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Google enthüllt sein Pixel 10a – diese Neuerungen gibt es

Pixel 10a: Google setzt auf alltägliche Verbesserungen statt High-End-Upgrades.
Pixel 10a: Google setzt auf alltägliche Verbesserungen statt High-End-Upgrades.bild: google

Google bringt das perfekte Smartphone für alle, die einfach ein vernünftiges Handy wollen

Google hat im neuen Pixel 10a Details verbessert, die im Alltag zählen. Doch ausgerechnet bei wichtigen Bauteilen verzichtet der Hersteller auf ein Upgrade.
18.02.2026, 16:5118.02.2026, 17:16

Google hat am Mittwoch das Pixel 10a vorgestellt. Das neue Smartphone der A-Serie kommt am 5. März in den Handel und kostet ab 499 Franken. Das Pixel 10a positioniert sich damit als günstigere Alternative zu den regulären Pixel-Modellen.

Display, Design und Robustheit

Beim Display setzt Google auf einen 6,3 grossen Bildschirm, der mit bis zu extrem hellen 3000 Nits Spitzenhelligkeit arbeitet. Das entspricht einer Steigerung von rund elf Prozent gegenüber dem Vorgängermodell Pixel 9a (Tesbericht). Die höhere Helligkeit soll die Ablesbarkeit bei direktem Sonnenlicht verbessern.

Eine deutlichere Verbesserung zeigt sich beim Displayschutz. Google verwendet erstmals Corning Gorilla Glass 7i in einem A-Serie-Smartphone. Das Schutzglas ist nach Herstellerangaben resistenter gegen Stürze und Kratzer als das im Vorgänger verwendete Gorilla Glass 3. Auch der Wasserschutz wurde aufgewertet: Das Pixel 10a erfüllt die strengere IP68-Norm, während das Pixel 9a nach IP67 zertifiziert war.

Pixel 10a: Helleres und stabileres Display. Die Kamera ist bündig mit der Rückseite.
Pixel 10a: Helleres und stabileres Display. Die Kamera ist bündig mit der Rückseite.bild: google

Das Design des Pixel 10a weicht vom Vorgängermodell nur leicht ab. Die Kameraleiste ist vollständig in die Rückseite integriert, sodass das Smartphone komplett flach aufliegt. Die Displayränder hat Google etwas schmaler und gleichmässiger gestaltet.

Das Gerät misst 153,9 × 73,0 × 9,0 Millimeter und wiegt 183 Gramm.

Gleicher Akku, schnelleres Laden

Beim Akku behält Google die Kapazität von 5100 Milliamperestunden bei – ein für die Grösse guter Wert. Die Laufzeit soll bei über 30 Stunden liegen. Mit aktiviertem Batteriesparmodus verspricht Google bis zu 120 Stunden Betriebszeit – 20 Stunden mehr als beim Vorgänger. Diese Verbesserung gehe auf Software-Optimierungen zurück, heisst es.

Das kabelgebundene Laden erfolgt mit bis zu 30 Watt eher gemächlich, kabelloses Laden unterstützt das Gerät mit bis zu 10 Watt. Zum Vergleich: Das Pixel 9a lädt nur mit 23 oder 7,5 Watt. Google hat die maximale Ladegeschwindigkeit also um 30 Prozent erhöht.

Kamera mit neuen Funktionen

Bei der Kamera-Hardware ändert sich wenig. Das Pixel 10a nutzt weiterhin eine 48-Megapixel-Hauptkamera und eine 13-Megapixel-Ultraweitwinkel-Kamera. Die Frontkamera löst ebenfalls mit 13 Megapixeln auf. Im Segment der Mittelklasse-Smartphones dürfte es trotzdem schwierig sein, eine bessere Fotoqualität zu finden. Die Kamera war schon eine der Stärken des Vorgängermodells Pixel 9a.

Neu sind lediglich zwei Software-Funktionen, die Google erstmals in der A-Serie anbietet: Der Kamera-Coach gibt während der Aufnahme Tipps zu Belichtung, Bildausschnitt und Komposition. Die Funktion «Automatische Beste Aufnahme» wählt bei Gruppenfotos selbstständig die Bilder aus, auf denen alle Personen gut getroffen sind.

Prozessor aus dem Vorjahr, neue Sicherheitsfunktion

Auch beim Prozessor verzichtet Google auf ein Upgrade für das Pixel 10a. Das Smartphone nutzt wie sein Vorgänger den Tensor-G4-Chip, der auch im Pixel 9 Pro arbeitet. Doch selbst ohne Chip-Upgrade hat das Gerät mehr als genug Power. Der Arbeitsspeicher bleibt mit acht Gigabyte ebenfalls unverändert. Google begründet diese Entscheidung damit, dass das Pixel 10a ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistung und Preis bieten solle. In Zeiten schnell steigender RAM-Preise war allgemein erwartet worden, dass viele Smartphones 2026 nicht mehr Arbeitsspeicher erhalten werden.

Eine neue Sicherheitsfunktion ist der Notruf über Satellit, wenn kein Mobilfunknetz oder WLAN verfügbar ist. Die Funktion war bislang den teureren Pixel-Modellen vorbehalten. Der Dienst ist in den ersten zwei Jahren nach Aktivierung des Geräts kostenlos nutzbar.

Sieben Jahre Updates

Google verspricht für das Pixel 10a sieben Jahre lang Betriebssystem-Updates, Sicherheitsaktualisierungen und neue Funktionen über sogenannte Pixel Drops. Das entspricht der Update-Politik, die Google auch für seine anderen aktuellen Smartphones anwendet.

Google Pixel 10a in vier Farben: Fog, Obsidian, Berry und Lavender (v. l. n. r.).
Google Pixel 10a in vier Farben: Fog, Obsidian, Berry und Lavender (v. l. n. r.).

Preise und Verfügbarkeit

Das Pixel 10a ist ab dem 5. März erhältlich und kommt in vier Farben auf den Markt: Lavender, Berry, Fog und Obsidian. Google bietet das Smartphone in zwei Speichervarianten an. Die Version mit 128 Gigabyte kostet 499 Franken, für das Modell mit 256 Gigabyte verlangt der Hersteller 599 Franken.

Fazit: Für wen lohnt sich das Pixel 10a?

Das Pixel 10a richtet sich an Nutzer, die ein solides Smartphone mit guter Kamera zu einem vergleichsweise günstigen Preis suchen. Die Verbesserungen beim Display, beim Schutzglas und beim Laden dürften sich im Alltag bemerkbar machen. Auch die neuen KI-Funktionen der Kamera und Notruf über Satellit erweitern den Funktionsumfang.

Wer auf mehr Rechenleistung Wert legt oder Funktionen wie magnetisches Laden vermisst, trifft mit einem der teureren Pixel-Modelle möglicherweise die bessere Wahl. Das Pixel 10a bleibt ein Mittelklasse-Smartphone, das auf ausgewählte Premium-Funktionen verzichtet, um den Einstiegspreis von 499 Franken zu halten.

Interessant wird daher vor allem der Vergleich zum Vorgänger: Das Pixel 9a ist mittlerweile günstiger zu haben – teilweise ab 320 Franken. Wer auf die neuen Funktionen wie Kamera-Coach und Notruf über Satellit verzichten kann und mit etwas weniger Display-Helligkeit sowie dem älteren Displayschutz auskommt, findet im Vorgängermodell eine gute und preiswerte Alternative mit nahezu identischer Leistung.

(t-online/oli)

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