durch den Venturie-Effekt Fremdluft über Bypass an, so wird durch die zusätzliche erhöhte Masse auch die Energieausbeute höher
    • Alienus 16.05.2019 22:06
      Highlight Highlight Bedeutung / Herkunft von „jet“ ist laut Petit Robert schon im 12. JH die Bezeichnung für ausgespritztes, ausgeworfenes, ausgetriebenes uam vorhanden, z.B. Wasser- und Dampfstrahl.

      In dt. Sprache entspricht es richtig „Strahltriebwerk“.

      Ob die Welle mit Kolbenmotor, durch Kerosin, Benzin, Diesel (versucht mit Dampfantrieb) und nun mit E-Motoren angetrieben wird, ist doch egal. Also scheint E-Jet und E-Strahlflieger richtig, da offensichtlich ein Fan-Triebwerk.

      Vorsicht: Im Germanischen war eine Fan ein brünstiges Reh, welches den kämpfenden Hirschen zuschaute und dann mit dem Sieger ….
    Weitere Antworten anzeigen
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 16.05.2019 12:16
    Highlight Highlight Scheint doch recht laut zu sein.

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