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EU verhängt Rekordstrafe von 2.42 Milliarden Euro gegen Google



Die EU-Kommission hat Google eine Rekordbusse aufgebrummt. Der US-Internetkonzern muss 2.42 Milliarden Euro Strafe zahlen, weil er seine marktbeherrschende Stellung mit seinem Preisvergleichsdienst missbraucht hat.

Der US-Konzern habe anderen Unternehmen die Möglichkeit genommen, im Wettbewerb durch Leistung zu überzeugen, sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Dienstag vor den Medien. «Vor allem aber hat es verhindert, dass die europäischen Verbraucher wirklich zwischen verschiedenen Diensten wählen und die Vorteile der Innovation voll nutzen können.»

Weitere Milliardenstrafen drohen

Sollte Google das Verhalten innerhalb von 90 Tagen nicht abstellen, könnten bis zu fünf Prozent des durchschnittlichen Tagesumsatzes seiner Muttergesellschaft Alphabet als Zwangsgeld verhängt werden, sagte Vestager weiter.

Das Brüsseler Verfahren gegen Google lief seit 2010. Google drohen zusätzliche Milliardenstrafen in zwei weiteren Verfahren der EU-Wettbewerbshüter. Dabei geht es um die Marktmacht des Google-Betriebssystems Android auf Smartphones und Tablets sowie um Praktiken bei der Suchmaschinenwerbung auf Internetseiten.

Die höchsten Strafen aus Brüssel erhielten bisher 2009 der US-Chipkonzern Intel mit 1.06 Milliarden Euro sowie 2016 der Stuttgarter Autohersteller Daimler mit rund einer Milliarde Euro wegen der Beteiligung an einem Lastwagen-Kartell. (whr/sda/reu)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kstyle 27.06.2017 14:48
    Highlight Highlight Sie würden lieber schauen das diese konzerne anständig besteuert werden. Mit den steuerersparnissen bezahlen sie die 2mia aus der portokasse.
    • Kstyle 27.06.2017 19:48
      Highlight Highlight Hab ich irgendwo mit nur einer silbe erwähnt das es bei uns besser ist? Bin doch nicht blöd weiss genau das es bei uns nicht besser ist.
  • Fischra 27.06.2017 12:42
    Highlight Highlight Was sind schon 2,42 Mia für so ein Unternehmen mit einem Jahresgewinn von fast 5 Mia Dollar? Das müssten eigentlich strafen sein welche wirklich weh tun. Und dann sollte dieses Geld nicht zum Staatslöcher stopfen verwendet werden sondern für inovationen in der Wirtschaft welche vielleicht von Google abgewürgt wurden.
    • DerTaran 27.06.2017 15:11
      Highlight Highlight Knapp 50%
    • glüngi 27.06.2017 18:14
      Highlight Highlight also müsste ich die hälfte meines jahresumsatzes abgeben würde ich heulen...
    • Fischra 27.06.2017 19:53
      Highlight Highlight Glüngi hier wird von knapp der hälfte des Gewinnes geredet. Nicht Umsatz. Übrigens hat Google ca 90 Mia Bares in der Kriegskasse. Es tut also nicht sehr weh.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 27.06.2017 12:33
    Highlight Highlight Das einzig positive wofür man die EU brauchen kann; US-Grosskonzerne in die Schranken zu weisen und den Datenschutz zu gewährleisten.
  • Snaggy 27.06.2017 12:04
    Highlight Highlight Endlich! Korporative Monopole sind wahrscheinlich die gefährlichste Ausprägung von Marktversagen und Google nutzte die schwache Regulierung ausserhalb Europas ungehemmt aus, um kleinere Unternehmen im Keim zu ersticken. (von ihrer Datenschutzpolitik erst gar nicht zu sprechen)

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