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US President Donald Trump salutes a Carabinieri paramilitary officer upon his arrival at Fiumicino's Leonardo Da Vinci International airport, near Rome, Tuesday, May 23, 2017. Trump is in Italy for a two day visit, including a meeting with Pope Francis at the Vatican, ahead of his participation in a NATO meeting in Brussels on Thursday. (AP Photo/Andrew Medichini)

Der US-Präsident bei einem früheren Staatsbesuch in Italien. Am jüngsten Entscheid aus Rom dürfte er keine Freude haben. archivBild: AP

Italien pinkelt Trump ans Bein – will Huawei nicht von 5G-Netz ausschliessen



Italien will nach Angaben der Regierung chinesische Firmen nicht von einer Beteiligung am Aufbau des neuen 5G-Mobilfunknetzes ausschliessen. Die Regierung in Rom werde die Frage der Sicherheit in den Griff bekommen, «ohne naiv zu sein, mit der notwendigen Vorsicht», sagte die Staatssekretärin im Industrieministerium, Mirella Liuzzi, am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. «Aber wir werden niemanden vor der Tür stehen lassen.»

Damit beugt sich Italien nicht der Forderung der USA, beim 5G-Ausbau komplett auf den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei zu verzichten. Die USA führen Sicherheitsbedenken an. «Italien muss in erster Linie seine nationalen Interessen schützen», betonte Liuzzi.

Via Twitter liess die Politikerin verlauten:

«In der 5G-Frage muss Italien über die Frage der USA und Chinas hinaus zuallererst seine nationalen Interessen schützen. Deshalb müssen wir die Frage der Sicherheit ohne Naivität und mit den notwendigen Vorkehrungen angehen.»

Erst am Mittwoch hatte die britische Regierung eine teilweise Nutzung von Huawei-Komponenten genehmigt. Die EU-Kommission stellt es ihren Mitgliedstaaten frei, selbst über einen Ausschluss oder eine Beteiligung von Huawei zu entscheiden.

Das italienische Parlament hatte im vergangenen Jahr ein Gesetz verabschiedet, das der Regierung ein besonderes Mitspracherecht bei der Auswahl von Zulieferern einräumt. Das 5G-Mobilfunknetz soll eine stärkere Vernetzung und neue Technologien ermöglichen und gilt gemäss Einschätzung vieler Experten als wirtschaftsstrategisch wichtig.

(dsc/sda/awp/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • MarGo 31.01.2020 08:08
    Highlight Highlight wenn man bedenkt, dass Huawei auch schon in den 3- und 4G Antennen z.T. verbaut ist (zumindest in DE laut Horst Seehofer), finde ich diese ganze Geschichte immer sinnloser... oder will irgendjemand von irgendetwas ablenken...? ;)
    • Zappenduster 31.01.2020 08:55
      Highlight Highlight Huawei Komponenten sind auch bei uns Im grossen Still in verschiedensten Netzwerken verbaut. Sunrise, Swisscom, Salt alle sind mit Huawei unterwegs.

      Sicherheit ist meiner Meinung Ein Argument das man vorschiebt um andere Interessen zu verfolgen.
    • bebby 31.01.2020 09:01
      Highlight Highlight Am meisten stört die Regierungen wohl, dass Huawei keine Backdoor für westliche Geheimdienste vorsieht, wie bei europäischen Lieferanten.
  • rescue me 31.01.2020 07:55
    Highlight Highlight Verwundert nicht dass Italien sich nicht gegen China sträubt.. Der Hafen von Triest ist einer der zentralen Knotenpunkte in Europa für die neue Seidenstrasse von China und da werden den Italienern wohl einige Euro in die Kassen fliessen
    • ravendark 31.01.2020 10:53
      Highlight Highlight .... können die auch gut gebrauchen.
      Jahrezehntelang Regierungsidioten am Drücker und Italien runtergewirtschaftet.
    • dmark 31.01.2020 20:25
      Highlight Highlight Nicht nur das...Italien bezieht u.a. auch viele Produkte, Maschinen und sonstiges "Material" aus China. Selbst Tomatenmark, Knoblauch usw. lassen sie bereits aus China kommen, weil die eigene Landwirtschaft nicht den (industriellen Export-) Bedarf decken kann. "Italo-Label" drauf und fertig...
      Italien ist quasi schon so etwas wie ein Stützpunkt für China.

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