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Insel Lindau. Anreise: elektrisch. 

Unterwegs mit Teslas «Autopilot» – eine krasse Erfahrung

Nachdem ich kritisch über Teslas «Autopiloten» geschrieben hatte, machte mir ein watson-User ein Angebot, das ich nicht ausschlagen konnte.



Der Ton ist schwer zu beschreiben.

Ein Surren. Ein leises Pfeifen.

Kein nerviges Geräusch. Im Gegenteil. Es klingt mehr nach einem Versprechen: «Da, wo diese Kraft herkommt, ist noch mehr», säuselt mir der Tesla ins Ohr.

Es ist ein lauer Frühlingsabend. Ich sitze am Steuer eines Model S und cruise in den Sonnenuntergang.

Das kam so ...

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Inhaltsverzeichnis:

  1. Prolog
  2. Von Null auf «Stress»
  3. Was ich mit dem Autopiloten erlebt habe
  4. Unvergessliche Momente
  5. Was besser geht
  6. Fazit (und Lese-Tipps)

Prolog

Vor ein paar Wochen wandte ich mich in einem offenen Brief an die Tesla-Fans: Es war ein kritischer Artikel, der sich mit den Risiken und Missverständnissen rund um die Technologie befasst, die Tesla als «Autopilot» vermarktet.

Ich schrieb:

«Wir werden in nicht allzu ferner Zukunft erleben, wie der Strassenverkehr dank selbstfahrender Autos um Welten sicherer und entspannter abläuft. Und wir werden uns verwundert an die Zeit zurückerinnern, in der abgelenkte und betrunkene Lenker unsägliches Leid verursachten.

Noch sind wir aber nicht dort und müssen genau hinschauen, wenn Leben durch nicht ausgereifte Features oder die missbräuchliche Bedienung derselben gefährdet ist.»

Der Artikel wurde intensiv diskutiert in der watson-Kommentarspalte. Auch Philippe87 meldete sich zu Wort – und machte mir ein überraschendes Angebot  ...

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Was ich mit seinem Tesla erlebt habe, folgt gleich. Spoiler: Ich war nicht nur einen Tag unterwegs, sondern vier.

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Die Testfahrt zu diesem Artikel kam auf rein private Initiative eines Tesla-Besitzers zustande. Der watson-Redaktor steht in keiner Beziehung mit dem Elektroautohersteller.

Philippe möchte im Hintergrund bleiben. Als wir uns treffen, betont er, es gehe nicht um ihn, sondern um die Vorteile, die Elektroautos gegenüber «Verbrennern» bieten (gemeint sind herkömmliche Autos mit Verbrennungsmotor, Anmerkung der Red.). Und, fügt der Tesla-Fan leise an, er sei der Ansicht, dass Journalisten wissen sollten, worüber sie schreiben.

Das sitzt! So formuliert ein Gentleman, dass er die Berichterstattung absolute Kacke total unausgewogen findet.

Ist dem wirklich so?

Ich stöbere im watson-«Archiv» und stelle fest: Wer in den letzten Monaten verfolgte, was wir über Tesla berichteten, musste sich in einem sehr, sehr schlechten Film fühlen. Erst nach längerem Scrollen stosse ich auf einen positiven Beitrag. 

Ok, die Medien tendieren generell zu schlechten Nachrichten. Dass aber ein dermassen einseitiger Eindruck vermittelt wird, hat niemand verdient. Schon gar nicht Tesla.

Das von Elon Musk geführte Unternehmen hat Elektroautos praktisch im Alleingang sexy gemacht. Mittlerweile stellt hoffentlich niemand mehr die Vorteile der Elektromobilität infrage. Und doch halten sich hartnäckig gewisse Mythen und Halbwahrheiten, die längst durch Fachleute widerlegt wurden (siehe Lektüre-Tipps am Ende dieses Artikels).  

Doch nun zu meinen praktischen Erfahrungen mit dem Autopiloten ...

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Tesla-Schlüssel: Elegant, handlich und aus Kunststoff.

Von Null auf «Stress»

Ich verabrede mich mit Philippe in der Stadt, wo er arbeitet. Wir treffen uns am späten Nachmittag, plaudern kurz und schon sitze ich hinter dem Lenkrad seines Model S.

Nach 15 Minuten, in denen er mir ruhig und humorvoll erklärt, was ich über den riesigen Touchscreen bedienen kann («praktisch alles»), gehts auch schon los.

Keine zehn Minuten später sind wir auf der Autobahn und Philippe meint, nun könne der «Autopilot» übernehmen. Das ist mein Stichwort, um richtig ins Schwitzen zu geraten ...

Wir sind im stockenden Kolonnenverkehr und ich betätige den kleinen Hebel unterhalb des Lenkrads zweimal. Nun leuchtet in der Cockpit-Anzeige ein Lenkrad-Logo blau und das Fahrzeug bleibt wie von Geisterhand gelenkt in der Spur.

Sobald der Vordermann abbremst, verlangsamen auch wir – wenn auch gefühlt relativ spät, so dass ich mehr als einmal versucht bin, mit dem Fuss auf die Bremse zu treten.

Philippe erklärt, wie ich durch simples Drehen am Rädchen den Standard-Abstand zu Fahrzeugen vor mir vergrössere.

Ein paar Autobahn-Kilometer weiter ist die anfängliche Nervosität verflogen. Zuverlässig folgt «mein» Tesla dem vor ihm rollenden Verkehr. Der Puls passt sich dem Tempo an.

Ich habe immer mindestens eine Hand am Lenkrad, und lasse die andere aufs Knie sinken. Der rechte Fuss bleibt leicht verkrampft über dem Pedal – allzeit bremsbereit!

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Trotz höchster Konzentration finde ich Zeit, mich mit Philippe über die Stärken und Schwächen von Tesla zu unterhalten. Und über die Berichterstattung in den Medien.

Schnell wird klar, dass er ein Tesla-Fan, aber kein Fanatiker ist. Mit dem Model S habe er sich einen Traum erfüllt. Seine «perfekte Occasion» habe er über die Tesla-Website gefunden.

Wir plaudern und plaudern – und treffen trotz Monsterstau im Feierabendverkehr entspannt und wohlbehalten am Wohnort von Philippe ein. Dann erklärt er kurz, wie ich den Elektroboliden mit dem Stromkabel auflade über Nacht.

«That's it.» Der Tesla gehört für ein langes Wochenende mir. Philippe zeigt keinerlei Trennungsängste und übergibt mir entspannt lächelnd den Schlüssel.

«Denk daran, der Autopilot ist nur eine Fahrhilfe», sagt er mit ruhiger Stimme, «die Verantwortung liegt immer bei dir». Und als ich schliesslich aufbreche: «Keine Sorge, das Auto ist gut versichert. Hauptsache, du kehrst wohlbehalten zurück.»

Viel mehr weiss ich von meiner ersten Tesla-Fahrt nicht zu berichten. Ausser dass sich einige Verkehrsteilnehmer über mein breites Grinsen gewundert haben dürften. 😜

Der Song zum Review:
«Paradise» von Coldplay​

abspielen

Video: YouTube/Coldplay

Was ich mit dem Autopiloten erlebt habe

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Hier mein vorläufiges Fazit, nachdem ich die «Autopilot»-Funktion an vier Tagen immer wieder aktivierte und – so weit ich es verantworten konnte – auf diversen Strecken testete:

Weitere Überlegungen, was sich bezüglich Teslas Autopiloten und dem autonomen Fahren ändern sollte, folgen unten.

Doch zunächst zu meinen Eindrücken, die ich auf grosser Fahrt rund um den Bodensee sammeln konnte.

Unvergessliche Momente

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«Beim Start hast Du Schub ohne Ende. Du lässt jeden stehen. Und wenn Du in Deiner Freude Deinen rechten Fuss nicht zügelst, halten Deine Reifen keine 3000 km. Und Dein Führerausweis nicht mal so lang. Und, kein Witz: Wenn Du die ersten paar Tage in Deinem Model S Kopfweh hast oder Schwindel verspürst: Es kommt von der irren Beschleunigung. Du gewöhnst Dich aber dran und es verschwindet bald.»

Auszug aus einer Sammlung von Profi-Tipps für Tesla-Neulenker. Auf der Website e-driver.net findet man ingesamt «20 technische Starter-Tipps». quelle: e-driver.net

Bei mir gings ohne Aspirin. 😉

Das Fahrgefühl ist unbeschreiblich. Dank tiefem Schwerpunkt gleitet man wie auf Schienen – und gleichzeitig spürt man beim geringsten Druck aufs Pedal die ungeheure Kraft.

Weil ich vorgewarnt bin, dass der Tacho die Geschwindigkeit sehr präzise anzeigt (angeblich bis auf 1 km/h genau), halte ich mich peinlich genau an die Tempo-Limiten. Und stelle erstaunt fest, dass auch das korrekte Fahren riesig Spass macht.

Das gilt vor allem auch für Situationen, in denen man an der Ampel wartet und einen «dicken» BMW hinter sich hat, der zuvor immer drängelte, weil man sich ans Tempolimit hielt: Bei Grün das Strompedal durchdrücken und sehen, wie der trollige Luftverpester im Rückspiegel verschwindet: unbezahlbar!

Könglich ist auch das Gefühl, wenn man über einsame Landstrassen und durch Wälder gleitet und bei heruntergelassenen Scheiben den Vögeln beim Singen und Zwitschern zuhören kann. Oder waren das die fabrikneuen 21-Zoll-Reifen? 😜

«Laut war gestern.»

e-driver.net

Die rasante Beschleunigung ist das eine, die selbst langweiligste Fahrten zum Vergnügen macht, aber als schlicht genial empfinde ich das Prinzip der Rekuperation bei Elektroautos.

Der aus dem Lateinischen stammende Fachbegriff steht für die Energierückgewinnung durchs Bremsen. Wobei nicht die Bremsen abgenützt werden, sondern der Akku auflädt.

Natürlich hat der Tesla auch ein herkömmliches Bremspedal. Nach ein bisschen Übung und vorausschauendem Fahren braucht man es aber kaum mehr. Man geht stattdessen sanft vom Strompedal – und gewinnt Reichweite zurück.

Was ich sonst noch erlebt habe:

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Was besser geht

Der Tesla ist ein Computer auf Rädern.

Als Fahrer ist man in gewisser Weise Versuchskaninchen. Oder wie es auf Neudeutsch heisst: Beta-Tester.

Das ist gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlimm.

Im Gegenteil. Mit jedem Kilometer sammelt der Hersteller wertvolle, ja unbezahlbare Daten. Alle Teslas tragen also ihrerseits zu einer besseren (mobilen) Zukunft bei.

Was den Autopiloten betrifft, gilt festzuhalten: Es gibt nicht die eine Ausführung, die in allen Modellen gleich ist, sondern eine Vielzahl Systeme, basierend auf unterschiedlicher Hardware (Autopilot 1.0 und 2.0) und Firmware (Software).

Dem Autopiloten kommen zwei Aufgaben zu:

Beides gelingt im Fahralltag. Auch wenn ich mir nach wenigen hundert Kilometern kein abschliessendes Urteil anmasse.

Sicher ist: Man muss sich immer wieder die Grenzen der Technik in Erinnerung rufen. Ein gewisses Risiko fährt mit. Aber das war bekanntlich schon immer so im Strassenverkehr.

In den bisherigen Ausführungen ist der Autopilot lediglich ein Fahrassistenzsystem, das gemäss der anerkannten Klassifizierung das teilautomatisierte Fahren (Level zwei) ermöglicht.

Was du über selbstfahrende Autos wissen musst ...

Das bedeutet für Tesla-Fahrer:

Nicht unerwähnt bleiben dürfen gewisse systembedingte Schwächen: Unbewegliche Objekte auf der Fahrbahn werden unter Umständen nicht erkannt, zum Beispiel wenn sie plötzlich hinter einem spurwechselnden Fahrzeug auftauchen.

Das ist auf die Hardware zurückzuführen: Tesla setzt auf eine Kombination von Vorwärts-Radar, Kameras und Ultraschall-Sensoren, um andere Autos und die Strassenmarkierungen zu erfassen. Was hingegen fehlt, ist ein LIDAR-Aufbau auf dem Dach, der mithilfe von Laserstrahlen eine vollständige dreidimensionale Karte der Umgebung (und Hindernisse) erstellt.

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Was beruhigend ist, aber auch immer wieder zu Diskussionen führt und Fragen aufwirft: Wie bei PCs und Smartphones kann der Hersteller Fehler im Betriebssystem fortlaufend beheben und Sicherheitslücken durch Updates schliessen.

Fazit: Entspannt zurücklehnen wird man erst bei selbstfahrenden Autos, die Level drei erfüllen. Dann soll man auch mehrere Sekunden Reaktionszeit haben, um eingreifen zu können.

Tesla hat bereits für mehrere tausend Dollar Aufpreis die Option «Full Self Driving» (FSD) verkauft. Dabei handelt es sich vorläufig nur um ein Versprechen, bereits bestellte und ausgelieferte Modelle entsprechend aufzurüsten. Denn noch ist es ein sehr weiter Weg bis Level vier.

Meines Erachtens sind all diese Punkte durch Tesla kommuniziert worden. Die praktischen Schwächen dürften den meisten Kunden bekannt sein, dem breiten Publikum eher nicht.

Daraus folgt: Tesla muss noch besser informieren und das Verständnis fördern für seine Technik.

Kommt hinzu, dass Elon Musk mit vorschnellen Ankündigungen und fragwürdigen Äusserungen Ärger und Missverständnisse verursacht. Hier sollte sich der Chef zurücknehmen.

Gewundert am Autopiloten hat mich, dass das Assistenzsystem auch in fragwürdigen Situationen, respektive bei problematischen Strassenbedingungen, grundsätzlich verfügbar war.

Die Tesla-Sensoren erfassen ja bekanntlich auch den Zustand der Strecke, die Strassenmarkierungen etc. Diese Daten werden in Echtzeit an die Tesla-Server in Kalifornien übermittelt und fliessen dort in die Mutter aller Strassenkarten ein.

Wie wäre es mit einem darauf basierenden Geofencing, sodass der Autopilot nur dann aktiviert werden kann, wenn gemäss den vorliegenden Daten alles im grünen Bereich ist?

Fazit

Tesla-Fahrer sind Idealisten, wie ich aus zahlreichen Gesprächen gelernt habe. Sie tauschen sich mit Gleichgesinnten und Kritikern aus, helfen sich gegenseitig mit Rat und Tat und versuchen, andere für die Elektromobilität zu begeistern.

Bei Elektroauto-Fans ist spürbar, dass sie zu einer besseren Zukunft beitragen wollen. Über dieses Sendungsbewusstsein mag man lächeln. Aber es hat bereits einiges verändert.

Jeder Tesla ist sozusagen ein Botschafter für das anbrechende neue Verkehrszeitalter.

Bleibt ein Problem: das Geld.

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Allein auf weiter Flur: Supercharger-Station in Bregenz an einem Samstagmorgen.

Die bislang erhältlichen Tesla-Modelle sind für die meisten Leute zu teuer, respektive unerschwinglich. Ob sich das mit dem Model 3 wirklich ändern wird, ist fraglich.

Tesla muss die Produktionsprobleme in den Griff kriegen. Die meisten Käufer dürften viel mehr hinblättern als der von Elon Musk angekündigte Einstiegspreis von 35'000 Dollar.

Kritiker wenden zudem ein, dass Teslas schwer seien. Bei einem Gewicht von rund 2,1 Tonnen – so viel wog das von mir gefahrene Model S – kann man nicht widersprechen. Das bessert ein wenig mit dem Model 3, das bis zu 1730 Kilo wiegt.

Wenn man sich auf unseren Strassen bewegt und umschaut, stellt man fest: Es herrscht zwar kein Krieg, doch die Aufrüstung ist in vollem Gang. «Grösser und schwerer» scheint bei den Automobilisten hoch im Kurs – zum Nachteil der Umwelt. Viele glauben offenbar, ihre Liebsten nur in einem SUV sicher transportieren zu können. Egal mit welchem Treibstoff.

Tesla trägt bislang nicht zur Deeskalation bzw. Abrüstung bei. Das hohe Fahrzeug-Gesamtgewicht ist nicht zuletzt dem leistungsfähigen (und darum schweren) Akku geschuldet. Mit dem technischen Fortschritt wird sich dies ändern.

Halten wir fest:

Wer kein Auto braucht, braucht auch kein Elektroauto.
Wer aber entsprechende Mobilitätsbedürfnisse hat und es sich leisten kann, sollte ein Elektroauto kaufen.

Ich fange jedenfalls mit dem Sparen an. 😉

Das muss kein Tesla sein, denn in den nächsten Jahren kommen einige attraktive Modelle mit akzeptabler Reichweite auf den Markt. Andere gibts bereits (siehe Bildstrecke unten).

Der Tesla verspricht einfach einen bislang unerreicht hohen Spassfaktor. Abgesehen vom guten Gewissen.

Bleibt das Aufladen.

Wer in der Pflicht steht, sind die Gemeinden und Städte. Sie müssen endlich «Gas geben» (Tschuldigung!) mit den Ladestationen. Hier gibt es Nachholbedarf. Auch wenn der Blick auf die Online-Karte viele Kritiker verstummen lassen dürfte.

Wünschenswert sind weitere innovative Projekte, wie etwa Überbauungen mit Elektroautos, die allen Bewohnern zur Verfügung stehen. Denn es ist absehbar, dass immer weniger Leute viel Geld für ein eigenes Fahrzeug ausgeben, um es anschliessend die meiste Zeit in einer Garage stehen zu haben.

Die Generation Spotify will nutzen, nicht zwingend besitzen. Womit wir wieder bei Elon Musk sind.

Mit Tesla hat er der Automobilindustrie Beine gemacht und wird weitere Branchen aufrütteln. Das ist ein Verdienst, das man dem exzentrischen Nerd nicht hoch genug anrechnen kann.

Elon hat darum auch das (vorläufig) letze Wort:

«Die Leute werden in einigen Jahren auf Benzinmotoren zurückblicken, so wie wir heute auf Dampfmaschinen zurückblicken, und sagen: Es war eine gute Zeit, aber sie ist vorbei und kommt nie wieder.»

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Werbeplakat für die «Tuning World Bodensee»: Da wollt ich eigentlich noch vorbeischauen. Um den einen oder anderen «Denkanstoss» zu geben. 😉 bild: watson

Spannender Lesestoff rund um Elektroautos

E-Autos, die man bereits kaufen kann

Wie löscht man Feuer bei Batterie-Problemen?

abspielen

Video: srf

Wie Elon Musk mit Tesla durchstartete

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143Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • El Vals del Obrero 01.06.2018 08:40
    Highlight Highlight Was mir nicht ganz klar ist, ist folgendes:

    Man muss jederzeit blitzartig reagieren können, wenn das System versagt. Gerade wenn es eher spät bremst.

    Und das heisst doch, dass man genau so aufmerksam sein muss, wie wen man selber fährt. Was sicher nicht einfach ist, wenn meistens alles gutgeht. Und die Reaktionszeit verdoppelt sich. Zuerst muss man realisieren, dass das System gerade überfordert ist und dann den entsprechenden Eingriff starten.

    Von dem her dürfte es doch gar keinen Stress ersparen. Bzw. wenn es Stress erspart, dann ist man schon zuwenig aufmerksam, um sofort zu reagieren.
  • Chrigu BE 01.06.2018 08:06
    Highlight Highlight Was mir hier besonders auffällt, sind die freundlichen Kommentare und die Lebendigkeit bei ihnen.
    Vielleicht das, was Sie in Ihrem Bericht erwähnen, dass die Teslaianer untereinander lebendig und hilfsbereit sind? Ein Spiegel dessen?
    Macht richtig Spass zu stöbern.
    Danke an die Kommi-Schreiber
  • DomKi 01.06.2018 00:10
    Highlight Highlight Toller Artikel. Aber ich will selbst lenken. Noch besser mit Verbrenner, am besten Diesel. Good old stuff.
  • Urs457 31.05.2018 22:48
    Highlight Highlight Danke Daniel Schurter für diesen interessanten Selbstversuch und Bericht! Ich habe mich auch schon einige Male über eure Tesla Artikel geärgert — ihr seid rehabilitiert 😉! Unsäglich, was vor allem die deutsche Presse zusammenschreibt (nicht nur die Boulevardpresse!). Ich frage mich jeweils: Darf man so ahnungslos über ein Thema schreiben? Sind die auch so dilettantisch bei anderen Themen? Haben die das Gefühl, ich hätte als Leser keine Ahnung? Die Presse verspielt so viel von ihrer Glaubwürdigkeit und die hätte sie bitter nötig!
  • Chrigu BE 31.05.2018 22:06
    Highlight Highlight Weder bin ich je ein Elektroauto gefahren, noch bin ich Tesla-Fan.
    Toller Artikel mit viel Hintergrund.
    Und er vermittelt Ihre Freude und steckt an... Neugierde!
    • sigma2 31.05.2018 23:04
      Highlight Highlight Probefahren kostet nichts.
    • Chrigu BE 01.06.2018 07:58
      Highlight Highlight Hi sigma
      Stimmt schon, fände das nur nicht so fair ggü Garagisten.
      Kommt alles noch. Bin ein Fan leiser Autos - und brauche ja irgendwann ein neues. LG
    • Mirio007 01.06.2018 12:27
      Highlight Highlight Hi Chrigu, Tesla verkauft die Fahrzeuge direkt und hat keine Garagisten. Die Verkäufer haben keine Provision und sind angehalten, stressfreie Beratung zu geben.
      Probefahrten ohne Kaufabsicht sind explizit erwünscht damit die neue Technologie erprobt wird.

      Die Probefahrten werden als alternative Werbung abgebucht, daher ohne schlechtes Gewissen ausprobieren. :o)
  • RacKu 31.05.2018 20:51
    Highlight Highlight Renault SYMBIOZ - Level 4
  • Casa 31.05.2018 19:22
    Highlight Highlight Kurz: Ich fahre einen Tesla X100D. Gewicht: 2'600 Kg.
    Zum Gewicht: Vernachlässigbares Problem, da die kinetische Energie praktisch vollständig zurück gewonnen wird. Bei normaler Fahrweise 50/80/120 liegt der Verbrauch im Sommer bei 20 Kwh/100 Km, im Winter bei 23 Kwh/100 Km (Heizung). Egal ob Berg und Tal oder ebenaus. Auf Kurzstrecken im Winter kann es mehr sein (Batterien müssen gewärmt werden).
    Einzige Bemerkung zum Gewicht (und der Kraft des Teslas: Pneus sind nicht billig).
  • Matrixx 31.05.2018 18:58
    Highlight Highlight Sehr toller Artikel, danke!

    Macht Mut, den Traum vom E-Auto zu verwirklichen. In also etwa 10-15 Jahren kann ich auch mal hinter dem Lenker eines Teslas (oder anderen E-Autos) hocken. Vorher sind sie für mich leider nicht erschwinglich.
    • Sum Ting Wong 31.05.2018 20:41
      Highlight Highlight Miete dir doch einfach einmal einen Tesla übers Wochenende. Mittlerweile gibt es in der Schweiz diverse Anbieter.
  • Brunhilde 31.05.2018 18:16
    Highlight Highlight Gute Sache.

    Aber Tesla ist nicht einzige Marke, die das kann. Ich bin kürzlich Volvo mit Autopiloten gefahren. Absolut vergleichbar mit dem Geschriebenen.

    Das kann Watson vielleicht auch mal bringen.
  • lars but not least 31.05.2018 18:12
    Highlight Highlight Daniel, guter Artikel! Trotzdem, die schrecklichen Filter bei den Fotos in deinen Artikel werde ich wohl nie verstehen.
    • @schurt3r 31.05.2018 18:16
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bildabspielen
    • Vivalavida 31.05.2018 21:32
      Highlight Highlight Und ich wollte gerade schreiben, die Fotos sehen genial aus!
  • Beat Galli 31.05.2018 17:40
    Highlight Highlight Im Artikel wurde das hohe Gewicht bejammert.
    Lustigerweise braucht mein kleiner Zoe im Schnitt um die 19,5 kWh/100km
    Und der Tesla Model S 20,5 kWh
    Trotz des Gewichts komme ich auf 3.40.- pro 100 km Nachtstrom oder 5,40.- mit Tagstrom. Und dies mit Berner Strompreisen (allgemein die höchsten Strompreise)
    Bei durchschnittlich 1.65.- pro Liter Benzin habe ich somit einen Verbrauch im schlimmsten Fall von 3.30 Liter/100km
    Im zweitbesten Fall 2.0 Liter und im besten Fall 0 Liter weil Super Charger (aber dies ist nur Bonus Programm)
    Meine Grundsatzfrage ist jetzt:

    Warum soll mich das Gewicht interessieren?

    • TJ Müller 31.05.2018 21:41
      Highlight Highlight Deine Argumentation bezieht sich nur auf das Geld, es gibt aber noch anderes... Mehr Gewicht bedeutet eine höhere kinetische Energie, also wird beim Beschleunigen mehr Energie benötigt und beim Bremsen mehr in Wärme "vernichtet". Klar, wenn man vorausschauend fährt und die Rückgewinnung einen hohen Wirkungsgrad aufweist, kann dieser zusätzliche Verbrauch verringert, jedoch nie ganz vermieden werden, was zu einem höheren Ressourcenverbrauch führt. Dies gilt auch für die Abnützung der Strassen und Pneus. Wegen der höheren kin. Energie sind auch Unfälle für alle anderen Beteiligten gefährlicher.
    • Aram Kasper 02.06.2018 09:14
      Highlight Highlight Mein Peugeot iON verbraucht auf der Autobahn 2.8kw, viel mehr als der Tesla meiner Mutter. Ausserdem hat keine Peugeot-Garage Ahnung von dem Ding. Mein nächstes Auto wird ganz klar ein Tesla, entweder Model 3 oder y. Hat man am Ende mehr für die Umwelt und seinen Geldbeutel getan.
  • Morris Morrison 31.05.2018 17:11
    Highlight Highlight @schurt3r: Ich gehörte auch zu den Kritikern, die mit Deinem letzten Tesla-Artikel und der, wie Du selbst gemerkt hast, negativen Berichterstattung nicht zufrieden war.
    Mit diesem Artikel hast Du dies wieder wettgemacht, top! Natürlich gibt es Dinge an Tesla zu kritisieren aber eben auch sehr viel Gutes zu berichten. Ich wünsche mir nun nur noch einen fundierten Artikel, welcher Teslas Grundmission, den Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu fördern, euren Lesern näher bringt. Mit dem Elektroauto alleine ist es noch nicht getan, deshalb gibt es von Tesla eben auch Energieprodukte.
  • bebby 31.05.2018 16:14
    Highlight Highlight Ich bin noch nie in einem Tesla gesessen, aber bereits das Fahrgefühl in einem dieser e-Autos von Mobility ist toll.
    Kaufen würde ich mir ein Auto nie, das wäre viel zu ineffizient, aber ab und zu mit einem solchen unterwegs zu sein, wäre schon toll. z.B. in den Ferien zur Miete.
    Jetzt hoffe ich, dass Easyjet vorwärts macht mit ihrem e-Flugzeug.
    Grundsätzlich sind wir wohl ziemlich nahe am Tipping Point. Und der Schub hierzu wird nicht aus Deutschland kommen, VW hat das völlig verpennt. Die Chinesen haben ganze Teams aus Deutschland abgeworben, weil diese zu Hause nicht ernst genommen wurden.
  • Spama Lotto 31.05.2018 16:05
    Highlight Highlight Als E-Auto sicher gut, diese Innovation ist aber am Rollen und wird kommen. Da hatte Tesla wohl unbestritten eine wichtige Rolle inne.
    Aber das Marketinggeschwätz, dass eine Fahrunterstützung für Autobahnen als "Autopilot" verkauft wird? Das ist eigentlich Irreführung und sollte bestraft werden...
    Wikipedia zu Autopilot: "Als Autopilot wird eine [...] Steuerungsanlage bezeichnet, welche Fortbewegungsmittel auf Wunsch automatisch lenkt, ohne dass Menschen [...] eingreifen müssen."
    Wenn man eine Level 2 Unterstützung als Autopiloten anpreist, kommuniziert man nicht offen, dann lügt man.
    • sigma2 31.05.2018 16:41
      Highlight Highlight Dann nutz doch den Autopiloten einfach nicht. Und hier lügt auch niemand, denn der Tesla Autopilot macht genau das, was in der Definition von Wikipedia steht. Aber bei jedem Autopiloten muss der Mensch in gewissen Situationen eingreifen, beim Flugzeug genau wie beim Auto.

    • Spama Lotto 31.05.2018 19:41
      Highlight Highlight "Der Automatisierungsgrad eines Autopiloten wird durch Autonomiestufen von Level 0-5 beschrieben:
      Level 0: „Driver only“, der Fahrer fährt selbst (lenkt, gibt Gas, bremst, etc.)
      Level 2 (Tesla): Teilautomatisierung. Funktionen wie automatisches Einparken, Spurhalten, allgemeine Längsführung, Beschleunigen, Abbremsen werden von den Assistenzsystemen übernommen.
      Level 4: Hochautomatisierung. Die Führung des Fahrzeugs wird dauerhaft vom System übernommen. Werden die Fahraufgaben vom System nicht mehr bewältigt, kann der Fahrer aufgefordert werden, die Führung zu übernehmen."
  • Hinkypunk 31.05.2018 16:04
    Highlight Highlight Jetzt mal unabhängig von Tesla. Ich sehe den Sinn von dieser Fahrhilfe nicht, wenn man eh ständig konzentriert bleiben und aufpassen muss. Dann kann man ja gleich ständig selbst fahren.

    Eigentlich ist das aber sowieso nichts für mich. Ich fahr noch nicht mal gern mit einem Automatikgetriebe, geschweige denn Tempomat. Ich find dieses Gefühl fürchterlich, wenn man beim Fahren die Kontrolle an einen Computer abgibt.
    • Madison Pierce 31.05.2018 17:05
      Highlight Highlight Einerseits kann man den aktuellen "Autopiloten" als Beta-Version für das autonome Fahren sehen. Man muss irgendwo mal anfangen, damit die Hersteller Erfahrungen sammeln können.

      Andererseits schätze ich es, wenn mein Auto zusätzlich aufpasst. Einmal hat es wegen einem Reh gebremst, bevor ich die "Schrecksekunde" überwunden hatte. Weiss nicht, ob ich schnell genug reagiert hätte, es war schon so knapp und der Computer ist verdammt schnell.

      Zudem muss man im Stau nicht aufpassen und nicht immer zwischen Gas und Bremse wechseln. Bis 30 km/h fahren viele Autos automatisch in der Kolonne.
    • Spama Lotto 31.05.2018 19:45
      Highlight Highlight Sorry, aber das stimmt schlicht nicht. Die Beta-Versionen fürs Autonome Fahren fahren im Auftrag von Postauto oder der VBZ in Sion und Schaffhausen rum. Tesla macht ein bisschen Unterstützung des Fahrers, aber fürs Ersetzten des Fahrers (sprich autonomes Fahren) brauchts ganz andere Ansätze als diejenigen von Tesla. Und das wissen Elon Musk und seine Marketingabteilung auch....
    • Kong 31.05.2018 23:54
      Highlight Highlight Für Vielfahrer macht es Sinn.
      Ich war öfters froh, dass mich in der Monotonie von Langstrecken das System beschützt hat. Vor ca 1 Monat schnitt einer vorne in Kolonne und es kam zu Bremskaskade nach hinten. Mein Fahrzeug fuhr in dem Moment selbst (Tempo/Abstand) und bremste auch selbständig stark an. Dank Warnton trat ich zusätzlich in die Bremse und die Gurtstraffer zogen alle in die Sitze. Nix passiert. Das Fahrzeug ist ein paar Jh alt aber die verbaute Technik immer noch gut. Aber ohne selber denken gehts noch nicht 😇
  • Tilman Fliegel 31.05.2018 15:50
    Highlight Highlight "Mein" Elektroauto wäre der VW I.D. BUZZ. Wenn ich Glück habe, gibt es den vor meinem Ableben erschwinglich im Occasionhandel. SUVs sind mir ein Graus, viel Auto (Grundfläche) mit wenig Inhalt, das macht für mich keinen Sinn.
  • one0one 31.05.2018 15:34
    Highlight Highlight Danke @Schurter. Schon wieder ein guter Artikel! Ich glaube ich muss definitiv meine Meinung ändern, du kannst es ja schliesslich auch :P
    • @schurt3r 31.05.2018 15:49
      Highlight Highlight 🙏
  • nick11 31.05.2018 15:28
    Highlight Highlight Sobald ich mein Model 3 habe (irgendwann q1 - q2 nächstes Jahr) darfst du mit dem dann gerne auch eine Testfahrt machen ;)
    • @schurt3r 31.05.2018 15:49
      Highlight Highlight Und führe mich in Versuchung, oh Elon! :)
  • Hexentanz 31.05.2018 15:06
    Highlight Highlight Ich werd mir zwar in absehbarer Zeit keinen Elektro-Wagen leisten können und suche auch entsprechend nichts.

    Aber dennoch top Artikel. War sehr vielseitig und interessant zu lesen, so aus erster Hand.

    Nette Geschichte das dies in Zusammenarbeit mit einem Leser geschehen ist - Quasi immer noch eine Familie hier in der Kommentarspalte ;)

    Greets
    • @schurt3r 31.05.2018 15:50
      Highlight Highlight Merci!
      Play Icon
    • swiss_stone 31.05.2018 16:14
      Highlight Highlight Elektroauto fahren muss nicht teuer sein. Die Zoe von Renault (so gross wie ein VW Polo) gibts ab ca. TCHF 20 mit viel Reichweite und allem was man braucht.
  • tinu32 31.05.2018 15:05
    Highlight Highlight Das Model S ist cool, ich durfte auch mal eines einen Tag lang fahren.
    Was mich an Tesla einfach etwas stört, ist, dass die angebotenen Modelle sich in einem Punkt nicht von den BMWs und Audis dieser Welt unterscheiden: viel zu viel Power, die man eigentlich nicht benötigt.
    • Kemni 31.05.2018 16:03
      Highlight Highlight Bei Tesla war dies tatsächlich nötig um zu zeigen, dass ein Elektroauto auch „cool“ sein kann. So ein Elektromotor hat auch einen massiv höheren Wirkungsgrad. Und schliesslich zahlt man ja auch ein kleines Sümmchen für das Model S...😉
    • Beat Galli 31.05.2018 17:47
      Highlight Highlight Du hast die Power, aber wenn du sie nicht abrufst, verbraucht er Strom wie ein Elektrovelo.
      Man nennt dies auch „Fünfer und Weggli“.
    • dmark 31.05.2018 23:37
      Highlight Highlight Man darf nicht vergessen, dass ein grosser Motor auch ein grosser Generator ist. Sprich - er lädt auch die Akkus mehr auf, als ein kleiner Motor und kann somit auch mehr Unterstützung beim Bremsen leisten.
  • domino2 31.05.2018 14:56
    Highlight Highlight Das unbewegliche Objekte nicht erkannt werden, liegt hat mit dem Dopplereffekt zu tun und weniger mit Spurwechsel. Dieses Problem besteht bei Radar und es wird von Tesla ausdrücklich davor gewarnt. Gefahr besteht also auch bei Stauenden, Pfeiler, geparkten Autos. Ansonsten würde es nur noch zu Phantombremsungen kommen.
  • boxart 31.05.2018 14:49
    Highlight Highlight Letzthin per WhatsApp erhalten
    Benutzer Bild
    • @schurt3r 31.05.2018 15:52
      Highlight Highlight Bitte nicht glauben!

      Das ist eine Fake-Meldung:

      https://www.mimikama.at/allgemein/tesla-ladestation/
    • Adam Gretener (1) 31.05.2018 19:19
      Highlight Highlight Ein Hoax. Und das Witzige daran. Es wäre immer noch sehr viel umweltfreundlicher, als den Diesel einfach in Verbrennungsmotoren zu füllen, die mit ca. 25% Wirkungsgrad laufen. 3/4 des Brennstoffs verpufft also permanent, auch als Abwärme. Elektromotoren erreichen dagegen über 90%. Mit dem ganzen Treibstoff den man heute so weltweit verbraucht, könnte man also ca. 4 Mal so viele Elektrofahrzeuge bewegen. Und wenn nur schon die Hälfte des Strom nachhaltig gewonnen wird, sind das riesige Fortschritte. Eine Revolution halt.
    • TJ Müller 31.05.2018 21:50
      Highlight Highlight @Adam, das ist so nicht richtig. Denn das Dieselaggregat hat ja ebenfalls einen Wirkungsgrad von 25% plus der Wirkungsgrad des Elektromotors von 90% ergibt ingesamt einen Wirkungsgrad von 22.5%. Elektronische Antriebe sind nur umweltfreundlicher, wenn der Strom mit erneuerbaren Energien erzeugt wird.
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  • domino2 31.05.2018 14:48
    Highlight Highlight Supercharger PINs aktuell im Navi.
    Autopilot mit 160 km/h ist nicht abzuraten, sondern nur bis 150 km/h möglich.
    Supercharger Strom ist neu auch für Model S pro Jahr 400 kWh (ca. 1600 km) inbegriffen, danach zu den bekannten Preisen auf der Tesla-Website (1/3 von Benzin), 0.2-0.25 CHF/kWh, je nach Land.
    Autopilot beim Model S gibt es aktuell 1.0, 2.0 und 2.5. 2.5 hat mehr GPU-Power und Continental anstatt Bosch Radar. Etwas grössere Reichweite. Zusätzlich gibt es MCU1 und 2. Neuer Centerscreen mit grösserer Rechenleistung.
    • @schurt3r 31.05.2018 15:52
      Highlight Highlight Danke für die Erläuterungen!
    • rolf.iller 31.05.2018 16:32
      Highlight Highlight Tesla hatte auf Ende 2016 angekündigt, dass Supercharger ab 2017 kostenpflichtig sind. Als wir dann letztes die erste Probefahrt machten, hiess es, das stimme zwar, wenn wir aber einen anderen Teslafahrer kennen würden, dann gibt es den Supercharger gratis dazu, aber nur noch bis Ende 2017. Bin mir sicher, es gibt auch jetzt noch eine billige Variante zum Gratissupercharger zu kommen. Der Teslaverkauf kann gut Druck mit zeitlich limitierten Aktionen aufbauen. Ich würd einfach nachfragen.
    • sigma2 31.05.2018 16:43
      Highlight Highlight domino2, wenn du ein Modell S oder X mit einem Referral Link kaufst, (gilt auch für Gebrauchtwagen von der Tesla Homepage), dann ist immer noch die unbeschränkte SuperCharger Nutzung inklusive.

      Referral Links findest du zu hunderten auf youtube.com
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  • theluke 31.05.2018 14:47
    Highlight Highlight Danke fuer diesen absolut notwendigen beitrag. Wirklich meine ich ernst.
  • DerN 31.05.2018 14:41
    Highlight Highlight "E-fahrzeuge die man bereits kaufen kann"... Nissan - Opel - Nissan - Tesla - Tesla - Tesla.. wo sind BMW I3, I8, VW E Golf, Renault Zoe, Peugeot iOn etc? War wohl eher ein Auszug von den käuflich erwerblichen ;-)
    • @schurt3r 31.05.2018 15:53
      Highlight Highlight Touché! :)

      Ich ergänze die Bildstrecke, versprochen.
    • DerN 31.05.2018 16:11
      Highlight Highlight Super :-P
    • patfish64 31.05.2018 19:20
      Highlight Highlight Eine Bildstrecke für e-Autos, die bald kommen, wär auch sehr cool! Persönlich habe ich den Mini, der nächstes Jahr kommen soll, im Auge.
  • lilie 31.05.2018 14:34
    Highlight Highlight Irgendwie bin ich etwas irritiert, dass der Fahrassistent so ausschliesslich mit dem E-Auto assoziiert wird. Das ist sicher ein geschickter Marketingzug, aber man könnte den auch bei einem Hybriden einbauen.

    Meine Mutter hatte mal vor 20 Jahren ein E-Auto. Das war ein russischer Kleinwagen, der in Rumänien umgebaut wurde und dann regelmässig bei uns auf der Strasse liegenblieb, weil der Akku leer war. 😂😂😂

    Das war natürlich nur was für so Ökonerds wie wir es waren. 😁
    • rsg3200 31.05.2018 22:58
      Highlight Highlight Valider Punkt - Fahrassistenten sind ja per se unabhängig der Antriebstechnologie. Der interessante Ansatz bei Tesla hingegen sind die kontinuierlichen Updates - das kennt man so in der Branche (noch) nicht in diesem Ausmass.

      Mehe als Level 2 Autonomie ist dann häufig aufgrund der Zulassungsbestimmungen nicht, da scheint ja Audi mit dem A8 eher Probleme zu haben - dieses Auto hat ja die Technologie für Level 3 verbaut.

      Alles in allem ein spannender Artikel!
    • Kong 01.06.2018 00:01
      Highlight Highlight Jedes moderne Auto (ok etwas abhängig vom Kaufpreis) hat heute potente Assistenzsysteme. Aber die alten Herren in den Autofabriken haben von Musk das Marketing noch nicht gelernt...
  • undduso 31.05.2018 14:28
    Highlight Highlight Tesla betreibt unbestritten Pionierarbeit. Dies können sie machen, weil sie ein Luxusauto gebaut haben und entsprechend hohe Preise verlangen können. Aber bitte hört auf im Zusammenhang mit Tesla von einem guten Gewissen zu reden/schreiben. Das stimmt so einfach nicht. Das ist nur Selbstbeweihräucherung und dient nicht dem Fortschritt in der E-Mobilität. Die sollte meiner Meinung nach nämlich nicht im Bereich der Luxuskarren liegen, sondern in praktischen und günstigen Autos für jedermann. Nur so wird die E-Mobilität auch ein Gewinn für die Umwelt.
    • Toerpe Zwerg 31.05.2018 14:37
      Highlight Highlight Klar, Innovation beginnt stets im preisgünstigen Segment ... oh wait
    • @schurt3r 31.05.2018 14:37
      Highlight Highlight Ja, das ist doch aber auch Elon Musks «Geheimplan», wie er ihn im Tesla-Blog verraten hat:

      https://bit.ly/2IZJbog

      Zuerst teure Modelle verkaufen, dann günstig(er) für die Masse produzieren können.
    • undduso 31.05.2018 15:07
      Highlight Highlight Finde ich auch gut so. Mein Kommentar soll auch keine Kritik an Tesla sein, nur bei den jetzigen Modellen von einem guten Gewissen zu sprechen finde ich persönlich falsch. Denn wer Mobilität mit eine besseren Gewissen möchte fährt ÖV oder was ähnliches wie ein Twike aber keinen Tesla.
      Der Teslakunde ist für mich momentan mehr ein Versuchskaninchen im Schlaraffenland der mit allen möglichen neuesten Features und einem chicen Fahrzeug verwöhnt wird.
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  • David Tschan 31.05.2018 14:23
    Highlight Highlight Ein gelungener und toller Artikel, welcher Tesla sowie deren Fahrzeuge von verschiedenen Seite beleuchtet und dabei sachlich bleibt...

    Merci (von einem Teslafahrer, welcher bereits seit mehr als 5 Jahren nur noch elektrisch unterwegs ist und in dieser Zeit mehr als 180‘000 km mit verschiedensten Elektroautos zurückgelegt hat).
  • Sandro Lightwood 31.05.2018 14:16
    Highlight Highlight Durfte auch schon mitfahren. Ein Erlebnis ist es allemal.
  • Snowy 31.05.2018 14:11
    Highlight Highlight Interessanter Bericht!
    Für Stadtmenschen welche aufs Auto angewiesen sind und über keine eigene Tiefgarage verfügen, sind Elektroautos leider auf absehbare Zeit nur Wunschtraum.
    Für jemanden, der in der City in der blauen Zone mit Anwohnerkarte parkiert, wird ein Elektroauto leider erst dann interessant, wenn in kurzer Gehdistanz zahlreiche Ladestationen einfach verfügbar sind.
    Was aufgrund der knappen Platzverhältnisse wiederum schwierig ist.


  • Filii Fornicatricum 31.05.2018 14:02
    Highlight Highlight Guter Artikel, danke!
    P.S. "Schnell wird klar, dass er ein Tesla-Fan, aber kein Fanatiker ist." - Fan ist die Abkürzung von Fanatiker ;)
    • @schurt3r 31.05.2018 14:19
      Highlight Highlight Fan, äh, tastisch! :))
  • Madison Pierce 31.05.2018 14:02
    Highlight Highlight Danke für den Artikel!

    Nicht nur für den interessanten Test, sondern auch für die ehrliche Selbstkritik. Ist ja sonst nicht so die Stärke von Journalisten. :P

    Ihr habt gesehen, dass man auch als Tech-Journalist nach draussen gehen muss, um einen Mehrwert für seine Leser herstellen zu können. Nur Pressemeldungen und ein paar Tweets dazu reichen leider nicht.

    Der Artikel über Samsung Dex diese Woche war ebenfalls ein Beispiel für einen gut geschriebenen Text, der Inhalte vermittelt, die man nicht schon x-fach auf Twitter durchgescrollt hat.

    <3
  • Dibidu 31.05.2018 14:00
    Highlight Highlight Danke, Philipp87, dass du Schurter erlöst hast von seiner Unerfahrenheit - im engeren Sinne. Er dürfte geheilt sein - nichts ist so nachhaltig wie ein Wochenende mit einem Tesla ;-)
    • @schurt3r 31.05.2018 14:15
      Highlight Highlight Geheilt, und wie blöd am Sparen. 😂
  • Alper Gökcan 31.05.2018 13:53
    Highlight Highlight Endlich mal positiv(er) als sonst! Danke! Und danke auch an den, der ihm seinen Tesla ausgeliehen hat!
    • @schurt3r 31.05.2018 14:16
      Highlight Highlight Der, der den Artikel geschrieben hat, sagt «Gern geschehen». Und er wird den Dank auch dem ausrichten, der ihm den Tesla ausgeliehen hat :)
  • Silly_Carpet 31.05.2018 13:48
    Highlight Highlight Spannend! Aber wieso dieser grusige Filter auf den Fotos? 😒
    • @schurt3r 31.05.2018 14:26
      Highlight Highlight ...
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    • Silly_Carpet 31.05.2018 14:35
      Highlight Highlight 🙃
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  • Fruchtzwerg 31.05.2018 13:46
    Highlight Highlight Zur Auto-Berichterstattung auf Watson sehe ich es etwas anders: Es wird fast ausschliesslich über Tesla berichtet. Gerade wenn es um Elektromobilität geht. Egal ob positiv oder negativ - es geht gefühlt einfach zu 95% um Tesla.
    Das ist sehr schade, denn es gibt a) dutzende andere Auto-Hersteller, die ebenso gute Autopiloten im Angebot haben und b) ebenso viele Hersteller, die richtig gute Elektroautos bauen. Zwar noch mit weniger Reichweite, dafür für 1/3 des Preises eines Model S.
    Darüber würde es sich auch mal lohnen zu berichten...
    PS: Ich bin absolut Pro Elektromobilität!
    • @schurt3r 31.05.2018 14:17
      Highlight Highlight Was meinst du, welches E-Auto mit guter Fahrassistenz sollte ich als nächstes testen?
    • esmereldat 31.05.2018 15:44
      Highlight Highlight Teste doch mal den Microlino 😄
    • auslandbasler 31.05.2018 16:21
      Highlight Highlight @schurt3r, Teste mal den Nissan Leaf. Hab den "alten" aus dem Jahr 2016, 250 km Reichweite als Familienwagen. Wir fuhren in den zwei Jahren 20'000 km ohne Probleme. Für 30'000 mit einigen Extras nicht teurer als ein Verbrennen und deshalb ehrlicher zum Vergleich als ein Luxusauto.
      Interessant dabei, Reichweite ist nicht nur negativ, man überlegt sich ob man nicht besser den Zug nimmt und es ist viel ökologischer. Und die laufenden Kosten sind minimal, optimal für Familien.
      Eine Testfahrt liegt auch drin... 😉
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  • zettie94 31.05.2018 13:43
    Highlight Highlight Wer wirklich etwas für die Umwelt tun will, der fährt sein altes Auto solange wie es geht und steigt danach auf ein kleines (!) Elektroauto um.
    • Sandro Lightwood 31.05.2018 14:17
      Highlight Highlight Ähm, ich hab gar kein Auto. So von wegen „wirklich etwas für die Umwelt tun“.

    • Triumvir 31.05.2018 15:29
      Highlight Highlight Korrekt mit einer kleinen, jedoch wesentlichen Korrektur, der fährt 98 Prozent seiner Mobilitäts-Zeit mit eigener Muskelkraft und/oder mit dem ÖV!
  • zettie94 31.05.2018 13:43
    Highlight Highlight Tesla hat das Elektroauto salonfähig gemacht. Ein Auto für das "grüne Gewissen" ist das Model S aber definitiv nicht, dazu ist es zu gross und zu schwer. Es ist und bleibt eine Limousine!
    Das Problem ist: Wer einmal im Jahr eine längere Strecke fährt und die Reichweite dazu braucht, der schleppt an den restlichen Tagen sehr viel unnötiges Gewicht an nicht sehr umweltfreundlichen Batterien mit.
    Mit der grauen Energie, die bei der Produktion eines Teslas entsteht, kann man mit einem Verbrenner mehrere Jahre fahren - erst danach ist man mit dem Tesla tatsächlich umweltfreundlicher unterwegs. 1/2
    • @schurt3r 31.05.2018 13:55
      Highlight Highlight Wichtig ist auf jeden Fall, dass Elektroautos mit «grünem» Strom betrieben werden.

      Und was Benzin und Diesel betrifft: Da fällt auch noch ziemlich viel Graue Energie an, oder?
    • domino2 31.05.2018 15:06
      Highlight Highlight Das mit dem Gewicht ist so, aber verpufft im Gegensatz zum Verbrenner zum Glück beim Bremsen nicht nur in Wärme. Dazu kommt der Wirkungsgrad, das Drehmoment, zusätzliche fehlende Dinge wie Kaths. (Palladium etc.). PS: Die Schwedenstudie von 2017 ist nicht ohne Interessenskonflikt. Selbst der billigste EU-Strommix würde besser abschneiden, als in der Studie hochgerechnet. In der CH habe ich >96% Wasser, Rest Biogemisch. Thematik AKW bleibt jedoch..
      Bitte auch an Dinge wie Service, Oilwechsel, Lärmemmission denken. Herstellung Sprit mit 6kWh/Liter. Ja, ich fahre neben Stromer auch Verbrenner.
  • Nussknacker 31.05.2018 13:36
    Highlight Highlight Ein Drehmoment-Sensor würde bedeuten, der Sensor misst eine Kraft auf einen Drehpunkt. Zum Beispiel beim Drehen vom Steuerrad übt man ein Drehmoment aus. Es könnte sein, dass das Steuerrad kleinste Bewegungen als Hand am Steuer erkennt. Nur die Tricks im Internet deuten auf reinen Kraft-Sensoren hin.

    Ein LIDAR erkennt auch keine Objekte hinter einem festen Objekt. Also auch kein Objekt auf der Fahrbahn vor dem vorausfahrenden Fahrzeug. Aber ja, die Umgebung rundherum wird erfasst. Ist halt eine Preisfrage.

    Schade sind die so teuer, wär schon was 😢
    • @schurt3r 31.05.2018 13:56
      Highlight Highlight Danke für die Ausführungen.

      Und ja, ich muss auch noch etwa 33 Jahre sparen. 😭
    • @schurt3r 31.05.2018 15:56
      Highlight Highlight @Warum...

      Danke, ist gar nicht so schlimm!

      Wir sollten auf jeden Fall einen Tesla als Dienstwagen bekommen :)
  • scm 31.05.2018 13:33
    Highlight Highlight Habe in diesem Jahr einen Tesla-Tag mit einem mehrwöchigen Driver-Job in einem Mercedes S-Klasse gemacht: Fazit: Ruhe = Tesla top, Bedienung = Mercedes klar einfacher, Autopilot vs Steuerungs- und Tempoassistent = Mercedes klar besser.
  • zettie94 31.05.2018 13:28
    Highlight Highlight "Einmal fährt der Tesla im Stau bei Schritttempo zu weit nach rechts an den Strassenrand – dies weil er dem Auto vor mir folgt, das eine Rettungsgasse bildet."
    Das ist doch das richtige Verhalten, wenn man in einen Stau fährt?
    • @schurt3r 31.05.2018 14:04
      Highlight Highlight Das automatische Bilden einer Rettungsgasse (bei Stau) ist meines Wissens in der Schweiz noch nicht gesetzlich vorgeschrieben. In manchen EU-Ländern hingegen schon.

      Hierzulande muss die Rettungsgasse erst gebildet werden, wenn die Sirenen zu hören sind bzw. wenn Polizei, Sanität etc. kommen.

      Das ändert sich hoffentlich bald.
      Play Icon
    • domino2 31.05.2018 15:10
      Highlight Highlight Leider ist die Rettungsgasse gar nicht vorgeschrieben. Leider fühlen sich die Schweizer öfters provoziert, wenn man bei jedem Aufschliessen wieder links oder rechts einreiht. Als Schweizer bedaure ich es und freue mich, dass 2018 das Astra hier vorwärts macht. Genau so ist es nicht zu dulden, wenn gedroht und gefilmt wird, während Retter ihre Arbeit tun.
  • Kronrod 31.05.2018 13:27
    Highlight Highlight > Viele glauben offenbar, ihre Liebsten nur in einem SUV sicher transportieren zu können.

    Hier liegt das Problem zum Teil auch in den neuen Sicherheitsvorschriften. Wer drei Kinder hat, kommt um ein SUV fast nicht herum, da man die heute nötigen Kindersitze kaum mehr auf die Rückbank eines normalen Kombis würgen kann.
    • Snowy 31.05.2018 14:02
      Highlight Highlight Wieviele Familien kennst Du, welche 3 Kleinkindersitze (ab 6 Jahren werden nicht mehr diese Riesendinger benötigt) haben?

      Familien mit vielen Kindern fahren meist Bus oder Vans.

      Immer wieder herrlich ist auch "das Ferienhaus in den Bergen".
    • @schurt3r 31.05.2018 14:06
      Highlight Highlight Interessanter Einwand, danke.
    • Alnothur 31.05.2018 14:12
      Highlight Highlight Aber ich wette, keine 10% der SUV-Besitzer haben drei Kinder, geschweige denn drei Kindersitze, hinten im Auto.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerSimu 31.05.2018 13:21
    Highlight Highlight "Das vom Hersteller geforderte korrekte Verhalten wird nicht durch eine Kamera überprüft, sondern durch einen Drehmoment-Sensor, der nur messen kann, ob eine gewisse Kraft auf das Lenkrad ausgeübt wird. Dies liesse sich durch einfache Hilfsmittel überlisten."

    Wenn das Auto fahrlässig gefahren wird, ist es nicht Teslas Fehler, wenn Unfälle passieren. Deshalb bezeichnet Musk die Technik ja ausdrücklich als "Fahrassistenten", nicht als Autopiloten. Wer sich vollkommen auf das System verlässt, ist selber Schuld, wenn es in die Hose geht.

    Alles eine Frage des gesunden Menschenverstands.
  • ibu75 31.05.2018 13:21
    Highlight Highlight Hallo Daniel. Ein herzliches Dankeschön an den wohl einzigen Journalisten, der nicht einfach mit dem Anti-Tesla-Basher-Strom (sponsored by „Alter Automobilindustrie“) mitfliesst. Im Vergleich zum AP V1.0 gibt es natürlich seit AP V2.0 schon noch ein paar weitere Ergänzungen, welche sich positiv auf das Fahrverhalten auswirken. Ich bin auch der Überzeugung, dass die höher angelegte Kameraposition beim Model X zusätzliche Vorteile gerade bei einer AP-Fahrt über Kuppen Vorteile bringt. Wenn Du möchtest, können wir gerne einmal zusammen eine Probefahrt machen. Model X mit AP V2.0
    • @schurt3r 31.05.2018 13:46
      Highlight Highlight Vielen Dank für das Feedback und das Angebot!

      Das Model X mit Autopilot 2.0 steht tatsächlich auf meiner Wunsch..., äh, To-Do-Liste :)

      Als nächstes ist aber ein anderer Elektroauto-Hersteller dran.
    • Pitsch Matter 31.05.2018 14:15
      Highlight Highlight Ich würde den Hyundai Ioniq electric wählen, das vermutlich beste Nicht-Tesla-Elektroauto.
    • auslandbasler 31.05.2018 16:30
      Highlight Highlight @ Fabio Kunger, nicht für Familien. Hinten hat man leider etwas wenig Beinfreiheit, der Kofferraum ist auch etwas klein geraten. Von allen in Europa verkauften sehe ich den Nissan Leaf (1+2) immer noch vorne, insbesondere bei Preis/Leistung. Aber der Ioniq ist nahe dran.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 4TheHorde 31.05.2018 13:20
    Highlight Highlight Danke @Philippe fürs Bereitstellen ! Tolle Aktion !

    Danke Daniel Schurter für diesen Artikel !
    • @schurt3r 31.05.2018 14:27
      Highlight Highlight Botschaft angekommen, danke.
  • Teslanaut 31.05.2018 13:16
    Highlight Highlight Besten Dank für den objektiven Bericht! Wie ich Ihnen schon einmal geschrieben habe, gibt es Situationen, bei denen das System an die Grenzen stösst. Es freut mich, dass Sie selber nun die Erfahrungen machen konnten und diese auch sachlich beschrieben haben.
    Bekanntlich hat es wieder einen Crash gegeben – und wieder stand im Titel der Schlagzeile gross „Autopilot war eingeschaltet“!
    Leider gibt es Fahrer, die dabei das Hirn ausschalten!
    Merke: Der Autopilot ist nie Schuld – es ist immer der Fahrer, der die volle Verantwortung hat!
  • Stichelei 31.05.2018 13:13
    Highlight Highlight Nach der, erwähnten, Serie von eher einseitig negativ gefärbten Berichten tut dieser Artikel gut. Ich hoffe, Watson macht in dieser Richtung weiter und berichtet künftig auf diese ausgewogene Weise.
  • The Hat Guy 31.05.2018 13:12
    Highlight Highlight Die getesteten/beschriebenen Funktionen sind ja eigentlich nichts Spektakuläres. Adaptiver Tempomat, Stauassistent, aktiver Lane Assist und Einparkautomatik kann heute mehr oder weniger jeder Mittelklassewagen, ohne so ein Tamtam darum zu machen.

    Ob der Tesla das jetzt besser oder schlecht macht als die anderen, wird aus dem Artikel nicht ersichtlich und ist für den Autoren vermutlich auch schwierig zu bewerten mangels Vergleichswerten.
    • @schurt3r 31.05.2018 13:23
      Highlight Highlight Der Artikel ist ja auch so schon ziemlich lang geworden :))

      Welches Modell bzw. Fahr-Assistenzsystem, das so viel kann wie Teslas Autopilot, soll ich denn als nächstes testen?
    • Maragia 31.05.2018 13:33
      Highlight Highlight Ich denke, so ein Audi A8 kann in etwa gleich viel?
    • Madison Pierce 31.05.2018 13:53
      Highlight Highlight Tesla traut sich einfach mehr als die anderen Hersteller.

      Ich fahre die aktuelle C-Klasse und die könnte auch einiges, aber es wird nicht zugelassen: das Drehmoment des Lenkeingriffs ist limitiert (=> der "Autopilot" kann keine engen Kurven fahren) und man muss alle 20 Sekunden das Lenkrad berühren.

      Auf der Autobahn fährt es die 20 Sekunden jeweils problemlos und im Stau unter 30 km/h auch ohne Eingriffe.

      Autobahn ist aber auch nicht besonders schwer: fast gerade, breit, kein Querverkehr, Fahrspur gut markiert.

      Ich denke Tesla ist einiges weiter, wenn es um wirklich autonomes Fahren geht.
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  • Biitoo 31.05.2018 13:12
    Highlight Highlight 👍 richtig erkannt: Presseberichte und so. Den rosaroten Spruch übers Auto kaufen würde ich noch ergänzen: wer zum jetzigen Wissensstand noch einen «Verpenner» bestellt, also veranlasst, dass einer neu produziert wird, dem ist definitiv nicht mehr zu helfen. Den Kauf irgendeines Haldenfahrzeuges, dass eh nur noch über den Preis geht, würde ich noch knapp verstehen.
  • patnuk 31.05.2018 13:11
    Highlight Highlight Autopilot... nein das nennt sich Fahrassistenz. Autopilot ist auf der Strasse verboten, ausser man hat die Bewilligung der Regierung. Es ist klar, dass die Vermarktung mit Autopiloten Werbung macht, schlussendlich ist es aber ein Fahrassistent, und er assistiert auch nicht den Autopiloten.
    • @schurt3r 31.05.2018 13:48
      Highlight Highlight Nichtsdestotrotz wird es von Tesla offiziell als «Autopilot» bezeichnet. Siehe:

      tesla.com/autopilot
    • Ton 31.05.2018 14:53
      Highlight Highlight Und mit der Aviatik im Hintergrund ist es auch der richtige Begriff. Ein Autopilot muss ununterbrochen überwacht werden und wenn er sich nicht korrekt verhält wird die Automation reduziert oder von Hannd geflogen. Die Auffassung des Wortes "Autopilot" der meisten Leser ist schlicht falsch. Liebe Grüsse, ein Pilot :)
    • patnuk 31.05.2018 16:01
      Highlight Highlight @schurt3r Ganz deiner Meinung, daher nenn ich es eine Marketing-Aussage von Tesla, dies wird aber von den Kunden falsch interpretiert und inspiriert zu gefährlichen Manövern.
      Als Autopilot wird eine automatische, üblicherweise programmierbare Steuerungsanlage bezeichnet, welche Fortbewegungsmittel auf Wunsch automatisch lenkt, ohne dass Menschen, während der Autopilot aktiv ist, in die Steuerung eingreifen müssen.
      Dies ist jedoch auf den Strassen verboten, ausser man hat eine Bewilligung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 31.05.2018 13:05
    Highlight Highlight "Die Generation Spotify will nutzen, nicht zwingend besitzen."

    Ist dem wirklich so? Ja, ich will keine CDs etc. mehr besitzen weil es ein Konsumgut ist, das ich ab und zu nutzen will und es entsprechend Auswahl gibt. Aber ein Fahrzeug ist für mich immer noch eine Investition und da teile ich nicht gerne weil ich auch Mitmenschen nicht mag betreffend Hygiene etc. Ich hab früher auch CDs nie gerne geteilt weil die mit Kratzern zurück kamen.

    Ich würde hier Mobilität und Digitalisierung nicht zwingend gleichsetzen resp. auf die breite Masse definieren. Ja ein Teil shared - aber sicher nicht alle.
    • @schurt3r 31.05.2018 13:15
      Highlight Highlight Guter Punkt, danke!

      Das Auto gehört wohl tatsächlich für viele/einige zu den höchst persönlichen Dingen. Und die würde man wohl kaum mit Fremden teilen.

      Auf der anderen Seite sind auch Mobility und Co. ziemlich beliebt ...

      PS: Meine liebsten CDs hätte ich niemals ausgeliehen, da gabs andere Wege :)
    • zettie94 31.05.2018 13:25
      Highlight Highlight Das geht alles übers Portemonnaie. Wer wird sich in Zukunft noch ein Auto kaufen, wenn er jederzeit eins ausleihen kann? Nur die, welche es wirklich viel brauchen. Heute steht ein durchschnittliches Auto mehr als 23 h am Tag herum!
    • Scaros_2 31.05.2018 13:28
      Highlight Highlight Mobility ist sicherlich auch ein Trend der Zukunft, welcher aber nicht per se massentauglich wird. Ich denke in Städten hilft Mobility den Menschen, wenn man einmal ein Auto braucht, kann man sich das holen, da Menschen in der Stadt tendenziell vermutlich auch ein ÖV-Abo haben.

      Aber für mich, jemand der zwischen Agglo und Land lebt und dazu auch noch einen besch.... ÖV hat, ist das Auto das A und O. Es ist das wichtigste Mittel für alles, Arbeit, Einkauf, Hobbys etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 31.05.2018 12:59
    Highlight Highlight Ich durfte eine Zeit lang geschäftlich kleine e-Autos fahren (der Hersteller ging bankrott, die Autos waren mehr oder weniger Prototypen, soweit ich weiss wurden einige Technologien von Tesla gekauft).

    Die Reichweite betrug rund 90 km, es waren Zweisitzer.
    Aber hey, für das was ich sie benutzt habe, waren sie ideal. Perfekte Nahverkehrswagen und dazu für ihre Grösse verdammt spritzig.
    Als ich zum ersten Mal fuhr erschrak ich, wie ein so kleiner Auto so verdammt schnell auf 60 war.

    Leider gibt es zurzeit weder brauchbare Occasionen noch bezahlbare neue e-Autos :(
    • Sum Ting Wong 31.05.2018 20:51
      Highlight Highlight Kein Wunder gibt es so wenige Occasionen: wer einmal einen Tesla hat, gibt ihn nicht mehr her...

Die Teslas der Basler Polizei dürfen nicht fahren – es gibt da ein klitzekleines Problem

Nach der Finanzkontrolle beschäftigen die Elektro-Einsatzfahrzeuge der Basler Polizei nun den kantonalen Datenschützer Beat Rudin. Er sagt: «Die Polizei muss die Datenschutzprobleme lösen, bevor sie ihre Fahrzeuge auf Patrouille schicken kann.»

Update: Die ersten neuen Alarmpikett-Fahrzeuge der Kantonspolizei Basel-Stadt – die Tesla X 100D – werden laut Justiz- und Sicherheitsdepartement «wie vorgesehen und kommuniziert im Frühling auf den Basler Strassen im Einsatz sein».

Die «Lösung offener datenschutzrechtlicher Fragen» beeinflusse den Zeitplan nicht, schreibt die Kantonsregierung in einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt und der kantonale …

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